Merkel, Silvana Koch-Mehrin und die Griechen

Regierungserklärungen sind nicht immer spannend. Deshalb landen sie auch nicht immer vorne in den Nachrichten. Diesmal allerdings war das anders. Denn bei Merkel ging es ums Geld. Viel Geld. Unser Geld. Griechenland braucht Hilfe. Angela Merkel will zahlen. Die Retterin. Nun also doch. Sie gibt dazu Interviews am laufenden Band. Dabei hatte die Kanzlerin in Sachen Griechenland wochenlang eine ganz andere Medienstrategie. Zapp mit einer Erklärung!

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Eine schöne Medienanalyse von ZAPP! So funktioniert Politik in Deutschland …

Video:
http://www3.ndr.de/flash/zapp/interactivePlayer.html?xml=zappsendung202-interactiveBroadcasts.xml&sr=zapp&bid=merkel332

Und weil wir gerade bei den Medien und Griechenland sind, hier ein anderes Highlight: FDP-Frau Silvana Koch-Mehrin diskutierte am 05.05.2010 bei Frank Plasberg mit anderen Gästen über Griechenlands Misere. Den Anstieg der deutschen Staatsverschuldung in 75 Minuten Sendezeit veranschlagt sie mit 6000 Euro!!! (ab 72:20 Min)

Das ist wohl die sog. Kompetenzkompetenz der FDP …

http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=261

Siehe hierzu auch die Kommentare auf den NachDenkSeiten:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5453#h22

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Mit Nahverkehr keine teuren Prestige- und Fernbahnprojekte subventionieren – Stellungnahme der Fraktion „Grüne-ödp-Linke“

Die bunte Fraktion (GRÜNE-ödp-LINKE) im Regionalverband Heilbronn-Franken hat vom Vorsitzenden Helmut Himmelsbach Post erhalten. Auf der letzten Sitzung des Regionalverbandes in Boxberg hatte Johannes Müllerschön im Auftrag der Fraktion Fragen formuliert, zum Bahntag der Metropolregion, zum Metropolticket und zur Verbesserung auf der Frankenbahn. Die Fragesteller nehmen zu den Antworten von Heilbronns Oberbürgermeister Himmelsbach wie folgt Stellung:

Von Johannes Müllerschön aus Offenau, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen–ödp–Die Linke in der Regionalversammlung Heilbronn-Franken

Menschen im Norden der Region Heilbronn-Franken vernünftig anschließen

1) Schade, dass der „Bahntag“ nur im kleinen Kreis der Regionalräte am (Dienstag) 11. Mai 2010 in Stuttgart stattfindet. In einer Zeit, in der tausende von Einwohnern und Kommunalpolitikern sich nicht nur in Stuttgart, sondern auch vor allem im Norden von Baden-Württemberg Sorgen machen um die Bahn als leistungsfähige Flächenbahn, wäre ein breiter angelegter Bahntag sinnvoll gewesen.

2) Natürlich ist ein Metropolticket für die Mobilität und für den Klimaschutz dringend notwendig und sinnvoll. Deshalb haben wir auch der entsprechenden Verwaltungsvorlage im letzten Planungsausschuss zugestimmt. Eine generelle Verteuerung des Einzelfahrscheins per Aufschlag von 0,85 Cent sehen wir jedoch eher kritisch. Der ÖPNV muss für die Nutzer eher günstiger werden, statt teurer. Der Nahverkehr darf nicht dazu dienen, teure Prestige- und Fernbahnprojekte (offen oder verdeckt) zu subventionieren.

3) Natürlich begrüßt unsere Fraktion jede tatsächliche Verbesserung auf der Frankenbahn. Die beschlossenen und versprochenen Verbesserungen auf der Stadtbahn Nord und auf der Frankenbahn sind jedoch solange unzureichend, solange im Norden der Region nicht der gleiche Taktfahrplan umgesetzt ist, wie auf der S 4 von Eppingen bis Öhringen. Da gibt es noch viel zu tun, auch damit endlich die größte Belegschaft in der Region an den ÖPNV vernünftig angeschlossen wird.

