„2022 – ein Jahr der Krisen und des Aufbruchs“ – Informationen von Solidarität International (SI) über seine Projekte


Die Bundesvertretung von „Solidarität International e.V. (SI)“ bedankt sich bei allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden, Unterstützerinnen und Unterstützern für die Zusammenarbeit und die Unterstützung der Projekte von SI, die auch dieses Jahr wieder im Zeichen der internationalen Solidarität auf Augenhöhe standen.

Informationen der Bundesvertretung von „Solidarität International e.V. (SI)

Selbsthilfe, Selbstorganisation und Selbstbefreiung

„SI leistet solidarische Hilfe auf Augenhöhe. Sie entwickelt Projekte mit Partnern und Partnerorganisationen im eigenen Land und auf allen Kontinenten, die der Selbsthilfe, der Selbstorganisation und der Selbstbefreiung der Menschen vor Ort dienen. Die Bandbreite der Themen ist groß: Bildung, Ökologie, Gesundheit, Ernährung, Gleichberechtigung der Frau, Gewerkschaftsarbeit, ökonomische Selbständigkeit, Katastrophenhilfe, politisches Engagement“, schreibt SI in seinem Programm.

Und auch 2022 haben wir gemeinsam diese Bandbreite gelebt:

Auf die Seite der Bevölkerung in der Ukraine und in Russland gestellt

 Mit dem völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine hat sich SI sofort positioniert, hat diesen Überfall verurteilt und sich zugleich gegen jede Unterstützung irgendeiner der am Krieg beteiligten Großmächte ausgesprochen. Solidarität International hat sich klar auf die Seite der Bevölkerung in der Ukraine und in Russland gestellt. SI hat die Friedenskämpfer in Moskau unterstützt und hat Transporte von Hygieneartikeln und Babynahrung in die Ukraine organisiert. SI steht auf dem Standpunkt „Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!“, was sie mit der Spendensammlung für Reisekosten zur Teilnahme von ukrainischen und russischen Bergarbeitern an der 3. Internationalen Bergarbeiterkonferenz 2023 in Thüringen lebt. SI unterstützt über den „Hilfsfonds Ukraine“
Arbeiter- und Bergarbeiterfamilien über die KSRD in der Ukraine.

Keine Chance für Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und Antikommunismus

 Schon vorher hat SI sich mit Amnesty International (AI) solidarisiert. AI hatte das Regime der israelischen Regierung gegen die Palästinenser als Apartheid angeprangert, worauf ein Proteststurm durch die Medien rauschte. SI hat sich mit Amnesty solidarisiert und in einer Pressemitteilung klargestellt: „Es ist absurd, Kritik an der israelischen Regierung als „linken Antisemitismus“ zu bezeichnen. – Keine Chance für Faschismus, Ras-
sismus, Antisemitismus und Antikommunismus!“

Flüchtlingsselbstorganisationen

 SI hat dieses Jahr die Spendensammlung und Zusammenarbeit mit den Flüchtlingsselbstorganisationen in Moria/Kara Tepe auf Lesbos fortgesetzt. Hier besteht inzwischen eine jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit woraus auch dieses Jahr wieder die Weihnachtsaktion für die Kinder im Lager und unter der armen einheimischen Bevölkerung entspringt.

„Generation Krise? Generation Rebellion!“

 Mit unserer Unterstützung des 20. Internationalen Pfingstjugendtreffens das unter dem Motto stand „Generation Krise? Generation Rebellion!“, haben wir mit der Vorstellung von SI aktiv den Gedanken der internationalen Solidarität unter der Jugend und bei Kindern verankert.

Kontakte zu einer Frauengruppe in Kamerun

 SI hat eine eigene Delegation zur 3. Weltfrauenkonferenz entsandt. Wir konnten neue Kontakte herstellen, insbesondere zu einer Gruppe Frauen aus Kamerun.

Sprachenarbeit weiterentwickelt

 Mit der Weiterentwicklung unserer Sprachenarbeit, unserer Homepage und neuen Mitgliedern haben wir uns 2022 gute Voraussetzungen für den weiteren SI-Aufbau erarbeitet. Das Jahr 2022 mit seinen zahlreichen Krisen, dem Krieg in der Ukraine, mit Inflation, Hunger und Dürre in afrikanischen Ländern, mit Überschwemmungen in Asien neigt sich dem Ende zu. Die Bilanz von 2022 besteht aber nicht nur aus Krisen.

