SPD-Kreisverband Schwäbisch Hall empört über Nichtankauf der Steuersünder-CD – Klausurtagung in Döttingen

Foto des SPD KV bei seiner Tagung in Döttingen (v.l.n.r.:): Ernst-Michael Wanner, Danny Multani, Kurt Hertweck, Nik Sakellariou, Annette Sawade, Helga Hartleitner, Rolf Felix Zwiener, Stephanie Paul, Helmut Klingler, Walter F. Leyh   Weitere KVMitglieder die nicht auf dem Foto sind da sie aus wichtigem Grund verhindert und entschuldigt waren sind: Karin Chmiel, Hannelore Penkwitt, Markus Wanck und Frank Weiß

Der SPD-Kreisvorstand Schwäbisch Hall bei seiner Tagung in Döttingen (von links): Ernst-Michael Wanner, Danny Multani, Kurt Hertweck, Nik Sakellariou, Annette Sawade, Helga Hartleitner, Rolf Felix Zwiener, Stephanie Paul, Helmut Klingler und Walter F. Leyh. Nicht auf dem Bild sind die Kreisvorstandsmitglieder Karin Chmiel, Hannelore Penkwitt, Markus Wanck und Frank Weiß.

Der SPD-Kreisverband Schwäbisch Hall ist empört über Nichtankauf der Steuersünder-CD. Dies ist eines der Ergebnisse der zweitägigen Klausurtagung des SPD-Kreisverbands Schwäbisch Hall in Braunsbach-Döttingen. Der Kreisvorsitzende Nikolaos Sakellariou hält die Berufung von Kultusministerin Schick für einen geschickten Schachzug von Ministerpräsident Mappus (CDU). Ändern werde sich dadurch aber inhaltlich nichts, meint der Schwäbisch Haller Landtagsabgeordnete.

Von Walter Leyh, Pressesprecher des SPD-Kreisverbands Schwäbisch Hall

Auch Roman Herzog hat sich für Ankauf der Steuersünder-CD ausgesprochen

Die SPD will sich auch vor Ort weiterhin stark bemerkbar machen. Das wurde schnell deutlich, als der Kreisvorstand am vergangenen Freitagnachmittag seine Sitzung begann. Wichtige aktuelle Themen würden sich gerade jetzt für die SPD anbieten, so Kreisvorsitzender Sakellariou bei der Eröffnung. Beispielhaft nannte er die Diskussion um den Ankauf der Steuersünder-CD. Es sei empörend, so Sakellariou, dass die CDU/FDP-Landesregierung jeden Hilfeempfänger unter strafrechtlichen Generalverdacht stellt, aber beim Ankauf von Steuerhinterzieherdaten, auf die der Staat einen Rechtsanspruch hat, plötzlich „rechtliche Bedenken“ bekommt. Der SPD-Kreisvorstand stellt sich einmütig hinter die Bewertung des früheren Bundesverfassungsgerichtspräsidenten und ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, der sich für den Ankauf der CD ausgesprochen hat. „Jede andere Entscheidung wäre auch ein Schlag in das Gesicht aller ehrlichen Steuerzahler“, meint der SPD-Kreisvorsitzende.

Integrative Beschulung aller Schüler bis zur 10. Klasse

Weitere Themen waren die „Mietbarkeit“ von CDU-Ministerpräsidenten, Westerwelles Hartz IV-Auffassungen und nicht zuletzt die geplante Kopfpauschale im Gesundheitswesen. Thematischer Kernpunkt der Klausurtagung war das Thema Bildung. Kurt Hertweck berichtete dazu über Wunsch und Wirklichkeit des derzeitgen Schul- und Bildungswesens. Seine Kernforderung ist eine integrative Beschulung aller Schüler bis zur 10. Klasse, eine gemeinsame Beschulung bis zur 7. Klasse könne nur ein Zwischenschritt sein, fügte er an. Er stellte im Weiteren sein Modell einer integtrativen Schule vor und erläuterte die Vorteile und Verbesserungen im Vergleich zur Gesamtschule. Hertweck ist profunder Kenner der Materie, war er doch lange Jahre als Schul- und Internatsleiter einer Privatschule in kirchlicher Trägerschaft im Landkreis Schwäbisch Hall tätig und über 40 Jahre als innovativer Lehrer. Sakellariou und Hertweck zeigten sich sicher, dass es mit der neuen Kultusministerin Marion Schick keine Veränderungen und Verbesserungen in der baden-württembergischen Bildungslandschaft geben wird. Mit der Abberufung Raus und ihrer Installation sei das Thema von Mappus geschickt aus der Schusslinie im Vorfeld der Landtagswahlen 2011 genommen worden, ergänzte Sakellariou. Schick werde jetzt von allen eine Einarbeitungs- und Schonfrist eingeräumt. Walter Leyh als weiteres Mitgleid des AK-Bildung ergänzte, dass Schick in Bayern bisher ein völlig unbeschriebenes Blatt gewesen sei und ihr Name beim größten Lehrerverband dort bisher nicht geläufig war, dies deute sicher nicht auf Innovatives von Seiten der neuen Ministerin hin. Es müsse eine Weiterbildung aus einem Guss, eine effektive und effiziente Lehrerbegleitung sowie intensive Elternaufklärung geben, lauteten Hertwecks weitere Forderungen.

