Kommunen erobern Energieversorgung zurück

Elf Jahre nach der Liberalisierung der Energiewirtschaft machen sich mehr und mehr Kommunen daran, verlorengegangenen Einfluss auf die Energieversorgung zurückzugewinnen. Im Münsterland, im Weserbergland und am Bodensee, im Hochsauerland und im badischen Müllheim werden Stadtwerke neu gegründet. Im schwarz-grün regierten Hamburg soll „Hamburg Energie“ das Fernwärme- und Gasnetz von privaten Betreibern zurückkaufen und „grünen“ Strom vertreiben. In Leipzig verhinderten Bürger die Privatisierung ihres Stadtwerks durch eine Volksabstimmung.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Es wurde aber auch Zeit – mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Was die sogenannte „Liberalisierung der Energiewirtschaft“ den Verbrauchern gebracht hat, lässt sich an der Entwicklung der Strom- und Gaspreise sehen.

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E0D7ABAD751DC4AEC979D8CB80F911CBB~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html

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Wir, wir sind die Sintflut!

Georg Schramm zur tagtäglichen Volksverblödung: vom Privatfernsehen, über das deutsche Bildungssystem, hin zur Wachstumspropaganda. Die Sendung ist zwar schon ein halbes Jahr alt, hat aber nichts an Aktualität verloren.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

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Dorf unterm Hakenkreuz – Ausstellung im Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen mit Begleitbuch / Ein Ausflugstipp

Titelseite des Buches "Dorf unterm Hakenkreuz"

Titelseite des Buches "Dorf unterm Hakenkreuz – Diktatur auf dem Land im deutschen Südwesten 1933-1945".

„Dorf unterm Hakenkreuz. Diktatur auf dem Land im deutschen Südwesten 1933-1945“ heißt ein Buch, das 2009 im Thorbecke-Verlag erschienen ist. Darin hat der Autor dieses Artikels (der Journalist Ralf Garmatter) auch die NS-Karriere von Friedrich Niklas, einem Landwirt und Gastwirt aus Riedbach in der heutigen Gemeinde Schrozberg beschrieben. Friedrich Niklas trat 1931, als 36-Jähriger, der NSDAP bei und wurde gleich Ortsgruppenleiter in Riedbach. Von 1934 bis 1937 war Niklas NSDAP-Kreisleiter im Oberamt Gerabronn. Nach der Fusion der NSDAP-Kreise fiel dieser Posten im Jahr 1937 weg. Der Inhaber des Roten Ochsen in Riedbach war aber deshalb innerhalb der NSDAP nicht ohne Amt. Von 1936 bis 1945 war Niklas Kreisbauernführer im „Großkreis Crailsheim“, zu dem auch das Oberamt Gerabronn zugeschlagen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte sich Niklas seiner Verantwortung für seine jahrelange Unterstützung des nationalsozialistischen Unrechtssystems entziehen. Er versteckte sich auf seinem Hof in Riedbach in einem großen Mostfass, wurde aber von Nachbarn bei den Amerikanern verraten und kam ins Internierungslager Ludwigsburg.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Begleitpublikation zu den Ausstellungen „Dorf unterm Hakenkreuz“

Die Begleitpublikation ist zur gemeinschaftlichen Ausstellungsreihe „Dorf unterm Hakenkreuz“ erschienen, an der sich die sieben Freilandmuseen des Landes Baden-Württemberg beteiligen. Das Freilandmuseum Wackershofen hat einen eigenen Bahnhaltepunkt auf der Strecke Schwäbisch Hall/Hessental – Heilbronn.

Aus der Verlagsinfo des Buches: „Die einzelnen Themenbeiträge dieses Sammelbandes zum Nationalsozialismus auf dem Dorf ergänzen und bereichern sich gegenseitig. Sie werfen Schlaglichter auch die Vielschichtigkeit und nicht selten Widersprüchlichkeit der nationalsozialistischen Diktatur, die über sechzig Jahre nach ihrem Ende immer noch Kontroversen und Debatten hervorruft.“

Wackershofen zeigt Ausstellungen in vier Gebäuden

Das Freilandmuseum Wackershofen schreibt zu der Ausstellung „Dorf unterm Hakenkreuz“: Anhand vier originaler Gebäude zeigt das Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen Ausschnitte aus dem Alltagsleben hier in der Region. Gerade dieses direkte Treffen auf eine Vergangenheit, die man hinter schönen Fachwerkfassaden nicht so vermuten möchte, lässt ein neues und intensives Licht auf diesen Teil deutscher Geschichte fallen – so wie es nur Freilichtmuseen mit ihren Hausexponaten können.

Roter Ochsen in Riedbach gehörte dem Kreisleiter und Kreisbauernführer

Den großen Gasthof „Roter Ochsen“ aus Riedbach bewirtschaftete ein Land- und Gastwirt, der schon vor 1933 Ortsgruppenleiter der NSDAP war und ab 1936/37 die Funktion eines Kreisbauernführers im damals neu
geschaffenen NSDAP-Kreis Crailsheim ausübte. Das heutige Museumsgasthaus war also Sitz des Kreisbauernführers innerhalb des „Reichsnährstandes“, einer Funktion, die mit großer Machtfülle ausgestattet war.

