Hohenlohische EU-Abgeordnete Evelyne Gebhardt (SPD) stimmt gegen „anspruchslose Agrarreform“

Die hohenlohische EU-Abgeordnete Evelyne Gebhardt (SPD) stimmt im Europaparlament gegen eine ihrer Ansicht nach „anspruchslose Agrarreform“.

Vom SPD-Europabüro in Künzelsau

„Bis zur letzten Minute gekämpft“

„Die Einen haben von vornherein aufgegeben, wir SozialdemokratInnen haben bis zur letzten Minute gekämpft, um die zukünftige europäische Agrarpolitik sozial und ökologisch fit zu machen. Erstmals ist es uns gelungen Sozialstandards gegen Ausbeutung in landwirtschaftlichen Betrieben in EU-Agrarregeln zu verankern. Ein schöner Sieg, aber das reicht nicht“, erklärt die Hohenloher Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt ihre Ablehnung der Vorschläge zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik.

Sozial-ökologische Wende notwendig

„Leider ist es uns nicht gelungen, die Agrarpolitik an den Europäischen Green Deal zu binden und damit einen neuen gesellschaftlichen Konsens für eine sozial-ökologische Wende in Europa durchzusetzen. Ebenso wenig findet sich eine starke Verbindung zwischen dem Pariser Klimaabkommen, damit die Landwirtschaft ihren gerechten Beitrag zum Kampf gegen die Klimakrise beiträgt, oder eine gemeinsame Agrarpolitik, die der neuen EU-Artenschutzstrategie und der Farm-to-Fork-Strategie gerecht wird“, erläutert Evelyne Gebhardt weitere schwerwiegende Gründe für ihre Ablehnung. „Diese fortschrittlichen Forderungen sind an einer Mehrheit aus Konservativen, Liberalen und Nationalisten gescheitert.“

Zukunftsorientierte Reform sieht anders aus

Evelyne Gebhardt: „Zeitgemäße Landwirtschaftspolitik muss immer auch Umwelt-, Tierschutz- und Klimapolitik sein und die Belange der Landwirte im Blick haben. Mit den jetzt vorliegenden Vorschlägen wird die gestrige Agrarpolitik weitergeführt. Eine zukunftsorientierte Reform sieht anders aus. Deshalb bleibt mir trotz aller Bemühungen keine andere Wahl als gegen den jetzt vorliegenden Text zu stimmen.“

Weitere Informationen und Kontakt:

Fabian Rothfuss
Leiter Europabüro Künzelsau
Assistent von Evelyne Gebhardt MdEP

Keltergasse 47
74653 Künzelsau

Telefon: 0 79 40 – 5 91 22
Fax: 0 79 40 – 5 91 44

E-Mail: info@evelyne-gebhardt.eu

Internet: www.evelyne-gebhardt.eu

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„Deutsche Judenpolitik im besetzen Polen“ – Der Historiker Folker Förtsch spricht in Schwäbisch Hall über die ‚Vorgeschichte‘ der Hessentaler Häftlinge

Einen Vortrag zum Thema „Deutsche Judenpolitik im besetzen Polen – Die ‚Vorgeschichte‘ der Hessentaler Häftlinge“ hält der Historiker Folker Förtsch am Mittwoch, 4. November 2020, um 20 Uhr in der Volkshochschule, Haus der Bildung Schwäbisch Hall. Folker Förtsch leitet das Stadtarchiv Crailsheim.

Informationen zugeschickt von Hans Kumpf, Schwäbisch Hall

Ausbeutung und Vernichtung

Mit der militärischen Besetzung polnischen Gebiets 1939 begann die Leidensgeschichte der späteren Häftlinge des KZ-Außenlagers Hessental und ihrer Familien. Die deutsche Besatzung überzog das Land mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten. Es entstand ein dichtes Netz von Ghettos und Konzentrationslagern, in denen viele Juden zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.

