„Dialog und Argumente müssen von nun an das Feld bestimmen“ – SPD veranstaltet „parteiöffentliches“ Diskussionsforum zu Stuttgart 21

Das Projekt Stuttgart 21 beschäftigt die Bevölkerung und es beschäftigt die SPD. Auch in der SPD finden sich Befürworter und Gegner.

Von der SPD Baden-Württemberg

Brücke zwischen den Lagern zu bauen

Als Landes-SPD stehen wir vor der Aufgabe, eine Brücke zwischen den Lagern zu bauen, anstatt diese immer weiter zu spalten. Nicht Sprachlosigkeit, sondern Dialog und Argumente müssen von nun an das Feld bestimmen. Daher wollen wir auf einem Diskussionsforum der SPD Baden-Württemberg mit Befürwortern und Kritikern intensiv über das Projekt diskutieren. Ich würde mich sehr freuen, euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

Nils Schmid
Landesvorsitzender

Programm des „parteiöffentlichen“ Diskusskonsforums in Untertürkheim (nur SPD-Mitglieder haben Zutritt):

Samstag, 18. September 2010
Sängerhalle Untertürkheim, Lindenschulstraße 29

15.15 Uhr Begrüßung und Einführung
Dr. Nils Schmid, SPD-Landesvorsitzender und designierter Spitzenkandidat

15.30 Uhr Diskussion dreier Themenblöcke, jeweils mit Kurzpräsentationen durch einen Befürworter und einen Kritiker, Gespräch auf dem Podium, Nachfragen und Kommentaren von Seiten des Plenums.

1. Implikationen für den Fern- und Regionalverkehr: Konzepte, Kosten und  Nutzen
Pro: Wolfgang Arnold, Vorstand Stuttgarter Straßenbahnen AG
Kontra: Michael Holzhey, KCW GmbH

2. Städtebauliche Perspektiven für Stuttgart im Rahmen von Stuttgart 21
Pro: Matthias Hahn, Baubürgermeister
Kontra: Prof. Roland Ostertag, Architekt, ehemaliger Präsident der Bundesarchitektenkammer

3. Entscheidungsfindung und Legitimation
Pro: Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
Kontra: Peter Grohmann, „die anstifter“

Moderation: Prof. Dr. Ortwin Renn, Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart und Dialogik gemeinnützige GmbH

18.30 Uhr Schlusswort und Ausblick
Dr. Nils Schmid, SPD-Landesvorsitzender und designierter Spitzenkandidat

Konferenzort:

Sängerhalle Untertürkheim
Lindenschulstraße 
70327 Stuttgart-Untertürkheim
Telefon 0711/336927-0
Internet: http://www.stuttgart-locations.de/de/location/details/saengerhalle-untertuerkheim

Anmeldung:

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um verbindliche Rückmeldung bis Freitag, den 17. September 2010 an:
Susanne Hofmann-Wildt, susanne.hofmann-wildt@spd.de
Telefon: 0711 / 61936-50
Fax: 0711 / 6193620

Anreise

Mit dem Pkw:
B 10 / B 14 Richtung Stuttgart-Untertürkheim. In Untertürkheim Ausschilderung „Sängerhalle“ folgen.
Parkmöglichkeiten sind direkt an der Halle ausreichend vorhanden.

Mit ÖPNV:
Ab Hauptbahnhof Stuttgart mit der S-Bahn S1 Richtung Plochingen, Haltestelle Untertürkheim. Mit der U4 von der Station Rotebühlplatz/Stadtmitte oder aus der Innenstadt kann man ebenfalls zur Station Untertürkheim fahren. Ebenfalls ist die Haltestelle mit der U13 zu erreichen.

Die Veranstaltung ist parteiöffentlich. SPD-Mitglieder bitte unbedingt Mitgliedsbuch beziehungsweise SPD-Card mitbringen und an der Einlasskontrolle vorzeigen. Nichtmitglieder können aus Platzgründen keinen Zutritt zur Halle erhalten.

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„Industrie manipuliert die Wissenschaft“ – Bericht über die Mahnwache der Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk in Gschlachtenbretzingen

Hohenlohe-Ungefiltert veröffentlicht hier einen Bericht über die Mahnwache regionaler Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk, die vor einigen Tagen in Gschlachtenbretzingen (Gemeinde Michelbach/Bilz) stattgefunden hat. Ergänzt wird dieser Artikel durch ein „Update“ aus der Region zum Mobilfunk und den „Freiburger Appell“.

Von Roman Schmitt, Kirchberg/Jagst-Hornberg

„Sicherheit von Handys ist wissenschaftlicher Betrug“

„Die Industrie manipuliert die Wissenschaft und vermittelt der Öffentlichkeit, dass diese Studien die Sicherheit von „Handys“ beweisen. Das ist wissenschaftlicher Betrug.“ Dr. Dr. George L. Carlo, Ph.D., M.S., J.D., Arzt und Rechtsanwalt, Ex-Beauftragter der Mobilfunkindustrie, Leiter einer 28,5 Millionen Dollar Studie zu den Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung1

Mahnwache von Polizei bewacht

Die angekündigte Mahnwache der Bürgerinitiativen gegen Tetra-Funk, Mobilfunk und elektromagnetische Verstrahlung fand am Donnerstag, 9. September 2010 statt. Es kamen etwa 70 Erwachsene plus Kinder sowie drei freundliche Polizeibeamte mit Schusswaffen. Die Veranstaltung verlief friedlich und informativ. Die Kinder spielten und die Bürgerinitiativen im Landkreis Schwäbisch Hall informierten in einem Kurzvortrag per Megaphon, in Gesprächen und mit aussagekräftigen Plakaten über die Gefahren von Tetra-und Mobilfunkverstrahlung.

Ankündigungen und Termine:

Am Samstagvormittag, 25. September 2010, findet eine weitere Mahnwache in Schwäbisch Hall statt. Ort und genauer Zeitpunkt werden noch bekannt gegeben.

Am Sonntag, 26. September 2010, um 18 Uhr, findet in der Stadthalle 74592 Kirchberg/Jagst, Crailsheimer Straße, eine Informationsveranstaltung zum Thema Tetra-Funk, Mikrowellen-Mobilfunk und technologische Strahlenbelastungen statt. Bürgerinnen und Bürger aus allen Gemeinden der Region sind herzlich willkommen.