Brechhütte Amlishagen: Wichtig für die militärische Aufrüstung

Beinahe alle Brechhütten draußen am Rand der Dörfer erlebten in den Dreißiger Jahren einen ungeahnten Aufschwung mit dem Anbau von Flachs und Hanf. Dieser „Gespinstpflanzenanbau“ wurde vehement gefördert, um vom Ausland unabhängig zu werden und weil der Bedarf an Leinenstoff für die militärische Aufrüstung stark zunahm. Im  Freilandmuseum steht die unscheinbare Brechhütte aus Amlishagen, in der diese Entwicklung bis zur fabrikmäßigen Produktion nachgezeichnet wird.

Hößlinsülz: Hitlerjugend tagte im ehemaligen Armenhaus

Das Armenhaus aus Hößlinsülz, 1988 in Wackershofen wieder aufgebaut, diente von 1936 bis 1944 als Heim der Hitlerjugend. Im Freilandmuseum wird in der früheren Wohnstube das HJ-Heim nach alten Überlieferungen wieder eingerichtet und auf die besondere Bedeutung der Hitlerjugend für den NS-Staat eingegangen. Hier wird dokumentiert, wie stark die NSDAP auf die weibliche und männliche Jugend im Sinne ihrer Ideologie propagandistisch Einfluss nahm.

Käshof in Weipertshofen diente als Versteck für NS-Verfolgte

Im Käshof aus Weipertshofen wird seit Jahren die Geschichte der verfolgten Ilse Rosenfelder erzählt. Sie hat sich, kurz bevor sie ins KZ abtransportiert werden sollte, auf diesem Bauernhof, der heute im Museum steht, bis zur Befreiung durch die Amerikaner versteckt. Anhand dieses Beispieles soll dem politischen Leben in der Ära des „Tausendjährigen Reiches“ nachgegangen werden – wer waren damals die Parteifunktionäre, wie viele waren NSDAP-Mitglieder?

Ausstellungsdauer:
16. Mai bis 08. November 2009

Info zur Ausstellung: www.dorf-unterm-hakenkreuz.de/mitlaeufer_funktionaere_verfolgte.html

Hohenloher Freilandmuseum
Wackershofen
74523 Schwäbisch Hall-
Wackershofen
Telefon: 0791/971010
Telefax: 0791/9710140

www.wackershofen.de
info@wackershofen.de

Öffnungszeiten:
15 März bis 30. April:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
01. Mai bis 30. September:
täglich 9 bis 18 Uhr
01. Oktober bis 08. November: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Informationen zur Begleitpublikation:
Dorf unterm Hakenkreuz. Diktatur auf dem Land im deutschen Südwesten 1933-1945
Ein Buch der sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg
ISBN 978-3-37995-8044-1
176 Seiten
Preis: 16,90 Euro
Die Begleitpublikation ist in den sieben am Projekt „Dorf unterm Hakenkreuz“ beteiligten Museen sowie über den Buchhandel erhältlich. Internetinfo: www.dorf-unterm-hakenkreuz.de/begleitpublikation.html

„Eugenik und Euthanasie – Rassenpolitik in Stadt und Dorf

Im Freilandmuseum Wackershofen gibt es seit Ende Juni 2009 eine zusätzliche Ausstellung zum Thema „Eugenik und Euthanasie – Rassenpolitik in Stadt und Dorf“. Diese ist noch bis zum 8. November 2009 zu sehen.
Zum Ausstellungsinhalt: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden Verbände, die sich „Eugenik“, d.h. die gezielte Verbesserung von Erbanlagen durch „Züchtung“ zum Ziel gesetzt hatten. Unter dem nationalsozialistischen Regime wurden diese Ansätze Regierungspolitik. Sie beinhaltete im Wesentlichen die Förderung von als rassisch hochwertig eingestuften Nachwuchses, die zwangsweise Sterilisierung von als rassisch minderwertig angesehenen Menschen sowie die Ermordung von geistig und / oder körperlich behinderten Erwachsenen und Kindern und von psychisch Kranken. Opfer und Täter dieser Politik lassen sich in jedem Dorf nachweisen. In der Ausstellung soll den Spuren für den Raum Schwäbisch Hall nachgegangen werden.

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IG-Metall-Bevollmächtigte Heidi Scharf meint: Acument-Geschäftsführung sagt wegen der Insolvenz die Unwahrheit

Die Firma Acument – unter anderem mit einem Zweigwerk in Schrozberg – hat für alle deutschen Standorte Insolvenz angemeldet. Heidi Scharf, die IG-Metall-Bevollmächtigte aus Schwäbisch Hall kritisiert dieses Vorgehen der Unternehmensleitung.

