„Großtransport für ein Gefängnis“ – Ortsarrest Dörzbach kommt ins Freilandmuseum Wackershofen

Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Bau geht am Mittwoch, 14. September 2011, auf große Reise: Das Gebäude des ehemaligen Ortsarrests aus Dörzbach wird in einem Stück auf einen Tieflader gehoben und als überbreiter Schwertransport über 35 Kilometer nach Wackershofen befördert. Dort im Freilandmuseum wird es am nächsten Tag auf das vorbereitete Fundament gesetzt.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Ortsarrest gehörte früher zu einem würrtembergischen Dorf dazu

Damit erhält Wackershofen ein weiteres wichtiges historisches Gebäude, das seit langem auf seiner Wunschliste gestanden hat. In der württembergischen Zeit gehörte der Ortsarrest zu einem Dorf genauso dazu wie das Gemeindebackhaus, die Schafscheune oder das Spritzenhaus. Das Freilandmuseum hat seit Beginn seiner Aufbauplanung nach so einem original erhaltenen Beispiel gesucht und ist jetzt in Dörzbach im Hohenlohekreis fündig geworden. Das kleine Fachwerkgebäude ist um 1820 neu erbaut worden. Von außen ist es gut an den vergitterten Fenstern zu erkennen. Im Innern besaß das Gebäude zwei Zellen, von denen sich eine weitgehend original erhalten hat.

Vor Ort muss das Gebäude von außen und innen gerichtet werden

Die fachgerechte Vorbereitung für den Abbau wurde in großen Stücken von der Beschäftigungsgesellschaft „inab“ aus Schwäbisch Hall erledigt, den Transport übernimmt die auf solche Fälle spezialisierte Firma Fischer aus Enslingen. Vor Ort muss das Gebäude von außen wie von innen gerichtet werden, auch wenn es bis auf das Dach in einem Stück unzerlegt nach Wackershofen gelangt. Diese Restaurierungsarbeiten werden im Frühjahr abgeschlossen sein, so dass das neue Gebäude wohl ab April/Mai 2012 für die Besucherinnen und Besucher offen stehen wird.

Weitere Informationen der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall zum Transport des ehemaligen Dörzbacher Gefängnisses:

Am Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. September 2011 wird der Dorfarrest aus Dörzbach in das Hohenloher Freilandmuseum nach Schwäbisch Hall-Wackershofen transportiert.

Die Transportzeiten:

Mittwoch, 14. September:

16 Uhr bis 17 Uhr: Verladung in Dörzbach

24 Uhr: Abfahrt Schwertransport

Donnerstag, 15. September:

7 Uhr bis 8 Uhr: Abladen und Aufstellung auf dem vorbereiteten Fundament

Weitere Informationen und Kontakt:

Stadtverwaltung Schwäbisch Hall,  Am Markt 6, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/751-245

Fax: 0791/751-466

Internet: www.schwaebischhall.de

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„Griechenland-Berichterstattung der Südwestpresse: Selektive Wahrnehmung und soziale Eiseskälte“ – Leserbrief von Paul Michel aus Schwäbisch Hall

„Ihr Artikel `Griechen sparen zu wenig´ ist selektiv in der Wahl der Fakten und schlichtweg zynisch“, schreibt Paul Michel aus Schwäbisch Hall über einen Text in der Südwestpresse. Paul Michel weiter: „Den Meinungen selbsternannter Zuchtmeister der Griechen aus CDU/CSU und FDP wird breiter Raum gegeben. Der Wirklichkeit wird das nicht gerecht.“ Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht unten den Leserbrief von Paul Michel.

Leserbrief von Paul Michel aus Schwäbisch Hall

Griechen werden nicht als gleichberechtigte Partner behandelt

Die scheinbar sachlich daherkommende Feststellung des FDP-Generalsekretärs („Wir bestehen darauf, dass die Verträge erfüllt werden“) unterstellt, dass die Verträge zwischen gleichwertigen Partnern abgeschlossen wurden. Das ist nicht der Fall. Richtiger wäre es, von Diktaten der Troika aus IWF, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) nach dem Motto „Friss oder Stirb!“ zu sprechen.

Soziales Elend hat dramatisch zugenommen

Die von Merkel und Sarkozy verordneten Spardiktate haben für weite Teile der griechischen Bevölkerung ein dramatisches Absinken des Lebensstandards zur Folge. In den vergangenen 18 Monaten verloren die einfachen Leute in Griechenland fast ein Fünftel ihres Einkommens. Arbeitslosigkeit und soziales Elend haben dramatisch zugenommen. Da verwundert es kaum noch, dass in Griechenland, seit Beginn der Krise, die Zahl der Selbstmorde um 40 Prozent gestiegen ist. Die Berenberg Bank bezeichnet das griechische Sparprogramm als „die wahrscheinlich härteste fiskalische Anpassung, die je in einem westlichen Land“ stattgefunden habe.

Gestörte Wahrnehmung

Es zeugt von sozialer Eiseskälte, wenn FDP-Generalsekretär Lindner die Menschen in Griechenland nun noch mehr bluten lassen will. Es zeugt von völlig gestörter Wahrnehmung, wenn selbiger Herr mit drohendem Unterton klagt, die europäische Solidarität sei gefährdet, wenn er und das von ihm vertretene Klientel den Griechen nicht tiefer in die Taschen greifen dürfen und im gleichen Atemzug die Verweigerung der Zahlungen aus bereits beschlossenen „Rettungspaketen“ androht.

