„Volksabstimmung zu Stuttgart 21: Was ist in Schwäbisch Hall geplant?“ – Öffentliches attac-Plenum am Donnerstag

Das attac-Plenum Schwäbisch Hall findet am Donnerstag, 13. Oktober 2011, ab 20 Uhr im AWO-Cafe Gänsberg, Langestraße 54 statt. Die Themen sind: Volksabstimmung zu Stuttgart 21: was ist in Schwäbisch Hall geplant? Was machen wir? Europäische Finanz- und Staatenkrise: Weiterentwicklung unserer Aktionsidee „Ein anderes Europa ist möglich!“ Geplante Veranstaltungsreihe im Winter: Stand? Was ist noch zu tun?

Von Uli Simon und Uli Gierschner, attac Schwäbisch Hall

Aktionstag gegen die Spekulanten und die Finanzindustrie

Am Samstag, 15.Oktober 2011 ist weltweiter Aktionstag gegen die Spekulanten und die Finanzindustrie. Und was toll ist und überfällig war: dass sich in New York und in anderen US-amerikanischen Städten gegenwärtig eine richtige Protestbewegung („Occupied Wall Street“) entsteht – trotz regelrechter polizeistaatlicher Methoden der New Yorker Polizei. Was das herrschende Finanzsystem in seiner Verderbtheit und Unmenschlichkeit besonders kennzeichnet, ist die Nahrungsmittelspekulation. Es sind auch in unseren Medien gepflegte Mythen, dass die Dürre und die desaströse staatliche Verfassung in Somalia die Ursache für die Hungerkatastrophe in Ostafrika sind. Anbei eine aktuelle Studie im Auftrag von misereor eines sogenannten Insiders. Am Sonntag, 16. Oktober 2011 ist Welternährungstag.

Die aktuelle Studie von misereor zum Herunterladen:

Analyse_Nahrungsmittelspekulation_111005

 

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„Zusatz-Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung bei Stahl in Waldenburg“ – IG Metall und Geschäftsleitung einigen sich auf equal pay für Leiharbeitnehmer

Nach fünf Verhandlungsrunden haben die Geschäftsführungen der R. Stahl AG und der Schaltgeräte GmbH mit der IG Metall einen neuen Zusatztarifvertrag abgeschlossen. Bei einer Betriebsversammlung wird die Belegschaft über die getroffenen Regelungen informiert.

Von der IG Metall Schwäbisch Hall

Kündigungsschutz bis Ende 2018

Zur Beschäftigungssicherung am Standort Waldenburg wurde ein Kündigungsschutz bis Ende 2018 vereinbart. Dazu passt auch der Neubau eines Entwicklungszentrums in Waldenburg, mit dem auch die Fläche für die betriebliche Ausbildung vergrößert werden soll. Auslagerungspläne für die Logistik sind vom Tisch, sie bleibt mit dem ganzen Personal Bestandteil des Unternehmens. Zu einer der Kernforderungen der IG Metall für die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie, die unbefristete Übernahme von Auszubildenden, konnte bei Stahl vereinbart werden, dass Azubis nach der Ausbildung für mindestens 12 Monate übernommen werden. Solange im Betrieb Leiharbeitnehmer eingesetzt sind gilt sogar die unbefristete Übernahme für alle Azubis. Neben diesen quantitativen Verbesserungen konnte auch eine Erhöhung der Erfolgsprämie für die Beschäftigten erreicht werden. Die von den Beschäftigten eingebrachte längere Wochenarbeitszeit von aktuell 38 Stunden wird bis 2020 stufenweise auf den Flächentarifvertrag (35 Stunden) zurückgeführt.

Weitere Informationen im Internet:

http://www.schwaebisch-hall.igm.de/

www.igmetall.de

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„Muswiese 2011: Mit Bussen und Zügen sicher zum Fest der Feste“ – Vom 8. bis 13. Oktober 2011 in Rot am See-Musdorf

Elf Monate im Jahr ist der rund 70 Seelen zählende Weiler Musdorf ein beschaulicher, ruhiger und liebenswerter Ort. Aber Anfang Oktober herrscht im positiven Sinne der „Ausnahmezustand“. Es findet das Fest der Feste statt – die Muswiese – unsere fünfte Jahreszeit. Seit Jahrhunderten ist alles auf den Beinen, um hier dabei zu sein. Die Muswiese 2011 findet von Samstag 8. Oktober bis Donnerstag 13. Oktober 2011 statt. Montag (10. Oktober 2011) ist wie immer Ruhetag.