Referenten:

Dr. med. Barbara Dohmen, Mitbegründerin des Freiburger Appells2 3, Freiburg:
Konsequenzen des Mobilfunk-Konsums – Verantwortung für unsere Kinder

Herr Ulrich Weiner4, betroffener Funktechniker, Südschwarzwald:
Was ist Tetra-Funk? Erläuterung der Risiken

Herr Schuldirektor a. D. Hans Schmelzer, Helmstadt:
Todesursache Mobilfunk? Erfahrungsbericht über die Krebshäufigkeit neben Sendeanlagen

„Updates“ aus der Region:

1. Rot am See:
Auf das Lagerhaus wurden unlängst rundum UMTS Antennen installiert. Es wurden Fotos gemacht. Dies wird die ohnehin schlimme Verstrahlungssituation im Umkreis von einen bis zwei Kilometern um das Lagerhaus weiterhin verschärfen. Messungen der Bürgerinitiativen ergaben Werte von zirka 1100 Mikrowatt/qm auf dem Schulhof. In den exponierten (Fensterfront in Richtung Strahlenquellen) Klassenzimmern dürften ähnlich hohe, wenn nicht höhere Belastungen messbar sein.

2. Blaufelden:
Am Rande des Neubaugebietes am nördlichen Ortseingang westlich der B 290 wurden ebenfalls Werte von bis zu 2000 Mikrowatt/qm gemessen. Angeblich soll der Mast am Ortseingang/Wasserbehälter erneuert und aufgerüstet werden. Dies würde eine weitere Verschlimmerung der Strahlungssituation bedeuten. Möglicherweise liegen Bürgermeister Klaus Köger und dem Gemeinderat Blaufelden Informationen vor, ob die erwähnte Maßnahme tatsächlich umgesetzt werden soll.

Anmerkung: Baubiologisch wird eine starke Anomalie mit 5-100 Mikrowatt/qm definiert.5 Dr. Barbara Dohmen wird anlässlich der oben genannten Informationsveranstaltung am 26. September 2010, um 18 Uhr in Kirchberg/Jagst über die Auswirkungen derartig hoher Strahlenbelastungen aus medizinischer Sicht und ihrer langjährigen Erfahrung mit Mikrowellensyndromen und gravierenden, zum Teil tödlichen, funkstrahlungsbedingten
Erkrankungen informieren.

Freiburger Appell6

Freiburger Appell, in welchem über 60 praktizierende Ärzte aufgrund Ihrer Erkenntnis der ansteigenden Zahl an schweren und chronischen Krankheiten u.a. massive Reduzierungen der Funkleistungen und eine Überarbeitung des DECT-Standards fordern:

Aus großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die Ärzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die Öffentlichkeit.

Wir beobachten in den letzten Jahren bei unseren Patientinnen und Patienten einen dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, insbesondere

– Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität)
– Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind
– Herzrhythmusstörungen
– Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen
– hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie
– Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore

Wir beobachten außerdem ein immer zahlreicheres Auftreten von unterschiedlichen, oft bei Patienten als psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie

– Kopfschmerzen und Migräne
– chronische Erschöpfung
– innere Unruhe
– Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit
– Ohrgeräusche
– Infektanfälligkeit
– Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärlich sind

um nur die auffälligsten Symptome zu nennen.

Da uns Wohnumfeld und Gewohnheiten unserer Patienten in der Regel bekannt sind, sehen wir, speziell nach gezielter Befragung, immer häufiger einen deutlichen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer Funkbelastung z.B. in Form einer

– Installation einer Mobilfunkanlage im näheren Umkreis der Patienten
– Intensiven Handynutzung
– Anschaffung eines DECT , Schnurlos-Telefons im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft.

Wir können nicht mehr an ein rein zufälliges Zusammentreffen glauben, denn zu oft beobachten wir eine auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten,

zu oft bessert sich die Krankheit oder verschwinden monate- bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer Zeit nach Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im Umfeld des Patienten,

zu oft bestätigen zudem baubiologische Messungen außergewöhnlicher elektromagnetischer Funkintensitäten vor Ort unsere Beobachtungen.

Aufgrund unserer täglichen Erfahrungen halten wir die 1992 eingeführte und inzwischen flächendeckende Mobilfunktechnologie und die seit 1995 käuflichen Schnurlostelefone nach DECT-Standard für einen der wesentlichen Auslöser dieser fatalen Entwicklung! Diesen gepulsten Mikrowellen kann sich niemand mehr ganz entziehen.

Sie verstärken das Risiko bereits bestehender chemischer und physikalischer Umwelteinwirkungen, belasten zusätzlich die Immunabwehr und können die bisher noch ausgleichenden Gegenregulationsmechanismen zum Erliegen bringen.

Gefährdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen.

Unsere therapeutischen Bemühungen um die Wiederherstellung der Gesundheit bleiben immer häufiger ohne Erfolg. Denn das ungehinderte Eindringen der Dauerstrahlung in Wohn- und Arbeitsbereiche, speziell in Kinder- und Schlafzimmer, die wir als äußerst wichtige Orte der Entspannung, Regeneration und Heilung ansehen, verursacht pausenlosen Stress und verhindert eine grundlegende Erholung des Kranken.

Angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung sehen wir uns verpflichtet, unsere Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen, insbesondere nachdem wir hörten, dass die Gerichte eine Gefährdung durch Mobilfunk als rein hypothetisch betrachten.

Was wir in unserem Praxisalltag erleben ist alles andere als hypothetisch! Wir sehen die steigende Anzahl chronisch Kranker auch als Folge einer unverantwortlichen Grenzwertpolitik, die, anstatt den Schutz der Bevölkerung vor den Kurz- und besonders Langzeitauswirkungen der Mobilfunkstrahlen zum Handlungsmaßstab zu nehmen, sich dem Diktat einer längst hinreichend als gefährlich erkannten Technologie
unterwirft.

Es ist für uns der Beginn einer sehr ernst zu nehmenden Entwicklung, durch welche die Gesundheit vieler Menschen bedroht wird.

Wir lassen uns nicht länger vertrösten auf weitere, irreale Forschungsergebnisse, die erfahrungsgemäß oftmals von der Industrie beeinflusst werden, während beweiskräftige Untersuchungen ignoriert werden.

Wir halten es für dringend erforderlich, jetzt zu handeln!

Als Ärzte sind wir vor allem Anwälte unserer Patienten. Im Interesse aller Betroffener, deren Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit derzeit aufs Spiel gesetzt werden, appellieren wir an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen.

