„Ampel-Aufbruch oder weiter so?“ – Diskussion beim „Offenen Linken Treff“ in Schwäbisch Hall

Der „Offene Linke Treff“ findet am Montag, 29. November 2021, ab 19 Uhr im Restaurant Dorle, Blockgasse 14, in Schwäbisch Hall statt.

Von Cedric Schiele, Kreissprecher Die Linke Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Über den Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP

Thema des Treffens: Ampel-Aufbruch oder Weiterso? Betrachtung und Diskussion zum Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP.

Weitere Informationen und Kontakt zur Partei „Die Linke“ in Schwäbisch Hall:

https://die-linke-sha.de/

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„Wir wünschen uns eine Gesellschaft in Solidarität und Wohlstand für alle“ – Manifest von Geflüchteten an die künftigen möglichen Regierungsparteien Deutschlands

Ein „Manifest von Geflüchteten“ an die künftigen möglichen Regierungsparteien Deutschlands hat der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität, Regionalgruppe Süd, geschrieben. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht das Manifest in voller Länge.

Vom Freundeskreis Flüchtlingssolidarität, Regionalgruppe Süd

Lebenslage, Bedürfnisse und Erfahrungen von Geflüchteten

Das Manifest entstand aus vielen Einzelstatements über die Lebenslage, die Bedürfnisse und Erfahrungen von Geflüchteten in diesem Land und ihren Hoffnungen auf die Politik der künftigen Regierung Deutschlands. Verantwortlich für das Manifest ist Adelheid Gruber, Co-Sprecherin der Regionalgruppe Süd im Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in SI, Regionalgruppe Süd.

An:
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) –
direktkommunikation@spdfraktion.de
Bündnis 90/ Die Grünen – info@gruene-bundestag.de
Freie Demokratische Partei (FDP) – dialog@fdpbt.de

Manifest von Geflüchteten an die künftigen möglichen Regierungsparteien Deutschlands:

Sehr geehrte Damen und Herren Unterhändler*Innen der künftigen
Regierungsparteien Deutschlands,

wir sind Geflüchtete, die aus den verschiedensten Herkunftsländern nach Deutschland gekommen sind. Mit Interesse verfolgen wir Ihre Bemühungen um die Festlegung der Politik der nächsten Jahre in diesem Land. Wir wollen Ihnen einen Einblick in unsere Lebenslage und unsere Probleme geben. Dies verbunden mit der herzlichen Bitte, diese Anliegen in Ihren Gesprächen, Vereinbarungen und Entschlüssen zu berücksichtigen.

Unser großer Wunsch: Arbeiten zu dürfen

Wir schätzen dieses Land als ein wirtschaftlich prosperierendes Land mit sehr vielen gegenüber Geflüchteten offenen Menschen, aber auch aggressiv feindseligen Rassisten. Wir möchten mit unseren Fähigkeiten und unserer Kraft sowie den Erfahrungen und Kenntnissen aus unseren Heimatländern dazu beitragen, die Potenziale Deutschlands zum Blühen zu bringen. Daher ist es unser großer Wunsch, dafür arbeiten zu dürfen. Die meisten von uns haben in unseren Herkunftsländern Berufe gelernt und wir wünschen uns, dass unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten wertgeschätzt und anerkannt werden. Leider werden unsere Qualifikationen meist nicht anerkannt. Viele von uns bekommen keine Erlaubnis, zu arbeiten, oder dürfen nicht an dem Ort wohnen, wo sie Arbeit gefunden haben oder finden könnten. Manche wurden sogar vom Arbeitsplatz weg abgeschoben. Oft haben wir Schwierigkeiten, die notwendigen Papiere beizubringen und die notwendigen Deutschkurse zu erhalten. Für beides
benötigen wir dringend Hilfe.

Langwierige Klagen vor Gericht sind oft erfolgreich

Ein großes Anliegen ist uns, unsere Familien aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns zu holen. Dabei möchten wir das aber keinesfalls auf Kosten der in Deutschland lebenden Menschen finanziert haben. Auch deshalb möchten wir unbedingt arbeiten. Wir hören von großem Fachkräftemangel in Deutschland! Wir sind meist jung und stark, wissbegierig und lernbereit. Uns Ausbildung und Arbeit zu geben, wäre eine win-win-Situation. Wir achten die Gesetze dieses Landes und bringen unsere Anliegen oder auch unseren Protest auf demokratische und begründete Weise vor. Wir erleben aber oft, dass uns von staatlichen Autoritäten nicht mit der gleichen Achtung vor den Gesetzen und der Menschenwürde begegnet wird. Klagen dagegen vor Gericht sind letztendlich oft erfolgreich – aber langwierig. Viele scheuen Risiko und Kosten. Während wir jetzt sprechen, wurden viele von uns bereits verhaftet und in ihr Land abgeschoben.

Unterschiedliche Essgewohnheiten

Unsere Wohnsituationen in den Unterkünften sind manchmal erbärmlich. Corona grassierte ohne genügenden Schutz. Wir versuchen alle vom Impfen zu überzeugen, was wegen Misstrauens und schlechten Erfahrungen oft nicht einfach ist. Dafür brauchen wir mehr Unterstützung. Wir sind oft nicht an das Essen aus Kantinenküchen gewohnt, denn wir bringen sehr unterschiedliche Essgewohnheiten aus unseren Ländern mit. Das müsste mehr respektiert und ruhig unsere Eigenarbeit bei der Versorgung einbezogen werden.