Der volle Wortlaut der Anfrage, wie auch die Antwort von OB Himmelsbach ist auf folgender Webseite einsehbar: www.kreistag.die-linke-heilbronn.de

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Protest gegen Lohnverzicht – IG Metall gewinnt Betriebsratswahl bei Klenk Holz AG Oberrot

Die IG Metall hat die Betriebsratswahl bei der Klenk Holz AG in Oberrot gewonnen. Mit 7 der 13 Betriebsratsmandate stellt ihre Liste in den nächsten vier Jahren die Mehrheit in der Arbeitnehmervertretung des Sägewerks.

Von der IG Metall Schwäbisch Hall

Wahlergebnis von 45,3 Prozent – Wahlbeteiligung: 85 Prozent

Das Kräfteverhältnis hat sich danach bei der gestrigen Wahl entgegen der letzten Betriebsratswahl zugunsten der IG Metall verschoben. Auf die Liste der IG Metall mit Listenführer Benno Alt entfielen bei der gestrigen Wahl (5. Mai 2010) 282 Stimmen (45,3 Prozent), auf die „Freie Liste“ des bisherigen Betriebsratsvorsitzenden Werner Sohlleder 219 Stimmen (35,2 Prozent), 43 Stimmen und damit einen Sitz erhielt die Liste „Protest“. Die Wahlbeteiligung lag bei 85 Prozent.

Unzufriedenheit wegen Lohnverzicht

In der vergangenen Wahlperiode hatte die von Werner Sohlleder angeführte Liste 9 Sitze, die IG Metall-Liste 3 Sitze, eine weitere Liste war mit einer Person im Betriebsrat vertreten. Heidi Scharf, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Schwäbisch Hall, beglückwünschte die Kandidaten der IG Metall zu ihrem Erfolg: „Das konsequente Eintreten der IG Metall-Betriebsräte für die die Interessen der Beschäftigten hat sich gelohnt. Das Ergebnis der Betriebsratswahl ist auch Ausdruck des Protestes der Beschäftigten, die sich nicht weiter unter Druck setzen lassen wollen.“ Zuletzt gab es bei Klenk Auseinandersetzungen um zehn Prozent Lohnverzicht, dem der bisherige Betriebsrat zugestimmt hatte. Die IG Metall bezweifelt die wirtschaftliche Notwendigkeit dieser Maßnahme.

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„Der Geist des Geldes oder: Wie kommen wir aus der Wirtschaftskrise?“ – Film und Vortrag in Schwäbisch Hall

„Wie kommen wir aus der Wirtschaftskrise?“ lautet der Titel und die zentrale Frage des Vortrags von Referent Helmut Rau von der Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung (INWO) am Freitag, 7. Mai 2010, um 19 Uhr im Alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall.

Vom Verein Hohenloher Franken, Initiative für Regiogeld

Kurzfilm: „Der Geist des Geldes“

Helmut Rau geht dieser und den sich daraus ergebenden Fragen nach: „Wieso brauchen wir Wirtschaftswachstum?“, „Warum verschulden sich die Staaten?“, „Wem kommt das zugute?“ und „Wie kommt es, dass die Schere von Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft?“. Darüber hinaus stellt er eine Wirtschaftsordnung vor, die den sozialen Frieden fördert, den Umweltschutz integriert und in der das Geld den Menschen dient und ihn nicht regiert. Eine Kurzfassung des Dokumentarfilms „Der Geist des Geldes“ von Yorik Niess führt in die Thematik ein. Die Veranstaltung wird durch eine Kooperation der INWO und dem Verein Hohenloher Franken e.V. realisiert.

Termin: Film und Vortrag „Der Geist des Geldes oder Wie kommen wir aus der Wirtschaftskrise?“ am Freitag, 7. Mai 2010, um 19 Uhr, Altes Schlachthaus (Schlachtsaal), Schwäbisch Hall

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Rätselecke (3): Wer ist auf dem unscharfen Fluchtbild zu sehen?

