Crailsheimer OB-Kandidaten stellen sich heute (Mittwoch) offiziell vor – Beginn: 19.30 Uhr in der Hirtenwiesenhalle

Der Countdown zur Oberbürgermeisterwahl in Crailsheim läuft. Heute, Mittwoch, 21. Oktober 2009, ab 19.30 Uhr können sich die fünf Kandidaten und die Kandidatin den Wählerinnen und Wählern präsentieren. Diese offizielle Kandidatenvorstellung der Stadt Crailsheim findet in der Hirtenwiesenhalle in Crailsheim-Roßfeld statt. Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Jeder Bewerber hat 25 Minuten Redezeit

Die sechs Bewerber haben jeweils 25 Minuten Zeit, um sich und ihre Ideen für Crailsheim vorzustellen. Die Reihenfolge der Redner richtet sich nach dem Eingang der Bewerbung. Wenn alle sechs Kandidaten die Chance der Präsentation nutzen, beginnt Volker Rainer Kilian, es folgen Günther Freisleben (CDU), Gerald Widerspick, Branka Mayer, Wilfried Kraft (Grüne) und Rudolf Michl (SPD).

Bei Vorstellungsrunde darf immer nur ein Kandidat im Saal sein

Es darf während der Vorstellungsrunde immer nur ein Kandidat im Saal sein. Nach der Vorstellung können die Zuhörer die Kandidaten befragen. Zum Schluss können die OB-Kandidaten noch ein maximal drei Minuten langes Abschlussplädoyer halten. Die Kandidatenvorstellung leitet Crailsheims Erster Bürgermeister Harald Rilk.

Bis zu 2000 Menschen haben Platz in der Hirtenwiesenhalle

Bis zu 2000 Menschen haben in der Hirtenwiesenhalle Platz. Die Stadtverwaltung Crailsheim rechnet heute mit weit mehr als 1000 Besuchern. Es empfiehlt sich rechtzeitiges Kommen, um noch einen guten Sitzplatz zu ergattern.

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12 Gedanken zu „Crailsheimer OB-Kandidaten stellen sich heute (Mittwoch) offiziell vor – Beginn: 19.30 Uhr in der Hirtenwiesenhalle

  1. Lieber Krafti,
    ich mag dich wirklich, dies gleich vorweg.

    Deine Ansätze und Aussagen in der gestrigen Vorstellung (Hirtenwiesenhalle) waren teilweise sehr gut und du bist ehrlich.
    Was ich dir aber ankreiden muss…
    Warum stellst du dich wirklich zur Wahl? Im Grunde genommen wäre es dir doch Angst und Bange, wenn du OB werden würdest.
    Sinn und Zweck deiner Kandidatur ist doch darauf ausgerichtet, dass es einen zweiten (für die Stadt kostenintensiven) Wahlkampf gibt.
    Denn sorry… zum OB hast du weder das Durchsetzungsvermögen, noch die Ausstrahlung.

    Ich wünsche dir aber trotzdem alles Gute!

  2. Frage an den belustigten :
    Es werden ja von dir alle Kandidaten schlecht gemacht außer Freisl.–??
    Sein 10 Punkteprogramm wird ja gleich von der Presse auf die Fahne gehoben .
    Ist doch auch nur leeres Gebrabbel !!
    – Ich habe das Gefühl dass der Belustigte auch nur ein Auftragsschreiber ist oder selbst bei
    holufi involviert ist

  3. @Christine
    Haben Sie von mir auch nur einen Satz über Michl oder Widerspick gelesen? Ich glaube kaum…

    Die Wahl wird zwischen Michl und Freisleben entschieden -vermutlich im zweiten Wahlgang- und welchen Kandidaten ich favorisiere steht hier überhaupt nicht zur Debatte.

