37,9 Prozent der Kreistagsmitglieder im Landkreis Schwäbisch Hall sind von Beruf Bürgermeister oder Oberbürgermeister – Sollen sich die Bürgermeister selbst kontrollieren?

20 Bürgermeister und zwei Oberbürgermeister gehören dem neuen Kreistag im Landkreis Schwäbisch Hall an. Dazu kommt mit Florian Dollmann (FDP) noch der Hauptamtsleiter der Stadt Langenburg. Insgesamt 58 Männer und Frauen sind bei der Kreistagswahl am 7. Juni 2009 in das Kreisgremium gewählt worden. Der Anteil an Bürgermeistern und Oberbürgermeistern beträgt also 37,9 Prozent.

Kommentar von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Mehr als jeder Dritte des Kreistags ist amtierender Bürgermeister

Mehr als jedes dritte Kreistagsmitglied ist also Rathauschef oder leitender Beamter in einer der 30 Landkreiskommunen. Gleich doppelt vertreten ist die Stadtverwaltung Crailsheim. Dort schafften Oberbürgermeister Andreas Raab und Baubürgermeister Herbert Holl (beide CDU) den Sprung in den Kreistag. Überwiegend aus Bürgermeistern besteht die Fraktion der FREIEN WÄHLERVEREINIGUNG (FREIE). 13 von 19 Fraktionsmitgliedern (68 Prozent) sind von Beruf Bürgermeister. Nicht umsonst werden die FREIEN WÄHLER auch die Bürgermeister-Fraktion genannt. Bei der CDU sind im Schwäbisch Haller Kreistag acht von 17 Fraktionsmitgliedern Bürgermeister oder Oberbürgermeister (48 Prozent). Die SPD hat mit Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim eines von neun Fraktionsmitgliedern (11,1 Prozent) in ihren Reihen, das Chef in einem Rathaus des Landkreises ist. Die FDP-Fraktion hat weder einen Bürgermeister noch einen Oberbürgermeister. Mit Florian Dollmann gehört der sechsköpfigen FDP-Fraktion aber der amtierende Hauptamtsleiter der Stadt Langenburg an. Dollmann schaffte in Langenburg das Kunststück, seinen eigenen Rathauschef Wolfgang Class (CDU), der sich ebenfalls für den Kreistag beworben hatte, aus dem Rennen zu schlagen. Keine Bürgermeister und Oberbürgermeister und auch keine leitenden Beamten einer Kommunalverwaltung sind in den Fraktionen der GRÜNEN (5 Mitglieder) und der ÖDP (2 Mitglieder) zu finden.

Nur sieben Bürgermeister (mit Ex-BM und Ex-OB) schafften nicht den Einzug in den Kreistag

Von den Bürgermeistern, ehemaligen Bürgermeistern und ehemaligen Oberbürgermeistern, die für den Kreistag kandidierten, schafften mit Kurt Engel (Ex-BM von Gaildorf/FREIE), Werner Dörr (wohnhaft in Wolpertshausen/FREIE), Stefan Ohr (BM in Kirchberg/Jagst/FREIE), Georg Schlenvoigt (Ex-OB Crailsheim/SPD), Wolfgang Class (BM Langenburg/CDU), Christoph Maschke (BM Untermünkheim/FREIE), Rita Behr (BM Wallhausen/FREIE) nur sieben nicht den Einzug in den Kreistag.

Kaum anzunehmen, dass Bürgermeister eigene Mängel in der Amtsführung anzeigen

Zu kritisieren ist bei dieser Konstellation des Kreistags, dass sich die Bürgermeister selbst kontrollieren müssen. Gehört doch die Kommunalaufsicht zu einer der wichtigsten Aufgaben des Gremiums und der Kreisverwaltung. Das Kommunalamt ist dem Landratsamt angegliedert und ist auch für die Kontrolle der Kommunen, ihrer Bürgermeister und der Gemeinderäte zuständig. Schwer vorstellbar, dass einer der Oberhäupter der Städte und Gemeinden im Landkreis, die im Kreistag sitzen, auf Missstände in der eigenen Amtsführung und in der eigenen Kommune hinweisen, was eigentlich auch eine ihrer wichtigen Aufgaben wäre.