Eingesandt von der IG-Metall Schwäbisch Hall

Unternehmensleitung überrascht mit schneller Insolvenzeröffnung

Heidi Scharf: Mit der Aussage „Dem Antrag auf Insolvenz gingen ausführliche Gespräche mit den wichtigsten Kunden in Deutschland, dem Gesamtbetriebsrat und Gewerkschaften voraus…., sagt die Acument-Geschäftsführung nicht die Wahrheit. Mit dem Gesamtbetriebsrat und auch mit der Gewerkschaft wurde keinesfalls über solche Möglichkeiten gesprochen und wir sind von der schnellen Insolvenzeröffnung überrascht worden“, so Heidi Scharf.  Am 4. August 2009 habe es ein Gespräch mit dem Gesamtbetriebsrat gegeben. Von einer möglichen Insolvenz sei dabei kein Ton zu hören gewesen. „Zu diesem Zeitpunkt muss jedoch der Antrag schon länger gelaufen sein“, meint die IG-Metall-Bevollmächtigte.

Betriebsrat und Mitarbeiter hinters Licht geführt

„Damit wurde die Interessenvertretung und die Belegschaft hinters Licht geführt. Noch am 6. August 2009 hatten sich der Gesamtbetriebsrat zusammen mit den Gewerkschaftsvertretern aus allen Standorten und Vertreterinnen und Vertretern der Vorstandsverwaltung der IG Metall in Frankfurt zur Beratung über das weitere Vorgehen getroffen. Auf der Rückfahrt von Frankfurt wurde per Telefon den Mitgliedern des Gesamtbetriebsrates am 6. August 2009 die Insolvenzeröffnung mitgeteilt. Bereits am Freitag wurden einzelne Belegschaften durch den vorläufigen Insolvenzverwalter informiert. In Schrozberg findet diese Betriebsversammlung am Mittwoch, 12. August 2009, um 13 Uhr statt. Die Belegschaft ist einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden“, erklärt Heidi Scharf.

Zwei Artikel der Rhein-Zeitung über die Acument-Insolvenz als PDF-Datei:

RZ-Acument-Sa

RZ-Acument-Journal

Pressemitteilung von Acument-Sprecher Timothy G. Weir, APR, (248) 229-6746 (mobile),tweir@acument.com:

Acument Global Technologies beantragt Insolvenz für seine Standorte in Deutschland

Starker Rückgang bei der Automobilproduktion macht Restrukturierung erforderlich Produktion und Lieferung laufen ohne Unterbrechung weiter. Die Acument-Niederlassungen außerhalb Deutschlands sind nicht betroffen. Es wird ein Insolvenzplanverfahren sowie die Eigenverwaltung angestrebt

Troy, Michigan, USA. (6. August 2009) – Acument Global Technologies, Inc. (“Acument”), ein weltweit führender Lieferant von mechanischen Verbindungssystemen, hat heute für die Acument GmbH & Co. OHG („Acument Deutschland“) mit Zentrale in Neuss ein Insolvenzeröffnungsverfahren nach deutschem Insolvenzrecht beantragt. Das angestrebte Insolvenzplanverfahren ist mit einer Beantragung in den USA („Chapter 11“) vergleichbar. Das Insolvenzgericht hat Herrn Dr. Wolf von der Fecht von der Kanzlei Metzeler – von der Fecht zum vorläufigen Insolvenz­verwalter ernannt. Acument Deutschland hat den Insolvenzexperten Carsten Koch von Leonhardt Westhelle & Partner zum Chief Restructuring Officer (CRO) ernannt.

Kunden sollen weiter beliefert werden

“Wir sind zuversichtlich, dass diese Vorgehensweise und die nachfolgende zügige Umstrukturierung Acument Deutschland ermöglichen wird, unseren Kunden wieder ein starker Partner mit neuem Leben zu sein“, sagte Robin Kendrick, Vice President and General Manager von Acument Europa. “Das Insolvenzplanverfahren und die Eigenverwaltung wird uns ermöglichen, eine wettbewerbsfähigere Kostenstruktur zu schaffen, unsere Einrichtungen in Deutschland zu erhalten und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern“, sagte Kendrick.  „Wir werden den gesamten Prozess in enger Abstimmung mit unseren Kunden, Lieferanten, Gläubigern, dem Betriebsrat sowie den Behörden und anderen Partnern gestalten. So werden wir sicherstellen, dass unsere Kunden ohne Unterbrechung mit unseren Produkten beliefert werden.“