Vor einem Fotografen die Flucht ergriffen hat ein bekannter Mann aus Hohenlohe in Begleitung einer unbekannten Frau bei der Kundgebung am 1. Mai 2010 in Öhringen.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Hohenlohe-ungefiltert möchte nun von den Leserinnen und Lesern wissen: Welche beiden Personen sind auf dem Foto von hinten zu sehen?

Bitte schicken Sie Ihre Antworten bis spätestens Freitag, 7. Mai 2010, 23.59 Uhr an folgende E-Mail-Adresse: redaktion@hohenlohe-ungefiltert.de

Die teilweise Auflösung des Rätsels (mit entlarvenden Bildern) und die vorgeschlagenen Lösungen können Sie am Samstag, 8. Mai 2010, ab zirka 12 Uhr, in Hohenlohe-ungefiltert nachlesen. Zu gewinnen gibt es wie immer bei unseren Rätseln „nichts“ außer ein bisschen Spaß am Spiel.

Auflösung des Rätsels in Hohenlohe-ungefiltert auf der Seite http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=7810

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„Willi Graf – der Mitstreiter von Hans Scholl“ – Ausstellungseröffnung in Crailsheim-Ingersheim

Schülerinnen der Poesie AG des Wirtschaftsgymnasiums Crailsheim.

Schülerinnen der Poesie AG des Wirtschaftsgymnasiums Crailsheim: Sandra Reiß, Elisabeth Schöpp, Sandrina Weiß und Eva Weidenbacher.

Was hat Ringelnatz mit Sophie Scholl zu tun?  Diese  Frage beantwortet die Poesie AG am Wirtschaftsgymnasium Crailsheim anlässlich der Ausstellungseröffnung „Willi Graf – der Mitstreiter von Hans Scholl“ am Sonntag, 9. Mai 2010, um 19 Uhr in der Geschwister-Scholl-Schule in Crailsheim-Ingersheim.

Vom Förderverein Weiße Rose Crailsheim

Vortrag mit Bildern: „Die Deutschen und ihre Mythen“

Es ist schon Gewohnheit geworden, alljährlich zum Geburtstag von Sophie Scholl in der Eingangshalle der Geschwister-Scholl-Schule eine Ausstellung zu eröffnen – neuerdings mit Versen. Gedichte sind unsterbliche Zeitzeugen in poetischer Form. Deshalb geben sie den Veranstaltungen im ´Scholl-Grimminger-Forum` die besondere Note. Eine neue Reihe eröffnet Hannes Hartleitner mit dem bebilderten Vortrag „Die Deutschen und ihre Mythen“: Künftig soll alljährlich ein Kurzvortrag zu einem „Ingersheimer Thema“ die Ausstellungseröffnung begleiten. Zu sehen ist die Ausstellung „Willi Graf“ werktags während der Unterrichtszeiten und an folgenden Montagabenden: 10. Mai 2010 und 17. Mai 2010, jeweils von 19 Uhr bis 21 Uhr.

INGERSHEIMER  AUSSTELLUNG  2010

Ausstellungseröffnung in der Eingangshalle der Geschwister-Scholl-Schule Ingersheim vor dem Gemälde von Gerhard Frank, Scholl-Grimminger-Forum der GSS, Ingersheimer Hauptstraße 50, Ingersheim. „Willi Graf – der Mitstreiter von Hans Scholl“, Willi Graf und die ´Weiße Rose´

Sonntag 9. Mai 2010, um 19 Uhr zum 89. Geburtstag von Sophie Scholl

Programmablauf:
(1) Begrüßung: Rektor Manfred Hügelmaier
(2) Ingersheimer Thema 2010: Hannes Hartleitner „Die Deutschen und ihre Mythen“
(3) Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Berlin: „Selbst Joachim Ringelnatz …. „… mit seinen eher unpolitischen Versen wurde geächtet  und verlor seine Existenz, Poesie AG der Klasse 12/1 des Wirtschaftsgymnasiums Crailsheim mit Sandra Reiß, Elisabeth Schöpp, Sandrina Weiß, Eva Weidenbacher.
(4) Einführung in die Ausstellung, Michael Häußlein, „Willi Graf – der Mitstreiter von Hans Scholl“ – eine Sonderausstellung der Weiße Rose-Stiftung e.V., München.
Abendöffnung der Ausstellung jeweils von 19 bis 21 Uhr mit Führung durch das Scholl-Grimminger-Forum an folgenden Montagen: 10. Mai 2010 und 17. Mai 2010.

