„Turner ist ein Hardliner, der schon das deutsche Atomforum gemanagt hat“ – Aufruf einer Leserin zur Wahl von Fritz Kuhn als Stuttgarter OB

Einen Kommentar zum zweiten Wahlgang der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, 21. Oktober 2012, hat Adele Sperandio geschrieben.

Von Adele Sperandio aus Stuttgart

Keine Spielchen am linken Rand veranstalten

Wir sollten uns keine Spielchen am linken Rand gönnen – Kuhn hat nicht „sowieso schon“ gewonnen. Turner ist ein Hardliner, der zum Beispiel das deutsche Atomforum gemanagt hat. Die außerparlamentarische Opposition bleibt; Wahlen haben meist Kompromisscharakter. Als Stuttgarter OB halte ich Kuhn allemal für weit günstiger hinsichtlich einer Politik, mit der wir umgehen können, als Turner.

Sonntag, den 21. Oktober 2012: 2. Wahlgang: Wählen gehen, Fritz Kuhn wählen.

Sonnige Oktobergrüße

Adele

Weitere Informationen im Internet:

http://www.sperandio.net

http://fritz-kuhn-ins-rathaus.de/

http://www.turner.de/ueber-turner/vita.html

   Sende Artikel als PDF   

„Die Tanzmusik spielt das wilde Meer, Schiffsvolk komm her“ – Konzert im ehemaligen BayWa-Gebäude am Crailsheimer Güterbahnhof

Crailsheim, unser Heimathafen. Jedes Jahr aufs Neue liegen hier kulturell gesehen immer wieder prächtige Schiffe vor Anker. Kein Wunder, so gibt es hier doch eine Vielzahl engagierte Menschen und Organisationen, welche Kleinkünstler, Musiker, Kabarettisten und andere Ozeanriesen auf deren Fahrt durch die Unterhaltungsweltmeere zum Andocken in unsere Große Kreisstadt einladen.

Vom Verein Adieu Tristesse in Crailsheim

Neue Spielstätten in der Stadt erschließen

Die Terminals oder auch Spielstätten sind dann bekannt und altbewährt. So laden das Jugendzentrum, der Ratskeller, der Ratssaal oder unterschiedliche Mehrzweckhallen zum Lauschen, Sehen und Staunen ein. Das Hafengebiet noch weiter zu erschließen und so gegebenenfalls neue Terminals zu offenbaren, hat sich der Kulturverein Adieu Tristesse auf seine Segel geschrieben. Kunst soll so in die verschiedenste Winkel der Stadt schippern, bekannte Örtlichkeiten überraschend neu entdeckt und Crailsheim somit ein Stück bunter werden.

„RasgaRasga“ spielt im ehemaligen BayWa-Gebäude am Güterbahnhof

Im Alten Postweg ist man mit dem ehemaligen BayWa-Gebäude am Güterbahnhof nun auch tatsächlich fündig geworden. Hier werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor am Samstag, 27. Oktober 2012, ab 20 Uhr, der Luxusliner „RasgaRasga“ einlaufen wird und der Startschuss für diesen neuen Veranstaltungsort darstellt. Die Geschichte dieser Band nahm ihren Ursprung an der Küste von Gibraltar, als Chinita Vendaval, Tochter eines portugiesischen Schiffskochs, nach dessen Tod der Seefahrerei den Rücken gekehrt und an Land gegangen war. In den Jahren auf See, hatte sie vor allem eines gelernt: Das Singen. Musikalische Grenzen kennen die sechs Vollblutmusiker nicht, viel mehr kreieren sie ihren ganz individuellen Sound.