Hier im Lande geben offenbar die Wahnsinnigen den Ton an

Ihrer Zeitung ist vorzuwerfen, dass sie solchen Unsinn unkommentiert wiedergibt. Es ist doch allgemein bekannt, dass die Nutznießer der Rettungspakete nicht die einfachen Menschen in Griechenland sind, sondern die Gläubiger, auf deren Konto die Milliarden landen – und das sind nicht zuletzt deutsche Banken. Ihre Zeitung hält es zudem nicht für erwähnenswert, worüber immerhin die „Financial Times Deutschland“ (FTD) berichtet: Die griechische Wirtschaft ist nicht zuletzt wegen der von der Troika verordneten Sparpakete stärker als erwartet eingebrochen. Und Fakt ist: Wenn die Wirtschaft schrumpft, brechen die Steuereinnahmen weg und Sozialabgaben steigen trotz massiver Kürzung von Leistungen. Die FTD zitiert den Chefvolkswirt der Berenberg Bank mit den Worten: „Griechenland spart sich derzeit fast zu Tode – ihnen ein weiteres Sparpaket aufzuerlegen wäre schlichtweg Wahnsinn.“ Hier im Lande geben aber offenbar die Wahnsinnigen den Ton an.

 

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„Viele Menschen leiden am `Ich-will-davon-nichts-wissen-Syndrom´“ – Kommentar von Roman Schmitt zum „drohenden finanziellen Ruin der Gesellschaften“

Ich hatte in den letzten Wochen wenig Motivation, kritische Hintergundinformationen zu versenden. Wie man am Beispiel Mobilfunk sehen konnte und kann, leiden zu viele Mitmenschen am „ich-will-davon-nichts-wissen-Syndrom“.

Von Roman Schmitt, Kirchberg/Jagst

Erwachsenen und Gesellschaften können scheinbar als Kollektiv nur durch großes Leid lernen

In unserer Verwandtschaft gibt es eine junge Mutter, die bereits zwei mal am offenen Gehirn wegen Tumorbildung operiert werden musste, und zwar genau an der Telefonierseite. Als wir ihr vorschlugen, das mobile Telefonieren mal bleiben zu lassen, meinte sie: „Ich habe schon immer so telefoniert. Das macht nichts.“ Ich war schockiert und konnte darauf nichts erwidern. Eine solche „ich-will-davon-nichts-wissen-Einstellung“ scheint auch für das Thema finanz-„politische“ Zukunft zu gelten. Jedenfalls kann ich weder Empörung noch Protest in nennenswerten Umfang erkennen. Trotz der Besorgnis erregenden Entwicklungen. Die übliche Unterschriftenlisten werden herumgereicht. Einige kritische Artikel erscheinen im Internet. Es ist wie bei der Kindererziehung: Das Kind muss sich die Hand erst an der heißen Kaffeekanne verbrennen. Dann geschieht der Lernprozess. Offenbar können auch die Erwachsenen und Gesellschaften als Kollektiv nur durch großes Leid lernen. Obwohl es sich vor unser aller Augen abzeichnet. Wie bei Asbest, „Holzschutz“mitteln, Atom, Mobilfunk – und jetzt offenbar bei dem drohenden finanziellen Ruin der Gesellschaften, den möglicherweise unsere Kinder und Enkel werden ausbaden müssen.

Mitbürgerliche Grüße sendet Ihnen Roman Schmitt.

Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil vom ENTWURF FÜR EINEN VERTRAG ZUR EINRICHTUNG DES EUROPÄISCHEN STABILITÄTSMECHANISMUS (ESM):

zwischen

DEM KÖNIGREICH BELGIEN, DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, DER REPUBLIK ESTLAND, IRLAND, DER HELLENISCHEN REPUBLIK, DEM KÖNIGREICH SPANIEN, DER FRANZÖSISCHEN REPUBLIK, DER ITALIENISCHEN REPUBLIK, DER REPUBLIK ZYPERN, DEM GROßHERZOGTUM LUXEMBURG, DER REPUBLIK MALTA, DEM KÖNIGREICH DER NIEDERLANDE, DER REPUBLIK ÖSTERREICH, DER PORTUGIESISCHEN REPUBLIK,  DER REPUBLIK SLOWENIEN, DER SLOWAKISCHEN REPUBLIK, DER REPUBLIK FINNLAND

http://www.peter-bleser.de/upload/PDF-Listen/E-Mail-Info_Eurostabilisierung/Entwurf_Vertrag_ESM.pdf

Die Online-Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ berichtete vor kurzem unter der Überschrift „Video enthüllt verborgene Ziele der Euro-Rettung“ über das Enthüllungsvideo von Abgeordneten-Check.de zum ESM-Vertrag und der EU-Schuldenunion. Zugleich sandte die Welt-Redaktion das Video an alle Abgeordnete mit der Bitte um eine Stellungsnahme, die aber unisono verhalten blieben.

http://www.abgeordneten-check.de/artikel/646-video-enthullt-verborgene-ziele-der-euro-rettung.html

Michael Mross kommentiert (kleiner Auszug):

„Der ESM bedeutet nichts anderes als die totale Selbstaufgabe der nationalen Souveränität und die völlige Aufgabe von demokratischen Rechten. Die Konsequenzen und die Tragweite dieses Vertrages ist den meisten Menschen offenbar immer noch nicht bewusst. Die Medien schweigen. Dank ESM bestimmen in Zukunft nicht mehr nationale Parlamente sondern ein geheimnisvoller „Gouverneursrat“ die Geschicke einzelner Nationen. Dieser kann praktisch unbegrenzt Gelder von den Staaten fordern. Der Gouverneursrat entscheidet, wohin die Gelder fließen. Der Gouverneursrat kann machen, was er will. Er kann nicht verklagt werden.“ {…)

Was tun?