Weitere Informationen:

http://weisse-rose-crailsheim.de/

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Nik Sakellariou (SPD): Feuerwehrführerschein lässt schon viel zu lange auf sich warten

Die Landesregierung hat nun offensichtlich einen Verordnungsentwurf erarbeitet, der die Einführung des so genannten Feuerwehrführerscheins erlaubt. Nik Sakellariou aus Schwäbisch Hall, Abgeordneter der SPD-Landtagsfraktion, begrüßt diesen längst überfälligen Schritt: „Die Rechtsgrundlage ist mittlerweile fast ein Jahr alt und die Angehörigen der Feuerwehren und Rettungsdienste brauchen diese Regelung dringend.“

Pressemitteilung des SPD-Wahlkreisbüros Schwäbisch Hall

Fahrzeuge bis 4,75 Tonnen können gefahren werden

Konkret ginge es darum, dass seit 1999 erworbene Führerscheine der Klasse B nur noch zum Führen von Fahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen berechtigen, Einsatzfahrzeuge aber meist schwerer sind. Viele jüngere Mitglieder der Einsatzdienste dürften daher nicht ans Steuer. „Die Neuregelung erlaubt es Fahrerlaubnisinhabern, nach einer organisationsinternen Schulung und Prüfung Fahrzeuge bis 4,75 Tonnen zu fahren“, erläutert Sakellariou. Möglich wurde diese Regelung durch eine Initiative der SPD-Bundestagsfraktion im vergangenen Sommer. Im Land hatte die SPD-Landtagsfraktion mehrmals eine rasche Umsetzung angemahnt.

Ungelöst ist das Problem der Anhänger

Allerdings seien mit der neuen Regelung noch nicht alle Probleme gelöst. „Im Bundesrat hängt nach wie vor die Rechtsgrundlage für eine qualifizierte Fahrtberechtigung für Fahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen fest“, berichtet Nik Sakellariou. Der Landesregierung würde es gut zu Gesicht stehen, im dortigen Verkehrsministerium auf die Tube zu drücken. „Auch ungelöst ist das Problem der Anhänger, das besonders die DLRG beim Transport von Booten betrifft“, moniert der SPD-Abgeordnete. Dort gelten die bisherigen Regelungen fort.

PR-Gag der CDU-Fraktion

Kurios findet Nik Sakellariou die Tatsache, dass es der Regierung offensichtlich nicht erlaubt war, eine Verordnung selbst zu verabschieden, sondern die CDU-Fraktion ihr Einverständnis geben musste. „Im besten Fall war das ein PR-Gag der Fraktion, die sich hier mit Lorbeeren schmücken will, die sie sich in keinster Weise verdient hat“, wundert sich Sakellariou über das eher unübliche Prozedere bei der Bekanntmachung einer Verordnung.

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Bei der Firma Huber stehen harte Auseinandersetzungen bevor – Kämpferischer 1. Mai 2010 in Öhringen

Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 1. Mai 2010 in Öhringen für gerechte Arbeitsbedingungen.

Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 1. Mai 2010 in Öhringen für gerechte Arbeitsbedingungen.

Raus auf die Straße zur 1. Mai-Demo gingen am Samstag etwa 300 Menschen in Öhringen. Heidi Scharf, die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Schwäbisch Hall, ging mit einigen Firmen der Region hart ins Gericht. Die Funktionärin der IG Metall kritisierte unter anderem wie die Unternehmen Huber (Öhringen), Getrag (Neuenstein), Kärcher (Obersontheim), Würth (Künzelsau), Klenk (Oberrot) und kirchliche Einrichtungen ihre Mitarbeiter behandeln.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Nur starke Betriebsräte können etwas erreichen