Unterstützen Sie mit Ihrem ganzen Einfluss unsere Forderungen:

– Neue gesundheitsverträgliche Kommunikationstechniken mit interessenunabhängiger Abwägung der Risiken speziell vor deren Einführung.

und als Sofortmaßnahmen und Übergangsregelung:

– Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen auf ein biologisch vertretbares Maß speziell in Schlaf- und Regenerationsbereichen.

– Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, damit die Strahlungsbelastung nicht noch um ein Vielfaches zunimmt.

– Mitspracherecht der Bevölkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen, was für eine Demokratie selbstverständlich sein sollte.

– Aufklärung der Bevölkerung und speziell der Handynutzer über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder und somit bewussterer Umgang.

– Handyverbot für Kinder und Nutzungseinschränkung für Jugendliche

– Verbot der Handy-Benutzung und DECT-Telefone in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Veranstaltungsstätten, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln analog dem Rauchverbot.

– Handy- und Mobilfunkfreie Zonen analog autofreien Bereichen

– Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden.

– Industrieunabhängige Forschung endlich unter Einbeziehung der reichlich vorhandenen kritischen Forschungsergebnisse und unserer ärztlichen Beobachtungen.

Die Erstunterzeichner:

Dr. med. Thomas Allgaier, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Heitersheim
Dr. med. Christine Aschermann, Nervenärztin, Psychotherapie, Leutkirch
Dr. med. Waltraud Bär, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Wiesloch
Dr. med. Wolf Bergmann, Allgemeinmedizin, Homöopathie, Freiburg
Dr. med. H. Bernhardt, Kinderheilkunde, Schauenburg
Dr. med. Klaus Bogner, Allgemeinmedizin, Friedrichshafen
Dr. Karl Braun von Gladiss, Allgemeinmedizin, Ganzheitsmedizin, Teufen
Hans Brüggen, Internist, Lungen- und Bronchialheilkunde, Umweltmedizin, Allergologie, Deggendorf
Dr. med. Christa-Johanna Bub-Jachens, Allgemeinärztin, Naturheilverfahren, Stiefenhofen
Dr. med. Arndt Dohmen, Innere Medizin, Bad Säckingen
Barbara Dohmen, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Bad Säckingen
Verena Ehret, Ärztin, Kützting
Dr. med. Joachim Engels, Innere Medizin, Homöopathie, Freiburg
Karl-Rainer Fabig, Praktischer Arzt
Dr. med. Gerhilde Gabriel, Ärztin, München
Dr. med. Karl Geck, Psychotherapie, Murg
Dr. med. Jan Gerhard, Kinderheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ahrensburg
Dr. med. Peter Germann, Arzt, Umweltmedizin, Homöopathie, Worms
Dr. med. Gertrud Grönenthal, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Bann
Dr. med. Michael Gälich, Arzt, Schopfheim
Julia Gänter, Psychotherapie, Korbach
Dr. med. Wolfgang Haas, Innere Medizin, Dreieich
Dr. med. Karl Haberstig, Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Psychosomatik, Inner-Urberg
Prof. Dr. med. Karl Hecht, Spezialist für Stress-, Schlaf-, Chrono- und Raumfahrtmedizin, Berlin
Dr. med. Bettina Hävels, Allgemeinmedizin, Lörrach
Walter Hofmann, Psychotherapie, Singen
Dr. med. Elisabeth Hüppel, Naturheilverfahren, Orthopädie, Dorfen
Dr. med. Rolf Janzen, Kinderheilkunde, Waldshut-Tiengen
Dr. med. Peter Jaenecke , Zahnarzt, Ulm
Beate Justi, Psychiatrie, Psychotherapie, Hannover
Michaela Kammerer, Ärztin, Murg
Karl Kienle, Praktischer Arzt, Homöopathie, Chirotherapie, Naturheilverfahren, Schongau
Dr. med. Monika Kuny, Psychotherapie, Grünwald
Dr. med. Michael Lefknecht, Allgemeinmedizin , Umweltmedizin, Duisburg
Dr. med. Volker zur Linden, Innere Medizin, Bajamar
Dr.med. Martin Lion, Arzt, Homöopathie, Ulm
Dr. med. Dagmar Marten, Ärztin, Ochsenfurt
Dr. Rudolf Meierhöfer, Zahnarzt, Roth
Dr. med. Rudolf Mraz, Psychotherapie, Naturheilverfahren, Stiefenhofen
Dr. med. Otto Pusch, Nuklearmedizin, Bad Wildungen
Dr. med. Josef Rabenbauer, Psychotherapie, Freiburg
Elisabeth Radloff-Geck, Ärztin, Psychotherapie, Homöopathie, Murg
Dr. med. Anton Radlspeck, Praktischer Arzt, Naturheilverfahren, Aholming
Barbara Rautenberg, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Kützting
Dr. med. Christof Rautenberg, Internist, Kützting
Dr. med. Hans-Dieter Reimus, Zahnarzt, Oldenburg
Dr. med. Ursula Reinhardt, Allgemeinmedizin, Bruchkübel
Dr. med. Dietrich Reinhardt, Innere Medizin, Bruchkübel
Dr. med. Andreas Roche, Allgemeinmedizin, Kaiserslautern
Dr. med. Bernd Salfner, Kinderheilkunde, Allergologie, Waldshut-Tiengen
Dr. med. Claus Scheingraber, Zahnarzt, München
Dr. med. Bernd Maria Schlamann, Zahnarzt, Heilpraktiker, Ahaus-Wessum
Dr. med. Hildegard Schuster, Psychotherapie, Lörrach
Norbert Walter, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Bad Säckingen
Dr. med. Rosemarie Wedig, Ärztin, Psychotherapie, Homäopathie, Düsseldorf
Dr. med. Günter Theiss, Allgemeinmedizin, Frankfurt
Prof. Dr. med. Otmar Wassermann, Toxikologie, Schönkirchen
Prof. Dr. med. H.-J. Wilhelm, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Phoniater, Frankfurt
Dr. med. Barbara Wärschnitzer-Hänig, Dermatologie, Allergologie, Umweltmedizin, Kempten
Dr. Dr. med. Ingo Frithjof Zörn, Allgemeinmedizin, Phlebologie, Naturheilverfahren, Umweltmedizin,
Nordrach

Unterstützerliste des FREIBURGER APPELLS:

Dr. med. Wolfgang Baur, Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Umweltmedizin, Vienenburg
Prof. Dr. Klaus Buchner, Physiker, München
Volker Hartenstein, MdL Bayerischer Landtag, Ochsenfurt
Maria und Bruno Hennek, Selbsthilfegruppe der Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigten, Würzburg
Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizinphysiker, Stokelsdorf
Wolfgang Maes, Baubiologie und Umweltanalytik, Neuss
Helmut Merkel, 1.Vorsitzender des Verband Baubiologie, Bonn
Peter Neuhold, Heilpraktiker, Berlin
Prof. Dr. Anton Schneider, wissenschaftl. Leiter des Institut f’ür Baubiologie und Ökologie, Neubeuern
Dr. Birgit Stöcker, Vorsitzende des Selbsthilfevereins für Elektrosensible, München
Prof. Dr. Alfred G. Swierk, Mainz
Dr. Ulrich Warnke, Biophysik, Biopsychologie, Biomedizin, Saarbrücken
Gruppe Hans-U. Jakob, Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener
Hans-U.J akob, Sachverständiger für NIS und Webmaster http/www.gigaherz.ch

Abschließend ein Zitat von Dr. Barry Trower, Ex-Regierungswissenschaftler, Mikrowellen-Waffenexperte und Verfasser des „Vertraulichen Berichtes über TETRA ausschließlich für die Polizei von England und Wales“, der auf einer BürgerInnenversammlung in Sutton Coldfield, England, sprach:7 8„Diese Regierung, einige der Regierungswissenschaftler und diese (Mobilfunk-) Industrie werden sich verantworten müssen für mehr Todesfälle in Friedenszeiten als jemals irgendeine Terroristengruppe in der ganzen Welt.“

Quellen und Hintergründe:

1
Herr Dr. Dr. Carlo, Arzt und Rechtsanwalt, war von 1993 bis 1999 Leiter eines 28,5 Millionen Dollar-Forschungsprogramms, das von der US-Mobilfunkindustrie in Auftrag gegeben und finanziert worden war. Es ging dabei um die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Mobiltelefonen auf die menschliche Gesundheit. Im Frühjahr 1999 fanden die Forscher, die er beauftragt hatte, unerwartet alarmierende Ergebnisse, wie etwa Schäden am Genom und ein erhöhtes Risiko an Gehirntumoren, einem Uvealmelanom (Augentumor) oder einem Akustikusneurinom zu erkranken. Carlo wurde verboten, seine Ergebnisse an die Öffentlichkeit zu bringen. Daran hielt er sich aber nicht. Er versuchte in einer Art Vortragsmarathon, Vertreter aus Mobilfunkindustrie und Politik zum offenen Dialog zu bewegen und Veränderungen zum Schutz der Bevölkerung anzumahnen. Dies gelang ihm nicht.
Nachdem Dr. Carlo „Angebote“ der Mobilfunkindustrie Stillschweigen zu bewahren abgelehnt hatte, begann die Industrie, sich auf breiter Front von ihm und seinen Forschungsergebnissen zu distanzieren. Es wurde üble Gerüchte über sein Berufs- und Privatleben in Umlauf gebracht. Seine Scheidungsunterlagen wurden öffentlich gemacht. Dann begannen die persönlichen Angriffe. Er wurde finanziell und körperlich bedroht. Sein Wohnhaus wurde per Brandstiftung (Aussage der Behörden) zerstört. Dr. Carlo konnte unverletzt entkommen. Er betreibt die Datenbank   http://www.health-concerns.org/

http://www.hans.org/magazine/349/A-Real-Hero-George-Carlo

Film „Der Handykrieg“: http://player.vimeo.com/video/14770639

http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/appell/DrCarloanAT+Tde.pdf
http://www.whistleblower-netzwerk.de/verein/iserlohn/vortrag_carlo.pdf
http://www.tapsns.com/gallery.php?mode=profile&galleryid=3202
http://www.emf-health.com/reports-carlo-att.htm
http://www.elektrosmognews.de/news/carlohconcerns.htm
http://www.youtube.com/watch?v=2GD_BKTWyTY
http://www.amazon.co.uk/Cell-Phones-Invisible-Hazards-Wireless/dp/078670960X
http://omega.twoday.net/stories/3280721/
http://www.emf-health.com/dr-george-carlo.htm

2
http://www.igumed.de/images/fa_1_03.pdf
3
http://tinyurl.com/33s8zjv
4
http://ul-we.de/
5
http://www.elektrosmog-messen.de/mobilfunk12.html
6
http://www.igumed.de/images/fa_1_03.pdf
7
http://www.radiationresearch.org/pdfs/eileen_my_story.pdf
8
http://tinyurl.com/2utdmmo
http://tinyurl.com/3ywy243

Weitere Informationen im Internet:

http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/TETRA/Scheiner_Tetra.pdf

http://www.drscheiner-muenchen.de/html/TETRA.pdf

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„Immer wie nie“ – Trailer zu neuem Muswiesenfilm ist online zu sehen

Einen brandneuen Dokumentarfilm über die Muswiese 2009 hat die Firma Cbra-Film aus Kirchberg/Jagst-Gaggstatt vor einigen Tagen fertiggestellt. Der Trailer zum Muswiesenfilm „Immer wie nie“ ist online zu sehen auf der Internetseite http://www.youtube.com/watch?v=1ZxYLDUAlu0

Kontakt zur Firma CBra-Film:

CBra-Film
Cornelius Braitmaier
Brunnenstraße 22
74592 Kirchberg an der Jagst
Telefon +49 7954 921941
E-Mail: cbra-film@t-online.de

Internet: http://www.cbra-film.de/

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„Crailsheimer Genossen ernst zu nehmen, fällt zunehmend schwer“ – Vom CDU-Stadtverband Crailsheim

„Es war zu erwarten, dass die Crailsheimer SPD-Genossen aufheulen, wenn man ihnen den Spiegel der Wahrheit in Sachen Stuttgart 21 vor die Nase hält“, erklärt der  Vorsitzende des CDU-Standverbandes Crailsheim Helmut W. Rüeck.

Vom CDU-Stadtverband Crailsheim

„Unglaubwürdig“

Aber, dass sie jetzt auch noch den Bürgern suggerieren wollen, der Crailsheimer Bahnhof habe vor der Renovierung gestanden, die nun wegen Stuttgart 21 verschoben werde, schlage dem Fass den Boden heraus und zeige deutlich auf, wie unglaubwürdig sie vorgehen.

