Bürgergespräch mit der ehemaligen SPD-Landesvorsitzenden Ute Vogt in Kirchberg/Jagst-Hornberg

Ute Vogt (SPD).

Bundestagsabgeordnete Ute Vogt.

Ein Bürgergespräch mit der ehemaligen SPD-Landesvorsitzenden Ute Vogt veranstaltet der SPD-Ortsverein Kirchberg/Jagst am morgigen Sonntag, 31. Januar 2010, um 10 Uhr im Bürgerhaus Kirchberg/Jagst-Hornberg.

Von Helmut Klingler, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kirchberg/Jagst

Ute Vogt betreut Landkreis Schwäbisch Hall

Ute Vogt vertritt einen Stuttgarter Wahlkreis als Bundestagsabgeordnete in Berlin. Zudem erklärte sie sich bereit, den Landkreis Schwäbisch Hall mit zu betreuen, da der Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe keinen eigenen SPD-Abgeordneten in Berlin hat. Den Hohenlohekreis betreut der Heilbronner SPD-Abgeordnete Josip Juratovic.

Mandatsträger stellen sich der Diskussion

Themen wie „Fehlstart der neuen Gelb-Schwarzen Bundesregierung, Steuersenkung für Reiche oder Neuanfang in der Parteiführung auf Bund- und Landesebene“, bieten in Hornberg genügend Gesprächsstoff. Wie jedesmal am Anfang des Jahres wird, mit den Teilorten abwechselnd, für die Bürger ein Forum geboten, um mit Politikern aus allen Ebenen diskutieren und Fragen stellen zu können.  Aber auch Mandatsträger aus der Landes-, Kreis- und Kommunalpolitik werden anwesend sein. Alle Mandatsträger werden sich anschließend einer Diskussion mit den Zuhörern stellen. Dazu werden alle Interessierten eingeladen.

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Bespitzelt, beschattet und bedrängt: Unliebsame Betriebsräte unter Druck – Dies und mehr in Monitor vom 28. Januar 2010

Wer die Sendung verpasst hat …

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Hier die Themen:

Bespitzelt, beschattet und bedrängt: Unliebsame Betriebsräte unter Druck
Eigentlich sind Betriebsräte so gut wie unkündbar, damit sie vor Arbeitgeber-Willkür geschützt sind, wenn sie für die Interessen der Beschäftigten einstehen. Doch Arbeitsrechtsexperten beobachten vermehrt Fälle, in denen Arbeitgeber mit zweifelhaften Methoden gegen unbequeme Betriebsräte vorgehen, um sie so aus dem Unternehmen zu drängen.

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0128/betriebsraete.php5

Bildungschancen: Die Spaltung beginnt bereits in der Grundschule
In den nächsten Tagen erhalten viele Grundschüler ihr Zeugnis mit der alles entscheidenden Empfehlung für die weiterführende Schule. MONITOR hat zwei Schulklassen besucht. Die eine Klasse in einer Schule mit Kindern aus bildungsfernen Familien, die andere aus einem bildungsnahen Umfeld. Während auf der Brennpunktschule nur 10 Prozent der Schüler zum Gymnasium dürfen, sind es an der Grundschule im bürgerlichen Stadtteil über 80 Prozent. Die soziale Herkunft bestimmt wer man wird, und das von Anfang an. Ein Phänomen, das die Gesellschaft dauerhaft zu spalten droht. Dabei heißt es im Absatz 26 der der UN-Menschenrechtscharta: „Jeder hat das Recht auf Bildung“

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0128/bildung.php5

Atomkraft: Freifahrtschein auch für Uralt-Reaktoren
Im Herbst will die schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg endgültig kippen: Dann sollen alle 17 Atomkraftwerke länger laufen dürfen, auch die beiden ältesten deutschen Reaktoren Neckarwestheim I und Biblis A. Und dass, obwohl Sicherheitsexperten gerade bei diesen beiden Altreaktoren erhebliche Probleme sehen und beide Kraftwerke laut Atom-Konsens eigentlich längst abgeschaltet sein sollten. Um die Reaktoren dennoch weiter in Betrieb zu halten, nutzen die Stromkonzerne trickreich jede Gesetzeslücke. Dabei können sie sich auf einen starken Verbündeten im Bundesumweltministerium verlassen, der bis vor kurzem noch für einen der größten deutschen Energieversorger tätig war.

