„Ihre Aufgabe: Politik beeinflussen“ – Pharmakonzern sucht Lobbyisten per Stellenanzeige

Die Stellenanzeige, mit der das Pharmaunternehmen Sanofi derzeit auf verschiedenen Onlineplattformen nach einem „Public Affairs Manager“ sucht, kommt ganz unverhohlen zur Sache: „Ihre Aufgabe: Kontaktpflege zu zentralen gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern, um die Politik und Gesetzgebung in Deutschland zu beeinflussen“.

Informationen des Vereins abgeordnetenwatch.de

Möglichst viele Medikamente zu möglichst hohen Preisen verkaufen

Der Sanofi-Konzern ist eines der weltgrößten Pharmaunternehmen und stellt unter anderem das Diabetes-Medikament Lantus her, das zu den umsatzstärksten Medikamenten weltweit gehört. Das Interesse, das Sanofi mit seiner Lobbyarbeit verfolgt, ist offensichtlich: Möglichst viele Medikamente zu möglichst hohen Preisen zu verkaufen, um im Interesse der Aktionäre hohe Gewinne zu erzielen. Doch wenn mächtige Konzerne wie Sanofi hinter den Kulissen politische Entscheidungen zu ihren Gunsten beeinflussen, bleiben oftmals die Interessen von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern auf der Strecke. Deswegen braucht es endlich ein verbindliches und öffentliches Lobbyregister! So würde sichtbar, welche Lobbyisten gerade auf welches Gesetzgebungsverfahren Einfluss nehmen.

Helfen Sie uns, ein solches Lobbyregister zu erreichen! Das können Sie ganz konkret tun:

Verbreiten Sie unsere Petition „Geheimen Lobbyismus stoppen – Lobbyregister einführen!“ in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Sollten Sie die Petition noch nicht gezeichnet haben, können Sie das hier noch tun.

Petition zeichnen und verbreiten:

https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/petitionen/schluss-mit-geheimem-lobbyismus#pk_campaign=nl20160928

Gesetzentwurf mitgestalten

Beteiligen Sie sich an unserem Gesetzentwurf für ein verbindliches Lobbyregister. Unter lobbyregister.org können Sie unseren Entwurf, den wir demnächst an die Fraktionen überreichen werden, ergänzen oder kommentieren.

https://lobbyregister.org/

Eine Gefahr für unsere Demokratie

Lobbyismus im Geheimen ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Unterstützen Sie unsere Arbeit für eine saubere Politik und werden Sie Förderin/Förderer von abgeordnetenwatch.de. Dies geht schon ab fünf Euro pro Monat.

Abgeordnetenwatch jetzt fördern:

https://www.abgeordnetenwatch.de/ueber-uns/spendenformular?recurring=1&amount=5#pk_campaign=nl20160928

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„Nur ausgewählte BürgerInnen dürfen im Gemeinderat von Kirchberg/Jagst Fragen an die Stadtverwaltung stellen“ – Kommentar von Ralf Garmatter

Zu einem merkwürdigen Vorfall kam es gestern Abend (Montag, 26. Sepember 2016) im Gemeinderat von Kirchberg an der Jagst. Es hat den Anschein, dass nur ausgewählte BürgerInnen im Gemeinderat von Kirchberg/Jagst Fragen an die Stadtverwaltung stellen dürfen. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht ein  Schreiben des Kirchberger Bürgers Ralf Garmatter als Kommentar in voller Länge.

Kommentar von Ralf Garmatter, Kirchberg/Jagst

Antidemokratisch

Bei der Bürgerfragestunde im Kirchberger Gemeinderat durfte ich als Bürger der Stadt Kirchberg/Jagst keine Frage stellen. Das ist in einer Demokratie auch in der Kommunalpolitik auf dem flachen Lande nicht zu akzeptieren. Bürgermeister Stefan Ohr fiel mir bereits nach wenigen Sekunden ins Wort, noch bevor ich meine Frage zu Ende stellen konnte. Mehrfach versuchte ich meine Frage zu Ende zu stellen – letztlich erfolglos.

