Keiner der Passanten wollte die Atommülldose in die Hand nehmen – Aktion der Grünen Jugend „Hochtour“ in Öhringen

Auch die Atemschutzmaske und der Schutzanzug nützen gegen verstrahltes Material nicht.

Auch die Atemschutzmaske und der Schutzanzug nützen gegen verstrahltes Material nicht.

Kopfsteinpflaster. Denkmalgeschützte Häuser. Blauer Himmel. Eisdielen, so weit das Auge reicht. Die Öhringer schlendern entspannt umher, kosten die Sonnenstrahlen aus. Dazwischen ein Mensch im ABC-Schutzanzug. Noch nicht einmal seine Augen sind zu sehen unter diesem grauen Anzug. Auf seinem Rücken ist das schwarz-gelbe Strahlenschutzsymbol zu erkennen, aus seiner Atemschutzmaske dringen unheimliche Geräusche, ein leichtes Röcheln.

Pressemitteilung des Grünen-Kreisbüros Schwäbisch Hall

Kernenergie ist gefährlich

In der Hand hält der Anzugträger eine kleine, gelbe, Dose. Plutonium? Atommüll? Den jungen Mann scheint die Gefahr nicht zu stören, die von der kleinen Dose ausgeht. Als er sie in einem unvorsichtigen Moment fallen lässt, kippen die Passanten reihenweise um. Die Jugendorganisation Hochtour von Bündnis 90/Die Grünen in Öhringen, hat durch diese Aktion auf die Gefahren von Atomkraft aufmerksam gemacht. Denn Atomenergie ist nicht nur teuer, sie ist vor allem höchst gefährlich und deckt nur einen Bruchteil des weltweiten Energiebedarfs. Die Kernenergie kann auch das Klima nicht schützen, denn schon beim Abbau von Uran – ein Rohstoff übrigens, der in Deutschland kaum vorkommt und uns deshalb abhängig macht – wird der Umwelt massiv geschadet. Von den Passanten in der Öhringer Innenstadt wollte übrigens keiner die kleine gelbe Atommülldose in die Hand nehmen oder gar bei sich im Garten lagern.

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Ein Gedanke zu „Keiner der Passanten wollte die Atommülldose in die Hand nehmen – Aktion der Grünen Jugend „Hochtour“ in Öhringen

  1. Die gleiche Aktion wurde in Künzelsau wenige Stunden vorher genauso durchgeführt. Hilfe bekam der GJ-Bundesverband durch die Grünen-Jugend Hohenlohe.

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