„42,195 Tage – sechs Disziplinen und über 40 mögliche Klima-Challenges“ – Klimathon in Schwäbisch Hall mit zahlreichen Veranstaltungen bis 30. Oktober 2021

Schwäbisch Hall – „42,195 Tage – sechs Disziplinen und über 40 mögliche Klima-Challenges“ heißt es beim Klimathon in Schwäbisch Hall. Bis 30. Oktober 2021 gibt es zahlreiche Veranstaltungen in der Kreisstadt am Kocher. Das Stromloskonzert am 16. Oktober 2021 findet um 20 Uhr im Haus der Vereine, Am Schuppach 7, und nicht im Club Alpha statt.

Informationen der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Wie kann am besten Kohlendioxid (CO2) eingespart werden?

Vom 18. September bis zum 30. Oktober 2021 findet in Schwäbisch Hall ein Marathon fürs Klima statt: Der „Klimathon“ ist ein app-basierter Wettbewerb, bei dem alle ihren persönlichen Klimaschutz direkt im Alltag umsetzen und ihren C0₂-Fußabdruck reduzieren können. In sechs verschiedenen Disziplinen werden über 40 „Klima-Challenges“ angeboten und jede einzelne spart CO₂ ein. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die für sie passenden Challenges auszusuchen und umzusetzen. Wie viel CO₂ eingespart wird, verraten die Punkte, die man für die Umsetzung der Challenge erhält. Diese Punkte werden dann in der App „klimakompass“ automatisch angezeigt.

Außerdem gibt es zu jeder Aktionswoche auch abwechslungsreiche Veranstaltungen unserer AktionspatInnen.

Von 9. Oktober 2021 bis Samstag, 16. Oktober 2021: Disziplin „Wohnen“

In dieser Woche dreht sich beim Klimathon alles rund um das Thema Wohnen. Alle Veranstaltungen mit Aktionspartnern zum Thema in Schwäbisch Hall finden sich im jeweiligen Wochenprogramm.

Das Wochenprogramm und weitere Informationen im Internet:

https://www.schwaebischhall.de/de/unsere-stadt/klimaschutz-energie/mach-mit/klimathon

   Sende Artikel als PDF   

„Geheimes Treffen prominenter Neonazis in Herboldshausen“ – Das Haus im Teilort von Kirchberg/Jagst gehört dem Bund für Gotterkenntnis Ludendorff

Eine Veranstaltung mit dem martialischen Titel „Thing der Titanen fand am Wochenende, vom 8. bis 10. Oktober 2021, in Kirchberg/Jagst-Herboldshausen (Baden-Württemberg) statt. Der Titel des Treffens: „Rechte Lebensführung: Zwischen Hedonismus und Askese“.

Informationen von Timo Büchner auf der Internetseite Belltower News

Who-is-Who der deutschen Neonazi-Szene

Angekündigt wurde das Who-is-Who der deutschen Neonazi-Szene – vom „Hammerskin“-Funktionär Malte Redeker über die NSU-Rechtsanwältin Nicole Schneiders bis zum „Stahlgewitter“-Gitarristen Frank Kraemer. Der Veranstaltungsort sollte geheim bleiben. Eine exklusive Recherche zeigt: Das Vernetzungstreffen unterschiedlicher Strömungen der extremen Rechten fand in einem alten Bauernhaus in Herboldshausen (Landkreis Schwäbisch Hall) statt. Mehrere Dutzend Neonazis aus Deutschland und Frankreich nahmen teil.

Veranstaltungsort sollte geheim bleiben

Sonntagabend, 19. September 2021: „Das Gute ist, wir haben eine geeignete Räumlichkeit gefunden“, verkündete der Heilbronner Steuerberater Michael Dangel im Gespräch mit dem extrem rechten Portal „FSN.tv“. Dangel, der seit Jahrzehnten in der extremen Rechten aktiv ist, sprach im Livestream über den „Thing der Titanen“. Wo die „geeignete Räumlichkeit“ sein würde, verriet er nicht. Erst nach Überweisung der Teilnahmegebühr in Höhe von 20 Euro wurden nähere Informationen zum Veranstaltungsort preisgegeben. Die Zurückhaltung hatte ihren Grund. Schließlich soll der Ort wohl auch in Zukunft der extremen Rechten ohne kritische Beobachtung und öffentlichen Protest zur Verfügung stehen.