Verzögerungstaktik

Bürgermeister Ohr begründete sein Verhalten sinngemäß wie folgt: Er werde meine Fragen sowieso nicht beantworten, wenn ich mich nicht vorher bei ihm entschuldige. Ich wüsste nichts, wofür ich mich beim Kirchberger Bürgermeister entschuldigen sollte. Möglicherweise spielt Stefan Ohr auf ein Ereignis nach der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses (TA) vor knapp zwei Wochen in Kirchberg/Jagst an. Nach der TA-Sitzung begaben sich die Zuhörer, die Stadträte und auch der Bürgermeister auf die Straße vor dem Rathaus. Bürgermeister Ohr unterhielt sich mit einem Stadtrat. Ich sprach mit zwei Bürgern aus der Gemeinde Kirchberg. Sie wollten von mir wissen, warum die Stadtverwaltung fast zwei Monate nach der entsprechenden Gemeinderatssitzung noch keinen Ablehnungsbescheid an die Vertrauensleute des Bürgerbegehrens geschickt hat. Ich konnte ihnen keine Auskunft geben, weil ich für die Verzögerungstaktik der Stadtverwaltung Kirchberg kein Verständnis habe. Ich fragte daraufhin im Beisein der beiden Bürger den Kirchberger Bürgermeister, ob er ihnen erklären könne, warum er fast zwei Monate nach der Ablehnung des Bürgerbegehrens durch den Gemeinderat noch immer keinen Ablehnungsbescheid an die Vertrauensleute geschickt hat. Bürgermeister Ohr gab keine Auskunft zum Sachverhalt. Ich fragte ihn, ob es Verzögerungstaktik von ihm ist oder ob er mit dem Ablehnungsbescheid überfordert ist. Daraufhin entfernte ich mich vom Bürgermeister und gab einen Kommentar zu der schlechten Arbeitsauffassung des Bürgermeisters ab. Das war’s.

Kurios

Nachdem mir nun der Ablehnungsbescheid schriftlich vorliegt, sehe ich keine Veranlassung diese Meinungsäußerung zurück zu nehmen. Die Begründung des Ablehnungsschreibens von Bürgermeister Ohr ist acht Zeilen lang. Für diese kümmerliche Ablehnungsbegründung brauchte der Bürgermeister über acht Wochen Zeit? In Zeiteinheiten umgerechnet hat der Bürgermeister für jede Zeile Text mehr als eine Woche benötigt. Insgesamt schrieb er an den acht Zeilen Begründung über acht Wochen lang. Ein Schüler würde für diese „Fleißarbeit“ eine glatte Sechs bekommen. Ein Bürgermeister fordert von einem Kritiker hingegen eine Entschuldigung. Das ist schon kurios.

Widerspruchsführer haben doppelte Arbeit

Zur Information: Ich bin eine der Personen, die schon vor etwa zwei Wochen Widerspruch (vor der TA-Sitzung) gegen die Entscheidung des Gemeinderats hinsichtlich der Ablehnung des Bürgerbegehrens eingelegt hat. Laut Bürgermeister Ohr war mein Widerspruch „verfrüht“. Ich bin der Meinung: Bürgermeister Ohrs Ablehnungsbescheid war „verspätet“. Fakt ist: Ich muss wegen der Verzögerungstaktik des Bürgermeisters nochmals einen Widerspruch einreichen und habe wegen seiner monatelangen Untätigkeit doppelte Arbeit. Wenn ich für den neuen Widerspruch genauso lange brauche wie der Bürgermeister für sein Ablehnungsschreiben, hat mein erneuter Widerspruch aus formalen Gründen keine Chance. Laut Rechtsbehelfsbelehrung des Ablehnungsbescheids kann „gegen diesen Bescheid innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder mündlich zur Niederschrift Widerspruch erhoben werden.“