SI auf der Seite der kämpfenden Jugend, der Frauen und Arbeiter im Iran

 Im Iran schüttelt ein Volk das verhasste religiös-faschistische Regime der Mullahs ab. Noch ist nicht entschieden, wer den Sieg davontragen und wie letztendlich ein neues Land Iran aussehen wird – Solidarität International aber wird auf Seiten der kämpfenden Jugend, der Frauen und Arbeiter stehen.

Gegen die Rechtsentwicklung, Racial Profiling und institutionellen Rassismus

 In Deutschland haben sich zahlreiche Initiativen gegen die Rechtsentwicklung, Racial Profiling und institutionellen Rassismus gebildet, die wir 2022 unterstützt haben und die auch 2023 weitere Unterstützung brauchen.

Geflüchtete sind nicht Bittsteller, sondern Akteure

 Mit dem „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in SI“ praktizieren Geflüchtete, dass sie nicht Bittsteller, sondern Akteure sind. SI unterstützt sie dabei, weil Internationale Solidarität zuhause anfängt.

2022 war ein Jahr der Krisen – aber auch des Aufbruchs.

Neue junge Mitglieder ermutigen

2023 werden wir weiter aktiv am Aufbau unseres Verbands arbeiten, mit dem Ziel viele neue, junge Mitglieder zu gewinnen. 2023 wird für SI aber auch im Zeichen der Vorbereitung unser Bundesdelegiertenversammlung im April 2024 stehen, zu der wir jedes Mitglied aufrufen, sich aktiv einzubringen, neue, junge Mitglieder zu ermutigen, vorzuschlagen und zu unterstützen, um für die Bundesgremien zu kandidieren.

Jede/r kann sein Schicksal in die eigene Hand nehmen

Mit zahlreichen Veranstaltungen, Infoständen, Besuchen, Monatstreffen, Artikeln, Fotos, Kuchen, Ausfahrten und vielen anderen Initiativen haben die Mitglieder und Ortsgruppen von SI den Gedanken der internationalen Solidarität auf Augenhöhe breit verankert, weil für uns jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Das wollen wir.

Sprecher/in: Renate Radmacher, Telefon (0049) 07361/72522, E-Mail: renate.radmacher@online.de
Armin Kolb, Tel. (0049) 1520 4497230 eMail: AuM_Kolb@web.de, Ute Kellert Tel. (0049) 170/5613977, eMail: Ute.kellert@posteo.de

Kassierer: Axel Kassubek Tel. (0049) 0561/312409 eMail: kassu@t-online.de

Waltraut Bleher Tel. (0049) 07903/7316 eMail: waltraut.bleher@t-online.de

SI e.V. ist mit Bescheid des FA Duisburg vom 09.04.2020 als gemeinnützige Körperschaft anerkannt. Eingetragen beim Amtsgericht Duisburg (VR 4690). 2023 werden wir wieder gemeinsam für unsere Projekte sammeln. Dafür benötigen wir weiter Spenden unter dem entsprechenden Stichwort auf das Spendenkonto von SI bei der Frankfurter Volksbank Rhein/Main, IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84. Die Bundesvertretung wünscht allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden, Unterstützerinnen und Unterstützern besinnliche Feiertage und ein Gutes und gesundes Jahr 2023.

Weitere Informationen und Kontakt:

SI Bundesvertretung, Grabenstraße 89, D-47057 Duisburg

Bürozeit: Mittwoch 13 bis 17 Uhr

Telefon: 00 49 (0203) 60 45 790

Fax: 00 49 (0203) 60 45 791

E-Mail: buero@solidaritaet-international.de

Internet:

www.solidaritaet-international.de

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Nach bundesweiter Razzia gegen „Reichsbürger“: Hochrangiger „Reichsbürger“ war auch in der Region Heilbronn-Franken aktiv

Zwar gab es am Mittwochmorgen (7. Dezember 2022) offenbar keine Razzien gegen so genannte „Reichsbürger“ in Heilbronn-Franken – einer der Beschuldigten hat aber trotzdem rege Kontakte in die Region.

