„Viele Sinti und Roma aus Hohenlohe wurden ermordet“ – Gedenkvortrag des Kulturhistorikers Udo Grausam im Gleis 1 in Waldenburg

Über neue Dokumente zur ermordeten Klara Winter sowie den deportierten Pfedelbacher Musiker Johann Schneck, der das Lager in Auschwitz überlebte, informiert der Kulturhistoriker Udo Grausam am Donnerstag, 10. November 2011, ab 20 Uhr, in der Kulturkneipe Gleis 1 in Waldenburg.

Von Hans Graef, Kulturkneipe Gleis 1 in Waldenburg

Von Waldenburg aus wurden viele Sinti in KZs deportiert

Am Bahnhof Waldenburg, von dem während der Nazidiktatur viele Sinti deportiert wurden, war im Frühjahr 2011 für sie eine Gedenktafel angebracht worden. Damit und mit dem Gedenkvortrag soll stellvertretend für viele vergessene NS-Verfolgte an diese diskriminierte Volksgruppe erinnert werden. Veranstalter sind die Stadtbücherei Waldenburg und die Kulturkneipe im Bahnhof Waldenburg. Der Kulturhistoriker Udo Grausam wohnt in Tübingen, ist aber in Bretzfeld aufgewachsen. In den vergangenen Jahren hat er bereits einige Forschungsergebnisse zur NS-Verfolgung von Sinti, Roma und Jenischen in Hohenlohe vorgelegt.

Diskriminierung und Ermordung

Der Titel des Vortrags lautet „Zur NS-Verfolgung von Sinti, Roma und Jenischen in Hohenlohe – Fallstudien zur Diskriminierung und Ermordung“. Er hat neues Archivmaterial zur Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung von Familien der Sinti, Roma und Jenischen gefunden. Udo Grausam geht in seinem Vortrag auch auf den 9. November 1938, dem Pogrom an den deutschen Juden ein, berichtet aber auch vom 11. November 1942, als der ehemalige polnische Kriegsgefangene Czeslaw Trzcinski in Bretzfeld-Rappach ermordet wurde.

Kurzinformation:

Vortrag des Kulturhistorikers Udo Grausam am Donnerstag, 10. November 2011, um 20 Uhr, in der Kulturkneipe Gleis 1 in Waldenburg, Thema: „Zur NS-Verfolgung von Sinti, Roma und Jenischen in Hohenlohe – Fallstudien zur Diskriminierung und Ermordung“.

Das Novemberprogramm der Kulturkneipe Gleis 1 in Waldenburg im Internet:

http://www.gleis1.net/index.php?title=programm&monat=11

Weitere Informationen zum Thema in Hohenlohe-ungefiltert:

“68 Sinti und Roma aus Hohenlohe deportiert” – Gedenktafel am Gleis 1 in Waldenburg angebracht http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=10750

“Stele auf Privatgrundstück enthüllt” – Denkmal will Würde des erhängten Zwangsarbeiters Czeslaw Trzcinski in Bretzfeld wieder herstellen http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=8301

Ein polnischer Zwangsarbeiter wurde 1942 in Bretzfeld-Rappach hingerichtet – Eine private Initiative setzt sich für ein angemessenes Gedenken ein http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=2979

Czesław Trzciński (in den deutschen Nazi-Urkunden Czeslaus Trzcinski, geboren am 6. Oktober 1907 in Łódź, hingerichtet am 11. November 1942 in Rappach) war ein polnischer Unteroffizier und Zwangsarbeiter in Deutschland, der ohne Gerichtsverfahren am polnischen Nationalfeiertag hingerichtet wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Mewa767/Czes%C5%82aw_Trzci%C5%84ski

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„Bei Ute Schäfer und Ute Bartels blicken die Redakteure des Hohenloher Tagblatts selbst nicht mehr durch“ – Zwei Namen für die gleiche Person

Jetzt blicken die Redakteure des Hohenloher Tagblatts (HT) selbst nicht mehr durch. Wie heißt denn nun die freie Mitarbeiterin der Crailsheimer Lokalzeitung – Ute Schäfer oder doch Ute Bartels?

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Gespaltene Persönlichkeit?