Das können für Kirchberg/Jagst acht bittere Jahre werden

Was mir wirklich Sorgen macht: Unmittelbar nach der bemerkenswerten Bürgermeisterwahl 2016 gab sich Stefan Ohr ob seines miserablen Wahlergebnisses von 34 Prozent als Amtsinhaber zunächst reumütig und versprach in der Lokalzeitung (Hohenloher Tagblatt) mehr Bürgerbeteiligung und er wolle die Kommunikation verbessern. Bereits drei Monate nach der Wahl habe ich den Eindruck, dass er dies nur als schlechten Scherz gemeint hat. Das können für Kirchberg/Jagst acht bittere Jahre werden.

Weitere Informationen in Hohenlohe-ungefiltert über das abgelehnte Bürgerbegehren zum geplanten Feuerwehrstandort:

“Kirchbergs Bürgermeister Ohr spielt auf Zeit” – Bürger können wegen des abgelehnten Bürgerbegehrens keinen Widerspruch einlegen, weil die Stadtverwaltung Kirchberg noch immer keine Ablehnungsbescheide verschickt hat

http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=21167

“Bürgerentscheid zum Standort des Feuerwehrmagazins verlangt” – Ein Unterzeichner des Bürgerbegehrens in Kirchberg/Jagst widerspricht Gemeinderatsbeschluss

http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=21149

“Warum wollen Sie die Überprüfung der Einsatzzeiten zu den beiden Standorten verhindern?” – Fragen an Bürgermeister Stefan Ohr zum geplanten Feuerwehrmagazin in Kirchberg/Jagst”

http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=21060

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„Aufforderung zum zivilen Ungehorsam“ – Leserbrief von Christine Österlein aus Kirchberg/Jagst

Warum sollten wir uns einem System unterordnen, das unsere Bürgerbegehren regelmäßig übergeht? Warum sollten wir weiterhin Politikern vertrauen, die ganz offensichtlich von den Industriemächten instrumentalisiert werden? Warum sollten wir an einem Handeln teilhaben wollen, das ein Leben nachfolgender Generationen auf der Erde unmöglich macht?

Leserbrief von Christine Österlein, Kirchberg/Jagst

Medien spielen die Armen gegen die Ärmsten aus

Ehrlich gesagt, ich glaube langsam gar nichts mehr von dem, was die Medien so verbreiten. Die Medien versuchen uns Angst einzuflössen, die Armen gegen die Ärmsten auszuspielen und uns damit von ihren internen Machtspielchen abzulenken. Wir sollen dann denken wir hätten das selbst so gewollt, wenn wieder ein paar neue Regeln aufgestellt wurden. Wir erkennen ein Wertesystem an, von dem nur sehr wenige Menschen dieser Erde profitieren.

Nur ein Prozent des Weltvermögens gehört Frauen

Ganz davon abgesehen, wussten Sie schon, dass lediglich zehn Prozent des weltweiten Einkommens Frauen verdienen und dass nur ein Prozent des Weltvermögens Frauen gehört? * Ich habe keine Lust mehr auf dieses Monopolyspiel. Ich höre jetzt wieder auf meinen Bauch und folge meinem Gefühl. Nur, weil etwas geschrieben steht und Gesetz heißt, muss es noch lange nicht richtig und gut sein. Die zentralistische Verwaltung und Wirtschaftssysteme sind auf Ausbeutung menschlicher und irdischer Ressourcen ausgelegt. Das zeugt von respektlosem, selbszerstörerischem Handeln. Wer hatte eigentlich damals diese Idee mit FRH? Das war eine sehr gute Idee, finde ich.

Erläuterung:

*recheriert bei oeko-fair und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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„Er ist wieder da: Der Nikolaus aus Mistlau“ – Neue Sonderausstellung in Kirchberg/Jagst zum Thema „St. Nikolaus – Der Mythos und der Mistlauer Altar“

Eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „St. Nikolaus – Der Mythos und der Mistlauer Altar“ ist bis zum 8. Januar 2017 im Sandelschen Museum in Kirchberg/Jagst zu sehen. Das Museum hat an Sonn- und Feiertagen von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffent. Zu der Ausstellung gibt es ein Begleitbuch von Ulrich Fröhner „Die Nikolauskirche von Mistlau und ihre Wandmalereien“.

