„Teams können sich noch anmelden“ – Mitternachtsvolleyballturnier des Stadtjugendrings Schwäbisch Hall

Es ist wieder so weit. Nach der hohen Resonanz der letzten Jahre treffen sich am Samstag, 19. November 2011, von 18 bis 24 Uhr wieder traditionell Volleyballfreaks in der Schwäisch Haller Schenkenseehalle 2.

Vom Stadtjugendring Schwäbisch Hall

Mindestens eine Spielerin muss dabei sein

Junge Leute ab 13 Jahren können sich mit einer sechsköpfigen Mannschaft, in der mindestens eine Spielerin und maximal nur ein Vereinspieler/eine Vereinsspielerin dabei sein dürfen, zum Turnier anmelden. Es wird wieder attraktive Preise geben. Für Spaß, tolle Musik und das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Das Mitternachtsvolleyballturnier wird auch dafür genutzt, dass sich die Jugendarbeit von Schwäbisch Hall mit Infoständen präsentiert. So haben Eltern, Jugendliche und an Mitarbeit Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend über Aktivitäten der Jugendlichen unserer Stadt zu informieren.

Haller Stadtjugendring besteht aus 16 Jugendverbänden

Der Stadtjugendring (SJR) ist der Dachverband von derzeit 16 Jugendverbänden. Dazu gehören: Club alpha 60, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft-SHA, Entschiedene Christen Sulzdorf, EFG Baptisten, Evangelisches Jugendwerk, Evangelisch-methodistische Kirche, Jugendfeuerwehr Schwäbisch Hall, Jugendrotkreuz, Junge Union, Jusos, Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Schwäbisch Hall, Para Club Hall, Radio Sthörfunk, Schwäbischer Albverein, Segelfliegerclub SHA. Der SJR fördert eine bunte Palette an Aktivitäten der einzelnen Verbände und auch von freien Initiativen. So werden zum Beispiel Jugendfreizeiten, Kulturveranstaltungen (Lesungen, Konzerte), Mitarbeiterschulungen, Bildungsveranstaltungen und Beschaffung von Materialien unterstützt. Weiterhin dienen die Treffen des SJR dem Austausch und der Beratung der unterschiedlichen Jugendverbände, die einzelnen Aktivitäten werden koordiniert und gemeinsame Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geplant und organisiert.

Weitere Informationen und Kontakt:

Nachfragen und Anmeldung (Stichtag: 14. November 2011) unter sjr-volleyballturnier@action.ms oder beim Fachbereich Jugend, Schule & Soziales, Astrid Winter, Telefon 0791/751-392.

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„Bürgersprechstunde des Landtagsabgeordneten Nik Sakellariou (SPD) in Schwäbisch Hall“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Nikolaos Sakellariou bietet am Donnerstag, 3. November 2011, ab 17 Uhr, eine Bürgersprechstunde in seinem Wahlkreisbüro in der Gelbinger Gasse 14 in Schwäbisch Hall an.

Vom SPD-Wahlkreisbüro Schwäbisch Hall

Anmeldungen nimmt das SPD-Wahlkreisbüro in Schwäbisch Hall unter Telefon 07 91/88 75 oder per E-Mail an wahlkreisbuero.nik@t-online.de entgegen.

Weitere Informationen im Internet:

www.nikolaos-sakellariou.de

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„Pumpensumpf – ein Schurkenstück über Gschäftlesmacher, Spätzleconnections und speichelleckende Berichterstatter“ – Lokalredakteure scheuen eine Buchbesprechung

Sein Buch „Pumpensumpf“ – einen „Politthriller“ über Stuttgart 21, hat Gunter Haug vor kurzem im Kirchberger Kino Klappe vorgestellt. Dabei berichtete der ehemalige SWR-Redakteur, dass die Lokalzeitungen Hohenloher Tagblatt (Crailsheim) und Haller Tagblatt (Schwäbisch Hall) das im Mai 2011 erschienene Buch bis dato nicht besprechen wollten. „Über meine sonstigen Bücher haben diese Zeitungen bisher immer geschrieben“, merkte Haug an. Auch das Buch Pumpensumpf hätten die Zeitungsverlage schon vor längerer Zeit erhalten.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Für die Südwestpresse in Ulm ist Stuttgart 21 eine „Heilige Kuh“

