„Sie halten das System am Laufen: Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufen, in Supermärkten, in der Landwirtschaft und in Versorgungssystemen“ – Informationen des „Forum Umwelt und Entwicklung“

Die Corona-Krise hält die Welt in Atem. Durch Maßnahmen wie #StayAtHome und die Verlagerung von Arbeitsprozessen ins Home Office versuchen auch wir im Netzwerk derzeit, einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten – und denjenigen die Arbeit zu erleichtern, die derzeit das System am Laufen halten: Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufen, in Supermärkten, in der Landwirtschaft und in Versorgungssystemen.

Informationen des „Forum Umwelt und Entwicklung“

Schattenseiten der globalisierten Produktions- und Lieferketten

Mittel- bis langfristig wird es jedoch auch darum gehen, die richtigen politischen Konsequenzen aus der Krise zu ziehen. Die Pandemie bringt politische Diskussionen auf die Tagesordnung, die noch vor wenigen Monaten undenkbar schienen – zum Beispiel über die Schattenseiten der globalisierten Produktions- und Lieferketten und damit entstehender Abhängigkeiten. Über die fatalen Auswirkungen des viel zu lange vorangetriebenen Sparkurses im Gesundheitssystems sowie eines Wirtschafts- und Handelssystems, das die profitable Ausweitung von Märkten als wichtigstes Ziel verfolgt.

Zugang zu Medikamenten erschwert

Die Krise zeigt auch, welche ökonomischen Tätigkeiten wirklich systemrelevant sind. Und es sind gerade nicht diejenigen, in deren (Export)-Interessen jahrzehntelang Handels- und Investitionsschutzabkommen abgeschlossen wurden – sondern häufig diejenigen, die sowieso bereits mit den negativen Folgen dieser Abkommen konfrontiert waren: Auch mit Hilfe von Freihandelsabkommen wurden Gesundheitsdienstleistungen jahrzehntelang liberalisiert und privatisiert, die bäuerliche Landwirtschaft unter Druck gesetzt und durch Verschärfung von Eigentumsrechten der Zugang zu Medikamenten erschwert.

„Das neoliberale Weltmarktprojekt ist gescheitert“

Sicherlich, wir befinden uns im Krisenmodus. Schon sind Stimmen zu vernehmen, die eine möglichst schnelle Rückkehr zum Business as Usual einfordern. Angesichts der Ungleichheiten, die dieses Business as Usual bisher produziert hat, kann das aus unserer Sicht keine Option sein. Vielmehr gilt es gerade angesichts der Krise, auf verfehlte Politikansätze hinzuweisen und progressive Krisenlösungen einzufordern: „Das neoliberale Weltmarktprojekt ist gescheitert. Jetzt ist es Zeit, die Handelsbeziehungen auf Basis eines neuen Wirtschaftskonzepts umzugestalten und dabei das gute Leben für alle in den Mittelpunkt zu stellen“, konstatierte Alexandra Strickner von Attac Österreich in einem sehr lesenswerten Kommentar, der in der österreichischen Zeitung „Der Standard“ erschienen ist.

Daher wollen wir an dieser Stelle auf einige empfehlenswerte Diskussionsbeiträge und Aktivitäten zivilgesellschaftlicher Organisationen zur Corona-Krise hinweisen:

· Unter dem Stichwort „Corona: Was jetzt wirklich wichtig ist“ zeigt Attac die Konstruktionsfehler unserer profitorientierten globalisierten Wirtschaft auf und sammelt Beiträge dazu, wie wir zu einer solidarischen, sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft kommen und was wir aus der Corona-Krise lernen können.

· Medico international weitet im Dossier „Solidarität in Zeiten der Pandemie“ den Blick auf die globale Perspektive und mahnt, dass die existierenden Ungerechtigkeiten in der Krise noch weiter verschärft werden.

· Auch der Corona-News-Ticker von Inkota hebt die Auswirkungen der Pandemie für den Globalen Süden hervor, wo vielerorts die Menschen nicht nur gegen die Ausbreitung des Virus, sondern um ihre eigene Existenz kämpfen.

· In den Lobby-News rund um Corona stellt LobbyControl ausgewählte Artikel und Kommentare vor, die Fragen von Demokratie und Grundrechten, Lobbyismus und Einflussnahme und sozialen und politischen Ungleichgewichten berühren.

· Die Klimaschutz-Organisation 350.org ruft mit ihrem Offenen Brief „Grundsätze für eine #JustRecovery von COVID-19“ zu einer globale Strategie als Reaktion auf die Pandemie auf, die eine gerechte Zukunft für alle in den Mittelpunkt stellt.

· Greenpeace hat eine Petition für einen Neustart mit grünem Konjunkturprogramm gestartet: Wenn wir jetzt in erneuerbare Energien, saubere Mobilität, naturnahe Landwirtschaft und energiesparende Gebäude investieren, können wir eine grüne, gesunde und widerstandsfähige Wirtschaft schaffen, in der die Menschen und unsere Erde an erster Stelle stehen.

· Auch den Malwettbewerb von PowerShift wollen wir an dieser Stelle erwähnen – als ganz praktischen Tipp gegen Langeweile beim Zuhause-Bleiben: Alle Kinder sind herzlich dazu eingeladen, kreative Vorschläge für die „Straßen von morgen“ einzusenden: Sind sie grün und voller Radfahrerinnen und Fußgängerinnen? Wie viel Platz sollen große Autos bekommen, und wird es gar ganz neue Transportmittel geben?

Verhandlungen über den Welthandel

Welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den Fortschritt der laufenden Handelsverhandlungen hat, ist übrigens noch weitgehend unklar. Während die WTO-Konferenz im Juni abgesagt wurde, fanden die Verhandlungsrunden der EU mit Australien und Neuseeland wie geplant statt, beziehungsweise wurden ins Internet verlegt.

Sicher ist: Wir bleiben dran und setzen uns auch während Corona-Zeiten für eine solidarische Welthandelspolitik ein. Aktuelle Neuigkeiten aus der Welt der Handels- und Investitionspolitik erfahren Sie wie immer in unserem Newsletter.

  • + + EU-Mercosur-Abkommen + + +

Das Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay wird derzeit rechtlich geprüft und dann in alle Amtssprachen übersetzt. Bereits Ende letzten Jahres hatte die Bundesregierung angekündigt, das Abkommen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft (1. Juli bis 31. Dezember) voranbringen zu wollen. Schon im frühen Herbst könnte es somit im EU-Ministerrat zur Abstimmung stehen.