Deutschland „seinen Stolz und seine Ehre zurückgeben“

Die geheime Veranstaltung wurde in extrem rechten Social-Media-Kanälen als „Wochenendseminar“ beworben. Dangel verbreitete zwei Werbeclips über seinen privaten YouTube-Account, in denen er mit breiter Brust verkündet,, dass „Männer und Frauen“, die Deutschland „seinen Stolz und seine Ehre zurückgeben wollen“, zur Veranstaltung zusammenkommen würden. Thema der Veranstaltung: offenbar das Spannungsfeld zwischen Vergnügen und Verzicht in der „rechten Lebensführung“. Die Gäste, die im Programm angekündigt wurden, sind prominente AkteurInnen der deutschen Neonazi-Szene. Sie sind seit Jahren in der Szene aktiv und bestens vernetzt.

Strafverteidigerin von Ralf Wohlleben

Nicole Schneiders stammt aus Baden-Württemberg und betreibt mit Steffen Wilfried Hammer (von der Rechtsrockband „Noie Werte“ eine Rechtsanwaltskanzlei mit Hauptsitz in Reutlingen und Zweigstellen in Ettlingen und Rottweil. Im Münchener NSU-Prozess war sie die Strafverteidigerin von Ralf Wohlleben. Der NSU-Unterstützer erhielt wegen Beihilfe zum Mord eine zehnjährige Freiheitsstrafe. Schneiders ist nicht nur Anwältin, sondern auch Aktivistin. Sie wird ab 2022 eine Kolumne im Rechtsrock-Magazin „Rock Hate“ schreiben.

Schlüsselfigur der europäischen „Hammerskin Nation“

Malte Redeker aus Rheinland-Pfalz gilt als Schlüsselfigur der europäischen „Hammerskin Nation“ (HSN). Die HSN wurde in den USA gegründet und ist eine extrem rechte Bruderschaft mit Divisionen in zahlreichen Ländern. Sie ist durch ihre Gewaltbereitschaft bekannt. Redeker gründete einst das Rechtsrock-Label „Gjallarhorn Klangschmiede“. In den vergangenen Jahren hat er den extrem rechten Kampfsport in Deutschland geprägt („Kampf der Nibelungen“).

Rechtsrockbands „Stahlgewitter“ und „Halgadom“

Frank Kraemer kommt aus Nordrhein-Westfalen und ist Gitarrist der beiden Rechtsrockbands „Stahlgewitter“ und „Halgadom“. Erstere ist in der extrem rechten Musikszene eine der erfolgreichsten Bands. In den Liedtexten wird die NS-Verherrlichung deutlich: „Die BRD ist uns egal und völlig gleich | Denn unsere Heimat ist das Deutsche Reich“. Kraemer ist nicht nur Musiker, sondern auch Autor („Werde unsterblich“), Moderator („Der Dritte Blickwinkel“) und Unternehmer („Sonnenkreuz Versand“).

„Rock gegen Links“-Konzert"

Patrick Schröder stammt aus Bayern und ist Betreiber des extrem rechten Portals „FSN.tv“. In der Neonazi-Szene sind die drei Worte „Frei, Sozial, National“ eine beliebte Parole. Er ist Geschäftsführer des „FSN Shop“ und der Nemesis Production GmbH („Ansgar Aryan“). Zwischenzeitlich organisierte Schröder eigene Rechtsrock-Konzerte in Bayern und Thüringen. Beispielsweise veranstaltete er am 28. Oktober 2017 das „Rock gegen Links“-Konzert in der thüringischen Kleinstadt Themar.

Einziger „Neurechter“ unter „Altrechten“

Aus der Reihe fällt der YouTuber „Outdoor Illner“. Er selbst kündigte im Vorfeld des Treffens an, er sei wohl der einzige „Neurechte“ unter „Altrechten“. Durch seine „satirischen“ Videos wurde Illner unter Identitären gefeiert. In der Vergangenheit hat die extrem rechte Kampagnenagentur „Ein Prozent“ aufgerufen, für den YouTuber zu spenden. Laut Blick nach Rechts soll Illner bereits Ordner bei AfD-Veranstaltungen gewesen sein und Videos für die Partei produziert haben.