Zahl der Bürgermeister im Haller Kreistag ist deutlich gestiegen

Info: Bei den Kreistagswahlen 1999 betrug der Anteil an Bürgermeistern und Oberbürgermeistern im Kreistag von Schwäbisch Hall 33,9 Prozent, im Jahr 2004 waren es 31,66 Prozent, 2009 stieg der Anteil auf 37,9 Prozent / Von den 19 Bürgermeistern und Oberbürgermeistern im Kreistag des Jahres 2004 gehörten 13 der Fraktion der FREIEN WÄHLER an, 5 der CDU, 1 SPD. 2009: 13 FREIE WÄHLER, 8 CDU, 1 SPD.

Zum Vergleich die vorliegenden Zahlen des Hohenlohekreises: 1999: 30 Prozent Bürgermeister und Oberbürgermeister im Kreistag des Hohenlohekreises (Quelle: Landtag von Baden-Württemberg); 2004 bis 2009: 22,5 Prozent; 2004: 5 FREIE WÄHLERVEREINIGUNG (FWV), 4 CDU (Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis/Stand: November 2008)

Folgende Bürgermeister und Oberbürgermeister sind in der Wahlperiode 2009 bis 2014 im Kreistag des Landkreises Schwäbisch Hall vertreten (Quelle: Landratsamt Schwäbisch Hall):

Freie Wählervereinigung (13 von 19 Mitgliedern der Fraktion sind Bürgermeister):

Wolfgang Binnig (Rosengarten), Markus Bock (Sulzbach-Laufen), Robert Fischer (Kreßberg), Siegfried Gröner (Rot am See), Karl-Heinz Hedrich (Mainhardt), Klemens Izsak (Schrozberg), Klaus Köger (Blaufelden), Klaus-Dieter Schumm (Gerabronn), Jürgen Silberzahn (Wolpertshausen), Werner Strack (Oberrot), Siegfried Trittner (Obersontheim), Kurt Wackler (Satteldorf), Roland Wurmthaler (Ilshofen)

CDU (8 von 17 Mitgliedern der Fraktion sind Bürgermeister/Oberbürgermeister):

Ralf Eggert (Gaildorf), Herbert Holl (Baubürgermeister der Großen Kreisstadt Crailsheim), Roland Miola (Fichtenberg), Martin Piott (Fichtenau), Andreas Raab (Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Crailsheim), Franz Rechtenberger (Bühlerzell), Matthias Strobel (Stimpfach), Johann Weiss (Bühlertann)

SPD (1 von 9 Mitgliedern der Fraktion ist Oberbürgermeister):

Hermann-Josef Pelgrim (Oberbürgermeister der Kreisstadt Schwäbisch Hall)

Grüne (5 Mitglieder/kein Bürgermeister und kein Oberbürgermeister)

FDP (6 Mitglieder/kein Bürgermeister und Oberbürgermeister/1 Hauptamtsleiter einer Kommune)

Florian Dollmann (Hauptamtsleiter der Stadt Langenburg)

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Regionale Medienkritik / Ein Leser meint: Heilbronner Stimme schmückt sich völlig zu unrecht mit dem Titel „Soziales Unternehmen“ – Not werde durch die Zeitung erst verursacht

Die Regionalzeitung Heilbronner Stimme „schmückt sich als Unternehmen mit dem Geld, das es größtenteils den LeserInnen aus der Tasche gezogen hat. Dass Unternehmer wie Distelbarth die Not vieler Menschen (Zeilengeld für Freie Journalisten von 35 Cent/Tarif sind für eine Tageszeitung mit einer Auflage bis 100.000 Exemplare 84 Cent pro Zeile , über 100.000 Exemplare 96 Cent) erst verursachen, um anschließend für sie zu sammeln und dafür dann auch noch mit Urkunden belohnt werden, ist eine grenzenlose Perfidie und einfach geschmacklos, meint ein Leser von Hohenlohe-ungefiltert (Der Name ist der Redaktion bekannt).