Sklavenarbeit im Reichsgebiet

Seit Mitte 1941 verübten Einsatzgruppen erste groß angelegte Massenmorde, die schließlich in der „Aktion Reinhardt“ gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden. Die wenigen Überlebenden verblieben in Zwangsarbeitslagern oder wurden wie die Hessentaler Häftlinge zur Sklavenarbeit ins Reichsgebiet deportiert.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.vhs-sha.de/programm/gesellschaft/highlights/

https://www.kz-hessental.de/termine/

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„Parteibüro der Linken in Schwäbisch Hall geöffnet“ – Bürgersprechstunde der Stadt- und Kreisrätin Ellena Schumacher Koelsch

Das Büro der „Linken“ in Schwäbisch Hall ist immer mittwochs von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Das Parteibüro befindet sich in der Lange Straße 36, 74523 Schwäbisch Hall.

Von Cedric Schiele, Kreissprecher Die Linke, Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Sprechstunde von 17 Uhr bis 19 Uhr

Am Mittwoch, 28. Oktober 2020, von 17 Uhr bis 19 Uhr findet im Parteibüro die Bürgersprechstunde der Stadt- und Kreisrätin Ellena Schumacher Koelsch statt.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://die-linke-sha.de/

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„Lang beschattete Täler“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: Der Episoden dreiundzwanzigster Teil

„Lang beschattete Täler“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: Der Episoden dreiundzwanzigster Teil. Die geschilderten Handlungen, Personen und Namen sind frei erfunden. Es werden keine realen Namen von Personen angegeben. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, lebenden oder toten Personen wären rein zufällig und sind weder gewollt noch beabsichtigt.

Von Birgit Häbich

XXIII Siechtum

… „Und bevor ich es vergesse, Carl“, lenkte Paula freundlich lächelnd und damit recht geschickt das Thema nochmals auf die unguten Geschehnisse von einst: „Schlägt der Vorderschein jetzt genug Profit aus seinen hinterlistigen Methoden?“ Carl setzte sich wieder an den Tisch, schnappte nach Luft und wurde schmallippig. Er kniff die Augen zusammen; gepresst kommentierte er Paulas Frage mit einem knappen „Es sieht so aus.“ Und nach einer ziemlich langen Denkpause setzte er nach: „Dem sein Anwesen war da letzthin im Denkmalblatt. Er nennt sich neuerdings Bauforscher.“

Halsabschneider

„Aha, Forscher“, stellte Paula trocken fest. „Carl, da fragt sich eine nämlich, ob die Verwandlung vom selbst ernannten Bauhistoriker zum Bauforscher einen Aufstieg oder einen Abstieg darstellt?“ Betont ironisch stellte Paula die nächste Frage in den Raum: „Will er es womöglich nicht mehr gewesen sein? Beim Begriff des Historikers ist wissenschaftliche und hochdekorierte Wissenspräsentation anzunehmen – während der Begriff des Bauforschers eher vermuten lässt, dass er doch noch nicht ganz so genau weiß, was er da eigentlich tut. Stochert er bei seiner eigenen persönlichen Gewissenserforschung etwa im Dunkeln?“ und Paula neigte sich mit einer scheinbar vertraulichen Geste deutlich zu Carl hinüber, „Willst du dem Halsabschneider nicht dabei helfen, zu seiner wahren Identität als Betrüger zu finden?“ Nach einer Pause, in der sie die in sich zusammenfallenden Gesichtszüge Carls mit großer Genugtuung betrachtete, setzte Paula nach: „Oder hast du ihm den guten Ratschlag gegeben, mit so einem gänzlich neuen und unterstapelnden beruflichen Begriff in eine makellos weiße Weste schlüpfen?“