Ob dieser Zeitplan einzuhalten ist, hängt stark vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und seiner Folgen ab. Die argentinische Regierung, die sich zuletzt zunehmend kritisch äußerte, muss aktuell vor allem die durch die Pandemie noch verstärkte wirtschaftliche Krise bewältigen. Der brasilianische Präsident Bolsonaro gerät wegen seiner Verharmlosung der Pandemie und fehlender Maßnahmen zunehmend unter innenpolitischen Druck und es ist unklar, ob er seine Machtbasis langfristig aufrechterhalten kann – und wie das Land nach der Pandemie dastehen wird. Ebenfalls unklar ist derzeit, ob die von der Bundesregierung geplanten Veranstaltungen zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft wie geplant stattfinden können, und welche der geplanten Themenschwerpunkte tatsächlich auf der Agenda landen.

  • + + Abstimmung über CETA in den Niederlanden + + +

Mitte Februar stimmte das niederländische Unterhaus über das Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU mit Kanada (CETA) ab. Nach wochenlangen intensiven öffentlichen Debatten fiel das Ergebnis schließlich mit 71 Ja- zu 69 Nein-Stimmen denkbar knapp für die vollständige Ratifizierung des Abkommens aus. Die Zustimmung ist aber nur die erste Hürde, auch das Oberhaus (das etwa dem Deutschen Bundesrat entspricht) wird noch entscheiden müssen. Dort hat die Koalition des liberalen Premiers Mark Rutte keine Mehrheit, eine Zustimmung gilt daher als unwahrscheinlich. Wann das Oberhaus abstimmen wird, ist noch nicht bekannt.

Ratifizierungsverfahren in Deutschland

In Deutschland wird das Ratifizierungsverfahren aller Voraussicht nach starten, sobald das Bundesverfassungsgericht über die anhängigen Klagen geurteilt hat. Doch auch dieser Zeitpunkt ist immer noch nicht bekannt.

Deutscher Bundestag und Bundesrat über CETA

Sicher ist hingegen: Früher oder später werden auch der Deutsche Bundestag und Bundesrat noch über CETA abstimmen. Insbesondere im Bundesrat haben wir eine Chance, das Abkommen zu stoppen, denn in 11 von 16 Landesregierungen sind mittlerweile Bündnis90/Die Grünen beteiligt, die sich auf Bundesebene immer konsequent gegen CETA ausgesprochen haben. Diese Position gilt es auch auf Länderebene beizubehalten! Schon allein deswegen, weil die Ratifizierung des Abkommens einer „Selbstentmachtung der Politik im Kampf gegen die Klimakatastrophe“ gleichkomme, wie Alessa Hartmann von PowerShift in einem Beitrag im Berliner Tagesspiegel aufzeigte.

Online-Konferenz über CETA

Für alle, die ihr Wissen über CETA auffrischen wollen, bieten wir am 16. und 17. Mai 2020 eine Online-Konferenz an. Wer sich zum ersten Mal mit dem Abkommen beschäftigt, kann zudem bereits am 10. Mai 2020 an einem einführenden Webinar teilnehmen – und wer selbst gegen CETA aktiv werden will, ist herzlich eingeladen, an der Planung von Aktivitäten teilzunehmen.

Mehr Infos gibt es in Kürze im Internet auf folgender Seite: www.gerechter-welthandel.org/ceta

  • + + Rechtsstreit über die Geheimhaltung bei CETA-Ausschüssen + + +

Seitdem CETA in Kraft getreten ist, tagen Ausschüsse und Foren, um den Handel zwischen Kanada und der EU zu vereinfachen. In diesen Gremien wird jedoch auch Politik gemacht und es besteht ein hohes Risiko, dass hier ohne Kontrolle durch Parlamente, JournalistInnen und Öffentlichkeit Entscheidungen zum Beispiel gegen den Verbraucherschutz geplant werden. Doch während die Kommission die Tagesordnungen der Sitzungen veröffentlicht, gelten die Ergebnisse als geheim. Den Antrag des Umweltinstituts München auf Veröffentlichung der Protokolle eines Treffen im März 2018, bei dem Pestizidpolitik auf der Tagesordnung stand, lehnte die Kommission trotz der europäischen Informationsfreiheitsverordnung ab. Ihr wichtigstes Argument war, dass die kanadische Bundesregierung sich dagegen sperrt. Gegen diesen Bescheid erhob das Umweltinstitut Ende 2018 Klage vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg. Das Verfahren dauert inzwischen über ein Jahr und ist noch nicht entschieden.

EU-Kommission wollte pikante Informationen verheimlichen

Im Frühling 2019 bat das Umweltinstitut eine Kollegin der Organisation Council of Canadians, eine gleichlautende Anfrage nach dem kanadischen Informationsfreiheitsgesetz zu stellen. Die kanadische Regierung stellte ihr daraufhin das Protokoll und einige weitere Dokumente zur Verfügung. Offenbar war es nicht die kanadische Regierung, sondern die EU-Kommission, die die pikanten Dokumente unter Verschluss halten wollte. Auch wenn die Unterlagen inzwischen öffentlich sind, führt das Umweltinstitut den Rechtsstreit mit der Kommission fort. Denn dabei geht es grundsätzlich um die Frage, wie viel wir als BürgerInnen über die Verhandlungen in den CETA-Ausschüssen wissen dürfen.

Mehr Infos finden sich auf der Webseite des Umweltinstitutes.

  • + + Die Gefahren der CETA-Ausschüsse + + +

Mittlerweile hat die kanadische Organisation Council of Canadians zusammen mit Foodwatch Niederlande einen Bericht (in englischer Sprache) veröffentlicht, der die Tätigkeit des CETA-Ausschusses für Gesundheit und Pflanzengesundheit unter die Lupe nimmt. Anhand von Sitzungsunterlagen konnten sie aufzeigen, dass kanadische Behörden den Ausschuss nutzen, um europäische Grenzwerte für Pestizide anzugreifen – und dass sie damit zumindest teilweise erfolgreich sind. In Gesprächen über das Insektizid Dimethoat und den Herbizidwirkstoff Glyphosat – die beide im Verdacht stehen, krebserregend zu sein – äußerte der CETA-Ausschuss nicht nur Zustimmung zu Kanadas niedrigeren Standards, sondern beschloss darüber hinaus, sich aktiv für eine Änderung der EU-Vorschriften einzusetzen. Die Dokumente zeigen zudem Fälle auf, in denen sich die kanadischen Regulierungsbehörden umgekehrt weigern, die europäischen Standards zu diskutieren. Die Begründung: Aufgrund der größeren Bedeutung des US-Marktes müssten sie eine Harmonisierung mit den dort geltenden Standards bevorzugen.