Zum Hintergrund: Das Wirtschaftsministerium in Stuttgart und der Stuttgarter Caritas-Direktor Monsignore Wolfgang Tripp zeichnete vor kurzem die Heilbronner Stimme als „Soziales Unternehmen“ aus. Beworben hatten sich 180 Firmen aus Baden-Württemberg beworben – elf davon aus dem Raum Heilbronn. (Siehe beigefügter Artikels aus der Heilbronner Stimme als PDF-Datei HST_Soziales_Unternehmen). Wenn die Hohenlohe-ungefiltert-Redaktion den Artikel der Heilbronner Stimme richtig interpretiert, erhielten alle Bewerber auch eine Urkunde als „Soziales Unternehmen“. Etwas dick aufgetragen wirkt, was die Heilbronner Stimme unter dem journalistischen Kürzel „ub“ über sich selbst schreibt: „Das Medienunternehmen Heilbronner Stimme darf sich wegen seines jahrzehntelangen, beispielhaften Engagements in Sachen Menschen in Not als „Soziales Unternehmen“ bezeichnen.“ Bei einem Festakt im Stuttgarter Haus der Wirtschaft mit „über 400 Teilnehmern“ wurden die Firmen ausgezeichnet. Dieser Abend war sicher nicht billig. Mit Katrin Müller-Hohenstein vom ZDF-Sportstudio führte sogar eine Profi-Moderatorin durchs Programm. Als Grund führt die Heilbronner Stimme dafür an, dass sich „viele Firmen der Sportförderung verschrieben haben“. (Kommentar von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert)

Alle bisher erschienenen Regionalen Medienkritiken sind unter www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=304 nachzulesen.

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Region Hohenlohe beteiligt sich rein rechnerisch mit 2,6 Milliarden Euro an der Rettung von Banken und Großkonzernen – 6000 Euro pro Einwohner

Die Region Hohenlohe beteiligt sich rein rechnerisch mit 2.616.000.000 Euro (2,616 Milliarden Euro) an direkten Hilfen und Bürgschaften zur „Rettung“ von Banken und Großkonzernen. Das sind für jeden Bürger 6000 Euro, für eine vierköpfige Familie entspricht das einem Betrag von  24 000 Euro.

Von Roman Schmitt, Kirchberg/Jagst-Hornberg

436.000 Einwohner x 6000 Euro = 2.616.000.000 Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften

Wenn die Zahlen stimmen, die vor kurzem im Fernseh-Polit- und Wirtschaftsmagazin Plusminus veröffentlicht wurden, ergibt sich für die Region folgendes Bild: Einwohner Hohenlohekreis + Landkreis Schwäbisch Hall + Main- Tauber-Kreis ergeben laut Wikipedia zusammen zirka 436 000 Einwohner. Das sind 0,0545 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung von zirka 80 Millionen. An direkten Hilfen und Bürgschaften werden 480.000.000.000 Euro (480 Milliarden) angegeben. Davon entsprechen 0,0545 Prozent 2.616.000.000 Euro (2,616 Milliarden) oder 6000 Euro für jeden Einwohner der Region. Ich frage mich, welche vierköpfige Familie aus unserer Region damit einverstanden ist, Banken und Großkonzernen 24000 Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften zur Verfügung zu stellen.