Von der Gemeindeverwaltung Rot am See

Die Muswiese ist das Größte überhaupt

Selbst Gunter Haug, der bekannte Buchautor von „Niemands Mutter“ und „Niemands Tochter“, hat dem weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Fest einen Presseartikel gewidmet: „Ach komm, das sagen sie doch alle: Es sei das schönste Fest – womöglich gar weltweit. Man kann es beinahe nimmer hören. Überall dieselben großen Sprüche: das schönste, das größte, das älteste, das gemütlichste Fest überhaupt. Ob in Crailsheim das Fränkische Volksfest, die Mooswiese in Feuchtwangen oder die Muswiese in Musdorf bei Rot am See. Überall ist es doch dasselbe. Nur mit dem einen, kleinen – aber eben doch entscheidenden Unterschied: Auf die Muswiese treffen diese Superlative wirklich zu. Und zwar alle.“ Na, wenn das keine Hommage an die Muswiese ist. Gut möglich, dass man den erfolgreichen Buchautor auch dieses Jahr auf der Muswiese trifft, denn das hausgemachte Sauerkraut in den Bauernwirtschaften hat es ihm besonders angetan…

Heiner Geißler spricht bei der BDS-Mittelstandskundgebung

Das heitere Lebensgefühl, welches die „Einheimischen“ an den Muswiesentagen überkommt, ist unschlagbar. Egal ob die Sonne scheint, ob es regnet, stürmt oder sogar schneit, die Muswiese ist ein „Muss“ für Groß und Klein und hat einen festen Platz im Jahresablauf. Nicht selten wird bereits im Dezember/Januar auf dem Rathaus der Muswiesentermin erfragt, um die Tage in der Urlaubsplanung mit einzubeziehen. Die Muswiese muss nach 577 Jahren auch nicht neu erfunden werden, bewährt haben sich die traditionellen Programmpunkte wie: Muswiesenlauf, Muswiesenderby, Fassanstich, Festgottesdienst, Eröffnung der Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, Luftballonwettbewerb, „Atempause“ in der Michaelskirche, Standkonzert des Musikvereins, Historischer Metzgertanz und Brillantfeuerwerk. Zur BDS-Mittelstandskundgebung wird dieses Jahr der „Stuttgart 21 – Schlichter“, Dr. Heiner Geißler erwartet.

Schausteller sorgen für Unterhaltung

Für die Unterhaltung der Besucher ist nicht zuletzt der Schaustellerbereich verantwortlich. Mit dem ultimativen Fahrspaß „FreeStyle“ – das nicht über Kopf fährt und trotzdem den ultimativen Adrenalinkick bietet, „Sweety Star“ – das beliebte und bekannte Familien-Fahrgeschäft, „Magic Jumper“ – das Bungee-Trampolin, wo nicht nur das Mitmachen, sondern auch das Zuschauen Vergnügen pur bereitet, dem Autoscooter, dem Babyflug, Crazy Chips, Schiffschaukel, Kinderkarussell, Großverlosung,…dürfte für Jeden etwas dabei sein.

Händler bieten ihre Waren an etwa 270 Marktständen an – 193 Aussteller bei Gewerbe- und Landwirtschaftsschau

Rund 270 Marktstände wurden in diesem Jahr wieder zur Muswiese zugelassen. Die Besucher können versichert sein, dass es kaum etwas geben wird, was es nicht gibt. Vom Rosshaarbesen, über ausgefallene Senfvariationen, zu wohlriechenden Gewürzen, vorbei an Kittelschürzen und Handschuhen geht es weiter zu Körben, Puppen, Tischdecken, Lederwaren, Hängematten, Bettwäsche, Jacken, Schmuck, Dekoartikel, Holzrechen, Hüten, Spielwaren und nicht zu vergessen den „ultimativen Liebestötern“ den langen Unterhosen. Und wem das noch nicht genug ist, der findet vielleicht Gefallen an einem Rasentrimmer, einer neuen Haustüre, einer Sauna, einem Gartenhäuschen oder gar einem Mähdrescher bei der landwirtschaftlichen und gewerblichen Ausstellung. Dieses Jahr präsentieren sich auf der grünen Wiese 137 Aussteller. Hervorzuheben ist auch das Zelt der Wirtschaftsmesse. Organisiert vom örtlichen Bund der Selbständigen, zeigen 56 Aussteller Nützliches rund ums Bauen, Wohnen, Haus und Garten. Am BdS-Stand werden täglich bei der Aktion „Handwerk live“ interessante Berufe vorgestellt und am Sonntag gibt es wieder das Promi-Kochen.

Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen bestens gesorgt. In den Festzelten und Festhallen, bei den Bauernwirtschaften, in den Gastronomiebetrieben und an den zahlreichen Imbissständen gibt es alles, was das Herz begehrt. Im Dreispitzzelt, wie in der Festhalle Hahn, spielen ab Samstag viele verschiedene Musikgruppen, mal volkstümlich, mal fetzig, mal zum Mitmachen. Und wie immer gilt: Montag RUHETAG!

Das genaue Muswiesenprogramm gibt es auf folgender Internetseite

http://www.muswiese.com/programm.html

Anfahrt zur Muswiese mit der Deutschen Bahn AG (DB):

Nach Rot am See kommt man auch mit der Deutschen Bahn AG (Tauberbahn: Strecke Crailsheim – Bad Mergentheim – Wertheim). Der Bahnhof Rot am See ist weniger als einen Kilometer von der Muswiese entfernt – Der Bahnfahrplan hier zum Herunterladen:

www.kreisverkehr-sha.de/auskunft/download/pdf/KBS782.pdf

Sicher hin – sicher heim geht es mit dem Muswiesenbus.

Die einzelnen Buslinien sind auf folgenden Internetseiten zu finden:

http://www.roehler-reisen.de/index.php?dest=29 oder

http://www.muswiesenbus.de

Der Muswiesen- Busverkehr hat sich mittlerweile bewährt und wird nach wie vor sehr gut angenommen. Hierfür gibt es gute Gründe: Keine lange Parkplatzsuche, keine Staus auf den Zufahrtsstraßen – und vor allem keine Gefahr für den Führerschein: Der „Muswiesenbus“ auf sechs Linien bringt die Besucher aus allen Himmelsrichtungen nach Musdorf.

Die Fahrkarte kostet in diesem Jahr 2,40 Euro; wer in Rot am See oder Brettenfeld einsteigt, bezahlt sogar nur 1,00 Euro. Die Karte gilt einen ganzen Tag lang für beliebig viele Fahrten und kann von verschiedenen Personen benutzt werden.

Das Liniennetz des Muswiesen- Busverkehrs reicht unter anderem bis nach Crailsheim, Ilshofen und Schrozberg. Die Linie 1 fährt von Musdorf über Gerabronn nach Langenburg und zurück. Auf der Linie 2 ist der Bus über Blaufelden nach Schrozberg unterwegs, auf der Linie 3 über Kirchberg nach Ilshofen. Die Linie 4 A verläuft über Reubach, Wettringen, Michelbach/Lücke und Wallhausen nach Musdorf, die Linie 4 B über Brettheim, Hausen am Bach und Gammesfeld. Auf der Linie 5 fährt ein Bus über Wallhausen und Satteldorf nach Crailsheim. Die Linie 6 fährt von Wolpertshausen über Obersteinach, Dörrmenz, Lendsiedel und Kirchberg nach Musdorf.

Die Buslinien verkehren je nach Linie am Muswiesen-Samstag bereits ab 11.30 Uhr bis 1.30 Uhr, am Muswiesen-Sonntag zwischen 09.30 Uhr und 00.30 Uhr und an den Markttagen Dienstag bis Donnerstag von 18.30 Uhr bis 00.30 Uhr; an den Werktagen Dienstag bis Donnerstag bitten wir tagsüber den Linienverkehr des ÖPNV oder das Angebot der Deutschen Bahn zu nutzen.

Die Fahrpläne der Buslinien des Muswiesenbusses: http://www.roehler-reisen.de/index.php?dest=29

Der Artikel des Schriftstellers Gunter Haug über die Muswiese, erschienen in der Kontext:Wochenzeitung:

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/08/gruen-schwarzer-jahrmarkt/

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„Das Volk soll der Volksabstimmung über Stuttgart 21 wohl fernbleiben“ – In Fichtenau ist nur ein einziges Wahllokal für vier große Teilorte geplant

Einen Offenen Brief hat Hans-Joachim Feuchter, Fraktionsvorsitzender Grüne/ödp im Kreistag Schwäbisch Hall, an den Schwäbisch Haller Landrat Gerhard Bauer geschickt. Feuchter kritisiert darin, dass es in der Flächengemeinde Fichtenau mit seinen vier großen Teilorten Wildenstein, Unterdeufstetten, Matzenbach und Lautenbach bei der Volksabstimmung zum Thema Stuttgart 21 nur ein Wahllokal geben soll.