  • + + TTIP 2.0 + + +

Auch in Zeiten der Corona-Krise führen die EU und die USA ihre Gespräche über zwei Handelsabkommen fort; in den vergangenen Wochen soll es mehrere Videokonferenzen zwischen EU-Handelskommissar Phil Hogan und US-Botschafter Robert Lighthizer zu diesem Thema gegeben haben. Zur Erinnerung: Im Sommer 2018 veröffentlichten US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker ein gemeinsames Statement, in dem sie die Wiederaufnahme von Handelsgesprächen in einzelnen Bereichen ankündigten. Seit Frühjahr 2019 finden offizielle Verhandlungen statt: zum Abbau von Zöllen einerseits sowie zur Zusammenarbeit bei der so genannten „Konformitätsbewertung“ andererseits. Damit ist gemeint, dass beispielsweise Prüfverfahren für Produkte im jeweils anderen Land als gleichwertig akzeptiert werden.

Ernstzunehmende Gefahr für demokratische Entscheidungsprozesse

Doch was harmlos bürokratisch klingt, birgt tatsächlich eine ernstzunehmende Gefahr für demokratische Entscheidungsprozesse. Denn unter dem Deckmantel der Konformitätsbewertung diskutieren die Verhandlungsparteien auch die Angleichung beziehungsweise Absenkung von Standards, die vermeintlich den Handel behindern – beispielsweise Standards zur Lebensmittelsicherheit. Insbesondere bei den in der Fleischproduktion erlaubten Chemikalien, bei den erlaubten Höchstwerten an Pestizidrückständen sowie bei gentechnisch veränderten Organismen und neuen Gentechnik-Verfahren besteht die Gefahr, dass die EU Zugeständnisse an die USA macht und ihre eigenen vergleichsweise strengen Vorschriften lockern könnte.

„Kein TTIP durch die Hintertür“

Daher forderten über einhundert Nichtregierungsorganisationen aus ganz Europa im Februar in einem Offenen Brief an ihre Abgeordneten und Regierungen: Kein TTIP durch die Hintertür! Kein Ausverkauf unserer Regeln und Standards, kein Ausverkauf der Demokratie, Handel für alle – und nicht nur für Konzerne!

Ausführlichere Infos zum aktuellen Stand und den Gefahren von TTIP 2.0 enthält der Blogbeitrag von LobbyControl.

  • + + Veröffentlichungen + + +

Factsheet: Wie der Energiecharta-Vertrag ambitionierte Klimapolitik gefährdet

Weit über 100 Konzernklagen vor privaten Schiedsgerichten basieren auf dem internationalen Vertrag über die Energiecharta. Für die fossile Energiewirtschaft ist der Vertrag eine Geheimwaffe, um SteuerzahlerInnen für ihre klimaschädlichen Fehlinvestitionen aufkommen zu lassen. Das Factsheet beschäftigt sich mit der Entstehungsgeschichte des Vertrages und stellt einige der besonders skandalösen Klagen und Klagedrohungen genauer vor. Zudem geht es auf den seit Ende 2019 laufenden Reformprozess ein und stellt die Forderungen der Zivilgesellschaft dar.

Herausgegeben von PowerShift

Download des 8-seitigen Factsheets:

https://power-shift.de/stolperfalle-fuer-den-klimaschutz-wie-der-energiecharta-vertrag-ambitionierte-klimapolitik-gefaehrdet/

  • + + Termine + + +

Webinar zum Einstieg: CETA – neoliberale Handelspolitik contra Klima, Umwelt und Demokratie

  1. Mai 2020, 17 bis 19 Uhr (online)

Das Webinar richtet sich an Interessierte sowie an Aktive aus verschiedenen sozialen Bewegungen, die mehr über das Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Kanada und über die damit verbundenen Gefahren für Klima, Mensch und Umwelt erfahren möchten.

Mehr Informationen und Anmeldung in Kürze unter

www.gerechter-welthandel.org/ceta

Online-Konferenz „Stopp CETA!“

16./17. Mai 2020 (online)

Die Konferenz umfasst Inputs, die die Auswirkungen von CETA auf verschiedene Bereiche zusammenfassen und den aktuellen Stand des Abkommens erläutern. Zudem wollen wir in Arbeitsgruppen Aktivitäten planen und unsere Argumentation schärfen.

Mehr Informationen und Anmeldung in Kürze unter

www.gerechter-welthandel.org/ceta

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„Coronakrise, Wahrheiten und Globalkapitalismus“ – Kommentar von Hans A. Graef aus Schwäbisch Hall

Angesichts des großartigen menschlichen Einsatzes der Ärzte, PflegerInnen und Hilfskräfte ist es schwierig, diese Argumente zu äußern – und unter Beachtung aller Vorsorgemaßnahmen: Denn ihnen allen gilt unser Dank angesichts der komplexen Situation und Krankheitsentwicklung durch Globalisierung (Reisesucht), Wirtschaftswachstum und Klimakrise, Privatisierung und Kapitalisierung der Gesundheit mit dem Ziel höherer Profite. Die Diskussion über die wirklichen Grundlagen, transparente Statistiken und strukturelle (gesundheits-)politische Defizite ist erforderlich.

Kommentar von Hans A. Graef, Schwäbisch Hall

Monokulturen schwächen die Abwehrkräfte von Natur und Mensch

Zu den Ursachen: Der Evolutionsbiologe Settele, Vorsitzender des Weltbiodiversitätsrates, hat gezeigt, wie der globale Raubbau an der Natur, Abholzung und Zerstörung der Artenvielfalt, insbesondere durch Monokulturen die Abwehrkräfte von Natur und Mensch schwächt. Der Evolutionsbiologe Rob Wallace verweist auf strukturelle Ursachen der Pandemie und die Verantwortung der Agrarindustrie für eine Lösung zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

Krankheit wurde ein Business und Investment

Jeder kann wissen, dass das Kaputtsparen des Gesundheitsbereichs in den reichen Gesellschaften zu Lasten von Kranken, Medizinpersonal und Pflegekräften die zweite Ursache der Seuche ist: an Vorsorge gespart, weil es sich nicht rechnet (USA, Großbritannien, Italien) – viele ohne Krankenversorgung. Bei uns gibt es seit 2003 „den marktgerechten Patienten“ und eine Zweiklassenmedizin – statt angemessener Versorgung aller. Aber Krankheit wurde ein Business und Investment für Blackrock und große Investoren.

„Geld regiert die Welt schlecht“

Ich sehe eine Bereitschaft, das durch die Klimadebatte begonnene Nachdenken über die Ökonomie des destruktiven Wachstums in Bezug auf die Gesundheit zu erweitern. Wie ein Hohn: Der Blackrock-Topmanager Friedrich Merz schickt sich an, Deutschland wie eine Investmentfirma zu regieren. Aber wie schlecht Geld die Welt „regiert“, zeigt doch die Pandemie! Erst Millionen einsparen – dann versuchen, mit Geld die katastrophalen Schäden zu reparieren. Wer hat das Kapital plötzlich? Über die Gefahren der weltweiten Ausbreitung einer Corona-Pandemie ist der Deutsche Bundestag im Januar 2013 informiert worden (Frontal21). Das RKI hatte einen „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ vorgelegt, wo das Seuchenszenario beschrieben wurde – ausgelöst durch eine „von Asien ausgehende Verbreitung eines Coronavirus“. Weshalb haben Bundestag und die Merkel-Regierung nicht reagiert?