Menschen sollen sich an Sachwerten orientieren und sich mit Dingen des täglichen Bedarfs eindecken

So weit zu den finanziellen Auswirkungen der Berliner Politik für die Region Hohenlohe-Franken. Jetzt möge sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen und sich fragen, ob das gut gehen kann und/oder wird.
Bereits am 18. März 2009 berichtete Hohenlohe-ungefiltert: „Für die Bürgerinnen und Bürger kann es empfehlenswert sein, sich nicht auf den Fortbestand der Währung(en) zu verlassen, sich an Sachwerten zu orientieren und sich angemessen mit Nahrungsmitteln und den Dingen des täglichen Lebens zu bevorraten, um etwaigen Versorgungsengpässen vorzubeugen. Dabei sollten lokale und regionale Nahrungsmittelproduzenten, Geschäfte und Dienstleister bevorzugt werden. Eine starke Region bedeutet mehr Versorgungssicherheit. Die bisherige Gestaltung des Wirtschaftslebens war gekennzeichnet von blindem Materialismus und ungezügelter Gier. Im kollektiven Bewusstsein der westlichen „Kultur“ konnte sich so eine völlig falsche Perspektive des Lebens entwickeln. Wir erleben den Zerfall eines Wirtschaftssystems, das nicht nur ineffektiv, sondern auch in höchstem Maße zerstörerisch war…“

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SPD-Ortsverein Gerabronn-Langenburg lädt am Sonntag, 21. Juni 2009, ab 12 Uhr, zum Familienfest nach Dünsbach ein – SPD-Bundestagskandidatin Annette Sawade kommt

Der SPD-Ortsvereins Gerabronn-Langenburg lädt am Sonntag, 21. Juni 2009 zu seinem Familienfest nach Dünsbach ein. Das Fest findet auf dem Spiel- und Rastplatz „Reiherhalde“ statt. Es beginnt um 12 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Für Essen und Trinken zu zivilen Preisen ist gesorgt. Bei einer Tombola gibt es schöne Preise zu gewinnen. Die SPD-Bundestagskandidatin des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Annette Sawade, wird bei dem Fest dabei sein. Der SPD-Ortsverein Gerabronn-Langenburg freut sich auf viele Gäste. (Pressemitteilung der SPD-Geschäftsstelle Crailsheim)

Kontakt:

SPD-Geschäftsstelle
Christl Scherrle-Dietenmaier
Büroleiterin
Karlstrasse 1, 74564 Crailsheim
Telefon: 07951/21004
Fax: 07951/29120
Internet:
www.spd-bawue.de
www.spd-hok.de
www.spd-sha.de

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Neuer Kreistag im Landkreis Schwäbisch Hall hat 58 Mitglieder – Freie Wählervereinigung (Freie) mit 19 Sitzen stärkste Fraktion / Gegen die Wahl kann eine Woche lang Einspruch erhoben werden

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Kreistagswahl vom 7. Juni 2009 im Landkreis Schwäbisch Hall liegt seit gestern, Donnerstag, 18. Juni 2009, vor. Dagegen kann nach der öffentlichen Bekanntmachung (19. Juni 2009) eine Woche lang Einspruch eingelegt werden. Zum Einspruch berechtigt sind laut Rechtsbehelfsbelehrung des Landratsamts Schwäbisch Hall alle Bewerberinnen und Bewerber sowie alle Wahlberechtigten. Der Einspruch eines/einer Wahlberechtigten und eines Bewerbers/einer Bewerberin, der/die nicht die Verletzung eigener Rechte geltend macht, ist nur zulässig, wenn ihm mindestens 100 Wahlberechtigte beitreten. Das bedeutet: Es müssten für einen gültigen Einspruch 100 Unterschriften von Wahlberechtigten gesammelt werden. Einsprüche sind an das Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart zu richten.

Wahlberechtigte: 145.425;    Zu wählende Mitglieder: 50
Wähler: 69.024;  Gewählte Mitglieder: 58
Wahlbeteiligung: 47,46 Prozent

Ungültige Stimmzettel: 2.722 3,94
Gültige Stimmzettel: 66.302 96,06
Gültige Stimmen: 465.417

CDU
Christlich Demokratische Union Deutschlands

135.417 Stimmen, 29,10 Prozent, 17 Sitze
FREIE
134.298 Stimmen, 28,86 Prozent, 19 Sitze
SPD
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
81.424 Stimmen, 17,49 Prozent, 9 Sitze
GRÜNE
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

