„Starke müssen für Schwache einstehen“ – Aktionsbündnis für eine gerechtere Politik trifft sich morgen (Dienstag) in Schwäbisch Hall

Die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung treibt viele Menschen in unserem Land in die soziale Not und das gesellschaftliche Abseits. Es ist eine Politik der gesellschaftlichen Spaltung. An Erben, Unternehmen, Hoteliers und sonstige Bessergestellte werden Steuergeschenke verteilt. Zugleich verordnet Schwarz-Gelb ein so genanntes Sparpaket, nach dem ausgerechnet denen noch mehr genommen wird, die ohnehin am wenigsten und grade mal das Nötigste zum Überleben haben. Das nennt Ihr gerecht? Gerecht geht anders!

Von Jochen Dürr, Vorsitzender des Ver.di-Ortsvereins Schwäbisch Hall

Bei Treffen in Schwäbisch Hall Aktionen koordinieren

Der Ortsverein Schwäbisch Hall lädt am Dienstag, 7. September 2010, ab 19 Uhr ins Gasthaus Rose, Bahnhofstraße 9, nach Schwäbisch Hall zum Aktionstreffen gegen die Politik und die Sparpakete der Regierung in Berlin ein. Es soll in den Betrieben, Einrichtungen, Familien und im Bekanntenkreis für dieses Treffen geworben werden. Es gehe darum, Aktionen verschiedener Organisationen und der Gewerkschaften zu bündeln und zu koordinieren, „dann erreichen wir auch mehr Schlagkraft“.

Sparen nicht auf dem Rücken der Bürger

Städte und Gemeinden in Deutschland drückt die finanzielle Not. Straßen und Sportstätten verrotten, öffentliche Bäder und Jugendzentren schließen. Den Städten und Gemeinden fehlen Milliarden, weil ihnen durch die Steuerpolitik der vergangenen Jahre die Einnahmen weggebrochen sind. Nun muss gespart werden auf Kosten und zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger. Das nennt Ihr gerecht? Gerecht geht anders!

Starke müssen für die Schwachen einstehen

Solidarität im Gesundheitswesen heißt: Die Starken stehen für die Schwachen, die Gesunden für die Kranken mit ein. Dieses Prinzip will Schwarz-Gelb beiseite schieben. Dann wird es noch mehr Gesundheitsleistungen geben, die sich die einen leisten können – und die anderen eben nicht. Das nennt Ihr gerecht? Gerecht geht anders!

Viele können schon vor ihrem 65. Lebensjahr nicht mehr arbeiten

Rente künftig erst ab 67 – daran will die schwarz-gelbe Bundesregierung festhalten. Aber längst müssen viele Menschen noch vor ihrem 65. Lebensjahr in Rente gehen, weil sie nicht mehr arbeiten können. Die Rente mit 67 bringt daher vor allem eines: empfindliche Rentenabschläge. Das nennt Ihr gerecht? Gerecht geht anders! Allerhöchste Zeit, auch in Hall aktiv zu werden.

Kurzinfo:

Ein Aktionstreffen gegen die Politik und die Sparpakete der Regierung in Berlin findet am Dienstag, 7. September 2010, ab 19 Uhr im Gasthaus Rose, Bahnhofstraße 9, in Schwäbisch Hall statt.

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