Hinterlistige Machenschaften

Paula wartete seine Antwort nicht ab, sie spürte, dass glühender Zorn in ihr aufwallte. Erinnerungsfetzen an die geschehenen hinterlistigen Machenschaften zogen vor ihrem geistigen Auge vorbei. Und sie resümierte: „Alle Achtung Carl, deine damaligen Kumpels sind insgesamt doch erstaunlich entwicklungsfreudig! Man könnte meinen, es handle sich um fleißig mutierende Viren, die gern und jederzeit bereit sind, ein elendes Siechtum auslösen.“ Folgerichtig goss sie daher weiteren Spott über Carl aus: „Den Vertrag für den Vorderschein hast du damals mit Fleiß und eigenhändig für ihn maßgeschneidert. Und genau mit diesem Vertrag haben die liederlichen Sparkässler, ganz legal natürlich, letztlich den Hebel angesetzt und man hat mich ganz gezielt um mein geerbtes Haus gebracht.“

Unbequeme Rechfertigung

Carl schwieg betreten. Warum musste Paula auch immer wieder auf diesem leidigen Thema herumreiten? Gerade jetzt, wo ein netter gemeinsamer Aufenthalt im Schwarzwald in Aussicht stand. Carl Eugen fühlte sich durch Paulas eindeutige Argumentation in eine unbequeme Rechfertigungsecke gedrängt und schwieg.
Wie würde er jemals mit Paula in Ruhe über die Geschehnisse reden können, wenn sie immer noch derart aufgebracht war. Mit was konnte er beweisen, dass er alles wiedergutmachen wollte? Mit dem Austauschen alter Vorwürfe gibt es kein Weiterkommen, aber Paula gerade jetzt eine offene Frage zu stellen, traute er sich auch nicht. Er erhoffte sich eine gemeinsame Zeit, in der man sich die Dinge in Ruhe gemeinsam überlegen und dann strategisch klug angehen könnte. Carl atmete tief ein und aus und wandte sich nochmals mit leiser Stimme an sie: „Paula, komm doch einfach mit. Eine andere Umgebung wäre bestimmt auch für unser gedeihliches Miteinander gut.“ Sie vernahm Carls versöhnlichen Ton sehr wohl, antwortete jedoch mit keiner Silbe.

Begeisterung

Unerwartet sprang Carl auf: Urplötzlich war ihm seine geplante Überraschungen für Paula wieder eingefallen. Den Rechner hatte Carl schon hingerichtet und er musste ihn nur noch kurz holen und einstellen. Schnurstracks kam Carl mit seinem Klapprechner in den Händen zurück, stellte ihn vor Paula auf dem Küchentisch ab, öffnete ihn und strahlte Paula gutgelaunt an. Seine Erleichterung über eine mögliche Wende in dem verfahrenen Gespräch verlieh im neuen Mut. „Pass auf Paula, gleich geht’s los.“ Er steckte den Stecker in die Steckdose über der Eckbank. „Es geht bei der alten Mauer im *Eisenbacher Granit um mehr als nur um sauber hergestellte Kilowattstunden und effiziente Turbinentechnik im Krafthaus.“
Mit einer Paula bislang unbekannten Begeisterung für eine Sache, schwang Carl sich auf, ihr mit Hilfe des anfänglich mystisch anmutenden Films seinen ausgeheckten Ausflugsplan schmackhaft zu machen. „Paula! Nicht nur die Landschaft, auch die drei Feen und die ganze Geschichte drum herum sind faszinierend, um nicht zu sagen, absolut zauberhaft“, drückte auf die Starttaste, um den Film ablaufen zu lassen.

Drei tanzende Feen

Paula Engel glaubte nicht recht zu hören und zu sehen: Nebelumwobene Feentänze? Hatte der sonst so rational denkende Rechtsanwalt und Steuerberater seinen kalt rechnenden Verstand verloren? Wollte er nun mit Hilfe von wohlig gurgelndem Wassergeplätscher Kompliziertes auf das Wesentliche reduzieren? Trotzdem lehnte sie sich entspannt zurück und wandte sich neugierig dem anlaufenden Film zu. Während sie dem spannenden Zeitdokument folgte, ließ sich Paula von den beeindruckenden Bildern inspirieren. Der vorwärtsdenkenden und konstruktiven Stimmung des Filmes konnte auch sie sich nicht entziehen und sie besann sich. Falls Carl tatsächlich an einer Wiedergutmachung interessiert war, durfte sie ihn jedenfalls nicht mehr weiter traktieren. Sie würde auf Carls Angebot eingehen und einlenken. Als der Film nach einer halben Stunde zu Ende war, gab sie Carl ihre Zusage.
„Also gut Carl, du hast mich überzeugt. Ich komme mit. Aber ich kann mir erst in der kommenden Woche für dem Heiner seine Tannenduft umwehte Energieversorgung und deine drei tanzenden Feen Zeit nehmen.“ … Fortsetzung folgt.

