„Musik der aschkenasischen Juden“ – Die Band „Schmitts Katze“ spielt Klezmer im Gleis 1 in Waldenburg

In der Waldenburger Kulturkneipe Gleis 1 betritt am ungewöhnlichen Samstag, 29. Februar 2020, um 20.30 Uhr eine Klezmer-Gruppe mit dem besonderen Namen „Schmitts Katze“ zum zweiten Mal die Gleis-1-Bühne.

Vom Gleis 1 in Waldenburg

Ihr Jiddisch ist dem Mittelhochdeutschen entlehnt

Es ist die Musik der aschkenasischen Juden, ihr Jiddisch ist dem Mittelhochdeutschen entlehnt. Hier in den osteuropäischen Schtetln entwickelte sich vor allem im 19. Jahrhundert eine sehr vielfältige Festmusik. Die Musiker der Kapelyes beziehungsweise Klezmer-Orchester heißen Klezmorim. Ihre wichtigsten Instrumente, sind (neben Gesang) Geige, Klarinette und Tsimbel (Hackbrett). Dazu kamen in den größeren Besetzungen Trompete, Posaune, Bass, Mandoline und Schlagwerk.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.gleis1.net

   Sende Artikel als PDF   

„Initiator, Querdenker und Ideengeber“ – Ortschaftsrat Roßfeld verabschiedet Horst Müller nach fast 40 Jahren

Fast 40 Jahre lang war Horst Müller ununterbrochen im Ortschaftsrat Roßfeld aktiv. Auf eigenen Wunsch schied er nun aus und wurde durch Ortsvorsteher Hartmut Werny verabschiedet. Sein Nachfolger wird Paul Ackermann.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

14 Jahre als Vorsteher

Für Horst Müller ist die Geschäftsstelle Roßfeld so etwas wie seine zweite Heimat. Mit viel Liebe hat er dort die Roßfelder Heimatstube mitaufgebaut. In mehreren Räumen können Besucher einen Blick in die Geschichte des Dorfes werfen. Einen großen Teil dieser Historie hat Müller mitgeprägt. Seit September 1980 war er ununterbrochen im Ortschaftsrat Roßfeld aktiv. „Du warst oft genug Initiator, Vordenker und Ideengeber“, bedankte sich Ortsvorsteher Hartmut Werny nun anlässlich seiner Verabschiedung. Denn nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft, darunter auch 14 Jahre als Vorsteher, hatte Müller sein Ausscheiden beantragt.

Seniorenwohnanlage Roßfeld fehlt noch

Er selbst blickte mit großer Zufriedenheit auf sein Lebenswerk, auch wenn eine Herzensangelegenheit noch nicht realisiert wurde: „Weiterhin trete ich für eine Seniorenwohnanlage in Roßfeld ein. Viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort wünschen sich hier in ihrer Heimat, umgeben von Freunden, alt zu werden.“

Verdienstabzeichen in Gold mit Lorbeerkranz

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer verabschiedete Horst Müller persönlich. Er konnte dem damals 77-Jährigen bereits im Oktober 2019 das Verdienstabzeichen des Städtetages Baden-Württemberg in Gold mit Lorbeerkranz als Zeichen der Anerkennung überreichen.

Unkonventioneller Querdenker

Mit Müller verlässt auch ein Querdenker den Ortschaftsrat, der durchaus unkonventionell agiert hat. „Du warst vielleicht manchmal auch zu schnell mit deinen Gedanken sowie Vorschlägen und hast vermutlich nicht immer alle mitgenommen“, erinnert sich Werny. „Aber das gehört zur Kommunalpolitik dazu. Man kann es nie allen recht machen.“ Müller gilt für viele als „Paradepferd“ Roßfelds, wie ihn Werny bereits 2012 bezeichnet hatte. So gestaltete dieser nicht nur die Ortsmitte neu und setzte sich für die Wiederherstellung des Dorfbrunnens ein, sondern hat mit der „Sichelhenket“ 1982 auch eine Traditionsveranstaltung ins Leben gerufen, die aus dem Gemeinschaftsleben nicht mehr wegzudenken ist.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.crailsheim.de/specials/staedtische-nachrichten/?no_cache=1