In der HT-Ausgabe von Mittwoch, 2. November 2011, gibt es auf Seite 17 einen Artikel mit dem Titel „Der Reformation auf der Spur – Ein Stadtrundgang der besonderen Art soll ein welthistorisches Ereignis würdigen“. Als Autorin des Textes wird Ute Schäfer angegeben. Das dazugehörige Bild soll aber Ute Bartels fotografiert haben. Was nun – Bartels oder Schäfer? Liegt hier ein Fall von Persönlichkeitsspaltung vor? Oder hat sich nur ein HT-Redakteur einen Spaß auf Kosten von Ute Bartels erlaubt?

Zu einer Person verschmolzen

Tatsächlich handelt es sich bei Ute Bartels (Autorin) und Ute Schäfer (Fotografin) um eine einzige Person. Die Frau heißt Ute Bartels. Sie ist mit dem ehemaligen Redaktionsleiter des Hohenloher Tagblatts, Mathias Bartels, verheiratet. Wie dem Adressbuch der Stadt Crailsheim zu entnehmen ist, wohnt Ute Bartels im gleichen Haus im Crailsheimer Stadtteil Ingersheim wie ihr Gatte Mathias Bartels. Eine Frau mit dem Namen Ute Schäfer sucht man im Crailsheimer Adressbuch vergebens.

Wem soll der richtige Name vorenthalten werden?

Insider der Crailsheimer Medienszene wissen, dass Ute Bartels schon seit mehreren Jahren unter ihrem Mädchennamen Ute Schäfer für das Hohenloher Tagblatt schreibt – sehr häufig über Ilshofen. Wem der richtige Name Ute Bartels vorenthalten werden soll, ist das Geheimnis der Familie Bartels. Vielleicht glaubt Ute Bartels, allein durch das Verwenden ihres Mädchennamens Krähenfüße und Altersfurchen wegwischen zu können. Ob das Finanzamt und die Arbeitsagentur wissen, dass es sich bei Ute Bartels und Ute Schäfer um ein und die selbe Person handelt, steht in den Sternen.

Zum Artikel des Hohenloher Tagblatts:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/crailsheim/Crailsheim-bekommt-einen-Reformationsweg;art5507,1194164

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„Ja zum Ausstieg aus S 21“ – Zahlreiche Aktionen der attac-Gruppe Schwäbisch Hall

Zur Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Die Protestbewegung gegen die Diktatur der Finanzindustrie wächst, die erste Volksabstimmung in Baden-Württemberg ist am 27. November 2011. Deshalb wollen die Aktiven von attac Schwäbisch Hall einen kleinen Überblick über die weiteren Veranstaltungen und Aktionen in Schwäbisch Hall geben.

Von Uli Simon und Uli Gierschner, attac-Gruppe Schwäbisch Hall

Samstag, 12. November 2011 / 10 Uhr / Milchmarkt Schwäbisch Hall:

attac-Aktionsstand „Ja zum Ausstieg aus S 21“

Montag, 14. November 2011 / 20 Uhr / Altes Schlachthaus Schwäbisch Hall:

Podiumsdiskussion zwischen den Landtagsabgeordneten Nik Sakellariou (SPD/Gegen Ausstieg aus 21) und Muhterem Aras (Die Grünen/ Pro) Veranstalter: Haller Aktionsbündnis „Ja zum Ausstieg aus S21“

Donnerstag, 17. November 2011 / 20 Uhr / AWO-Cafe Gänsberg, Langestraße 54:

attac-Plenum (kurzer Film zur Nahrungsmittelspekulation durch Banken / wie geht’s weiter mit der Occupy-Bewegung? Bankenaktion in Schwäbisch Hall? und Vorbereitung der Veranstaltung mit Christian Felber, Wien, attac Österreich, am Dienstag, 29. November 2011.

Samstag, 19. November 2011 / 10 Uhr / Milchmarkt Schwäbisch Hall:

attac-Infostand zur Veranstaltung mit Christian Felber/Wien

Sonntag, 27. November 2011.:

Volksabstimmung zu S21

Dienstag, 29. November 2011 / 20 Uhr / Altes Schlachthaus Schwäbisch Hall:

Christian Felber, Wien: Es geht auch jetzt schon anders: Die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zum Finanzkapitalismus (mit einem Vertreter eines entsprechenden deutschen Unternehmens)

Weitere Informationen und Kontakt:

Lust zum Mitmachen? Dann einfach Kommen oder Anrufen (Telefon 07907-2509).