Vorbehalte mancher Vermieter gegenüber Flüchtlingen

Wir schätzen Deutschland auch als Land der Religionsfreiheit und erleben dennoch immer wieder rassistisches und religiöses Mobbing. Oft bedrücken uns die gleichen Probleme wie die deutsche Bevölkerung: die Wohnungsknappheit macht es schwer, eine Wohnung zu finden, und zusätzlich erleben wir Vorbehalte mancher Vermieter gegenüber Flüchtlingen. Die Lebenshaltungskosten sind hoch und steigen weiter, ältere Menschen haben
besondere Probleme, die schwer mit den niedrigen Sozialsätzen zu bewältigen sind. Wir haben unsere Heimatländer unter Zwang, mit Trauer und Wehmut verlassen und haben viel Heimweh. Auf der Flucht haben wir Schreckliches erlebt. Freunde und Familienangehörige von uns sind ertrunken, wir wurden drangsaliert auch von Verbündeten und Finanzadressaten der deutschen Regierung (wie der libyschen Küstenwache).

Zur Flucht getrieben oder gar gezwungen

Wir wünschen uns, dass unseren erlebten Erfahrungen Glauben geschenkt wird. Unsere Länder sind vielfachen Problemen ausgesetzt, die uns zu diesem Schritt getrieben oder gar gezwungen haben. Glaubt man ernsthaft, dass wir uns grundlos all den Gefahren der Flucht ausgesetzt hätten? Wir wünschen uns auf der Welt eine Politik, die es möglich macht, nicht mehr fliehen zu müssen, sondern die Schätze unserer Länder genießen zu können, Freundschaft mit allen Ländern der Welt zu pflegen. Wir wollen gerne bei unseren Familien und Freunden bleiben, leben und arbeiten sowie unseren Kindern eine Zukunft geben. Dafür sind wir bereit hart zu arbeiten.

Aus all diesen Gründen haben wir uns im Freundeskreis Flüchtlingssolidarität zusammengeschlossen.

Wir wünschen uns und Ihnen auf der ganzen Welt eine Gesellschaft in Solidarität und Wohlstand für alle und bitten die künftige Regierung, uns die Hand zu reichen, denn unser Herz ist voller Liebe und Frieden.

Es grüßen Sie
Justice, Yuko, Isaiah, Subhia, Demba, Kevin, Haytham, Solution, Jerry, Faith, Azumah, Dania,und viele andere

Weitere Informationen und Kontakt:

Internet: www.freunde-fluechtlingssolidaritaet.org

E-Mail: si-freundeskreis-sued@gmx.de

Spenden an: „Solidarität International e.V.“, IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84, Stichwort „Flüchtllingssolidarität“.

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„Lassen Sie sich bitte impfen“ – Leserbrief von Guy M. Y. Ph. Franquinet aus Crailsheim über eine Impfempfehlung der Kreisärzteschaft

„Lassen Sie sich bitte impfen“ – Diese Bitte von der Kreisärzteschaft im Hohenloher Tagblatt von Mittwoch, 27. Oktober 2021, ist verwunderlich, denn das ist mehr als eine Empfehlung. Die Aussage, dass diese Ärzte die Auswirkungen der Impfung kennen, ist falsch, denn man kann die längerfristigen Auswirkungen von mRNA Genen noch gar nicht kennen. Dieses Verfahren wurde so noch nie am Menschen angewendet, daher die Notfallzulassung.

Leserbrief von Guy M. Y. Ph. Franquinet, Crailsheim

Keine Impfung, sondern „Spiking“

Wer den Videobeitrag von Prof. Dr. Haditsch (Wissenschaftler, Arzt und Virologe, tätig in Deutschland und Österreich) https://politikstube.com/interview-mit-prof-dr-dr-martin-haditsch-covid-geimpfte-stehen-auf-einer-tretmine/, angesehen hat, weiß, dass es sich eigentlich nicht um eine Impfung handelt, sondern um ein Spiking. Und die Wirkung dieses Spikings lässt nach einer relativ kurzen Zeit bis unter 50 Prozent nach und daraus kann man folgern, dass dieses Spiking nicht zum längeren Schutz vor Corona führen kann und schon gar nicht zu einer Herdenimmunität.

Mutanten mit milderem Verlauf

Warum steigt sonst, trotz eines Anteiles von 2/3 doppelt Geimpften an der Gesamtbevölkerung – die Inzidenz im Moment so rasant an? Wer daher von einer Pandemie der Ungeimpften spricht, ist ein Dummschwätzer und spaltet. Das Spiking schwächt auch Teile des Immunsystems ab, sodass das Spiking kurz- oder langfristig nachteilig für den Menschen sein kann. In welchem Verhältnis steht das zu einer Infektion mit Covid-19? Professor Dr. Haditsch erklärt ausführlich, warum neue Mutanten, zwar ansteckender sind, aber zugleich einen milderen Verlauf zeigen. Es ist schlimm, dass die Südwestpresse (SWP) kritische Stellungnahmen von Fachleuten nicht veröffentlicht. Zwischen der Anzahl Inzidenzen und den Doppeltgeimpften in vielen Ländern lässt sich keine Korrelation herstellen.

Die Regierenden, beziehungsweise die Kreisärzteschaft möchte ich daher folgendes fragen:

1) Wieviel Prozent der über 60-Jährigen, die an Covid 19 erkrankt sind, waren bereits doppelt geimpft?

2) Warum werden Menschen, die innerhalb kurz nach der Doppeltimpfung sterben nicht grundsätzlich obduziert?