   Sende Artikel als PDF   

„Diskriminierende Strukturen aufdecken und verändern“ – In Schwäbisch Hall: LINKE lädt zu Veranstaltung über Frauenstreik ein

Drei Wochen vor dem internationalen Frauentag lädt der Kreisverband der Linken in Schwäbisch Hall und Hohenlohe zu einer Veranstaltung über die Frauenstreiks in der Schweiz ein. Die Schweizer Feministin und Aktivistin der Basler Regionalpartei BastA, Franziska Stier, ist am Sonntag, 16. Februar 2020, um 18 Uhr im Büro der Linken, Lange Straße 36, 74523 Schwäbisch Hall zu Gast.

Von Cedric Schiele, Kreisverband der Linken Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Frauen und queeren Menschen zuhören

Franziska Stier hatte es in Basel geschafft tausende Frauen auf die Straße zu bringen. Das Ziel solcher Streiks müsse es sein, dass die Gesellschaft Frauen aber auch queeren Menschen endlich mal zuhört. Noch immer gebe es eine Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern. „Frauen spüren einen gesellschaftlichen Druck, egal, ob sie auf die Kinder schauen oder im Job tätig sind.“ Was noch dazu kommt: „Sie müssen sich oft entscheiden,“ wird Stier in einer Pressemitteilung der Linken zitiert. Frauen seien bei dieser Entscheidung stärker betroffen als Männer, weil ihnen die Gesellschaft den Rücken nicht freihalte. Daher kommt es auf einen solidarischen Zusammenhalt an. Es geht darum, diskriminierende Strukturen aufzudecken, zu benennen und zu verändern.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://die-linke-sha.de/

https://basta-bs.ch/ueber-uns/personen/koordination/

https://basta-bs.ch/news-blogs

   Sende Artikel als PDF   

„Wirtschaftseliten haben eine nachhaltige Verantwortung“ – Bericht über die Jahrestagung der „Akademie der Weltmarktverlierer“ in Schwäbisch Hall

Über die Schattenseiten der kapitalistischen Globalisierung wollten die Veranstalter der Akademie der Weltmarktverlierer in Schwäbisch Hall aufklären. Nach ihrer eigenen Ansicht sind sie mit diesem Vorhaben „in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es wird 2021 fortgesetzt“.

Von Hans A. Graef, Schwäbisch Hall

360 Teilnehmer

Bei der Versammlung von ATTAC Schwäbisch Hall am 6.2. im Haller Umweltzentrum wurden die Ergebnisse unserer Akademie der Weltmarktverlierer 2020 zusammengefasst und diskutiert: Initiator und Organisator dieser Aufklärungs-Akademie war zum vierten Mal die ATTAC-Kreisgruppe Schwäbisch Hall. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Dr. Gerhard Schick (Finanzwende) am 28. Januar 2020. wurde unsere Jahrestagung, von 360 Teilnehmern besucht. Das bedeutet, dass unser Thema, unser Anliegen, über die Schattenseiten der kapitalistischen Globalisierung aufzuklären, in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und 2021 fortgesetzt wird. Diese Akademie ist unabhängig und kritsch wissenschaftlich orientiert, im Gegensatz zur Weltmarktführer-Akademie, die für ATTAC eine Lobby-GmbH darstellt.

Finanzielle Unterstützer

Diese breite Unterstützung aus der Zivilgesellschaft ist an der breiten Vielfalt gesellschaftlicher Organisationen erkennbar: Weltladen Schwäbisch Hall, Brot für die Welt, Evangelisches Kreisbildungswerk, Volkshochschule Schwäbisch Hall, Club Alpha 60, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Kreisverband, Industriegewerkschaft Metall Schwäbisch Hall, Ver.di Ortsverein Schwäbisch Hall, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Umweltzentrum Kreis Schwäbisch Hall, Initiative Umfairteilen Schwäbisch Hall. Ein besonderer Dank geht an die finanziellen Unterstützer Brot für die Welt, ATTAC und den Leserkreis von Publik-Forum.