Nik Sakellariou will sich erneut fürs Landtagsmandat nominieren lassen

Es folgte eine intensive Diskussion in der es auch um die Wandlungsbereitschaft und -fähigkjeit der Lehrer ging, auch mit Selbstkritik wurde also nicht gespart. Bildung jedenfalls ist ein Grundrecht und sollte für alle gleichermaßen zugänglich sein, dies zu sichern sei eine besondere Verantwortung der SPD. Im Weiteren Verlauf wurde über die Vorbereitung zur Landtagswahl im März 2011 beraten. Nik Sakellariou teilte eingangs mit, dass ihm die Arbeit als Abgeordneter in Stuttgart und insbesondere auch die Betreuung seines Wahlkreises und der Kontakt mit den Menschen vor Ort sehr viel Freude bereite und teilte dem versammelten Kreisvorstand nochmals offiziell mit, dass er sich gerne in einer Mitgliederversammlung des Landtagswahlkreises Schwäbisch Hall erneut um die Nominerung bewerben wird. Diese Ankündigung wurde mit einhelligem Applaus begrüßt. Sakellariou erläuterte anschließend die Änderungen im Wahlrecht und Auszählverfahren. Künftig ist nicht mehr die absolute Stimmenzahl eines Kandidaten im Wahlkreis entscheidend, sondern der prozentuale Stimmenanteil. Dies könne zu einer Konzentration von Mandaten in dichtbesiedelten Gebieten führen. Schwäbisch Hall könne sich gute Chancen ausrechnen wieder ein SPD-Mandat für den Landtag zu erringen, so Sakellariou abschließend dazu. Die Nominierungsversammlung für den Wahlkreis Hall – bei der dann alle SPD-Mitglieder wahlberechtigt sein werden – findet am Freitag 25. Juni 2010 in Vellberg statt.

Prozentual die höchste Joso-Zuwachsrate im Land

Danny Multani berichtete von guter thematischer und öffentlicher Arbeit der Jusos sowie von einem erfreulichen Mitgliederzuwachs von 28 jungen Menschen aus Hohenlohe. Das ist die die höchste  prozentuale Juso-Zuwachsrate landesweit in 2009. Annette Sawade berichtete über die Aufbauarbeit einer Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Hohenlohe. Eine offizielle Gründungsversammlung fand am heutigen 11. März 2010 in Öhringen statt. Helga Hartleitner aus Crailsheim berichtete über die Arbeit der Sozialemokratitschen Gemeinschft für Kommunalpolitik (SGK) und verwies auf eine sehr gut besuchte Veranstaltung mit der damaligen Staatssekretärin für Finanzen MdB Nicolette Kressl im April 2009 in Crailsheim. Die weiteren wichtigen Arbeitsgemeinschaften wie AsS, AfA, AsJ und AGS sind im Moment inaktiv oder nicht besetzt. Es gibt aber jeweils Überlegungen, dies zu ändern.

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„Gute Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit“ – Kostenlose Busfahrt zur landesweiten Aktion des DGB in Stuttgart

Unter dem Motto „Nicht auf unserem Rücken“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zu einer landesweiten Protestaktion am Samstag, 20. März 2010, in Stuttgart auf.

Pressemitteilung der IG Metall Schwäbisch Hall

Sechs Haltestellen in Hohenlohe

Die IG Metall bietet kostenlose Busfahrten zu der Aktion an. Abfahrtsorte: Schrozberg, Crailsheim, Schwäbisch Hall, Gaildorf, Künzelsau und Öhringen. Die Abfahrtszeiten sind unter www.schwaebisch-hall.igm.de zu finden oder können telefonisch unter der Nummer 0791/950 280 bei der IG Metall Schwäbisch Hall nachgefragt werden.