Ein altes Bauernhaus in Herboldshausen …

Das „Wochenendseminar“ war keineswegs die erste Veranstaltung von Michael Dangel. Seine extrem rechte Gruppierung „WIR Heilbronn“ trat in den vergangenen Jahren durch Stammtische und Vorträge in Erscheinung. So referierte Sonnhild Sawallisch, eine Akteurin des völkischen „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.“ (BfG), am 28. Januar 2016 über die „Flüchtlingsfrage“. Sawallisch ist die Tochter der BfG-Bundesvorsitzenden Gudrun Klink aus Ingelfingen (Hohenlohekreis). Der BfG, der bundesweit über einige hundert Mitglieder verfügt, vertritt eine antisemitische und rassistische Ideologie; sie fußt auf den verschwörungsideologischen Lehren von Mathilde Ludendorff (1877-1966). Die „Urgroßmutter des Antisemitismus“ (Der Spiegel) begründete in den 1920er-Jahren die „Deutsche Gotterkenntnis“ und veröffentlichte mit ihrem Ehemann Erich Ludendorff, dem General des Ersten Weltkrieges und Mitinitiator des „Hitler-Ludendorff-Putsches“ (9.11.1923), zahlreiche Schriften. Eine heißt „Die Judenmacht, ihr Wesen und Ende“ (1939).

Treffpunkt von Rechten schon seit 1970er Jahren

Der BfG besitzt seit Mitte der 1970er-Jahre ein altes Bauernhaus in Herboldshausen nahe Kirchberg an der Jagst (Landkreis Schwäbisch Hall). Herboldshausen ist ein abgelegener Weiler, der im Wesentlichen aus einer Handvoll Bauernhöfen besteht und unmittelbar an der A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg liegt. Größe und Lage von Herboldshausen ermöglichen, Veranstaltungen abseits der kritischen Öffentlichkeit durchzuführen. Regelmäßig veranstaltet der BfG seine Sommer- und Wintersonnwendfeiern. Allerdings nutzt nicht nur der BfG das „Jugendheim Hohenlohe“. In der Vergangenheit stellte der Verein sein Haus der offenen Neonazi-Szene zur Verfügung. So führte die NPD-Jugendorganisation „Junge Nationalisten“ im August 2020 ihren „Gemeinschaftstag Süd“ im Haus durch. Ein ausführlicher Bericht und mehrere Fotos der Veranstaltung wurden über die Social-Media-Kanäle der Neonazis verbreitet. Ohne Zweifel erinnerten Bericht und Fotos an die Aktivitäten der „Hitlerjugend“.

… wird zum Rückzugsort neonazistischer Umtriebe

Nun wurde Herboldshausen erneut zum Rückzugsort neonazistischer Umtriebe. Am Freitag, 8. Oktober 2021 fuhren zahlreiche Autos aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen in die süddeutsche Provinz. Die meisten Autos, die in der Einfahrtstraße zum Haus parkten, stammten aus der Nähe der deutsch-französischen Grenze. Ein olivgrauer Land Rover trug ein französisches Kfz-Kennzeichen. Einschlägige Zahlencodes und Heckscheiben-Sticker stellten die Zugehörigkeit zur Neonazi-Szene zur Schau. So trug ein roter VW Polo eine 88 im Kennzeichen und Sticker der Rechtsrockbands „Skrewdriver“ und „Die Lunikoff Verschwörung“ auf der Heckscheibe. Im Haus herrschte fortan reger Betrieb. Am Abend hielt „Outdoor Illner“ seinen Vortrag über „Die Rechte im Spannungsfeld von Mythos und Logos“. Zwar wurden sämtliche Stockwerke des alten Bauernhauses benutzt. Aber alle Fenster, die zur Straßenseite gerichtet sind, waren durch stabile Fensterläden aus Holz verschlossen. Die Lampen, die im Inneren des Hauses brannten, schienen lediglich durch die Fenster der von der Hauptstraße abgewandten Hausseite.

