„Großer Verlust für behinderte Menschen – Mutter-Kind-Kurheim Adelheidstift in Kirchberg/Jagst wird geschlossen“ – Investor dringend gesucht

„Das Mutter-Kind-Kurheim Adelheidstift wird definitiv am 22. Oktober 2012 geschlossen“, das sagte ein Sprecher vom Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dem Radiosender SWR4 Franken Radio.

Informationen zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Präsidium spricht nicht über Verlängerung der Betriebszeit

Das DRK-Landespräsidium in Stuttgart werde in seiner nächsten Sitzung (Anmerkung: geplant am morgigen Mittwoch, 10. Oktober 2012) nur über den Fortgang der Schließung informiert. Über eine Verlängerung der Betriebszeit werde nicht gesprochen. „Damit sind die Appelle des Sozialausschusses der Stadt Kirchberg/Jagst und der SPD-Bundestagsabgeordneten Annette Sawade fruchtlos verlaufen“, berichtet SWR4 auf seiner Internetseite.

Falsche Versprechungen des stellvertretenden DRK-Landesgeschäftsführers

Die Stadt und die Bundestagsabgeordnete hatten gebeten, den Betrieb noch ein Jahr aufrecht zu erhalten, um Zeit für eine bessere Lösung zu gewinnen. Sie hatten gehofft, dass sich in diesem Zeitraum ein Investor findet, der das Kurheim für Mütter und Väter mit behinderten Kindern und alleinreisende Behinderte weiter betreibt. Bei einer Sitzung des Kirchberger Sozialausschusses am Donnerstag, 4. Oktober 2012, hatte der stellvertretende DRK-Landesgeschäftsführer Klaus Berthold noch zugesagt, dass der Weiterbetrieb für ein Jahr bei der Präsidiumssitzung am Mittwoch (10. Oktober 2012) besprochen werde. Dies scheint nun nicht der Fall zu sein.

Bundesweit eine von drei Kureinrichtungen für behinderte Menschen

Das Mutter-Kind-Kurheim mit 54 Plätzen wird geschlossen, weil das Deutsche Rote Kreuz als Träger die anstehenden Investitionen nicht aufbringen will und ein jährliches Defizit von rund 250.000 Euro entsteht. Das Adelheidstift ist eine von drei Einrichtungen in Deutschland, das Kuraufenthalte für Mütter mit Kindern mit Behinderung und Erwachsenen mit Behinderung anbietet. Derzeit sind im Adelheidstift in Kirchberg noch 46 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/land/Kirchberg-will-eine-Galgenfrist;art5509,1664056

http://behindertenkuren.com/

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„Südwest Presse Ulm übernimmt das Haller Tagblatt“ – Über zehn Jahre später als geplant

Die neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG in Ulm, der Verlag der „Südwest Presse“, hat zum Beginn des Jahres 2002 das „Haller Tagblatt“ übernommen. Diese Meldung hatte der Bund Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 17. Januar 2002 veröffentlicht. Doch das Bundeskartellamt hat der Fusion nicht zugestimmt. Erst der Bundesgerichtshof (BGH) machte im Juni 2012 den Weg zum Zusammenschluss frei.

Zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Zusammenarbeit schon seit Jahrzehnten

Über zehn Jahre nach der damaligen BDZV-Meldung ist es nun soweit. Seit 1. Oktober 2012 gehört das Haller Tagblatt in Schwäbisch Hall offiziell zum Verlag der Südwest Presse in Ulm. Die neue Pressegesellschaft arbeitet bereits seit 41 Jahren eng mit dem „Haller Tagblatt“ zusammen. Als Zentrale zahlreicher unter dem Dach der „Südwest Presse“ kooperierender baden-württembergischer Zeitungsverlage liefert sie den politischen Zeitungsmantel und besorgt die überregionale Zeitungswerbung.

Zusammenschluss seit 1. Oktober 2012

„Mit dem 1. Oktober übernimmt die Neue Pressegesellschaft, der Verlag der Südwest Presse Ulm, den Zeitungsverlag Schwäbisch Hall, in dem das Haller Tagblatt (Auflage 17 000), das Wochenblatt KreisKurier (Auflage 68 000) und – in einer Tochtergesellschaft – das Monatsmagazin hohenlohe trends (Auflage 22 500) erscheinen“, berichtet das Schwäbische Tagblatt in Tübingen auf seiner Internetseite unter der Rubrik „In eigener Sache“.