3) Wie viele Menschen sterben nach so kurzer Zeit nach der Doppeltimpfung?

4) Warum werden Ungeimpfte entgegen Doppeltgeimpften so ausgrenzend (2G-Regelung) behandelt, obwohl die Impfung gar nicht lange wirkt?

5) Ist es bekannt, dass in Österreich mit ähnlichen Corona-Verhältnissen über 50 Prozent der COVID-19-Erkrankten auf den Intensivstationen doppelt geimpft sind?

6) Ist es bekannt, dass Sie mit den neuen Regeln gegen die Europäische Resolution 2361 vom 27. Januar 2021, welcher Sie vermutlich selbst zugestimmt haben, grob verstoßen? Nicht der Gesundheitsminister bestimmt über meinen Körper, sondern ich. (Grundgesetz, Artikel 1 bis 9 und Art. 79).

Die Kreisärzteschaft sollte sich mal besinnen auf deren Gelöbnis, die die menschliche körperliche Unversehrtheit unter allen Umständen zusichert. Das Hohenlohe Tagblatt sollte bedenken, ob es weiterhin Sinn macht, eine Zeitung nur für Geimpfte zu drucken und damit ein Drittel der Leserschaft außen vor zu lassen.

Artikel im Hohenloher Tagblatt vom 27. Oktober 2021:

Kreisärzteschaft reagiert auf Impfgegner-Anzeigen im Crailsheimer „Stadtblatt“:

https://www.pressreader.com/germany/hohenloher-tagblatt/20211027/281754157532412

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„Merlins, TSV-Fußballer, Rad- und Turnsport in den 1920er Jahren, Skispringen auf der Eichwald-Schanze, Judo vor 40 Jahren“ – Ausstellung auf dem Marktplatz und Schweinemarktplatz zu „175 Jahre TSV Crailsheim“

Marktplatz und Schweinemarktplatz in Crailsheim sind seit Kurzem Ausstellungsort für Bilder, die einen Einblick in die vergangenen 175 Jahre des TSV Crailsheim bieten. Das Stadtarchiv Crailsheim hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Verein in dessen Jubiläumsjahr initiiert.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Seit 175 Jahren vielfältiges sportliches Engagement

Eine Ausstellung auf dem Marktplatz und Schweinemarktplatz, die gemeinsam vom Stadtarchiv Crailsheim und dem TSV Crailsheim entwickelt wurde, zeigt Motive aus der 175-jährigen Geschichte des größten Crailsheimer Vereins. Die Bildtafeln wurden vom Baubetriebshof aufgestellt. Crailsheims Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer und Stadtarchivar Folker Förtsch eröffneten gemeinsam mit dem TSV-Vorsitzenden Klaus-Jürgen Mümmler und der stellvertretenden Vorsitzenden Manuela Mai die Ausstellung und begutachteten die zum Teil historischen Bilder. „Die Ausstellung gibt wunderbar wieder, wie vielfältig sportliches Engagement seit 175 Jahren beim TSV Crailsheim betrieben wird“, zeigte sich Grimmer von den Motiven beeindruckt.

Ausstellung ist mehrere Wochen zu sehen

Stadtarchivar Förtsch betonte, dass die Ausstellung nur unter tatkräftiger Mithilfe der Abteilungen des Vereins möglich war, die viele der Bilder beigesteuert haben. Die Bilder zeigen sowohl aktuelle Motive der Merlins oder der TSV-Fußballer, zugleich gewährt die Ausstellung auch Einblicke in den Rad- und Turnsport in den 1920er Jahren, zeigt das Skispringen auf der Schanze im Eichwald oder Aufnahmen der Judoabteilung aus den 1980er Jahren. „Es freut mich sehr, dass wir mit dieser Ausstellung im Jubiläumsjahr zumindest ein Ausrufezeichen setzen können, nachdem viele Planungen wegen der Corona-Pandemie nicht umgesetzt werden konnten“, freute sich Klaus-Jürgen Mümmler und verriet, dass die Planungen für 2022 bereits laufen und ein Teil der Feierlichkeiten nachgeholt werden solle. Die Ausstellung „175 Jahre TSV Crailsheim“ kann in den nächsten Wochen auf dem Markplatz und Schweinemarktplatz besichtigt werden.

Weitere Informationen im Internet über 175 Jahre TSV Crailsheim:

https://sonderthemen.swp.de/sportverein-tsv-crailsheim-jubilaeumsjahr-veranstaltungen-geschichte-ausstellung-vorsitzender-klaus-juergen-muemmler-123224

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„Herausragendes und unverzichtbares Engagement bei der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Baden-Württemberg“ – Staufermedaille des Landes für Wolfgang Proske

Die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg für Dr. Wolfgang Proske überreichte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer für dessen „herausragendes und unverzichtbares Engagement bei der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Baden-Württemberg“. Proske ist Herausgeber der Buchreihe „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“. Darin sind unter anderem auch Artikel über Personen aus den hohenlohischen Ortschaften Langenburg, Crailsheim, Eberbach (Jagst), Mergentheim oder Öhringen veröffentlicht.