Vom Museums- und Kulturverein Kirchberg/Jagst

Patron der Kinder, Seeleute, Bäcker und Notare

Ausgehend von den zahlreichen Legenden zur Person des Bischofs von Myra in Kleinasien, der um 350 nach Christi Geburt an einem 6. Dezember gestorben sein soll, wurde St. Nikolaus im Mittelalter zum Patron der Kinder, Seeleute, Bäcker und Notare, dem man viele Kirchen weihte. Allein im Bistum Würzburg sind es 31 katholische Kirchen und Kapellen.

Nach 125 Jahren wieder zurück in Kirchberg

Eine Nikolauskapelle gibt es auch in der Jagsttalortschaft Mistlau. In der Kirche war ein bemerkenswerter spätgotischer Altar aus der Zeit um 1500, der 1886 in die „Sammlung vaterländischer Altertümer“ nach Stuttgart kam. Dort ist er seit einigen Jahren im Württembergischen Landesmuseum in Alten Schloss nicht mehr zu sehen. Da der ganze Altar nicht mehr transportfähig ist, wurde er für diese Ausstellung nachgebaut, sodass man ihn in Orginalgröße mit allen geschnitzten und gemalten Darstellungen sehen kann. Dazu kommen jetzt nach 125 Jahren aus dem Altar die Orginalfigur des Nikolaus und drei Jungfrauen (Reliquienbehälter) nach Kirchberg zurück.

Populärer Gabenbringer

Die Ausstellung nimmt auch Bezug auf die Baugeschichte der Kirche in Mistlau, die Ausmalungen mit den Nikolauslegenden, auf die religiöse Verehrung des Heiligen in den orthodoxen Kirchen des Ostens und bei uns im Westen. Die Ausstellung geht auch auf das heutige Brauchtum um den populären Gabenbringer ein, der uns als Weihnachtsmann durch den Advent begleitet, mit weißem Bart und rotem Mantel, unter anderem auch als Coca-Cola-Werbung.

Kurzinformation:

Die Ausstellung wurde am Sonntag, 25. September 2016, eröffnet. Sie ist bis 8. Januar 2017 im Sandelschen Museum in Kirchberg/Jagst zu sehen. Das Museum ist an Sonn- und Feiertagen von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Zu der Ausstellung gibt es ein Begleitbuch von Ulrich Fröhner „Die Nikolauskirche von Mistlau und ihre Wandmalereien“.

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„Gans der Bär“ – Crailsheim startet in die Kindertheatersaison

Mit der Theaterfassung des Bilderbuches „Gans der Bär“, aufgeführt vom Faro-Theater, startet am Mittwoch, 26. Oktober 2016, um 14.30 Uhr die Kindertheatersaison in Crailsheim. Die Veranstaltungsreihe organisieren die Stadtbücherei in Kooperation mit der Eugen-Grimminger-Schule.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

„Weihnachtsbäckerei“ und „Anna und die Piraten“

Am Donnerstag, 1. Dezember 2016, kommt Tom Teuer mit seiner „Weihnachtsbäckerei“ und am Donnerstag, 22. März das reddog-Theater mit dem Stück „Anna und die Piraten“. Alle Stücke eignen sich für Kinder ab dem Vorschulalter und beginnen jeweils um 14.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Aula der Eugen-Grimminger-Schule. Eintrittskarten gibt es zum Vorverkaufspreis von 2,50 Euro in der Stadtbücherei Crailsheim. Das ausführliche Programm ist auf der Internetseite der Stadtbücherei veröffentlicht und liegt als Flyer in der Stadtbücherei aus.

