Peinliche Anzeige Christian von Stettens im Hohenloher Tagblatt

Peinlich! Das kam mir zuerst in den Sinn, als ich die Anzeige Christian von Stettens (CvS) im Hohenloher Tagblatt vom Donnerstag, 24. September gesehen habe. Überschrieben ist die Anzeige mit „Politikveranstaltung des Jahres – Minister Guttenberg in Crailsheim“.

Von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Ein Freund, ein guter Freund…?

Weiter unten wirbt CvS für seine Person mit zwei Aussagen Karl-Theodor von Guttenbergs aus der Craislheimer Wahlveranstaltung: „Mit dem Wort Freundschaft sollte in der Politik vorsichtig umgegangen weden. Aber in den letzten jahren ist eine große Freundschaft mit Christian von Stetten gewachsen. Wir sind im Jahr 2002 gemeinsam in den Biundestag eingezogen und wir arbeiten seitdem sehr gut zusammen.“ Und: „Wie Christian seine Heimat in der Bundeshauptstadt vertritt, könnte man meinen, Berlin sei nur ein kümmerlicher Vorort von Crailsheim.“

Guttenberg kam also nach Crailsheim „um für seinen Freund Christian von Stetten zu werben und ihm für seine unermüdliche Arbeit im Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Bundestages zu danken.“ So weiter im Text – Puuh!
Dann wird noch für die Rede von Guttenbergs auf www.video-stetten.de geworben. Diese Rede in Auszügen sollte man sich noch einmal zu Gemüte führen. Viel mehr als heisse Luft bleibt da nicht übrig!
CvS macht also weiter das Merkel. Die Antwort auf die entscheidende Frage aber bleibt er weiter schuldig: Was hat er konkret (!) für die Hohenloher Bürger in den letzten Jahren in Berlin bewegt?

http://www.video-stetten.de/

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2 Gedanken zu „Peinliche Anzeige Christian von Stettens im Hohenloher Tagblatt

  1. Aber es geht noch peinlicher. Im aktuellen Amtsblatt von Kirchberg/Jagst findet sich eine halbseitige Anzeige von Stettens, in dem seine Selbstdarstellung, nebst Qualifikation und Zielen für Berlin mit folgenden Einleitungssätzen beginnt: „Christian von Stetten ist einer der ganz wenigen Bundestagsabgeordneten, die seit dem Jahr 2003 an allen Plenarsitzungstagen in Berlin teilgenommen haben. Er war keinen Tag krank und hat keinen einzigen Arbeitstag in Berlin gefehlt.“

    Anstatt einer inhaltlichen Bewertung seiner Arbeit der letzen Jahre einfach ein „Er hat nie gefehlt!“
    Dümmer geht’s nimmer!

  2. Lustige Doppeldeutigkeit!
    Er war vielleicht immer da – aber hat er tatsächlich nie „gefehlt“?

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