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Herausgeber der Buchreihe „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“

Für seinen unermüdlichen Einsatz für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Baden-Württembergs ist Dr. Wolfgang Proske mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer überreichte dem Herausgeber der Buchreihe „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ die Ehrung am Donnerstag, 28. Oktober 2021, in Heidenheim im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte: „Mit mehr als 200 Artikeln verfasst von nahezu 130 Autorinnen und Autoren haben Doktor Wolfgang Proske und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter herausragendes Engagement gezeigt und einen unverzichtbaren Beitrag für die biographische Erschließung des Nationalsozialismus in Baden-Württemberg geleistet. Dafür danke ich ihm auch im Namen unseres Ministerpräsidenten ganz herzlich.“

Hilfe zur Selbsthilfe bei der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit im Land

Wolfgang Proskes Buchreihe leiste Hilfe zur Selbsthilfe bei der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Baden-Württemberg, sagte Theresia Bauer weiter: „Die Auseinandersetzung mit diesem Teil unserer Geschichte ist immer unendlich schwierig. Die fortwährende Erforschung der lokalen Akteure, die Akkumulation von Wissen darüber, wie die Durchsetzung des Nationalsozialismus vor Ort funktioniert hat, ist daher unverzichtbar.“

Weitere Informationen über Wolfgang Proske:

Nach dem Studium der Soziologie und Geschichte in Regensburg war Dr. Wolfgang Proske 1980 Entwicklungshelfer in Botswana. Zurück in Deutschland nahm er ein Zweitstudium an den Universitäten Aachen, Hagen und Bremen auf, das er als Diplomsozialwissenschaftler abschloss. Es folgten die Ausübung des Lehrerberufs und dann die Promotion. 1994 ging er mit seiner Familie ins Ausland und leitete zwei Jahre lang die Deutsche Schule in Tripolis, Libyen. Seit 2014 ist er Vorstandsmitglied der Humanistischen Freidenker Ostwürttemberg sowie zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Betreuungen, Gegenseitige Hilfe & Kultur“. Von 2013 bis 2015 gehörte er dem Landesvorstand der „Humanisten Baden-Württemberg“ an. Er führt humanistische Trauerfeiern durch, betreut Hinterbliebene, referiert und bietet Führungen zu historischen Orten und Gedenkstätten an. In Heidenheim hat er zudem die Bildung der Geschichtswerkstatt initiiert.

Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg

Die Staufermedaille ist eine persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit der Staufermedaille werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinausgehen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Königstraße 46

70173 Stuttgart

Telefon: 0711 279-3005

E-Fax: 0711 279-3081

Internet: www.mwk.baden-wuerttemberg.de

Weitere Informationen über die Buchreihe Täter, Helfer, Trittbrettfahrer im Internet:

Gesamtverzeichnis der bisher erschienen Bücher https://kugelbergverlag.de/taeter-helfer-trittbrettfahrer

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„Impfung für unter 12-Jährige? – Jugendliche haben viel gravierende Probleme als Corona“ – Kommentar des „Bürger- und Patientenverbands Gesundheit Aktiv“

Dass der Impfstoff von BioNTech/Pfizer bereits an unter 12-jährigen Kindern bis hinab zum Alter von sechs Monate alten Säuglingen erprobt wird, ist bereits bekannt. Jetzt hat die Firma ihre Studienergebnisse für den Einsatz bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren veröffentlicht. Natürlich hat sich der Impfstoff als „gut verträglich“ erwiesen, heißt es in einer Pressemitteilung von BioNTech/Pfizer. Überprüfbare Fakten sind darin jedoch nicht enthalten.

Kommentar des „Bürger- und Patientenverbands Gesundheit Aktiv“ auf seiner Internetseite

Notfallzulassung für Impfung bei 5- bis 11-Jährigen eingereicht

In den USA haben BioNTech/Pfizer gerade die Notfallzulassung für die Impfung bei 5- bis 11-Jährigen eingereicht, wie der SPIEGEL berichtet. „Zu Thanksgiving sollte der Impfstoff verfügbar sein“, meint ein Sprecher des Weißen Hauses, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt. Die Firma kündigte bereits an, in Kürze auch bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Zulassungsunterlagen einzureichen.

Rabes Fazit: Kinder brauchen keine Covid-Impfstoffe

Steffen Rabe, Kinder- und Jugendarzt in München und Sprecher des Vorstands der „Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung“ (ÄFI) kommentiert dazu in seinem Blog coronoia.info: „Die behauptete ‚Wirksamkeit‘ wird hier nicht einmal wie in den schon schlechten Zulassungsstudien bei Erwachsenen mit dem Schutz vor Covid-Erkrankungen oder gar schweren Verläufen nachgewiesen, sondern ausschließlich mit der Bildung von Antikörpern gegen das Originalvirus (!). Ob hier tatsächlich ein – für Kinder dieser Altersgruppe unnötiger – Schutz vor schweren Erkrankungen unter der Delta-Variante entsteht, der Impfstoff also klinisch relevant wirksam ist, bleibt völlig offen. Dies wird angesichts der extrem seltenen schweren Erkrankungen bei Kindern mutmaßlich auch kaum nachzuweisen sein. Und wenn das ‚Sicherheitsprofil‘ des Impfstoffs in dieser Altersgruppe, wie in der Pressemitteilung behauptet, dem ‚in anderen älteren Bevölkerungsgruppen‘ entspricht, ist es für Kinder angesichts ihres minimalen Komplikationsrisikos bei der Erkrankung und des bei älteren Jugendlichen erheblichen Komplikationsrisikos der Impfstoffe völlig inakzeptabel.“ Rabes Fazit: Kinder brauchen keine Covid-Impfstoffe.