„Versagen patriotischer Kräfte im Hinblick auf die Bindung von Jugendlichen“

Zwar wurde die Veranstaltung konspirativ organisiert. Aber vor Ort, in der kleinen Siedlung, verlor das Treffen spätestens am Samstag seinen geheimen Charakter. Im Laufe des Tages erreichten weitere Gäste den Weiler. Sie reisten aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen an. Die Parkplätze in der Zufahrt zum Haus reichten nicht mehr aus, weshalb mehrere Autos auf der gegenüberliegenden Seite der Zufahrt parken mussten. Am Samstag fanden insgesamt fünf Vorträge statt. Zum Beispiel sprach laut Website von „WIR Heilbronn“ der Rechtsrock-Unternehmer Patrick Schröder über das „Versagen patriotischer Kräfte im Hinblick auf die Bindung von Jugendlichen“. Zuweilen betraten die Teilnehmenden in den Pausen der einzelnen Programmpunkte das weitläufige Gelände. Sie standen im Eingangsbereich des Hauses und in der Zufahrt zum Haus. Sie standen auf der Wiese im Hinterhof des Hauses, die mit blickdichten Hecken umgeben ist. Einzelne liefen auf den Wegen zwischen den Äckern und Bauernhöfen. Junge Männer mit kurzgeschorenen Haaren, Mittvierziger mit Karohemd und Bart, ältere Ehepaare in altbackener Kleidung, ein Rauschebart mit Nickelbrille und langem Haar: Bereits das äußere Erscheinungsbild der Teilnehmenden machte deutlich, dass unterschiedliche Strömungen der extremen Rechten zusammenkamen. „Stahlgewitter“-Gitarrist Frank Kraemer hielt den letzten Vortrag des Abends. Er kritisierte die „allgegenwärtige Dekadenz in Buntland“ und forderte „von den Gegnern der bundesrepublikanischen Gaga-Republik […] mehr Selbstdisziplin“.

Reibungsloses Zusammenspiel zwischen Neonazis und Völkischen

Die Tatsache, dass erneut eine Veranstaltung der Neonazi-Szene im Haus eines Vereins stattgefunden hat – der völkisch ist, aber stets betont, weder antisemitisch noch NS-verherrlichend zu sein – dokumentiert das reibungslose Zusammenspiel zwischen Neonazis und Völkischen. Kontinuierliche Recherche und Berichterstattung über die Geschehnisse vor Ort ist wichtiger denn je. Denn ein zweiter „Thing der Titanen“ wurde bereits angekündigt.

Der ganze Artikel und weitere Informationen auf der Internetseite von Belltower News:

https://www.belltower.news/exklusiv-geheimes-treffen-prominenter-neonazis-in-baden-wuerttemberg-122515/

   Sende Artikel als PDF   

„Mit Gitarre und starker Stimme“ – Zum Konzert mit Hayley Reardon in der 7180-Bar Crailsheim anmelden

Nach knapp eineinhalb stillen und nachdenklichen Jahren ist es nun am Donnerstag, 21. Oktober 2021 soweit. Die Die Singer-/Songwriterin HAYLEY REARDON aus Massachusetts (USA) singt und spielt ab 20.30 Uhr live auf der Bühne der 7180-Bar in Crailsheim.

Von Harald Haas, 7180-Bar und dem Verein Adieu Tristesse Crailsheim 

Sehr persönliche und feine Songs

Die Singer-/Songwriterin HAYLEY REARDON aus Massachusetts hat trotz ihrer jungen Jahre schon einige Touren in Europa und Übersee hinter sich und bereits vier Alben produziert. Jüngst weilte sie für einige Zeit in Barcelona, um neue Songs aufzunehmen. Hayley Reardon begann bereits als Teenager mit dem Schreiben und Aufnehmen von Songs. Mittlerweile ist sie 25 Jahre alt und verfügt nicht nur in diesen beiden Disziplinen über reiche Erfahrung. Sie hat auch eine beeindruckende Bühnenpräsenz entwickelt, die den sehr persönlichen und feinen Songs bei ihren Auftritten eine starke Wirkung verleiht. Mit Gitarre und ihrer starken Stimme im Gepäck kommt sie erstmals in die Region und beehrt die 7180-Bar in Crailsheim.