Vom Südwestrundfunk (SWR)

Plan: Bundesregierung stürzen

Bei einem Großeinsatz gegen bewaffnete so genannte Reichsbürger durchsucht die Polizei seit Mittwochmorgen (7. Dezember 2022) mehr als 30 Objekte in Baden-Württemberg, unter anderem in Pforzheim, im Enzkreis und in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Freudenstadt und Rottweil. Die Gruppe soll geplant haben, die Bundesregierung zu stürzen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind zwar keine Objekte in der Region Heilbronn-Franken betroffen, in der Vergangenheit gab es jedoch mehrere Vorfälle im Zusammenhang mit der „Reichsbürger“-Szene in der Region.

Link zum ganzen Artikel des Südwestrundfunks (SWR):

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/nach-razzia-gegen-reichsbuerger-szene-auch-im-main-tauberkreis-aktiv-100.html

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„Katholische Diözese prüft Verbindung von Bad Mergentheimer Internatsleiter zum rechtsextremen Flügel der AfD“ – Recherche von SWR und Hohenloher Tagblatt

Nach Recherchen von SWR und „Hohenloher Tagblatt“ prüft die Diözese Rottenburg-Stuttgart die Nähe eines Internatsleiters aus dem Main-Tauber-Kreis (Bad Mergentheim) zum rechtsextremen Flügel der AfD. Der Leiter des katholischen Internats „Maria Hilf“ in Bad Mergentheim hatte Mitte November 2022 eine Veranstaltung der AfD in der Asmundhalle in Assamstadt (Main-Tauber-Kreis) mit dem als rechtsextrem eingestuften Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke besucht. Der Mann war nach der Veranstaltung zu Höcke auf die Bühne gekommen, hatte sich eines von Höckes Büchern signieren lassen und anschließend gesagt: „Weiter so!“ Ein entsprechender Videomitschnitt liegt dem SWR vor.

Informationen des Südwestrundfunks (SWR)

Link zum ganzen SWR-Artikel:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/vorwuerfe-leiter-internat-main-tauber-kreis-100.html

Weitere Informationen im Internet über das katholische Internat Maria Hilf in Bad Mergentheim:

https://www.internat-maria-hilf.de/

https://www.internat-maria-hilf.de/images/mip_short.pdf

https://www.internat-maria-hilf.de/index.php/component/content/article/18-presse/94-reportage-150-jahre-maria-hilf?Itemid=293

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„Mysteriöse Maschinen und Schwebende“ – Ausstellung im Kulturbahnhof Schwäbisch Hall

Über ein Jahr waren die transparenten Figuren von Hedwig Maier das künstlerische Merkmal im und am Schwäbisch Haller Kulturbahnhof. Sie schweben weiterhin über dem Ausstellungsprojekt „Mysteriöse Maschinen – EU-Rettungsboot Moria – transparente Figuren“, das als Soziale Plastik von Hans A. Graef Anfang Dezember 2022 im frisch geputzten Warteraum als Außengalerie eingerichtet wurde.

Von Hans A. Graef, Kulturbahnhof Schwäbisch Hall

„EU-Rettungsboot Moria“

Aus den Untiefen der Theater-Werkstatt des verstorbenen genialen „Dipl. Phys. Manfred K.“ aus Stuttgart wurden versunkene Maschinen, Maschinenteile und -teilchen aus verschiedenen Zeiten aufgefunden, freigelegt, geborgen, ans Licht gebracht und ins Licht gesetzt. Durch freundschaftliche Vermittlung des Esslinger „Litterators“ Dirk Mende kam auch das Enigma „Ortruds stummes Klavier“ in die Schalterhalle. Im Mittelpunkt liegt das Objekt „EU-Rettungsboot Moria“, ein zersägtes goldenes Ruderboot, das zwischen Siedlungsmodellen Richtung Stadt und Europa fährt, von einem Spalier afrikanischer Masken umgeben. An den Muschelkalkwänden hängen Bilder aus der Serie „Algerythmen“ und zum Thema Globalisierung von HA Graef. Der Kiosk ist als fiktiver (geschlossener) Verkaufsshop reaktiviert.

Kinder pressen ihr Gesicht an die Scheiben

Zu betrachten ist die Ausstellung von der Straßenseite her oder vom Bahnsteig, was bereits viele Menschen gemacht haben. Kinder pressen ihr Gesicht an die Scheiben und wundern sich. Die Fenstergalerie kann nach Rücksprache kurz begangen und erklärt werden. Der Kulturbahnhof wird bereits seit 2013 als Kunstgalerie benutzt unter dem Motto „Leben im Bahnhof“ und war schon 1998, 2000 und 2005 Teil von Ausstellungsprojekten KunstRegionBahn. Im Frühjahr soll eine Vernissage am Bahnhof stattfinden, wo Ortruds stummes Klavier zum Einsatz kommen wird.