Risiko von 1 : 5000

Dies erscheint umso begründeter, als eine Herzmuskelentzündung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen weitaus häufiger vorkommt als bisher angenommen, wie das arznei-telegramm berichtet. Die neuen Daten waren wenige Wochen nach der STIKO-Empfehlung der Impfung für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren bekanntgeworden. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hatte eigene Analysen von Krankenversicherungsdaten bei Jugendlichen ab 16 Jahren vorgenommen. Dabei wurde das Risiko der am stärksten gefährdeten Gruppe, den 16 und 17 Jahre alten Jungen, auf 200 zusätzliche Erkrankungen pro einer Million Geimpfter geschätzt. Das entspricht einem Risiko von 1:5.000. Es liegt damit deutlich höher als die bisher kommunizierten Zahlen von 1:15.000 nach der zweiten Dosis, wie auch ein Bericht im Ärzteblatt darlegt. Dänemark und Schweden haben deshalb seit Anfang Oktober die Impfungen mit dem Moderna-Impfstoff bei den nach 1991 Geborenen ausgesetzt, wie Reuters berichtet. Inzwischen hat auch Finnland nachgezogen.

Falsche Sicherheit bei Vektor-Impfstoff von Johnson&Johnson

Damit nicht genug: Wer sich mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson&Johnson hat impfen lassen, bei dem eine einmalige Injektion genügte, wiegt sich womöglich in falscher Sicherheit. Der Impfschutz sei „ungenügend“ befand die STIKO und verweist auf zahllose Impfdurchbrüche nach diesem Impfstoff, wie tagesschau.de meldet. Man solle sich ab vier Wochen nach der Impfung mit einem mRNA-Impfstoff nachimpfen lassen …

„Welle politischen Drucks“

Kein Wunder, dass STIKO-Chef Thomas Mertens angesichts solcher Meldungen die Impfempfehlung für unter 12-Jährige skeptisch sieht. Kein Kind unter 17 sei bisher an Covid-19 gestorben, sagt er im Deutschen Ärzteblatt. Die Krankheitslast sei schon bei den 12- bis 17-Jährigen so gering gewesen, dass die Entscheidung zur Impfung bei der Nutzen-Schaden-Abwägung schwierig gewesen sei: „Bei den Jüngeren wird das noch schwieriger sein.“ Mertens erwartet zugleich erneut eine „Welle politischen Drucks. Druck ist in dem Zusammenhang aber schlecht. Ganz besonders auch, weil die Kinder herhalten sollen, um die Impfmüdigkeit der 18- bis 59-Jährigen auszugleichen. Das ist absurd.“

Akuter Pflegemangel in den Kliniken

Bei Säuglingen und Kleinkindern gibt es derzeit ein ganz anderes Problem: Da gibt es in den Krankenhäusern eine regelrechte Notlage – allerdings nicht aufgrund von Corona-Erkrankungen, sondern aufgrund des Pflegemangels und rapide gestiegener Atemwegsinfektionen anderer Ursachen, wie der Tagesspiegel meldet: „Wir steuern auf eine Katastrophe zu“ Wegen Überlastung der Berliner Kliniken werden Kinder bereits nach Brandenburg verlegt: „Derzeit müssen für den Herbstbeginn ungewöhnlich viele Kinder in Krankenhäusern behandelt werden. Ursache der Überlastung ist der akute Pflegemangel.“ Covid-19 spielt bei den Kindern so gut wie keine Rolle.

Infekte werden jetzt nachgeholt

„Ungewöhnlich viele Kinder haben Atemwegsinfekte“, meldet auch der SPIEGEL. Erkältungen, die eigentlich erst im Winter dran sind, brechen schon jetzt aus und verlaufen teilweise schwerer als sonst, vor allem bei den Sechsjährigen. Aufgrund der Kita-Schließungen und anderer Coronamaßnahmen im vergangenen Winter und Frühjahr seien die Kinder nicht in Kontakt mit bestimmten Erregern gekommen. Diese Infekte würden jetzt nachgeholt. Vor allem das Respiratorische Synzytial-Virus, abgekürzt RSV, macht den Kindern zu schaffen. „Da wir das RS-Virus im vergangenen Winter nur bei ganz wenigen Kindern gesehen haben, gibt es wahrscheinlich eine ganze Geburtskohorte, die keinerlei Erstimmunität entwickelt hat“, zitiert der SPIEGEL die Epidemiologin Berit Lange vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Die Kinder überstehen den Infekt meist gut, Säuglinge und Kleinkinder, vor allem Jungen, müssen jedoch auch manchmal in der Klinik behandelt werden.

Viele Erwachsene dürfen ohne Maske Partys feiern

Da ist es nur folgerichtig, dass der Berufsverband der Kinderärzte (BVKJ) jetzt eine Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen fordert. Das Saarland sowie Bayern und Berlin haben das bereits getan (in Berlin gilt das nur für die Klassen 1 bis 6). Der Sprecher des BVKJ, Jakob Maske, begrüßte diese Entscheidung in einem Interview mit dem Deutschlandfunk ausdrücklich. Kinder würden „großen Schaden erleiden“, weil sie nicht mehr völlig angstfrei und ohne Maske sein dürfen. „Diese Zeit muss nun vorbei sein.“ Zwar würden durch den Wegfall der Maske Viren nun schneller verbreitet. Wenn jedoch die Lehrer und Eltern geimpft seien, seien die Kinder gut geschützt und die Erwachsenen ebenso: „Wir sind wenig besorgt, weil Kinder sehr selten schwer erkranken oder gar extrem schwer. Corona ist für diese Altersgruppe relativ harmlos. (…) Wir quälen Kinder mit Maske, wir quälen sie mit Testen. Das ist die einzige Gruppe, die sich das gefallen lassen muss, weil sie sich nicht selber wehren kann.“ Corona sei für Kinder ein harmloser Infekt, man müsse jetzt zur Normalität zurückkommen. Dies umso mehr, als viele Erwachsene ohne Maske Partys feiern dürfen und sich nicht mehrfach in der Woche testen müssen wie die Kinder.