Desinteresse der Bahn AG

Dass sich am Zustand des Crailsheimer Bahnhofs einiges ändern muss, stehe für den CDU-Stadtverband Crailsheim fest. Entsprechende Vorstöße der CDU seien aber in den vergangenen Jahren am Desinteresse der Bahn AG und des Bundesverkehrsministeriums gescheitert.

Elf Jahre SPD-Verkehrsminister

Genauso stehe auch fest: 1998-2009 (11 Jahre!!!) Bundesverkehrsminister der SPD und keine bekannt gewordene Initiative des SPD-Ortsvereins, den jetzigen Zustand zu ändern! Auch hier hätten die Genossen ihren Einsatz wieder verpennt.

„Bewusste Verdrehung“

Der Versuch, zu verschleiern, im Landtag für S 21 gestimmt zu haben und die bewusste Verdrehung von Tatsachen zeige erneut das unseriöse Vorgehen der Crailsheimer Genossen auf.

Bürgeranliegen ernst nehmen

„Die Anliegen der Bürger im Wahlkreis werde ich nach wie vor ernst nehmen und entsprechend handeln. Die Crailsheimer SPD noch ernst zu nehmen, fällt mir allerdings zunehmend schwer“, so Helmut W. Rüeck abschließend.

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„SPD muss sich selbst Fragen stellen“ – Kritik des CDU-Stadtverbands Crailsheim an einer SPD-Pressemitteilung

Auf die Forderung des SPD-Ortsvereins Crailsheim nach einem Volksentscheid zum umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 reagiert der CDU-Stadtverband Crailsheim mit einer Pressemitteilung. Die Pressemitteilung des CDU-Stadtverbands Crailsheim mit der selbstgewählten Überschrift „SPD muss sich selbst Fragen stellen!“ ist unten im Wortlaut zu lesen.

Vom CDU-Stadtverband Crailsheim

CDU: Crailsheimer SPD schaut mit größtem Neid auf politischen Volksfestauftakt

„Wir freuen uns über die Werbung der Crailsheimer SPD für unsern Politischen Volksfestauftakt. Seit über 25 Jahren schaut sie bekanntlich mit größtem Neid auf diese Veranstaltung“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Helmut W. Rüeck zur jüngsten Pressemitteilung der SPD. Rüeck ist dafür, das Thema Stuttgart 21 offensiv zu diskutieren und ist sich sicher, dass Ministerpräsidäsident Stefan Mappus am 16. September, im Engelzelt, auch dazu klar Stellung beziehen wird.

Für einen Treppenwitz hält Rüeck allerdings die Tatsache, dass die örtliche SPD in ihrer Pressemitteilung verschweigt, dass die SPD-Landtagsfraktion bei allen Beschlüssen zu Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen/Ulm zugestimmt habe. Dies allein schon zeuge von der hohen Unseriosität der Pressemitteilung der SPD.

Man könne zum Projekt Stuttgart 21 durchaus zu unterschiedlichen Auffassungen gelangen. Wieso die Crailsheimer SPD-Granden aber erst jetzt heulten und anscheinend ihren Einsatz verschlafen haben, um vor den Beschlussfassungen Einfluss auf ihre eigene Landtagsfraktion zu nehmen, diese Frage müsse sich die SPD selbst stellen, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende abschließend.

Hohenlohe-ungefiltert hat alle drei Pressemitteilungen (zwei der SPD und eine der CDU) zum Thema in folgendem Artikel dokumentiert: http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=8609

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Ausstieg aus dem Bahnprojekt Stuttgart 21 soll 400 bis 500 Millionen Euro kosten – VCD-Aufruf zur heutigen Menschenkette in Stuttgart

Erneut hat ein Fachmann die realistischen Ausstiegskosten bei Stuttgart 21 mit maximal 400 bis 500 Millionen Euro berechnet und macht deutlich, dass Wolfgang Drexler mit seinen „1,4 Milliarden Euro“ die BürgerInnen wieder einmal belügt (http://www.fr-online.de/wirtschaft/ende-mit-weniger-schrecken/-/1472780/4588792/-/index.html)

Vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe

Heute, Freitag, 10. September 2010, ab 19 Uhr, Demo in Stuttgart mit Menschenkette:

Was: Menschenkette gegen Stuttgart 21 zwischen Rotebühlplatz = CDU-Zentrale und Wilhelmsplatz = SPD-Zentrale danach Demo zur Kundgebung am Schlossplatz

Treffpunkt für VCDlerInnen: Anfang Tübinger Straße (Nähe VCD-Landesverband) – hier trifft sich der KV Stuttgart mit den K21-VCD-Fahnen
Wann: 18.50 Uhr – Beteiligung an der Menschenkette im Bereich der Fritz-Elsass-Straße. Da es gegen 20 Uhr bereits langsam dunkel wird, wäre es sinnvoll wieder Lichter mitzubringen.

Unterschreiben Sie auch die aktuelle Aktion bei Campact:
http://www.campact.de/bahn/sn3/signer

OBEN BLEIBEN!

Infos zu Stuttgart 21 und den Alternativen gibt es z.B. auf folgenden Internetseiten:
Die facebook-Gruppe „Kein Stuttgart 21“:
http://www.facebook.com/keinstuttgart21
Im Weblog „Bei Abriss Aufstand“ die neusten Infos und Links zu Presseartikeln:
http://www.beiabrissaufstand.de/
Alle Infos rund um S 21 und die Alternative „Moderner Kopfbahnhof“:
http://www.kopfbahnhof-21.de
Diese Woche gibt es bereits über 25.000 Parkschützer:
http://www.parkschuetzer.de
Der Stuttgarter Appell für ein sofortiges Moratorium bei Stuttgart 21 mit fast 55.000 Unterstützern:
http://stuttgarterappell.de/

http://stadtbahn.wordpress.com
http://frankenbahn.wordpress.com

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SPD-Ortsverein Crailsheim: „Treppenwitz“-Aussage disqualifiziert CDU-Mann Helmut W. Rüeck

Auf den Artikel im Lokalteil des Hohenloher Tagblatts (HT) von Mittwoch, 8. September 2010 (Seite 15) mit der Überschrift „CDU-Ortsverein: SPD-Mitteilung ein Treppenwitz“, reagiert der SPD-Ortsverein Crailsheim mit einer erneuten Pressemitteilung.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Rüeck wird vom HT zitiert: Hohe Unseriosität der SPD-Pressemitteilung