49.084 Stimmen, 10,55 Prozent, 5 Sitze
FDP
Freie Demokratische Partei

47.626 Stimmen, 10,23 Prozent, 6 Sitze
ödp
Ökologisch-Demokratische Partei/Familie und Umwelt

17.568 Stimmen, 3,77 Prozent, 2 Sitze

Landkreis Schwäbisch Hall
Mitglieder des Kreistags der Amtsperiode 2009 bis 2014
Stand: 15.06.2009
Name Vorname Straße PLZ Ort Partei (Die Namen der Kreisräte und Kreisrätinnen in alphabetischer Reihenfolge)

CDU
Bleher Helmut Holunderweg 20 74547 Untermünkheim CDU
Denz Wolfgang Sonnenhalde 27 74523 Schwäbisch Hall CDU
Dierolf Werner Lindenstraße 22 74423 Obersontheim CDU
Eggert * Ralf Panoramastraße 34 74405 Gaildorf CDU
Gulden * Werner Mittlerer Weg 76 74564 Crailsheim CDU
Holl * Herbert Untere Gasse 30 74564 Crailsheim CDU
Miola Roland Pahlstraße 18 74427 Fichtenberg CDU
Piott * Martin St.-Anna-Straße 37 74579 Fichtenau CDU
Raab Andreas Am Wiesenbach 30 74564 Crailsheim CDU
Rabe Uta Hopfengarten 32 74523 Schwäbisch Hall CDU
Rechtenbacher Franz Am Mühlrain 18 74426 Bühlerzell CDU
Schmidt-Weiss Werner Mittlerer Weg 62 74564 Crailsheim CDU
Strobel * Matthias Starkäckerstraße 27 74597 Stimpfach CDU
Ströbel Brigitte Wiesenbacher Straße 14 74585 Rot am See CDU
Wackler Wilhelm Gersbach 6 74589 Satteldorf CDU
Weiss Johann Kirchstraße 7 74424 Bühlertann CDU
Zielosko * Jens Martin-Luther-Straße 29 74564 Crailsheim CDU

FREIE
Bay Friedrich Grundwiesenweg 29 74523 Schwäbisch Hall FREIE
Binnig Wolfgang Eugen-Reutter-Straße 28 74538 Rosengarten FREIE
Bock * Markus Aalener Straße 24 74429 Sulzbach-Laufen FREIE
Fischer Robert Schönblick 16 74594 Kreßberg FREIE
Gröner Siegfried Erlenweg 23 74585 Rot am See FREIE
Hedrich Karl-Heinz Keltenring 24 74535 Mainhardt FREIE
Hofmann Friedrich Untere Kaiserstraße 1 74589 Satteldorf FREIE
Izsak Klemens Rubensstraße 1 74575 Schrozberg FREIE
Köger Klaus Hohenloher Weg 15 74572 Blaufelden FREIE
Schumm Klaus-Dieter Kirschenweg 5 74582 Gerabronn FREIE
Silberzahn Jürgen Wiesenstraße 5 74549 Wolpertshausen FREIE
Simsch, Dr. * Christoph Alte Schulstraße 8 74597 Stimpfach FREIE
Strack Werner Nelkenweg 6 74420 Oberrot FREIE
Trittner Siegfried Am Mühlrain 16 74426 Bühlerzell FREIE
Tschampa * Timo Schelmenäcker 29 74427 Fichtenberg FREIE
Wackler Kurt Breitäckerweg 11 74589 Satteldorf FREIE
Waller * Friedrich Tüngentaler Straße 113 74523 Schwäbisch Hall FREIE
Wunderlich * Friedrich Lindlein 31 74575 Schrozberg FREIE
Wurmthaler Roland Bertholdstraße 12 74532 Ilshofen FREIE