Mitreißende und energiegeladene Live-Band

Durch zahlreiche Auftritte in Clubs, Festivals und Kulturzentren haben sie sich den Ruf als absolut mitreißende und energiegeladene Live-Band erspielt. Lasst euch berauschen von einem einzigartigen Klangcocktail aus Balkan, Folklore, Pop und Brass, hinein in einen musikalischen Sturm voller heißer Rhythmen, spannender Musik und entfesselnden Klängen. Um es in Helmut Uthofs Worten aus seinem Seefahrerlied „Der Störtebeker ist unser Herr“ zu sagen: „Die Tanzmusik spielt das wilde Meer, Schiffsvolk komm her!“

Film „Das Ende Alt-Crailsheims“ wird gezeigt

Am Sonntag, 28. Oktober 2012, gibt es zum Abschluss noch ein informatives Schmankerl für alle die sich für die Geschichte Crailsheims interessieren. Der Crailsheimer Stadtarchivar Folker Förtsch und die Filmemacher Waldemar Jauch und Hubert Ulrich haben mit dem Film „Das Ende Alt-Crailsheims“ die grauenvolle Zerstörung von Crailsheim nachgezeichnet. Wer die bereits gezeigten Vorstellungen bisher verpasst hat, kann dies um 14 Uhr im BayWa-Gebäude nachholen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Weitere Informationen und Kontakt:

http://adieutristesse.org/

   Sende Artikel als PDF   

„Alexej Boris zeigt den ganz alltäglichen jüdischen Wahnsinn“ – Deutscher, gebürtiger Russe mit jüdischen Wurzeln spielt sein Soloprogramm in Schwäbisch Hall

Die Diaphania holt einen Künstler – Deutscher, gebürtige Russe mit jüdischen Wurzeln – mit seinem Soloprogramm nach Schwäbisch Hall in den Theaterkeller. Der Kabarettist Alexej Boris tritt am Freitag, 26. Oktober 2012, um 19.30 Uhr mit seinem dritten Soloprogramm „Schwarz – Rot – Koscher“ im Theaterkeller, Am Hafenmarkt 3, in der Kocherstadt auf.

Vom SPD-Wahlkreisbüro Schwäbisch Hall

Zentrale Aspekte jüdischen Alltagslebens

Der Landtagsabgeordente Nikolaos Sakellariou (SPD) freut sich mit der Diaphania auf einen kurzweiligen Abend mit Alexej Boris. Der Künstler will mit seinem dritten Soloprogramm Einblicke in den jüdischen Humor geben. Er ist ein Meister der Wandlungsfähigkeit und wird im Umdrehen nicht nur seinem nobelpreisverdächtigen Cousin Max und dem proletenhaften Cousin Victor Leben einhauchen, er hat in seinem Repertoire auch seinen weisen Großonkel Boris und die nervige Tante Marina. Boris Anliegen ist „den Deutschen den ganz alltäglichen, jüdischen Wahnsinn nahe zu bringen.“ Er erklärt den Zuschauern mit Witz und Leichtigkeit zentrale Aspekte jüdischen Alltagslebens. Keiner wird sich den aberwitzigen Situationen und deren Komik entziehen können.

Der Eintritt ist frei

Schwarz – Rot – Koscher ist unterhaltsam und tiefgründig und sehr aktuell. Gefördert wird die Veranstaltung vom Verein „Diaphania – Europäische Gesellschaft für Politik, Kultur, Soziales“ Der Eintritt ist frei. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen den Abend mit dem Künstler Alexej zu genießen.

Eigenes Kabarett-Theater gegründet

Alexej Boris wurde 1973 in Leningrad geboren, wo er auch Theater und Film an der Hochschule studierte. In Deutschland lernte er bei Frieder Nögge Schauspiel und Improvisationstheater. Er stand auf „Brettern die die Welt bedeuten“ in Stuttgart im Staatstheater, in Fürth im Stadttheater, in Aalen im Theater, um nur einige Spielstätten von Alexej Boris zu nennen. Er arbeitet auch als Regisseur. 2003 gründete der Künstler das Ensemble Boris & Konsorten, ein Kabarett-Theater.