Kritik an Statistiken und Folgemaßnahmen

An den Statistiken und Folgemaßnahmen gibt es Kritik: Wie genau kommen die Zahlen in den einzelnen Ländern zustande? Weshalb wird so wenig getestet wo dringlich? Werden Todesursachen differenziert erfasst? Weshalb gibt es keine Autopsie der Verstorbenen, die exakte Daten liefert? Bekannte Wissenschaftler wie die Virologen Professor Drosten, Professor Streek oder Professor Bakhdi fordern gezielte Maßnahmen bei den Gruppen, die wirklich gefährdet sind – und Tests und Schutz im Alltag, ohne Lockdown. Dass „Einsperrung“ Millionen Menschen wirtschaftlich schadet, aber der Natur und dem Klima nützt – Kein Grund zum Nachdenken?

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„Grillplätze gesperrt“ – Wegen Corona müssen im Stadtgebiet Crailsheim auch die Maibäume am Boden bleiben

Wegen der Corona-Pandemie und der deswegen in Kraft gesetzten Rechtsverordnung wird es auf dem Crailsheimer Marktplatz in diesem Jahr keinen Maibaum geben. Auch in den Stadtteilen ist das Aufstellen verboten. Ebenso sind die öffentlichen Grillplätze bis auf Weiteres geschlossen.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten

Die Tradition der Maibaumfeiern muss in diesem Jahr ausfallen. Die aufgrund der Corona-Pandemie gültige Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg regelt, dass das Zusammenkommen von Personengruppen unter dem Baum oder am Lagerfeuer nicht gestattet ist: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“

Kein gemeinschaftliches Maibaum-Aufstellen

Somit ist das gemeinschaftliche Aufstellen der geschmückten Birke, was üblicherweise in der Nacht zum 1. Mai stattfindet, nicht erlaubt. Hierauf weisen das Landratsamt Schwäbisch Hall und die Stadt Crailsheim hin. Auch die Stadtverwaltung verzichtet deswegen darauf, den normalerweise vom Baubetriebshof gestalteten Baum auf dem Marktplatz vor dem Rathaus zu errichten.

Bußgeld bis 1000 Euro

Aufgrund des frühlingshaften Wetters hat die Stadt zudem die öffentlichen Grillplätze am Degenbachsee und dem Waldspielplatz Schönebürg offiziell gesperrt. Entsprechende Schilder weisen auf das Nutzungsverbot hin. Die Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Vorschriften kontrollieren. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro, im Wiederholungsfall sogar von bis zu 25.000 Euro.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.crailsheim.de/

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„Rettet die Flüchtlinge in Moria/Lesbos“ – Bundesweite Kampagne von Solidarität International startet

„Die Bundesweite Kampagne „Rettet die Flüchtlinge in Moria/Lesbos“ startet. 42.000 Flüchtlinge aus aller Welt leben in den Flüchtlingslagern in Griechenland,“ schreibt die die Bundesvertretung von Solidarität International (SI). „Wir alle kennen diese Elendsbilder aus den Medien: es sind einfach katastrophale und menschenunwürdig Zustände. Gegen die Corona-Pandemie können unter solchen Verhältnissen keine Vorsorge- oder Schutzmaßnahmen getroffen werden. Diese Verhältnisse machen uns wütend und fordern unser solidarisches Handeln heraus.“

Informationen zugesandt von Willi Maier, Schwäbisch Hall, vom Verein Solidarität International (SI)

Abschottungspolitik wird tausende Tote hervorbringen

Obwohl zahlreiche Städte in Deutschland (u.a. Berlin und Stuttgart) schon längere Zeit ihre Bereitschaft erklärt haben, Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen, bleibt die Regierung und die EU bei ihrem starrsinnigen und unmenschlichen Festhalten an der Verweigerung diese Menschen aus höchster Not zu retten. Diese Abschottungspolitik wird tausende Tote hervorbringen angesichts der absolut menschenunwürdigen Lage der Flüchtlinge in den griechischen Lagern.

Einheimische Helfer und die Flüchtlinge werden allein gelassen

Aufgrund fehlender Hygiene und der Unmöglichkeit, den notwendigen Abstand zwischen den Menschen überhaupt einhalten zu können, wird sich das Corona-Virus dort schlagartig ausbreiten und zahlreiche Opfer fordern.
„Die Helfer der ausländischen NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) werden von ihren Regierungen oder Konsulaten wegen des Virus zurückgeholt. Jetzt sind die einheimischen Helfer und die Flüchtlinge allein auf ihre Selbstorganisation angewiesen.

167 Leute teilen sich jeweils eine Toilette

Sie organisieren nach Kräften die Ordnung im Lager, den Umgang mit Müll und sie lehren die Kinder so gut es geht, hygienische Maßnahmen einzuhalten. Das ist aber kaum möglich, wenn sich 167 Leute je eine Toilette teilen, mehr als 240 eine Dusche, zuweilen nur eine Wasserzapfstelle für 1300 Bewohner vorhanden ist – und keine Seife und Möglichkeiten, sich nur annähernd angemessen vorsorglich die Hände zu waschen.

In ihrer engagierten Selbstorganisation verwirklichen sie derzeit drei Projekte:

– Sie nähen Schutzmasken für das Camp. Alle sind sehr fleißig, es gibt aber nicht genug Nähmaschinen und Stoff.

– Es gibt kein fließendes Wasser. Sie wollen einen Tankwagen mieten, der sie täglich mit sauberem Wasser beliefert am Camp und Seife organisieren, sowie eine Massenausbildung machen, um den Leuten beizubringen, wie man sich richtig wäscht um sich zu schützen. Zur Herstellung von Seife wollen sie die Olivenbauern gewinnen, ihnen die Kerne zu schenken, um sie in den Olivenpresseanlagen verarbeiten zu lassen.