Missachtung von Menschenrechten

Der Vortrag von Simone Knapp von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg fand am 27. Januar 2020 in Kooperation mit dem Evangelischen Kreisbildungswerk im Brenzhaus Schwäbisch Hall statt. Die Referentin zeigte die Missachtung elementarer Menschen- und Arbeitsrechte durch den Platinkonzern Lonmin und den Chemieriesen BASF. Die Aktivitäten der KASA Heidelberg haben dazu geführt, dass die Opfergruppe aus Marikana jährlich bei den Aktionärsversammlungen präsent ist und die Fragen nach der Verantwortung des Vorstands stellt. Dabei geht es um Anerkennung und Wiedergutmachung, um den Einsatz für bessere Lebensbedingungen durch bessere Löhne und eine zugesagte Verbesserung der Wohnungssituation.

Hoffen auf ein Lieferkettengesetz

Detailliert legte sie die Entwicklung der letzten Jahre dar, denn die Herausforderungen transnationaler Solidarität mit dem Ziel, für Menschenrechte gegen die rein profitorientierte Konzernmacht einzutreten. Dazu könnte in besonderer Weise das Lieferkettengesetz beitragen, das die Verantwortung der Produzenten, Verbraucher und Politik verbessern soll. Diese Initiative wird von einem breiten gesellschaftlichen Prozess und den sozialen Bewegungen unterstützt. Die 65 Teilnehmer diskutierten intensiv diesen Vorschlag.

„Die Finanzwirtschaft an die Kette legen“

Der Vortrag von Dr. Schick musste kurzfristig krankheitsbedingt ausfallen, obwohl dieses Thema „Die Finanzwirtschaft an die Kette legen“ breites Interesse fand. Für 35 Gäste, denen die Absage entgangen war, zeigten wir in der Volkshochschule den Panorama-Dokumentarfilm über Cum-Ex-Geschäfte, einer der größten Steuerbetrugsaffären, in dem Dr. Schick auftritt. Ausführlich diskutierten wir die Frage, wie es sein kann, dass Staat und Gesellschaft so einen EU-weiten Vorgang hinnehmen, der den Ländern einen Schaden von 55 Milliarden Euro verursachte. Thesen aus dem Buch „Warum schweigen die Lämmer?“ von Dr. Rainer Mausfeld. wurden debattiert.

„Die Kunst den Kapitalismus zu verändern“

Ein Höhepunkt war der Vortrag des ehemaligen Publik-Chefredakteurs und Ökonomen Dr. Wolfgang Kessler am 29. Januar 2020 vor 110 interessierten ZuhörerInnen im Haller Theatersaal auf der Basis seiner Streitschrift „Die Kunst den Kapitalismus zu verändern“. In 60 Minuten erläuterte er seine pragmatischen Thesen, angesichts „des rasenden Kapitalismus, der Mensch, Demokratie, Natur und Klima bedroht. Wirtschaft und Konsum müssen grundlegend anders werden. Er signierte sein Buch; auch dieser Vortrag wird in der Sendung „Akademie der Weltmarktverlierer“ im Freien Haller Radio „sthoerfunk.de“ zu hören sein (immer freitags um 16 Uhr). Es erschien eine positiver Bericht im Haller Tagblatt.