Weitere Informationen und Kontakt:

Nikolaos Sakellariou Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Diaphania Vorstand, Geschwister-Scholl-Straße 59/1, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791-49949231

Telefax 0791-49949232

E-Mail: nik.sakellariou@diaphania.de

Internet: http://www.diaphania.de/front_content.php?idart=1&idcat=1

 

 

 

 

18. September 2012

 

 

 

   Sende Artikel als PDF   

„Neue Energie-Bücherecke in der Schwäbisch Haller Stadtbücherei“

Die Stadtbibliothek Schwäbisch Hall hat seit dem 12. Oktober 2012 eine neue Bücherecke mit Lesestoff zum Thema Energie.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Erneuerbare Energien, Energiesparen und mehr

Bibliotheksleiterin Elisabeth Graf stellte das neue Angebot mit rund 30 Büchern der Öffentlichkeit vor, welches auf Initiative der Stadtwerke Schwäbisch Hall und des Energiebeauftragten der Stadt, Heiner Schwarz-Leuser, eingerichtet wurde. Durch eine Spende in Höhe von 200 Euro und die Überlassung einzelner Buchtitel durch die Stadtwerke konnte das Medienangebot zu dem Themenfeld erheblich erweitert werden. Der Bestand umfasst neben allgemeiner Literatur zum Thema Energie auch Fachbücher zu spezielleren Sachverhalten, wie zum Beispiel den Erneuerbaren Energien, genauso wie Flyer und Infobroschüren zum Energiesparen. Mit dem neuen Angebot sollen junge und auch ältere Leserinnen und Leser rund um die Themen Energiewende und Energiesparen sensibilisiert werden. Der Bestand wird in den kommenden Monaten noch erweitert.

Weitere Informationen und Kontakt:

Stadtbiblithek Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/751-179 (während der Öffnungszeiten)
Fax: 0791/751-443
E-Mail: stadtbibliothek@schwaebischhall.de

Internet:

http://www.schwaebischhall.de/suche.324.0.html

http://www.schwaebischhall.de/buergerstadt/service/adressen.html?bid=1722449

www.schwaebischhall.de

www.facebook.com/schwaebischhall

www.twitter.com/ob_schwaebhall

   Sende Artikel als PDF   

„Wir sind reich, wie wunderbar. Steuern sind für Arme da“ – Demonstration in Schwäbisch Hall

Ein Zusammenschluss aus rund 20 Aktivisten von IG Metall, attac und Club alpha 60 zog vor kurzem mit einer „Demonstration der Reichen“ in der Schwäbisch Haller Innenstadt die Aufmerksamkeit auf sich.

Von der IG Metall Schwäbisch Hall

„Mäzen statt Steuerzahler“

Als gut betucht verkleidet riefen sie Parolen wie „Unser Lifestyle der ist teuer, deshalb keine Reichensteuer“ oder „Wir sind reich, wie wunderbar. Steuern sind für Arme da“. Auf den Schildern der feinen Damen und Herren stand unter anderem zu lesen „Mäzen statt Steuerzahler“ und „Freiheit statt Sozialstaat“.

Ausbluten der öffentlichen Kassen durch Steuergeschenke an Unternehmen und Banken

Mit dieser satirischen Aktion wollten die Demo-Teilnehmer auf das Ausbluten der öffentlichen Kassen durch Steuergeschenke an Unternehmen und Banken aufmerksam machen und forderten eine fairere Verteilung der vorhandenen Geldmittel. In Informations-Flyern wurden die Hintergründe aufgezeigt: „Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden – mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögenssteuer“.

Von Pfiffen bis Applaus reichten die Reaktionen

Die Passanten fassten die Aktion unterschiedlich auf. Von Pfiffen bis Applaus reichten die Reaktionen auf dem gleichzeitig stattfindenden Freundschaftsfest auf dem Marktplatz. „Sinn und Zweck einer solchen Aktion ist es doch, die Leute wachzurütteln auch wenn die Sonne scheint und gefeiert wird“, begrüßte eine Passantin die Aktion.

Weitere Informationen und Kontakt:

IG Metall Schwäbisch Hall, Haller Straße 37, 74523 Schwäbisch Hall

Internet: www.schwaebisch-hall.igm.de

   Sende Artikel als PDF   

„Martin Siebig ist Piratenchef“ – PIRATEN wählen Bezirksvorsitzenden aus Mulfingen

Auf dem Parteitag des Bezirksverbands Stuttgart der Piratenpartei am vergangenen Wochenende wurde Martin Siebig mit großer Mehrheit zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Der 41 Jahre alte Hotelmeister kommt aus Mulfingen und ist Vater eines Sohnes.