Die Bürgerbewegung Zivile Koalition e. V. hat unter Führung ihrer Vorsitzenden Beatrix von Storch am 4. September 2011 die 100.000. Petition gegen die EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag) über Abgeordneten-Check.de gesammelt. Insgesamt wurden damit bis dato 102.000 Petitionen an die 620 Abgeordneten des Deutschen Bundestages versandt.“

Der gesamte Kommentar von Michael Mross ist auf folgender Internetseite zu lesen:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8479-stopp-esm

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„Die IG Metall will in der Region weiter wachsen“ – Arno Siebert leitet das Projekt „Zuwachsräume Tauber-Hohenlohe“

Beschäftigte in Betrieben, die bisher keinen Betriebsrat gewählt haben, sind die Zielgruppe des bundesweiten IG Metall-Projekts „Zuwachsräume“. Für die Region Tauber-Hohenlohe verstärkt seit diesen Monat Arno Siebert als „Organizer“ das Team der IG Metall Schwäbisch Hall.

Von der IG Metall Schwäbisch Hall

Arno Siebert knüpft Kontakte und ist Ansprechpartner für Arbeitnehmer, die sich zukünftig stärker für ihre Interessen einsetzen wollen. Der 42-jährige Siebert kommt aus Marburg und hat als Betriebratsvorsitzender eines Elektrobetriebs Erfahrungen in der Gewerkschaftsarbeit gesammelt. „Wir sind so stark, wie die Anzahl unserer Mitglieder und die Bereitschaft der Menschen, sich für ihre Interessen zu engagieren. Diese Stärke wollen wir im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter ausbauen“, erklärt Heidi Scharf, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Schwäbisch Hall das Projekt.

Weitere Informationen und Kontakt:

Arno Siebert ist unter der Telefonnummer: 0791-950 280 und 0160-5331018 oder E-Mail: arno.siebert@igmetall.de zu erreichen.

Die IG Metall Schwäbisch Hall im Internet:

http://www.schwaebisch-hall.igm.de/

Tipps für neue Auszubildende:

http://www.schwaebisch-gmuend.igm.de/news/meldung.html?id=46529

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„Bundesregierung und Bahn wollen Stuttgart-21-Kombilösung nicht prüfen“ – Kommentar des Bundestagsabgeordneten Harald Ebner (Grüne)

In der Sondersitzung des Bundestags-Verkehrsausschusses am 6. September 2011 zu Stuttgart 21 haben Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Ingulf Leuschel, Bevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, eine Prüfung von Heiner Geißlers Kompromissvorschlag abgelehnt.

Von Harald Ebner, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen

Kombilösung wäre eine Milliarde Euro billiger

Geißler hatte mit der Schweizer Beratungsfirma SMA eine Kombinationslösung aus Kopfbahnhof und Tiefbahnhof entwickelt. Die Bahn hat sich laut Ingulf Leuschel nicht einmal mit den Kosten der Kombilösung beschäftigt. „Wir fordern die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben und sofort mit einer ernsthaften Prüfung der Kombinationslösung zu beginnen. Aus unserer Sicht müsste sie keine Verzögerung bedeuten und wäre außerdem rund eine Milliarde Euro günstiger“, sagte der GRÜNE Bundestagsabgeordnete Harald Ebner aus Schwäbisch Hall, der stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages ist.

Bund wird für Stuttgart 21 keinen Cent mehr als zugesichert ausgeben

„Staatssekretär Ferlemann hat heute noch einmal betont, dass der Bund keinen Cent mehr als vertraglich zugesichert für den Bau von Stuttgart 21 ausgeben wird. Da das Land ebenfalls ausgeschlossen hat, Mehrkosten zu übernehmen, würden diese allein bei der Bahn und bei der Stadt Stuttgart hängenbleiben“, so Harald Ebner, „das sollte erst Recht ein Grund sein, das Einsparpotenzial der Kombilösung ernsthaft zu prüfen“.

Bundesregierung und Bahn zeigen bisher kein Interesse an einer Konfliktlösung

„Bundesregierung und Bahn haben scheinbar kein Interesse an einer Konfliktlösung“, ärgert sich Harald Ebner. „Die SPD in Baden-Württemberg und Wolfgang Schuster, der Oberbürgermeister von Stuttgart, haben inzwischen erkannt, dass die Idee der Kombilösung nicht einfach beiseitegeschoben werden darf – und immerhin eine Prüfung zugesagt“.

Weitere Informationen im Internet über Harald Ebner:

www.harald-ebner.de

 

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„Wollen politische Strippenzieher den Besuch der baden-württembergischen Integrationsministerin in Künzelsau verhindern?“ – Veranstaltungsort bereitet Probleme

Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney (bis 2009 Grüne/seither SPD) kommt am Montag, 17. Oktober 2011, zu einer öffentlichen Veranstaltung nach Künzelsau. Dies sorgt in der Kreisstadt des Hohenlohekreises für politische Debatten und einige Irritationen.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Warum steht der Veranstaltungsort trotz vorheriger Ankündigung nicht mehr fest?