„Brinkmann sieht nur ihre Viren und nicht die Menschen dahinter“

Das rief sofort die Virologin Melanie Brinkmann auf den Plan, die in einem Interview mit der Rheinischen Post sagte: „Bei der hohen Anzahl an Nicht-Geimpften, und hierzu zählen die Kinder, halte ich diese Entscheidung für verfrüht – und ehrlich gesagt auch für ziemlich dumm.“ Was den Chef des BVKJ, Thomas Fischbach, zu einer Entgegnung veranlasste: „Ich wundere mich über den Stil von Frau Brinkmann. Uns Kinder- und Jugendärzte und den Präsidenten der Bundesärztekammer für ‚dumm‘ zu erklären, ist empörend.“ Brinkmann sehe nur ihre Viren und nicht die Menschen dahinter.

„Suizidale Krisen, wie aus dem Nichts“

Ein anderes, sehr viel gravierenderes Thema steht bei den Jugendlichen deutlich mehr im Vordergrund als Corona: „Suizidale Krisen, wie aus dem Nichts“, wie in einem Interview mit dem Kinder- und Jugendpsychiater Oliver Dierssen im SPIEGEL deutlich wird. Den Jugendlichen fehle „der hoffnungsvolle Blick in die Zukunft“. Depressionen und Suizidgedanken hätten massiv zugenommen: „Eine depressive oder auch suizidale Entwicklung vollzieht sich vor allem in einem Mangel – einem Mangel an Hoffnung, Freude, Lebendigkeit, Antrieb. Es fehlt oft eine Zukunftsperspektive. (…) Wir leben in einer Zeit, in der für eine ganze Weile gar keine greifbare Zukunft angeboten wurde. Niemand wusste, wie lang die Pandemie dauert und ob unser Leben hinterher wirklich noch mal so sein wird wie vorher. All das spielt sich außerdem noch vor dem Hintergrund der Klimakrise ab, die viele Jugendliche verstört und ihnen den Nährboden nimmt, sich in eine Zukunft hineinzudenken, auf die es sich zu freuen lohnt.“ Begonnen habe das schon im Herbst 2020 und halte seither an: „Eine solche fundamentale Erfahrung von Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein und Isolation lässt sich nicht ungeschehen machen. (…) Das sind lebensprägende Erfahrungen.“ Er sehe weiterhin eine ungewöhnlich hohe Zahl an jungen Patienten, die mit schweren depressiven und suizidalen Symptomen zu kämpfen haben. Zurzeit wachse eine Generation heran, „die früh die prägende Erfahrung macht, dass die eigenen Interessen von den Älteren überhaupt nicht berücksichtigt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch lange gut geht. Das ist ein undemokratischer Prozess, dem wir gerade beiwohnen: dass eine Generation der Älteren und Ältesten Entscheidungen trifft, von denen sie später gar nicht mehr betroffen sein wird. Und die Jüngeren müssen tatenlos und zum Teil ohne Stimmrecht zusehen und diese Entscheidungen einfach annehmen. Solche Erfahrungen können das Demokratieverständnis einer ganzen Generation erschüttern.“

Virologe Klaus Stöhr: „Sofortiger Freedom Day für Kinder“

Auch der Virologe Klaus Stöhr forderte in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung „das Ende aller Corona-Maßnahmen und einen sofortigen Freedom Day für Kinder“. Masken und Tests sollten verschwinden, Geimpfte Erwachsene nicht mehr in Quarantäne müssen. Bei den Tests werde „einfach nur sinnlos Geld verbrannt, das für wirklich wichtige Dinge viel dringender benötigt wird“.

Weitere Informationen und Kontakt:

GESUNDHEIT AKTIV e. V. – Anthroposophische Heilkunst, Gneisenaustraße 42, D-10961 Berlin

Internet: https://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/corona-spezial#impfung-fuer-unter-12-jaehrige

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„AK Politik positioniert sich klar gegen die BDS-Kampagne“ – Stellungnahme des club alpha 60 in Schwäbisch Hall zur Ausladung von Solidarität International von der Kleiderbörse

Eine Stellungnahme zur Ausladung von Solidarität International (SI) Schwäbisch Hall von der Kleiderbörse hat der Arbeitskreis Politik des Vereins club alpha 60 aus Schwäbisch Hall geschrieben. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht die Stellungnahme in voller Länge. Dieses Statement bezieht sich auf eine Pressemitteilung von Solidarität International Schwäbisch Hall, die vor einigen Tagen ebenfalls in Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht worden war.