Fürs Konzert vorher anmelden

Da die Plätze begrenzt sind und wir auch niemand enttäuschen wollen, bitten wir alle, uns baldmöglichst eine Anmeldung zuzusenden unter E-Mail oralmuell@yahoo.de. Anschließend erhaltet ihr eine Kontonummer und nach Eingang des Geldes seid ihr dabei. Ihr könnt aber auch kurz in der Bar vorbeikommen und gleich in bar bezahlen. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Nach derzeitigem Stand findet das Konzert unter 3G-Bestimmungen statt.

Einlass: 20 Uhr

Beginn: 20.30 Uhr

   Sende Artikel als PDF   

„Liederabend mit Tenor und historischer Gitarre“ – Kammerkonzerte Schwäbisch Hall mit Karten im freien Verkauf

Einen Liederabend der Kammerkonzerte Schwäbisch Hall mit Clemens Löschmann (Tenor) und Maximilian Mangold (historische Gitarre) gibt es am Sonntag, 17. Oktober 2021, um 16 Uhr (Einlass ab 15.15 Uhr) und um 18 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr) in der Arche im Sonnenhof in Schwäbisch Hall. Für das 18-Uhr-Konzert gibt es auch Karten im freien Verkauf.

Von Kathrin Bauer, Verein Kammerkonzerte Schwäbisch Hall

Arche im Sonnenhof Schwäbisch Hall

  1. Konzert: 16 Uhr, Einlass ab 15:15 Uhr (nur mit Abonnement)
  2. Konzert: 18 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr (Abonnement + freier Verkauf)

International gefragter Solist

Mit Gesang und Gitarre entführen Clemens Löschmann und Maximilian Mangold in die Zeit Franz Schuberts und einiger seiner Zeitgenossen. Der Tenor Clemens Löschmann, ausgebildet an der Hochschule der Künste in Berlin, gastierte an verschiedenen renommierten Opernhäusern Europas. Neben den Partien der Mozart-Opern übernahm er auch große lyrische Rollen in Werken des 20. Jahrhunderts und trat in zahlreichen Uraufführungen auf. Im barocken, klassischen, romantischen und zeitgenössischen Fach ist er ein international gefragter Solist.

Einer der künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen

Maximilian Mangold gilt in Fachpublikationen als einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen. Als gefragter Solist, als ebenso vielseitiger Ensemblemusiker in Duos und Trios mit z.B. Harfe, Flöte, Violine und Bratsche, aber auch als Mitglied des Vlach-Quartetts-Prag dokumentiert er sein außerordentlich umfangreiches Repertoire. Mangold erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen.

„Leise flehen meine Lieder“ / Franz Schubert und seine Zeit – Werke von Franz Schubert, Fernando Sor, Louis Spohr und Caspar Joseph Mertz.

Es gelten die aktuellen Coronaregelungen. Das Konzert findet mit einer Hygieneregelung statt (Abstand und Maskenpflicht). Zutritt unter Beachtung der 3-G-Regelung und mit Meldeformular für die Kontaktnachverfolgung.

Wichtige Information für Abonnenten:

  1. Konzert, 16 Uhr: Für alle Abonnenten, deren Nachname mit dem Anfangsbuchstabe A-P beginnt.
  2. Konzert, 18 Uhr: Für alle Abonnenten, deren Nachname mit dem Anfangsbuchstabe R-Z beginnt.