Die seit Mai 2011 amtierende Integrationsministerin eingeladen hat die Katholische Kirchengemeinde Künzelsau-Amrichshausen. Ein Vertreter der Kirchengemeinde schrieb am 29. August 2011 in einer Pressemitteilung, der Gesprächsabend finde ab 18.30 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Paulus in Künzelsau, Amrichshausener Straße, statt. Gestern, Donnerstag, 7. September 2011, erreichte Hohenlohe-ungefiltert eine Pressemitteilung, in der berichtet wird, dass der Veranstaltungsort noch nicht endgültig feststehe. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Im Rahmen des Besuches der Integrationsministerin Bilkay Öney bei der Katholischen Kirchengemeinde Künzelsau-Amrichshausen am 17. Oktober 2011, ab 18.30 Uhr, wird bis Ende der kommenden Woche erst endgültig die Veranstaltungslokalität feststehen (…).

Wollen politische Strippenzieher den Besuch der Integrationsministerin verhindern?

Was nicht in der Pressemitteilung der Katholischen Kirchengemeinde Künzelsau-Arichshausen steht: Hohenlohe-ungefiltert liegen Informationen vor, wonach im Hintergrund Strippenzieher am Werk sind, die den Besuch der Integrationsministerin im Katholischen Gemeindezentrum St. Paulus verhindern wollen. Informanten zufolge, soll der Fraktionsvorsitzende der Künzelsauer CDU-Gemeinderatsfraktion, Karl Wunderlich, üble Stimmung gegen diesen Besuch der Integrationsministerin machen. Wunderlich habe auch Druck auf den katholischen Pfarrer Erhard Nentwich ausgeübt, damit dieser dafür sorge, dass es nicht zu diesem Besuch der Ministerin in Künzelsau komme. Pikant daran ist, dass Karl Wunderlich auch das Amt des stellvertretenden Künzelsauer Bürgermeisters innehat. Kritiker fragen sich, ob er diese Position gesetzeswidrig ausnutzt. Bereits im Vorfeld der katholischen Kirchengemeinderatswahlen 2010 sei Karl Wunderlich in Sachen Meinungsfreiheit negativ in Erscheinung getreten, berichten Kritiker. So soll er beim Rottenburger Weihbischof Thomas Maria Renz versucht haben, einen Kandidaten aus Künzelsau nicht als Kandidaten zuzulassen. Grund für Wunderlichs Engagement sei dem Vernehmen nach gewesen, dass der Kirchengemeinderatskandidat kritische Leserbriefe geschrieben habe. Auch solle es eine Rolle gespielt haben, dass der Kandidat mit einer nicht-katholischen Ausländerin verheiratet sei.

Karl Wunderlich: „Ich habe keinen Einfluss genommen“

Auf Nachfrage von Hohenlohe-ungefiltert sagt Karl Wunderlich (CDU-Fraktionsvorsitzender im Künzelsauer Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister), dass er nach der Kirche mit dem Pfarrer auch über den geplanten Besuch der Integrationsministerin in Künzelsau gesprochen habe. „Einfluss genommen habe ich aber nicht“, erklärt Wunderlich gegenüber Hohenlohe-ungefiltert. „Das müssen die zuständigen Gremien entscheiden. Mehr sage ich dazu nicht.“

Weitere Informationen im Internet über Integrationsministerin Bilkay Öney:

http://www.integrationsministerium-bw.de/servlet/PB/menu/1268738/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilkay_Öney

http://www.taz.de/!76784/

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13556196/Tuerken-schauen-fuenfmal-mehr-TV-als-Deutsche.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13332362/Diese-Integrationsministerin-lehnt-Multikulti-ab.html

http://www.fr-online.de/politik/tuerkisches-tuerken-bashing/-/1472596/9607340/-/index.html

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„Glorifiziert die Hohenloher Zeitung einen Kriegsverbrecher?“ – Kritik an einem Artikel über den NS-Generalfeldmarschall Erwin Rommel

Kritik an dem Artikel „Hilfskonvoi startet in Schleierhof“ der Hohenloher Zeitung vom 25. August 2011 entzündet sich im Wesentlichen an den letzten zwei Sätzen. Dort steht: „Die Gastfreundschaft gegenüber den Deutschen habe man wohl Feldmarschall Erwin Rommel (1891-1944) zu verdanken. Die Tunesier hätten übereinstimmend berichtet, dass der General die einheimische Bevölkerung während des Afrika-Feldzugs komplett in Ruhe gelassen habe.“ (http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstige;art1919,2222873)

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Rommels grausamer Tunesienfeldzug

Ein Kritiker erklärt gegenüber Hohenlohe-ungefiltert: Die Hohenloher Zeitung „glorifiziert damit einen Nazi-Verbrecher“. Der Wahrheit entspreche vielmehr, dass Rommel unter anderem auch an den Plänen für die massenhafte Vernichtung von Juden in Palästina beteiligt gewesen war. Bei seinem Tunesien-Feldzug wurden tausende Juden ausgeraubt, 2.500 sind in Arbeitslagern zu Tode gekommen, so der junge Kritiker weiter. Als Quelle gibt er folgende Internetseite von Spiegel-Online an: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/183/der_wuestenfuchs_als_wegbereiter_des_holocaust.html.