Stellungnahme vom Arbeitskreis Politik des Vereins Club alpha aus Schwäbisch Hall

Beschlüsse nach Grundsätzen von Basisdemokratie und Konsens

Wir als Arbeitskreis Politik des club alpha 60 e.V. bedauern, dass die Organisation und Kommunikation bezüglich des Kleidertauschs nicht gut ablief. Wir waren nicht von Beginn an in die Planung mit einbezogen, jedoch findet die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des club alpha 60 e.V. statt und unsere personelle Unterstützung wurde gewünscht. Daher haben wir erst im Nachhinein erfahren, dass der Verein Solidarität International mit eingebunden ist. Wir als Arbeitskreis haben über die Teilnahme der Solidarität International aufgrund der Solidarisierung und Bewerbung der umstrittenen BDS-Kampagne diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir aufgrund unseres Standpunktes dem Verein in unseren Räumlichkeiten keine Plattform geben möchten. Dieser Beschluss wurde vom Arbeitskreis Politik getroffen und hat nichts mit dem Vorstand des club alpha 60 e.V. zu tun. Anerkannte, aktive Arbeitskreise im club alpha 60 e.V. treffen ihre Entscheidungen und fassen ihre Beschlüsse im Sinne der Selbstverwaltung und auf Basis der Vereinsziele eigenständig. Dabei gelten die Grundsätze von Basisdemokratie und Konsens. Das kann Inhalt, Umsetzung, Organisation und auch Kooperationen betreffen.

„Solidarität International hat nicht mit uns über das Thema BDS gesprochen“

Uns als Arbeitskreis Politik ist bewusst, dass der Gesamtverein rund 430 Mitglieder hat und somit ein politischer und inhaltlicher Konsens nicht immer für alle gleichermaßen gefunden werden kann. Wir haben uns vor der Veröffentlichung der Pressemitteilung des Vereins Solidarität International dazu bereit erklärt, ein Gespräch zu führen. Darauf wurde nicht eingegangen. In der Pressemitteilung werden wir förmlich dazu gedrängt und unter Druck gesetzt, den Beschluss zurückzunehmen. Es werden vermeintliche Argumente aufgeführt, wie unsere Position zum BDS sei, ohne dass der Verein mit uns darüber gesprochen hat. Natürlich ist die BDS-Kampagne nicht der Inhalt des Klimathons, jedoch sind wir der Meinung, dass man einen Verein nicht unabhängig von seinen gesamten Positionen sehen kann.

„Wir sind weiterhin zu einem Gespräch bereit“

Uns vorzuwerfen, dass wir damit gezielt die Solidarität mit den Textilarbeiterinnen untergraben würden, ist schlichtweg eine Unterstellung. Diese Argumentation sehen wir als massives Druckmittel und Erpressung, die keinerlei Halt hat. Wir sehen uns auch ohne den Verein Solidarität International in der Lage, Spenden für etwaige Projekte zu sammeln. Des Weiteren fühlen wir uns bedrängt, da diese Pressemitteilung auch an Privatpersonen und sonstige Verteiler ging, was wir zufällig mitbekommen haben und nun durch ebensolche auch per E-Mail angegangen werden, ohne unsere Ansichten zu kennen. Denn unsere E-Mail an den Verein Solidarität International, in der wir uns erklären und zu einem Gespräch einladen, wird nicht erwähnt. Zusätzlich wurde einer unserer Veranstalter auch telefonisch von Mitgliedern des Vereins bedrängt. Unter diesen zusätzlichen Umständen möchten wir keine Kooperation anstreben. Wir sind weiterhin zu einem Gespräch bereit, um etwaige Missverständnisse aus dem Weg räumen zu können.

„Wir haben keinerlei Probleme damit, die Politik Israels kritisch zu sehen“

Der AK Politik positioniert sich klar gegen die BDS-Kampagne. Dies heißt jedoch nicht, dass wir keine Kritik an Israels Politik äußern und annehmen. Die BDS-Kampagne wurde 2005 gegründet, zu den Gründungsmitgliedern gehört der „Council of National and Islamic Forces in Palestine“, dessen Mitglied wiederum unter anderem die islamistische Terrororganisation Hamas ist. In ihrer Charta sprechen sie vom Ziel, Israel zu vernichten. Die Forderungen der BDS-Kampagne sind gezielt so formuliert, dass sie vermeintlichen Interpretationsspielraum lassen, um eben nicht den Anschein des Antisemitismus zu erwecken. Wir haben keinerlei Probleme damit, die Politik Israels kritisch zu sehen. Allerdings haben wir ein Problem damit, die Politik dieses Staates mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen. Weiter problematisch finden wir es, dass diese Kampagne eben nicht nur die Politik anprangert, sondern dessen Bürgerinnen, Arbeiterinnen, Künstlerinnen und so weiter boykottiert und sie somit ihrer Lebensgrundlage beraubt, egal, ob sie gegen oder für die Politik Israels stehen.

Wir sprechen uns gegen eine Einseitigkeit der Betrachtung dieser hochkomplexen Thematik aus.

Der Arbeitskreis Politik des club alpha 60 e.V.

Link zur Stellungnahme von Solidarität International Schwäbisch Hall wegen der Ausladung von der Kleiderbörse im Club alpha 60 in Schwäbisch Hall:

„VOM KLEIDERBASAR IM CLUB ALPHA 60 AUSGESCHLOSSEN“ – PRESSEERKLÄRUNG VON SOLIDARITÄT INTERNATIONAL SCHWÄBISCH HALL

https://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=28703

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„Fehlender Mindestabstand – Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“ – Einer der Buchautoren ist der in Crailsheim aufgewachsene Journalist Dietrich Krauß

„Fehlender Mindestabstand – Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“ ist der Titel eines Buches aus dem Herder-Verlag. Einer der Autoren ist der in Crailsheim aufgewachsene Dietrich Krauß. Der Journalist schrieb das Kapitel „Wie können alles außer impfen – Warum »Querdenken« eine Stuttgarter Vorwahl hat“.