Internet:

http://www.attac.de/aktuell/aktionsakademie/attac-in-schwaebisch-hall/

http://www.attac.de/schwaebisch-hall

 

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„Wir Baden-Württemberger bezahlen Stuttgart 21 praktisch alleine“ – Informationen der Parkschützer und des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

Bei der ersten Volksabstimmung im Ländle am Sonntag, 27. November 2011, stimmen wir in Baden-Württemberg über das Ausstiegsgesetz ab (www.baden-wuerttemberg.de/fm7/2028/110725_S21_Kuendigungsgesetz_Anhoerungsentwurf.pdf). Dieses zwingt die Landesregierung, ihre Kündigungsrechte bei den finanziellen Verpflichtungen des Landes bei Stuttgart 21 auszuüben.

Eine Initiative der Parkschützer und des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

Die Verträge sind nichtig und verfassungswidrig

Mit unserer JA-Stimme zum Ausstiegsgesetz (http://regionews-og.de/wp-content/uploads/2011/10/stuttgart-21-abstimmung-wahlzettel.jpg) entscheiden wir aber über viel mehr als nur das Bahnhofsprojekt (und die Neubaustrecke nach Ulm). Wollen wir fast eine Milliarde Euro Steuergelder des Landes in Stuttgart vergraben lassen, die woanders viel sinnvoller eingesetzt werden sollten ? Die insgesamt 4,5 Milliarden für Stuttgart 21 sind erst der Anfang vom dicken Ende. Die Verträge sind nichtig und verfassungswidrig (siehe Juristisches Gutachten www.juristen-zu-stuttgart21.de/Informationen_Stellungnahmen_files/StN_JuM_20110711_end.pdf). Und wir Baden-Württemberger bezahlen Stuttgart 21 praktisch alleine (infooffensive.de/wp-content/uploads/Finanzflyer_3mmBesch.pdf). Wer finanziert eigentlich Stuttgart 21? Schaut euch den kurzen Videofilm Die geplante Finanzierung an (http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=317).

Geld sinnvoller nutzen

Dieses Geld würde zum Beispiel für wichtigere Infrastrukturprojekte der Bahn in anderen Regionen fehlen, wie etwa dem Ausbau der Rheintaltrasse, dem zweigleisigen Ausbau der Gäubahn, der Elektrifizierung der Südbahn oder aber der Neubaustrecke Mannheim-Frankfurt. Dieses Geld wird auch dringend benötigt, zum Beispiel für den Bau beziehungsweise Renovierung von Kindergärten und Schulen, für die Einstellung neuer Lehrer/-innen, für die Förderung von kulturellen Ereignissen, für die beschlossene Energiewende.

Ja zum Kopfbahnhof

Oder wollen wir ein umweltfreundliches, modernes, kostengünstiges Verkehrskonzept auf der Basis des bestehenden Bahnhofs? Ja zum Kopfbahnhof! (http://www.kopfbahnhof-21.de/)

Ja zu Sparsamkeit und Kostenwahrheit

Zur Kampagnen-Seite: „Ja zu Sparsamkeit und Kostenwahrheit (http://www.ja-zum-ausstieg.de/kosten). Hier können zusätzliche Informationen abgerufen bzw. Materialien bestellt werden. Das Ganze auch aktuell auf Facebook. Ausführlichere Informationen und Materialien gibt es auch bei der Info-Offensive (http://infooffensive.de/).

Im Familien- und Freundeskreis gegen Stuttgart 21 mobilisieren

Bitte mobilisiert als Gruppe und jede einzeln auch bei Freunden und Bekannten sowie in der Familie: Nehmt teil an der Volksabstimmung. Jede Stimme zählt. Ja zur Beendigung dieses unsinnigen Mega-Projektes.

Mit einem herzlichen Ja zum Ausstieg

Eine dringende Bitte: Leitet diese Informatioen an möglichst viele Personen weiter und geht abstimmen bei der Volksabstimmung am 27. November 2011. Diese Volksabstimmung funktioniert praktisch wie eine Landtagswahl (http://www.lpb-bw.de/volksabstimmung_stuttgart21.html). Ihr bekommt einen Stimmschein zugeschickt, mit dem ihr auch die Möglichkeit der Briefwahl habt.

