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„19 Windräder sind im Kreis Hall im Bau“ – Werner Krieger aus Gaildorf plädiert in einem Leserbrief für konventionelle Kraftwerke

Wenn wir Windkraft wollen, brauchen wir konventionelle Kraftwerke. Selbst überzeugte Windkraftfans wie der grüne Umwelt- und Energieminister Untersteller müssen zugeben, dass  Kohlekraftwerke „unverzichtbar“ für eine gesicherte Stromversorgung sind. 19 Windräder sind derzeit im Kreis Hall im Bau, ein Kohlekraftwerk ging in Mannheim ans Netz. 

Leserbrief von Werner Krieger, Gaildorf

Die Sonne scheint keine 24 Stunden pro Tag

Auch wenn es zum Schein noch zeitlich relativiert und als letzte Übergangslösung bis zur 100-prozentigen Energiewende propagiert wird. Auch die bayrische Ministerin Ilse Aigner (CSU) ließ kürzlich verlauten, dass sie daran „glaube“, dass die Energiewende gelingen würde. Ja, wahrscheinlich hat sie sogar recht, wenn es den deutschen Ingenieuren gelingt, zu erreichen, dass 24 Stunden lang die Sonne scheint und der Wind unablässig mit über 6 Meter pro Sekunde weht.

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„Prozess gegen Heilbronner Gewerkschaftssekretärin“ – Solidaritätskundgebung vor dem Amtsgericht Heilbronn

Ein Prozess gegen eine Heilbronner Gewerkschaftssekretärin findet am Freitag, 2. Oktober 2015, um 9.30 Uhr im Amtsgericht Heilbronn statt. Ihr wird vorgeworfen, am 8. März 2014, im Rahmen der Proteste gegen eine Kundgebung der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) gegen das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben.

Informationen von ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Heilbronn-Neckar-Franken

Kundgebungsplatz umzingelt

Am 8. März 2014 fand auf dem Berliner Platz in Heilbronn eine Kundgebung der NPD-Jugendorganisation JN statt. Der von Polizei und Stadtverwaltung verheimlichte Aufmarsch wurde erst eine Woche vorher durch das Bündnis „Heilbronn stellt sich quer“ und die Lokalpresse öffentlich gemacht. Die Stadt hatte es sich zum Ziel gesetzt die bevorstehende Nazi-Kundgebung zu verschweigen und somit den Gegenprotest so klein wie möglich zu halten. Das Aktionsbündnis „Heilbronn stellt sich quer“ mobilisierte jedoch kurzfristig unter dem Motto „Kein Platz für Nazis!“ zu lautstarkem Protest und zivilem Ungehorsam gegen die Kundgebung der Faschisten. Obwohl die genaue Uhrzeit der Kundgebung nicht bekannt war, hatten bereits vor Eintreffen der Nazis 300 bis 400 Menschen den Platz umzingelt.

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„Wirbellose Kleinsttiere haben das Giftwasser in der Jagst unbeschadet überstanden“ – Landratsamt Hall zitiert aus einem Folgegutachten

Die Untersuchungsergebnisse von drei weiteren Probestellen in frei fließenden, vom Düngereintrag betroffenen Strecken der Jagst, bestätigen die bisher gewonnenen Erkenntnisse: Das vom Landratsamt Schwäbisch Hall in Auftrag gegebene Folgegutachten stellt, wie schon das erste Gutachten von Anfang September 2015, fest, dass wirbellose Kleinsttiere (Makrozoobenthos) den mit Kunstdünger belasteten Löschwassereintrag unbeschadet überstanden haben.

Pressemitteilung des Landratsamts Schwäbisch Hall vom 23. September 2015 

Ökologische Güteklasse II

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„Otto Albrecht – Ein Malerschicksal in Hohenlohe“ und „Rätsel und Wunderwelt im Hohenloher Feuerstein“ – Zwei Ausstellungen in Blaufelden

Gleich zwei neue Ausstellungen gibt es in Blaufelden. Noch bis Sonntag, 4. Oktober 2015, sind im „Spektrum“ die Ausstellungen „Otto Albrecht – Ein Malerschicksal in Hohenlohe“ und „Rätsel und Wunderwelt im Hohenloher Feuerstein“ zu sehen.

Informationen der Gemeinde Blaufelden

Erster Auftrag führte nach Amlishagen

Otto Albrecht wurde am 26. Juli 1881 in Berlin-Kreuzberg geboren und studierte nach seiner Ausbildung als Dekorationsmaler an der Kunstakademie in München. Nach abgeschlossenem Studium folgten Kunstreisen nach Italien und Aufenthalte in der Künstlerkolonie Worpswede. Nach Amlishagen führte ihn im September 1912 ein Auftrag des Schlossbesitzers Heinrich Bürger: für dessen Hochzeit sollte Otto Albrecht den Rittersaal mit Wandgemälden schmücken. Albrecht kam im Gasthaus „Zum Löwen“ unter und verliebte sich prompt in die Wirtstochter Emma Baier, die 1917 seine Ehefrau wurde.