„Ich bin daher empört und erschreckt diesen Abschnitt zu Erwin Rommel in dem heutigen HZ-Bericht lesen zu müssen“, schreibt der Mann weiter. Er betont, dass er diese Kritik rein aus privaten Gründen äußert. Verwundert zeigt sich der Kritiker, dass die Redaktion der Hohenloher Zeitung bei dem Abschnitt über Rommel nicht selbst nachrecherchiert habe. „Die von mir angegeben Links sind Resultat einer lediglich fünfminütigen-Kurzrecherche zu diesem Thema, da mir die Legende vom ’sauberen Krieg‘ Rommels in Nordafrika schon immer komisch vorkam“, schreibt der Mann.

Weitere Informationen über Erwin Rommel im Internet:

Ausschnitte aus dem Artikel „Rommel und kein Friede“ von Hermann G. Abmayr in Kontext:Wochenzeitung vom 8. September 2011:

(…) Das „besonders große Schweigen“ war’s, das Wolfgang Proske herausgefordert hat. Warum war Rommel kein Thema, mal abgesehen von seinem Denkmal und der Tafel an seinem Geburtshaus? Geschichts-Vergessenheit, Ignoranz, Gleichgültigkeit, Verdrängung? Der 57-jährige Geschichtslehrer und Historiker weiß es nicht, er wusste nur, dass er dem abhelfen wollte. So hat er sich in den beiden vergangenen Jahren intensiv mit Erwin Rommel beschäftigt und ihn in dem Buch über „NS-Belastete von der Ostalb“, dessen Herausgeber er ist, verewigt. Als gebürtiger Heidenheimer, der in Schwäbisch Gmünd sein Abitur gemacht hat, war Rommel ein Pflichtkapitel.

Für Proske ist Rommel ein „gewöhnlicher Kriegsverbrecher“, ein – obwohl nicht Mitglied der NSDAP – „aus tiefstem Herzen überzeugter Nationalsozialist“, der Hitler bis zum Tode verehrt habe. Klar, dass sich Proske für die Umbenennung der Rommel-Kaserne in Dornstadt nahe Ulm ausspricht und gegen das Rommel-Denkmal in Heidenheim ist, das 1961 eingeweiht wurde. Der damalige Innenminister und spätere Ministerpräsident Hans Filbinger (CDU), ein „furchtbarer Jurist“ im Dritten Reich, der später deswegen zurücktreten musste, hatte damals die Festrede gehalten. Stifter war der „Verband des deutschen Afrikakorps“, ein Traditionsverband ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die in Libyen, Tunesien und für ein paar Tage auch in Ägypten im Einsatz waren. Bezahlt haben außerdem das Innenministerium und die Stadt Heidenheim, der das Werk seitdem gehört. (…)

Der gesamte Artikel „Rommel und kein Friede“ von Hermann G. Abmayr ist auf der folgenden Internetseite zu finden:

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/08/rommel-und-kein-friede/

 

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„Wählertäuschung und Vertrauensbruch“ – Gaildorfs Bürgermeister Ralf Eggert bewirbt sich als Oberbürgermeister in Calw

In der Schwarzwaldgemeinde Calw wird am Sonntag, 25. September 2011, ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Mit dem amtierenden Gaildorfer Bürgermeister Ralf Eggert und Dr. Johann Malcher gibt es nur zwei Kandidaten. Amtsinhaber Manfred Dunst tritt nach Ablauf seiner ersten Amtszeit nicht mehr an.

Kommentar von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Die Stadt Calw ist hoch verschuldet

Die Stadt Calw ist hoch verschuldet. Der Schuldenstand des städtischen Haushalts wird sich „zum 31. Dezember 2011 auf rund 31,9 Millionen Euro erhöhen“, heißt es im Haushaltsplan der Gemeinde. Das bedeutet bei rund 23.000 Einwohnern eine Pro-Kopfverschuldung von rund 1387 Euro. Der Südwestrundfunk (SWR) spricht in einer Fernsehsendung im August 2011 über Calw sogar von städtischen Schulden in Höhe von 40 Millionen Euro. Dies entspräche einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1739 Euro.

Ist der Gaildorfer Bürgermeister der richtige Mann, um Wogen zu glätten?

OB-Amtsinhaber Manfred Dunst ist bei verschiedenen Calwer Gruppen wegen seiner intransparenten Amtsführung umstritten. Das politische Klima scheint vergiftet. Ob da der Gaildorfer Bürgermeister Ralf Eggert der richtige Mann als OB-Nachfolger ist, um die Wogen zu Glätten, ist fraglich. In Gaildorf ist Eggert während seiner neun Bürgermeisterjahre nicht durch besonders transparentes Verwaltungshandeln aufgefallen. Wie er mit Kritikern umgeht, zeigte Eggert in den vergangenen Monaten, als er mobilfunkkritische Bücher kurzerhand aus der städtischen Bücherei entfernen ließ. Dieses Vorgehen hat dem amtierenden Gaildorfer Bürgermeister landesweite Publizität verschafft.

