„Mehr Fahrgäste für die Nutzung der IC-Linie begeistern“ – Konstituierende Sitzung der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg

Zur konstituierenden Sitzung der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg trafen sich Anfang November 2013 in Aalen Vertreter der 20 Partner aus Städten, Kreisen, Regionen sowie Industrie- und Handelskammern. Sie konkretisierten Ziele und das Arbeitsprogramm der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg.

Von der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg

In Crailsheim gegründet

Die Interessengemeinschaft war am Bahntag der Metropolregion Stuttgart am 12. Juli 2013 in Crailsheim im Beisein des baden-württembergischen Landesverkehrsministers Winfried Hermann gegründet worden. Die Teilnehmer wählten ein Lenkungsgremium, das aus sieben Vertretern aus den verschiedenen Raumschaften besteht und die Arbeit der Interessengemeinschaft weiter vorbereiten und steuern wird.

Sprecher der Interessengemeinschaft: Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel

Als Sprecher der Interessengemeinschaft wurde der Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel gewählt, die Geschäftsstelle wurde beim Regionalverband Ostwürttemberg eingerichtet. Ziele der Interessengemeinschaft sind die Weiterentwicklung der IC-Verbindung zwischen Stuttgart und Nürnberg, auch vor dem Hintergrund der 2017 in Betrieb gehenden ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt, mit der die Region ein ganzes Stück näher an Berlin und Mitteldeutschland rücken wird.

„Riesenchance für unseren Schienenkorridor“

„Die Neubaustrecke ist eine Riesenchance für unseren Schienenkorridor“ stimmen Oberbürgermeister Rudolf Michl aus Crailsheim und der Erste Landesbeamte des Landkreises Schwäbisch Hall Michael Knaus überein. Dr. Jürgen Ludwig, Landrat des Landkreises Ansbach ergänzt: „Die Kooperation in der Interessengemeinschaft ist ein sehr guter Weg, gemeinsam unsere Forderungen und Vorstellungen an Bund, Länder und Bahn zu vertreten.“

Mehr Fahrgäste für die Nutzung der IC-Linie begeistern

Auf Vorschlag des Aalener Oberbürgermeisters Thilo Rentschler sollen daher auch politische Gespräche mit den bayerischen und baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten geführt werden. Neben dem Fordern steht auch das Fördern bei der Arbeit der Interessengemeinschaft im Vordergrund. Ziel der Partner ist es, mehr Fahrgäste für die Nutzung der IC-Linie zu begeistern. Dazu sollen Kooperationen im Bereich Tourismus, in der Außendarstellung, aber auch in der Verbesserung der Verknüpfung der IC-Verkehre mit dem regionalen ÖV-Angebot und Car-Sharing Angeboten erreicht werden.

Schiene als verbindendes Element

Dazu gibt es in den nächsten Jahren auch jenseits des Schienenverkehrsangebots viele Ansätze. Mit der Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd, direkt am Bahnhof und dem Remstalprojekt 2019, das die Mobilität und die Schiene als verbindendes Element definiert hat, bestehen im Remstal schon besondere Anknüpfungspunkte. „Alle Partner sind sich einig: aus Stuttgart und Nürnberg mit dem IC zur Landesgartenschau, komfortabler geht es eigentlich gar nicht“, ergänzt der Erste Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Dr. Joachim Bläse.

Pavel: „Klar ist, dass wir hier ein dickes Brett bohren…“

Die ersten Schritte der Interessengemeinschaft werden daher Gespräche mit der Bahnspitze, den Bundestagsabgeordneten und den Landesregierungen über verkehrliche Verbesserungen im Schienenkorridor sein. Der neugewählte Sprecher der Interessengemeinschaft fasst die Sitzung zusammen: „Klar ist, dass wir hier ein dickes Brett bohren, aber mit unserer Partnerschaft im Rahmen der Interessengemeinschaft werden wir sicher Gehör finden, und unsere Strecke weiter voranbringen. Wir wollen mitgestalten statt nur Zuschauer sein“, so umschreibt der Sprecher des Lenkungskreises, Landrat Klaus Pavel, das Ziel der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg.

Rückfragen:

Geschäftsstelle der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg
Regionalverband Ostwürttemberg, Universitätspark 1, 73525 Schwäbisch Gmünd

Telefon: +49 7171 9276412

Fax: +49 7171 927 6415

E-Mail: seidemann@ostwuerttemberg.org

Partner der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg sind:

•    Verband Region Stuttgart
•    Regionalverband Ostwürttemberg
•    Regionalverband Heilbronn-Franken
•    Metropolregion Nürnberg
•    Landeshauptstadt Stuttgart
•    Rems-Murr-Kreis
•    Ostalbkreis
•    Landkreis Schwäbisch Hall
•    Landkreis Ansbach
•    Stadt Schorndorf
•    Stadt Schwäbisch Gmünd
•    Stadt Aalen
•    Stadt Ellwangen
•    Stadt Crailsheim
•    Stadt Ansbach
•    Stadt Nürnberg
•    IHK Stuttgart
•    IHK Ostwürttemberg
•    IHK Heilbronn-Franken
•    IHK Nürnberg für Mittelfranken

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