Karten: Tourist Information, Telefon: 0791/ 751-600, HT-Ticket-Shop, Telefon 0791/ 404-121

Konzert Eintrittspreise 20 Euro / ermäßigt 10 Euro (Vorverkauf ab 4. Oktober 2021), Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre erhalten freien Eintritt. (Nur an der Abendkasse)

Informationen und Programm: Telefon 0791/ 751-382

E-Mail: kammerkonzerte@schwaebischhall.de

Weitere Informationen und Kontakt:

Verein Kammerkonzerte Schwäbisch Hall
Geschäftsstelle
Am Markt 9
74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0791/ 751-382
Telefax: 0791/ 751-621

Internet: https://www.schwaebischhall.de/de/kultur-tourismus/kunst-kultur/musik/klassik/kammerkonzerte

   Sende Artikel als PDF   

„Eklatante Verfahrensverstöße des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF)“ –  Verwaltungsgericht Sigmaringen ordnet Stopp der angedrohten Abschiebung von Alassa Mfouapon nach Kamerun an

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen ordnet den Stopp der angedrohten Abschiebung von Alassa Mfouapon nach Kamerun an. Der Gerichtsbeschluss stellt eklatante Verfahrensverstöße des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fest.

Pressemitteilung des Anwaltsbüros Meister & Partner, Gelsenkirchen

Zu Unrecht als offensichtlich unbegründet abgelehnt

Am 17. September wurde uns der Beschluss der 10. Kammer des VG Sigmaringen (A 10 K 2382/21) zugestellt. Er ordnet auf Kosten des BAMF den Stopp der Abschiebungsandrohung [1] an, da das BAMF zu Unrecht den Asylantrag als offensichtlich unbegründet abgelehnt hat. Dies ist ein bedeutender Erfolg im Kampf um Flüchtlingsrechte und Ergebnis der breit gefächerten und vielfältigen Solidarität mit dem wohl profiliertesten Repräsentanten der selbstorganisierten Flüchtlingsbewegung in der BRD. Die Begründung des Beschlusses stärkt über den konkreten Fall von Alassa M. hinaus die Rechte von Flüchtlingen im Asylverfahren. Er ist eine „juristische Ohrfeige“ für das BAMF und stellt weitgehende eklatante Verfahrensverstöße fest.

Der Beschluss stellt fest:

„Es bestehen … ernstliche Zweifel, ob dem Antragsteller keine Verfolgung und keine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung droht.“

Und weiter:

„Zudem war im vorliegenden Fall eine persönliche Anhörung des Antragstellers geboten, die jedoch nicht durchgeführt wurde. … Die besondere Bedeutung der Anhörung im Asylverfahren führt grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Bescheids, wenn die Anhörung nicht während des gerichtlichen Verfahrens nachgeholt wird. Die Anhörung dient als asylrechtliche Verfahrensgarantie der effektiven Durchsetzung des materiellen Rechts, indem sie dem Antragsteller die Gelegenheit verschafft, mit den zuständigen Behörden … effektiv zu kommunizieren … Eine zu Unrecht unterlassene Anhörung führt als Verfahrensfehler grundsätzlich zur Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheids.“

Land Baden-Württemberg erfolgreich verklagt

Die eklatante Missachtung von Verfahrensrechten belegt, dass die Ablehnung offensichtlich politisch motiviert war und bei der Entscheidung des BAMF verfahrensfremde Gründe eine Rolle spielten. So die Tatsache, dass Alassa M. es gewagt hat, Verantwortliche von EU, Frontex und der Bundesregierung beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuzeigen oder gegen die Polizeiattacke auf die Flüchtlinge in der LEA Ellwangen 2018 den Protest zu organisieren und das Land Baden-Württemberg erfolgreich zu verklagen.

Link zu Informationen des Verwaltungsgerichts Stuttgart:

https://verwaltungsgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/9020882/?LISTPAGE=5597587

[1] Das weisungsgebunden dem Bundesinnenministerium unterstehenden BAMF hatte am 06.08.2021 seinen Asylantrag als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt. Diese schärfste Form der inhaltlichen Ablehnung eines Asylantrags hätte die unmittelbare Bedrohung mit der Abschiebung nach Kamerun bedeutet, wenn nicht das Verwaltungsgericht Sigmaringen ausdrücklich die aufschiebende Wirkung der von uns erhobenen Klage (Aktenzeichen: A10 K 2381/21) angeordnet hätte.