Zur Kundgebung auf dem Öhringer Hafenmarkt kamen etwa 300 Menschen aus der Region Schwäbisch Hall-Hohenlohe. Sie spendeten Heidi Scharf lauten Applaus, als diese das Verbot von Leiharbeit („eine moderne Form des Sklavenhandels“) forderte. Im Landkreis Schwäbisch Hall gebe es bundesweit mit die höchsten Anteile an Leiharbeitern und die größte Anzahl an Leiharbeitsfimen, so Heidi Scharf. Bessere Bedingungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seien nur in Betrieben mit „starken Betriebsräten“ zu erreichen, meinte die IG Metallerin weiter. Sie forderte in den Betrieben zu solidarischem Handeln und mehr Mitbestimmung auf.

Altersarmut ist bei vielen Menschen vorprogrammiert

Missstände wie Bezahlungen von 800 Euro pro Monat für einen Mitarbeiter mit abgeschlossenem Fachstudium dürfte es nicht mehr geben, sagte Heidi Scharf. Ein aktueller Fall dazu aus der Region liege derzeit auf ihrem Schreibtisch. Hartz IV nennt sie die „größte Enteignung des Volkes“ – deshalb müsse es weg. Von 40 Millionen Erwerbstätigen zahlen nur noch 28 Millionen Sozialbeiträge in die Kassen ein. Altersarmut sei deshalb bei vielen Menschen vorprogrammiert. Der Unterschied zwischen Arm und Reich werde immer größer. Die geplante Kopfpauschale sei wie „Hartz IV für Gesundheit“. Dabei zahle jeder und jede vom Chefarzt über den Werkleiter bis hin zur 400-Euro-Kraft den gleichen Krankenkassenbeitrag. Damit verabschiede sich der Staat vollends von seinen sozialen Grundsätzen.

Bei Huber in Öhringen stehen harte Auseinandersetzungen bevor – Interview hier zum Nachhören

Viele Mitarbeiter von Firmen in der Region bangen um ihre Arbeitsplätze. Allein 400 Arbeitsplätze sind bei der Firma Getrag in Neuenstein akut gefährdet. Zu harten betrieblichen Auseinandersetzungen wegen Leiharbeit kann es in den nächsten Tagen bei der Firma „Huber Packaging“ in Öhringen kommen. Hohenlohe-ungefiltert führte dazu am 1. Mai 2010 in Öhringen ein Interview mit dem Huber-Betriebsratsvorsitzenden Siegfried Hubele aus Schwäbisch Hall. Das Interview gibt es hier zum Nachhören (Doppelklick auf den folgenden Link):  Interview_Siegfried_Hubele

Weitere Informationen zum 1. Mai 2010 in Öhringen:

Eine Videoaufzeichnung der Rede von Heidi Scharf:

Artikel der Hohenloher Zeitung: http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstige;art1919,1831306

Aktionen gegen Neonaziaufmärsche am 1. Mai 2010:

http://www.schweinfurt-ist-bunt.de/schweinfurtistbunt/aktuelles/

http://www.wuerzburg-ist-bunt.de/wuerzburgistbunt/aktuelles/

http://www.gesichtzeigen.de/?gclid=CLW3j-CVtKECFZWAzAod3He3-A

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„Kochen mit Köstlichkeiten aus Demeter-Getreide“ – Demeter-Hof Frank in Künzelsau-Garnberg

Die Demeter Vereinigung Baden-Württemberg feiert 2010 Jahr fünfzig Jahre erfolgreichen Ökolandbau. Unter dem Motto „Biodynamische Lebensfreude pur“ beteiligen sich viele Höfe, Großhändler, Verarbeiter, Naturkostläden und Hobbygärtnern am Jubiläum. Dabei ist auch der Demeter-Hof der Familie Frank in Künzelsau-Garnberg (74653). Familie Frank lädt am Freitag, 7. Mai 2010, um 19 Uhr zu einem Kochevent der besonderen Art ein.