SPD
David * Manfred Brunnenwiesenstraße 23 74564 Crailsheim SPD
Eichele Karl Adalbert-Stifter-Straße 2 74405 Gaildorf SPD
Fischer Rudi Scheffelstraße 3 74532 Ilshofen SPD
Hartleitner * Helga Salzburger Straße 29 74564 Crailsheim SPD
Pelgrim Hermann-Josef Zwinger 1 74523 Schwäbisch Hall SPD
Sakellariou MdL * Nikolaos Geschwister-Scholl-Str. 59/1 74523 Schwäbisch Hall SPD
Schorpp Rüdiger Friedrich-List-Weg 14 74523 Schwäbisch Hall SPD
Vogt Dieter Am Schuppach 1 74523 Schwäbisch Hall SPD
Zipperer Hans Raiffeisenstraße 17 74538 Rosengarten SPD

GRÜNE
Braun Beate Obere Wiesen 9 74544 Michelbach/Bilz GRÜNE
Feuchter Hans-Joachim Bovenzenweiler 6 74575 Schrozberg GRÜNE
Herrmann Andrea Alte Reifensteige 23 74523 Schwäbisch Hall GRÜNE
Huppenbauer Reinhard Neisseweg 38 74523 Schwäbisch Hall GRÜNE
Kern-Kalinke Claudia Felsenweg 25 74532 Ilshofen GRÜNE

FDP

Blobel, Prof. Dr. Reiner Auf dem Klingenberg 18 74523 Schwäbisch Hall FDP
Brauer * Stephen Im Schanzbuck 16 74564 Crailsheim FDP
Bullinger MdL, Dr. Friedrich Zur Linde 22 74585 Rot am See FDP
Dollmann * Florian Meisenweg 12 74595 Langenburg FDP
Heilenmann, Dr. * Jochen Bürkhofstraße 4 74545 Michelfeld FDP
Lober Friedrich Mühlstraße 14 74586 Frankenhardt FDP

ÖDP
Ertl Rainer Bahnhofstraße 22 74541 Vellberg ÖDP
Zahn * Friedrich Unterroter Straße 7 74405 Gaildorf ÖDP

*   neu im Kreistag

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Bildungsstreik-Tagebuch (Teil III): 60 Demonstranten aus Gerabronn machten in Würzburg lautstark auf sich aufmerksam

Rund 5000 Teilnehmer zählte die Bildungsstreik-Demo in Würzburg. Mit dabei waren auch 60 junge Frauen und Männer aus Gerabronn und Umgebung.

Rund 5000 Teilnehmer zählte am Mittwoch die Bildungsstreik-Demo in Würzburg. Mit dabei waren auch 60 junge Frauen und Männer aus Gerabronn und Umgebung.

Liebes Streiktagebuch (Von David Jäger, Gerabronn),

5000 Schüler und Studenten hatten sich gestern (17. Juni 2009) in Würzburg eingefunden, um gegen das ungerechte Bildungssystem zu demonstrieren. Mit dabei war eine 60 Männer und Frauen starke Delegation aus Gerabronn. Wir können stolz sein, dass eine solch kleine Schule – im Vergleich zu Würzburg mit alleine 30.000 Studenten, so viele Leute mobilisieren konnte. Die Demonstration an sich, verlief ruhig und planmäßig. Nun muss man sich natürlich fragen, ob das bei einer Demonstration erwünscht ist. Planmäßig bedeutet ja nur nach den Vorgaben der Stadt und Polizei. Auch fragt man sich warum, bei der augenscheinlich unterbesetzten Polizei, die Demonstration nicht ein bisschen mehr Mobilität gewinnen konnte. Sitzblockaden von eineinhalb Minuten verkommen da zu einer Farce. Bereits bei der Demonstration gegen die Studiengebühren vor zirka einem Monat, haben die selbsternannten Juso-Ordner die Demonstranten in vorauseilendem Gehorsam versucht von Sitzblockaden abzuhalten. Die Studierendenvertretung, die sich die Organisation der Demo größtenteils unter die Nägel gerissen hat, fährt einen sehr moderaten, angepassten Kurs. Größtenteils von Jusos und den Jungen Grünen besetzt, leiteten sie uns gezielt an relevanten Kreuzungen (relevant für Sitzblockaden) vorbei, hin zum Schlusskundgebungsplatz an den unteren Markt. Dort war wohl leider nur noch ein Viertel der Demonstranten angekommen. Viele hatten sich schon im Vorfeld, teils auf Grund der Langeweile, die bei solch einem Spaziergang aufkommt, teils aber auch wegen des schönen Wetters, abgesetzt. Die Gerabronner Demonstrationsgruppe setzte ihren Weg jedoch von Anfang bis Ende fort und tat ihren Unmut laut mit Trillerpfeifen und Tröten, kund. So gesehen und auch mit einer Zahl von 5000 Demonstranten in der katholischen Beamtenstadt Würzburg, ist die Aktion durchaus als Erfolg zu bewerten. Mal schauen, ob sich etwas bewegt.