Claus Detjen bleibt Herausgeber und Mitglied des Redaktionsbeirats

Der bisherige Verleger und Verlagseigentümer Claus Detjen bleibe dem Zeitungsverlag Schwäbisch Hall als Herausgeber des Haller Tagblatts und Mitglied des Redaktionsbeirats der Südwest Presse verbunden, so das Schwäbische Tagblatt weiter. Die Fusion sei von Detjen seit langem angestrebt worden. Sie wurde durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs möglich. In der Partnergruppe der Südwest Presse arbeiten, laut Schwäbischem Tagblatt, über 20 Tageszeitungen mit einer täglichen Auflage von mehr als 300 000 zusammen.

Wo die Leserinnen und Leser leben 

„Mit der Fusion soll nach dem Willen des bisherigen und des neuen Gesellschafters die Zukunft des Haller Tagblatts in einer starken Mediengruppe gesichert werden“, so das Schwäbische Tagblatt weiter. Der Geschäftsführer der Neuen Pressegesellschaft, Thomas Brackvogel, und Detjen hätten erklärt, die wirtschaftliche und publizistische Grundlage des Haller Tagblatts werde weiterhin die lokale Verwurzelung in seinem Markt im Altkreis Schwäbisch Hall und die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Zeitungen im Kreis Schwäbisch Hall (Hohenloher Tagblatt, Rundschau Gaildorf) sein. „Die Heimat des Haller Tagblatts bleibt dort, wo seine Leserinnen und Leser leben“, würden beide Seiten versichern, berichtet das Schwäbische Tagblatt.

Mehr Möglichkeiten im Internet

Die Zeitung aus Tübingen weiter: Die Einbindung in die größere Mediengruppe ermögliche, wie Brackvogel und Detjen betonten, zugleich die Nutzung aller Möglichkeiten des Internets, die einem kleinen Verlag in der immer stärker werdenden Medienkonkurrenz allein nicht gelingen könne. Die Südwest Presse sichere mit ihrem „anspruchsvollen überregionalen Redaktionsteil, dass die Leser im Markt des Haller Tagblatts über den starken Lokal- und Regionalteil hinaus umfangreich und zuverlässig über das Land Baden-Württemberg, die nationalen und internationalen Ereignisse, die Wirtschaft sowie den überregionalen Sport informiert werden“, zitiert das Schwäbische Tagblatt. Die Leser erhielten zur gedruckten Zeitung in der Zukunft attraktive Angebote für die Nutzung der neuen elektronischen Informationssysteme vom Online-Dienst bis zur App für Handys und i-Pads und andere mobile Geräte.

Weitere Informationen im Internet:

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/wirtschaft/ueberregionale-wirtschaft_artikel,-IN-EIGENER-SACHE-Haller-Tagblatt-gehoert-kuenftig-zur-Neuen-Pressegesellschaft-Zukunftssicherung-fuer-_arid,188961.html

http://www.nachrichten.de/wirtschaft/Haller-Tagblatt-Suedwest-Presse-Claus-Detjen-Schwaebisch-Hall+1-Thomas-Brackvogel-cid_10707253/

http://www.hallertagblatt.de/region/hallertagblatt/

http://www.bdzv.de/aktuell/bdzv-branchendienste/bdzv-intern/artikel/detail/suedwest_presse_uebernimmt_haller_tagblatt/

http://www.swp.de/crailsheim/

http://www.swp.de/gaildorf/

http://www.swp.de/gaildorf/lokales/hall/

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/pressekonzentration-bundesgerichtshof-erlaubt-umstrittenen-zeitungskauf/6855854.html

“Entscheidung zur geplanten Fusion des Zeitungsverlags Schwäbisch Hall mit der Südwestpresse Ulm” – Hohenlohe-ungefiltert hat beim Bundesgerichtshof nachgefragt http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14022

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Gewählt wird das „Gesicht des DGB vor Ort“ – Wahl eines ehrenamtlichen Kreisvorsitzenden für den Hohenlohekreis

Die erste DGB-Kreisdelegiertenversammlung zur Wahl eines/r ehrenamtlichen DGB-Kreisvorsitzende/n für den Hohenlohekreis findet am Donnerstag, 18. Oktober 2012, ab 18 Uhr, im Sporthotel Öhringen, An der Lehmgrube 17 in 74613 Öhringen statt.