Von der Piratenpartei in Hohenlohe

Parteitag in Lauda-Königshofen

Gut 60 Piraten aus dem Bezirksverband Stuttgart, räumlich identisch mit dem Regierungsbezirk Stuttgart, fanden sich im i_PARK in Lauda-Königshofen ein, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Vier stellvertretende Vorsitzende gewählt

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Stefan Klotz aus Uhingen-Sparwiesen (Landkreis Göppingen), Melanie Unterricker aus Aichwald (Landkreis Esslingen) und Stefan Müller aus Hüttlingen (Ostalbkreis) bestimmt. Neuer Schatzmeister ist Jan Lüdtke-Reißmann aus Nürtingen (Landkreis Esslingen).

Wichtige Wahlen stehen an

„Ich freue mich sehr über das ausgesprochene Vertrauen und auf die Arbeit mit dem neuen Vorstandsteam“, so Martin Siebig. Nicht nur der Bundestagswahlkampf steht laut Siebig ganz oben auf der Tagesordnung: „Auch die Europawahl 2014 und insbesondere die programmatische Vorbereitung der Kommunalwahlen 2014 sind im nächsten Jahr wichtige Themen. Die Kommunikation sowohl innerhalb des Vorstands als auch nach Außen hin werden wir weiter verbessern.“ Als zentrales Element hierfür nennt der neue Vorsitzende den mindestens einmaligen Besuch jedes Stammtisches im Bezirk durch ihn selbst oder einen seiner Stellvertreter.

Weitere Informationen und Kontakt:

[1] http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Mart101

[2] http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Stuttgart

[3] http://wiki.piratenpartei.de/BW:Bezirksverband_Stuttgart/Bezirksparteitag_2012

[4] http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Mart101/BzVorKandidatur

(Bereits hierzu erschienen: https://www.fnweb.de/region/main-tauber/lauda-konigshofen/piraten-haben-sich-im-bezirk-neu-aufgestellt-1.758653)

 Allgemeine Informationen:

Mit dem Einzug in das Abgeordnetenhaus in Berlin und Umfragewerten von bis zu 12 Prozent bundesweit ist das Interesse an unserer jungen Partei, die sich für Freiheit, Transparenz, Bildung, Bürgerbeteiligung und soziale Teilhabe einsetzt, abermals enorm gestiegen. Die Mitgliederzahl hat sich seit der Berlin-Wahl und dem Einzug in drei weitere Landesparlamente auf inzwischen mehr als 34000 Mitglieder bundesweit erhöht. Der Bezirksverband Stuttgart zählt derzeit über 1250 Piraten, die teilweise auch in sieben Kreisverbänden organisiert sind.

Presseansprechpartner Hohenlohekreis:

Martin Siebig

Internet: http://www.piratenpartei-hohenlohe.de

E-Mail: presse@piratenpartei-hohenlohe.de

Eigendarstellung der Piratenpartei:

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen, Bildung und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.

Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 845.904 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen.

Die Piratenpartei hat inzwischen über 32.000 Mitglieder, Sitze in den Kommunalparlamenten von dreizehn Bundesländern und in den Landesparlamenten von vier Bundesländern. In Berlin, zog sie erstmalig mit 8,9 Prozent und 15 Abgeordneten im September 2011 ein und darauffolgend 2012 mit 4 Sitzen und 7,4 Prozent im saarländischen, mit 8,4 Prozent und 6 Sitzen in den Landtag von Schleswig-Holstein und mit 7,8 Prozent und 20 Sitzen zuletzt in den Landtag Nordrhein-Westfalens ein.

Sie hebt sich gegenüber den traditionellen Parteien durch ihre eigenen Ansprüche an die Transparenz des politischen Prozesses ab. So kann jeder Interessent an allen Angeboten und Diskussionen der politischen Arbeit im Internet und in jeder Gliederung der Partei (http://wiki.piratenpartei.de; http://www.piratenpartei-hohenlohe.de), sowie bei den regelmäßigen Stammtischen und in den Arbeitsgruppen der Piratenpartei (http://wiki.piratenpartei.de/Vorlage:Navigationsleiste_Arbeitsgemeinschaft) teilnehmen. Damit ist gesichert, dass Interessen und Probleme der Wähler aufgenommen und vertreten werden können und nicht an ihren Bedürfnissen vorbeigeplant wird.