Weitere Informationen und Kontakt:

Anwaltsbüro
Meister & Partner
Industriestraße 31
45899 Gelsenkirchen
Telefon: 0209/3597670
Fax: 0209/3597679
E-Mail: RAeMeisterpp@t-online.de

Internet: www.kanzleimeister.de

   Sende Artikel als PDF   

„Colbinger und Grand Malheur machen Folk, Country, Acid-Jazz und Funk“ – Zwei Konzerte im Gleis 1 in Waldenburg

Zwei Konzerte gibt es im Gleis 1 in Waldenburg am Wochenende 8. Oktober 2021 (Freitag) und 9. Oktober 2021 (Samstag), jeweils um 20.30 Uhr. Reservierungen für die Konzerte sind erwünscht. Kontakt: www.gleis1.net

Vom Gleis 1 in Waldenburg

Colbingers „Folk und Country-Konzert“ am Freitag

Der Kulturzug im Gleis 1 Waldenburg fährt am Freitag, 8. Oktober 2021, um 20.30 Uhr mit Colbingers „Folk und Country-Konzert“ weiter: Der Songwriter und Lyriker mit funky Akustikgitarre trägt mit seiner einzigartigen Stimme die Worte mal sehnsüchtig, mal liebevoll vor . Sein Musikstil ist Rock, in dem Elemente aus Folk und Country beheimatet sind. Musik, so Colbinger, begeistert, motiviert und inspiriert. Er schreibt berührende Songs und Gedichte.

Groovy Hausband „Grand Malheur“

Am Samstag, 9. Oktober 2021, ab 20.30 Uhr, kommt wieder die groovy Hausband „Grand Malheur“ auf die Gleis-1-Bühne. Die regionale „Group extraordinaire“ glänzt mit Eigenkompositionen. Funk, Soul, Acid-Jazz und eine wohldosierte Prise Reggae und Dub – und das mit einer dreiköpfigen Brass-Section, die mit ausgefeilten Bläser-Riffs das Sahnehäubchen auf jeden Grand Malheur-Song setzt. Parole: „move to the groove“.

Reservierungen für die Konzerte sind erwünscht.

Kontakt: www.gleis1.net

   Sende Artikel als PDF   

„Bei einer Ampelkoalition wäre mehr Spielraum für eine sichtbare Opposition“ – Kommentar des Historikers Georg Fülberth in der Tageszeitung Neues Deutschland

Die künftigen politischen Erfolge der Linken hängen auch von der Regierungsbildung ab: Bei einer Ampelkoalition wäre mehr Spielraum für eine sichtbare Opposition.

Von Georg Fülberth, Artikel in der Tageszeitung Neues Deutschland vom 30. September 2021

Nüchtern bilanzieren

Was jetzt und in den nächsten Monaten in der Partei Die Linke passiert, lässt sich wohl nicht vermeiden: Heulen und Zähneklappern, Schuldzuweisungen, vielleicht hässliche Dinge. Das ist alles schon einmal da gewesen: 2002. Später wird man hoffentlich etwas nüchterner bilanzieren, vielleicht so: Die Linke hat eine fürchterliche Wahlschlappe erlitten. Aber es gibt sie noch, sogar im Deutschen Bundestag, allerdings gerupft.

Linksfraktionen in den Kommunen

Aus keinem Landtag ist sie nach 2013 (als das Zwischenhoch im Westen endete) hinausgeflogen, trotz aller Verluste. In drei Jahren ist Europawahl. Da gibt es keine Fünf-Prozent-Klausel, Die Linke wird dort weiter vertreten sein. Vergessen wir nicht die vielen, teilweise sogar prächtigen Linksfraktionen in den Kommunen, übrigens auch im Westen. Der Schaden der Bundestagswahl vom 26. September ist riesig, aber nicht unendlich. Was der Linken fürs Erste bleibt, sind kleine Brötchen, verglichen mit den großen Torten, an denen manche EuphorikerInnen in ihren Filterblasen sich vorab schon den Magen verdorben haben mögen.

Zur Bilanz gehört auch die Kenntnisnahme eines Strukturproblems:

– Die Partei Die Linke ist der kleinere Teil eines sozialdemokratischen Potenzials, das nach wie vor schrumpft.