Offener Brief von Hans-Joachim Feuchter, Fraktionsvorsitzender Grüne/ödp im Kreistag Schwäbisch Hall

Herrn Landrat, Gerhard Bauer, Landratsamt Schwäbisch Hall

Volksabstimmung zu S21 in Fichtenau

Sehr geehrter Herr Landrat,

dem heutigen Hohenloher Tagblatt habe ich entnommen, dass für die Volksabstimmung zu S21 am 27. November in Fichtenau nur ein zentrales Wahllokal für die gesamte Gemeinde eingerichtet werden soll. Ich gehe davon aus, dass es normalerweise (bei Wahlen) mindestens vier sind. Die Gemeinde Fichtenau hat 4.400 Einwohner, ist 3128 Hektar groß und hat vier größere Teilorte, nämlich Lautenbach, Matzenbach, Unterdeufstetten und Wildenstein. Das bedeutet, dass ein abstimmungswilliger Bürger vergleichsweise große Wege zurückzulegen muss oder unter Umständen gar nicht an der Volksabstimmung teilnehmen kann, wenn zum Beispiel kein Fahrzeug zur Verfügung steht. Das ist nicht gerade eine Ermunterung zur Teilnahme an der Volksabstimmung – gelinde ausgedrückt.

Prüfen, ob das Vorgehen der Gemeinde rechtens ist

Ich möchte Sie daher zunächst bitten, zu prüfen, ob das Vorgehen der Gemeinde rechtens ist und den gesetzlichen Wahlbestimmungen, die ja ähnlich wie bei der Landtagswahl sind, entspricht. Da ich nie auf die Idee gekommen wäre, dass man als guter Demokrat eine Volksabstimmung auf diese Weise und mit solchen Tricks zu behindern sucht, möchte ich gerne wissen, wie dies in den anderen Gemeinden des Landkreises gehandhabt wird. Gibt es da vergleichbare ´Zentralisations´versuche?

Für eine baldige Mitteilung wäre ich dankbar

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Feuchter

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„Möglichst viele Menschen dazu bewegen, gegen Stuttgart 21 zu stimmen“ – Besprechung am Montag in Schwäbisch Hall

Jetzt ist es amtlich: Am 27. November 2011 findet die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 (S21) statt. Unabhängig davon, ob wir das konkrete Prozedere richtig finden und wie wir die Aussichten auf Erfolg beurteilen, stellt sich uns die Aufgabe: Wir müssen versuchen, möglichst viele Menschen dazu bewegen, an diesem 27. November ihre Stimme gegen S21 abzugeben.

Von Peter Aichelin, Paul Michel, Herrmann Stribel für das Schwäbisch Haller Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Nach dem Schwabenstreich kommende Aktivitäten besprechen

Dazu müssen wir uns ins Zeug legen. Und es ist erforderlich, dass wir gemeinsam und abgestimmt handeln. Aus diesem Grund möchten wir Euch einladen, dass wir uns am Montag, 10. Oktober 2011, um 19.30 Uhr, nach dem Schwabenstreich am Haller Milchmarkt, im nahegelegenen Gasthaus „Dorle“ zusammensetzen, um mögliche Aktivitäten in den nächsten zwei Monaten zu besprechen.

Weitere Informationen im Internet über Stuttgart 21:

Weitere Termine unter http://www.parkschuetzer.de/termine/kalender und http://kopfbahnhof-21.de/index.php?id=44

Eine Liste mit der landes- und bundesweit stattfindenden Schwabenstreiche findet sich unter http://www.parkschuetzer.de/mitmachen/schwabenstreiche

Infos zu Kopfbahnhof 21 (K21) beziehungsweise Stuttgart 21 (S21) gibt es zum Beispiel auf folgenden Internetseiten:

Die facebook-Gruppe “Kein Stuttgart 21″:
http://www.facebook.com/keinstuttgart21

Im Weblog “Bei Abriss Aufstand” die neuesten Infos und Links zu Presseartikeln:
http://www.beiabrissaufstand.de/

Alle Infos rund um S 21 und die Alternative “Moderner Kopfbahnhof”:
http://www.kopfbahnhof-21.de