– Durch die jahrelange Wirtschaftskrise und das Flüchtlingscamp kommen überhaupt keine Touristen mehr nach Lesbos. Die Inselbewohner vor allem in den Dörfern sind sehr arm und sie hungern. Es gibt hier den besten griechischen Ouzo und den weltberühmten Kaugummi Masticha von Hios, aber in diesen Fabriken arbeiten sehr wenige, wenn überhaupt. Es gibt fast nur noch Olivenöl. Sie wollen Spenden sammeln und Lebensmittelpakete kaufen und mit den Flüchtlingen unter den Dorfbewohnern verteilen. Aber jetzt sind die Flüchtlinge eingesperrt. …“ (Aus dem Appell von Iordanis Georgiou mit Unterstützung der Regionalgruppe Emscher-Lippe von Solidarität International (SI) e.V., Alassa Mfouapon, Marlies Schumann und Roland Rack)

Selbstorganisation der Menschen vor Ort

Solidarität International (SI) e.V. unterstützt die Forderungen der Flüchtlinge in Moria auf Lesbos und richtet seine Solidarität und Hilfe auf die Selbstorganisation der Menschen vor Ort:

Solidarität mit den Flüchtlingen und den Bewohnern von Lesbos!

Spenden Sie für Akuthilfe für die umgehende sanitäre und hygienische Verbesserung der Lage in Moria!

Sofortige Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland!

Überführung der Lager in kleine Einheiten!

Keine weitere Abschottung der Aufnahme von Flüchtlingen in Länder der EU!

Kein längeres Ignorieren der Aufnahmebereitschaft deutscher Städte für Flüchtlinge!

Solidarität International (SI) e.V. stellt für die Akuthilfe für das Lager und die Bewohner von Moria/Lesbos 10.000 Euro zur sofortigen Verfügung.

Spenden auch Sie auf das Spendenkonto von Solidarität International (SI) e.V. unter dem Stichwort Moria/Lesbos

Kontoverbindung Frankfurter Volksbank – IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84

Solidarität International (SI) e.V. verpflichtet sich zu einer regelmäßigen Berichterstattung über den Verlauf des Projektes, einschließlich der Spendenentwicklung.

Für die Bundesvertretung SI: Renate Radmacher, Susanne Bender, Ute Kellert
Sprecherinnen –

Bundesvertretung
Grabenstr.89
D-47057 Duisburg
Bürozeit: Mittwoch 13 bis 17 Uhr
Tel.: 00 49 (0203) 60 45 790
Fax: 00 49 (0203) 60 45 791
E-Mail: buero@solidaritaet-international.de

Internet: www.solidaritaet-international.de

Frankfurter Volksbank eG BIC FFVBDEFF
Spendenkonto IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84

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„Lobbyismus in Zeiten von Corona: Arbeiten aus dem Homeoffice“ – Artikel auf der Internetseite von abgeordnetenwatch.de

Corona verändert das gesamte gesellschaftliche Leben. Auch Interessenvertreterinnen stellt das vor neue Herausforderungen. Ändern sich ihre Strategien und Forderungen? Oder hat sich ihre Arbeit einfach nur ins Homeoffice verlagert? Eine Recherche über Lobbyismus in Zeiten der Krise.

Von Catharina Köhnke, abgeordnetenwatch.de

Und doch ist alles anders

Eigentlich hat sich nicht viel geändert und doch ist alles anders. In normalen Zeiten läuft das Meiste über E-Mail- und Briefverkehr, weniger als 30 Prozent der Lobbyarbeit sind tatsächlich persönliche Gespräche. So erklärt ein Lobbyist es abgeordnetenwatch.de. Corona ändere da erst einmal nicht viel, jetzt werde halt einfach telefoniert.

Abgeordnete für Lobbyisten besser erreichbar

Wahlkreisveranstaltungen sind abgesagt und die Politikerinnen sitzen im Homeoffice am Computer – bereit, um auf E-Mails und Anrufe zu reagieren. Vom Telefon kommen sie schon nicht mehr weg. Einerseits sind Abgeordnete für Lobbyistinnen also sehr viel besser erreichbar. Andererseits gehen sie jetzt nur noch auf wirklich notwendige Anliegen ein. Denn für etwas anderes als die Krise ist keine Zeit. Da müssen sich manche auch schon mal mit einer Standardantwort begnügen, wenn ihre Sache keine existenziellen Fragen berührt. Aber was ist „systemrelevant“? An dieser Frage reiben sich zurzeit die Interessenvertreter der Republik. Daran müssen sie Prioritäten und Strategien ausrichten.

„Wenn sich Steuerberater an Die Linke wenden, dann muss es schlimm sein“

Corona verstärkt den Austausch zwischen Politikerinnen und Interessenvertretern. Sehr viel mehr Bürger und Unternehmerinnen, Verbände und Vereine suchen den Dialog mit den Abgeordneten ihres Wahlkreises. Viele Mitglieder des Bundestags sind im ständigen telefonischen Kontakt mit diesen Menschen und Organisationen. Auch Soziale Netzwerke sind für sie wichtige Kanäle, viele melden sich darüber bei den Abgeordneten mit Fragen und Sorgen. Auf andere gehen die Politiker direkt zu: Wie kann man helfen? Worauf muss man bei den Hilfspaketen achten? (…)

Link zum ganzen Artikel auf der Internetseite von abgeordnetenwatch.de:

https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/lobbyismus/lobbyismus-in-zeiten-von-corona-arbeiten-aus-dem-homeoffice

Fragen in Zeiten von Corona

In diesen Tagen machen sich viele Menschen Sorgen oder sind verunsichert. Dies spiegelt sich auch in den Fragen an die Abgeordneten wieder. Einige Beispiele:

Die Pflegerin | „Wir als Pflegepersonal fühlen uns unsicher und im Stich gelassen“, schreibt eine Bürgerin an den Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel. „Die psychische Belastung steigt mit jedem Tag. Was können wir tun? Müssen die Pflegeheime und deren Bewohner nicht auch geschützt werden?“ 

Die Arbeitnehmerin | „Mein Vorgesetzter besteht auf Präsenz ohne objektiven Grund“, schreibt eine Bürgerin an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. „Damit gefährdet er aktiv alle ihm unterstellten Mitarbeiter, ihre Familien und sich selbst. Darf mein Vorgesetzter in der aktuellen gefährlichen Situation ohne betriebliche Notwendigkeit tatsächlich auf Präsenz bestehen?“

Der 450 Euro-Jobber | „Ich bin aktuell 39 Jahre alt und habe vor eineinhalb Jahren noch mal beschlossen Soziale Arbeit zu studieren“, schreibt ein Mann an die Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes. „Bisher habe ich mein Studium finanziert durch eine Anstellung beim Asta. Der 450€-Job ist durch die Hochschulschließung nicht mehr möglich. Meine Krankenversicherung als Asthmatiker auslaufen lassen in Zeiten von Covid19? = Selbstmord.“ Ob es nicht möglich sei, dass der Staat zeitlich befristet für Studierende seines Alters wenigstens die freiwilligen Krankenversicherungsbeiträge übernimmt?