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„Griechen aus Hohenlohe erobern Brüssel“ – Evelyne Gebhardt (SPD) eröffnet Ausstellung

Die Mulfinger SPD-Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt hat zur Eröffnung der Ausstellung „Die Griechen in Hohenlohe“ am Dienstag, 16. März 2010, nach Brüssel eingeladen und viele haben ihr Kommen zugesagt.

Pressemitteilung vom SPD-Europa-Abgeordnetenbüro Künzelsau

Neue griechische EU-Kommissarin kommt zur Eröffnung

Kommen will auch Maria Damanaki, die neue griechische EU‑Kommissarin, die gemeinsam mit Evelyne Gebhardt die Ausstellung mit Biographien, Hintergründen und Visionen am Dienstag, 16. März 2010, in den Räumen des Ausschusses der Regionen in Brüssel eröffnet.

Die erfolgreiche Ausstellung über das Leben der griechischen Einwanderer während der sechziger Jahre hat mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung gefunden und gastiert bereits zum zweiten Mal in Belgiens Hauptstadt.

Neben anderen Exponaten, werden insbesondere die Porträtzeichnungen der Hohenloher Künstlerin Dorothee Utta zu sehen sein. Zudem veranschaulicht die Sammlung anhand ausgewählter Fotografien und Gegenständen aus jener Zeit die Schwierigkeiten der Gastarbeiter, ihre geliebte Heimat Griechenland zu verlassen. Gleichzeitig gelten die Griechen von Hohenlohe aber auch als ein Musterbeispiel dafür, wie das Zusammenleben verschiedener Kulturen funktionieren kann.

Info: Die Ausstellung ist vom 16. bis 26. März 2010 in den Ausstellungsräumen des Ausschusses der Regionen, Rue Belliard 101, B-1040 Brüssel zu besichtigen.

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Bei Getrag sind rund 700 Arbeitsplätze bedroht – Auch der Standort Neuenstein ist betroffen

Die IG Metall stellt sich gegen aktuelle Pläne der Geschäftsleitung des Getriebeherstellers Getrag. Dem Vernehmen nach will das Unternehmen bis Ende 2012 an seinen fünf deutschen Standorten rund 700 Arbeitsplätze streichen und mindestens einen Standort ganz schließen. Getrag hat auch einen Produktionsstandort in Neuenstein.

Pressemitteilung der IG Metall Schwäbisch Hall

2700 Beschäftigte sollen auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten

Außerdem sollen die etwa 2.700 Beschäftigten im Inland 2010 und 2011 auf ihr Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten und die Tariferhöhungen sollen für das laufende und das kommende Jahr komplett ausgesetzt werden. Die Pläne wurden heute (10. März 2010) auf Betriebsversammlungen den Belegschaften in Ludwigsburg und Neuenstein vorgestellt.

„Getrag hat kein Zukunftskonzept“

Die IG Metall erteilte dem Vorhaben eine klare Absage. „Wir stehen für so einen Kahlschlag nicht zur Verfügung“, machte Frank Iwer, zuständiger Tarifsekretär der IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg, umgehend deutlich. Iwer weiter: „Die Pläne der Geschäftsleitung sind eine Zumutung für die Belegschaft. Dahinter ist nicht der Hauch eines industriellen Zukunftskonzeptes erkennbar.“ Aber ohne ein solches Konzept würden Gespräche für die Arbeitnehmerseite keinen Sinn machen, fügte er hinzu.

Standort Ludwigsburg soll geschlossen werden

Als „größte Frechheit“ bezeichnete er den Umstand, wonach die Belegschaft die geplanten Massenentlassungen und die Schließung des Standortes Ludwigsburg durch den Verzicht auf die Sonderzahlungen auch noch selbst bezahlen solle. Selten habe er so ein dreistes Vorgehen erlebt.