Stammtische finden im Hohenlohekreis im zweiwöchentlichen Wechsel jeweils in Öhringen und Künzelsau statt: http://www.piratenpartei-hohenlohe.de

   Sende Artikel als PDF   

„Kein Herz für behinderte Menschen“ – Investor: Fehlanzeige / DRK-Kurheim Adelheidstift wird am 23. Oktober 2012 geschlossen

Das Adelheidstift in Kirchberg/Jagst, ein Kurheim für Eltern mit behinderten Kindern, soll am 23. Oktober 2012 für immer geschlossen werden. Betreiber ist seit Jahrzehnten das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Landesverband Baden-Württemberg. Hohenlohe-ungefiltert hat beim DRK in Stuttgart nachgefragt. Udo Bangerter von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Landesverbands antwortete am Freitag, 12. Oktober 2012.

Fragen von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Wurde in der heutigen Präsidiumssitzung (Mittwoch, 10. Oktober 2012) über das DRK-Kurheim Adelheidstift gesprochen? Wurde über die Möglichkeit einer einjährigen Weiterführung gesprochen – wie von Klaus Berthold, Abteilungsleiter und Stellvertreter des DRK-Landesgeschäftsführers bei der Sitzung des Kirchberger Sozialausschusses am vergangenen Donnerstag zugesagt? Welches Ergebnis brachten die Beratungen über das Kirchberger Adelheidstift?

Udo Bangerter, DRK: Das Präsidium des DRK-Landesverband Baden-Württemberg befasst sich seit Jahren regelmäßig mit der Situation des Adelheidstifts. Auch in seiner heutigen Sitzung (10.10.2012) war die Kureinrichtung Tagesordnungspunkt. Sowohl der Fortgang des Schließungsprozesses als auch die Inhalte der Sitzung des Kirchberger Sozialausschusses wurden erörtert. Das Präsidium hält an der Entscheidung zur Schließung fest, da sich seit dem Beschluss im Sommer dieses Jahres keine Veränderung der Sachlage ergeben hat.

Gibt es konkrete Signale und Zusagen für Unterstützung des DRK aus der Politik, um das Adelheidstift weiterführen zu können? Wie sehen diese Zusagen konkret aus?

Das Adelheidstift erfährt seit Jahren große Wertschätzung und ideelle Unterstützung – auch auf Seiten der Politik. Dafür war und ist das Präsidium dankbar und es weiß die Solidarität von allen Seiten für das Adelheidstift zu schätzen. Konkrete Zusagen im Hinblick auf eine spürbare Verbesserung der finanziellen Situation des Hauses gibt es jedoch nicht.

Laut Ihrer Internetseite (Stand Mittwoch, 10. Oktober 2012) gibt es 2012 noch folgende Kuren im Adelheidstift: (13.) Dienstag, 23.10. bis Dienstag, 13.11.2012 und (14.) Dienstag, 13.11. bis Dienstag, 4.12.2012. Auch die Anmeldefunktion ist noch aktiv. Warum? Finden diese Kuren noch statt?

Das Adelheidstift befindet sich in einem Schließungsprozess. Die auf der Internetseite aufgeführten Kurse 13 und 14 finden nicht mehr statt. Eine entsprechende Aktualisierung der Homepage ist erfolgt.

Wie kam das DRK zu dem EINEN potentiellen Investor, den Herr Berthold und Frau Dizinger bei der Sozialausschuss-Sitzung in Kirchberg nannten? Wie kam diese Verbindung zu Stande? Durch aktive Arbeit des DRK oder durch eine Anfrage des Investors? Wollte der Investor das Adelheidstift komplett übernehmen oder nur als Pächter betreiben? Zu Investitionen in welcher Höhe wäre der Investor bereit gewesen? Welche weiteren Aktivitäten seitens des DRK haben stattgefunden, um Investoren für das Adelheidstift zu finden? (Anzeigen in medizinischen und sozialen Fachzeitschriften, in gastronomischen Zeitschriften, Immobilienfachblättern etc.)? Bitte skizzieren Sie kurz diese Bemühungen und Aktivitäten.