Erläuterungen:

Nachtrag zur Episode 22 Angst – Leider hat der Link zu *Angst nicht funktioniert, man sollte den Link hier kopieren und dann in den Browser einsetzen:
https://www.danieleganser.ch/videos/dr-daniele-ganser-was-macht-angst-mit-uns- bern-20-10-2019/

*Bauforschung und Denkmalpflege: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/issue/view/5210

*Eisenbacher Granit: Der heutige Oberlauf der Donau gehört geologisch betrachtet dem Schwarzwald-Kristallin an, welches vorwiegend aus den Zentralschwarzwälder Gneisen und dem Eisenbacher Granit besteht.
Quelle: http://www.fg.vs.bw.schule.de/doztg/fbgdn/fa-donau.pdf

*Film zur Linachtalsperre: https://www.youtube.com/watch?v=Ks-31fW2Nck

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„Linke Strategien im ländlichen Raum“ – Die LINKE als Alltagspartei in der Kommunalpolitik

Die beiden Landtagskandidaten in den Wahlkreisen Schwäbisch Hall und Hohenlohe, Ellena Schumacher-Koelsch und Simon Brecht, besuchten am Wochenende ein Seminar zum Thema „Linke Strategien im ländlichen Raum“ mit dem Referenten Frank Kuschel aus Thüringen.

Von Cedric Schiele, Kreissprecher Die Linke Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Lösungsvorschläge für den ländlichen Raum

Kuschel ist Verwaltungsrechtler und war als Landtagsabgeordneter zwölf Jahre lang zuständig für den Themenbereich Kommunalpolitik. Gemeinsam wurden die Probleme im ländlichen Raum besprochen und Lösungsvorschläge ausgearbeitet.

Gesundheitsversorgung und Öffentlicher Nahverkehr

So liegt der Fokus etwa bei der Aufrechthaltung von Infrastruktur im ländlichen Raum. Die TeilnehmerInnen sprachen ausführlich über Gesundheitsversorgung und Öffentlicher Nahverkehr. Konzepte wie die „Gemeindeschwester“, also Pflegekräfte, die in den Gemeinden den weniger werdenden Hausärzten zuarbeiten, kommunale Hebammen und medizinische Versorgungszentren kamen zur Sprache. Auch Generationen übergreifendes Wohnen war ein Thema, das in einem Kreis mit älter werdender Bevölkerung zunehmende Bedeutung gewinnen wird. Zudem wurde über kommunale Finanzen und Landesfinanzen gesprochen und welche Möglichkeiten es gibt, Kommunen finanziell handlungsfähig zu halten.

Marktversagen

Kuschel und die beiden LandtagskandidatInnen waren sich einig: Wegbrechende Infrastruktur zeugt von „Marktversagen“ und muss durch Eingreifen der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellt werden und lebenswerte Kommunen zu erhalten und zu auszubauen.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://die-linke-sha.de/

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„Maskenpflicht auf dem Wochen- und Martinimarkt“ – Stadtverwaltung Crailsheim beschließt weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Crailsheim gleichbleibend auf hohem Niveau, weshalb die Stadt im kreisweiten Vergleich mittlerweile einen Spitzenplatz einnimmt. Die Stadtverwaltung erlässt daher eine Maskenpflicht auf dem Wochen- und Martinimarkt und empfiehlt grundsätzlich das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Öffentliche Veranstaltungen bis 8. November 2020 abgesagt

Auch in öffentlichen Einrichtungen wie dem Rathaus ist beim Betreten eine Maske zu tragen. Öffentliche Veranstaltungen werden bis zum 8. November 2020 abgesagt, zudem wird den Schulen geraten, die Stundenpläne zu entzerren, um den Schulbusverkehr zu entlasten.