Von der DGB-Region Nordwürttemberg

Neubildung von ehrenamtlichen Kreisvorständen

Die neue Satzung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) sieht eine veränderte Struktur des DGB und hier die Neubildung von ehrenamtlichen Kreisvorständen vor. Diese bestehen aus je einem/einer Vertreter/in der acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften.

Demokratisch legitimiert

Der/die neu zu wählende Kreisvorsitzende wird bei der Versammlung die demokratische Legitimation der Delegierten erhalten und als gewählte/r Mandatsträger/in zukünftig „das Gesicht des DGB vor Ort“ sein.

Die vorläufige Tagesordnung:

– Eröffnung und Begrüßung – Silvia Wagner, DGB-Regionssekretärin

– Bernhard Löffler, Regionsvorsitzender DGB-Region Nordwürttemberg, „DGB-Strukturreform“

– Grußworte (bisher zugesagt: Bürgermeister Vockel)

– Nikolaus Landgraf, Bezirksvorsitzender DGB Bezirk Baden-Württemberg zum Thema “Gute Arbeit“

– Konstituierung der Kreisdelegiertenversammlung

– Bericht der Mandatsprüfungskommission

– Wahl der/des Kreisvorsitzenden

– Mitteilung der Namen der benannten Mitglieder des Kreisvorstandes

– Beratung und Beschlussfassung von Anträgen

– Schlusswort der/des Kreisvorsitzenden

Weitere Informationen und Kontakt:

Silvia Wagner, DGB-Region Nordwürttemberg, Haller Straße 37, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791 / 950 290

Fax 0791 / 950 29 – 32

Internet:

http://www.nordwuerttemberg.dgb.de

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„Poesie der Subversion“ – Konzert in Schwäbisch Hall mit der Band „Früchte des Zorns“

Die Band „Früchte des Zorns“ aus Berlin sind am Donnerstag, 22. November 2012, ab 20 Uhr, zu Gast im Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall. Geplant ist ein Konzert der „ganz besonderen Art“ im Club-Domizil Löwenkeller.

Von Martin Künne, Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall

Multiinstrumentales Akkustik-Quartett

Früchte des Zorns sind ein multiinstrumentales Akkustik-Quartett, das seit mehr als zwölf Jahren auf den Bühnen linker Kulturzentren und besetzter Häuser zu treffen ist. Auch wenn der Bandname schwer nach Krachmusik klingt, erwartet die Gäste auf der Bühne eher das Gegenteil: die BerlinerIinnen treten unverstärkt auf – mit Gitarre, Geige, Cello, Posaune, Akkordeon, Bass, Schlagzeug, Glockenspiel und Gesang. Die Musik, die sie selbst als „Poesie der Subversion“ beschreiben, lässt sich irgendwo zwischen Antifolk und Kleinkunstpunk einordnen. Ihre Lieder sind mit der Sehnsucht nach Veränderung geschrieben. Sie berührt tief und schüttelt vergessene Träume wach – mal schmerzhaft, mal wütend, mal einfühlsam.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.clubalpha60.de

http://www.fruechtedeszorns.net/dates.php

http://www.youtube.com/watch?v=Mfe-Ec0qbsc

„Niemand begeht einen größeren Fehler als der, der nichts tut, weil er glaubt, nur wenig tun zu können.“

 

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„Kurzentschlossene können noch mitmachen“ – Jugendfußballturnier des Heimbacher Hofs am Freitag, 5. Oktober 2012

Das Jugendzentrum Heimbacher Hof in Schwäbisch Hall lädt zu einem Fußballturnier für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 12 Jahren ein. Das Turnier findet am Freitag, 5. Oktober 2012, statt.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Schnell anmelden

Die Mannschaften sollten aus jeweils fünf Personen bestehen. Gespielt wird ab 15 Uhr. Die Siegerehrung ist gegen 17.30 Uhr geplant. Zur Anmeldung werden Name, Alter und ein Teamname benötigt. Wichtig: Es dürfen keine Stollenschuhe getragen werden.