– Es betrug 2005 – addiert man die Anteile der Linken mit der SPD – noch 42,9 Prozent. 2009 blieben davon 34,9 Prozent übrig,

– 2013 waren es 34,3 Prozent, ein Tiefststand von 29,7 Prozent wurde 2017 erreicht.

– Die leichte Erholung um 0,9 Prozentpunkte jetzt, also auf 30,6, kann noch nicht als Trendwende gelten.

– Die Wahlergebnisse der Linkspartei und der SPD sind voneinander abhängige Variablen: Was die einen verlieren, gewinnen die anderen.

Wie die Linkspartei das Land in Bewegung bringen sollte –  ein Zwischenruf zur Wahlkampfstrategie (…)

Link zum ganzen Artikel in der Tageszeitung Neues Deutschland:

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1157111.linke-nach-der-wahl-zeit-fuer-kleine-broetchen.html?sstr=F%C3%BClberth

Georg Fülberth, geboren 1939, ist Politikwissenschaftler und Historiker

Artikel an Hohenlohe-ungefiltert zugesandt von Adele Sperandio aus Stuttgart.

   Sende Artikel als PDF   

„Stephan Türke ist neuer Bürgermeister von Obersontheim“ – 5,4 Prozentpunkte Vorsprung vor Martin Keller-Combé

Bei der Neuwahl des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin 2021 der Gemeinde Obersontheim hat Stephan Türke am Sonntag, 26. September 2021, das Rennen gewonnen. Türke ist mit 40,55 Prozent der Stimmen neuer Bürgermeister von Obersontheim. Er hat rund 5,4 Prozentpunkte Vorsprung vor Martin Keller-Combé (35,09 Prozent).

Informationen von der Gemeindeverwaltung Obersontheim, zusammengestellt von Hohenlohe-ungefiltert

Gewählt ist: Stephan Türke (Einzelbewerber)

Stephan Türke: 1.159 Stimmen (40,55 Prozent)

Martin Keller-Combé: 1.003 Stimmen (35,09 Prozent)

Franz Novák: 670 Stimmen (23,44 Prozent)

Samuel Speitelsbach: 22 Stimmen (0,77 Prozent)

Sonstige: 4 Stimmen (0,14 Prozent)

Wahlberechtigte: 4.287
Wähler/innen: 2.896 (entspricht 67,55 Prozent)

Ungültige Stimmen: 38 Stimmen (1,31 Prozent)

Gültige Stimmen: 2.858 Stimmen (98,69 Prozent)

Die Wahlbeteiligung lag bei 67,55 Prozent 

Link zur Internetseite der Gemeinde Obersontheim mit dem Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl vom 26. September 2021:

https://wahlergebnisse.komm.one/01/produktion/wahlen20210912/08127063/praesentation/index.html

Link zur Internetseite der Gemeinde Obersontheim mit dem Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl vom 12. September 2021:

https://wahlergebnisse.komm.one/01/produktion/wahlen20210912/08127063/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=768&stimmentyp=0&id=ebene_-3535_id_5294

   Sende Artikel als PDF   

„Demos fürs Klima am heutigen Freitag in Hall, Künzelsau, Öhringen, Heilbronn…“ – Organisiert von Fridays for Future und vielen Verbündeten

Mindestens 472 Demos zusammen mit Fridays for Future finden am heutigen Freitag in Deutschland statt. Das Motto lautet #AlleFürsKlima ein starkes Zeichen für eine klimagerechte Zukunft zu setzen. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht die geplanten Demonstrationen in der Region.

Informationen zusammengestellt von Hohenlohe-ungefiltert

Schwäbisch Hall: Fußdemo, Marktplatz, 14:30 Uhr

Künzelsau: Unterer Markt, 15 Uhr

Öhringen: Marktplatz Öhringen, 16 Uhr

Heilbronn: Bollwerksturm, 12 Uhr

Rothenburg ob der Tauber: Fahrraddemo, Schwimmbad, 13:15 Uhr

Aalen: Rathausvorplatz, 14 Uhr

Ansbach: Stadtgraben, 13:15 Uhr

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.klima-streik.org/demos

https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/?pk_campaign=klimastreikorg

https://www.klima-streik.org/infos/buendnis

   Sende Artikel als PDF