Weitergehende Maßnahmen beschlossen

Seit Ende vergangener Woche gilt der Landkreis Schwäbisch Hall als Risikogebiet. Innerhalb des Kreises nimmt die Stadt Crailsheim dabei einen Spitzenplatz bei den Neuinfektionen ein. Während der kreisweite Inzidenzwert derzeit bei 57,6 liegt, beträgt er für die Stadt über 121 (Stand: 19.10.2020). Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung über die getroffenen Entscheidungen auf Landes- und Kreisebene hinaus weitergehende Maßnahmen beschlossen, die dazu beitragen sollen, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen.

Maskenpflicht auf dem Markt sowie als Empfehlung in der Stadt

Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall ist ab Dienstag, 20. Oktober 2020 das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf dem Wochen- sowie dem Martinimarkt Pflicht. Zudem empfiehlt die Verwaltung, im öffentlichen Raum in Crailsheim grundsätzlich eine Alltagsmaske zu tragen. „Die Corona-Verordnung des Landes gibt schon jetzt vor, dass innerhalb von Fußgängerbereichen eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss, sofern nicht sichergestellt werden kann, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten ist“, erklärt Oberbürgermeister Christoph Grimmer. „Das ist an vielen Stellen insbesondere in der Innenstadt häufig nicht zu gewährleisten.“

Kontaktreduzierung

Darüber hinaus hat der Corona-Koordinierungsstab in seiner Sitzung am Montag entschieden, dass alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt bis einschließlich zum 8. November abgesagt werden. Zwar lässt die Verordnung grundsätzlich Veranstaltungen bis zu 100 Teilnehmende zu, doch insbesondere angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen konkret in Crailsheim sowie im angrenzenden Altkreis soll nun verstärkt eine Kontaktreduzierung herbeigeführt werden.

Unterrichtsbeginn soll verschoben werden

Auch in den kommenden Wochen rechnet die Stadt mit weiteren Einschränkungen durch Neuinfektionen in Schulen. Insbesondere hier sind die Auswirkungen durch notwendige Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Schwäbisch Hall für den Unterricht enorm. Um das Risiko einer Virusausbreitung zu reduzieren, hat die Verwaltung den Schulleitungen dringend dazu geraten, die Unterrichtszeiten zu entzerren, damit auch der Schulbusverkehr entlastet wird. Gerade hier ist der Stadtverwaltung vonseiten der Eltern immer wieder gemeldet worden, dass in Bussen und an Bushaltestellen Abstände und die Maskenpflicht nicht eingehalten werden, während in den Schulgebäuden strengstens darauf geachtet werde.

Bei Trauungen wird Gästezahl eingeschränkt

Gemäß den neuen Vorgaben des Landes gilt außerdem ab sofort in allen öffentlichen Einrichtungen eine generelle Mund-Nase-Bedeckungspflicht. Die Zahl der Teilnehmenden bei Eheschließungen wird im Trauzimmer wieder auf zehn, im Ratssaal auf 25 Personen begrenzt.

Kontaktnachverfolgung muss weiter möglich bleiben

„Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, seinen Teil dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die hohe Zahl an Neuinfektionen in unserer Stadt zu reduzieren“, wendet sich Grimmer an die Crailsheimer Bevölkerung. „Der Herbst sowie anstehende Winter bleiben sicherlich eine kritische Phase in dieser Pandemie. Ein Lockdown wie im Frühjahr muss verhindert werden – das geht nur, wenn jeder seinen Teil hierzu beiträgt. Die Ausbreitung des Coronavirus‘ kann nur kontrollierbar bleiben, wenn die Gesundheitsämter weiterhin frühzeitig möglichst viele Kontaktpersonen von Infizierten herausfinden können.“

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.crailsheim.de/

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Erstes virtuelles Offenes Treffen und Mitgliederversammlung „Ohne Rechtsaußen e.V.“

„Wir wollen das von uns Aufgebaute nicht durch die Pandemie versanden lassen“, sagt David Jäger, Vorsitzender des Vereins „Ohne Rechtsaußen“. Wichtiger denn je sei der politische und menschliche Austausch in solchen Zeiten. Deshalb soll am Montag, 26. Oktober 2020, um 19 Uhr ein virtuelles „Offenes Treffen“ stattfinden.