Weitere Informationen zum Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21:

http://www.campact.de/bahn/s21-aktionstag2/home

Aktionstag mit Campact am Samstag, 12. November 2011:

Die riesige Resonanz hat uns selber überrascht: In über 60 Orten in ganz Baden-Württemberg organisieren am Samstag, 12. November 2011, hoch motivierte Menschen mit uns Aktionen für den Ausstieg aus Stuttgart 21. Der Aktionstag zwei Wochen vor der Volksabstimmung über das Milliardengrab wird die heiße Phase des Wahlkampfes einleiten. Von Schwäbisch Hall bis Lörrach, von Lahr im Schwarzwald bis Ulm und von Friedrichshafen bis Heidelberg erstreckt sich der Aktionstag, um nur sechs der über 60 Aktionsorte zu nennen. Garantiert ist auch eine Aktion in Ihrer Nähe dabei.

Beteiligen Sie sich am S21-Aktionstag!

Einige Aktionen werden die fünfte Jahreszeit integrieren und symbolisch schon einmal vorab einen gelungenen Ausstieg mit Trommeln, Rasseln, Plakaten und Verkleidung feiern. Denn mit einem Ausstieg aus dem Megaprojekt stünden plötzlich wieder viele Millionen Euro für den Ausbau des Nahverkehrs, neue Kitas und Schulen zur Verfügung. An anderen Orten werden die Aktiven die Bevölkerung mit Informationen versorgen und Flyer verteilen. Eines ist sicher: Ihre Hilfe wird bei allen Aktionen gebraucht.

Werben Sie in Ihrem Umfeld für ein JA zum Ausstieg!

Es ist eine unglaubliche Herausforderung, aber mit Ihrer Hilfe und der der anderen 80.000 Campact-Aktiven aus Baden-Württemberg können wir die Abstimmung über den Ausstieg aus Stuttgart 21 gewinnen. Werben Sie in Ihrem Umfeld für ein JA zum Ausstieg!

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„Super-Chrissi rettet die Malediven“ – Ein Polit-Märchen mit hohenlohischem Hauptdarsteller

Nur einer (oder zwei) kann/können die Malediven retten. Super-Chrissi von Schloss Stetten bewahrt den Inselstaat im Indischen Ozean vor dem Untergang. Wie?: Mit einem Popkonzert.

Ein Polit-Märchen von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Der schreckliche Wellen-Gombat will die Malediven überfluten

Hilfe bekommt der einsame Ritter aus Hohenlohe (gespielt vom CDU-Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten) nur von der geheimnisvollen „Lady Gaga in Red“ (Chris de Burgh). Widersacher des todesmutigen Duos ist der schreckliche Wellen-Gombat. Wellen-Gombat, der berüchtigte Paradies-Zerstörer, hat einen teuflischen Plan. Er will die Malediven überschwemmen. Der Inselstaat und seine 400.000 Bewohner scheinen dem sicheren Untergang geweiht. Doch Wellen-Gombat hat seine Rechnung ohne den Märchenprinzen aus der Hohenloher Provinz und seinen irrischen Lady-Freund gemacht.

Drollige Ureinwohner küssen dem Super-Duo dankbar die Füße

Mit Hilfe von Sonnenenergie und ihrer unbeschreiblichen Musik treiben Super-Chrissi und „Lady Gaga in Red“ den grausamen Wellen-Gombat in die Weiten des Indischen Ozeans hinaus. Dort fristet das Monster bis auf ewige Zeiten ein trauriges Dasein in einer Unterwasserhöhle. Die drolligen Ureinwohner der Malediven jubeln, jauchzen und frohlocken. Dankbar küssen sie Super-Chrissi und seinem Lakaien die Füße.

Und wenn sie nicht ge… sind/haben, dann eben nicht.

Info:

Das Märchen basiert auf einer nahezu tatsächlichen Begebenheit. Als Grundlage diente der Artikel „Christian von Stetten will die Malediven retten“ von Hans Georg Frank, einer Art Märchenerzähler der Südwestpresse Ulm. Hans Georg Franks Geschichte vom Inselretter Christian von Stetten wurde am 6. Oktober 2011 in der Crailsheimer Lokalzeitung Hohenloher Tagblatt veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf folgenden Internetseiten:

http://app.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/Christian-von-Stetten-will-die-Malediven-retten;art5722,1144916

http://www.konsulat-malediven.de/news/news.htm

http://www.concert-in-paradise.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Malediven

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„Im geplanten Stuttgarter Tiefbahnhof gibt’s ein gewaltiges Gedränge“ – Engpass-Aktion der Parkschützer am Samstag in Schwäbisch Hall

Eine Aktion der ParkschützerInnen in Schwäbisch Hall gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 findet am Samstag, 5. November 2011, statt. Von  9.30 bis 14 Uhr gibt es die Engpass-Aktion auf dem Schwäbisch Haller Grasmarkt (beim Goethe-Institut).