„Der marktgerechte Mensch“

Abschließend wurde am 31. Januar 2020 vor 130 Besuchern im kommunalen „Kino im Schafstall“ der vor kurzem neu erschienene „Film von unten: Der marktgerechte Mensch“ gezeigt, moderiert von Ver.di Schwäbisch Hall. Die Welt ist im Umbruch. Seit dem neuen Jahrtausend und zuletzt nach der Finanzkrise wurden neue Weichen gestellt. Die soziale Marktwirtschaft, gesellschaftliche Solidarsysteme, über Jahrzehnte erstritten, werden abgebaut Vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38 Prozent sind es nur noch heute. Aktuell arbeitet bereits knapp die Hälfte der Beschäftigten in Unsicherheit. Der Film zeigt biografische Beispiele und Arbeitssituationen von prekär Beschäftigten und aus dem Niedriglohnbereich.

Für eine klimafreundliche Globalisierung

P.S. Am 30. Januar 2020 beteiligten wir uns an einer Demonstration der Fridays-for-Future-Bewegung vor dem Tagungsgebäude des Weltmarktführertreffens, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, wo ab 10.30 Uhr Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach, danach Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Diese Regierungsmitglieder wurden wie die Kongressteilnehmer daran erinnert, dass viel zu wenig getan wird für eine klimafreundliche Globalisierung. Im Redebeitrag von Hans Graef wurde die nachhaltige Verantwortung der Wirtschaftseliten angemahnt, denn an die Stelle des alten (fossilen) Wirtschaftswachstums muss eine neue Ökonomie treten, aber ohne Greenwashing und mit einer neuen nachhaltigen Wirtschaftszivilisation.

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.weltmarktverlierer-akademie.de/

www.attac.de

www.oxfam.de

www.umfairteilen.de

www.reichtum-umverteilen.de

www.brot-fuer-die-welt.de

www.gfbv.de

   Sende Artikel als PDF   

„Künstliche Intelligenz und Verbraucherschutz“ – Kommentar der Europa-Abgeordneten Evelyne Gebhardt (SPD)

Die Abstimmung der Parlamentsresolution über die Folgen von Algorithmen und automatisierter Entscheidungsfindung auf den Verbraucherschutz am Mittwoch, 13. Februar 2020, kommentiert Evelyne Gebhardt, Sprecherin der Europa-SPD im EU-Ausschuss für Verbraucherschutz.

Kommentar der Europa-Abgeordneten Evelyne Gebhardt (SPD) 

Mangel an der Software?

„Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen für die Gesellschaft, den Binnenmarkt und die wissensbasierte Wirtschaft, die Europa nutzen muss. Dabei muss die EU die Herausforderungen für das Wohlergehen von Verbraucherinnen und Verbrauchern angehen. Wenn beispielsweise eine Kaffeemaschine defekt ist, merkt man das sofort. Bei einem intelligenten Kühlschrank ist das schon anders: Wie soll der Verbraucher oder die Verbraucherin prüfen, ob der Mangel an der Software liegt?“

„Recht auf eine Entschädigung“

„Die EU-Kommission muss untersuchen, wie europäisches Recht in Sachen Verbraucherschutz, Produktsicherheit und Marktüberwachung überarbeitet werden muss. Etwa sind geltende Haftungsregelungen nicht an automatisierte Entscheidungsprozesse angepasst. Die herkömmliche Definition von Produkten missachtet Entwicklungen um das Internet der Dinge und muss überarbeitet werden. Verbraucherinnen müssen das Recht haben, dass verständliche und tendenzfreie Algorithmen genutzt werden. Bei Fehlern sollten Verbraucher ein Recht auf eine Entschädigung haben.“

Ethische Fragen

„Dienstleistungen können zukünftig schneller und genauer erbracht werden. Dies wirft jedoch ethische Fragen auf; besonders bei Diensten von allgemeinem Interesse, etwa in der Medizin oder bei freien Berufen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten verlangen, dass Menschen die Verantwortung für Entscheidungen übernehmen und, falls möglich, fehlerhafte Entscheidungen wiederrufen können. Eine unabhängige Stelle, ein ‚TÜV‘ für Künstliche Intelligenz, muss künftig garantieren, dass automatisierte Entscheidungsprozesse im Einklang mit Qualität- und Leistungsstandards sowie dem Verbraucherschutz stehen.“