Von David Jäger, „Ohne Rechtsaußen e.V.“

Nicht mit Reichsbürgern auf den Straßen marschieren

„`Linke´ Ökos und Pazifisten marschieren mit Reichsbürgern auf den Straßen, die Gesellschaft scheint sich zu spalten, die Maske als Zeichen der Solidarität mit den Schwachen und Alten unserer Gesellschaft, Trumps „Wiederwahl“ im November, es gibt viel zu besprechen, viel zu diskutieren und es wäre schön alle einmal wieder zu sehen“, so Jäger.

Erstes virtuelles „Offenes Treffen“

Dennoch müssen wir den steigenden Zahlen und dem Sicherheitsbedürfnis des Einzelnen Rechnung tragen wenn wir uns treffen und deshalb vielleicht vorerst neue Formen des Miteinanders ausprobieren. Ich möchte daher das erste virtuelle „Offene Treffen“ vorschlagen.

Unter folgendem Link könnt ihr euch am Montag, 26. Oktober 2020, um 19 Uhr einwählen:

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/93899678005?pwd=YU5ZRU9jQXlNTHZ0S08rblNKOERGdz09

Wenn sich jemand damit technisch noch nicht so fit fühlt, kann er mich (David Jäger) gerne anrufen, dann richten wir es kurz zusammen ein: Telefon 0160 / 91254945.
Setzt euch einfach mit eurem Bier oder Snack vor euren Laptop oder Computer zuhause, ihr müsst auch nur oben rum ansehnlich gekleidet sein 😀 und wählt euch ein. Es besteht übrigens auch, wie ihr unten seht, die Möglichkeit sich telefonisch einzuwählen.

Mitgliederversammlung des Vereins „Ohne Rechtsaußen“

Die Mitgliederversammlung des Vereins „Ohne Rechtsaußen“ soll am Freitag, 30. Oktober 2020, um 18 Uhr im „Forum“ in Crailsheim stattfinden.

David Jäger lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein:

Thema: Offenes Treffen
Uhrzeit: 26.Okt.2020 07:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/93899678005?pwd=YU5ZRU9jQXlNTHZ0S08rblNKOERGdz09

Meeting-ID: 938 9967 8005
Passwort: 224096
Schnelleinwahl mobil
+496971049922,,93899678005#,,#,224096# Deutschland
+493056795800,,93899678005#,,#,224096# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 30 5679 5800 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
Meeting-ID: 938 9967 8005
Passwort: 224096
Ortseinwahl suchen: https://uni-wuerzburg.zoom.us/u/aduw4c7M1h

Über Skype for Business beitreten
https://uni-wuerzburg.zoom.us/skype/93899678005

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„Europe United: Kann die EU mit einer Stimme sprechen?“ – Evelyne Gebhardt diskutiert mit Nils Schmid bei Instagram live

Evelyne Gebhardt lädt zu „Instagram live“ ein. Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2020, um 19 Uhr. Die SPD-Europaabgeordnete aus Hohenlohe spricht mit dem Bundestagsabgeordneten Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Das Thema lautet „Europe United: Kann die EU mit einer Stimme sprechen?“

Vom SPD-Europabüro Künzelsau

Das Gespräch findet auf Evelyne Gebhardts Instagram-Seite statt:

https://www.instagram.com/evelynegebhardtmep

Über den Chat können die Zuschauer und Zuschauerinnen auch Fragen stellen.