Geschäftsleitung hält sich nicht an Verträge

Erst im März 2009 haben sich IG Metall und Geschäftsleitung von Getrag auf eine Restrukturierung des Unternehmens verständigt. Darin ist der Erhalt der Standorte und eine Beschäftigungssicherung bis 31. Dezember 2011, für Ludwigsburg sogar bis 2012, geregelt. Iwer forderte deshalb das Unternehmen auf, sich auch an geschlossene Verträge zu halten. „Die Belegschaften haben längst ihren Teil beigetragen, um das Unternehmen zu restrukturieren und wieder nach vorne zu bringen. Wenn das Management versagt und kein Konzept hat, darf das nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.“

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„Süßer Kaffee – Bitterer Zucker“ – Fotoreportage von Heinz Reinke in der Volkshochschule Crailsheim

Zu einem Fotovortrag mit dem Titel „Süßer Kaffee – Bitterer Zucker“ lädt der ehemalige Crailsheimer Heinz Reinke vom „Nicaragua-Forum Heidelberg“ am Freitag, 19. März 2010, um 19.30 Uhr in die Volkshochschule Crailsheim, Spitalstraße 2 a ein.

Pressemitteilung des Veranstalters

Menschen aus Nicaragua sollen zu Wort kommen

„Wenn wir bei uns in Europa von Wirtschafts- und Finanzkrise reden treten die Menschen im Süden wieder in den Hintergrund“, sagt Reinke. In seiner Fotoreportage mit neuem Bildmaterial seines Aufenthaltes im Jahr 2009 lässt er Menschen aus Nicaragua mit ihren Ansichten und Perspektiven zu Wort kommen. Reinke will die Besucher auf eine Reise durch ein wundervolles Land mitnehmen. Ob Kaffeebauern oder Zuckerrohrarbeiter, Eltern mit ihren behinderten Kindern oder Lehrkräfte in der Alphabetisierungskampagne. Die Bilder vermitteln Einblicke in die Lebensgeschichte von Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sie öffnen den Blick für politische Zusammenhänge und die Perspektiven einer fundierten Projektarbeit.

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Der Journalismus und die Finanzkrise

Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz haben der Branche in einer gestern vorgestellten Studie für die gewerkschaftsnahe Otto-Brenner-Stiftung einmal auf den Zahn gefühlt. Sie untersuchten die Berichterstattung der Finanz- und Wirtschaftsredaktionen von fünf überregionalen Tageszeitungen (FTD, SZ, FAZ, Handelsblatt und taz), der dpa und der ARD-Tagesschau als reichweitenstärkste Nachrichtensendung im Fernsehen. Anhand von fünf Fallstudien wurde dabei die Berichterstattung der letzten zehn Jahre analysiert. Das Ergebnis überrascht nicht und fällt für die untersuchten Massenmedien verheerend aus.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Vor der Krise berichteten die untersuchten Publikationen meist unkritisch über die Finanzmärkte, Gegenmeinungen und Kritiker kamen kaum zu Wort und dem Konsumenten wurde ein tieferer Einblick in die Hintergründe der Finanzmärkte und der Finanzmarktpolitik verwehrt. Stattdessen dominierten die PR-Schablonen von Akteuren wie Banken, Managern oder Unternehmen beziehungsweise deren Interessengruppen die Berichterstattung.

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2101/wachhunde-oder-lemminge-der-journalismus-und-die-finanzkrise

http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/publikationen_pdf/AH63/AH63_Zusammenfassung.pdf

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Zur Geldwäsche nach Stuttgart

Italien hat einen neuen Mafia-Skandal. Es geht um Geldwäsche, Korruption und Wahlbetrug. Die Spur führt nach Deutschland.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Es ist die deutsche Spur in einem internationalen Fall von Geldwäsche, Betrug, Steuerhinterziehung und Korruption, dessen Dimension selbst italienische Mafiafahnder schockiert. Über mehrere Jahre wurden nach ihren Ermittlungen rund 2 Milliarden Euro Schwarzgelder der Ndrangheta gewaschen – in einem kriminellen System aus Firmen, Banken und Politikern. Der zuständige Untersuchungsrichter Aldo Morgini spricht von „einem der kolossalsten Betrugsfälle in der Geschichte Italiens“.

