„Kriminelle Libanesen, ein Drogenkurier und ein Krawall-Rapper“ – Merkwürdige „Freunde“ des Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten (CDU)

Fragen zum Thema Wirtschaft hat Hohenlohe-ungefiltert-Redakteur Ralf Garmatter auf der Internetseite Abgeordnetenwatch an den hohenlohischen Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten (CDU) gestellt. Die Fragen sind öffentlich einsehbar. Auch die eventuellen Anworten des CDU-Abgeordneten.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Die Fragen im Wortlaut:

Sehr geehrter Christian von Stetten,
undurchsichtig, dubios und verwirrend sind ihre Beziehungen zum Krawall-Rapper Bushido, dessen Freunde vom kriminellen Libanesen-Clan Abou Chaker und einem Geschäftsmann aus diesem Umfeld, der Adnan C. heißen soll. Bushido war im Sommer 2012 – (wohl ein PR-Gag) – eine Woche lang ihr Praktikant im Bundestag.
Zudem saß ihr früherer Wahlkampfleiter und Wahlkreisbüro-Mitarbeiter als Heroin-Kurier sechs Monate in U-Haft. Er wurde zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. (http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige-Zwickls-Drogenfahrten-bleiben-ein-Raetsel;art16305,1614858)

Bringen sie bitte Licht ins Dunkel ihrer Kontakte in die Unterwelt.

Meine Frage:

1. Mit wem haben sie folgendes merkwürdige Geschäft abgewickelt? (Auszüge aus einem Schreiben ihres Rechtsanwalts vom 30.5.2013 (Ein solches Schreiben liegt auch abgeordnetenwatch vor):

Beim „Betrag von 370.000 Euro (ist) zwischen einer Zahlung in Höhe von insgesamt 100.000 Euro durch Banküberweisung sowie der Überreichung eines nicht eingelösten Verrechnungsschecks in Höhe von 270.000 Euro zu unterscheiden.“ (…)

(…) „Es handelt sich bei den 100.000 Euro, die im Jahr 2006 in zwei Tranchen zu je 50.000 Euro überwiesen wurden, lediglich um eine geschäftliche Transaktion an eine juristische Person und nicht an den Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten als natürliche Person.“ (…)

(…) Bei dem in der Tat überreichten Verrechnungsscheck im Jahr 2003 über einen Betrag in Höhe von 270.000 Euro handelte es sich ebenso wenig um eine private Geldzuwendung an unseren Mandanten, sondern vielmehr um eine geplante Beteiligung an einem durch ein Unternehmen unseres Mandanten geplanten Konzertprojektes. Eine Gutschrift des durch diesen Verrechnungsscheck ausgewiesenen Betrages in Höhe von 270.000 Euro erfolgte jedoch nie, da dieser Scheck nicht werthaltig war. (…)

Was machen sie für merkwürdige Geschäfte?

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Garmatter, Kirchberg

Die Fragen an Christian von Stetten (CDU) auf der Internetseite Abgeordnetenwatch:

http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_freiherr_von_stetten-1031-71850.html

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2 Gedanken zu „„Kriminelle Libanesen, ein Drogenkurier und ein Krawall-Rapper“ – Merkwürdige „Freunde“ des Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten (CDU)

  1. Leserbrief: Hiermit fechte ich die Bundestagswahl an. Liebe Wähler: Sie sind einem Betrüger zum Opfer gefallen. Das Fälschen eines Bilddokumentes sollte unter Strafe gestellt werden. So schön ist von Stetten nicht. Also hat er betrogen. Ob mit einem falschen Doktortitel oder mit falschen Bild. Beides ist eine Vorteilnahme. Schon wieder die gleiche Fresse als Mister Bundestag. Hat er doch die besten Connections zur BILD Zeitung. Ist ja klar, er sorgt ja auch für die Schlagzeilen. Zum Beispiel sein bester Freund Bushido. Hat er uns nicht auch seinen blaublütigen Kollegen mit dem falschen Doktortitel hier in Crailsheim präsentiert? Die B-W-Regierung will er jetzt auch noch im Bundestag vertreten. Das HT hilft feste mit. Gibt jedem Rülpser, der von Stetten kommt, gleich Platz in ihrem Blatt. Übrigens, nicht nur dass von Stetten seine jugendliches Konterfei (ach wie süß) als Wahlplakat missbraucht (Photo Shop macht den Rest), auch das HT zeigt zum dreihundertvierten Mal, wie von Stetten den Intimabstand zu Merkel unterschreitet und macht auf wichtig. Ich ende mit Dieter Nuhr in Sachen Berichterstattung zu von Stetten: „Einfach mal die Schnauze halten.“

  2. Dass Christian von Stetten hier ewig jung bleiben wird, liegt sicherlich auch daran, dass sein Video aus dem Jahr 2009 mit dem Adonis-Gesicht immer noch an der gleichen prominenten Stelle hier auf der Seite steht. Haltbarer als jedes schon längst verwelkte Plakat wird er doch hier in aller Schönheit verewigt.
    Nur vor vier Jahren war der Titel glaube ich noch Video-Bock der Woche…

    Und auch der gleiche Hass, der vor vier Jahren schon da war, ist noch gleichermaßen jung und unverbraucht…

    Und warum unbeantwortete „Pöbeleien“ von Herrn Garmatter auf der Seite von Abgeordnetenwatch hier eines Artikels bedürfen, verstehe ich auch nicht!

    – Ein früherer Mitarbeiter von CvS hat den Drogenkonsum seines Freundes aus falsch verstandenem Helfersyndrom unterstützt.
    – Bushido hat eine Woche Praktikum im Bundestag gemacht.
    – 2003 und 2006 ist Geld geflossen oder auch nicht und sein Anwalt äußert sich 2013 dazu….

    Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit, da gab´s auch mal die Disziplin aus drei Wörtern einen Aufsatz zu machen….

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