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0128/atom.php5

Sackgasse Afghanistan: Was der Westen aus den Fehlern der Sowjets lernen kann
Der Westen droht in Afghanistan zu scheitern. Ehemalige Generäle der Roten Armee und russische Militär-Analysten warnen, der Westen mache am Hindukusch exakt die gleichen Fehler wie die Sowjetunion vor über 30 Jahren. Doch in Russland hat man die Zeit genutzt, um die Fehler von damals selbstkritisch zu analysieren. Für viele Russen bis heute ein schmerzhafter Prozess – für den Westen möglicherweise eine Chance, doch noch eine Antwort zu finden, wie ein Scheitern in Afghanistan verhindert werden kann.

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0128/afghanistan.php5

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Stimmungsmache gegen Hartz IV

Auf Kosten anderer Leben. Nichts tun für sein Geld. Arbeiten können, aber nicht wollen. Das sind die Vorurteile, die sich Hartz IV Empfänger immer wieder anhören müssen. Auch die Medien sind voll von diesen Klischees. Vor allem die Boulevard Zeitungen schüren Neid und Missgunst, doch auch die vermeintlich seriöse Presse stimmt munter mit ein. Zapp über die neuesten Schlagzeilen gegen Hartz IV.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Noch mal zum Thema Hartz IV – für die, die es immer noch nicht begriffen haben …

http://www3.ndr.de/flash/zapp/interactivePlayer.html?xml=zappsendung174-interactiveBroadcasts.xml&sr=zapp&bid=hartzvier112

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Journalisten-Chamäleon Andreas Harthan wechselt die Seiten – Neuer HT-Geschäftsführer Scherf-Clavel war bisher vor allem Anzeigenverkäufer

Es ist schon erstaunlich, wie wandlungsfähig manche Menschen sind. Ein bemerkenswertes Exemplar dieser Spezies ist der Lokaljournalist Andreas Harthan, seit rund 25 Jahren Mitarbeiter des Hohenloher Tagblatts in Crailsheim. Der 49-Jährige wechselt die Farben – im aktuellen Fall die beruflichen Seiten – schneller als ein Chamäleon.

Kommentar von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Als leitender Angestellter nun auf der Arbeitgeberseite

Lange Jahre war Harthan Betriebsratsvorsitzender des Hohenloher Tagblatts – mindestens bis ins Jahr 2009. In dieser Funktion sollte er sich für die Interessen der HT-Beschäftigten einsetzen. Für die Gewerkschaft ver.di saß Harthan sogar in der Tarifkommission der Deutschen Journalistenunion (dju) für Redakteure an Tageszeitungen. 2010 darf er endlich richtiger Chef sein – nicht Chef eines Gesamtbetriebsrats oder Chef eines Gewerkschaftsverbands – nein, sondern „zunächst kommissarischer“ Redaktionsleiter des Hohenloher Tagblatts in Crailsheim. Als leitender Angestellter steht der frühere Stuttgarter nun definitionsgemäß auf der Seite der Arbeitgeber.

In jüngster Vergangenheit Kuschelkurs mit der Geschäftsleitung

Eine leitende Stellung bekommt ein Zeitungsmitarbeiter nicht angetragen, wenn er sich bei der Geschäftsleitung in den zurückliegenden Jahren allzu sehr für die Interessen der Beschäftigten eingesetzt hat. Nun stellt sich die Frage, ob es Harthan schon seit längerer Zeit auf eine Leitungsfunktion im Betrieb abgesehen hatte. Einige Tatsachen könnten dafür sprechen. HT-Mitarbeiter kritisierten in den vergangenen jahren Harthans Kuschelkurs mit HT-Geschäftsführer Jürgen Bauder. Von Schwierigkeiten betroffene Mitarbeiter waren schon lange nicht mehr mit Harthans lauwarmer Betriebsratsarbeit zufrieden gewesen. Von Kündigungen oder von beruflichen Einschnitten betroffene Kolleginnen und Kollegen hat Harthan – wenn es hart auf hart ging – oft allein im Regen stehen lassen. Gerne hat sich der heute 49-Jährige weggeduckt. Da ist sein aktueller Stellungswechsel auf die Arbeitgeberseite ein konsequenter und längst überfälliger Schritt. Zuletzt war Harthan eher zum Schein Gewerkschafter, genoss aber noch gerne den erweiterten Kündigungsschutz als Betriebsrat.