Anmeldungen beim:

Spiel- und Kulturhaus Heimbacher Hof, Heimbacher Dorfstraße 31, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791-55507

E-Mail: info@heimbacherhof-sha.de

Internet:

http://www.schwaebischhall.de/familienstadt/unter-18/kindertreffs/heimbacher-hof.html

www.schwaebischhall.de

www.schwaebischhall.de

www.twitter.com/ob_schwaebhall

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„Sie organisieren permanent eine Umverteilung von unten nach oben“ – Gregor Gysi (Linke) nimmt Christian von Stetten (CDU) aufs Korn

Auf eine Rede von Gregor Gysi (Die Linke) im Bundestag weist ein Hohenlohe-ungefiltert-Leser hin. Die Rede ist auf folgender Internetseite zu finden:

http://www.youtube.com/watch?v=NnNklUWmR5E&feature=youtu.be

Ab Minute 5:55 geht Gysi auch den hohenlohischen Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten (CDU) direkt an, der dann kurz sprechend ins Bild kommt. Bezug nimmt Gysi dabei wohl auf die Rede Christian von Stettens kurz zuvor.

Die Rede Christian von Stettens ist auf folgender Internetseite zu finden (ab Minute 8:00):

http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&action=search&contentArea=details&ids=1923916&instance=m187&categorie=Plenarsitzung&destination=search&mask=search

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„Pirate banking schützt weltweit die schlimmsten Schurken“ – Treffen der attac-Gruppe in Schwäbisch Hall

Auch ein paar Schwäbisch Haller demonstrierten am Samstag, 29. September 2012, im Schatten der Frankfurter Bankpaläste. Bundesweit waren es annähernd 40 000 Menschen, die gegen die krasser werdende Ungerechtigkeit bei der Vermögensentwicklung in unserem Land und gegen eine konservativ-neoliberale Krisen-Politik von Barroso, Juncker, Merkel, Schäuble, Rajoy, Samaras und Co auf die Straße gingen.

Von Uli Simon und Uli Gierschner, attac-Gruppe Schwäbisch Hall

Studie zur weltweiten Vermögensentwicklung

James S. Henry, ein ehemaliger McKinsey-und IBM-Manager, der kürzlich die bisher wohl gründlichste Studie zur weltweiten Vermögensentwicklung veröffentlichte (eine Kurzfassung kann Interessierten zugemailt werden), schrieb unter anderem:

Ungleichheit des finanziellen Wohlstands

In den meisten Ländern ist die Ungleichheit des finanziellen Wohlstands nicht nur viel größer, als wir vermuteten, sondern wächst auch viel schneller. Ein erheblicher Teil des globalen privaten Geldvermögen – unseren Schätzungen nach mindestens 21-32 Billionen US-Dollar ab dem Jahr 2010 – wurde nahezu steuerfrei, mit Hilfe des Schwarzen Loches (mehr als 80 „Offshore“- Verdunklungsoasen) durch die Welt „investiert“. Denken sie daran: dies ist nur das Geldvermögen.

„Pirate banking“

Henry nannte das „Pirate banking“ durch die führenden globalen Banken als Ursache für diese Entwicklung:

…wuchsen die Top Ten- Banken sogar schneller als die Branche als ein Ganzes. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 20 Prozent steigerte sie ihren Anteil an der Gruppe der „Assets under Management“ (Verwaltete Vermögenswerte) von 42 Prozent im Jahr 2005 auf mehr als 51 Prozent im Jahr 2010. Viert wichtigste Bank ist die Deutsche Bank.

„Offshore“-System

Sie bieten die Kernkompetenzen, auf die es ankommt: Geheimhaltung, Steuerminimierung, Zugriffsmöglichkeiten, Vermögensmanagement und Sicherheit, die nur ihr „Offshore“-System bieten kann. In den letzten 30 Jahren ist eine ausgeklügelte, transnationale private Infrastruktur von Dienstleistern gewachsen, welche Dienstleistungen in einem beispiellosen Ausmaß liefern können. Dieses „Pirate Banking“-System reinigt, schützt, verwaltet und erneuert gegebenenfalls die Domizile und Reichtümer von vielen der weltweit schlimmsten Schurken sowie die materiellen und immateriellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von vielen unserer reichsten Individuen, neben unseren erfolgreichsten Mainstream-Banken, Unternehmen, Reedereien, Versicherungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Anwaltskanzleien.