Ein wichtiger Grund für die Nichtbeachtung des neuesten Haug-Buchs in den Lokalzeitungen scheint zu sein, dass sich die Hohenloher Lokalredakteure davor scheuen, ein Werk zu besprechen, das sich deutlich gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 ausspricht. Beide Lokalzeitungsverlage sind geschäftlich aufs Engste mit der Südwestpresse in Ulm verquickt. Die Ulmer Südwestpresse veröffentlicht nicht bloß beim Thema Stuttgart 21 äußerst ungern Meinungen, die nicht der Blattlinie entsprechen. Der Bau von Stuttgart 21, samt der neuen Bahntrasse Stuttgart – Ulm, ist für die Südwestpresse-Manager eine heilige Kuh. Da wagt offensichtlich kein Lokalredakteur den Kopf zu weit aus der Deckung zu strecken.

Viel kriminelle Energie rund um Stuttgart 21

Gegen das „Milliardengrab Stuttgart 21“ engagiert sich der in Stuttgart-Bad Cannstatt geborene Buchautor Gunter Haug auch privat. Der Kriminalroman „Pumpensumpf“ ist nach Aussage des Journalisten und Schriftstellers ein „leider allzu wahres Schurkenstück mit Gschäftlesmachern, Investoren, Spätzlessender, Spätzleconnections, speichelleckende Berichterstatter und viel viel krimineller Energie rund um Stuttgart 21“. Um das Buch zu veröffentlichen, wurde „auch wegen der geistigen Blockaden rund um Stuttgart 21“, im März 2011 der Landhege-Verlag in Haugs Wohnort Schwaigern bei Heilbronn gegründet. Der Politthriller „Pumpensumpf“ ist die erste Neuerscheinung des Verlags, der sich auf historische Romane und schwäbische Literatur festgelegt hat.

Klappentext des Politthrillers „Pumpensumpf“:

Der legendäre „Hotte“ Meyer ermittelt wieder! Zupackender denn je. Ein neuer Fall, der eigentlich gar keiner sein darf, hat ihn elektrisiert: Die Kollegen aus Stuttgart haben ihn um Hilfe gebeten, da sie die strikte Anweisung „von ganz oben“ haben, den Fall schleunigst zu den Akten zu legen. So kämpft sich der Kommissar durch einen undurchschaubaren Sumpf aus Geschäftemachern, korrupten Landespolitikern, Baulöwen und Stuttgart21. Und erlebt dabei ein wahres Schurkenstück. Und dann kam die Landtagswahl mit allen Folgen …

Zur Erinnerung: Folgenreich war bereits die „Höllenfahrt“, einer der ersten Kriminalromane bei dem der Heilbronner Kommissar „Hotte“ Meyer ermittelte. Und zwar so erfolgreich, dass sich der SWR, der damalige Arbeitgeber von Gunter Haug, fristlos von seinem langjährigen Mitarbeiter trennte.

Info: Pumpensumpf, Verlag Landhege, 240 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 978-3-943066-01-2

Gunter Haug: „Aktiv engagiere ich mich auch bei den Unternehmern gegen Stuttgart 21 gegen das Milliardengrab Stuttgart 21. Meine Empfehlung: Informieren Sie sich über die besseren Argumente bei

www.unternehmer-gegen-S21.de

www.kopfbahnhof-21.de

www.bei-abriss-aufstand.de

www.parkschuetzer.de

Und die neuen Publikationsmittel:

www.parkschuetzer.de

www.kontextwochenzeitung.de

Es geht bei diesem Projekt in der Tat um viel viel mehr, als nur um einen Bahnhof: Es geht schlicht um unsere Gesellschaft – um unsere Demokratie! Das wird einem nach einer halben Stunde der Information dann spätestens sonnenklar!

2011 Mai Kriminalroman „Pumpensumpf“ – ein leider allzu wahres Schurkenstück mit Gschäftlesmachern, Investoren, Spätzlessender, Spätzleconnections, speichelleckende Berichterstatter und viel viel krimineller Energie rund um Stuttgart 21 … erschienen ebenfalls im neu gegründeten Landhege Verlag. Mehr Infos unter www.landhege-verlag.de

Weitere Informationen über das Buch „Pumpensumpf“:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zornige-alt-kommissare-ermitteln-im-pumpensumpf.0ff4058c-2378-407e-8285-8e942caf5f33.html

http://www.landhege-verlag.de/Vortrag_GH_Pumpensumpf_V2_260511.pdf

Weitere Informationen im Internet über Gunter Haug:

http://www.gunter-haug.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Haug

http://www.focus.de/kultur/medien/media-box-hoellenfahrt-swr-spaetzleposse-unter-dichtern_aid_192542.html

http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=51895

http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/229-Hoellenfahrt.html

http://www.rp-online.de/digitale/mehr/SWR-Moderator-wegen-Romans-gefeuert_aid_289356.html