Der Landesverband, wie auch die Einrichtungsleitung des Adelheidstift, haben in den vergangenen Jahren unter erheblichen Anstrengungen versucht, die wirtschaftliche Situation des Hauses zu verbessern und dessen Zukunft zu sichern. Dazu gehörten eine Vielzahl von Aktionen und Maßnahmen, die stets mit der Belegschaft abgestimmt waren:

– Kontinuierliche Maßnahmen, um Einsparpotenziale auszuschöpfen

– Umstellung auf einen Saisonbetrieb mit viermonatiger Schließungszeit

– Auslagerung der Küche und der Hausreinigung an einen externen Dienstleister

– Einstellung eines neuen Einrichtungsleiters

– Einführung eines QM-Systems

– Ausweitung der Angebote

– Verdichtung der Kurabfolge und Erhöhung der Belegungszahlen

– Ständige Ansprache von Fachpublikationen und Vermittlungsstellen

– Öffentliche Aktionen und Appelle zugunsten des Adelheidstifts mit dringendem Hinweis auf die prekäre wirtschaftliche Situation

– Erreichen eines Besuchs von Frau Köhler, der damaligen Schirmherrin des Müttergenesungswerks

– Benefizkonzert des Polizeimusikkorps

– diverse Ausstellungen und Tage der offenen Tür

Der DRK-Landesverband Baden-Württemberg hat in der Vergangenheit alle seine Kontakte auch bundesweit genutzt, um eine Perspektive für das Adelheidstift zu finden und ist aktiv auf Ansprechpartner zugegangen. Übrig geblieben war ein potenzieller Partner, den wir zweimal zu Gesprächen ins Adelheidstift eingeladen haben. Dieser wollte das Adelheidstift nicht kaufen und war nicht bereit selbst zu investieren. Weitere Interessenten für eine Kooperation mit dem Ziel eines Weiterbetriebs des Adelheidstiftes wurden nicht gefunden.

Offensichtlich gibt es inzwischen ein breites politisch-gesellschaftliches Bündnis, das sich für den Erhalt des Adelheidstifts einsetzt. Wie will das DRK dieses politisch-gesellschaftliche Bündnis nutzen, um das Adelheidstift weiter als Kureinrichtung für behinderte Menschen und deren Eltern zu erhalten? – möglicherweise auch in punkto Verkauf oder Verpachtung/Vermietung an einen Investor oder mehrere Investoren? Was ist das DRK bereit zu tun, damit behinderte Menschen und deren Eltern auch in Zukunft in Kirchberg/Jagst noch eine Kur machen können? Gemäß Ihrer Leitlinien für hilfebedürftige Menschen, der da heißt: „Wir schützen und helfen dort, wo menschliches Leiden zu verhüten und zu lindern ist.“

Der DRK-Landesverband Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren in besonderem Maße für den Erhalt des Adelheidstifts eingesetzt und alles getan, um die Kureinrichtung zu erhalten. Leider zeichnet sich seit dem Schließungsbeschluss – bei allen Solidaritätsbekundungen und Appellen – keine Entwicklung ab, die es ermöglichen würde, das Adelheidstift weiter zu führen. Leider liegt bislang kein konkretes Angebot vor, das Aussicht auf einen auch nur annähernd kostendeckenden Betrieb oder auf die Übernahme einer Investition von mindestens 10 Millionen Euro bietet.

Hohenlohe-ungefiltert liegt ein Betriebskonzept des Adelheidstift-Betriebsrats vor, das schon einige Jahre alt ist. Dieses Konzept sah eine umfangreiche Umstrukturierung und Erweiterung der Leistungen im Adelheidstift vor. Warum wurde dieses Konzept nicht umgesetzt?