Es gibt bereits fast 32.000 Parkschützer:
http://www.parkschuetzer.de

Der Stuttgarter Appell für ein sofortiges Moratorium bei Stuttgart 21 mit fast 88.000 Unterstützern:
http://stuttgarterappell.de/

Weitere Informationen aus der Region Heilbronn-Franken:

http://stadtbahn.wordpress.com
http://frankenbahn.wordpress.com

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„Über die Zukunft des Bildungsbereichs in Baden-Württemberg“ – Kultusministerin Warminski-Leitheußer (SPD) spricht in Crailsheim

Über die Zukunft des Bildungsbereichs in Baden-Württemberg spricht Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) am Freitag, 28. Oktober 2011, ab 19 Uhr, im Crailsheimer Ratssaal. Anschließend beantwortet sie Fragen. Interessierte sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Informationen im Internet über Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Warminski-Leitheußer

http://www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1210334/index.html?ROOT=1146607

http://www.warumspd.de/cms/we_dokumente/pdf/Gabriele_Warminski-Leitheusser_im_TEAM_SCHMID_fuer_Baden-Wuerttenberg2.pdf

http://www.spd-bw.de/index.php?mod=content&menu=12901&page_id=16363

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.warminski-leitheusser-kultusministerin-mit-grosser-wunschliste.c7050bff-3b60-4bed-9130-e05e44408d4b.html

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1558350/

http://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/gabriele-warminski-leitheusser-strebsam-im-pisa-musterlaendle-1636514.html

http://www.mannheim.de/nachrichten/warminski-leitheusser-kultusministerin-berufen

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.warminski-leitheusser-ministerin-sagt-unterrichtsausfall-den-kampf-an.1497725d-f4f4-41ae-a3c5-36a721e75b9b.html

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„Rettungsschirme für die Reichen, Spardiktate für das Volk: Harald Ebner (Grüne) stimmt für Merkel – Weiß er was er tut?“ – Ein Kommentar von Paul Michel

„Ich werde dem Gesetzesentwurf zustimmen“, erklärte der frisch gebackene grüne Bundestagsabgeordnete Harald Ebner aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe anlässlich der Abstimmung über Angela Merkels Euro-Rettungsschirm. Er hilft damit, ein Maßnahmepaket durchzuwinken, das beispiellosen ökonomischen und sozialen Terror gegen die Mehrheit der Menschen in Griechenland beinhaltet.

Von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Arbeitslosigkeit und soziales Elend haben dramatisch zugenommen

Schon die Auflagen, mit denen das Rettungspaket vom Mai 2010 gekoppelt war, hatten einen bisher beispiellosen Verarmungsprozess weiter Teile der griechischen Bevölkerung zur Folge. In den vergangenen 18 Monaten verloren die einfachen Leute in Griechenland fast ein Fünftel ihres Einkommens. Arbeitslosigkeit und soziales Elend haben dramatisch zugenommen. Da verwundert es kaum noch, dass in Griechenland seit Beginn der Krise die Zahl der Selbstmorde um 40 Prozent gestiegen ist. Die Berenberg Bank bezeichnet das griechische Sparprogramm als „die wahrscheinlich härteste fiskalische Anpassung, die je in einem westlichen Land“ stattgefunden habe.

Spardiktate für die Armen

Jetzt wird noch einmal draufgesattelt. Im neuen Sparpaket wird von den Griechen ein Defizitabbau von 28 Milliarden Euro im Jahr verlangt. Rechnet man diesen Betrag auf die Volkswirtschaft Deutschlands um, so entspräche das einem Volumen von 308 Milliarden Euro – eine schier unvorstellbare Summe. Die geplante Entlassung von 30 000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist hier nur die Spitze des Eisbergs. Es werden die Löhne und Renten der Beschäftigten im öffentlichen Dienst weiter gekürzt, Der Steuerfreibetrag wird von bisher 8 000 Euro auf 5 000 Euro abgesenkt. Auch in den ohnehin schon siechen Bildungs- und Gesundheitssystemen wird weiter gekürzt. Auffällig ist hingegen, dass man/frau im sonst so scharfen Forderungskatalog der Troika vergeblich nach Forderungen sucht, die die griechische Oberschicht zur Verantwortung ziehen würden. Die griechischen Superreichen, etwa die Reeder, die bereits in der Vergangenheit nominell schon nur sehr niedrige und in Realität so gut wie keine Steuern zahlen, werden von den Sparmaßnahmen nicht berührt. Weder wurden die offiziellen Steuersätze für Unternehmenssteuern noch die Spitzensätze der Einkommenssteuer erhöht. Es gibt auch keinerlei Anstrengungen, an die vielen Milliarden ran zukommen, die Griechenlands Superreiche mittlerweile in die verschiedenen Steueroasen verlagert haben. Also: Rettungsschirme für die Reichen, Spardiktate für das Volk.