Auf halbjähriger Reise für den neuen Job ausgeruht

Seine Arbeit als „zunächst kommissarischer“ Redaktionsleiter kann Harthan mit frischer Energie angehen. Hat er doch Ende 2008 und Anfang 2009 etwa ein halbes Jahr lang eine bezahlte Auszeit genommen. Das bekommt einer von seinem Arbeitgeber sicher nicht, wenn er engagierte Betriebsratsarbeit gemacht hat. Italien und die USA waren die Reiseziele, um von der Redigierarbeit in Crailsheim durchzuschnaufen.

Bartels tritt zurück ins Glied

In der HT-Redaktionsmannschaft hat es keinen echten Wechsel und keinen Neuanfang gegeben. Mathias Bartels, bis Jahresende 2009 Redaktionsleiter, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Der 55-jährige Nordrhein-Westfale tritt nach etwa neun Jahren zurück ins Glied und arbeitet als normaler Redakteur weiter. Damit hat die siebenköpfige HT-Redaktionsmannschaft gleich zwei ehemalige Redaktionsleiter in ihren Reihen. Wolfgang Rupp, der jahrzehntelang als Redaktionsleiter in Crailsheim tätig gewesen war, wurde bereits Anfang des neuen Jahrtausends von Geschäftsführer Jürgen Bauder ins Glied zurückgemobbt. Gerne hätte Bauder Rupp damals sogar ganz losgehabt. Doch die Alt-Gesellschafter setzten sich für den altgedienten Rupp ein. Er durfte unter der neuen Leitung von Mathias Bartels normaler Redakteur bleiben. Jetzt stehen die beiden Ex-Redaktionschefs in der Betriebshierarchie wieder auf einer Stufe.

Ob Ute Bartels, Ehefrau von Mathias Bartels, die in den vergangenen Jahren unter dem falschen Namen Ute Schäfer als freie Journalistin für das Hohenloher Tagblatt geschrieben hat, unter dem neuen „zunächst kommissarischen“ Redaktionsleiter Harthan noch genauso viele Schreib-Aufträge erhält wie zu Redaktionsleiter-Zeiten ihres Gatten, ist eine spannende Frage.

Geschäftsführer Bauder praktiziert einen Abschied auf Raten

Einen Abschied auf Raten praktiziert der bisherige HT-Geschäftsführer Jürgen Bauder. Der 66-Jährige ist seit Jahresbeginn nicht mehr für den Verlag und die Tageszeitung zuständig, sondern nur noch für das 2009 abgespaltene Druckzentrum Gerabronn. Bauders Nachfolger als Verlagsgeschäftsführer des Hohenloher Druck- und Verlagshauses in Crailsheim (HDV) ist Thomas Scherf-Clavel. Der 55-Jährige war von 1998 bis zum Jahresende 2009 als Verlagsleiter und technischer Geschäftsführer der Rhein-Neckar-Zeitung in Heidelberg tätig, schreibt das Hohenloher Tagblatt in einer Meldung am Samstag 23. Januar 2010.

Scherf-Clavel war bisher vor allem Anzeigenleiter

Ein Blick auf die Internetseite des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zeigt aber, wo Scherf-Clavels bisheriges Haupttätigkeitsfeld tatsächlich lag. Am 1. Oktober 1998 wurde Thomas Scherf-Clavel nämlich zum Anzeigenleiter der „Rhein-Neckar-Zeitung“ in Heidelberg berufen. Zuvor war er laut BDZV-Mitteilung in gleicher Position für den „Donaukurier“ in Ingolstadt tätig. Bekommt die Anzeigenabteilung im Hohenloher Tagblatt mit Geschäftsführer Scherf-Clavel einen noch höheren Stellenwert als bisher schon? Nicht selten kam es bereits in den Bauder-Jahren seit 1997 vor, dass mit einer Werbeanzeige zusätzlich eine wohlwollende redaktionelle Berichterstattung verbunden war. Das ist mit den journalistischen Grundsätzen nicht vereinbar.