Die Mieterin | Eine Bürgerin mit einem befristeten Mietvertrag schreibt an die Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt. „Wie sieht es bei diesen Leuten aus? Müssen wir in so einer Krise aus der Wohnung? Kein anderer Vermieter möchte uns in solch einer Krise einen Besichtigungstermin anbieten.“ Die Fragestellerin bittet Göring-Eckardt, im Bundestag für das Problem eine Lösung zu finden.

Wie stehen Sie persönlich zu der Legalisierung von Cannabis?

Nicht für alle ist die Corona-Pandemie derzeit das wichtigste Thema. Ein Bürger schreibt dem Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann: „Mir liegt etwas auf dem Herzen. Wie stehen Sie persönlich zu der Legalisierung von Cannabis? So können Sie sich auch mal andere Gedanken machen als nur über das Covid-19 Thema.“

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„Solidarität mit Menschen in Not“ – Gabenzaun am Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall

Durch die aktuelle Lage kommen immer mehr Menschen in die Situation, sich nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen zu können. Der Zaun des Club Alpha 60 am Kocher-Radweg in Schwäbisch Hall wurde deshalb kurzerhand in einen Gabenzaun „umfunktioniert“.

Von Christian Kümmerer, Schwäbisch Hall

Anonym an- und abhängen

Zum Teil gibt es Gabenzäune schon seit Jahren, aktuell entstehen diese in immer mehr Städten. Daran hat man sich, laut Vorstand des Club Alpha 60 e.V. ein Beispiel genommen, um auch in diesen schwierigen Zeiten an die Solidarität mit Menschen in Not zu appellieren. Der Gabenzaun ist frei zugänglich und kann rund um die Uhr mit verpackten Spenden bestückt werden. Jeder kann dies tun, wann er oder sie möchte. So können Spenderinnen und Bedürftige anonym an- und abhängen.

Das Prinzip ist denkbar einfach und auf Plakaten wird ausdrücklich auf die wenigen Regeln hingewiesen die dringend einzuhalten sind:

Die Spenden, zum Beispiel intakte, gewaschene Kleidungsstücke, haltbare Lebensmittel, neue Hygieneartikel, sollen einzeln verpackt und in beschrifteten Tüten angehängt werden. So wissen die AbnehmerInnen, was drin ist und es muss nur angefasst werden, was auch mitgenommen wird.

An hygienische Vorgaben halten

Besonders wichtig ist es den MacherInnen, dass sich an hygienische Vorgaben gehalten, der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird und sich keine Menschenansammlungen bilden. Der Gabenzaun am Club Alpha 60 besteht vorerst nur für die Dauer der massiven Einschränkung des öffentlichen Lebens.

Sharing is caring – niemand wird vergessen!

Für eine solidarische Gesellschaft – jetzt und immer.

Teilt den Beitrag und informiert die Menschen in eurem Umfeld!

https://www.facebook.com/riotkid/posts/10216732940582499

#sharingiscaring #gabenzaun #gabenzaunclubalpha #covid2019 #helpneeded #solidarität #solidarity #schwäbischhall #helfteinander #denktaneuremitmenschen

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„Coronavirus vergrößert soziale Not der Ärmsten“ – Regelbedarfs-Sätze von Hartz-IV-Empfängern um mindestens 100 Euro erhöhen

Das Coronavirus verbreitet sich weiter rasant in Deutschland. Besonders die Ärmsten der Gesellschaft leiden unter dem Ausnahmezustand. Tafeln schließen und Bettler bekommen nichts mehr, weil die Straßen leergefegt sind und alle eine Infektion fürchten. Damit wird „die ohnehin brüchige Lebensgrundlage der Ärmsten vollends zerstört“, so der Armutsforscher Christoph Butterwegge 1).

Von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Hoffnungslosigkeit bei Obdachlosen

Butterwegge warnt: „Gerade im Obdachlosen-Milieu greift Hoffnungslosigkeit um sich“. „Einem alleinstehenden Hartz-IV-Bezieher werden für Nahrung und Getränke gerade einmal 150 Euro im Monat zugebilligt.“ Davon könne „niemand gesund leben, erst recht nicht, wenn die Tafelläden wie die Sozialkaufhäuser geschlossen sind und man durch Essen von Obst und Gemüse das Immunsystem stärken“ müsse, so Butterwegge in einem Interview mit dem „Redaktions-Netzwerk Deutschland“.

Kommunale Sozialdienste sind systemrelevanter denn je

„Erfahren die Hartz-IV-Bezieher jetzt keine Aufstockung ihres Regelbedarfs, und sei es auch nur für eine Übergangszeit, versündigt sich der Sozialstaat an den Einkommensschwächsten“, so der Armutsforscher weiter. Konkret erwarte er, „dass es für Hartz-IV-Bezieher sowie Empfänger der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung einen Ernährungszuschlag von monatlich 100 Euro“ gebe. „Das betrifft gerade Familien, deren Kinder bislang in öffentlichen Tageseinrichtungen ein kostenloses Mittagessen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhielten und jetzt zu Hause verpflegt werden müssen“, so Butterwegge. Zudem forderte er den Ausbau der sozialen Infrastruktur sowie die Verbesserung der Betreuung und der medizinischen Behandlung von Obdachlosen. „Die kommunalen Sozialdienste sind systemrelevanter denn je, stehen aber für unabsehbare Zeit unter einem gewaltigen Druck“, so der Politikwissenschaftler.

Ausgewogene Ernährung sicherstellen

Ähnliche Forderungen erhebt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Die Regelsätze sollten sofort um 100 Euro pro Monat und Haushaltsmitglied erhöht werden, „um insbesondere eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen“. Daneben forderte der Verband eine Einmalzahlung von 200 Euro für „coronakrisenbedingte Mehraufwendungen“, etwa Arzneimittel oder erhöhte Energiekosten. Alle Leistungskürzungen, etwa durch Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher, müssten sofort beendet werden. „Die Regelsätze in Hartz IV und der Altersgrundsicherung sind so kleingerechnet, dass man mit ihnen nicht anständig über den Monat kommt. Es sind Armutssätze“, kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, Ulrich Schneider. Die Tafeln und die kostenlose Verpflegung in Schulen und Kitas habe sich „für viele längst zum notwendigen Baustein der Grundversorgung entwickelt“ – und fielen nun weitgehend aus.

Anmerkungen:

1.) Christoph Butterwegge ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Armutsforscher, Verfasser zahlreicher Bücher zum Thema Armut. Sein jüngstes Werk trägt den Titel „Die zerrissene Republik“.