Laut HT-Artikel soll der Crailsheimer Stadtverbandsvorsitzende, Kreisverbandsvorsitzende von Schwäbisch Hall und Landtagsabgeordnete Helmut W. Rüeck in einer Stellungnahme unter anderem geschrieben haben, dass es ein „Treppenwitz“ sei, wenn „die örtliche SPD in ihrer Pressemitteilung verschweige, dass die SPD-Landtagsfraktion bei allen Beschlüssen zu Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen/Ulm zugestimmt habe. Dies allein schon zeuge von der hohen Unseriosität der Pressemitteilung der SPD.“ Weiter soll Rüeck laut HT-Bericht gesagt haben „Wieso die Crailsheimer SPD-Granden aber erst jetzt heulten und anscheinend ihren Einsatz verschlafen haben, um vor den Beschlussfassungen Einfluss auf ihre eigene Landtagsfraktion zu nehmen, diese Frage müsse sich die SPD selbst stellen.“

Die zweite Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Crailsheim im Wortlaut:

„Herr Rüeck bezeichnet die Stellungnahme des Ortsvereins Crailsheim zu Stuttgart 21 als „Treppenwitz“. Diese Aussage allein disqualifiziert ihn als Politiker, weil er die Menschen in seinem Wahlbezirk nicht ernst nimmt. Noch schlimmer ist es, alle Proteste der Bürger aus Stuttgart und ganz Baden-Württemberg einfach zu ignorieren und auf dem mehrheitlichen Landtagsbeschluss von 2006 zu beharren. Immerhin haben sich seit dem Beschluss, der auch von großen Teilen der SPD mitgetragen wurde, einige Dinge entscheidend geändert.

Volksentscheid auf Landesebene

Die Bankenkrise und die damit ausgelöste Wirtschaftskrise haben den Haushalt von Bund und Land entscheidend mehr belastet als vorhersehbar war. Hinzu kommt auch noch eine immense Kostensteigerung des Projekts in noch nicht genau abzuschätzender Höhe. Selbst wenn man das Projekt als Politiker heute noch will, darf man, nicht ungefragt den Bürgern des Landes, zusätzlich in die Tasche greifen. Ein Volksentscheid auf Landesebene eröffnet die Chance, über das Projekt und dessen Konsequenzen ausführlich zu informieren. Jeder Bürger in Baden-Württemberg soll für sich selbst entscheiden, ob ihm Stuttgart 21 Vorteile bringt.

In Crailsheim muss der Bahnhof dringend renoviert werden

Dies sieht sicherlich in Crailsheim, wo die dringende Renovierung des Bahnhofs und die Erneuerung des Schienennetzes und der -fahrzeuge aufgrund der höheren Ausgaben der Bahn für Stuttgart 21, auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss, anders aus, als in Ulm, Wendlingen oder Echterdingen.

Gebt unserer Demokratie die Chance, die dem Volk zusteht

Wenn die Bürgerinnen und Bürger dann zu einer Entscheidung kommen, müssen diese die Politiker auch respektieren und den Willen umsetzen. Demokratie wird immer noch definiert als die Herrschaft des Volkes, und nicht nur das Recht der vom Volk gewählten Abgeordneten. Wenn einzelne Mandatsträgerinnen und Mandatsträger oder gar die gesamte Landes-CDU diese Arroganz der Macht weiter an den Tag legen, dürfen sich alle Berufspolitiker nicht wundern, wenn es zukünftig immer mehr Politikverdrossene in unserem Land geben wird. Gebt unserer Demokratie die Chance, die dem Volk zusteht.

Anmerkung von Hohenlohe-ungefiltert: Der CDU-Stadtverband Crailsheim hat trotz Nachfrage von Hohenlohe-ungefiltert per E-Mail am Donnerstag, 9. September und Freitag, 10. September 2010, die im Hohenloher Tagblatt zitierte Pressemitteilung nicht zur Veröffentlichung zugeschickt.

Nachbemerkung: Der Crailsheimer CDU-Stadtverbandsvorsitzende Helmut W. Rüeck hat am Samstag, 11. September 2010, die entsprechende Pressemitteilung zugeschickt. Diese ist unten in diesem Artikel zu lesen sowie in einem gesonderten Artikel in Hohenlohe-ungefiltert (http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=8634)

Die erste Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Crailsheim zu einem möglichen Volksentscheid bei Stuttgart 21:

„Das fränkische Volksfest steht vor der Tür und Crailsheim erwartet, wie es seit langem Tradition ist, zu dessen Eröffnung einen Gast, Stefan Mappus (CDU) Ministerpräsident Baden-Württembergs. Es gärt in Stuttgart und dessen ist sich Herr Mappus bewusst. Stuttgart 21 schlägt auf die Gemüter. Es geht dabei nicht nur um eine Kostenexplosion des in den 1980er Jahren geplanten Projekts. Von damals angesetzten Kosten einer Millarde hat sich dieses teure Baby zwischenzeitlich auf sieben Milliarden (manche Schätzungen gehen hier auch für den jetzigen Riesen bis zu 13 Milliarden) Euro hochgeschaukelt.

Dass für das Schienennetz in Richtung Crailsheim und erst recht für den dringend neu zu gestaltenden Bahnhof nichts mehr übrig bleiben wird, kann sich jeder Hohenloher Franke an fünf Fingern abzählen. Also wird auch Crailsheim unter dem unseeligen Beschluss leiden und das geht uns alle etwas an. Es geht aber auch um die Zerstörung des mittleren Schlossgartens, um den Abriss von Teilen des denkmalgeschützten Hauptbahnhofgebäudes und darum, dass die Bürger der Stadt Stuttgart völlig übergangen wurden. Dies zeigen die massiven Proteste und Kundgebungen gegen Stuttgart 21.

Ein Bürgerentscheid könnte hier Klarheit schaffen und eindeutig aufzeigen, was die Stuttgarter wollen. Der SPD-Ortsverein Crailsheim unterstützt die Forderung nach einem Bürgerentscheid und fordert auch Crailsheims Bürger auf, am Donnerstag Herrn Mappus kritische Fragen zu stellen. Und wenn ihm danach das  gute Bier nicht mehr so engelhaft munden würde, läge das dann am bitteren Beigeschmack, den  er nach  einer hoffentlich offenen und hitzigen Debatte auf dem Weg von Crailsheim nach Stuttgart mitnehmen würde.“

Die Pressemitteilung des CDU-Stadtverbands Crailsheim im Wortlaut:

SPD muss sich selbst Fragen stellen!