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„Hautarztstelle in Schwäbisch Hall kann wieder besetzt werden“ – Erfolgreiche Initiative

Nachdem im Juli 2011 die Besetzung einer Hautarztstelle in Schwäbisch Hall zunächst nicht möglich war, hat jetzt der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in seiner Oktobersitzung den Planungsbereich für Hautärzte in der Stadt wieder geöffnet. Demnach ist es nun wieder möglich, dass sich ein Hautarzt in Hall niederlassen kann.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Stelle wird nun unmittelbar im Ärzteblatt ausgeschrieben

Noch im Juni dieses Jahres hatte der Ausschuss dies abgelehnt und damit begründet, dass rein rechnerisch eine Überversorgung mit Hautärzten in der Stadt vorhanden wäre. Schwäbisch Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (SPD) erklärt dazu: „Nachdem wir im Sommer noch keinen Erfolg bei der Besetzung der Hautarztstelle in unserer Stadt hatten, konnte dieser jetzt erzielt werden. Ich danke daher allen, die sich für die Wiedereröffnung der Stelle eingesetzt haben, angefangen bei der Vorsitzenden der Haller Ärzteschaft, Dr. Elisabeth Körber-Kröll, Frau Sozialministerin Katrin Altpeter, sowie all unseren Abgeordneten, insbesondere Herrn Sakellariou, der mit seiner kleinen Anfrage im Landtag nochmals besonders auf die Problematik aufmerksam gemacht hatte. Die Stelle wird nun unmittelbar im Ärzteblatt ausgeschrieben und ich hoffe, dass eine Besetzung der Stelle nun zeitnah erfolgt.“

Strukturelle Festlegungen aus dem Jahr 1972

Pelgrim weiter: „Nichtsdestotrotz sind die Regelungen zur Besetzung von Facharztstellen zu überprüfen. Die Einteilung der Planungsbereiche beruht auf strukturellen Festlegungen aus dem Jahr 1972 und führt zu einer ungünstigen Zuordnung für Schwäbisch Hall in die Region Heilbronn. Ich habe diese Problematik in Briefen an zahlreiche Entscheidungsträger in Bund und Land angesprochen und gefordert, dass bei dem am 20. Oktober 2011 im Gesundheitsausschuss des Bundestages beratenen Versorgungsstrukturgesetz die Richtlinien entsprechend angepasst werden. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen wird Schwäbisch Hall aufgrund einer ungünstigen Einteilung der Planungsbereiche systematisch benachteiligt und bei der Besetzung von Facharztstellen immer wieder Schwierigkeiten haben.“

Weitere Informationen und Kontakt:

Stadtverwaltung Schwäbisch Hall, Am Markt 6, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/751-245

Fax: 0791/751-466

Internet: www.schwaebischhall.de

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„Öffentlich Bedienstete in Bayern werben für Verpfuschung der Natur/Schöpfung und für die Genmafia“

Öffentlich Bedienstete in Bayern werben, offenbar mit aus öffentlichen Geldern bezahlten „Broschüren“, für die Verpfuschung der Natur/Schöpfung und für die Genmafia.

Zugesandt von R0man Schmitt, Kirchberg/Jagst

Behörde im Gegensatz zur offiziellen Politik der Bayerischen Staatsregierung

„Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) macht sich nach wie vor für genmanipulierte Pflanzen im Futtertrog stark. In einer Broschüre der LfL heißt es, eine flächendeckende gentechnikfreie Fütterung in Bayern „hätte tiefgreifende negative Folgen für die Versorgung mit Eiweißfuttern, die Ausgestaltung der Fütterung und die Wettbewerbsfähigkeit der tierischen Erzeugung in Bayern.“ Damit steht die Behörde im Gegensatz zur offiziellen Politik der Bayerischen Staatsregierung, die auf Gentechnikfreiheit setzt.“

Öffentlich bezahlte und geduldete Perversion. Oder Psychopathologie. Oder wie soll man das bezeichnen?