Anzeigen, Anzeigen, Anzeigen…

Aktuell (Mittwoch, 27. Januar 2010) steht Thomas Scherf-Clavel, der laut www.goyellow.de in Ellwangen-Röhlingen wohnt, noch im Impressum des „WOCHEN-KURIER – die große Anzeigenzeitung in Nordbaden mit acht Regionalausgaben“ in Heidelberg – nicht als Geschäftsführer, sondern wieder nur als Verantwortlicher für Anzeigen. Die Geschäftsführung des Wochen-Kurier teilen sich laut Impressum der Internet-Ausgabe Nr. 4 vom 27. Januar 2010 Inge Höltzcke und Joachim Knorr. Dem Impressum der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 7. Februar 2008 ist zu entnehmen, dass Scherf-Clavel bei der „Ersten deutschen Zeitung in Württemberg-Baden“ (gegründet 1945) zu diesem Zeitpunkt vor allem als Verantwortlicher der Anzeigenabteilung tätig gewesen sein muss. Den RNZ-Geschäftsführerposten teilte er sich seinerzeit mit Joachim Knorr, dem Geschäftsführer des Wochen-Kurier.

Müssen HT-Redakteure künftig auch Anzeigen verkaufen?

Ob mit Scherf-Clavel ein frischer kreativer Wind durch die HT-Redaktionsstuben weht, ist bei einem Verlagsleiter fraglich, der in seiner bisherigen Laufbahn vor allem für den Anzeigenverkauf zuständig war. Vielleicht muss der neue, „zunächst kommissarische“ Redaktionsleiter Andreas Harthan mit seinem Team bei redaktionellen Terminen auch gleich noch Anzeigen mit verkaufen.

Video-Grüße Scherf-Clavels für die Schwäbische Post in Aalen

Seine berufliche Laufbahn hat Thomas Scherf-Clavel nach eigenen Angaben bei der Schwäbischen Post in Aalen (SchwäPo) gestartet. Zum 60. Geburtstag der Tageszeitung SchwäPo gibt es einen Video-Gruß des ehemaligen SchwäPo-Azubi zum Anschauen unter http://www.schwaebische-post.de/videogruesse/show_video.php?video_id=45

Beitrag von Andreas Harthan in der Gewerkschaftszeitschrift Menschen machen Medien (MMM):

http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/04/titelthema_tarifrunde_redakteure_an_tageszeitungen/die_luft_war_raus

Position dreier ver.die-Gewerkschaftskollegen zum selben Thema:

http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/04/titelthema_tarifrunde_redakteure_an_tageszeitungen/eiertanz

http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/04/titelthema_tarifrunde_redakteure_an_tageszeitungen/viele_kleine_wunder

http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/04/titelthema_tarifrunde_redakteure_an_tageszeitungen/streiks_bis_zur_nacht_der_entscheidung

Qualität von Zeitungen sinkt durch zunehmende nicht-journalistische Tätigkeiten:

http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/04/titelthema_tarifrunde_redakteure_an_tageszeitungen/mein_qualitaetsanspruch_zwingt_mich_zu_ueberstunden

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Widerstand gegen Privatisierung

Zwei Artikel zum Thema Privatisierung. In Hessen sagt das Land die Privatisierung der Straßenmeistereien ab. Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) teilte jetzt mit, dass der Modellversuch mit der einzigen privatisierten Straßenmeisterei nach drei Jahren beendet wird. Die zum Vergleich herangezogenen – staatlichen – Straßenmeistereien in Friedberg und Hofheim hätten sich als kostengünstiger und besser erwiesen. Und in Schwandorf (Bayern) ist ein Bürgerbegehren gegen den Verkauf der Krankenhäuser eingereicht worden. Der Ankündigung, gegen beschlossenen Verkauf der Krankenhäuser Burglengenfeld, Nabburg, Oberviechtach vorzugehen, lassen die Initiatoren nun Taten folgen.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2234023_Strassenmeistereien-in-Hessen-Land-sagt-Privatisierung-ab.html

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/buergerbegehren_gegen_verkauf_/514672/buergerbegehren_gegen_verkauf_.html

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Beschäftigte und IG Metall fordern: Keine Entlassungen bei Mahle Gaildorf

Demonstration bei Mahle Ventiltrieb in Gaildorf.