Insolvenzverfahren auch für das Werk in Schrozberg

Einbezogen in das Insolvenzverfahren sind die Acument-Standorte in Beckingen, Dürbheim, Neuss, Neuwied und Schrozberg sowie auch das Logistikzentrum in Köln – insgesamt mehr als 1700 Mitarbeiter. Die Acument-Standorte ausserhalb von Deutschland sind von diesem Verfahren nicht betroffen. Dem Antrag auf Insolvenz gingen ausführliche Gespräche mit den wichtigsten Kunden in Deutschland, dem Gesamtbetriebsrat und Gewerkschaften voraus. Darin wurden mögliche Strategische Alternativen diskutiert und außergerichtliche Möglichkeiten zur Umstrukturierung erörtert. „Das Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung wird helfen, die Geschäfte von Acument in Deutschland weiterzuführen und gleichzeitig ein höchstgradiges Maß an Sicherheit für unsere Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmer, Gläubiger und andere Partner gewährleisten“, sagte Rick Dauch, President und CEO  von Acument.
„Die anderen Acument-Einheiten in der Welt sind dank einer Reihe von tiefgreifenden Einschnitten auf solidem finanziellem Boden. Sie werden auch weiterhin in all unseren Geschäftsbereichen tätig sein und eine Antwort auf die weltweite Wirtschaftskrise finden und so Acument erfolgreich machen. Wir haben mit großem Nachdruck im Zuge des Umsatzrück­ganges Kosten reduziert und kürzlich eine Vereinbarung mit unseren Kreditgebern gefunden, die unsere Liquidität sicherstellt. Unsere operativen und finanziellen Pläne stimmen und wir sind sicher, damit durch die Krise zu steuern und die globale Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens zu behaupten“, sagte Dauch.

Über Acument Global Technologies, Inc.:
Unternehmenszentrale in Troy, Michigan, USA. Acument Global Technologies, Inc., ist einer der weltweit führenden Hersteller mechanischer Verbindungselemente und Systemlösungen. Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern in 17 Ländern beliefert Acument Kunden mit Produkten, Systemen und Dienstleistungen in 150 Ländern. Mehr Informationen über Acument Global Technologies erhalten Sie hier: www.acument.com

Weitere Infos:

IG-Metall Schwäbisch Hall

Heidi Scharf
1. Bevollmächtigte der IG Metall
Haller Str. 37
74523 Schwäbisch Hall –
Tel.Nr.:  0791/95028-25
Mobil-Tel.Nr.: 0160/5330009

Firma Acument:

www.acument.com

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Schafft das ZDF ab

Wir leisten uns, neben der ARD, zusätzlich für 1,73 Milliarden Euro das ZDF: um die Meinungsvielfalt, den unabhängigen Journalismus zu sichern, die Demokratie zu stärken? Warum eigentlich zweimal? Ein Plädoyer für die Abschaffung des Zweiten Deutschen Fernsehens. – Eine teils treffende, teils polemisierende Würdigung des ZDF von Alexander Kissler auf CICERO. Trotzdem lesenswert.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Die Bundesrepublik Deutschland zahlte 2007 netto 7,42 Milliarden Euro an die Europäische Union – ein enormer Betrag, der politisch umstritten ist und für Debatten sorgt. Fast genauso hoch, aber politisch völlig unumstritten ist die Summe, die das öffentlich-rechtliche Gebührenfernsehen einstreicht. Anno 2008 flossen 7,26 Milliarden Euro an die alimentierten Sender. Das größte Stück vom Kuchen sicherte sich das Zweite Deutsche Fernsehen, nämlich 1,73 Milliarden. Warum eigentlich?

http://www.cicero.de/97.php?ress_id=10&item=4049

Noch einmal erinnert sei an dieser Stelle an das Sommerinterview mit Oskar Lafontaine auf dem selbigen ZDF: http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=2889

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Schweinegrippe – Das Geschäft mit der Angst

Der Name „Schweinegrippe“ steht wie schon die Bezeichnung „Vogelgrippe“ für irreführende aber offenbar erfolgreiche Versuche einiger Pharmakonzerne, ihre Absatzchancen für neue Impfstoffe und fragliche Grippe-Medikamente zu erhöhen. Aber auch einige Politiker, Fachinstitute und Medien profitieren von dieser Erfindung und spielen das teure Spiel mit der Angst zu ihrem eigenen Vorteil mit. Die laufende Diskussion um die Bezahlung der Grippeimpfung und der von einigen Krankenkassen veröffentlichte Ruf nach mehr Steuermitteln reiten auf dieser Welle.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Ein erhellender Artikel über die epidemiologischen und wirtschaftlichen Hintergründe der derzeitigen Diskussion über “Schweinegrippe” und Impfkampagnen. Der Autor – Dr. med Wolfgang Wodarg, SPD-Politiker aus dem Wahlkreis Flensburg-Schleswig, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages und des Europarates – ist Internist und Spezialist für Lungenheilkunde, Hygiene und Umweltmedizin.

http://www.wodarg.de/show/2651826.html

Weitere Info (zugesandt von Roman Schmitt, Kirchberg/Jagst, am 13. August 2009):

Ekathimerini- Bericht: Zwangsimpfung in Griechenland geplant
“It was decided under the order of the prime minister to vaccinate all citizens and residents of the country, without exception”

http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_politics_100002_01/08/2009_109461

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Hände weg vom Honigzipfel in Künzelsau – Grüne Jugend Hohenlohe protestiert gegen Abbruch alter Gebäude

Die Grüne Jugend Hohenlohe mit Sitz in Künzelsau stellt sich in der Debatte um die geplanten Baumaßnahmen im Künzelsauer Honigzipfel auf die Seite der Abbruchgegner.