Weitere Informationen im Internet:

http://www.lfl.bayern.de/publikationen/daten/informationen/p_37129.pdf

http://www.genfoodneindanke.de/wp/2011/10/bayern-wirbt-fur-gentechnik-im-futter/

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Evelyne Gebhardt (SPD): „Mehr Mobilität in Europa mit Berufsausweis“ – Initiativbericht fordert engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten

„Berufliche Mobilität ist ein Schlüsselelement des europäischen Binnen­markts. Aber insbesondere bürokratische Hürden schrecken viele EU-Bürger und Bürgerinnen vor einer grenzüberschreitenden Ausübung ihrer Tätigkeit ab. Die Verfahren zur Anerkennung von Berufsqualifikationen müssen daher einfacher und schneller sein. Die Einführung eines Berufsausweises wäre hierbei ein nächster Schritt in die richtige Richtung“, betont die SPD-Verbraucherschutzexpertin und Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, Evelyne Gebhardt.

Vom Europabüro Künzelsau

Individuelles Recht auf Arbeit überall in der EU

Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments hat die EU-Kommission in einem Initiativbericht dazu aufgefordert, im Rahmen einer sorgfältigen Folgenabschätzung den Nutzen eines Berufsausweises zu prüfen. „Der Berufsausweis führt zu einer Vereinfachung der Anerkennungsverfahren und der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten. Jeder Bürger muss die Möglichkeit haben, sein individuelles Recht auf Arbeit überall in der EU ausüben zu dürfen. Gerade Stellen mit hohen Qualifikationsanforderungen könnten durch mehr Mobilität in Europa besser besetzt werden“, so die SPD-Politikerin Evelyne Gebhardt.

Rücksicht auf die Berufe im Gesundheitswesen nehmen

„Natürlich müssen spezifische Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen gewährleistet und besondere Rücksicht auf die Berufe im Gesundheitswesen genommen werden“, fordert Evelyne Gebhardt abschließend.

Hintergrund:

Mit der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gelten in der Europäischen Union bereits die automatische Berufsanerkennung auf der Grundlage harmonisierter Mindestausbildungsanforderungen in den Bereichen Handwerk, Gesundheit, Architektur, Industrie und Handel. Im März 2010 leitete die Kommission eine Bewertung der Richtlinie ein, im Juni 2011 wurde schließlich ein Grünbuch veröffentlicht. Ein Legislativvorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie ist für Ende 2011 geplant.

Weitere Informationen und Kontakt:

Europabüro Künzelsau, Keltergasse 47, 74653 Künzelsau

Telefon: 0 79 40 – 5 91 22

Fax: 0 79 40 – 5 91 44

Internet: www.evelyne-gebhardt.eu

 

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„Ein geheimnisvoller Spiegelkasten“ – Christoph Poschenrieder liest in Crailsheim aus seinem Roman

Christoph Poschenrieder liest am Mittwoch, 26. Oktober 2011, um 20 Uhr aus seinem Roman „Der Spiegelkasten“. Er eröffnet damit die neue Saison „Begegnungen mit Autoren“ der Literarischen Gesellschaft in Crailsheim. Die Lesung findet im Leseforum der Buchhandlung Baier in Crailsheim statt.

Von der Buchhandlung Baier in Crailsheim

Poschenrieder studierte an der Jesuiten-Hochschule in München

Der 1964 bei Boston (USA) geborene Autor studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und setzte sich schon mit Schopenhauer auseinander, lange bevor er seinen ersten Roman „Die Welt ist im Kopf“ mit dem jungen Schopenhauer in der Hauptrolle schrieb. Das Buch wurde von der Presse enthusiastisch gefeiert („Ein Lesevergnügen…“ schrieb die Süddeutsche Zeitung).

In der schrecklichen Realität des Stellungskriegs nicht den Verstand verlieren

Jetzt schrieb Poschenrieder einen bewegenden Roman über die Macht der Erinnerung und die Kraft der Vorstellung. Im Frühling 1915 schreibt der deutsch-jüdische Offizier Ismar Manneberg aus dem Schützengraben einen Brief an eine Frau, die es nicht gibt – ein x-beliebiges Fräulein Müller. Völlig unerwartet erhält er eine Antwort. Die Zeilen einer Frau sowie die merkwürdigen Methoden eines Militärarztes helfen ihm, in der schrecklichen Realität des Stellungskriegs nicht den Verstand zu verlieren. Neunzig Jahre später findet ein Großneffe Ismar Mannebergs dessen Kriegsfotoalbum und darin auch das verwischte Bild eines „Spiegelkastens“ und versucht herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Info: Die Lesung findet im Leseforum der Buchhandlung Baier in Crailsheim statt. Beginn ist 20 Uhr. Eintrittskarten und günstige Abos gibt es in der Buchhandlung Baier, Telefon 07951-94 03 12)

