„IMMER WIE NIE – Die Muswiese 2009“ – Erster ausführlicher Dokumentarfilm über die Muswiese auf DVD

Pünktlich zu Beginn der diesjährigen Muswiese (2010)erscheint der 95 Minuten lange Dokumentarfilm „IMMER WIE NIE – Die Muswiese 2009“ auf DVD. Der Film ist auf der Muswiese 2010 am Stand der Gemeinde Rot am See im Gewerbezelt zu haben. Kinopremiere ist am Sonntag, 3. Oktober 2010, um 18 Uhr im Kino Klappe in Kirchberg/Jagst. Die Muswiese dauert von Samstag, 9. Oktober bis Donnerstag, 14. Oktober 2010. Montag ist wie immer Ruhetag.

Von CBra-Film, Kirchberg/Jagst-Gaggstatt

Passend zum Motto „Medien auf der Muswiese“

Dass die Muswiese 2010 unter dem Motto „Medien auf der Muswiese“ stehen würde, wusste der Kirchberger Filmemacher Cornelius Braitmaier vor einem Jahr noch nicht. Um so mehr passt es in das Konzept der Gemeinde Rot am See, dass neben der alljährlichen Berichterstattung erstmals ein ausführlicher Dokumentarfilm über die Muswiese erscheint.

Immer wieder neu

Braitmaier interessierte nicht nur das Geschehen während der „ureigenen Rot am Seeer Zeitrechnung“ wie Bürgermeister Siegfried Gröner es in seiner Eröffnungsrede der Gewerbeausstellung formulierte. Auch die Wochen vor Beginn des traditionsreichen Jahrmarktes stehen im Fokus des Films. „Die Vorbereitungen zur Muswiese, sind immer gleich, aber trotzdem immer wieder neu“, sagt Gröner im Interview und liefert damit die Inspiration zu dem ambivalenten Titel IMMER WIE NIE.

Nebenschauplätze eröffnen neue Blickwinkel

Der Film zeigt wie sich ein beschauliches Dorf auf den „Ausnahmezustand“ vorbereitet und liefert Einblicke hinter die Kulissen, zeigt Momente wie sie die Besucher nicht zu Gesicht bekommen. Wenn Marktmeister Günter Kurr die Marktstände absteckt, ist Braitmaier mit der Kamera ebenso dabei wie beim Aufbau des Hochseils auf dem die Artistenfamilie Traber ihre Show zeigt oder dem Transport einer gigantischen Kuh des Künstlers Koval zum Gewerbezelt. Nebenschauplätze die immer wieder einen neuen Blickwinkel eröffnen.

Die Zuschauer tauchen in viele kleine und versteckte Welten ein

Neben den Traditionsveranstaltungen wie Muswiesenlauf,  Metzgerstanz oder Jungviehprämierung sind die Begegnungen der Menschen auf dem Markt, in den Wirtschaften, Zelten und Hallen die individuellen Höhepunkte der Muswiesenbesucher. Viele kleine Welten in die der Zuschauer eintaucht und weiterzieht zur nächsten. Marktgeschehen, Attraktionen, Politik und Landwirtschaft und immer wieder die Menschen die aus ihrer
Perspektive als Händler, Besucher, Künstler oder Organisator erzählen. Um den unmittelbaren Charakter des Miterlebens zu erhalten, wurde auf einen Sprecherkommentar, wie man es aus Fernsehreportagen gewohnt ist, verzichtet.

Braitmaier will jedes Jahr eine Eigenproduktion realisieren

Cornelius Braitmaier ist Mediengestalter Bild & Ton und mit seiner Firma CBra-Film im Kirchberger Ortsteil Gaggstatt ansässig. Neben Industrie- und Imagefilmen versucht der Filmemacher jedes Jahr eine Eigenproduktion zu realisieren. Im vergangenen Jahr erschien sein Film „NOAHS
BROT“, ein Dorfportrait anlässlich der 650-Jahrfeier von Gaggstatt.

Muswiese ist nicht nur von regionalem Interesse

Die Idee zum Muswiesenfilm entstand kurzfristig während des Sommerurlaubs im September 2009. „Wenn man etwas Abstand zur Heimat hat, erscheinen einem die gewohnten Dinge in einem ganz neuen Licht“, sagt der 43-Jährige. Die Muswiese mit ihren verschiedenen Gesichtern bot sich als ein Thema an, das nicht nur regional von Interesse ist. Der Standortvorteil, Gaggstatt liegt einen Katzensprung von Musdorf entfernt, führte letztlich zu der Entscheidung das Projekt zu realisieren.