Rettungsschirme für Banken

Auch dem Neu-Bundestagsabgeordneten Harald Ebener sollte bekannt sein, was mit den Milliarden aus dem vermeintlichen Rettungspaket passiert, beziehungsweise nicht passiert. Es kommt nicht den einfachen Menschen in Griechenland zu Gute, etwa in Form von sozialen Unterstützungsleistungen oder etwa einer Modernisierung der Infrastruktur. Nein, es dient dazu „die Märkte zufrieden zu stellen“ – will heißen: Es wandert unmittelbar weiter auf die Konten der Kreditgeber: Banken, Versicherungen oder eben auch die EZB, die mittlerweile einen beträchtlichen Teile der vorher von den Banken gehaltenen Kredite übernommen hat. Die Mehrheit der Menschen in Griechenland muss für diese Geschenke für die Banken in Form von brutalen sozialen Entbehrungen gerade stehen.

Soziales Elend durch das Merkel’sche Maßnahmenpaket

Es stellt sich die Frage: Ist sich der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner der Tragweite seiner Entscheidung bewusst? Nimmt er das soziale Elend, das durch das Merkelsche Maßnahmenpaket hervorgerufen wird, als „Kollateralschaden“ bewusst in Kauf? Oder hat er aus Fraktionsdisziplin eine Entscheidung mitgetragen, deren Konsequenzen er nicht überblickt hat? Bei Angela Merkel können wir sicher sein, dass sie weiß, was sie tut. Bei Harald Ebner auch?

 

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„Bewährtes beibehalten – Neuem Türen öffnen“ – Das Kulturprogramm bei Feuchters in Schrozberg-Bovezenweiler startet Ende Oktober 2011 – Insgesamt 15 Veranstaltungen

„Bewährtes beibehalten – Neuem Türen öffnen“, so könnte man das Kulturprogramm 2011/2012 der Feuchters in Bovenzenweiler nennen. Denn von den insgesamt dreizehn reinen Kulturevents jeweils an Freitagen sind diesmal vier brandneue Künstlergruppen mit von der Partie. Start ist diesmal am Freitag, 21. Oktober 2011, wie im letzten Jahr mit dem „Royal Guitar Club“, der 2010 bei seinem Debut gigantisch eingeschlagen und mit seiner Virtuosität an den vier Gitarren absolut begeistert hat.

Von den Veranstaltern

Konzerte 2011 mit „Aisleng“, „Alexanders Swing Machine“ und „Palatzky & Waßer“

Auch die restlichen drei Events im Jahr 2011 bringen mit „Aisleng“, „Alexanders Swing Machine“ und „Palatzky & Waßer“ zunächst alte Bekannte mit gewohnt mitreißender Musik auf die Bühne. Und ganz traditionell werden auch die beiden kulinarischen Weinproben an zwei Novembersamstagen kulturell begleitet sein.

Musikalisches Neuland: „Habib und Amadou, die löwenstarken Trommler“

Das Jahr 2012 beginnt dann nach „Sigi Klaibers“ virtuoser Sologitarre mit dem ersten Auftritt von „Kansas City Heat“ bei uns, einem Duo mit Piano und Sax, das sich dem Boogie, Blues und Jazz verschrieben hat. Die beiden kommen aus Nürnberg, sind erfahrene Musiker und haben schon in vielen Formationen gespielt, unter anderem mit Frank Muschalle. Mit „Habib und Amadou, den löwenstarken Trommlern“ betreten wir Ende Februar 2012 musikalisches Neuland. Die beiden jungen Männer arbeiten mit der Djembe, mit Steeldrum- und Keyboardklängen und liefern ausgefeilte Arrangements und hochkarätige Improvisationen. Stefan Raab stellte die beiden in einem Feature vor, der bayrische Rundfunk lieferte eine Sendung über die zwei Nachwuchskönner.