Wählertäuschung und Vertrauensbruch

Eggerts Kandidatur in Calw ist grundsätzlich zu kritisieren. Im Sommer 2010 flunkerte er den Gaildorfer Bürgerinnen und Bürgern noch vor, für ihn gäbe es keine schönere und lebenswertere Stadt als die 12500-Einwohnerstadt Gaildorf. Eggert, in Gaildorf seit 2002 Bürgermeister im Amt, bekam bei der Bürgermeisterwahl im vergangenen Sommer 83,07 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,25 Prozent der Stimmberechtigten. Nur ein Jahr nach seiner Wiederwahl will sich der 41-Jährige nun in Richtung Calw aus dem Staub machen. Viele sehen darin eine bewusste Wählertäuschung und einen eklatanten Vertrauensbruch. Möglich ist, neben der besseren Besoldung als OB in Calw, dass Eggert der vermehrten Kritik an seiner Amtsführung in Gaildorf seit seiner Wiederwahl 2010 entfliehen will. Eigentlich haben ihm die Gaildorfer Bürger einen Arbeitsauftrag bis 2018 erteilt.

Weitere Informationen über den Gaildorfer Bürgermeister Ralf Eggert auf Hohenlohe-ungefiltert:

“Warum ließ der Gaildorfer Bürgermeister mobilfunkkritische Bücher aus der Stadtbücherei entfernen ?” – Offener Brief an Bürgermeister Eggert http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=11238

“Eigentlichen Skandal verschleiert” – Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk kritisieren Gaildorfer Bürgermeister http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=11251

“Tetrafunk und Bücherzensur: Die Verteidigungslinie steht” – Lokalzeitungen biedern sich dem Gaildorfer Bürgermeister an http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=11270

“Mobilfunkkritische Bücher müssen auf Grund des öffentlichen Drucks wieder in die Bücherei” – Bürgerinitiativen kritisierten “Gaildorfer Bücherzensur” http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=11316

Bericht der Tageszeitung Schwarzwälder Bote:

Bücherei-Affäre holt OB-Kandidaten ein http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-in-calw-holt-ob-kandidat-eggert-seine-buecherei-affaere-ein.1297503c-1d61-4207-ad70-1f55af044586.html

Ku-Klux-Klan-Vergleich in Calw: http://www.youtube.com/watch?v=owfxsudcgFo

Im Folgenden stellt Hohenlohe-ungefiltert weitere Informationen zur Oberbürgermeisterwahl in Calw zusammen:

Drei gemeinsame Kandidatenvorstellungen

Am Mittwoch, 14. und Freitag, 16. September 2011, stellen sich die Bewerber in öffentlichen Veranstaltungen vor. Für beide Veranstaltungen ist ein Bustransfer eingerichtet. Außerdem organisiert der Stadtteilbeirat Heumaden bereits am Montag, 12. September 2011, eine Kandidatenvorstellung in der Sporthalle der Grund- und Werkrealschule. Dort gibt es allerdings keinen Bustransfer. Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Einlass ist jeweils um 19 Uhr.

Jeweils 20 Minuten können die Bürger Fragen stellen

In öffentlicher Sitzung hat der Gemeindewahlausschuss die Bewerber Dr. Johann Malcher und Ralf Eggert zur Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Calw am 25. September zugelassen. Im Rahmen der öffentlichen Bewerbervorstellungen am Mittwoch, 14. September 2011, in der Calwer Aula und am Freitag, 16. September 2011, in der Gemeindehalle Stammheim wird sich jeder Kandidat zunächst 20 Minuten vorstellen und anschließend 20 Minuten für eine Fragerunde zur Verfügung stehen.

Busse aus den Teilorten

Damit möglichst viele Calwer Bürger die Möglichkeit haben sich vor der Wahl umfassend zu informieren, fahren Busse aus den Teilorten zum Veranstaltungsort. Die Rückfahrt ist im Anschluss, gegen 21.30 Uhr geplant. Darüber hinaus ist am 14. September ein Shuttle-Bus vom Marktplatz zur Aula und zurück vorgesehen. Informationen dazu gibt es in der nächsten Ausgabe des Calw Journals.

Einsicht in das Wählerverzeichnis

Die Wahlbenachrichtigungskarten werden bis spätestens Samstag, 3. September 2011, zugestellt sein. Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, hat die Möglichkeit von 5. bis 9. September 2011 während der üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung in der Kernstadt, der Ortsverwaltungen sowie der Verwaltungsstellen Einsicht in das Wählerverzeichnis zu nehmen und gegebenenfalls eine Berichtigung des Wählerverzeichnisses beantragen.

Wahlschein beantragen

Wahlberechtigt sind Deutsche im Sinne von Artikel 116 des Grundgesetzes sowie Unionsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Stadt Calw mit Hauptwohnung wohnen. Eine Ausnahmeregelung ist für sogenannte Rückkehrer vorgesehen: Wer durch Wegzug oder Verlegung der Hauptwohnung aus der Gemeinde das Bürgerrecht verloren hat und vor Ablauf von drei Jahren zurückkehrt, ist sofort mit der Rückkehr wieder wahlberechtigt und kann auf Antrag in das Wählerverzeichnis aufgenommen werden bzw. einen Wahlschein beantragen. (Quelle: Stadtverwaltung Calw)

Ab Montag, 5. September 2011, werden die angeforderten Briefwahlunterlagen versandt.