Weitere Informationen und Kontakt:

Hannah Cornelsen, Referentin für Presse– und Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament Evelyne Gebhardt

S&D-Fraktion
ASP 12 G 116
60, Rue Wiertz
B-1047 Brüssel

Telefon Brüssel: +32 228 43255

Mobil: +32 473 556378

E-Mail: hannah.cornelsen@europarl.europa.eu

Internet:

www.spd-europa.de

www.twitter.com/SPDEuropa

www.facebook.com/SPDfuerEuropa

Fabian Rothfuss, Leiter Europabüro Künzelsau, Assistent von Evelyne Gebhardt MdEP, Keltergasse 47, 74653 Künzelsau

Telefon: 0 79 40-5 91 22

Fax: 0 79 40-5 91 44

E-Mail: info@evelyne-gebhardt.eu

Internet:

www.evelyne-gebhardt.eu

   Sende Artikel als PDF   

„Linke nominieren LandtagskandidatInnen“ – Kreisverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe trifft sich in Kupferzell-Eschental

Der Kreisverband Schwäbisch Hall und Hohenlohe der Partei „Die Linke“ trifft sich am Dienstag, 10. März 2020, um 19 Uhr im Landhotel Günzburg in Kupferzell-Eschental. Bei dieser Veranstaltung werden die KandidatInnen der Linken für die Landtagswahl 2021 nominiert.

Die Linke, Kreisverband Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Kostenlose Bildung von der Kita bis zum Hochschulabschluss

Die baden-württembergischen Landtagswahlen finden im März 2021 statt. Die Linke will erstmals in den Stuttgarter Landtag einziehen. Nur eine Linke, die auch im ländlichen Raum stark ist, kann die Fünf-Prozen-Hürde überspringen. Die Linke Baden-Württemberg hat in den Jahren seit der letzten Landtagswahl wichtige Weichen gestellt und Themen des ländlichen Raums angepackt. Wichtig ist hierbei, die Forderung nach kostenloser Bildung von der Kita bis zum Hochschulabschluss, eine Landwirtschaftspolitik, die das Klima und die Artenvielfalt nicht gegen kleine und mittelständische Bauern ausspielt und das Thema der Infrastruktur. Bei letzterem muss  man sowohl die Erhaltung von Kreiskrankenhäusern, den Wiederaufbau von Bahnstrecken und den Ausbau des gesamten ÖPNV, verbunden mit einer Gebührenfreiheit, als auch den Ausbau von Erneuerbaren Energien und der digitalen Infrastruktur in den Blick nehmen.

Volksantrag zum Mietendeckel

Auch für einen Mietendeckel, der am vergangenen Wochenende vom Landesparteitag gefordert wurde, will man sich einsetzen. Gemeinsam mit dem gesamten Landesverband sammeln die Haller und Hohenloher Linken in den nächsten Monaten Unterschriften für einen Volksantrag zu diesem Thema. In Verbindung mit diesen Themen fühlt sich der Kreisverband gut gerüstet für die Wahlen. Er hat in den vergangen Jahren einen Erneuerungsprozess vollzogen und verzeichnet zahlreiche Neueintritte, vor allem von jungen Menschen. Außerdem sei man durch die Kommunalwahlen im Mai 2019 gestärkt worden. Die Linke hatte es geschafft, das Mandat im Hohenloher Kreistag zu verteidigen und zog erstmals sowohl im Haller Gemeinderat, als auch in den Haller Kreistag ein. Deshalb erhoffen sich die Verantwortlichen der Partei, eine deutliche Verbesserung der Wahlergebnisse von 2016 zu erreichen.

Folgende Kandidaturen sind dem Kreisverband für die Nominierungsveranstaltung bisher bekannt:

Wahlkreis Hohenlohe Erstkandidat: Simon Brecht, 21 Jahre alt, Landesgeschäftsführer der Linksjugend solid Baden Württemberg sowie Kassierer des Linken-Kreisverbands.

