„Kino im Schafstall ist eine wichtige Säule in der Kulturstadt Schwäbisch Hall“ – Um die Wiedereröffnung zu feiern, gibt es einen kostenlosen Film für Kinder und Jugendliche

Nachdem der Innen- und Außenbereich des Schwäbisch Haller Kinos im Schafstall saniert worden war, wurde es am Abend des 2. Oktober 2012 durch Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (SPD) wieder eröffnet.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Recaro spendete 50.000 Euro für neue Sitze

Die Einrichtung musste im Hinblick auf die technische Ausstattung und die Wärmedämmung dringend erneuert werden. Bereits im Herbst 2011 wurde das Gebäude knapp neun Wochen lang saniert. Im August 2012 erfolgte dann noch der Einbau neuer Sitze, für die das Unternehmen Recaro Aircraft Seating 50.000 Euro spendete.

Spielstätte wird seit 1779 als Theater genutzt

Für Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim ist das Kino im Schafstall eine wichtige Säule in der Kulturstadt Schwäbisch Hall: „Das Kino im Schafstall hat eine lange Tradition. Welches Kino kann schon mit einer solch historischen Spielstätte aufwarten, die seit 1779 als Theater genutzt wird. Eine Sanierung war aber dringend nötig und die Investition in das Gebäude ist zukunftsweisend, fördern wir damit auch das kulturelle und ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ich freue mich aber auch besonders über die großzügige Spende der Firma Recaro Aircraft Seating, mit der das Kino zu einem wahren Schmuckkästchen ausgebaut werden konnte.“ Weiterhin bekräftigte Oberbürgermeister Pelgrim, dass die Sanierung zugleich auch ein Bekenntnis der Stadt zum Standort des Kinos und Marionettentheaters und für Schwäbisch Hall als Kulturstandort insgesamt sei.

Heizungsversorgung an das Nahwärmenetz angeschlossen

Vor allem die Heizungs-, Lüftungs- und Elektroanlagen wurden modernisiert. Dabei wurde die Heizungsversorgung an das Nahwärmenetz angeschlossen. In Abstimmung mit dem Denkmalamt erfolgte auch eine Dämmung der Außenwände des Saales von innen. Ebenso erhielt der Zwischenraum unter dem Fußboden eine neue, dicke Dämmschicht. So konnte das äußere Erscheinungsbild des Fachwerkgebäudes aus dem 15. Jahrhundert erhalten bleiben. Im Inneren wurden die Sanitäranlagen erneuert, der Theaterraum neu gestrichen, ein neuer Fußboden verlegt und neue Theatersitze eingebaut.

Sanierungskosten: zirka 220 000 Euro

Die neue Bestuhlung der Firma Eheim aus Öhringen besteht aus 172 modernen Klappsitzen, die in versetzten Reihen angeordnet sind und so überall eine möglichst gute Sicht auf Bühne beziehungsweise Leinwand ermöglichen. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten auf zirka 220 000 Euro. Davon kostete allein die Möblierung über 58.000 Euro. Durch die Spende von Recaro Aircraft Seating hatte die Stadt noch Kosten von knapp 8.000 Euro zu tragen.

Zwölf Firmen waren an der Sanierung beteiligt

Insgesamt waren zwölf Firmen an der Sanierung des „Kino im Schafstall“ beteiligt. Planung und Bauleitung übernahm die Abteilung Hochbau der Stadt Schwäbisch Hall. Die Fachplanung für Heizung und Lüftung lag beim Ingenieurbüro Mack aus Schwäbisch Hall, die bauphysikalische Beratung das Ingenieurbüro Rudolf und Weischedel, ebenfalls aus Schwäbisch Hall.

Freier Eintritt ins Kino für Kinder und Jugendliche am Freitag, 2. November 2012

Zum Dank für die Sanierung lädt das Kino im Schafstall die Kinder und Jugendlichen aus Schwäbisch Hall zu einem Freikino am Freitag, 2. November 2012, um 15 Uhr mit dem Film „Pommes essen“ ein. Hierzu bekam Oberbürgermeister Pelgrim symbolisch einen Gutschein überreicht.

Jubiläumsabend – 40 Jahre Kino im Schafstall

Samstag, 27. Oktober 2012, ab 19 Uhr

BERLIN – DIE SINFONIE DER GROSSSTADT – ein konsequent dokumentarisches Werk von Regisseur Walter Ruttmann, Deutschland 1927, Länge: 69 Minuten.

Es gibt keine Schauspieler, und doch handeln Hunderttausende. Es gibt keine Spielhandlung, und es erschließen sich doch ungezählte Dramen des Lebens. (…) Man schaut doch in die unzähligen Gesichter der Millionenstadt. Paläste, Häuserschluchten, rasende Eisenbahnen, donnernde Maschinen, das Flammenmeer der Großstadtnächte – Schulkinder, Arbeitermassen, brausender Verkehr, Naturseligkeiten, Großstadtsumpf, das Luxushotel und die Branntweindestille. Der mächtige Rhythmus der Arbeit, der rauschende Hymnus des Vergnügens, der Verzweiflungsschrei des Elends und das Donnern der steinernen Straßen – alles wurde vereinigt zur Sinfonie der Großstadt.

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.kinoimschafstall.de/pdf/02.pdf

http://www.kinoimschafstall.de/

http://www.gerhards-marionettentheater.de/

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