„Gitze & Band“ – eine Hommage an Wolle Kriwanek

Im März 2012 gibt es dann von „Gitze & Band“ aus Stuttgart eine Hommage an Wolle Kriwanek, das Urgestein des Schwabenrock, der – leider allzu früh verstorben – in seinen Liedern unter anderem vom „Ufo“ und der „Stroßebah“ weiterlebt, bei uns mit einem vollen Programm. Im April 2012 haben wir schließlich als letzte von vier Premieren „Rebecca Katz & Monika Prima Kolar“ bei uns. Beide haben in Hohenlohe schon einen Namen und brillieren mit einer einfühlsam-tollen Stimme und einem harmonisch verdichteten Klavier. Ihre Lieder sind klassisch, pointiert und auch frech. Eine erste Kostprobe gibt es übrigens schon bei der 2. Weinprobe im November 2011.

„Johkurt, Paulaner & Mannequin“, „hautnah“ und „Breitfelder & Schröter“

Eingerahmt werden diese neuen Akzente natürlich wieder von Gruppen, die nicht fehlen dürfen, weil sie uns im letzten Jahrzehnt begleitet und geprägt haben: „Johkurt, Paulaner & Mannequin“, „hautnah“ und „Breitfelder & Schröter“ sind wie stets im März und April mit von der Partie. Ganz konventionell ist auch unser Abschluss am 1. Mai 2012 mit „Load(z) Off“ – wenn´s geht im Freien. Und bei unserem Sommerkonzert Ende Juni 2012 wird uns die „Brenzband“ wieder begeistern. Der UNESCO-Preisträger ist dann zum dritten Mal bei uns.

Hohenlohisch-fränkischer Mittagstisch und regionale Küche an mindestens einem Sonntag im Monat

Neues gibt es bei den Feuchters auch im Restaurantbereich mit einem „Hohenlohisch-fränkischen“ Mittagstisch und regionaler Küche an mindestens einem Sonntag im Monat. Es lohnt sich also ein Blick auf die Homepage der Feuchters. Und natürlich steht auch alles im gedruckten Programm, das unter Telefon 07939-8025 angefordert werden kann.

Weitere Informationen und Kontakt:

Feuchters´ Bovenzenweiler 6, … Essen und Kultur, 74575 Schrozberg

Telefon: 07939-8025

E-Mail: Fam-Feuchter@t-online.de

Das Kulturprogramm im Internet: http://www.feuchtersessenundkultur.de/kulturprogramm.html

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„Europäische Finanztransaktionssteuer verkündet“ – Kommentar des Europaabgeordneten Sven Giegold (Grüne)

In seiner „State of the Union“-Rede vor dem Europäischen Parlament hat Kommissionpräsident Barroso vor einigen Tagen endlich den Gesetzesentwurf zur Einführung einer Europäischen Finanztransaktionssteuer verkündet. Mehr als 10 lange Jahre harter, oft auch zäher Arbeit, permanenten Drucks der Zivilgesellschaft, von Attac und anderen sozialen Bewegungen, von vielen verschiedenen Menschen aus ganz unterschiedlichen politischen Lagern, haben sich jetzt endlich ausgezahlt.

Von Sven Giegold, Mitglied der Grünen-Fraktion des Europaparlaments

Jetzt ist der Europäische Rat an der Reihe

 

Wir dürfen wir uns deswegen auch trotz der schweren Krisen einen Moment lang freuen und allen, die daran mitgewirkt haben, ein großes Dankeschön sagen. Ohne Euer Engagement hätte das nicht funktioniert! Doch nach der Freude, muss der Druck weiter aufrecht erhalten werden. Denn ganz gewonnen haben wir noch nicht. Nach dem im Europaparlament mit breiter Mehrheit getragenen Beschluss für eine Finanztransaktionssteuer vom 8. März 2011 und dem jetzigen Vorschlag der Kommission ist nun die dritte und hier entscheidende Europäische Institution, der Europäische Rat, an der Reihe. Die Regierungen der Mitgliedsländer müssen nun endlich über ihren Schatten springen und beweisen, dass sie ihren Lippenbekenntnissen zur Regulierung der internationalen Finanzmärkte und zur Beteiligung des Finanzsektors an der Bewältigung der Kosten der globalen Krisen Taten folgen lassen.