Demonstration bei Mahle Ventiltrieb in Gaildorf.

200 Beschäftigte protestierten am Montagmittag, 25. Januar 2010, bei Mahle in Gaildorf. Anlass dafür sind die Gespräche zwischen Betriebsrat, IG Metall und Geschäftsleitung über die geplante Schließung der Gießerei.

Pressemitteilung der IG Metall Schwäbisch Hall

Über 200 Arbeitsplätze könnten betroffen sein

„Wo ist ist das Licht am Ende des Tunnels?“, fragen sich die Beschäftigten bei Mahle in Gaildorf. Bis Ende 2010 soll nach den Plänen der Geschäftsleitung die Gießerei geschlossen werden. Die IG Metall befürchtet, dass über 200 Arbeitsplätze betroffen sein könnten.

Spontane Demonstration

Die Kolleginnen und Kollegen bangen um ihre Zukunft. Sie haben sich am Montagmittag zu einer spontanen Kundgebung auf dem Betriebsgelände versammelt. „Ich und Du/Bude zu/leben von Hartz IV im Nu“ steht auf einem der Transparente. Dass es soweit nicht kommt, dafür will sich die IG Metall gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Belegschaft einsetzen. „Wir wollen keinen in die Arbeitslosigkeit entlassen“, sagt Heidi Scharf, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Schwäbisch Hall, sondern stattdessen sozialverträgliche Lösungen finden.

Weitere Informationen im Internet:

http://www.schwaebisch-hall.igm.de/news/meldung.html?id=33784

http://www.suedwest-aktiv.de/region/neuekreisrundschau/rundschau_lokal/4692361/artikel.php

http://www.giesserei-portal.com/news/disp_archiv.php?Pos=1986&ID=pgjqdg79fltoc1367h1r0q0neood6uqf&monat=10&jahr=2009

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„Wir wollen Dinge enthüllen, die vielleicht sonst nicht an die Öffentlichkeit gelangen“ – Kritischer Blog „Wir in NRW“ gestartet

Der Journalismus befindet sich im Umbruch. Aufgrund wegbrechender Erlöse müssen Verlagshäuser sparen. Doch die Quelle dieses Übels, das Internet, bietet auch kleinen Projekten neue Chancen. Beispiel: Der Blog „Wir-in-NRW“. Damit will ein bekannter Journalist mit einer Schar anonymer Mitstreiter unabhängigen Journalismus bieten.

Gefunden von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Sendung Deutschlandradio über „Wir in NRW“ zum Nachhören:

http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=196828&datum=20100123&playtime=1264263960&fileid=c5d6a2d7&sendung=196828&beitrag=1112200&/

Weitere Informationen über Wir in NRW auf der Internetseite  „Ruhrbarone“:

http://www.ruhrbarone.de/wir-in-nrw-der-neue-politblog-in-nrw/

Internetseite „Wir in NRW“:

http://www.wir-in-nrw-blog.de/

Meistgelesener Artikel bei Wir in NRW: „Welche Rolle spielt Jürgen Rüttgers bei der Entsorgung kritischer Journalisten?“

http://www.wir-in-nrw-blog.de/?p=523

Wir in NRW: Wer wir sind

Die Zeit ist reif…

…für einen kritischen Journalismus im Netz. In Nordrhein-Westfalen. In Zeiten, da die Erträge der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage einbrechen, hunderte von Journalistenstellen in den Redaktionen gestrichen werden, die Politik mit neuen Mediengesetzen in Verlagen, Rundfunk- und Fernsehsendern immer stärker Einfluss nimmt, ist es notwendig, unabhängig, klar und parteifern das aufzuschreiben, was wirklich passiert.