Weitere Informationen zum Autor Christoph Butterwegge und seinem Werk:

„Die zerrissene Republik – Wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland“, Beltz-Juventa 2020, 414 Seiten, Hardcover, 24,95 Euro, ISBN 978-3-7799-6114-7

Aus dem Inhalt:

Der Autor: Definitionen, Dimensionen und Diskussionen über Grundlagen der gesellschaftlichen Ungleichheit Untersuchungen zur (west)deutschen Sozialstruktur zwischen seriöser Empirie und purer Ideologie. Die historische Entwicklung der Sozialstruktur; Helmut Schelskys „nivellierte Mittelstandsgesellschaft“; Ralf Dahrendorfs „industrielle Klassengesellschaft“; Theodor W. Adorno, Jürgen Habermas, Claus Offe und Herbert Marcuse; Ulrich Beck und die Fiktion eines „sozialen Fahrstuhl-Effekts“ in der „Risikogesellschaft“; Gerhard Schulze und Peter Gross: Milieuvielfalt in der „Erlebnis-“ und der „Multioptionsgesellschaft“; Heinz Bude, die soziale Exklusion und das Prekariat; Oliver Nachtwey und sein „Rolltreppen-Effekt“ in der „Abstiegsgesellschaft“; Die neue Klassenstruktur in Andreas Reckwitz’ „Gesellschaft der Singularitäten“

Sozialstrukturentwicklung und Diskurskonjunkturen der Ungleichheit

Währungsreform, Westintegration und „Wirtschaftswunder“; Ludwig Erhards „Wohlstand für alle“ und die gesellschaftliche Wirklichkeit; Rezession 1966/67, „Ölkrise“ 1973 und Weltwirtschaftskrise 1974/75; Mehr Gleichheit auf einem niedrigeren Wohlstandsniveau: Staatssozialismus à la DDR; Die „neue Unterschicht“ und das „abgehängte Prekariat“ als Bodensatz der Gesellschaft? Existenz-, Verlust- und Zukunftsängste des Durchschnittsbürgers: Erosion der Mittelschicht? Refeudalisierung der Sozialstruktur und/oder Rückkehr der Klassengesellschaft? Papst Franziskus und Thomas Piketty: Ungleichheit im Visier der Medienöffentlichkeit; Jens Spahns „Tafel“-Interview, Kevin Kühnerts Sozialisierungsforderung und die Antwort der CDU auf Rezos Video

Erscheinungsformen der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheit

Konzentration des Privatvermögens und Polarisierung der Einkommen; Produktion, Reproduktion und/oder Legitimation der sozioökomischen Ungleichheit durch das Bildungssystem? Gesundheitliche Ungleichheit

Entstehungsursachen und Entwicklungstendenzen der Ungleichheit: Prekarisierung, Pauperisierung und Polarisierung

US-Amerikanisierung der Gesellschaft als Leitmotiv des Neoliberalismus; US-Amerikanisierung des Arbeitsmarktes; US-Amerikanisierung des Wohlfahrtsstaates; US-Amerikanisierung der Steuerpolitik; Verschärfung der Ungleichheit durch die globale Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise?

Konturen und Perspektiven einer zerrissenen Republik

US-Amerikanisierung der Sozialstruktur; US-Amerikanisierung der Raum-, Regional- und Stadtentwicklung; US-Amerikanisierung des sozialen Klimas und der politischen Kultur; Sozioökonomische führt zu politischer Ungleichheit: Demokratie in der Krise? Rechtspopulismus oder Wie der Zorn die Republik zerreißt; Zukunftsaussichten einer zerrissenen Republik: Alternativen zur wachsenden Ungleichheit

Weitere Informationen zum Autor:

Prof. Dr. Christoph Butterwegge war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2016 Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und 2017 Kandidat der Linkspartei bei der Bundespräsidentenwahl. Er setzt sich intensiv mit den Themen Globalisierung, Neoliberalismus, Sozialstaat und Armut, Rechtspopulismus und demografischer Wandel auseinander

Weitere Informationen im Internet:

https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/42606-die_zerrissene_republik.html

https://www.beltz.de/fileadmin/beltz/produktflyer/978-3-7799-6114-7.pdf

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„Das ist keine Krise, sondern eine Katastrophe“ – Ein Krankenhausmitarbeiter zu Problemen im spanischen Gesundheitswesen

In Spanien spitzt sich die Lage immer mehr zu. Das Land ist dabei, In Europa Italien in Sachen Cora Ansteckungen und Todesfällen zu überholen. Während in Italien die Zahl der Neuansteckungen zumindest momentan nicht weiter steigt, kann in Spanien keine Rede davon sein.

Informationen zugesendet von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Haarsträubende Arbeitsbedingungen

Der Artikel von Ralf Streck vermittelt einen hautnahen Eindruck von den aktuellen Problemen im spanischen Gesundheitswesen, den haarsträubenden Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und einer sehr widersprüchlichen Politik. Er ist am 31. März 2020 auf der Webseite „Telepolis“ erschienen (siehe Link unten).

Interview mit Eduardo Fernández Ulloa

Es handelt sich um ein Interview mit Eduardo Fernández Ulloa. Er ist einer von 12.000 Beschäftigten im spanischen Gesundheitswesen, die sich inzwischen mit dem Virus infiziert haben. Eduardo Fernández Ulloa arbeitete bis zu seiner Infektion auf der Intensivstation im Krankenhaus „Infanta Sofía“ in San Sebastián de los Reyes, nahe der Hauptstadt Madrid, in der schwer getroffenen Region Madrid. (…)

Der ganze Text steht auf folgender Internetseite:

https://www.heise.de/tp/features/Das-ist-keine-Krise-sondern-eine-Katastrophe-4694104.html

Wir bedanken uns bei „Telepolis“ für die Erlaubnis zur Veröffentlichung auf der Internetseite „Hohenlohe Ungefiltert“.

Telepolis ist ein Online-Angebot folgender Firma mit Sitz in Deutschland:

Heise Medien GmbH & Co. KG
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Postfach 61 04 07
30604 Hannover

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„Sie bleiben daheim, wir liefern“ – Stadtbücherei Crailsheim bietet kostenlosen Medienlieferservice für Leseratten

Einen Medienlieferservice für Leseratten in Zeiten des Coronavirus gibt es von der Stadtbücherei Crailsheim. Gemeinsam mit den Horaffen-Helferlein bietet die Stadtbücherei an, ausleihbare Medien direkt vor die Haustür zu liefern. Wer den Service nutzen möchte, muss in Crailsheim wohnen und einen gültigen Büchereiausweis besitzen.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Unterhaltung, Inspiration und Wissen bis vor die Haustür

Unter dem Motto „Sie bleiben daheim und wir liefern Ihnen Unterhaltung, Inspiration und Wissen bis vor die Haustür“ startet die Stadtbücherei Crailsheim zusammen mit den Horaffen-Helferlein ein besonderes Projekt: Ein Lieferdienst für Leseratten. Ziel ist es, die Menschen, die derzeit zu Hause sind, mit Nachschub an Büchern, Spielen und anderen Medien zu versorgen.