Programm 2011/2012 der Literarischen Gesellschaft Crailsheim:

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20 Uhr

Christoph Poschenrieder

Mittwoch, 30. November 2011, 20 Uhr

Wilhelm Genazino

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20 Uhr

Benedict Wells

Mittwoch, 18. Januar 2012, 20 Uhr

Ernst Konarek liest Robert Gernhardt

Frühjahr 2012, Termin wird noch bekanntgegeben

Sven Plöger

Sonderveranstaltungen:

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 19 Uhr

Dieter Wieland

Mittwoch, 16. November 2011, 20 Uhr

Joachim Schülke

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„Befürwortet Greenpece Castortransporte?“ – Südwestdeutsche Anti-Atomkraft-Initiativen kritisieren Greenpeace

Greenpeace Deutschland hat den Link zu einem Greenpeace-Video verschickt, mit der Bitte dieses weiterzuverbreiten und zu bewerben. Wir möchten Euch bitten, davon Abstand zu nehmen. In dem Video und in der Öffentlichkeitsarbeit befürwortet Greenpeace mittlerweile Castortransporte und möchte diese nur nicht nach Gorleben, sondern stattdessen in das Zwischenlager in Philippsburg transportiert wissen.

Von den Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen

In Philippsburg ist die gleiche Kartoffelscheune wie in Gorleben

Greenpeace hat dazu eine Studie erstellen lassen, welche Philippsburg mit Gorleben vergleicht und zu dem Schluss kommt, dass der kürzere Transportweg, die fehlende Umladung auf LKW und ein Kerosinableitungssystem für Philippsburg sprechen.

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/studie_zwischenlager_in_philippsburg_sicherer_als_gorleben

Ironischerweise ist das Zwischenlager in Philippsburg ansonsten die gleiche Kartoffelscheune wie in Gorleben, deshalb ist die Greenpeace-Forderung am Schluss des Films: „Kein Atommüll ins Kartoffellager! Zwischenlagerung in Philippsburg genehmigen“ absurd.

Der Weiterbetrieb von Atomanlagen ist gefährlicher Wahnsinn

In der Anti-Atom-Bewegung wurde bisher immer Wert darauf gelegt, auf die Gefahren und den Wahnsinn, den das Betreiben jeglicher Atomanlagen darstellt, hinzuweisen. Keine Kartoffelscheune ist besser als die andere, eine Diskussion darüber dient nur den Interessen der Atomindustrie und fördert den Weiterbetrieb.

Südwestdeutsche Anti-Atom-Initiativen lehnen jegliche Atommülltransporte ab

Die Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen lehnen jegliche Atommülltransporte ab, solange in Atomkraftwerken, Atomforschungseinrichtungen, Uranminen, Urananreicherungsanlagen und Brennelementefabriken weiter neuer Atommüll produziert wird. Die Atommülltransporte dienen nur einem Zweck: Atomanlagen weiter betreiben zu können und eine Lösung der Atommüllproblematik vorzugaukeln. Mit dem Abtransport aus der Plutoniumfabrik in La Hague wird dort Platz geschaffen, für die weitere Abtrennung von atomwaffenfähigem Plutonium und einhergehender Verseuchung der Umwelt besonders im Ärmelkanal und der Normandie. So fuhr erst am 12. Oktober 2011 ein Atommülltransport aus dem holländischen AKW Borssele zur Wiederaufarbeitung nach La Hague, er wurde dabei von Protesten belgisch-französischer Anti-Atom-Initiativen begleitet.

Verbleib des Mülls vor Ort gefordert

Diese Haltung ist kein Ausdruck des Sankt-Florian-Prinzips, so haben zum Beispiel die Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen im Rahmen der Nachttanzblockade im Februar 2011 auch den Castortransport von Karlsruhe nach Lubmin behindert und einen Verbleib des Mülls vor Ort gefordert!

http://www.nachttanzblockade.de

Die Greenpeaceposition der Umleitung nach Philippsburg fällt auch den Aktivist_innen in Valognes in den Rücken, welche dieses Jahr den Castortransport bei der Abfahrt stoppen wollen und wirkt demobilisierend auf den französischen Widerstand.