http://www.calw.de/servlet/PB/menu/-1/index.html

Haushaltsrede 2011 des amtierenden Calwer Oberbürgermeisters Manfred Dunst:

http://www.calw.de/servlet/PB/show/1152934/Haushaltsrede%20OB.pdf

Neujahrsempfang 2011 der Stadt Calw:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-ob-dunst-sieht-gute-perspektiven.19ec9ac1-c2ea-4855-9196-fcd79a71b2e5.html

Am 25. September 2011 findet die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Calw statt. Nachfolgend finden Sie die Stellenausschreibung. Die öffentliche Bewerbervorstellung findet am Mittwoch, den 14. September 2011 in der Aula Calw, am Montag, den 12. September 2011 in der Sporthalle der Grund- und Werkrealschule Heumaden und am Freitag, den 16. September 2011 in der Gemeindehalle Stammheim statt. Beginn der öffentlichen Vorstellung ist um 19.30 Uhr, Saalöffnung um 19 Uhr.

Kontaktdaten von Ralf Eggert:

Ralf Eggert, Latscher Straße 3, 75365 Calw

Telefon 0157 38967467

E-Mail info@ralf-eggert.com

Weitere Informationen zu Ralf Eggert Transparenz für Calw http://www.ralf-eggert.com/

Der OB-Kandidat Ralf Eggert beschreibt sich selbst wie folgt:

Ralf Eggert ist …

Geboren wurde ich am 8. Februar 1970 in Schwäbisch Gmünd, aufgewachsen bin ich in der Gemeinde Spraitbach im Ostalbkreis. Nach der Mittleren Reife im Jahre 1986 absolvierte ich zunächst eine Lehre als Maschinenschlosser. Auf diesem Beruf, unterbrochen vom einjährigen Grundwehrdienst, war ich auch bis 1992 tätig.

Nach dem Erwerb der Fachhochschulreife im Jahr 1993 nahm ich das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) an der Fachhochschule Ludwigsburg, Hochschule für öffentliche Verwaltung auf. Dieses Studium schloss ich 1997 erfolgreich ab. Im Februar 2002 folgte der berufsbegleitende Abschluss zum Diplom-Betriebswirt (FH) an der AKAD-Fernfachhochschule.

Berufliche Stationen als Verwaltungsfachmann erfolgten bei der Stadtverwaltung Pforzheim, bei der Stadtverwaltung Lorch im Ostalbkreis und schließlich seit 2002 als Bürgermeister der Stadt Gaildorf im Landkreis Schwäbisch-Hall. Gaildorf hat rund 12.500 Einwohner und umfasst vier Teilorte. Daneben bin ich auch Vorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbands Limpurger Land mit mehr als 22.000 Einwohnern. Seit Juni 2009 bin ich Mitglied des Kreistages des Landkreis Schwäbisch-Hall. Im Juli 2010 erfolgte die Wiederwahl als Bürgermeister in Gaildorf.

Als langjähriger Bürgermeister der Stadt Gaildorf bringe ich nicht nur die nötige Erfahrung in der Verwaltung und die Freude am Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern mit, sondern auch zahlreiche Ideen und Impulse, die Ihre Stadt noch attraktiver und zukunftsfähiger machen können.

Als Diplom-Verwaltungswirt (FH), Diplom-Betriebswirt (FH) und erfahrener Verwaltungsprofi bin ich sowohl in der Praxis als auch in der Theorie zuhause. Ich kann anpacken – aber auch analysieren. Dabei sind Freundlichkeit, Offenheit, der Dialog auf Augenhöhe und die gegenseitige Wertschätzung meine Leitlinien im Umgang mit allen Menschen, die mir im Berufs- und Privatleben begegnen.

Ich bin evangelisch, geschieden und kinderlos. Gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Eva Frölich möchte ich in Zukunft in Calw leben und für die Große Kreisstadt erfolgreich arbeiten.

In meiner Freizeit fahre ich gerne Rad, koche sehr gerne und kümmere mich um meinen Garten.

Ralf Eggert startet in OB-Wahlkampf http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-ralf-eggert-startet-in-ob-wahlkampf.ee17a8e7-5416-410a-9d12-1be5ace6cbe4.presentation.print.html

Informationen über Ralf Eggerts einzigen Gegenkandidaten Dr. Johann Malcher:

Als Erster beworben hat sich in Calw Dr. Johann Malcher. Sein Wahlspruch lautet „Für Sie und mit Ihnen arbeiten“ – deswegen möchte ich Ihr Oberbürgermeister sein.

Für Sie und mit Ihnen arbeiten – deswegen möchte ich Ihr Oberbürgermeister sein.

Seit 20 Jahren arbeite ich als Verwaltungsexperte für Stadtverwaltungen und Landkreise in sämtlichen Organisations- und Themenbereichen. In den Strukturen eines Rathauses bin ich zuhause, Finanz- und Haushaltswesen sind meine Spezialgebiete. Nun will ich mit diesen Erfahrungen und meiner Qualifikation als Verwaltungswissenschaftler Verantwortung für die Zukunft Calws übernehmen. Ich weiß, dass ich für diese Aufgabe gut gerüstet bin. Das offene Miteinander mit dem ganzen Gemeinderat und vor allem mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern Calws, wird sowohl Grundlage als auch ein wichtiges Ziel meiner Arbeit sein.