Von Florian Lany, Grüne Jugend Hohenlohe

Wichtiger Teil des Künzelsauer Stadtbilds

Der Honigzipfel gehört zur Identität von Künzelsau und ist ein wichtiger Teil des Stadtbildes. Gerade, weil die dem Abbruch geweihten Häuser am Stadteingang stehen und schon von weitem den vom neugestalteten Wertwiesenareal ankommenden Radlern und Spaziergängern ins Auge fallen, sind sie schützenswert und sicherlich zu sanieren, aber nicht abzureißen. Der Honigzipfel ist ein Jahrhunderte alter Bestandteil Künzelsaus und seine historische Bausubstanz darf nicht durch neuartige Gebäude ersetzt werden.

Der Gemeinderat sollte sich in Zukunft weniger an den Interessen einzelner Investoren und mehr an dem Willen der Künzelsauer Bürger orientieren.

Info zum Stichwort Honigzipfel in Künzelsau auf der Internetseite www.qype.com/place/504512-Honigzipfel-Kuenzelsau: Der “Honigzipfel” in Künzelsau ist ein “altes” Handwerkerquartier, das seinen “ironischen” Namen vom ehemaligen Schlossmühlenkanal und den daran anliegenden Gerberbetrieben erhalten hat. Es roch halt etwas streng, aber das war durch die Gerberbetriebe ganz normal. Im Augenblick werden Überlegungen von Seiten der Stadt dahingehend erwogen, einige alte Gebäude im Honigzipfel abzubrechen, um neue Wohngebäude zu schaffen. Gegen diese Stadtsanierung, die vorwiegend auf Abbruch setzt, hat sich eine Bürgerinitiative “Rettet den Honigzipfel” etabliert. Die beste Argumentation dieser Bürgerinitiative stellen zwei Gebäude links und rechts der Schlossmühlgasse dar, die am Eingang des Honigzipfels dokumentieren, dass alte Gebäude durch eine sinnvolle Sanierung und Umnutzung sehr wohl eine Bestandsberechtigung haben. Deshalb die Empfehlung an das Bauamt Künzelsau, nicht zu schnell mit den Abbrucharbeiten beginnen zu lassen.

Mehr Infos über die Grüne Jugend Hohenlohe im Internet unter http://gj-hohenlohe.jimdo.com/

Infos zur Bürgerinitiative „Rettet den Honigzipfel“:

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/sonstige;art1912,1439399

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Altenheimbetreiber „Alpenland“ in Öhringen lässt ver.di-Sekretär durch Polizei entfernen

In der Tarifauseinandersetzung mit dem Unternehmen Alpenland, einer Betriebsgesellschaft für Pflege- und Altenheime mit Sitz in Sonthofen, hat sich die Situation nochmals zugespitzt. In der Betriebsstätte in Öhringen waren die Beschäftigten am Donnerstagvormittag zu einer Betriebsversammlung auf Veranlassung des Arbeitgebers eingeladen. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz kann nur der Betriebsrat einladen und es sind im Betrieb vertretene Gewerkschaften teilnahmeberechtigt. Für ver.di sollte ein Gewerkschaftssekretär teilnehmen, um in der Versammlung die Positionen der Beschäftigten zu vertreten. Der Arbeitgeber untersagte daraufhin ver.di den Zutritt. Den zuständigen Gewerkschaftssekretär Anton-Eugen Schmid ließ Alpenland durch die Polizei vom Betriebsgelände entfernen.

Von Andreas Henke, ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg

„Eine Provokation von Alpenland“

Schmid bezeichnete diesen Vorgang als „Provokation“. ver.di überlegt sich, erneut rechtliche Schritte einzuleiten. Alpenland hatte in den vergangenen 15 Monaten mehrmals rechtliche Auseinandersetzungen mit ver.di geführt und
jeweils in allen Punkten vor Gericht verloren. Schmid: „Wir lassen die Beschäftigten nicht mit diesem Arbeitgeber alleine. Alpenland kann sicher sein, dass ver.di keine Ruhe geben wird, bis wieder Vernunft das Handeln dieses Arbeitgebers bestimmt.“