Der EU in der Welt mehr Gehör verschaffen

„Wir wissen, dass sich nur ein geeintes Europa auf der Weltbühne des 21. Jahrhunderts Gehör verschaffen kann. Und dennoch stellt sich nach wie vor die Frage, ob und wie die EU mit einer Stimme sprechen kann. Die aktuellen Herausforderungen für die EU und ihre Außenpolitik sind vielfältig: ob Chinas Aufstieg zur Weltmacht, das Verhältnis zu Russland oder der Gasstreit mit der Türkei – diese Fragen werden die nächsten Jahre und Jahrzehnte prägen“, so Evelyne Gebhardt.

Bisher jüngster Abgeordneter des baden-württembergischen Landtags

Nils Schmid ist 47 Jahre alt und vertritt seit 2017 den Wahlkreis Nürtingen im Deutschen Bundestag. Er ist außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfaktion. Der promovierte Jurist wurde 1997 als jüngster Abgeordneter aller Zeiten Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, dem er bis 2017 angehörte. Von 2011 bis 2016 war Nils Schmid Minister für Finanzen und Wirtschaft sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender der SPD-Baden-Württemberg.

Weitere Informationen und Kontakt:

Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europäischen Parlaments, Keltergasse 47 74653 Künzelsau

Telefon: 07940 – 59122

Fax: 07940 – 5 91 44

E-Mail: info@evelyne-gebhardt.eu

Internet: www.evelyne-gebhardt.eu

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„Stadtrat Michael Klunker tritt aus der AWV aus“ – Künftig als Fraktionsloser im Crailsheimer Gemeinderat

Der Crailsheimer Stadtrat Michael Klunker tritt aus der Fraktion Allgemeine Wählervereinigung (AWV) aus. Er will künftig als Fraktionsloser im Crailsheimer Gemeinderat weiterarbeiten. Gemeinderat.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

„GfC – Gemeinsam für Crailsheim“

Per E-Mail teilte Stadtrat Michael Klunker am Montag der Stadtverwaltung Crailsheim mit, dass er aus der AWV austreten und künftig als fraktionsloser Stadtrat unter dem Kürzel „GfC – Gemeinsam für Crailsheim“ dem Gemeinderat angehören wird.

Klunker will Aufsichtsratssitze behalten

Er wolle sich dem Diktat der AWV widersetzen und frei und unabhängig sein, so Klunkers Begründung. „Meine Sitze im Aufsichtsrat der Stadtwerke sowie der Eco-Switch wie auch meine über 5.500 Stimmen nehme ich mit“, schreibt Klunker weiter. Offen ist, wie der Gemeinderat auf die Mitnahme der Aufsichtsratssitze reagiert. Die Besetzung der Sitze erfolgt in der Regel durch Vorschläge der Fraktionen und im Wege der Einigung.

Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler hinterfragt

Grund für den Entschluss ist, laut Klunker, seine öffentliche Anfrage in der jüngsten Gemeinderatsitzung zu den Corona-Regeln an Schulen, in der Klunker unter anderem die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler hinterfragte. Er sei daraufhin wiederholt als Verschwörungstheoretiker angefeindet worden, habe aber auch viel Zuspruch aus der Bevölkerung erfahren. „Der Entschluss fiel mir nicht leicht, doch die unterschwellige Forderung einer Vorabprüfung (Zensur) meiner Beiträge durch meine Fraktion lehne ich entschieden ab“, so Klunker zu seinem Austritt. Er freue sich auf die neuen Herausforderungen als Einzelstadtrat.

Info:

Michael Klunker gehört seit 2014 dem Crailsheimer Gemeinderat an. Zunächst war er Fraktionsmitglied der Grünen. 2016 wechselte er zur AWV.

Nach dem Austritt Klunkers aus der AWV sieht die aktuelle Sitzverteilung im Crailsheimer Gemeinderat wie folgt aus:

CDU: 15 Sitze, SPD: 10 Sitze, AWV: 9 Sitze, Grüne: 6 Sitze, BLC: 2 Sitze, GfC: 1 Sitz

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