Link zur Internetseite der Stadtbücherei Crailsheim:

http://bibliotheken.kivbf.de/crailsheim/Willkommen.aspx

Link zu den drei Kindertheaterstücken, die in dieser Saison in Crailsheim gespielt werden:

http://www.faro-theater.de/repertoire-videos/gans-der-b%C3%A4r/

http://www.tomteuer.de/baeckerei.html

http://reddogtheater.de/anna-und-die-piraten/

 

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„Hauptfriedhof Crailsheim: Kriegsgräber werden saniert“ – Ruhestätte von 124 Opfern des Zweiten Weltkrieges

Auf dem Crailsheimer Hauptfriedhof werden ab dem 4. Oktober 2016 die Kriegsgräber im so genannten Feld 2 saniert. Es handelt sich hierbei um die letzte Ruhestätte von 124 Opfern des Zweiten Weltkrieges.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Kleine Sockel für die Grabsteine

Die Bauarbeiten sollen noch im Jahr 2016 abgeschlossen werden. Infolge der beengten Verhältnisse im Hauptfriedhof müssen Lagerflächen für die Baustelle auf den Parkplätzen am Hans-Neu-Weg eingerichtet werden. Der Zugang zur Friedhofskapelle vom Hans-Neu-Weg aus ist während der gesamten Bauzeit möglich. Notwendig wurden die Sanierungsarbeiten aufgrund der inzwischen wegerodierten Decke der Fußwege, der starken Alterungserscheinung der Grabbepflanzung und der Einfassungssteine beziehungsweise Mauersteine, die zerfallen oder sich lösen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten werden die Grabsteine gesäubert und auf kleine Sockel gestellt. Die Fußwege werden mit einem dauerhaften Belag versehen, eine kleine Mauer und Treppe neu gesetzt und ein behindertengerechter Zugang zur Grabanlage gebaut. Die Grabanlage wird mit Kleinbäumen überstellt, die im Herbst eine blutrote Laubfärbung zeigen, so dass ein hainähnlicher Charakter entsteht. Im Unterwuchs werden die Gräber mit einem wintergrünen Bodendecker einheitlich bepflanzt.

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„Land and Freedom – Eine Geschichte aus der Spanischen Revolution“ von Ken Loach – Filmvorführung in Schwäbisch Hall

Der Film „Land and Freedom – Eine Geschichte aus der Spanischen Revolution“ von Ken Loach läuft am Freitag, 30. September 2016, um 20 Uhr im Raum 1.07 der Volkshochschule Schwäbisch Hall, Salinenstraße 6-10. Veranstalter ist die Initiative UmFairteilen Schwäbisch Hall.

Von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Utopie von einer gerechteren Welt

Im Jahre 1936 kämpft der junge Erwerbslose David, ein englischer Kommunist, in Spanien in einer Gruppe der revolutionären Miliz der POUM gegen Franco. Er erlebt an der Aragon-Front und in Barcelona die Wirren des Krieges – den ungleichen Kampf gegen die Franco-Truppen und die internen Auseinandersetzungen auf republikanischer Seite. Die von Ken Loach erzählte Geschichte basiert zu einem großen Teil auf den Berichten von George Orwell, der 1936 und 1937 selbst als Freiwilliger in der POUM-Miliz gekämpft hat. In seinem Buch „Mein Katalonien“ finden sich viele Details, die in „Land and Freedom“ aufgegriffen werden. Ein im dokumentarischen Stil inszeniertes, von überzeugenden Darstellern getragenes Plädoyer für Demokratie und Freiheit, das die Utopie von einer gerechteren Welt beschwört.

Kurzinformation:

Der Film „Land and Freedom – Eine Geschichte aus der Spanischen Revolution“ von Ken Loach läuft am Freitag, 30. September 2016, um 20 Uhr im Raum 1.07 der Volkshochschule Schwäbisch Hall, Salinenstraße 6-10.  Veranstalter ist die Initiative UmFairteilen Schwäbisch Hall.