  4. @ein Belustigter
    Wie du selber zur Vorstellung von Wilfried Kraft bemerkt hast stimmen hier sowohl Aussage als auch der Charakterzug des Kanditaten. Dies hast ja selbst du bemerkt, als du in als ehrlich beschrieben hast. Wie Wilfried Kraft schon gesagt hat, will er ein OB sein mit Herz und Verstand und nicht auf Selbstdarstellung und Worthülsen ausgerichtet.
    Hättest du gestern aufgepasst wär dir nicht entgangen, dass er seit Jahren an der politischen Front in Crailsheim mitgestaltet und ihm die Stadt am Herzen liegt. Hier steht nicht die persönliche Karriere im Vordergrund, jedoch die Bewältigung der Themen dieser Stadt.
    Dann wird auch nicht bloss der OB strahlen, sondern die Stadt Crailsheim. Hier soll ein Modell entstehen, dass nicht einen Einzelnen in den Vordergrund schiebt, jedoch Inhalte und deren Bewältigung.
    Welche Ausstrahlung hatte denn der Herr Freisleben? Allein die Selbstdarstellung hat schon die Hälfte der Zeit gekostet und der folgende Inhalt der Sachthemen war ja mehr als dürftig. Wenn zur Belebung der Innenstadt der Fischmarkt angeführt wird, so kann man bestenfalls darüber lachen, aber wenn es bei einem solch wichtigem Thema nicht tiefer geht dann ist das schon haarsträubend.
    Außerdem sollten wir uns doch noch an unseren letzten OB erinnern, der als Verwaltungsfachmann mit Ausstrahlung hier mit offenen Armen empfangen wurde. Am Ende war von diesen Lorbeeren nichts mehr übrig und ein in seiner Eitelkeit gekränkter Mann blieb zurück.
    Also wollen wir Blender oder einen Menschen, der sich den anfallenden Themen widmet?
    Es wäre auch schön, wenn du dich aus deiner Heckenschützenstellung verabschiedest und hier mit offenem Visier und Namen antreten würdest.
    Ansonsten kann man über einen Belustigten eher lächeln.

  5. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Thema OB-Wahl rate ich JEDEM DRINGEND sich die Kandidaten persönlich anzusehen bzw. anzuhören und nicht einfach denjenigen zu wählen, der Ihnen womöglich empfohlen wird. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass sich das Blatt, wenn man die Kandidaten selbst hört und sieht, noch einmal wenden kann. Gehen Sie auf jeden Fall zur Wahl oder machen Sie Briefwahl – nehmen Sie die Chance wahr, mitentscheiden zu können! Sagen Sie nicht einfach „der wird es sowieso“. Es könnte fatale Folgen haben.

  6. @ Harald Haas: Warum denn gleich so gekränkt? Ich kenne Krafti seit langen Jahren. Auch wenn ich nicht mehr in CRailsheim wohne und die gestrige Vorstellung nicht mitgekriegt habe, kann ich mir gut vorstellen, wie das rübergekommen ist und daß viele Menschen es ähnlich sehen wie der Belustigte. Ein gutes Programm – und das traue ich Krafti zu – braucht auch einen entsprechenden Kandidaten. Was Boris Palmer in Tübingen geschafft hat, ist einmal von der Person Palmer und zum andern von der Sondersituation Tübingen mit einer grünen Ratsmehrheit abhängig. Ob das mit Wilfried Kraft in CRailsheim geht, wage ich zu bezweifeln. Die Stadt ist nicht reif für einen grünen OB. Seine Kandidatur dürfte eher Symbolcharakter haben: Je mehr Stimmen er auf sich vereinigt, desto klarer wird dem Wahlsieger gemacht, daß er auf die ökologische Erneuerung setzen muß. In diesem Sinne ist es auch keine verlorene Kandidatur, sondern ein wichtiges Signal.

    Man kann auch Opposition wählen. Pourquoi pas?

  7. @ Peter: hat er nicht, aber Du bist so ein Dösbaddel, daß Du latürnich noch nicht einmal die gallische Pflichtlektüre kennst, mein lieber Kilian

  8. Wilfried Kraft hat am Mittwoch mit seinen Inhalten überzeugt und so die anderen Bewerber bei weitem übertroffen!
    Jedoch gibt es immer noch Leute die denken ein OB braucht mehr „Ausstrahlung“- damit ist dann wohl so etwas wie ein „showmaster“ gemeint, denn Wilfried K. strahlt eine Menge aus und zwar an erster Stelle Menschlichkeit!
    Er ist wie er ist und er verbiegt sich nicht nur um zu gefallen. Ich habe überhaupt keine Lust auf so einen „Superman“ wie z.B. Herr Freisleben es zu sein scheint. Es geht hier nicht um die Möglichkeit zur Selbstpräsentation einzelner Bewerber, sondern um die Menschen die in Crailsheim leben!
    Ich wünsche mir, dass diese Stadt dieses Mal genau hinsieht und den Mut hat Herrn Kraft zu wählen-
    ich schließe mich den Worten Herrn Krafts an der gesagt hat: „Man kann diese Stadt auch mit Herz und Verstand führen!“

  9. @Harald Haas
    Ich kenne Kraft schon seit 1968 und weiß um seinen Werdegang und seine politischen Aktivitäten. Dazu hätte ich nicht in die Hirtenwiesenhalle kommen müssen.
    Es war die Vorstellung der Kandidaten, also war auch eine Selbstdarstellung gefordert. Aus einem ganzen Paket von Aussagen einen einzelnen Satz herauszufischen ist auch nicht die feine Art. Kommen Sie doch am 30.10. in den Hangar. Dort wird es mehr eine Podiumsdiskussion werden und bestimmt interessant.