Warum NRW? Weil wir Journalisten sind, die in diesem Land arbeiten, die in diesem Land über Jahrzehnte kritischen Journalismus betrieben haben. Und die dieses Land lieben und sich für Nordrhein-Westfalen engagieren. Deshalb haben wir unser Blog auch so genannt: Wir-in-NRW. Das ist seit fast 30 Jahren das identitätsstiftende Synonym des Landes zwischen Weser und Rhein, für Rheinland und Westfalen.

Unser Frontmann ist Alfons Pieper. Der ehemalige, langjährige Stellvertretende Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), der zuletzt als Chefkorrespondent im WAZ-Hauptstadtbüro aus Berlin berichtete und heute wieder in Bonn lebt, betreibt mit einigen Kollegen zusammen dieses Blog. Alfons Pieper wird jede Woche in einem Leitartikel aus seiner Sicht die wichtigen politischen Dinge im Land kommentieren – und darüber hinaus blicken.

Wir wollen aktuell hinter die Kulissen schauen, wir wollen die Hintergründe erzählen und kommentieren, wir wollen glossieren und eine wöchentliche Medienschau halten. Und wir wollen Dinge enthüllen, die vielleicht sonst nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Wir aktualisieren unser Blog nach Bedarf, mindestens aber einmal in der Woche.

Wir freuen uns über zahlreiche Anregungen, über Kommentare, nehmen gern Hinweise auf Missstände entgegen. Wir gehen denen gerne nach. Um Informanten die Anonymität zu ermöglichen, haben wir einen Briefkasten eingerichtet, in dem man nicht nur Tipps, sondern auch Dokumente hinterlegen kann.

Und was ganz wichtig ist: wir betreiben dieses Blog in unserer Freizeit, ohne Honorar – aus reinem Idealismus. Für NRW! Unterstützen Sie uns!

Wir-in-NRW, das Redaktionsteam

Eintrag von Alfons Pieper im Portal Xing:

Freier Journalist, Bonn

Branche: Beratung/Consulting

1994 – 2006
stellvertretender Chefredakteur WAZ
Branche: Journalismus

1981 – 1994
Parlamentskorrespondent in Bonn für verschiedene Zeitungen: WAZ, Augsburger Allgemeine, NWZ
Branche: Journalismus

Hochschulen: Ludwig-Maximilian-Universität München; Geschichte, Politik, Magister

Sprachen: Deutsch

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Bürgersprechstunde des SPD-Landtagsabgeordneten Nik Sakellariou in Schwäbisch Hall

Der SPD-Landtagsabgeordnete Nikolaos Sakellariou bietet am Donnerstag, 11. Februar 2010, ab 17 Uhr, eine Bürgersprechstunde in seinem Wahlkreisbüro in der Gelbinger Gasse 14  in Schwäbisch Hall an.

Vom SPD-Wahlkreisbüro Schwäbisch Hall

Zum Gespräch anmelden

Bürgerinnen und Bürger haben hier die Möglichkeit  bei dem Sprechstundentermin ihr Anliegen direkt mit dem SPD-Abgeordneten zu besprechen. Anmeldungen nimmt das SPD-Wahlkreisbüro unter Telefon 07 91/88 75 oder per E-Mail unter wahlkreisbuero.nik@t-online.de entgegen.

Weitere Informationen im Internet unter www.nikolaos-sakellariou.de

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Dammbruch bei den Kassenkosten – Bahn frei für die Klassenmedizin?

Alle kassieren immer mehr für die Gesundheit: Pharmafirmen, Ärzte und jetzt auch noch die Krankenkassen! Draufzahlen muss aber nur einer: Der Bürger! Auf wessen Seite steht die neue Regierung eigentlich? Gibt es schon jetzt gute Medizin nur für Gutverdiener? Und treiben wir selber die Kosten als Weltmeister beim Arztbesuch hoch?

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Sendung von Hart aber fair vom 27.01.2010, hier zum ‚Nach-Schauen‘.