Auch in Sachen Geldwäsche der Ndrangheta hat die baden-württembergische Landeshauptstadt bei Fahndern der italienischen Antimafiabehörde DIA einen beachtlichen Bekanntheitsgrad: „In Stuttgart hat sich die Organisation schon mehrere Häuserzeilen zusammengekauft.“ Da können Strohmänner der kalabrischen Mafia schon mal den Überblick verlieren. Italienische Fahnder hörten einmal ein Telefonat ab: „Sollen wir das Haus kaufen?“, lautete die Frage an den Clan in Kalabrien. Der Boss tobte: „Mensch, das haben wir doch schon!“
Dennoch sieht man beim LKA partout keinen Ermittlungsansatz: „Wir beobachten die Szene, aber wir müssen erst einmal einen konkreten Anfangsverdacht haben.“ Wen wunderts: Unter dem Ministerpräsidenten Oettinger hat Baden-Württemberg das EU-Gesetz zur Geldwäschebekämpfung aus dem Jahr 2001 jahrelang nicht angewandt, wie der Geldwäscheexperte Andreas Frank berichtet. Erst vor drei Monaten beschloss die Landesregierung, die Geldwäschekontrolle im Bereich der Immobilienhändler, Versicherungsmakler und Finanzdienstleister zu verstärken und damit die Gesetzeslücke zu schließen – just als Oettinger vor dem Wechsel in die EU-Kommission stand.

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/zur-geldwaesche-nach-stuttgart/

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Schrozberger Bluesnacht: Jubiläum mit zwei Top-Bands

Die 15. Schrozberger Bluesnacht innerhalb von 20 Jahren steigt am Samstag, 3. Juli 2010. Aus kleinen Anfängen hat sich eine renommierte Veranstaltungsreihe entwickelt, die sich bei den Bluesfans in Süddeutschland einen ausgezeichneten Ruf erworben hat und fester Bestandteil der Hohenloher Kulturszene geworden ist.

Pressemitteilung von den Veranstaltern

Blues Company und Albie Donnelly’s Supercharge kommen

Von Louisiana Red (1990), über Rudy Rotta (1992 und 2000), Angela Brown (1995), Memo Gonzalez & THe Blues Casters (1997), B.B. & The Blues Shacks (1998), Big Bones & The Boogaloo Kings (2002), bis Ana Popovic (2004), Innes Sibun Band (2006) und Henrik Freischlader (2004 und 2008), um nur einige zu nennen, waren schon alle da.

Für die Jubiläums-Bluesnacht ist es  gelungen, unter anderem zwei der führenden Bands der europäischen Bluesszene zu gewinnen: die Blues Company (war bereits 2002 dabei), wohl „die“ deutsche Bluesband, und Albie Donnelly’s Supercharge, eine der erfolgreichsten europäischen Bands der Rhythm & Blues-Szene, die auch schon mit Altmeister B.B. King auf Tour waren. Vervollständigt wird das Programm vom Duo Manne Kern & Frank Thomae aus Reutlingen, die mit akustischer Gitarre und Bluesharp das Intro zur großen Jubiläums-Bluesnacht bilden.

Blues Company – langlebigste und erfolgreichste Blues-Band in Deutschland

Die Blues Company tourt seit über 30 Jahren durch ganz Europa und hat auf mittlerweile über 3.000 Konzerten die Bluesfans begeistert. Zur langlebigsten und erfolgreichsten Blues-Band in Deutschland ist die Blues Company vor allem geworden, weil sie den Blues als etwas Lebendiges begreift, etwas, das ständig eine neue Klang-Gestalt annimmt. Und so wagt die Band jeden Abend den Spagat zwischen Tradition und Moderne und spielt ein kurzweiliges Programm, das in Hallen und Clubs, in Kulturhäusern und auf Festivalbühnen gleichermaßen elektrisiert.

Albie Donnelly’s Supercharge verspricht einen musikalischen Orkan

Das Jubiläums-Bonbon der 15. Bluesnacht soll Albie Donnelly’s Supercharge sein. Die Band um den britischen Frontman Albie Donnelly verspricht einen musikalischen Orkan im Schlosshof. Der in Liverpool geborene Saxophonist, Leadsänger und Bandleader ALBIE DONNELLY startete seine Karriere als Studiomusiker in London bei Produktionen mit Bob Geldorf, The Boomtown Rats, Graham Parker und anderen. Nachdem er 1973 seine Band SUPERCHARGE gründete, ging er in England als „Supporting Act“ für Chuck Berry, B.B. King, und Queen auf Tour und trat im Hyde Park vor 100.000 begeisterten Zuschauern auf. Die meisten Stücke seiner Konzerte stammen aus seiner Feder. Als Frontman, der bluesigen Gesang mit souligen Sax-Licks verbindet, hat er die Tradition von Größen wie Junior Walker und King Curtis fortgesetzt und auch weiterentwickelt.