Weitere Informationen im Internet zum Film „Land and Freedom – Eine Geschichte aus der Spanischen Revolution“ von Ken Loach:

https://de.wikipedia.org/wiki/Land_and_Freedom

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„Fusion von Bayer und Monsanto: Schlechte Nachricht für nachhaltige Landwirte, Verbraucher und die Umwelt“ – Aktuelle Stunde im Bundestag mit Harald Ebner (Grüne)

Eine Aktuelle Stunde zur Konzentration in der Agro- und Saatgutindustrie durch die geplante Fusion der Bayer AG und Monsanto findet am Mittwoch, 21. September 2016, ab zirka 15.35 Uhr auf Antrag der Grünen-Fraktion im Bundestag statt. Für die Grünen sprechen voraussichtlich Harald Ebner und Katharina Dröge.

Vom Bundestagsbüro des Grünen-Abgeordneten Harald Ebner, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe

Ein Interview mit Harald Ebner zu diesem Thema ist auf Seite www.bundestag.de im Internet erschienen:

Link zum Interview: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw38-fragestunde-ebner/440002

Weitere Informationen und Kontakt:

Büro Harald Ebner, MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Telefon: 030/227-730 28

Fax: 030 / 227-760 25

E-Mail: harald.ebner.ma11@bundestag.de

Internet: www.harald-ebner.de

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„Spritzig, romantisch und anspruchsvoll“ – Programm 2016/2017 der Theatergemeinde Crailsheim

Spritzige, romantische und anspruchsvolle Theaterstücke bietet das neue Programm der Theatergemeinde Crailsheim in der Spielzeit 2016/2017. Kartenvorverkauf im Bürgerbüro Crailsheim, Telefon 07951-4030.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Die Theaterstücke in chronologischer Reihenfolge:

Samstag, 22. Oktober, 2016, um 20 Uhr, Festhalle Ingersheim: Das Tournee Theater Stuttgart mit Eric Assous „Achterbahn“; humorvoller Abend, der sich zu einer Achterbahnfahrt der unerwarteten Erkenntnisse und zu einer Berg- und Talfahrt der Emotionen entwickelt

Samstag, 26. November 2016, um 20 Uhr, Festhalle Ingersheim: Das Theater Lindenhof, Melchingen, mit Michael Frayns Kultkomödie „Dr` nackte Wahnsinn“; die Theateraufführung einer englische Boulevardkomödie stürzt durch Liebesverwirrungen, Eifersucht und Befindlichkeiten zwischen den Akteuren ins Chaos

Samstag, 28. Januar 2017, um 20 Uhr, Festhalle Ingersheim: „Kunst“ von der Gegenwartsautorin Yasmina Reza; zeitgenössische Gesellschaftskomödie, die das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt

Sonntag, 29. Januar 2017, um 17 Uhr, Festhalle Ingersheim: Carlo Collodis „Pinocchio“; ein Kinderbuchklassiker für junge und junggebliebene Zuschauer

Freitag, 10. Februar 2017, um 20 Uhr, Festhalle Ingersheim: „Goethes sämtliche Werke leicht gekürzt“, Michael Ehnert; Kristian Bader und Jan Christof Scheibe mit einem temporeichen, klugen und unterhaltsamen Stück über das Werk des deutschen Universalgenies

Samstag, 18. März 2017, um 20 Uhr, Festhalle Ingersheim: das kleine Theater Bad Godesberg mit der Komödie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“; die starrköpfige Miss Daisy ist für Chauffeur Boolie eine große Herausforderung

Samstag, 8. April 2017, um 20 Uhr, Festhalle Ingersheim: preisgekrönte Tragik-Komödie „Vater“ von Florian Zeller (Prix Molière); der 80-jährige André lebt noch alleine in seiner Pariser Wohnung, er versucht vor seiner Tochter zu verstecken, dass er nicht mehr zurechtkommt

Weitere Informationen und Kartenvorverkauf:

Bürgerbüro Crailsheim, Telefon 07951-4030

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