Zugesandt von Jochen Dürr, Schwäbisch Hall

Landesweites Bündnis JA zum AUSSTIEG

Bei der von Uschi Binder moderierten Aktion sollen den PassantInnen in der Schwäbisch Haller Innenstadt Engpass-Situationen im geplanten Stuttgarter Tiefbahnhof drastisch deutlich gemacht werden. Bitte Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder, Trollys und ähnliches mitbringen.

Parallel gibt es Infomaterialien des landesweiten Bündnis JA zum AUSSTIEG.

Weitere Informationen und Kontakt:

Silvia Feil, Telefon 07904 – 8014

Film zu Stuttgart 21 im Kino im Schafstall

Ein Film zu Stuttgart 21 läuft am Freitag, 11. November 2011, ab 20 Uhr im Kino im Schafstall in Schwäbisch Hall – der Titel lautet ALARM AM HAUPTBAHNHOF – AUF DEN STRASSEN VON STUTTGART 21. Die Filmemacherinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier, bekannt als Autorinnen von SCHOTTER WIE HEU, kommen persönlich vorbei und man/frau kann mit ihnen diskutieren. Ihr neuer Film lief schon im ARD-Fernsehen.

ALARM AM HAUPTBAHNHOF – AUF DEN STRASSEN VON STUTTGART 21 wird im Schafstall-Kino am Sonntag, 13. November 2011, um 18 Uhr noch einmal gezeigt – allerdings ohne die Autorinnen.

In diesem Sinne: Oben bleiben – JA zum Ausstieg !

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.kinoimschafstall.de/#Programm

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„Lieber streiken als betteln“ – Diakonie-Beschäftigte aus Schwäbisch Hall demonstrieren am Freitag in Magdeburg

Aus Schwäbisch Hall fahren zirka 70 KollegInnen verschiedener sozialer Einrichtungen (Sonnenhof, Evangelisches Diakoniewerk Schwäbisch Hall, Samariterstiftung Obersontheim und andere am Freitagmorgen ab 4.15 Uhr zur Demo und Kundgebung nach Magdeburg. Sie protestieren gegen das kirchliche „Ermächtigungsgesetz“, mit dem die Arbeitgeber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbieten wollen, für Tarifverträge zu streiken.

Von Jochen Dürr, Stellvertretender Vorsitzender der Mitarbeitervertreteung des Sonnenhofs, Mitglied im AGMAV-Vorstand im Diakonischen Werk Württemberg

Weitere Informationen und Kontakt:

Sonnenhof e.V., Sudetenweg 92, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791 – 500 174 (Tagesförderstätte)

Telefon 0791 – 500 114 (MAV-Büro)

Telefax 0791 – 500 361 (MAV Büro)

E-Mail: Jochen.Duerr@sonnenhof-sha.de

Internet: www.sonnenhof-sha.de

www.agmav-wuerttemberg.de

www.verdi.de

Weitere Informationen zur Demonstration in Magdeburg

Mehr als fünfhundert Beschäftigte diakonischer Einrichtungen in Württemberg werden sich am Freitag, 4. November 2011 auf den Weg nach Magdeburg machen, um gegen das kirchliche „Ermächtigungsgesetz“ zu demonstrieren, mit dem die Arbeitgeber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbieten will, für Tarifverträge zu streiken.

Bis heute kein Tarifvertrag

Mit nahezu 600.000 Beschäftigten gehören die diakonischen Einrichtungen zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Bis heute haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keinen Tarifvertrag. Stattdessen werden in sogenannten Arbeitsrechtlichen Kommissionen Richtlinien für die Arbeitsbedingungen abgeschlossen, die im Arbeitsvertrag dann einzelvertraglich übernommen werden.