    @Sina
    Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass Freisleben sich verbogen hat. Im Gegenteil… eine Show hat er am Mittwoch bestimmt nicht abgezogen.
    Eine Stadt mit „Herz und Verstand“ zu führen, reicht nicht aus. Vieles spielt sich im Hintergrund und nicht IN Crailsheim ab. Um Zuschüsse, Bewilligungen etc. etc. für Crailsheim zu bekommen braucht es ab und zu eben auch mal „eiserne Ellenbogen“ und Durchsetzungsvermögen.

    Ich schließe mich Crailsheimer Bürgerin an:
    Geht zur Wahl!
    Es geht um die Zukunft UNSERER Stadt, in der WIR wohnen!
    Es geht um uns als Bürger Crailsheims!

  10. @ein Belustigter
    Es ist nicht die feine Art sich hinter einem falschen Namen zu verstecken. Also enttarnen oder einfach schweigen.

  11. Als sich die Kandidaten am Mittwoch vorstellten, hatte der ein oder andere geneigte Zuhörer (mich selbst eingeschlossen) ja schon eine vorgeprägte Meinung über den ein oder anderen Kandidaten. Aber ich selbst bemühte mich, ganz ohne Vorurteile, die Vorstellung so objektiv und meinungsbildend wie möglich zu genießen. Jedoch kam es dann nicht nur mir so vor, als ob die ersten 2 Kandidaten (Kilian und Mayer) wohl die Halle bzw. die Stadt verwechselt haben…….wüsste nicht das der Quatsch-Comedy Club aus Berlin nach Crailsheim gezogen ist……die ernst zu nehmenden Vorstellungen mit operationalisierbaren Zielen und angemessener Rethorik waren nur von den Kandidaten Freisleben und Michl zu hören. Und da der Süden unserer Republik seit über 50 Jahren überwiegend schwarz regiert wird…..was erkennbar und rückverfolgbar nicht das schlechteste war und ist, liegt mein persönlicher Favorit, nach wie vor fest. Die anderen Kandidaten eignen sich auch, jedoch nicht für das Amt eines Oberbürgermeisters in Crailsheim.

  12. @Lars König

    >auch ich hatte eine Meinung und ich war sehr gespannt auf den mit Vorschusslorbeeren überhäuften Herrn Freisleben. Was dann kam war rethorisch angemessen, inhaltlich leer und vor Allem eine endlose Lobhudelei auf die eigene Person. Er hat die meiste Zeit dafür verwendet um aufzuzeigen welch toller Kerl er ist und was er schon alles bei der Polizeiarbeit vollbracht hat, welch wichtige Verbindungen nach oben bestehen und über welche Härte er verfügt.
    An diesem Abend hätte er seinen Anzug doch besser mit einem Supermannkostüm getauscht.
    Die einhellige Meinung war doch die, dass Herr Freisleben mit all den vorgebrachten Eigenschaften einen geeigneten Posten schon lange gefunden hat.Und der ist bei der Polizei, auch wenn es seine Untergebenen dort gerne sehen würden, wenn er Oberbürgermeister werden würde. Dort ist er als eiserner Verfechter seiner Linie bekannt, der alle Gegner mundtot macht.
    Zu den Inhalten fällt mir der Fischmarkt oder Weinmarkt oder auch Käsemarkt ein, was nichts mit einer nachhaltigen Belebung der Innenstadt zu tun hat. Zum Thema Flüsteraspahlt hab ich mich bei Strassenbauern der Firma Weiss erkundigt. Hier wurde klar gesagt, dass hier Rollgeräusche unterdrückt werden können, jedoch bei Fahrten über 30 km/h das Motorengeräusch massgebend ist. Dies kann auch ein nur mit viel Aufwand zu verlegender Flüsterasphalt nicht reduzieren. Dann war da das neue Buchhaltungssystem Doppik, das nur von Herrn Kraft erklärt wurde und dann noch das beliebte Thema Stadthalle. Die Notwendigkeit stellt keiner der Kanditaten in Frage. Und was blieb sonst noch? Das Gefühl einen Menschen gesehen und gehört zu haben, der nicht die Vorteile der Meinungsvielfalt nutzen möchte, sondern vor Allem seine Werte durchsetzen möchte.
    Zu Ihrem Satz betreffend der Landespolitik möchte ich mich gar nicht äußern, da Bürgermeisterwahlen auch immer personenbezogene´Wahlen sind und die Oberbürgermeister der CDU der letzten Jahren kann man sich gern mal vor Augen führen.Karl Reu (War da was?), Andreas Raab (niemand hat der Stadt mehr Imageschäden beigefügt!). Genau aus diesen Gründen heisst es umdenken und Vernunft, Herz und Sachverstand zu wählen. Dies hat nur ein Kanditat vermittelt. Wilfried Kraft

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