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„Kaltherzige Gleichgültigkeit“ – Leserbrief von Paul Michel aus Schwäbisch Hall über die Zustände im Aufnahmelager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze

Einen Leserbrief über die katastrophalen Zustände im im Aufnahmelager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze hat Paul Michel aus Schwäbisch Hall geschrieben. Er kritisiert darin auch die Lokalzeitungen im Landkreis Schwäbisch Hall. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht den Leserbrief in voller Länge.

Leserbrief von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Knöchelhoch steht das Wasser in den Zelten

Die Zustände im Aufnahmelager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze sind unerträglich. Nach tagelangem Regen versinken die Menschen im Schlamm, in den Zelten steht knöchelhoch das Wasser, Menschen werden krank. Und ihrer Zeitung ist das keinen Artikel wert. Sie liegen da ganz auf einer Linie mit den Regierungsparteien und der  FDP. Nicht nur die fremdenfeindlichen Schreihälse von Pegida und AfD, auch das Spitzenpersonal der etablierten Parteien legt eine kaltherzige Gleichgültigkeit an den Tag, die einem fast die Sprache verschlägt.

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„Die AfD ist eine Partei der Reichen“ – Kommentar von Michael Schlecht, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Die AfD versucht den Anschein zu erwecken, sie sei Anwalt der Benachteiligten und der kleinen Leute. Ein Blick auf die wirtschaftlichen Forderungen der Partei lässt keine Zweifel zu: Nein, das ist sie nicht. Sie vertritt die Reichen – jene, die sie „Leistungsträger“ nennt.

Kommentar von Michael Schlecht, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag

Petry spricht von „realitätsferner Sozialromantik“

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry lehnt den Mindestlohn ab. Er sei „neosozialistisch“ und ein „Job-Killer“, ein Ausfluss „realitätsferner Sozialromantik“, schimpfte Unternehmerin Petry. Geringqualifizierten und „Beschäftigten in den klassischen Trinkgeld-Branchen“ drohe durch den Mindestlohn Arbeitslosigkeit und Armut. Dass Niedriglohnbeschäftigte von ihrem Einkommen nicht leben können – dafür hatte die AfD-Unternehmerin eine Lösung: Lasst die Allgemeinheit zahlen! Die AfD ist für staatliche Lohnzuschüsse statt Mindestlohn, für den die Unternehmen aufkommen müssen.

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„Die Grünen haben sich inzwischen zur Hightech- und Wirtschaftspartei ersten Grades entwickelt“ – Leserbrief von Ulrike Hölzel, Gaildorf

„Zuhörerin und Zukunftsgestalterin“ zu sein, verspricht die Landtagskandidatin der Grünen, Jutta Niemann, und wirbt dafür, sie und damit auch Kretschmann zu wählen. Die Vorstellung, die Grünen als unsere Zukunftsgestalter zu haben, finde ich beunruhigend. Die Grünen haben sich inzwischen zur Hightech und Wirtschaftspartei ersten Grades entwickelt  und machen damit der CDU noch Konkurrenz. Kretschmann will Heimat, Hightech und Highspeed.

Leserbrief von Ulrike Hölzel, Gaildorf

Die Angst Kretschmanns

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„Walter Leyh führt den SPD-Ortsverein Gerabronn-Langenburg“ – Neuwahlen bei der Hauptversammlung in Dünsbach

Zum neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Gerabronn-Langenburg wurde Walter Leyh vor Kurzem bei der Hauptversammlung in Dünsbach gewählt. Die langjährige Vorsitzende Hanne Penkwitt hatte nach dem Rechenschaftsbericht mitgeteilt, dass sie nach 13 Jahren Vorsitz das Amt nun abgeben möchte. Zum Stellvertreter wurde der bisherige Schriftführer Werner Pfeiffer gewählt.

Vom SPD-Ortsverein Gerabronn-Langenburg

Stellvertretender Vorsitzender ist Werner Pfeiffer

Nach einstimmig erfolgter Entlastung des bisherigen Vorstands und des Kassenwarts übernahm Heinz Mohr die Leitung der Neuwahlen. Die Mitglieder wählten Walter Leyh zum neuen Vorsitzenden, stellvertretender Vorsitzender wurde Werner Pfeiffer (bisher Schriftführung). Zum Kassenwart wurde erneut Sebastian Schuch gewählt und Hanne Penkwitt schließlich zur Schriftführerin. Sie setzt damit ihre Arbeit im Vorstand des SPD-Ortsvereins gerne fort, ihrem Wunsch entsprechend aber nicht mehr an der vordersten Front. Als Kassenprüfer wurden Eberhard Sigel und Anton Joas gewählt. Die Wahlen erfolgten jeweils einstimmig.