Recht verweigert, sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in unter anderem in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen und in der Jugendhilfe der Diakonie arbeiten, wird damit das Recht verweigert, sich selbst für ihre Arbeitsbedingungen einzusetzen. Dieser Zustand soll nun durch ein neues Kirchengesetz auf Dauer gesichert werden. Obwohl die Landesarbeitsgerichte bereits mehrmals bestätigt haben, dass Streiks für Tarifverträge auch in der Diakonie zulässig sind, soll den Beschäftigten der diakonischen Einrichtungen das Streikrecht dauerhaft verwehrt bleiben. Bevor die Klagen gegen die Streikmaßnahmen vor dem Bundesarbeitsgericht landen, soll die Synode der Evangelischen Kirche von den Diakonie-Unternehmen dazu missbraucht werden, den „Dritten Weg“ und das Streikverbot dauerhaft und rechtssicher zu verankern.

„Lieber streiken als betteln“

Gegen diesen Versuch, die Kirche für die wirtschaftlichen Interessen der Diakonieunternehmer zu missbrauchen, werden am 4. November 2011 Hunderte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Magdeburg demonstrieren. Auch mehr als 500 Beschäftigte der Diakonie Württemberg werden sich diesen Protesten anschließen und nach Magdeburg fahren, um den Befürwortern des neuen „Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz“ zu sagen, dass sie „Lieber streiken als betteln“.

Weitere Informationen und Kontakt:

Uli Maier Vorsitzender AGMAV-Württemberg

Telefon 0178 9405 346

E-Mail: ulrich.maier@diakonie-stetten.de

Susanne Haase, Öffentlichkeitsarbeit

Telefon 0178 5 806 406

E-Mail: info@agmav-wuerttemberg.de

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite http://agmav-wuerttemberg.de/aktionen/Magdeburg_2011_11_04/2011_11_04_Magdeburg_demo.html

Infos über die Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Diakonischen Werk Württemberg (AGMAV)

Rund 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den zirka 300 Einrichtungen der Diakonie in Württemberg in allen Bereichen der sozialen Arbeit. Dabei sind fast die Hälfte aller Beschäftigten allein in den sechs Großkonzernen der Diakonie, nämlich der Evangelischen Heimstiftung, der Diakonie Stetten, der BruderhausDiakonie, dem Diakoniewerk Schwäbisch Hall, den Zieglerschen, den „Dienste für Menschen“ und der Evangelischen Gesellschaft, angestellt.

Für diese 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt ein eigenes Kirchenrecht. Sie wählen deshalb eine Mitarbeitervertretung (MAV) statt eines Betriebsrates und sie haben auch keinen Tarifvertrag, sondern ein eigenes spezielles Arbeitsrecht, das nur für die Beschäftigten der Kirche und ihrer Diakonie gilt. Die MAVen haben sich zur Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Diakonischen Werk Württemberg zusammengeschlossen.

 

 

 

Susanne Haase

 

AGMAV Vorstand/

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

Homepage: www.agmav-wuerttemberg.de

 

E-Mail: info@agmav-wuerttemberg.de

 

Mobil: 01577 1768 710

 

Mobil mit AB: 0178 5 806 406

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„Im oberen Tabellendrittel festkrallen“ – Heimspiel der Crailsheimer Zweitliga-Basketballer am Samstag gegen Nürnberg

Nach den zwei siegreichen baden-württembergischen Derbys daheim gegen die Kirchheim Knights und auswärts gegen Karlsruhe, empfangen die Zweitliga-Basketballer (Liga Pro A) der Crailsheim Merlins in der heimischen HAKRO-Arena am Samstag, 5. November 2011, um 20 Uhr den Nürnberger Basketball Club zum fränkischen Derby. Durch einen Sieg wollen sich die Merlins im oberen Tabellendrittel festkrallen.

Von den Crailsheim Merlins

Nürnberger mit zwei Siegen gegen starke Konkurrenten

Während die Gäste sehr behäbig in die Saison mit einem Sieg und vier Niederlagen in die Saison starteten, gelang ihnen gegen große Konkurrenz gleich zwei Siege in Folge gegen die Saar-Pfalz Braves sowie die Hightowers von Science City Jena. Mit Will Chavis, dem tschechischen Riesen Martin Ides und Jaivon Harris haben die Nürnberger gleich drei ehemalige PRO-A-Meister in ihrem Kader, hinzu kommt mit Ryan de Michael, ein „naturalisierter Amerikaner“, der den Merlins in den vergangenen Jahren als Top-Spieler der Kirchheim Knights mehrmals als Gegner gegenüberstand.