Führungen auf Nachfrage: E-Mail hansagraef@t-online.de oder Telefon 0175 4167190.

Ausstellungskalender: Kulturbahnhof Schwäbisch Hall, Fenstergalerie Schalterhalle „Mysteriöse Maschinen – EU-Rettungsboot Moria – Schwebende“ von Hans A. Graef und Hedwig Maier als Soziale Plastik „Lebendiger Kulturbahnhof“

Bilder im Internet: https://www.facebook.com/graefart und https://www.facebook.com/Haller-Bahnhofsgalerie

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„Finanzielle Situation stabil“ – Kulturkneipe Gleis 1 in Waldenburg hat einen neuen Vorstand gewählt

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung der Kulturkneipe Gleis 1 im Bahnhof Waldenburg wurden am 7. Dezember 2022 die Weichen für das Kulturjahr 2023 gestellt. Zugleich konnte neben dem ersten Vorsitzenden Hans A. Graef mit Cläre Esche, Antje Ebner und Frank Baumgärtner ein neuer Vorstand gewählt werden, dazu kommt Wolfgang Häfner.

Von der Künstlerkneipe Gleis 1 in Waldenburg

Konzerte und Ausstellungen

Mit großem Dank wurde die bisherige Vorstand Inge Seibt verabschiedet. Graef gab im Dialog mit den Mitgliedern einen Jahresbericht ab und skizzierte die vielen Höhepunkte, Konzerte und Ausstellungen im vergangenen Jahr. Er lobte den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen für die Hohenloher Kulturszene und begrüßte eine Reihe neuer Mitglieder – zirka 120. Die Kooperation mit der Stadt sowie die Unterstützung einiger Sponsoren während der Krisenzeit wurden besonders gelobt.

„Rent a pub“

Seit 23 Jahren hat das Gleis 1 über 1300 Konzerte veranstaltet. Nach einer kurzfristigen Krise ging es im Herbst mit guten Besucherzahlen und Spenden deutlich bergauf und die finanzielle Situation blieb wie während der Coronazeit stabil. Auch 2023 sind ansspruchsvolle Veranstaltungen geplant, wie auf der Internetseite www.gleis1.net zu lesen ist. Das gemischte und vielfältige Programm zog auch immer wieder neue Zuhörer:innen an. Weiterhin wird für die Aktion „Rent a pub“ geworben, wo man die Künstlerkneipe für private Feste mieten kann. Neu im Angebot sind Gutscheine für Konzerte, auch als Geschenk geeignet. Neue Aktive sind herzlich willkommen in diesem Kullturverein, der für seinen Teamgeist und seine freundliche Atmosphäre weithin in der Region bei Künstlern und Gästen bekannt ist.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.gleis1.net

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„Baumpflanzprojekt „Planta Monte“ in Peru neu gestartet“ – Aktion wird von Solidarität International Schwäbisch Hall unterstützt

Das „Baumpflanzprojekt „Planta Monte“ in Peru ist neu gestartet. Die Aktion wird von Solidarität International (SI) Schwäbisch Hall unterstützt.

Von Willi Maier, Solidarität International Schwäbisch Hall

Kahle Berge aufforsten

Planta Monte ist ein Projekt der Umweltorganisation Canto Vivo, bei dem mit Kindern, Jugendlichen und Bauern auf den kahlen Bergen Bäume gepflanzt werden. Der Neustart (nach Corona) ist gelungen, schreibt die Ortsgruppe von Solidarität International (SI) e.V. Am Samstag, 26. November 2022 veranstaltete SI einen Infostand zum Projekt Planta Monte in der Schwäbisch Haller Innenstadt. Man konnte einen Gutschein für zehn Euro kaufen. Damit finanziert der Käufer/ die Käuferin ein Bäumchen und die Verpflegung der Helfer. Der Gutschein ist auch zum Verschenken geeignet. Der Beschenkte bekommt aus Peru ein Foto mit dem gepflanzten Bäumchen und seinem Namen.