Die Finanztransaktionssteuern kann man sogar national einführen

In Deutschland sind jetzt Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble gefordert. Denn die FDP hat angekündigt, dass sie die Steuer blockieren wird, wenn Großbritannien nicht mitmacht. Daran darf die Steuer jetzt keinesfalls scheitern. Zunächst muss die Bundesregierung natürlich alles daransetzen, dass möglichst viele Länder mitmachen, auch über die EU hinaus. Wenn die Briten sich aber sperren, so kann man auf das Gequengel der FDP keine Rücksicht nehmen. Denn Finanztransaktionssteuern kann man sogar national einführen. Daher gibt es sie bereits ironischerweise gerade unter anderem in London und Hong Kong. International lassen sich dann viele Länder vom Mitmachen überzeugen, wenn ein großer Teil der Einnahmen in internationalen Klimaschutz und Armutsbekämpfung fließen würde. Das ist auch die Forderung der vielen Nichtregierungsorganisationen (www.steuer-gegen-armut.org). Gerade dazu ist die Position der EU-Kommission und der Bundesregierung unklar.

Zur Information hier ein paar Links zu den grundlegenden Texten:

– Der Gesetzentwurf der Kommission: http://gruenlink.de/3o0

– Eine Zusammenfassung und die offizielle Folgenabschätzung (Impact Assessment) der Kommission gibt es hier http://gruenlink.de/3o1 und hier: http://gruenlink.de/3o2

– Eine Bürgerzusammenfassung des Vorschlags hier http://gruenlink.de/3o3

– Antworten auf Häufig gestellte Fragen(FAQ) hier http://gruenlink.de/3o4

Weitere Informationen und Kontakt:

Hier http://www.sven-giegold.de:8080/r.html?uid=1.85.9us.6h.ixogq8ii6v können Sie einstellen, zu welchen Themen Sie Informationen von mir per E-Mail erhalten wollen. Wenn Sie Einladungen zu meinen Veranstaltungen in Ihrer Region bekommen möchten, tragen Sie bitte Ihre Postleitzahl ein (nur in Deutschland).

Sven Giegold MdEP

Internet: www.sven-giegold.de

twitter & facebook: Sven_Giegold

E-Mail: sven.giegold@europarl.europa.eu

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„Einseitige Ermittlungen gegen Stuttgart-21-Projektgegner“ – Rechtsanwaltskanzlei Mann & Müller fordert die Ablösung der Staatsanwaltschaft Stuttgart

Die Rechtsanwaltskanzleien Mann & Müller, Frank-Ulrich Mann und Matthias H. Müller aus Freiburg haben mit einem Schriftsatz an den Justizminister des Landes Baden-Württemberg, Rainer Stickelberger, die Ablösung der Staatsanwaltschaft Stuttgart hinsichtlich der Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Bahnprojekt Stuttgart 21 gefordert. Hintergrund sind die aus ihrer Sicht einseitigen Ermittlungen zuungunsten der Projektgegner.

Von Matthias von Herrmann

Unverhältnismäßigen Maßnahmen und überzogene Ermittlungsverfahren

Rechtsanwalt Müller: „Die kreativen und berechtigten Aktivitäten gegen das Projekt Stuttgart 21 erwidert die Staatsanwaltschaft Stuttgart (StA) mit unverhältnismäßigen Maßnahmen und überzogenen Ermittlungsverfahren“ und weiter „die Staatsanwaltschaft Stuttgart versucht nicht nur nach Ansicht der Betroffenen, die Gegner des Bahnprojektes zu kriminalisieren“. RA Mann ergänzt: „Die Staatsanwaltschaft Stuttgart sucht sich bei den Projektgegner stets die für den jeweiligen Fall denkbar schwersten Straftaten heraus und ermittelt diesbezüglich. Von Gefangenenbefreiung bis Freiheitsberaubung ist alles dabei. Entlastende Momente bleiben offensichtlich völlig unberücksichtigt“.

Staatsanwaltschaft Stuttgart will Projektgegner einschüchtern

„Die Strategie der StA ist offensichtlich: Sie will die Projektgegner einschüchtern und bisweilen Angst verbreiten. Mit demokratischen Prinzipien lässt sich das kaum vereinbaren“, sagt Mann. Die Kanzlei Mann & Müller vertritt zirka 30 S21-Projektgegner, unter anderem die vier schwer an den Augen verletzten Demonstranten vom 30. September 2010.

Weitere Informationen:

http://www.bei-abriss-aufstand.de/wp-content/uploads/Ersuchen_Abloesung_StA.pdf

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