Bankspieler der Merlins bewiesen großes Potenzial

Die Hohenloher Franken haben aus den letzten zwei Spielen die gleiche Bilanz vorzuweisen und möchten mit einem Sieg ihren Platz, im oberen Tabellendrittel, sichern. Aktuell befinden sich die Crailsheimer Zauberer auf dem dritten Tabellenplatz. Es ist sehr motivierend wenn, wie im vergangenen Spiel, die Bankspieler ihr Potenzial verdeutlichen. Im Spiel gegen Karlsruhe steuerten diese über 50 Punkte bei.

Crailsheim hat das beste Publikum der Liga

Eine volle Hütte wünschen sich die Verantwortlichen des Crailsheimer Bundesligisten. Manager Martin Romig: „Wir wollen natürlich daheim unsere weiße Weste behalten. Die Unterstützung des besten Publikums der gesamten Liga ist für uns ein großer Vorteil und motiviert ungemein.“ Dass die Unterstützung benötigt wird, erläutert Headcoach Ingo Enskat: „Nürnberg hat mit den erfahrensten und teuersten Kader der Liga. Sie sind unheimlich tief besetzt und haben zuletzt drei Top-Teams geschlagen. Es wird wieder wichtig sein, unsere Qualitäten zu aktivieren und kompakt als Mannschaft aufzutreten. Unsere Fans haben uns in den bisherigen Spielen durch schwächere Phasen hindurch unheimlich gepusht.“

Kurzinformationen zum Spiel:

Spielbeginn ist am Samstag, 5. November 2011, um 20 Uhr in der Crailsheimer HAKRO-Arena. Es sind noch vereinzelt Sitzplatzkarten erhältlich. Den Stehplatzbesuchern wird empfohlen, sich Karten im Vorverkauf (www.reservix.de sowie TC Buckenmaier, Optik Extrascharf_dieLounge) zu sichern, um unnötige Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden.

Zweite Mannschaft empfängt am Sonntag gegen Mannheim

In der Regionalliga Südwest-Süd empfängt die bis dato ungeschlagene zweite Mannschaft der Merlins die SG Mannheim. Spielbeginn ist am Sonntag, 6. Oktober 2011, um 14.30 Uhr.

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„Anthroposophie und Wissenschaftsanspruch“ – Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall

Eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Sonnenkräfte und Pflanzenwachstum – 150 Jahre Rudolf Steiner und sein Einfluss in Hohenlohe“ bietet das Hällisch-Fränkische Museum in Schwäbisch Hall Am Sonntag, 6. November 2011, um 14.30 Uhr an.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Der Biologe Dr. Richard Schmidt spricht bei der Führung zum Thema „Anthroposophie und Wissenschaftsanspruch“.

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„Wie früher geschlachtet wurde“ – Schlachttag im Hohenloher Freilandmuseum

Traditionell geht die Saison im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen mit dem Schlachtfest zu Ende. Dieses findet am Samstag, 5. und Sonntag, 6. November statt.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Schlachtplatte, Kesselfleisch, Blut- und Leberwurst mit Kraut sowie Bauernbratwürste

In Anlehnung an vergangene Tage wird am Samstag um 10 und 14 Uhr jeweils eine Hausschlachtung mit allem Drum und Dran vorgeführt. Metzger demonstrieren dabei, wie ein Schwein gebrüht, ausgeweidet und verarbeitet wurde. Ein für diesen Tag und die Jahreszeit typisches Essen darf nicht fehlen: Ab 11 Uhr werden im Museumsdorf frische Gerichte vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein angeboten. Es gibt Schlachtplatte, Kesselfleisch, Blut- und Leberwurst mit Kraut sowie Bauernbratwürste mit Kraut.

Am Sonntag, an dem nicht geschlachtet wird, stehen die gleichen Gerichte ab 10 Uhr auf dem Speiseplan. An beiden Tagen ist die Schnapsbrennerei in Betrieb, und aus dem Holzbackofen gibt es frischen Blooz. Der Eintritt zum Schlachtfest (nicht der Eintritt ins Museum) ist frei.

Bei einer allgemeinen Führung kann sich jede und jeder am Sonntag das Museum erklären lassen. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Museumskasse. Dieses Angebot gilt nur für Einzelbesucherinnen und -besucher. Pro Person wird ein Unkostenbeitrag von zwei Euro erhoben. Das Museum schließt an beiden Tagen um 17 Uhr seine Pforten.

 

 

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