Hunderte von Milliarden an Steuergeldern

Henry bezeichnete es schließlich als Ironie, dass jeder von diesen führenden globalen Banken, mit Ausnahme Pictet (Genfer Privatbank), als „Zu-groß-zum-Scheitern“ von ihren Regierungen in den Jahren 2008 bis 2010 erachtet wurden, und gemeinsam Hunderte von Milliarden an Steuergeldern zur Finanzierung von Kapitalzuführungen, Standby-Krediten, Garantien für Darlehen, toxischen Asset Garantien, etc. verwendeten.

„too big to fail“-Subventionierung

Ohne die staatliche „too big to fail“-Subventionierung (aus Steuergeldern) wären mehrere dieser Banken heute verschwunden. Haben die Finanz- und Schatzämter auf der ganzen Welt nicht verstanden, dass diese Banken führend in der Steuerhinterziehung weltweit sind?

Nicht-Vermögende werden zur Kasse gebeten

Und weil die europäischen Staaten über „ihre Ohren“ verschuldet sind, werden nun die Nicht-Vermögenden zur Kasse gebeten werden. Eigentlich logisch, der Weg des geringsten Widerstands!? Oder haben sich die Herren bzw. Frau Merkel geirrt?

Offenes attac-Treffen am Donnerstag, 4. Oktober 2012, ab 20 Uhr, in Schwäbisch Hall

Was wir auch in Schwäbisch Hall in den nächsten Monaten tun können, das wollen wir am Donnerstag, 4. Oktober 2012, ab 20 Uhr, im Umweltzentrum, Gelbinger Gasse 85 in Schwäbisch Hall weiter beraten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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„Verdeckter Einsatz bei OB-Wahl“ – Rezzo Schlauch (Grüne) lehnte Stuttgart 21 offensiv ab und war für die Bahn AG gefährlichster Gegner des Immobilienprojekts Stuttgart 21

In den vergangenen Tagen haben wir zwei Fälle von Lobbyismus dokumentiert, die die verschlungenen Wege der Einflussnahme auf Politik und Parteien zeigen. Die Glücksspielindustrie hat große Summen in Firmen der FDP investiert. Die Zahlungen fielen nicht unter die Transparenzpflichten für Parteispenden und blieben deshalb jahrelang unbekannt.

Informationen der Organisation LobbyControl

Bahn beeinflusste OB-Wahl in Stuttgart

Und in Stuttgart versuchte die Deutsche Bahn die Wahl des Oberbürgermeisters 1996 zu beeinflussen. Sie wollte einem Kandidaten den Weg ebnen, der das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart21 unterstützt.

 Glücksspiel-Industrie räumt Zahlungen an FDP ein

Bereits vor zwei Wochen berichteten wir über die dubiosen Geschäfte der FDP mit einem Berater des Spielautomatenherstellers Paul Gauselmann. Nach Recherchen der ARD war Herbert Schlottmann, ein enger Vertrauter und Berater Gauselmanns, mit knapp 2 Millionen Euro an FDP-Tochterunternehmen beteiligt. Nun räumte Gauselmann ein: das Geld, das Schlottman investierte, kam vom Glücksspiel-Unternehmer selber. Die Geschäfte blieben über fünf Jahre unentdeckt – erst nach den Recherchen von Monitor wurde die Verbindung zu Gauselmann aufgedeckt. Normalerweise müssen Parteien eingenommene Spenden ab 10.000 Euro im jährlichen Rechenschaftsbericht, ab 50.000 Euro sofort veröffentlichen.

Gravierende Lücken im Parteienrecht 

Der Fall zeigt, dass es gravierende Lücken im Parteienrecht gibt. Ein Automatenhersteller, der gegen staatliche Beschränkungen für seine Glückspiel-Automaten kämpft, kann einer Partei Geldsummen in Millionenhöhe zukommen lassen, ohne dass dies für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Wir brauchen daher dringend eine Ausweitung der Transparenzpflichten des Parteiengesetzes auf das Beteiligungsvermögen der Parteien. Wählerinnen und Wähler haben das Recht zu wissen, wer in welchem Maße an parteieigenen Unternehmen beteiligt ist.

Firmengeflecht muss durchleuchtet werden

Die FDP muss nun umgehend alle Fakten zu den Geschäften mit der Gauselmann-Gruppe auf den Tisch legen. Außerdem müssen die Verbindungen der FDP und der von ihr aktuell geführten Ministerien zur Gauselmann AG durchleuchtet werden. Es sind noch etliche Fragen offen. Das ARD-Magazin Monitor berichtete am 27. September 2012 (21.45 bis 22.15 Uhr) erneut über das Firmengeflecht der FDP.