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„In der Au macht man keinen Bau“ – Demonstration in Kirchberg/Jagst gegen das geplante Feuerwehrmagazin – Termin: Samstag, 12. März 2016, um 14 Uhr

Eine Demonstration gegen den geplanten Standort des Feuerwehrmagazins „Vordere Au“ findet in Kirchberg/Jagst am Samstag, 12. März 2016, um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Wohnmobilparkplatz „In der Au“ in Kirchberg-Tal. Nach einem Demo-Zug durch die Stadt gibt es eine Abschlusskundgebung auf dem Frankenplatz.

Von der Initiative gegen das Feuerwehrmagazin am Standort „Vordere Au“

Bürgerentscheid wird gefordert

„Es ist nicht zu verantworten, die einmalige Stadtsilhouette und das Landschaftsbild derart massiv zu verschandeln“, schreiben die Initiatoren in ihrem Aufruf zur Demonstration. „Mit dieser Demo wollen wir noch einmal deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir mit der Wahl des Standortes nicht einverstanden sind. Es gibt einen besseren und billigeren Standort. Den am besten geeigneten Standort sollten die Bürgerinnen und Bürger der Gesamtgemeinde Kirchberg/Jagst in einem Bürgerentscheid festlegen.“

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„Heute für morgen Zeichen setzen“ – Internationaler Frauentag in Schwäbisch Hall

Unter dem Motto „Heute für morgen Zeichen setzen“ lädt das „Aktionsbündnis Internationaler Frauentag“ zu Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag am Dienstag, 8. März 2016 ein. In Schwäbisch Hall ist ab 15 Uhr das „Rosencafé“ geöffnet. Frauen aus aller Welt treffen sich in der Mensa des Schwäbisch Haller Goethe-Instituts.

Vom Aktionsbündnis Internationaler Frauentag, Schwäbisch Hall

Geflüchtete Frauen kennenlernen

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„Verfluchte Schokolade!“ –  Nino Haratischwili liest in Schwäbisch Hall aus ihrem Familienroman „Das achte Leben (für Brilka)“

„Verfluchte Schokolade!“ Nino Haratischwili liest am Montag, 7. März 2016, in Schwäbisch Hall aus ihrem Familienroman „Das achte Leben (für Brilka)“. Die Autorenlesung beginnt um um 20 Uhr im Foyer der Sparkasse am Hafenmarkt 2. Karten gibt es in der Buchhandlung Osiander.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Von der zaristischen Epoche bis ins Nachwende-Berlin

„Haratischwili geht es in ihrem Tolstoische Ausmaße annehmenden Epos nicht nur um Aufstieg und Fall des Kommunismus. Sie bettet das von Tragödien und Triumphen, Liebe und Hass, von Anpassung, Verrat und Widerspruchsgeist berstende Familienbuch der Jaschis ein in die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts. Von der zaristischen Epoche bis ins Nachwende-Berlin, das ist ein gewaltiges Tableau: Und weil Haratischwili dieses mit ihren prächtig ausgeleuchteten Figuren und Szenen ganz ausgezeichnet bestückt, hat sie mit „Das achte Leben (Für Brilka)“ in mancherlei Hinsicht den eigentlichen Roman des Jahres geschrieben.“ (Der Spiegel)

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„Veeblefetzer spielen Sinti-Jazz und Reggae: fette Brass-Riffs und galoppierendes Schlagzeug“ – Konzert in der 7180-Bar in Crailsheim

Veeblefetzer passen in keine Schublade, ihr globalisierter Sound besteht aus Zutaten wie Balkan-Punk, Gypsy, Folk’n’Roll – vereint mit fettem Off-Beat. Am Freitag, 11. März 2016, ab 20 Uhr, gastieren die vier Musiker aus der italienischen Hauptstadt auf Einladung des Vereins Adieu Tristesse in der 7180-Bar in Crailsheim. Sie spielen einen wilden Musik-Mix.

Von Sina Stuber, Verein Adieu Tristesse, Crailsheim

Dub-Echos, purer Rock‘n‘Roll, knatternde Balkan-Beats

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„Bergblumen“ – Kurdischer Film läuft in Schwäbisch Hall – Anschließend Diskussion mit der Produzentin

Solidarität International zeigt den kurdischen Film „Bergblumen“ von und mit Aygül Aras am Dienstag, 15. März 2015 in der „Schwimmerei“ Schwäbisch Hall, Auwiesenstraße 3. Essen gibt es ab 18.30 Uhr. Der Film beginnt um 19.30 Uhr. Die Produzentin Aygül Aras diskutiert anschließend mit den BesucherInnen.

Von Solidarität International

Kurdische Laiendarsteller

Die Waiblingerin Aygül Aras hat den 90-minütigen Spielfilm produziert. Mit kurdischen Laiendarstellern besetzt, folgt er den Spuren ihrer Kindheit in Dersim/Anatolien. Sie selbst spielt die Großmutter eines Mädchens, das unbedingt zur Schule gehen will, aber nicht darf. Die Großmutter befürchtet, dass ihre Enkelin durch den Schulbesuch ihre kurdischen Wurzeln verliert. Als das Mädchen schließlich doch die Schule besuchen darf, erlebt es bittere Enttäuschungen.

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