Ich bin politisch und persönlich unabhängig und in Calw niemandem verpflichtet. Diese Unabhängigkeit, transparente und nachvollziehbare Entscheidungen sind die Garanten, um als Oberbürgermeister dem Wohl der ganzen Stadt zu dienen. Wesentlich ist für mich eine politische Kultur des gegenseitigen Vertrauens und Respekts. Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement betrachte ich als unverzichtbare Elemente einer menschlichen Kommunalpolitik.

Innenstadt, Hirsau, Altburg, Stammheim, Holzbronn, Heumaden, Wimberg und Alzenberg – zuhause sind wir nicht in einer Verwaltungseinheit, sondern in dem Ort, in dem wir leben. Für mich heißt das: Respekt vor den Anliegen und gewachsenen Eigenheiten jedes Stadtteils. Erhalt und Schaffung von zeitgemäßen Strukturen für Eigeninitiative und Bürgerfreundlichkeit. Erarbeitung von Richtlinien für die künftige Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie die Förderung von Infrastruktur und Wohnqualität, vor allem auch für ältere Mitbürger.

Auf meiner Internetseite www.johann-malcher.de erfahren Sie mehr über mich. Noch besser ist der persönliche Kontakt in meinem Bürgerbüro: Marktplatz 22, 
Telefon Calw: 8149637

Weitere Informationen über Dr. Johann Malcher http://www.zukunft-calw.de/?page_id=129

Öffentliche Ausschreibung des Oberbürgermeisterpostens der Stadt Calw:

Bei der Großen Kreisstadt Calw, 24 000 Einwohner, ist die Stelle der/des hauptamtlichen Oberbürgermeisterin/ Oberbürgermeisters wegen Ablauf der Amtszeit zum 15. November 2011 neu zu besetzen. Die Hermann-Hesse-Stadt Calw liegt mit ihrer historischen Innenstadt, dem kulturgeschichtlich bedeutsamen Teilort Hirsau mit den ehemaligen Klosteranlagen und weiteren lebendigen Teilgemeinden inmitten der Zukunftsregion Nordschwarzwald. Kulturelle Vielfalt, landschaftlicher Reiz und das umfassende Bildungs-, Freizeit- und Gesundheitsangebot bieten eine hohe Lebensqualität in der Kreisstadt des Kurorte- und Bäderkreises Calw.

Die Amtszeit beträgt 8 Jahre. Die Besoldung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Wahl findet am Sonntag, den 25. September 2011, eine eventuell notwendig werdende Neuwahl am Sonntag, den 9. Oktober 2011 statt.

Wählbar sind Deutsche im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes und Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union (Unionsbürger), die vor der Zulassung der Bewerbungen in der Bundesrepublik Deutschland wohnen. Die Bewerberinnen/Bewerber müssen am Wahltag das 25., dürfen aber noch nicht das 65. Lebensjahr vollendet haben und müssen die Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten. Nicht wählbar sind die in § 46 Abs. 2 Nr. 1 und 2 und in § 28 Abs 2 i.V.m § 14 Abs. 2 der Gemeindeordnung genannten Personen.

Bewerbungen können frühestens am Tag nach der Stellenausschreibung im Staatsanzeiger Baden-Württemberg in der Ausgabe vom 8. Juli 2011 und spätestens am Montag, den 29. August 2011, 18 Uhr schriftlich beim Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, OB Manfred Dunst, Bahnhofstraße 28, 75365 Calw, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Oberbürgermeisterwahl“, eingereicht werden.

Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen oder spätestens bis zum Ende der Einreichungsfrist (siehe oben) nachzureichen:

• eine für die Wahl von der Wohngemeinde der Hauptwohnung der Bewerberin/des Bewerbers ausgestellte Wählbarkeitsbescheinigung auf amtlichem Vordruck;

• eine eidesstattliche Versicherung der Bewerberin/des Bewerbers, dass kein Ausschluss von der Wählbarkeit nach § 46 Abs. 2 Gemeindeordnung vorliegt;

• Unionsbürgerinnen/Unionsbürgern müssen außerdem zu ihrer Bewerbung eine weitere eidesstattliche Versicherung abgeben, dass sie die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftsmitgliedstaates besitzen und in diesem Mitgliedstaat ihre Wählbarkeit nicht verloren haben. In Zweifelsfällen kann auch eine Bescheinigung der zuständigen Verwaltungsbehörde des Herkunftsmitgliedstaates über die Wählbarkeit verlangt werden. Ferner kann von Unionsbürgerinnen/Unionsbürgern verlangt werden, dass sie einen gültigen Identitätsausweis oder Reisepass vorlegen und ihre letzte Adresse in ihrem Herkunftsmitgliedstaat angeben;

• 50 Unterstützungsunterschriften von im Zeitpunkt der Unterzeichnung wahlberechtigten Personen einzeln auf amtlichen Formblättern (Formblätter werden auf Anforderung der/des Bewerberin/Bewerbers unter Angabe des Namens und der Hauptwohnung von der Stadt Calw, Bahnhofstraße 28, 75365 Calw kostenfrei ausgegeben).

Im Falle einer Neuwahl beginnt die Frist für weitere Bewerbungen am Montag, den 26. September 2011, und endet am Mittwoch, den 28. September 2011, 18 Uhr. Im Übrigen gelten die Vorschriften für die erste Wahl. Ort und Zeitpunkt der persönlichen Vorstellung werden den zugelassenen Bewerberinnen/Bewerbern rechtzeitig mitgeteilt. Der derzeitige Stelleninhaber bewirbt sich nicht mehr.

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