Ersatzkandidatin: Heidi Scharf, 66 Jahre alt, Mitglied des Landesvorstands der Linken Baden Württemberg sowie Kreissprecherin des Kreisverbands.

Wahlkreis Schwäbisch Hall Erstkandidatin: Ellena Schumacher Koelsch, 33 Jahre alt, Stadt-und Kreisrätin Schwäbisch Hall, Mitglied des Kreisvorstands Die Linke

Ersatzkandidat: Cedric Schiele, 22 Jahre alt, Kreissprecher Die Linke Schwäbisch und Hohenlohe

   Sende Artikel als PDF   

„Eine zweite Chance für die Liebe“ – Birgit Häbich erzählt in „Irgendwo in Hohenlohe“ von einer Beziehung, bei der Geschäftliches und Emotionales komplex verwoben sind

„Irgendwo in Hohenlohe“ ist eine untypische Liebesgeschichte und ein Heimatroman zugleich. Birgit Häbich, die in Murrhardt aufgewachsen ist, hat sie als Episodenerzählung in 54 kurzen Kapiteln mit eigenen Illustrationen gestaltet. Die Autorin entfaltet auf rund 220 Seiten die Geschichte von Carl Eugen Friedner und Paula Engel, die sich wirklich zugetan sind.

Buchbesprechung der Murrhardter Zeitung

Schlechtes Gewissen

Dass die Haller Handwerksmeisterin und Künstlerin Carls Dienste als Steuerberater und Rechtsanwalt in Anspruch nimmt, intensiviert die Beziehung und lässt sie gleichsam fast zerbrechen. Birgit Häbich hält in dem als Fortsetzungsgeschichte entstandenen Roman, der im Tübinger Kairos-Verlag erschienen ist, geschickt die Spannung bis zum Schluss. Sie erzählt vor allem aus der Perspektive von Carl Eugen Friedner, wechselt später aber phasenweise auch zu Paula Engel. Zu Beginn ist das Kind – oder man könnte auch sagen das Vermögen der Künstlerin – schon in den Brunnen gefallen, woran der Steuerberater und Rechtsanwalt einen nicht unerheblichen Anteil trägt. Dass Carl nach einigen Jahren des Schweigens doch wieder auf Paula zugehen will, hat vor allem emotionale Gründe. Zum einen schlagen sich sein schlechtes Gewissen und die ungeklärte Situation mittlerweile in gesundheitlichen Problemen nieder, zum anderen plagt ihn die Sehnsucht nach der Frau, mit der er sich trotz alledem und immer noch eine Beziehung wünscht. (…)

Gleichzeitig bieten die kurzen Kapitel ein schnelles (Wieder-)Einsteigen und lockeres Lesen. Hinzu kommen für Leser aus der Region verschiedene Wiedererkennungseffekte – ob in Schwäbisch Hall oder Hohenlohe.

Birgit Häbich: Irgendwo in Hohenlohe, Kairos-Verlag, Tübingen, 2018, 20 Euro ISBN 978-3-920523-21-7

Link zur vollständigen Buchbesprechung in der Murrhardter Zeitung:

https://www.murrhardter-zeitung.de/nachrichten/eine-zweite-chance-fuer-die-liebe-37742.html

   Sende Artikel als PDF   

„Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung“ – Vortrag von Manfred Spitzer in Künzelsau über Bildung, Gehirnforschung und Digitalisierung

Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer spricht über die Themen „Bildung, Gehirnforschung und Digitalisierung“ am Dienstag, 11. Februar 2020, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Künzelsau. Der Eintritt ist frei. Einlass in die Stadthalle ab 18.30 Uhr; Einlass in den Großen Saal ab 19 Uhr. 

