„Jazz zum Vatertag“ in Obersontheim

„Mittagsjazz zum Vaddertach“ gibt es am Donnerstag 13. Mai 2010, um 12 in der Koppenmühle Obersontheim. Ansonsten ist jeden Donnerstag, um 20.30 Uhr „Jazz in der Koppenmühle“ in der Haller Straße 14 in Obersontheim mit Stefan Beyer, Rick von Bracken und guests

Weitere Informationen:

www.koppenmühle.de

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„Unser Geld für die Griechen?“ – Wirtschaftspolitik aktuell

Seit Tagen feuert vor allem die BILD-Zeitung Breitseiten gegen „die Griechen“ ab. Tenor: Die leben in Saus und Braus – und wir müssen nun dafür zahlen. Verantwortlich für die Misere der Staatsfinanzen hier wie in Griechenland sind aber vor allem wiederholte Steuersenkungen, von denen Konzerne und Reiche profitieren – Banken, die ganze Volkswirtschaften an den Rand des Kollapses treiben.

Von der Gewerkschaft ver.di, Bundesvorstand, Bereich Wirtschaftspolitik (Gefunden von Jochen Dürr, Schwäbisch Hall)

Schuld sind neoliberale Politiker

„Wer Griechenland Milliarden an Hilfen in Aussicht stellt und sich dann vor die deutschen Arbeitnehmer stellt und sagt, für Euch ist kein Geld da, der schlägt den Bürgern ins Gesicht.“ Starke Worte von Nordrhein-Westfalens FDP-Chef Pinkwart. Doch sie grenzen an Volksverhetzung. Nicht die Griechen sind schuld, dass der
Staat hoch verschuldet ist und die öffentlichen Leistungen immer schlechter werden. Schuld daran sind hierzulande wie in Griechenland die Gleichen: Erstens neoliberale Politiker wie die von der FDP, die immer neue Steuersenkungen durchdrücken und so die öffentlichen Kassen plündern. Statt „mehr netto für alle“, profitieren Konzerne und Reiche.

Schuld sind profitgierige Banken

Zweitens profitgierige Banken wie die Deutsche Bank, die mit dem Geld der Reichen spekulieren und ganze Volkswirtschaften an den Rand des Kollapses treiben. Und
dann auch noch an der daraus folgenden Staatsverschuldung verdienen. Griechenland zu retten ist nicht selbstlos, sondern rettet den Euro und damit die deutsche Wirtschaft. Zudem geht es um Kredite, nicht um Geschenke. So bekommen die Griechen Zeit, ihre Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Aber nicht bei den Löhnen darf gekürzt werden, sondern etwa bei den Militärausgaben. Und die Steuereinnahmen müssen erhöht werden – vor allem indem die Reichen einen höheren Beitrag leisten.

Weitere Informationen:

http://wipo.verdi.de

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Gewaltfreie Kommunikation – Einführungsseminar in Crailsheim

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg bietet neue Wege der Konfliktlösung an. Sie basiert auf einem Menschenbild, das davon ausgeht, dass wir alle die gleichen Bedürfnisse haben und dass wir gern zum Wohle anderer Menschen beitragen. Wir tun dies sogar mit Freude und freiwillig, wenn wir wissen, dass unsere Bedürfnisse ebenfalls berücksichtigt werden.

Von Marin Dilger, Leiter der Volkshochschule Crailsheim

Nach echter Konfliktlösung suchen

Das Wesentliche hierbei ist, dass unsere Konfliktpartner eingeladen sind, uns ebenfalls ihre Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche mitzuteilen. Dies fördert die Bereitschaft beider Seiten nach einer echten Konfliktlösung Ausschau zu halten, die die Bedürfnisse aller Parteien im Blick hat. In Beziehungen jeder Art, wie Partnerschaften, Teams und Firmen kann die GfK genutzt werden, um alte Konflikte neu anzugehen.

Termin: Samstag, 8. Mai 2010, von 9 bis 18 Uhr in der Volkshochschule Crailsheim (Konvent im Spital), Seminarpreis: 59 Euro
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Informationen und Anmeldung:

Martin Dilger
Leiter der vhs Crailsheim
Akademieleiter sha-z Akademie Crailsheim
Spitalstraße 2a, 74564 Crailsheim
Tel. 07951 9480-16
Fax 07951 9480-50
www.vhs-crailsheim.de

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Huber Öhringen: Tarifverhandlungen zu Leiharbeit

Protest der Huber-Belegschaft gegen Leiharbeit am 11. März 2010 vor dem Werkstor in Öhringen.

Protest der Huber-Belegschaft gegen Leiharbeit am 11. März 2010 vor dem Werkstor in Öhringen.

Rund 140 Kolleginnen und Kollegen der Huber Packaging Group trafen sich am Sonntag, 25. April 2010, im Sporthotel in Öhringen zu einer Mitgliederversammlung der IG Metall. Auf der Tagesordnung stand das Thema Leiharbeit.

Von der IG Metall Schwäbisch Hall

Das sind die Ergebnisse: Tarifverhandlungen zu Leiharbeit

Die Mitglieder haben mit 136 Ja-Stimmen beschlossen, Tarifverhandlungen einzuleiten.
Regelung von Leiharbeit, Pool von befristet Beschäftigten und mehr Mitbestimmung für den Betriebsrat
Einstimmig haben die Mitglieder folgende Forderungen für diese Verhandlungen mit der Geschäftsleitung beschlossen:
* Quotierung hinsichtlich Anzahl, Einsatzdauer und Einsatzbereiche von Leiharbeit.
* Poolbildung für den Einsatz von befristet Beschäftigten.
* Ein erweitertes Zustimmungsverweigerungsrecht des Betriebsrates bei Einsatz von Leiharbeit.

Verhandlungskommission gebildet

Acht Kolleginnen und Kollegen wurden von den Mitgliedern in die betriebliche Tarifkommission gewählt: Klaus Bauer, Kevin Christ, Werner Grund, Pia Gruschwitz, Siegfried Hubele, Irmgard Kircher-Wieland, Volker Schick, Thomas Völker

So geht’s weiter:

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch das weitere Vorgehen abgestimmt: Der Geschäftsleitung werden die Beschlüsse und Forderungen der Mitglieder mitgeteilt. Die Belegschaft soll regelmäßig über den aktuellen Stand in Sachen Tarifverhandlungen zu Leiharbeit informiert werden, die Öffentlichkeit wird bei einer Pressekonferenz der IG Metall sowie mit Flugblättern informiert. Die MetallerInnen wollen ein Aktionskomitee bilden und dabei auch befreundete Organisationen und die Beschäftigten anderer Betriebe einbeziehen. Außerdem sollen die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber von Warnstreiks begleitet werden.

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