Zeitweise fiel sogar Schnee

Der Film ist eine komplette Eigenproduktion. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Lebensgefährtin Petra Schmidt und freien Mitarbeitern wurden innerhalb von vier Wochen insgesamt 23 Stunden Rohmaterial im HDV-Format aufgezeichnet. Bei Starkregen und zeitweisem Schneefall kamen
Filmcrew und Material manchmal an ihre Grenzen. Das Putztuch für die Kameralinse war stets griffbereit und abends musste schon mal der Windschutz des Mikrofons auf die Wäscheleine.

Im Film stecken über 500 Arbeitsstunden

Über das laufende Jahr verteilt, wurde im Studio in Gaggstatt geschnitten. Als der Film letztendlich an das Presswerk zur Vervielfältigung gegeben wurde, waren gut 500 Arbeitsstunden erbracht. Zum guten Ton beigetragen haben Sebastian Schnepf von der Firma Livito-Eventtechnik der in seinem Tonstudio die Filmtonmischung übernahm und die Musiker Rina Ludwig (Sofa-R) und Joshua Wi, die eigens komponierte Filmmusik beisteuerten.

Messepreis: 16 Euro

Verkaufstart ist der Beginn der Muswiese. Dort ist die DVD am Stand der Gemeinde Rot am See im Zelt der Gewerbeausstellung erhältlich. Während der Muswiese ist der Film zum Messepreis von 16 Euro zu haben.

Offizielle Kinopremiere am 3. Oktober 2010, im Kirchberger Kino Klappe

Wer bis dahin nicht warten möchte, kann den Film am Sonntag, 3. Oktober 2010, bei der offiziellen Kinopremiere um 18 Uhr im Kino Klappe in Kirchberg sehen. Zum Kinostart des Films gibt es in der Klappe zur Einstimmung auf die Musiwiese vom 3. bis 9. Oktober 2010 Schlachtplatte und andere Hohenloher Gerichte. Die Muswiese dauert von Samstag, 9. Oktober bis Donnerstag, 14. Oktober 2010. Montag ist wie immer Ruhetag.

Der Trailer zum Film IMMER WIE NIE ist auf den Internetseiten www.cbra-film.de (aktuell), www.muswiese.com und www.muswiese.de zu sehen.

Kontakt:
Cornelius Braitmaier
Brunnenstr. 22
74592 Kirchberg an der Jagst
Telefon: 07954-921 941
E-Mail: info@cbra-film.de

Internet: www.cbra-film.de

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‚Gefangen im Strahlennetz des Mobilfunks‘ – Eindrucksvolle Mahnwache in Schwäbisch Hall mit Ulrich Weiner

Bei strömendem Regen fand heute (Samstag, 25. September 2010) unter dem Motto „Gefangen im Strahlennetz des Mobilfunks“ in Schwäbisch Hall auf der Freilichtspieltreppe eine eindrucksvolle Mahnwache gegen Strahlenbelastungen durch Tetra-Funk und Mobilfunk statt.

Von Roman Schmitt aus Kirchberg/Jagst-Hornberg

„Bausparkasse: Bald noch mehr Krebsfälle?“

Es kamen etwa 80 Wächterinnen und Wächter mit aussagekräftigen Plakaten wie zum Beispiel „Uttenhofen: Hohe Krebsrate.“, „Bausparkasse: Bald noch mehr Krebsfälle?“, „Fichtenberg: Ab 2011 Strahlengau statt Autostau!“ „Gaildorf: Tiere missgebildet in Sendernähe!“ und „BUND fordert sofortigen Ausbaustopp. Wir auch!“

Kinderplakat: „Mobilfunk? Nein danke!“

Die Kinder hatten ein eigenes Plakat gemalt und mitgebracht: „Mobilfunk? Nein danke!“ neben dem sich der anwesende Ulrich Weiner fotografieren ließ. Er war am Vortag im Landkreis Schwäbisch Hall angekommen. Mitglieder der Bürgerinitiativen hatten bis 3 Uhr morgens mit Messgeräten nach einem strahlungsarmen Ort gesucht, an dem er im Wald übernachten konnte ohne zu kollabieren.

Kostenlose Informationsveranstaltung am Sonntag, 26. September 2010, in Kirchberg/Jagst

Ulrich Weiner wird am Sonntag, 26. September 2010, ab 18 Uhr bei der Informationsveranstaltung zum Thema „Tetra-Funk, Mikrowellen-Mobilfunk und technologische Strahlenbelastungen“ in Kirchberg/Jagst, Stadthalle an der Crailsheimer Straße, zusammen mit der Umweltärztin Barbara Dohmen und dem Schuldirektor a.D. Hans Schmelzer über die Gefahren der Mikrowellen basierten Mobil- und Tetra-Funktechnologie sprechen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos.