Viele Infos über SI, Canto Vivo und Planta Monte

Neben vielen Infos über SI, Canto Vivo und Planta Monte hatte die Gruppe leckere Lebkuchen und Chicha – ein peruanisches Getränk aus lila Mais – im Gepäck. Schnell kamen die SI-Aktiven mit vielen Passanten ins Gespräch und die Idee des alternativen Weihnachtsgeschenks kam sehr gut an. Der Kassensturz ergab 421,50 Euro für Planta Monte und 53 Euro durch den Verkauf von Kunsthandwerk für die Ortskasse.

Gutschein kaufen

Wer einen Gutschein haben möchte und/oder für Planta Monte spenden möchte, wendet sich an Diana Rosenitsch, E-Mail chris-bucher@t-online.de

Spendenkonto

Man kann die Spende auch überweisen an IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84, BIC:FFVBDEFF, Stichwort Planta Monte. Dann wegen dem Foto aus Peru ebenfalls an Diana Rosenitsch wenden.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://solidaritaet-international.de/mitmachen/si-vor-ort/schwaebisch-hall/

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„Viele Austauschschüler berichten“ – 75 Jahre Städtepartnerschaft Worthington (USA) und Crailsheim in einem Buch

Die Städtepartnerschaft zwischen Crailsheim und Worthington feierte 2022 ihr 75-jähriges Bestehen. Hierzu veröffentlichte die Stadt im US-Bundesstaat Minnesota ein bilderreiches Buch, das auch im Bürgerbüro Crailsheim zu kaufen ist.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Zahlreiche Fotos

Das Buch enthält Fotografien von den Anfängen der Städtepartnerschaft genauso wie Erklärungen und einiges zur Geschichte der Partnerstädte. Auch viele der bisherigen Austauschschüler kommen zu Wort. Das Buch ist im Bürgerbüro für 35 Euro erhältlich.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.crailsheim.de/rathaus/partnerstaedte

http://www.ci.worthington.mn.us/about-worthington

https://www.dglobe.com/

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„Über Rassismus, Rechtsterrorismus, Antisemitismus, NS-Relativierungen, Hass und Hetze in der Region aufklären“ – Podcast-Reihe „Hier, um zu stHören“ im Schwäbisch Haller Radio StHörfunk

„Hier, um zu stHören“ – das ist eine Podcast-Reihe der Recherche Nordwürttemberg zur extremen Rechten im Nordosten Baden-Württemberg. Zu Neonazis und Rassisten im Hohenlohekreis, im Main-Tauber-Kreis, im Neckar-Odenwald-Kreis und im Landkreis Schwäbisch Hall. Die Podcast-Reihe ist in Kooperation mit dem Freien Radio StHörfunk und mit finanzieller Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg entstanden.

Von Radio StHörfunk, Schwäbisch Hall

Asylunterkunft in Neuenstein angezündet

Am 19. Januar 2017, vor fünf Jahren, zündeten Neonazis aus rassistischen Motiven eine Asylunterkunft in Neuenstein an. Bereits wenige Wochen zuvor wurde eine Unterkunft in Pfedelbach in Brand gesetzt. Die erste Folge nimmt die Brandanschläge im Hohenlohekreis zum Anlass, um über Rassismus und Rechtsterror in der Region zu sprechen. In der Folge kommen die Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke und Klaus Mayer, der zum Zeitpunkt der Brandanschläge im Arbeitskreis Asyl der Gemeinde Pfedelbach aktiv war, zu Wort.

19.01.2022 – Folge 1: Rassismus & Rechtsterror

Anhören: http://sthoerfunk.de/blog/post.php?s=2022-01-19-podcast-reihe-hier-um-zu-sthoren

Antisemitismus und NS-Relativierungen in der Region

Am 9. Mai 1921, vor 101 Jahren, wurde Sophie Scholl in Forchtenberg geboren. Das „Querdenken“-Milieu instrumentalisiert die NS-Widerstandskämpferin, um den Widerstand gegen die Corona-Schutzmaßnahmen mit dem Widerstand gegen die NS-Diktatur gleichzusetzen. Das war nicht zuletzt in Forchtenberg zu beobachten. Die zweite Folge nimmt den Geburtstag Sophie Scholls zum Anlass, um über Antisemitismus und NS-Relativierungen in der Region zu sprechen. In der Folge kommen Laura Cazés („Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland“) und Holger Bruhn, der im August 2020 den Protest gegen eine „Querdenken“-Kundgebung in Forchtenberg besuchte, zu Wort.