Kontaktdaten der Stadtbücherei Crailsheim

Welche Medien gerade verfügbar sind, kann wie bisher auf der Website der Stadtbücherei unter www.buecherei-crailsheim.de überprüft werden. Die Bestellung erfolgt bevorzugt per E-Mail buecherei@crailsheim.de. Zudem ist die Stadtbücherei zu den üblichen Öffnungszeiten auch per Telefon 07951/ 403-3500 erreichbar.

Kostenlose Dienstleistung der Stadt Crailsheim

Das Team der Stadtbücherei stellt die Medienpakete zusammen, die Lieferung bis vor die Haustür übernehmen die Horaffen-Helferlein. Die Medien können nach der Schließzeit der Stadtbücherei vor Ort zurückgegeben werden. Auch der Rückgabekasten wird täglich geleert. Nutzen können den Lieferdienst alle Crailsheimerinnen und Crailsheimer, die einen gültigen Büchereiausweis besitzen. Der Medienlieferservice ist eine kostenlose Dienstleistung und soll helfen, die Zeit, bis Schulen, Kitas und auch die Stadtbücherei wieder öffnen, etwas bunter und fröhlicher zu gestalten.

Weitere Informationen und Kontakt:

Internetseite der Stadtbücherei Crailsheim: www.buecherei-crailsheim.de

Medien-Bestellung erfolgt bevorzugt per E-Mail: buecherei@crailsheim.de

Telefon: 07951/ 403-3500 erreichbar zu den üblichen Öffnungszeiten.

Öffnungszeiten:

Montag und Donnerstag: 12 Uhr bis 18 Uhr

Dienstag und Freitag: 9 Uhr bis 18 Uhr

Mittwoch geschlossen

Samstag: 10 Uhr bis 13 Uhr

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„E-Learnig-Kurse und Corona-Informationen“ – Angebote der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Die Corona-Epidemie ist eine sehr harte Bewährungsprobe für unsere Demokratie, unsere Gemeinschaft sowie für jeden einzelnen von uns. Wir sollen zwischenmenschliche Kontakte reduzieren, um Infektionsketten zu unterbrechen. Zugleich geht es in diesen Zeiten aber auch darum, das Umfeld im Blick zu haben und sich um Menschen zu kümmern, die Unterstützung benötigen. Für diesen Balanceakt wünschen wir Ihnen viel Kraft und auch die notwendige Zuversicht.

Von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

LpB-Shops und Dienststellen vorübergehend geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Coronavirus hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) beschlossen, den Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert-Koch-Instituts zu folgen, und die Unterbrechung der Infektionsketten aktiv zu unterstützen. Die LpB-Shops in Stuttgart, Heidelberg, Freiburg und Bad Urach bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Die Dienststellen der LpB in Stuttgart, Heidelberg, Freiburg und Bad Urach sind vorerst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Alle unsere Publikationen, Spiele usw. finden Sie rund um die Uhr auch online in unserem Web-Shop auf der Internetseite www.lpb-bw.de/shop
Die Bände der Landeskundlichen Reihe finden Sie als kostenlose E-Books unter: www.lpb-bw.de/e-books

Sie erreichen die LpB per E-Mail: lpb@lpb-bw.de

Über die Telefon-Zentrale: 0711 164099-0
(Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 15 Uhr)

Alle LpB-Veranstaltungen werden abgesagt

Mit dieser Entscheidung folgt die Landeszentrale den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, Verbreitungswege soweit wie möglich zu minimieren. Angesichts der Entwicklung der Corona-Problematik möchten wir als Gastgeber für Gäste aus dem ganzen Land keine Risiken eingehen. Aus diesem Grund werden alle Veranstaltungen der Landeszentrale – vorläufig bis 14. Juni 2020 – abgesagt. Dies gilt auch für den kompletten Tagungs- und Übernachtungsbetrieb im Tagungszentrum Haus auf der Alb.
Sie können sich weiterhin zu Veranstaltungen der Landeszentrale nach dem 14. Juni 2020 anmelden.
Weiterhin können Sie an unseren E-Learning-Kursen teilnehmen.

Hier finden Sie noch eine Reihe von nützlichen Tipps und Links:

Für Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

Zur Situation allgemein:

Wissenschaftliche Informationen und Fakten beim Robert-Koch-Institut:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Corona virus/nCoV.html.

Täglich neue, sehr differenzierte Informationen zur Entwicklung in der Forschung, neue Erkenntnisse, Faktencheck etc.:

NDR-Podcast: Informationen zu Corona als Podcast mit Christian Drosten:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Für Kinder und junge Jugendliche gibt es adäquat aufbereitete Informationen über Corona bei den Kindernachrichten Logo!:

https://www.zdf.de/kinder/logo/wichtige-infos-zum-coronavirus-100.html

Erklärvideo für Kinder zum Coronavirus der Stadt Wien:

https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw oder auf der Diskussionsplattform der BAG OKJE https://www.offene-jugendarbeit.net/index.php/okja-in-corona-zeiten/okja-in-coronazeiten

Ganz witziger Clip zum Händewaschen für Kinder:

Händewaschen zum dritten: Hammer-Ohrwurm vom @roteskreuz_at.Wir wissen, wie's geht: Wenn immer möglich zuhause bleiben, Abstand halten und:#händewaschen!• • • • • •#Repost: Kann ein Ohrwurm Leben retten? Die Antwort lautet in diesem Fall: JA! Unbedingt reinhören, der Ohrwurmfaktor ist riesig. #teamgesundheit #roteskreuz #redcross #corona #covid19 #okaj #okajzuerich #okajzürich

Gepostet von okaj zürich am Montag, 23. März 2020

Eine ganz anschauliche Doku bietet das Y-Kollektiv:

Fachdiskurs:

Einen sehr spannenden Beitrag zum Fachdiskurs in diesen unruhigen Zeiten bietet der Stadtjugendausschuss Karlsruhe mit eine Podcast unter dem Titel „pädagogisches Dreiecksgespräch: https://dreiecksgespraech.podigee.io

Faktencheck:

Die JounalistInnen-Gruppe „Correctiv.org“ hat einen Faktencheck zum Coronavirus, in dem Behauptungen und Gerüchte zur aktuellen Situation geprüft werden, ziemlich klar, ohne Scheuklappen und mit der nötigen Distanz:

Kurz und knackig informiert das Bundesministeriums für Bildung und Forschung dazu, auch dort ein Faktencheck:

https://www.bmbf.de/de/faktencheck-zum-coronavirus-11162.html

Weitere Informationen und Kontakt zur Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg:

Die LpB im Internet: www.lpb-bw.de

Publikationen bestellen: www.lpb-bw.de/publikationen.html

Online-Newsletter „einblick“ bestellen: www.lpb-bw.de/newsletter.html

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