(Für das Video rechts unter Multimedia webTV anklicken – 75 Min.):
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair//sendungen/2010/20100127.php5?akt=1

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„Pädagogik muss konsequent vom einzelnen Schüler ausgehen“ – Leserbrief zu gefährdeten Schulstandorten

Einen Leserbrief zu einem Artikel im Hohenloher Tagblatt vom 20. Januar 2010 hat Walter Leyh aus Schrozberg verfasst. Dabei geht es um eine Äußerung des SPD-Landtagsabgeordneten Nikolaos Sakellariou aus Schwäbisch Hall. Sakellariou sagt, 16 Hauptschulen im Landkreis Schwäbisch Hall seien in ihrer Existenz gefährdet. Nachzulesen auf http://www.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/art5722,331515

Leserbrief von Walter Leyh, Schrozberg, Förderschullehrer und Mitglied des SPD-Kreisvorstands Schwäbisch Hall

Kultusminister Rau: In zehn Jahren gibt es keine Hauptschulen mehr

In seinem Leserbrief geht der Autor auch auf einen Artikel im Hohenloher Tagblatt vom 18. Dezember 2009 ein. Kultusminister Rau sagte in dem Südwestpresse-Blatt „In 10 Jahren wird es keine Hauptschulen mehr geben.“ Nachzulesen auf http://www.swp.de/bad_mergentheim/nachrichten/suedwestumschau/art4319,299134

Zwei von drei Hauptschulen werden wohl dicht gemacht

Dafür werden alle Schüler die heute die Hauptschule besuchen, in der Werkrealschule sein – oder in den Förderschulen. Der Unterschied zu heute wird dann sein: Die Hauptschulen heißen dann Werkrealschulen; von heute 1176 öffentlichen Hauptschulen werden dann noch zwischen 380 bis 420, dann eben Werkrealschulen, übrig bleiben (laut wissenschaftlichem Gutachten von Prof. Bargel im Auftrag der GEW). Das heißt, von heute drei Hauptschulen wird dann noch eine zurückbleiben. Für die Schulen auf dem flachen Land werden es noch mehr sein, die geschlossen werden sollen. Im Kreis Schwäbisch Hall sind es eben die von Sakellariou genannten 16 Hauptschulen. Verkauft wird das Ganze mit dem alle paar Jahre propagierten, pädagogischen Neuansatz, die Hauptschulen sollten wieder einmal zukunftsfähig gemacht werden. In Wirklichkeit geht es darum, das bestehende dreigliedrige Schulsystem zu erhalten, koste es was es wolle, und sage die pädagogische Wissenschaft, was sie wolle. In diesem Fall bewegen sich die Kosten für dieses Projekt in einem Bereich von 300 Millionen Euro.

Mehr als 70 Prozent der bestehenden Schulstandorte könnte erhalten werden

Die Folgen davon können die betroffenen Gemeinden mit Schulschließungen sehr genau beschreiben: kulturelle Verarmung, weite Schulwege, erhöhte Kosten, Benachteiligung der Bildungswilligen. Dabei gibt es gute Alternativen, die trotz eines deutlichen Rückgangs der Schülerzahlen mehr als 70 Prozent der bestehenden Schulstandorte erhalten könnte, und gleichzeitig das schulische Angebot vor Ort für alle schulischen Abschlüsse bis zu 100 Prozent verbessern würde. Die Antwort wäre eine so genannte integrierte Sekundarstufe, die bis zur Klasse 10 alle Schüler des betroffenen Schulbereichs unterrichtet. Über eine Pädagogik, die konsequent vom einzelnen Schüler ausgeht, würden alle davon profitieren und in dem Tempo lernen können, das ihrer konkreten Leistungsfähigkeit entspricht.

Landesregierung ideologisch verkrampft

Auf dieser Grundlage haben die Siegerländer der internationalen, schulischen Vergleichsstudien, Pisa, ihre hervorragenden Ergebnisse für die starken und die schwachen Schüler zustande gebracht. Die pädagogische Wissenschaft in Deutschland steht ebenfalls überwiegend hinter diesem schulischen Ansatz. Da unsere Landesregierung diesen Schritt aus ideologischer Verkrampfung heraus nicht machen wird, sollten die Gemeinden und die betroffenen Eltern tätig werden mit Eingaben, Beschlüssen und Protesten – wie z. B. Frau Staab (selbst CDU-Mitglied) dies am 25. Januar 2010 mit ihrem Rücktritt getan hat. Wirksam werden sie allerdings erst dann werden können, wenn dieses Thema Wahlen entscheiden wird.

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