Spiegel Online beschreibt, wie die Glückspielindustrie das Geldwäschegesetz entschärfte – ein weiteres Beispiel für den problematischen Einfluss von Gauselmann & Co:

http://bit.ly/zockerlobby

Weitere Informationen im Blog von LobbyControl:

Gauselmann räumt Zahlungen an FDP ein (vom 24.9.):

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php?p=11887

FDP muss Geldströme offen legen (vom 11.9.):

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php?p=11663

Und der Eintrag über die Gauselmann AG in unserer Lobbypedia:

http://www.lobbypedia.de/index.php/Gauselmann

Stuttgart 21: wie die Bahn den Bürgermeister-Wahlkampf beeinflusste

Die Oberbürgermeisterwahl 1996 in Stuttgart war brisant für die Deutsche Bahn. Der Grüne Rezzo Schlauch lehnte Stuttgart 21 offensiv ab und war der gefährlichste Gegner des CDU-Kandidaten und Stuttgart 21-Befürworters Wolfgang Schuster. In dieser Situation engagierte die DB-Projekt Stuttgart 21 GmbH die Lobby-Agentur Burson-Marsteller. Sie sollte die Kandidaten unterstützen, die Stuttgart21 befürworteten und die öffentliche Meinung zu Gunsten des Großprojektes beeinflussen. Eine Fallstudie, mit der Burson-Marsteller Ende der 1990er für die eigene Arbeit warb, verschwand 2001 von ihrer Webseite – wir haben sie jetzt noch einmal ausgegraben.

„Direktansprache der Entscheider über VIP-Mailings“

Problematisch ist dabei, dass die DB Projekt Stuttgart 21 GmbH nicht nur für S21 werben wollte. Vielmehr wollte man laut Fallstudie gezielt den Wahlkampf der Kandidaten zu unterstützen, die S21 befürworteten, und damit den Wahlausgang beeinflussen. Zudem bleiben manche in der Fallstudie genannte Maßnahmen – etwa die „Direktansprache der Entscheider über VIP-Mailings“ – unklar.

Weitere Infos dazu im Blog von LobbyControl:

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php?p=11917

sowie in der Kontext:Wochenzeitung:

http://kontextwochenzeitung.de/

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2012/09/verdeckter-einsatz-bei-ob-wahl/

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„Auch Menschen in sozialen Notlagen sollen Kunst erleben dürfen“ – Kunstausstellung in den neu renovierten Räumen des Tagestreffs Schuppachburg in Schwäbisch Hall

Eine Kunstausstellung gibt es in den neu renovierten Räumen des Tagestreffs Schuppachburg in Schwäbisch Hall. Die Ausstellung wird  bis Ende Oktober 2012 im Tagestreff Schuppachburg, Am Schuppach 5, in Schwäbisch Hall gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 Uhr bis 17 Uhr.

Von der Erlacher Höhe Hohenlohe-Franken

Multikulturelle Gruppe kunstinteressierter Menschen

„Auch Menschen in sozialen Notlagen sollen Kunst erleben dürfen“ – dies war die Grundmotivation, die dazu führte, dass sich eine multikulturelle Gruppe von kunstinteressierten Menschen regelmäßig trifft, um sich mit Kunst zu beschäftigen und selbst Kunst zu schaffen.

Engagierte ehrenamtliche Helfer

Unter der engagierten Mitwirkung der Kunstpädagogin Tanja Krißbach sind Besucher des Tagestreffs Schuppachburg unter verschiedenen Themenstellungen künstlerisch tätig. In der Ausstellung sind Werke aus verschiedenen Treffen zu sehen: Beispielsweise Acryl auf Blech und Tuschemalerei. Ein besonderer Dank geht an die ehrenamtlichen Mitarbeiter Tanja Krißbach und Alessandro Marchetta. Die Ausstellung ist für alle Interessierten offen.

 Weitere Informationen und Kontakt:

Oliver Klein, Stellvertretender Leiter Erlacher Höhe Hohenlohe-Franken, Hindenburgstraße 2, 74653 Künzelsau

Telefon: 07940 – 6969

Fax: 07940 8544

Handy: 0152 54513375

E-Mail: oliver.klein@erlacher-hoehe.de

Internet:

www.erlacher-hoehe.de

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