Von der Volkshochschule Künzelsau und der Buchhandlung Lindenmaier und Harsch

Mögliche Handlungsoptionen

Die Gehirnforschung der vergangenen Jahrzehnte hat unser Verständnis von Lernprozessen deutlich bereichert. Anhand dieser Erkenntnisse kann man auch Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung von Schulen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Gesellschaft feststellen. Dies wird an Beispielen dargestellt und mögliche Handlungsoptionen werden diskutiert.

Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm

Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte in Freiburg Medizin, Psychologie und Philosophie. Nach seiner Habilitation für das Fach Psychiatrie waren Forschungsaufenthalte in den USA prägend. Seit 1997 ist er Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL).

Gespräch und Austausch beim Stehempfang

Die Veranstaltung ist die Auftaktveranstaltung zum 70-Jahr-Jubiläum der Volkshochschule. Sie wird offiziell durch Grußworte eröffnet. Nach Vortragsende sind die Besucherinnen und Besucher zum Gespräch und Austausch beim Stehempfang eingeladen.

Kosten: 

Gebührenfrei. Spende erbeten, Einlass in die Stadthalle Künzelsau ab 18.30 Uhr; Einlass in den Großen Saal ab 19 Uhr

Termin:

Dienstag, 11. Februar 2020, von 19.30 bis 21.30 Uhr

Weitere Informationen im Internet und Kontakt zu Manfred Spitzer:

https://www.uniklinik-ulm.de/psychiatrie-und-psychotherapie-iii/team/prof-dr-med-dr-phil-manfred-spitzer.html

Hirnforscher und Bestsellerautor „Risiken und Nebenwirkungen der Smartphone-Epidemie und ihre Auswirkungen auf uns Menschen“

http://wko.tv/play.aspx?c=10271

https://www.youtube.com/watch?v=utnzI7Y_qD0

https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer

Über einen, der aus Ängsten Geld macht

https://www.sueddeutsche.de/leben/buchautor-manfred-spitzer-ueber-einen-der-aus-aengsten-geld-macht-1.3965193

Digitales Klassenzimmer – Psychiater: Wenn Kinder nur wischen, haben sie einen Nachteil* / Manfred Spitzer im Gespräch mit Tobias Armbrüster

https://www.deutschlandfunk.de/digitales-klassenzimmer-psychiater-wenn-kinder-nur-wischen.694.de.html?dram:article_id=412480

   Sende Artikel als PDF   

„Vie­le Pro­ble­me und Män­gel bei der Aus­bil­dungs­qua­li­tät“ – Ausbildungsreport 2019 der DGB-Ju­gend Baden-Württemberg

Vie­le Pro­ble­me und Män­gel bei der beruflichen Aus­bil­dungs­qua­li­tät in Baden-Württemberg. Über­stun­den, aus­bil­dungs­frem­de Tä­tig­kei­ten und feh­len­de Be­treuung durch Aus­bil­derIn­nen be­stim­men den All­tag vie­ler Azu­bis. Nicht we­nig Be­trie­be schei­nen ih­re Aus­zu­bil­den­den als bil­li­ge Ar­beits­kräf­te zu ste­hen, statt ih­rem Aus­bil­dungs­auf­trag ge­recht zu wer­den.

Von der DGB-Jugend Baden-Württemberg

Über 2000 Aus­zu­bil­den­de befragt

Zum drit­ten Mal be­reits konn­ten wir einen ei­ge­nen Aus­bil­dungs­re­port für Ba­den-Würt­tem­berg er­stel­len. 2.201 Aus­zu­bil­den­de aus den 25 häu­figs­ten dua­len Aus­bil­dungs­be­ru­fe ga­ben Aus­kunft über die Qua­li­tät ih­rer Aus­bil­dung.