Informationen des Herder-Verlags

Von neuen und alten Feinden einer aufgeklärten Gesellschaft

In den Anti-Corona-Protesten wurde deutlich, wie tief inzwischen die Skepsis gegenüber parlamentarischer Demokratie und wissenschaftlichen Erkenntnissen in ganz unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung verankert ist: Impfgegner, Klimawandelleugner, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger und Neonazis marschieren nebeneinander – ohne Abstand. Dieses Buch analysiert das Phänomen einer erschreckend breiten Allianz: von neuen und alten Feinden einer aufgeklärten Gesellschaft und des demokratischen Rechtsstaats. Dabei werden auch Entwicklungen in Frankreich, den USA oder Österreich in den Blick genommen.

Matthias Meisner und Heike Kleffner haben zahlreiche Expertinnen und Experten versammelt, die sich fundiert den einzelnen Gruppierungen und Milieus widmen, deren Vernetzung aufzeigen und vor den Auswirkungen einer antidemokratischen Welle im Gefolge der Coronakrise warnen. Mit Beiträgen von Robert Andreasch, Stephan Anpalagan, Felix Balandat, Heidi Beirich, Julius Betschka, Michael Blume, Ulf Buermeyer, Andrea Dernbach, Ralf Fücks, Julius Geiler, Patrick Gensing, Susanne Götze, Annett Gröschner, Nicolas Hénin, Arnd Henze, Felix Huesmann, Annika Joeres, Aiko Kempen, Dietrich Krauß, Pia Lamberty, Daniel Laufer, Nhi Le, Sebastian Leber, Konrad Litschko, Katharina Nocun, Jost Müller-Neuhof, Matthias Quent, Markus Reuter, Christoph Richter, Jaroslav Rudiš, Nikolai Schreiter, Karolin Schwarz, Annette Seidel-Arpaci, Andreas Speit, Tilman Steffen, Markus Sulzbacher, Katharina Warda, Volker Weiß, Carolin Wiedemann, Andreas Wulf

Herausgeberin Heike Kleffner, Journalistin

Heike Kleffner, geboren 1966, ist freie Journalistin und Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Seit den 1990er Jahren Publikationen über Rechtsextremismus. Zusammen mit Matthias Meisner Herausgeberin des 2017 erschienenen Bandes »Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen« sowie 2019 des Bandes »Extreme Sicherheit. Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz«.

Herausgeber Matthias Meisner, Journalist

Matthias Meisner, geboren 1961, in den 1990er Jahren dpa-Büroleiter in Dresden und Bonner Korrespondent der »Sächsischen Zeitung«, seit 1999 Redakteur beim »Tagesspiegel«. Er berichtet vor allem über innenpolitische Themen, unter anderem über Rechtsextremismus. Zusammen mit Heike Kleffner Herausgeber des 2017 erschienenen Bandes »Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen« sowie 2019 des Bandes »Extreme Sicherheit. Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz«.

Link zu weiteren Informationen im Internet:

https://www.herder.de/geschichte-politik-shop/fehlender-mindestabstand-klappenbroschur/c-34/p-20815/

https://www.perlentaucher.de/buch/heike-kleffner-matthias-meisner/fehlender-mindestabstand.html

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„Scottish Folk und Edscafe“ – Zwei Konzerte im Gleis 1 in Waldenburg

Scottish Folk und Edscafe spielten am Wochenende Freitag, 29. Oktober 2021 und Samstag, 30. Oktober 2021 im Waldenburger Gleis 1. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Reservierungen zu den Konzerten sind erwünscht. Kontakt: www.gleis1.net.

Informationen vom Gleis 1 in Waldenburg

Akustik-Fingerstyle-Gitarrist aus Schottland

Am Freitag, 29. Oktober 2021, um 20.30 Uhr kommt zum dritten Mal der schottische Singer-Songwriter Simon Kempston ins Gleis 1. „Einer der besten Singer-Songwriter Schottlands“ (The Herald), ein Komponist und führender Akustik-Fingerstyle-Gitarrist mit Sitz in Edinburgh. Sein wunderschön gestaltetes Material zeigt seine unverwechselbare, aufwendige Fingerstil-Gitarrenarbeit und seinen sanft nuancierten, fesselnden Tenorgesang. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er international auf Tournee, hat viele große Festivals, Fernseh- und Radioauftritte hinter sich.

Hohenloher Gruppe Edscafe

Die Gleis-1-Bühne gehört am Samstag, 30. Oktober 2021, ab 20.30 Uhr, der Hohenloher Gruppe Edscafe. Sie besteht aus den beiden Sängern mit Akustikgitarre, Bass und dem Drummer, das sind Andreas Ehrenfeld, Alexander Kranich und Enzo Caterino. Ergänzt wird das Ganze durch die umgehängte Bluesharp à la Neil Young. Die beiden Sänger wechseln sich mit dem Leadgesang und dem Gitarre spielen ab und singen oft zweistimmig. Das Repertoire reicht von den Stones, Clapton, Cat Stevens über Manu Chao, REM, America, Don Mc Lean, George Harrison bis zu Udo Lindenberg. Es gibt auch manche akustische Überraschung wie Tainted Love im Gypsy Stil.

Reservierungen zu den Konzerten sind erwünscht. Kontakt: www.gleis1.net.

Weitere Informationen im Internet zu den Bands:

http://edscafe.de/

https://simonkempston.co.uk/

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