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„Sterben gehen“ – mit dem dpa-feed

Stefan Niggemeier, ehemals Medienjournalist bei der FAZ, nun als freier Autor einer der ernst zu nehmenden Blogger, hat gerade unter dem Motto “Geht sterben” einen grotesken Auswuchs der Überforderung von Journalisten und / oder Sparsamkeit bei Verlagen demonstriert. Die können sich bei der Deutschen Presse-Agentur unter anderem ein Komplett-Paket bestellen, den dpa-feed: Für die Online-Ausgaben der Zeitungen werden aktuelle Nachrichtenblöcke eingekauft und automatisch auf die Web-Site gehoben.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Und so geschah es auch am 7. Juni. Da meldete dpa: “Frank Schirrmacher erhält Ludwig-Börne-Preis”. Und unter dieser Überschrift stand dann: “Beyoncé hat sich im April mit ihrem neuen Film ,Obsessed’ an die Spitze der US-Kinocharts gespielt. Diese abstruse Kombination fand sich in gleich 13 (!) Online-Auftritten deutscher Zeitungen und Zeitschriften: Von der Süddeutschen Zeitung über die Lausitzer Rundschau bis zu stern.de und Zeit-online. Bei einigen war das Kürzel “dpa” vor dem Text stehen geblieben, bei anderen war es entfernt worden.

Kommentar Axel Wiczorke: Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man sich die 13 (fast) identischen Zeitungseiten anschaut … Wir sehen also: Hohenlohe ist überall!

Quellen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4007#h19

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-7/

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SV Mulfingen verscheucht das Abstiegsgespenst: 3:2-Sieg in der Verlängerung des Relegationsspiels gegen den TSV Ilshofen – 1300 Zuschauer sahen die Partie im Kirchberger Jagsttalstadion

Der SV Mulfingen hat den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Hohenlohe im letzten Moment noch geschafft. Das Team aus dem Hohenlohekreis schlug den TSV Ilshofen (Vizemeister der Kreisliga AII) im entscheidenden Relegationsspiel durch ein Tor in der Verlängerung 3:2. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Exakt 1069 zahlende Zuschauer sahen die spannende Partie im Kirchberger Jagsttalstadion bei Bilderbuchwetter. Helfer und Offizielle eingerechnet, gab die veranstaltende TSG Kirchberg die Zuschauerzahl mit 1300 an. „Ilshofen spielte über weite Strecken überlegen, hatte aber nicht das nötige Glück im Abschluss“, sagte eine Kirchberger Zuschauerin nach dem Relegationskrimi. (Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert)

SV Mulfingen: Philipp Dörr, Rakita, Friedrich, Haag, Ruck, Brand (70. Lassak), Diemer (62. Joachim Dörr), Müller, Grün, Arbanas, Beck (107. Zenkert).

TSV Ilshofen: Trumpp, Kayar, Keremi, Bubeck, Reichert, Laber, Sebastian Naundorf (77. Krzysiak), Horst, Lutz Naundorf, Richter, Wurmthaler (66. Roca).

Tore: 1:0 (14.) Mario Bubeck, 1:1 (18.) Felix Beck, 2:1 (65.) Michael Haag 2:2 (70.) Alexander Horst, 3:2 (114.) Joachim Dörr.

Schiedsrichter: Sascha Perekovic (Michelbach).

Zuschauer: 1300.

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