Alpenland versucht Mitarbeiter einzuschüchtern

In der Einrichtung in Sulz betreibt Alpenland die Kündigung der örtlichen Betriebsratsvorsitzenden. Die Kollegin ist zugleich Mitglied in der ver.di-Tarifkommission. ver.di vermutet, dass sie allein deshalb gekündigt werden soll. Alpenland begründet dieses Vorgehen damit, dass die Betriebsratsvorsitzende widerrechtlich und in betrügerischer Absicht Betriebsratsschulungen besucht und damit einen Vermögensschaden beim Arbeitgeber verursacht habe.
ver.di bestreitet dies vehement: Der Betriebsrat habe den Arbeitgeber sowohl über die zeitliche Lage und den Inhalt der Schulungsmaßnahmen rechtzeitig unterrichtet.
Jürgen Lippl, zuständiger ver.di-Sekretär: „Wenn ein Arbeitgeber mitten in einer Tarifauseinandersetzung wegen eines solchen Sachverhaltes einen Strafantrag stellt und die fristlose Kündigung der Betriebsratsvorsitzenden
betreibt, so kann man sich kaum des Eindrucks erwehren, dass es in erster Linie darum geht, eine unbequeme Mitarbeiterin loszuwerden und die restliche Belegschaft dadurch einzuschüchtern.“

Seit November 2005 keine Lohnerhöhung mehr bekommen

Die Altenheimkette betreibt in Baden-Württemberg acht Einrichtungen. Drei davon sind in der Region Heilbronn-Franken angesiedelt: Kupferzell, Öhringen und Bad Rappenau. Seit November 2005 haben die Beschäftigten von Alpenland keine Lohnerhöhung mehr bekommen. ver.di fordert rückwirkend ab 1. April 2008 eine Lohnerhöhung von 8 Prozent und für das Jahr 2009 eine Lohnerhöhung von 5 Prozent, um annähernd einen Anschluss an den öffentlichen Dienst zu erreichen. Der Arbeitgeber hat bislang kein Angebot vorlegt und die für den heutigen Freitag (7. August 2009) geplanten Verhandlungen abgesagt. In zwei Einrichtungen von Alpenland fanden am 7. Mai 2009 und am 10. Juni 2009 kurzfristige Warnstreiks statt. Das Unternehmen schreckte dabei nicht davor zurück, seine Beschäftigten einzuschüchtern, Streikende auszusperren und rechtlich zu belangen.

ver.di-Kontakt:
Für Öhringen:
Anton-Eugen Schmid 0171/7617586
Für Sulz: Jürgen Lippl 0175/5896340

ver.di-Landesbezirk
Baden-Württemberg
Königstraße 10 a
70173 Stuttgart
Telefon: 0711/88788-2390
Handy: 0170/2212331
andreas.henke@verdi.de
Internet: http://bawue.verdi.de

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Hat Christian von Stetten (CDU) den Chefredakteursposten bei der Heilbronner Stimme übernommen? – Eine Polemik

Man könnte meinen, der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten (CDU) aus Künzelsau-Schloss Stetten habe bei der Heilbronner Stimme und deren Tochter Hohenloher Zeitung die Stelle des Chefredakteurs und gleichzeitig auch den Chefposten in der dortigen Anzeigenabteilung übernommen. Nur so ist eigentlich zu erklären, dass in der Heilbronner Stimme am 14. Juli 2009 direkt neben dem Artikel über den 70. Geburtstag des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Hermann Bachmaier aus Crailsheim eine ebenso große Anzeige Christian von Stettens erschienen ist. Darin preist sich der CDU-Mann als „Hohenlohes starke Stimme in Berlin“ – auf dem dazugehörigen Foto schüttelt er die Hand von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Kommentar von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

„Höchst unsachlich und polemisch“

Heimliche Freude dürfte wohl das Mindeste gewesen sein, was Christian von Stetten beim Lesen seiner Heimatzeitung empfunden hat, als seine Anzeige neben der Geburtstagslaudatio von Peter Hohl über Hermann Bachmaier, erschienen ist. Eine schriftliche Nachfrage von Hohenlohe-ungefiltert am 4. August 2009 bei Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer, wie es zu dieser seltsamen „Gegenüberstellung“ der beiden Politiker gekommen ist, beantwortete Heer noch am gleichen Tag (4. August 2009) wie folgt:

„Sehr geehrter Herr Garmatter, unser Haus hatte in dieser Angelegenheit bereits Kontakt mit H. Bachmaier und hat den Sachverhalt erläutert. Die von Ihnen gestellten Fragen und vor allem Ihre Wertung im Anhang sind meines Erachtens höchst unsachlich und polemisch, darauf werden wir nicht eingehen.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Ralf Heer
Chefredakteur
Heilbronner Stimme“

Folgendes Schreiben mit „höchst unsachlichen und polemischen Fragen“ hatte Hohenlohe-ungefiltert an die Heilbronner Stimme gerichtet:

„Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der Heilbronner Stimme und der Hohenloher Zeitung,
am 14. Juli 2009 erschien ein Artikel zum 70. Geburtstag des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Hermann Bachmaier und gleich daneben eine in etwa gleich große Anzeige des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten. Diese Anzeige hat Schlagzeilen wie 4 Jahre Bundesregierung…231 Plenarsitzungstage…, 582 neue Gesetze / Bürokratieabbau durch Streichung zahlreicher Vorschriften… Christian von Stetten fordert außerdem dazu auf, seinen Newsletter zu abonnieren.