Vorschläge der Belegschaft und des Betriebsrats – selbstverständlich auch zum wirtschaftlichen Betrieb des Hauses – wurden gemeinsam beraten und wenn möglich umgesetzt. Ebenso war die Belegschaft stets über die jeweilige Situation informiert und in die Pläne und Beratungen des Landesverbandes eingebunden. Alle oben genannten Schritte und Veränderungen wurden mit dem Betriebsrat abgestimmt. Ohne die Kooperation und die Unterstützung der Belegschaft des Adelheidstifts wäre eine Schließung des Hauses bereits vor einigen Jahren unumgänglich gewesen. Daher hat die Belegschaft einen großen Anteil daran, dass das Haus bisher weitergeführt werden konnte.

Weitere Informationen im Internet über das DRK-Kurheim Adelheidstift in Kirchberg/Jagst:

Vorsorge-und Rehaklinik „Adelheidstift“ – Das besondere Haus für besondere Menschen http://behindertenkuren.com/

“DRK-Haus Adelheidstift in Kirchberg/Jagst nicht schließen” – Offener Brief der SPD-Bundestagsabgeordneten Annette Sawade http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14736

“Großer Verlust für behinderte Menschen – Mutter-Kind-Kurheim Adelheidstift in Kirchberg/Jagst wird geschlossen” – Investor dringend gesucht http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14724

“Wichtige soziale Einrichtung für Eltern mit behinderten Kindern darf nicht verloren gehen” – Offener Brief von Annette Sawade (SPD) zur geplanten Schließung des DRK-Kurheims Adelheidstift in Kirchberg/Jagst http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14419

“Vielfalt leben – Gemeinsam für den Erhalt des Adelheidstifts” – Offene Petition für Behindertenkurheim in Kirchberg/Jagst unterschreiben http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14257

 

 

   Sende Artikel als PDF   

„Kino im Schafstall ist eine wichtige Säule in der Kulturstadt Schwäbisch Hall“ – Um die Wiedereröffnung zu feiern, gibt es einen kostenlosen Film für Kinder und Jugendliche

Nachdem der Innen- und Außenbereich des Schwäbisch Haller Kinos im Schafstall saniert worden war, wurde es am Abend des 2. Oktober 2012 durch Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (SPD) wieder eröffnet.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Recaro spendete 50.000 Euro für neue Sitze

Die Einrichtung musste im Hinblick auf die technische Ausstattung und die Wärmedämmung dringend erneuert werden. Bereits im Herbst 2011 wurde das Gebäude knapp neun Wochen lang saniert. Im August 2012 erfolgte dann noch der Einbau neuer Sitze, für die das Unternehmen Recaro Aircraft Seating 50.000 Euro spendete.

Spielstätte wird seit 1779 als Theater genutzt

Für Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim ist das Kino im Schafstall eine wichtige Säule in der Kulturstadt Schwäbisch Hall: „Das Kino im Schafstall hat eine lange Tradition. Welches Kino kann schon mit einer solch historischen Spielstätte aufwarten, die seit 1779 als Theater genutzt wird. Eine Sanierung war aber dringend nötig und die Investition in das Gebäude ist zukunftsweisend, fördern wir damit auch das kulturelle und ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ich freue mich aber auch besonders über die großzügige Spende der Firma Recaro Aircraft Seating, mit der das Kino zu einem wahren Schmuckkästchen ausgebaut werden konnte.“ Weiterhin bekräftigte Oberbürgermeister Pelgrim, dass die Sanierung zugleich auch ein Bekenntnis der Stadt zum Standort des Kinos und Marionettentheaters und für Schwäbisch Hall als Kulturstandort insgesamt sei.

Heizungsversorgung an das Nahwärmenetz angeschlossen

Vor allem die Heizungs-, Lüftungs- und Elektroanlagen wurden modernisiert. Dabei wurde die Heizungsversorgung an das Nahwärmenetz angeschlossen. In Abstimmung mit dem Denkmalamt erfolgte auch eine Dämmung der Außenwände des Saales von innen. Ebenso erhielt der Zwischenraum unter dem Fußboden eine neue, dicke Dämmschicht. So konnte das äußere Erscheinungsbild des Fachwerkgebäudes aus dem 15. Jahrhundert erhalten bleiben. Im Inneren wurden die Sanitäranlagen erneuert, der Theaterraum neu gestrichen, ein neuer Fußboden verlegt und neue Theatersitze eingebaut.