„Wir freuen uns über die Werbung der Crailsheimer SPD für unsern Politischen Volksfestauftakt. Seit über 25 Jahren schaut sie bekanntlich mit größtem Neid auf diese Veranstaltung“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Helmut W. Rüeck zur jüngsten Pressemitteilung der SPD. Rüeck ist dafür, das Thema Stuttgart 21 offensiv zu diskutieren und ist sich sicher, dass Ministerpräsidäsident Stefan Mappus am 16. September, im Engelzelt, auch dazu klar Stellung beziehen wird.

Für einen Treppenwitz hält Rüeck allerdings die Tatsache, dass die örtliche SPD in ihrer Pressemitteilung verschweigt, dass die SPD-Landtagsfraktion bei allen Beschlüssen zu Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen/Ulm zugestimmt habe. Dies allein schon zeuge von der hohen Unseriosität der Pressemitteilung der SPD.

Man könne zum Projekt Stuttgart 21 durchaus zu unterschiedlichen Auffassungen gelangen. Wieso die Crailsheimer SPD-Granden aber erst jetzt heulten und anscheinend ihren Einsatz verschlafen haben, um vor den Beschlussfassungen Einfluss auf ihre eigene Landtagsfraktion zu nehmen, diese Frage müsse sich die SPD selbst stellen, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende abschließend.

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Protestaktion: „Frau Merkel, widerrufen Sie den Atom-Geheimvertrag!“ – Appell von LobbyControl unterschreiben

Fernab von Öffentlichkeit und Parlament hat die Bundesregierung ein Geheimabkommen mit den großen vier Energiekonzernen getroffen, das den Konzernen längere Laufzeiten und Milliardengewinne zusagt. Diese Nacht- und Nebel-Politik ist undemokratisch und nicht akzeptabel. Fordern Sie jetzt Bundeskanzlerin Merkel auf, das Abkommen zu widerrufen und für demokratische Entscheidungsprozesse zu sorgen.

Aus dem aktuellen Newsletter des Vereins LobbyControl

Versprecher der Energiekonzerne und öffentlicher Druck

Es darf nicht sein, dass die Energiekonzerne einseitig die Politik bestimmen und mit der Bundesregierung hinter den Kulissen nächtliche Deals über Laufzeiten und ihre Besteuerung aushandeln. Wir als
Bürgerinnen und Bürger sollten offensichtlich nicht einmal die Inhalte der Vereinbarung erfahren. Nur durch Versprecher der Energiekonzerne und öffentlichen Druck wurde der Geheimvertrag mit seinen Schutzklauseln für EnBW, EON, RWE und Vattenfall jetzt öffentlich.

Unterschreiben Sie jetzt den Appell von LobbyControl an Bundeskanzlerin Merkel:
http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2010/09/aktion-atom-geheimabkommen-widerrufen/

LobbyControl: „Wir haben in den letzten Tagen diese unglaublichen Vorgänge intensiv verfolgt und kritisch an die Öffentlichkeit gebracht. Mit dieser Aktion machen wir deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger eine solche Lobby-Politik nicht hinnehmen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder Ihrer Fördermitgliedschaft. Nur so können wir uns unabhängig, unbequem und hartnäckig gegen die Kaperung der Politik durch mächtige Lobbyisten wehren.“

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„Das Feiern der Abhängigkeit – Der Mais den Multis“ – Transgene Kontaminierung in Mexiko vor allem durch Monsanto

Als handele es sich dabei um eine Kleinigkeit, hat die mexikanische Regierung drei Anträge des transnationalen Konzerns Monsanto auf Aussaat von 30.000 Hektar Genmais in Sinaloa genehmigt – für die so genannte „Pilotphase“.

Von Silvia Ribeiro, Forscherin der ETC-Group (weitergeleitet vom Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe)

Es droht transgene Kontaminierung aller anderen Maissorten

Das ist ein gravierendes Ereignis, zum einen wegen der großen Anbaufläche, zum anderen, weil dies verdeutlicht, dass die von der Regierung als „experimentelle Phase“ bezeichnete Etappe nichts weiter war als eine schöne Fassade, um die Tür für die kommerzielle Aussaat gentechnisch veränderter Pflanzen im großen Stil zu öffnen. Die transgene Kontaminierung aller anderen Maissorten ist dann nicht mehr zu verhindern.

„Lügenmärchen“ transnationaler Konzerne

Die gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sind durchaus nicht unproblematisch, ganz gleich, unter welchem Aspekt man sie betrachtet – trotz aller Lügenmärchen, die von transnationalen Konzernen verbreitet werden, die als einzige an den GVO verdienen. Statistiken aus mehreren Jahren zeigen, dass, obwohl auf riesigen Flächen und in großem Umfang angebaut, die gentechnisch veränderten Pflanzen weniger Ertrag bringen und dafür auch noch mehr Pestizide eingesetzt werden müssen.

Negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier

Es gibt zahlreiche Berichte von Ärztevereinigungen und anderen WissenschaftlerInnen, die verdeutlichen, dass die GVO negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier (dazu gehören unter anderem Allergien, Unfruchtbarkeit, Beeinträchtigungen des Immunsystems, Schäden an Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse) sowie auf die Artenvielfalt haben. Vor kurzem wurde eine Studie der Universität Arkansas veröffentlicht, die zeigt, dass sich die GVO neben der omnipräsenten Kontaminierung von Anbauflächen mit Kulturpflanzen auch in der Wildnis ausbreiten, mit weitergehenden Auswirkungen auf Insekten und Pflanzenwelt.

Eine andere Untersuchung der deutschen Stiftung Testbiotech e.V. zeigt, dass das Fleisch und die Milch von Ziegen und Schweinen, die mit Genmais gefüttert worden sind, Teile der transgenen DNA enthalten. Ähnlich verhält es sich mit Fischen, die Genmais als Nahrung bekommen.

Mexiko ist Ursprungsland des Mais

Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teilbereich der ernsten Probleme, die der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen insgesamt mit sich bringt. In Mexiko potenzieren sich die Risiken um ein Vielfaches, denn es ist das Ursprungsland des Mais. Ein Großteil der Stimmen aus Wissenschaft und sozialen Organisationen stimmen darin überein, dass in Mexiko deshalb überhaupt nicht mit Genmais experimentiert werden dürfe. Abgesehen davon produziert Mexiko genug Mais, vor allem durch Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, um die ganze Bevölkerung damit zu ernähren.