Vom Demeter-Verband Baden-Württemberg

Bratlinge, Auflauf, Risotto und eine Nachspeise aus Tau

Ort der öffentlichen Kochveranstaltung ist die Hauswirtschaftliche Schule, Am Schippberg, in Künzelsau. „Wir nehmen als Zutaten Bulgur, Tau und weitere Köstlichkeiten aus Demeter-Getreide. Es wird ein Menü gekocht mit Bratlingen, Auflauf, Risotto und einer Nachspeise aus Tau“, verrät Gisela Frank. Alle Zutaten kommen aus kontrolliert biologischen Anbau und von der Firma Erdmannhauser. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro. Die Einnahmen werden komplett für die biologische Saatgutforschung gespendet. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Telefon 07940/8392 oder Fax 07940/605900.

460 Demeter-Betriebe in Baden-Württemberg

Demeter ist der Pionier des Ökolandbaus in Baden-Württemberg. 1960 beschlossen die Arbeitsgemeinschaften der Landwirte und Gärtner eine gemeinsame Vereinigung für Baden-Württemberg zu gründen und eine Geschäftsstelle einzurichten. Heute zählen zur Demeter-Gemeinschaft in Baden-Württemberg insgesamt 460 Betriebe (Gärtner, Landwirte, Winzer, Imker und Obstbauern). Sie treffen sich regelmäßig in 22 regionalen Arbeitsgemeinschaften, um zum Beispiel ihre Biodynamischen Präparate aus Heilpflanzen herzustellen, aktuelle landwirtschaftliche Themen zu besprechen oder zum jährlichen Hofgespräch im Rahmen der Demeter-Anerkennung. Desweiteren gibt es bei Demeter-Baden-Württemberg zwanzig Gartengruppen mit mehr als 500 Mitgliedern, die biodynamisch gärtnern. Der einzige „Demeter-Gartenrundbrief“ (www.gartenrundbrief.de) wird seit 60 Jahren von der Landesgeschäftsstelle herausgegeben.

Weitere Infos und Einkaufsadressen im Internet unter www.demeter-bw.de.

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Eine „Beatlesung für die Augen“ in der 7180-Bar in Crailsheim

So sieht eine Berliner "Spaßgranate" aus.

So sieht eine Berliner "Spaßgranate" aus.

Eine „Beatlesung für die Augen“ präsentieren Sven van Thom und Martin „Gotti“ Gottschild am Freitag, 7. Mai 2010, ab 20.30 Uhr in der „7180 CAFE-BAR“ in Crailsheim. Sie treten gemeinsam als das Duo „Tiere streicheln Menschen“ auf.

Von Harald Haas, Betreiber der 7180-Bar in Crailsheim

Liebe, Mord, Fußball und andere Banalitäten

Die Spassgranaten aus Berlin sind zum zweiten Mal Gast im Hause und präsentieren ein neues Programm. Einer singt und einer liest und zusammen sind sie saukomisch. Gotti Gottschild liest betont unbetont seine Geschichten vor, erfindet aberwitzige Lebensläufe, die er sich passend zu alten Familiendias vom Flohmarkt ausdenkt. Sven van Thom ist einigen schon bekannt durch mehrere Fernsehauftritte bei Stefan Raab und er hat das Bundesland Brandenburg beim Bundesvision Songcontest vertreten. Nur mit Gitarre und Worten bewaffnet skizziert er Alltagsszenen, die sich um Liebe, Mord, Fußball und andere Banalitäten drehen. Genau mit diesen Themen hatte er bereits zwei Songs in den deutschen Single Charts.

Geschmackgrenzen ausgetestet

Beiden merkt man auf eigene Art die Liebe zum Spiel mit der deutschen Sprache an. Hier werden Zoten gerissen und Geschmackgrenzen ausgetestet, wobei beiden ein tiefsinniger schwarzer Humor eigen ist. Und doch schimmert bei ihren Texten immer so viel traurige Wahrheit durch, dass man nicht sicher ist, ob man lachen oder weinen soll. Erfahrungsgemäß entscheidet sich das Publikum jedoch eher fürs Lachen, da sich gemeinschaftliches öffentliches Weinen bisher noch nicht so recht durchsetzen konnte.

Kurzinfo: Beginn der Veranstaltung ist um 20.30 Uhr.

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