Sanierungskosten: zirka 220 000 Euro

Die neue Bestuhlung der Firma Eheim aus Öhringen besteht aus 172 modernen Klappsitzen, die in versetzten Reihen angeordnet sind und so überall eine möglichst gute Sicht auf Bühne beziehungsweise Leinwand ermöglichen. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten auf zirka 220 000 Euro. Davon kostete allein die Möblierung über 58.000 Euro. Durch die Spende von Recaro Aircraft Seating hatte die Stadt noch Kosten von knapp 8.000 Euro zu tragen.

Zwölf Firmen waren an der Sanierung beteiligt

Insgesamt waren zwölf Firmen an der Sanierung des „Kino im Schafstall“ beteiligt. Planung und Bauleitung übernahm die Abteilung Hochbau der Stadt Schwäbisch Hall. Die Fachplanung für Heizung und Lüftung lag beim Ingenieurbüro Mack aus Schwäbisch Hall, die bauphysikalische Beratung das Ingenieurbüro Rudolf und Weischedel, ebenfalls aus Schwäbisch Hall.

Freier Eintritt ins Kino für Kinder und Jugendliche am Freitag, 2. November 2012

Zum Dank für die Sanierung lädt das Kino im Schafstall die Kinder und Jugendlichen aus Schwäbisch Hall zu einem Freikino am Freitag, 2. November 2012, um 15 Uhr mit dem Film „Pommes essen“ ein. Hierzu bekam Oberbürgermeister Pelgrim symbolisch einen Gutschein überreicht.

Jubiläumsabend – 40 Jahre Kino im Schafstall

Samstag, 27. Oktober 2012, ab 19 Uhr

BERLIN – DIE SINFONIE DER GROSSSTADT – ein konsequent dokumentarisches Werk von Regisseur Walter Ruttmann, Deutschland 1927, Länge: 69 Minuten.

Es gibt keine Schauspieler, und doch handeln Hunderttausende. Es gibt keine Spielhandlung, und es erschließen sich doch ungezählte Dramen des Lebens. (…) Man schaut doch in die unzähligen Gesichter der Millionenstadt. Paläste, Häuserschluchten, rasende Eisenbahnen, donnernde Maschinen, das Flammenmeer der Großstadtnächte – Schulkinder, Arbeitermassen, brausender Verkehr, Naturseligkeiten, Großstadtsumpf, das Luxushotel und die Branntweindestille. Der mächtige Rhythmus der Arbeit, der rauschende Hymnus des Vergnügens, der Verzweiflungsschrei des Elends und das Donnern der steinernen Straßen – alles wurde vereinigt zur Sinfonie der Großstadt.

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.kinoimschafstall.de/pdf/02.pdf

http://www.kinoimschafstall.de/

http://www.gerhards-marionettentheater.de/

www.schwaebischhall.de

www.facebook.com/schwaebischhall

www.twitter.com/ob_schwaebhall

   Sende Artikel als PDF   

„FDP ist die erste offizielle Lobby-Partei“ – Enge Verbindungen zu Glückspielunternehmen

Die FDP hat die Öffentlichkeit über ihre Verbindungen zur Glücksspielfirma Gauselmann getäuscht.

Informationen der Organisation LobbyControl

Täuschungsmanöver

Das zeigt der Mitschnitt einer Pressekonferenz, auf der die FDP fragwürdige Geschäfte rund um die FDP-Tochter altmann-druck verteidigte. FDP-Generalsekretär Patrick Döring bestritt eine Verbindung zu Gauselmann und behauptete, es gebe bei dem Einstieg eines Gauselmann-Beraters bei altmann-druck nichts Verdecktes. Beides ist nachweislich falsch (…).

FDP investierte Millionen

Die Gauselmann Gruppe hat in den Jahren 2004 bis 2007 1,95 Millionen Euro in Tochterfirmen der FDP investiert. Dazu kommt noch ein Darlehen über 500.000 Euro aus dem Jahr 2007 (…).

Zum ganzen Artikel bei LobbyControl:

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2012/10/fdp-verschwieg-verbindungen-zur-gluckspiellobby/ 

   Sende Artikel als PDF