Weitere Informationen auf der neu gestalteten Internetseite www.SchrozbergerBluesnacht.de

20 Jahre Schrozberger Bluesnacht (1990 bis 2010)

Louisiana Red*Al Jones Blues Band*Guitar Crusher & The Cadillac Blues Band*Mojo Bluesband*Axel Zwingenberger*Blues Company*Rudy Rotta Band & Jeanne
Caroll*Perpetuum Mobile*Eb Davis & The Radio Kings*Johnny Mars & Big Fat Mama*Foolhouse Blues Band*Carey Bell & Louisiana Red*Steve “Big Man” Clayton &
The 44s*Matchbox Blues Band*The Bigtown Playboys*Angela Brown*First ClassBlues Band feat. Tommy Schneller*Little Martin & The Roosters*Christian Dozzler &
The Blue Wave*The Chicago Allstars feat. Erwin Helfer & Katherine Davis*John Brumbach*S.P.Leary*The Bluescasters*Memo Gonzalez & The Blues Casters*Frank
Muschalle & Dirk Engelmeyer*Boogie Connection*Master Charge*Al Copley*Big Jack Johnson & The Oilers*B.B. & The Blues Shacks*The Rudy Rotta Band*Mellow
Yellow & The Boogaloo Kings*Egidio “Juke”Ingala Band*Sven Zetterberg, Knock Out Greg & The Blue Weather*Big Bones & The Boogaloo Kings*Tommy Schneller
Extravaganza*Ana Popovic Band*Mike Andersen Band*Lash*Richie Arndt & The Bluenatics*Innes Sibun Band*Janice Herrington & Tom Shaka*Fast Eddy’s Blue
Band*Henrik Freischlader Band*Hot ‘n’ Nasty*Manne Kern & Frank Thomae*Blues Company*Albie Donnelly’s Supercharge

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„Schwäbisch Hall macht am Samstag Frühjahrsputz“ – Stadtverwaltung ruft Bürger zum Mitmachen auf

Die ersten Frühlingsboten verkünden, dass der Winter seinem Ende zu geht. Es ist guter Brauch in Schwäbisch Hall, die Natur von Müll und Unrat zu befreien. Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, an der Stadtputzete am Samstag, 13. März 2010, tatkräftig mitzumachen. Treffpunkt ist um 8 Uhr im Werkhof in der Daimlerstraße 2.

Pressemitteilung der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Hinterlassenschaften der Wegwerfgesellschaft

Schwäbisch Hall soll eine saubere Stadt bleiben, Dreck und Müll haben im Stadtbild nichts zu suchen. In den innerörtlichen, bebauten Bereichen übernehmen die Mitarbeiter der Stadtreinigung tagtäglich diese Arbeit. Anders sieht es jedoch in den Grünflächen entlang der Stadteinfahrten, am Kocherufer und in den Grünzonen in den Wohngebieten aus. Nachdem der Schnee weggeschmolzen ist, häufen sich hier die Hinterlassenschaften der Wegwerfgesellschaft, gedankenlos fallen gelassen oder absichtlich vermeintlich kostengünstig entsorgt.

Reservistenkameradschaft, Fischzuchtverein und das Technische Hilfswerk federführend

Seit vielen Jahren haben es sich in Schwäbisch Hall die Reservistenkameradschaft, der Fischzuchtverein und das Technische Hilfswerk zur Aufgabe gemacht, bei der jährlichen Stadtputzete diesen Unrat weg zu räumen. Unterstützt werden die Helferinnen und Helfer bei ihrem Einsatz von den Mitarbeitern der Stadtreinigung mit Fahrzeugen und Material. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, die hier gerne tatkräftig mithelfen wollen. Auch in den Teilorten packen Bürgerinnen und Bürger zusammen mit örtlichen Vereinen und Gruppierungen bei dieser Reinigungsaktion mit an. Die Schirmherrschaft für die Putzete hat auch in diesem Jahr Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim übernommen, der am Samstag auch selbst wieder die Handschuhe anziehen wird.

Stadtputzete ist mit der Naturschutzbehörde im Landratsamt abgestimmt

Die Stadtputzete ist mit der Naturschutzbehörde im Landratsamt abgestimmt. Der Termin berücksichtigt die Belange von Flora und Fauna ebenso wie witterungsbedingte Erschwernisse für die ehrenamtlich engagierten Müllsammlerinnen und Müllsammler. Weiter hat man sich darauf verständigt, die ökologisch hochwertigsten Klingen um Hall herum bei der Stadtputzete auszusparen.

Informationen beim Werkhof, Rolf Wellinger, Telefon 0791/751 685,

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