Zen­tra­le Er­geb­nis­se:

Das Gu­te zu Be­ginn: Rund sie­ben von zehn Aus­bil­den­den in Ba­den-Würt­tem­berg sind mit ih­rer Aus­bil­dung zu­frie­den oder sehr zu­frie­den. Den­noch gibt es wei­ter­hin – und oh­ne er­kenn­ba­re Ver­bes­se­rung zu den Vor­jah­ren – vie­le Pro­ble­me und Män­gel bei der Aus­bil­dungs­qua­li­tät. Über­stun­den, aus­bil­dungs­frem­de Tä­tig­kei­ten und feh­len­de Be­treuung durch Aus­bil­derIn­nen be­stim­men den All­tag vie­ler Azu­bis. Nicht we­nig Be­trie­be schei­nen ih­re Aus­zu­bil­den­den als bil­li­ge Ar­beits­kräf­te zu ste­hen, statt ih­rem Aus­bil­dungs­auf­trag ge­recht zu wer­den.

Betriebe müssen für Verbesserungen sorgen

Wenn die Qua­li­tät der dua­len Be­rufs­aus­bil­dung ge­stei­gert wer­den soll, sind vor al­lem die Be­trie­be in der Pflicht, für Ver­bes­se­run­gen zu sor­gen. Im Sin­ne ei­ner Si­che­rung von qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten wä­re dies auch in ih­rem ur­ei­ge­nen In­ter­es­se. Dar­über hi­n­aus ist aber auch die Po­li­tik ge­fragt, für gu­te Rah­men­be­din­gun­gen zu sor­gen. Be­hör­den und Kam­mern müs­sen zu­dem ih­rem Kon­troll- und Schutz­auf­trag im Sin­ne der Azu­bis nach­kom­men (…)

Zum ganzen Artikel auf der Internetseite des DGB-Baden-Württemberg:

https://bw-jugend.dgb.de/ausbildung/ausbildungsreport/++co++783cdfe2-021d-11ea-bd15-525400d8729f

Weitere Informationen und Kontakt:

Andre Fricke, Bezirksjugendsekretär, DGB-Jugend Baden-Württemberg, Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart

Telefon: 0711-2028-248

Mobil: 0175-2924275

Fax: 0711-2028-250

Internet:

http://bw-jugend.dgb.de/

www.facebook.com/dgb.jugend.bw

Den voll­stän­di­gen Aus­bil­dungs­re­port Ba­den-Würt­tem­berg 2019 gibt es zum Herunterladen ebenfalls auf folgender Internetseite:

https://bw-jugend.dgb.de/ausbildung/ausbildungsreport/++co++783cdfe2-021d-11ea-bd15-525400d8729f

   Sende Artikel als PDF   

„Verkehrswende Schwäbisch Hall, Klimapolitik, Fridays-Bewegung und Jahresprogramm“ – Themen beim offenen Treffen der ATTAC-Gruppe Schwäbisch Hall

Ein erster Rückblick auf die „erfolgreiche Jahrestagung der Akademie der Weltmarktverlierer“ steht im Mittelpunkt des Treffens der ATTAC-Kreisgruppe Schwäbisch Hall am Donnerstag, 6. Februar 2020, um 20 Uhr im Umweltzentrum Schwäbisch Hall, Gelbinger Gasse 85.

Von der ATTAC-Kreisgruppe Schwäbisch Hall

Lieferkettengesetz erster Aktions-Schwerpunkt

Weiter geht bei dem Treffen um die Verkehrswende Schwäbisch Hall, die Klimapolitik, die Fridays-Bewegung und das Jahresprogramm regional und überregional, wobei das Lieferkettengesetz einen ersten Aktions-Schwerpunkt darstellt. Neue Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Telefon: 0175-4167190

Internet:

https://www.attac-netzwerk.de/schwaebisch-hall/startseite/

http://www.weltmarktverlierer-akademie.de/

„Verkehrswende weg vom Auto hin zu Bus, Schiene, Fahrrad und Füßen“ – In Schwäbisch Hall trifft sich das „Klimabündnis Verkehrswende“

http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=25526

http://bw.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/5T3MZ/brandschutz-bei-stuttgart-21—katastrophe-mit-ansage/

https://www.bei-abriss-aufstand.de/tag/montagsdemo/

http://www.kopfbahnhof-21.de/

   Sende Artikel als PDF