http://valognesstopcastor.noblogs.org

Komplette Absage des Castortransports und Stopp des Endlagerausbaus in Gorleben

Bitte schließt Euch unserer Forderung nach einer kompletten Absage des Castortransports und den Stopp des Endlagerausbaus in Gorleben an. Unterstützt den Aufruf zur Südblockade und die Auftaktkundgebung in Dannenberg

https://www.gorleben-castor.de/index.php?cont=16_1

http://www.castor-suedblockade.de/2011/suedblockade-unterstuetzen.html

Zur Greenpeace-Studie:

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/studie_zwischenlager_in_philippsburg_sicherer_als_gorleben

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/111018_HAW_Philippsburg.pdf

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„Hohenlohe sagt Ja zum Ausstieg aus dem Immobilienprojekt Stuttgart 21“ – Aktionsbündnis gegründet

Die Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg stimmen am Sonntag, 27. November 2011, zum ersten Mal direkt über ein Landesgesetz ab – über das Ausstiegsgesetz zu Stuttgart 21. Das Bahnhofs- und Immobilienprojekt in der Landeshauptstadt wird gravierende Auswirkungen auch auf die Region Hohenlohe haben.

Von Silvia Wagner, DGB-Regionssekretärin für Nordwürttemberg

Pressekonferenz am Freitag in Waldenburg

Aus diesem Grund wurde das Aktionsbündnis „Hohenlohe sagt JA zum Ausstieg“ gegründet. Das Bündnis stellt geplante Aktionen am Freitag, 21. Oktober 2011, um 13.30 Uhr in der Künstlerkneipe Gleis 1, Am Bahnhof, in 74638 Waldenburg bei einer Pressekonferenz vor.

Von Gangolf Stocker gibt’s Informationen aus erster Hand

Berichte, Informationen und Antworten auf wichtige Fragen gibt es von Gangolf Stocker, dem langjährigen Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 und Vertreter des landesweiten Bündnisses „JA zum Ausstieg“ sowie von Florian Lany und Silvia Wagner, SprecherInnen des Bündnisses „Hohenlohe sagt JA zum Ausstieg“ und weiteren VertreterInnen des Bündnisses. Die Veranstalter freuen sich auf Fragen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Silvia Wagner, DGB-Regionssekretärin

DGB Region Nordwürttemberg, Büro Schwäbisch Hall, Haller Straße 37, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791-950 290

Fax: 0791-9502932

Internet: http://www.nordwuerttemberg.dgb.de

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„Ein Gemeinderat darf nicht zur geschlossenen Gesellschaft verkommen“ – Negativbeispiele in Schwäbisch Hall und Fichtenau

Offenheit und Öffentlichkeit sind Grundvoraussetzungen des parlamentarischen Staates. Wo Volksvertreter sich vor dem Volk hinter verschlossenen Türen verschanzen, stirbt erst die Demokratie und dann die Freiheit. Soweit die Theorie.

Von Wolfgang Moser, Fichtenau

Unverfrorenes Beispiel aus Schwäbisch Hall

Die Praxis: Die Missachtung des Öffentlichkeitsgebotes von Gemeinderatssitzungen ist für viele Bürgermeister – welcher Fichtenauer Sitzungsbesucher könnte nicht ein traurig Lied davon singen – zur lässigen Gewohnheit geworden. Nach der Devise, was öffentlich ist, bestimme ich, sperren sie den Volkssouverän immer öfter von der Teilnahme aus. Ein besonders unverfroren praktiziertes Beispiel gelangte jetzt aus dem Schwäbisch Haller Gemeinderat ans Licht.

„Die Sitzungen des Gemeinderats sind öffentlich.“

„Gemeinderat lässt Bürger zu Sitzungen zu“, meldeten unlängst das Hohenloher Tagblatt, Haller Tagblatt und Rundschau Gaildorf, sichtlich erfreut darüber, dass selbige nun „dabei sein dürfen“. Und zitieren den Schwäbisch Haller Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (SPD) mit der gönnerhaften Bemerkung: „Wenn dem nichts widerspricht, können wir das so handhaben.“ Der Mann hat offenbar Sinn für besonders sarkastischen Humor. Oder er kennt seine eigene Geschäftsordnung nicht. Dort heißt es, über jeden Widerspruch erhaben: „Die Sitzungen des Gemeinderats sind öffentlich.“ Schwäbisch Hall, den 27. April 2006.“ Unterschrift: Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister (…)

Den ganzen Artikel von Wolfgang Moser gibt es auf der Internetseite Fichtenauer Forum:

http://fichtenauerforum.blogspot.com/2011/10/geschlossene-gesellschaft.html

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