Anbauflächen von gentechnisch verändertem Mais werden immer größer

Dessen ungeachtet, genehmigte die mexikanische Regierung in den Jahren 2009 und 2010 mehr als 70 Anträge auf Aussaat von Genmais, die von den transnationalen Konzernen Monsanto, DuPont (mittels seiner Tochterfirmen Pioneer HiBred und PHI México) und Syngenta gestellt worden waren. Im Jahr 2009 wurden nach Angaben der Regierung 33 Anbauflächen mit einer Gesamtfläche von 14,43 Hektar genehmigt, im Jahr 2010 kamen 41 weitere Anträge hinzu, mit wesentlich größeren Flächen. Unter ihnen befinden sich auch drei Anträge von Monsanto mit einer Gesamtfläche von 30.000 Hektar für die Pilotphase in Sinaloa. Im selben Dokument werden weitere 90.000 Hektar in Tamaulipas beantragt, die noch der „experimentellen Phase“ zugerechnet werden.**

90 Prozent werden von Monsanto kontrolliert

Fast 90 Prozent der transgenen Maissorten, deren Aussaat beantragt wird, werden von Monsanto kontrolliert. Auch bei den Anträgen von Syngenta, DuPont y Dow ist das der Fall: Deren Mais enthält Gene, auf die Monsanto ein Patent hält – allein oder in Kombination mit anderen. Am häufigsten wird Mon603 (entspricht NK603) beantragt. Diese Sorte ist resistent gegen das Herbizid Glyphosat, das unter Bezeichnungen wie Faena, Rival oder Roundup im Handel ist. Auch die Aussaat von Mon810 wurde beantragt.

Fruchtbarkeit bei Laborratten reduziert

In einer wissenschaftlichen Studie, die vom österreichischen Gesundheitsministerium im Jahr 2008 veröffentlicht wurde, sind die Auswirkungen eines gentechnisch veränderten Maises mit genau diesen beiden Charakteristiken (denen von NK603 und von Mon810) analysiert worden. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass der Verzehr dieses Maises unter anderem die Fruchtbarkeit bei Laborratten reduzierte. Diese und andere Studien, unter anderem über die Umweltauswirkungen von insektizidresistentem Mais, bewirkten, dass mehrere europäische Staaten, darunter Österreich, Deutschland, Frankreich und Griechenland den Anbau von Genmais in ihrem Land verboten haben.

Mexikanische Regierung unterstützt transnationale Konzerne

Doch im Ursprungsland des Maises unterstützt die Regierung transnationale Konzerne bei der experimentellen Aussaat verschiedener gentechnisch veränderter Maissorten, die gegen Insektizide und Pflanzenschutzmittel resistent sind. Auch einer der Anträge der Pilotphase auf die Aussaat von 10.000 Hektar GVO enthält das Gen 603.

Kritische Einwände aus vielen Wissenschaftsdisziplinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen

Die angeblich von Regierung und Unternehmen ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt sind völlig unzureichend, angesichts der Risiken, die gentechnisch veränderter Mais in Mexiko bedeutet. Sie wurden bis ins Detail in einer öffentlichen Befragung, die von der Regierung zu einigen Anträgen im Internet angeboten worden war, analysiert und kritisiert. Aus vielen Wissenschaftsdisziplinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen wurden kritische Einwände auf solider wissenschaftlicher Basis eingereicht, die die Regierung ohne weiteren Kommentar verwarf.

Einhaltung der Richtlinien wird nicht überprüft

Ihr Argument ist, dass die Maßnahmen für die experimentelle Phase ausreichend waren. Doch selbst wenn diese Richtlinien noch dazu ausreichten, die Auskreuzung von GVO aus den Feldern der experimentellen Phase zu verhindern: Die Einhaltung der Richtlinien würden bei kommerzieller Aussaat die Produktionskosten der Bauern in die Höhe treiben, sind zeitaufwändig und werden außerdem auch überhaupt nicht überprüft.

Biosicherheit war nur ein Feigenblatt der Regierung

Es liegt daher auf der Hand, dass die Regierung sich nie für die Biosicherheit interessiert hat, sondern diese nur ein Feigenblatt war, das man wegen internationaler Übereinkünfte im Gesetz hatte verankern müssen. Ein formale Auflage, um danach zur so genannten Pilotphase übergehen zu können und schließlich zur kommerziellen Aussaat.

Neue Anträge genehmigt, ohne bisherige Erkenntnisse ausgewertet zu haben

Deswegen wurden neue Anträge genehmigt, ohne dass die Ergebnisse der vorherigen Phase vorgelegen hätten – und jetzt geht es um Anträge der Pilotphase auf zehntausende Hektar, obwohl die Resultate der so genannten experimentellen Phase noch nicht veröffentlicht worden sind. Zudem wird erneut gegen das Gesetz verstoßen: Die Verordnung über Biosicherheit schreibt vor, dass vor Beginn der Pilotphase die Ergebnisse der experimentellen Phase evaluiert sein müssen – von den an der Aussaat beteiligten Unternehmen übrigens, weswegen dieses Gesetz auch das „Monsanto-Gesetz“ genannt wird. Sie müssen gemäß einem offiziellen Raster der mexikanischen Behörden evaluiert werden, das es jedoch nicht gibt. Die Illegalität, die Farce, die erzwungene Umsetzung – darauf bauen sie. Belege für ihre Argumente haben sie jedoch nicht, nicht einen einzigen.

Anhang:

* Silvia Ribeiro ist Forscherin der ETC-Group

** nach Angaben der Autorin wurde die entsprechende Datei kurz nach Veröffentlichung des Artikels in La Jornada aus dem Netz genommen (Anmerkung der Übersetzerin). Wir geben sie hier wieder: http://womblog.de/wp-content/Anhang.pdf

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Silvia Ribeiro für die Übersetzung ins Deutsche. Der Orginalbeitrag kann hier in spanischer Sprache nachgelesen werden: http://www.jornada.unam.mx/2010/08/28/?section=economia&article=027a1eco

Übersetzung: Bettina Hoyer – Lektorat: Sebastian Landsberger | Kontakt: koordination@linguatransfair.de

http://womblog.de/2010/09/08/das-feiern-der-abhngigkeit-der-mais-den-multis/ La Jornada/Womblog – 08.09.2010

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