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„Türme des Unmuts“ – Informationsveranstaltung über Tetrafunk am Sonntagabend in Kirchberg/Jagst

Ende des Jahres sollen die neuen Sendemasten in Betrieb gehen, die das bundesweite digitale Funknetz für Polizei und Rettungsdienste (BOS) mit aufbauen. In der Bevölkerung wächst der Unmut über die zunehmende Strahlenbelastung.

Von Hartmut Volk aus Rot am See-Beimbach

Tetra-Funkturm in der Nähe des Kirchberger Schulzentrums und Kindergartens

„Wir sind durch die bisherige Mobilfunkstrahlung schon genug belastet“, meint Werner Schüpf von der Bürgerinitiative gegen Mobilfunk in Kirchberg. In der gepulsten hochfrequenten Strahlung der Tetra-Technik für den digitalen BOS-Funk sieht er einen massiven Angriff auf die menschliche Gesundheit, insbesondere die der Kinder. „Der neue Mast im Hochholz ist keine 700 Meter vom Schulzentrum und dem Windshöhe-Kindergarten entfernt“, berichtet der pensionierte Lehrer. Das hält er zusammen mit vielen besorgten Eltern für „hochgradig unverantwortlich“, da Kinder durch die Mikrowellenstrahlung weitaus gefährdeter seien als Erwachsene.

Hohe Funkstrahlungswerte auf dem Schulhof in Rot am See

Sein Mitstreiter aus Rot am See, Werner Kloss, wollte es genau wissen: Mit einem geprüften Hochfrequenz-Messgerät  hat er auf dem Schulhof in Rot am See die Funkstrahlung gemessen, die die Mobilfunk-Sendeanlage auf dem  etwa 500 Meter entfernten Lagerhausturm abgibt. Bis zu 2000 Mikrowatt pro Quadratmeter zeigte das Gerät an einem normalen Schulvormittag an.

Blut-Hirnschranke öffnet sich bei zu starker Funkstrahlung

Für Ulrike Hölzel, die Vorsitzende der Gaildorfer Bürgerinitiative „Risiko Mobilfunk“ e. V. sind das alarmierende Werte. „Ab 500 Mikrowatt öffnet sich die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor toxischen Stoffen schützt“, zitiert sie aus einer der vielen medizinischen Studien, die die biologischen Effekte der Strahlung belegen. Sie ist auch Vorstandsmitglied der „Bürgerwelle“, des Dachverbandes der Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk, und organisiert gemeinsam mit der Grünen-Kreisrätin Beate Braun in Schwäbisch Hall Mahnwachen gegen die Inbetriebnahme der Tetra-Funkmasten.

Mobikfunkgegner befürchten mehr Krebserkrankungen

Die Mobilfunkgegner befürchten, dass durch die geplante flächendeckende Strahlungsaktivität der neuen Sendetürme, die dann rund um die Uhr in Betrieb sind und jedes bisherige Funkloch erreichen, lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs und Leukämie in der Bevölkerung zunehmen werden. Weil die gesundheitlichen Risiken der Hochfrequenztechnologie von den Behörden stets heruntergespielt würden, so Schüpf, haben die Bürgerinitiativen Kirchberg, Rot am See, Schrozberg, Gaildorf und Schwäbisch Hall nun eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit Erfahrungs- und Expertenberichten organisiert: Die Risiken des Tetrafunks erläutert der ehemalige Funktechniker Ulrich Weiner, der heute als Elektrosensibler nur noch in Funklöchern leben kann. Über die Konsequenzen des Mobilfunk-Konsums speziell bei Kindern spricht die Umweltärztin Barbara Dohmen. Sie ist Mitbegründerin des „Freiburger Appells“, in dem 1200 praktizierende Ärzte vor den Gesundheitsschäden durch Funkstrahlung warnen. Einen Erfahrungsbericht über die Krebshäufigkeit neben Sendeanlagen wird der Rektor a. D. Hans Schmelzer geben.

Informationsabend am Sonntag, 26. September 2010 in Kirchberg/Jagst

Die Veranstaltung war eigentlich als Podiumsdiskussion geplant, bei der auch Befürworter der neuen Technik zu Wort kommen sollten. „Von amtlicher Seite konnten wir jedoch leider keinen Referenten gewinnen“, bedauern die Veranstalter. Der Info-Abend  am Sonntag, 26. September 2010 beginnt um 18 Uhr in der neuen Festhalle in Kirchberg/Jagst.

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