Zu dieser Thematik habe ich als Redakteur der Internetzeitung Hohenlohe-ungefiltert einige Fragen:

1. Was war Sinn dieser Platzierung der Christian-von-Stetten-Anzeige neben dem Bachmaier-Artikel von Peter Hohl?
2. Wer hat diese Platzierung veranlasst?
3. War das Timing der Anzeige eine Idee oder gar Forderung des Abgeordneten Christian von Stetten oder der CDU?
4. Hat es bisher eine Reaktion von Hermann Bachmaier auf dieses Nebeneinander des Artikels über ihn mit Christian von Stetten bei der Heilbronner Stimme oder/und der Hohenloher Zeitung gegeben?
5. Hat sich Christian von Stetten für die Platzierung der Anzeige bei der Heilbronner Stimme/der Hohenloher Zeitung bedankt?
6. Wer hat die Platzierung der Anzeige und die Platzierung des Bachmaier-Artikels firmenintern zu verantworten – die Redaktion oder die Anzeigenabteilung? Wer gibt wem die entsprechenden Anweisungen in solch einem Fall? Oder kam die Anweisung von der Chefredaktion oder der Geschäftsleitung?
7. In welchen Ausgaben Ihrer Zeitungen sind der Bachmaier-Artikel und die Christian-von-Stetten-Anzeige nebeneinander erschienen?
Mit der Bitte um schnelle Beantwortung meiner Fragen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ralf Garmatter, Redaktion www.hohenlohe-ungefiltert.de“ (Zitat Ende)

Ergänzende Erläuterung von Hohenlohe-ungefiltert: Aus Versehen war ganz unten in die E-Mail an die Chefredaktion der Heilbronner Stimme auch noch ein Kommentar einer Hohenlohe-ungefiltert-Leserin gerutscht, die Hohenlohe-ungefiltert damit überhaupt erst auf den Sachverhalt Heilbronner Stimme/Hermann Bachmaier/Christian von Stetten aufmerksam gemacht hat – Dieser Text hat folgenden Wortlaut:

„Kurz nach dem Geburtstagsempfang für Hermann Bachmaier im Haller Rathaus mit Franz Müntefering, hat die Stimme zwei Artikel veröffentlicht. Der Artikel, der am 14. 7. erschien, ist insofern bemerkenswert, als er an prominenter Stelle gedruckt und mit einer gleich großen Anzeige des Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten „garniert“ wurde, in der er mit Schlagzeilen wie 4 Jahre Bundesregierung… 231 Plenarsitzungstage…, 582 neue Gesetze / Bürokratieabbau durch Streichung zahlreicher Vorschriften… auffordert, seinen Newsletter zu abonnieren. Diese Verknüpfung von Bachmaier-Laudatio und Stetten-Anzeige ist „wenigstens“ geschmacklos. Es scheint so zu sein, dass die Stimme dieses „Geburtstagsgeschenk der besonderen Art“ eingefädelt hat. Der Anzeigenauftrag von von Stetten soll schon längere Zeit vorgelegen haben (ihm kann man in diesem Fall wohl nicht unbedingt Absicht unterstellen, vielleicht allenfalls „klammheimliche Freude“ über den Coup seiner Freunde bei der Stimme).“

Der Textanhang stammt zwar nicht von Hohenlohe-ungefiltert, die Redaktion hat aber bei den Recherchen zu diesem Thema den gleichen Eindruck gewonnen wie die E-Mail-Schreiberin – auch wenn der Chefredakteur der Heilbronner Stimme dies für höchst unsachlich und polemisch halten sollte.

Übrigens: Hermann Bachmaier (SPD) wollte zu dem Artikel und der Anzeige in der Heilbronner Stimme gegenüber Hohenlohe-ungefiltert keine Stellung nehmen. Christian von Stetten (CDU) war trotz mehrfacher Versuche in den vergangenen Tagen für die Hohenlohe-ungefiltert-Redaktion nicht zu erreichen.

PDF-Datei des Artikels über Hermann Bachmaier (SPD) in der Heilbronner Stimme und die daneben platzierte Anzeige Christian von Stettens (CDU):

Hermann_Bachmaier/Christian_von_Stetten

Sie verstehen sich prächtig (von links): Uwe Ralf Heer, Chefredakteur der Tageszeitung Heilbronner Stimme und der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten – hier bei der Eröffnung des WM-Fandorfs 2006 in Ilshofen. Um die Eröffnungsfeier der Christian-von-Stetten-Veranstaltung WM-Fandorf 2006 zu moderieren, ist der Journalist Heer extra aus Heilbronn angereist. Ob sie sich inzwischen den Chefsessel in der Redaktion der Heilbronner Stimme teilen, ist bisher noch unklar. FOTO: Ralf Garmatter