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„Pro Einwohner nimmt Kirchberg/Jagst die meisten Flüchtlinge auf“ – Nachgefragt von Hohenlohe-ungefiltert beim Landratsamt Schwäbisch Hall

Im Landkreis Schwäbisch Hall leben derzeit etwa 1025 Flüchtlinge. 116 davon sind im Stadtgebiet von Kirchberg/Jagst untergebracht. 208 Asylbewerber sind derzeit in Crailsheim und 189 in Schwäbisch Hall untergebracht. Nur: Schwäbisch Hall hat etwa 37.000 Einwohner, Crailsheim zirka 34.000, Kirchberg aber nur etwa 4100.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Einige Kommunen ducken sich weg

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„Schloss Kirchberg/Jagst wurde verkauft“ – Käufer ist die Stiftung „Haus der Bauern“ von Rudolf Bühler aus Wolpertshausen

Das Schloss Kirchberg/Jagst ist nach Recherchen von Hohenlohe-ungefiltert verkauft worden. Der Verkauf wurde am Freitag, 25. September 2015, bei einer Pressekonferenz im Kirchberger Schloss offiziell bekannt gegeben.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

„Gemeinnützige Stiftung Haus der Bauern“

Käufer der weitläufigen Immobilie in der Kirchberger Altstadt ist die „Gemeinnützige Stiftung Haus der Bauern“ sein. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Die Stiftung besitzt am Schwäbisch Haller Marktplatz das „Haus der Bauern“. Die Stiftung hängt eng mit Rudolf Bühler, dem Chef der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall zusammen. Bühler wohnt in Wolpertshausen und ist durch die „Rettung“ des einst vom Aussterben bedrohten Schwäbisch-Hällischen Landschweins weithin bekannt geworden. In Wolpertshausen betreibt die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall einen Regionalmarkt und ein Restaurant.

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Ökokatastrophe in der Jagst – Der Nabu beantwortet die häufigsten Fragen und fordert Konsequenzen

In der Jagst, einem Nebenfluss des Neckar, ist ein katastrophales Massensterben in Gang. Nach dem Brand einer Mühle bei Kirchberg am Sonntag (23. August 2015) ist mit Kunstdünger verseuchtes Löschwasser in den Fluss gelangt und tötete dort viele tausend Fische und andere Tiere.

Informationen des Umweltschutzverbands NABU

Der NABU beantwortet häufig gestellte Fragen zur Umweltkatasrophe in der Jagst (Stand: 27. August 2015):

Wie schlimm ist es?

Bereits nach zwei Tagen waren vier Tonnen toter Fische geborgen worden. Tendenz: schnell steigend. Die Jagst ist von Kirchberg flussabwärts praktisch fischfrei, denn die Konzentration des Giftes ist so hoch, dass kaum Fische überleben konnten. Stellenweise wurden zu Anfang Werte gemessen, die 100 Mal höher waren, als der Wert, ab dem die Konzentration für Fische tödlich wirkt.

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Landratsamt: „In den neuen Bauwerken hätte noch gar nichts gelagert werden dürfen“ – Interview zum Tiersterben in der Jagst und zu den Löscharbeiten in Kirchberg-Lobenhausen

Nach dem Mühlenbrand in Kirchberg/Jagst-Lobenhausen vor viereinhalb Wochen ist die Nachrichtenlage inzwischen äußerst ruhig geworden. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden weiter nach einem möglichen Brandstifter. Der Schaden an der Natur entlang der Jagst ist immens. Hohenlohe-ungefiltert hat beim Landratsamt Schwäbisch Hall nachgefragt. Die Antworten der dortigen Pressestelle geben den Sachstand vom 22. September 2015 wieder.

Interview von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Hohenlohe-ungefiltert: 1. Das Landratsamt hat für die Lobenhausener Mühle am 30. Mai 2012 den Neubau einer Lagerhalle für landwirtschaftliche Produkte, drei Silos für Getreide, ein Silo für Holzpellets genehmigt. Zählt Kunstdünger zu den „landwirtschaftlichen Produkten“?

Landratsamt: Nein.

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„Informationspflicht der Medien und die Rolle des Kabaretts“ – Erstes Crailsheimer Stadtgespräch mit Grimme-Preisträger Dietrich Krauß

Im Oktober 2015 startet die Stadt Crailsheim ein neues Veranstaltungsformat. Die Reihe „Crailsheimer Stadtgespräch“ greift aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen auf. Auftakt der Talkrunde ist am Freitag, 9. Oktober 2015, um 19.30 Uhr mit dem Grimme-Preisträger Dietrich Krauß.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Öffentliches Diskussionsforum

Das Crailsheimer Stadtgespräch beleuchtet kritisch, liefert Hintergrundinformationen, die in der Berichterstattung der Hauptmedien zu kurz kommen und bietet so ein öffentliches Diskussionsforum. Transportiert werden die Inhalte in Gesprächsabenden mit überregional bekannten Fachleuten, aber auch mit Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Zunächst sind zwei Veranstaltungen pro Jahr geplant. Veranstalter sind das Stadtarchiv, das Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung und die Crailsheimer Volkshochschule.

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„Vergiftete Geschenke – Wie die EU Afrika in die Armut treibt“ – Dokumentarfilm läuft in Schwäbisch Hall

Die Initiative „UmFairteilen“ Schwäbisch Hall und der Dritte Welt Laden zeigen den Dokumentarfilm „Vergiftete Geschenke – Wie die EU Afrika in die Armut treibt“. Der Film läuft am Freitag, 25. September 2015, um 20 Uhr im Haus der Bildung Schwäbisch Hall (1. Stock), Salinenstraße 6 bis 10.

Von der Initiative „UmFairteilen“ Schwäbisch Hall und dem Haller Dritte Welt Laden

Fluchtgründe werden produziert

Ein Dokumentarfilm von Ralph Quinke, der ursprünglich auf SPIEGEL TV ausgestrahlt wurde. Der Film zeigt, wie die EU mit ihrer Freihandelspolitik in vielen Ländern Afrikas die lokale Wirtschaft zerstört, die Lebensgrundlagen der Menschen vernichtet und somit Fluchtgründe produziert.

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