09.05.2022 – Folge 2: Antisemitismus & NS-Relativierung

Anhören: http://sthoerfunk.de/blog/post.php?s=2022-05-09-podcast-reihe-hier-um-zu-sthoren

Die AfD in den Parlamenten und in der Region

Am 26. September 2021, vor einem Jahr, fanden die Bundestagswahlen statt. Mit Dr. Christina Baum vom AfD-Kreisverband Main-Tauber zog eine langjährige Vertraute des Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke in den Bundestag ein. Die dritte Folge nimmt den Jahrestag der Wahlen zum Anlass, um über die AfD in den Parlamenten und in der Region zu sprechen. In der Folge kommen Martina Renner, die Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag, und Stefan Heidrich, der seit Jahren im „Netzwerk gegen Rechts Main-Tauber“ aktiv ist, zu Wort.

26.09.2022 – Folge 3: Hass & Hetze der AfD

Anhören: http://sthoerfunk.de/blog/post.php?s=2022-09-26-podcast-reihe-hier-um-zu-sthoren

Antisemitische und rassistische Ideologie Mathilde Ludendorffs

Üblicherweise veranstaltet der völkische „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.“ am ersten Dezemberwochenende eine Wintersonnwendfeier in Kirchberg/Jagst-Herboldshausen. Der Verein pflegt die antisemitische und rassistische Ideologie Mathilde Ludendorffs (1877-1966). Die vierte und letzte Folge nimmt das Wochenende zum Anlass, um über die Rolle der Völkischen in der Region zu sprechen. In der Folge kommen die Historikerin Annika Spilker, die zur Biografie und Ideologie Mathilde Ludendorffs promoviert hat, und Max Botsch, der Mitglied im Gemeinderat der Stadt Kirchberg/Jagst ist, zu Wort.

04.12.2022 – Folge 4: Fanatisch & Völkisch

Anhören: http://www.sthoerfunk.de/blog/post.php?s=2022-12-04-podcast-reihe-hier-um-zu-sthoren

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„Harfenkonzert von Nina Piorr, Colbinger mit Folk und Country“ – Zwei Konzerte im Gleis 1 in Waldenburg

Zwei Konzerte gibt es am Wochenende Freitag, 9. Dezember 2022, um 19.30 Uhr und Samstag, 10. Dezember 2022, um 20.30 Uhr im Gleis 1 in Waldenburg. Nina Piorrs Harfenkonzert am Freitag, Colbinger mit Folk und Country am Samstag. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Vom Gleis 1 in Waldenburg

„Glücksflockengestöber und Harfenglitzerklänge“

„Glücksflockengestöber und Harfenglitzerklänge“ lautet der Titel des Harfenkonzerts von Nina Piorr (Ohrinegn) das im Waldenburger Gleis1 am Freitag, 9. Dezember 2022, um 19.30 Uhr, beginnt. Nach ihrer Lesungspremiere aus „Zwei Seiltänzer“ kehrt Nina Piorr nun zum dritten Mal ins Gleis 1 zurück. Im Gepäck hat die Öhringer Kultur-, Literaturwissenschaftlerin und Autorin ganz viel Poesie und noch mehr Harfe: Zu besinnlichen vorweihnachtlichen Texten aus fremder und eigener Feder erklingen nicht minder stimmungsvolle Harfenstücke aus Barock, Klassik und französischem Impressionismus bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und altbekannten Weihnachtsliedern.

Colbinger: Sänger, Songwriter, Lyriker und Gitarrist

Folk und Country bringt mit Colbinger am Samstag, 10. Dezember 2022, ab 20.30 Uhr – Sänger, Songwriter, Lyriker und Gitarrist. Sein Musikstil ist Rock, in dem Elemente aus Folk und Country beheimatet sind. Er ist ein Songpoet, der die Höhen und Tiefen, das Licht und die Schatten in wundervolle Worte zu kleiden vermag. Seine Songs nennt er Erinnerer und Gefährten, um das Leben zu erschließen und sich ästhetische Weltzugänge zu schaffen. Er schreibt Songs und Gedichte, die seine Hörer und Leser sehr tief berühren, und auf der Bühne beseelt gebettet durch die funky Akustikgitarre trägt seine einzigartige Stimme die Worte mal sehnsüchtig, mal liebevoll, oder auch expressiv nachdenklich direkt in das Herz seiner Zuhörer.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.gleis1.net/

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