Sie verstehen sich prächtig (von links): Uwe Ralf Heer, Chefredakteur der Tageszeitung Heilbronner Stimme und der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten – hier bei der Eröffnung des WM-Fandorfs 2006 in Ilshofen. Um die Eröffnungsfeier der Christian-von-Stetten-Veranstaltung WM-Fandorf 2006 zu moderieren, war der Journalist Heer damals extra aus Heilbronn angereist. Ob sie sich inzwischen den Chefsessel in der Redaktion der Heilbronner Stimme teilen, ist derzeit noch unklar. FOTO: Ralf Garmatter

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Jana Watzlawik koordiniert Grünen-Wahlkampf im Schwäbisch Haller Kreisbüro – Einige Termine mit „Promis“

Der Kreisvorstand des Kreisverbandes Schwäbisch Hall mit Jana Watzlawik vor dem Haller Kreisbüro (von links): Beke Schlipf, Jutta Niemann, Jana Watzlawik, Christa Dürr-Riemer, Karl-Heinz Lasch, Harald Ebner, Andrea Herrmann)

Der Kreisvorstand des Kreisverbandes Schwäbisch Hall mit Jana Watzlawik vor dem Haller Kreisbüro (von links): Beke Schlipf, Jutta Niemann, Jana Watzlawik, Christa Dürr-Riemer, Karl-Heinz Lasch, Harald Ebner, Andrea Herrmann)

Der Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Harald Ebner, baut in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs auf kompetente Unterstützung. Der Grünen-Kreisvorstand hat die junge Politikwissenschaftlerin Jana Watzlawik mit der Führung des Wahlkampfbüros von Harald Ebner betraut.

Pressemitteilung des Grünen-Kreisverbands Schwäbisch Hall

Kreisbüro in Schwäbisch Hall jetzt regelmäßig geöffnet

Für Jana Watzlawik ist es nach dem Kommunalwahlkampf für die Oberbürgermeisterkandidatin Barbara Hornbach in Neustadt an der Weinstraße der zweite Wahlkampf für Bündnis 90/Die Grünen. Sie unterstützt die Koordination und Organisation des Wahlkampfes für die nächsten zwei Monate und ist Ansprechpartnerin im Schwäbisch Haller GRÜNEN-Kreisbüro. Anzutreffen ist sie in der Regel werktags von 10-15 Uhr im Büro in der Gelbinger Gasse 87, telefonisch erreichbar unter 0791/946 48 92 oder per E-Mail an info@gruene-sha.de. Damit ist das Kreisbüro in Schwäbisch Hall ab jetzt regelmäßig geöffnet.

„Grün hilft aus der Krise“

„In den nächsten Wochen werden wir auf zahlreichen Veranstaltungen zeigen, wie grün aus der Krise hilft“ so Harald Ebner. Geplant sind unter anderem Thementage zu Mobilität, nachhaltiger Wirtschaftspolitik, Energie- und Klimaschutz oder Zukunft der Landwirtschaft (Milchmarkt, Ökolandbau). Schon am Samstag, 15. August 2009, kommt der Bundestagsfraktionsvorsitzende Fritz Kuhn auf Biohoffeste nach Öhringen und Mainhardt. Auch die baden-württembergische Spitzenkandidatin Kerstin Andreae sowie die grünen Bundestagsabgeordneten Winfried Hermann, Sylvia Kotting-Uhl, Alexander Bonde und Dr. Gerhard Schick haben sich angemeldet. „Mit unseren Antworten auf die Krisen können gut eine Million neue Jobs entstehen – das ist durchgerechnet“, betont Ebner.

Info: Jeweils dienstags von 17 bis 18.30 Uhr ist der Bundestagskandidat Harald Ebner in seiner Bürgersprechstunde im Grünen-Kreisbüro Schwäbisch Hall, Gelbinger Gasse 87, anzutreffen.

Bisherige Termine des Grünen-Bundestagskandidaten Harald Ebner im Wahlkampf:

Samstag, 15.8.09: Biohoffeste mit Fritz Kuhn MdB, 12.30 Uhr Weingut zu Hohenlohe-Öhringen, 14.00 Uhr Hofkäserei Bundschuh, Mainhardt, 16.00 Uhr Riegenhof, Mainhardt

Donnerstag, 20.8.09: Mobilitätstag mit Winne Hermann MdB, Fahrt mit Bahn, Bus und E-Mobilen durch Schwäbisch Hall-Hohenlohe

Dienstag, 25.8.09: Sylvia Kotting-Uhl MdB, energie- und umweltpolitische Perspektiven im Jagsttal

Freitag, 28.8.09: Kerstin Andrea MdB, nachhaltige Wirtschaftspolitik mit Handwerk und Mittelstand

Samstag, 5.9.09: Agrartour mit Alexander Bonde MdB – Was macht die Milch?

Freitag, 11. und Samstag, 12.9.09: Grüne Jugend mit zahlreichen Aktionen in Kirchberg/Jagst und Schwäbisch Hall

Dienstag, 22.9.09: Wahlkampfhöhepunkt mit dem Fraktionsvorsitzenden Fritz Kuhn MdB

Aktualisierte Informationen sollen zeitnah auf der Internetseite
www.harald-ebner.de zu finden sein.

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