„Nach dem Absturz der Passagiermaschine über der Ostukraine braucht es Frieden und keine Kriegshetze“ – Leserbrief von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Nach dem Absturz der Passagiermaschine über der Ostukraine braucht es Frieden und keine Kriegshetze. Die genaue Ursache des Absturzes von Flug MH17 über der Ostukraine ist bisher unbekannt. Auch über die Verantwortlichen gibt es keine hinreichend überzeugenden Beweise.

Leserbrief von Paul Michel, Schwäbisch Hall

Bild- und Tonbeweise entpuppten sich als Fälschungen

Obwohl aber die von den US-Geheimdiensten großspurig angekündigten „Beweise“  ohne Angabe von Gründen ausblieben und sich einige der von der Kiewer Regierung präsentierten Bild- und Tonbeweise mittlerweile als Fälschungen entpuppt haben, wird die von Washington und Kiew verbreitete Version der Dinge von deutschen Politikern  und den deutschen Leitmedien unvermindert weiter verbreitet.

Merkel sollte Nationalisten in Kiew zu Waffenstillstand drängen

Die westlichen Mächte nutzen die scheinbare Gunst der Stunde, um in ihrem Propagandakrieg gegen Putin weiter Punkte zu machen. Kanzlerin Merkel  verlangt in der gewohnten Einäugigkeit von Putin, die Bedingungen für einen dauerhaften Waffenstillstand herzustellen, indem er die Aufständischen in Schranken weist. Sie verliert aber kein Wort darüber, dass es ihre Aufgabe wäre, die nationalistische Kiewer Regierung zu einem umfassenden Waffenstillstand zu drängen. Deutsche Regierungspolitiker und die deutschen Leitmedien aber nehmen keinen Anstoß daran, dass die Kiewer Regierung nach dem Abschuss des malayischen Passagierflugzeugs sogar eine weitere militärische Offensive gestartet hat. Welch‘ eine Heuchelei!

Kiewer Regierung setzte verstärkt auf Luftangriffe

Kein Wort auch in den westlichen Medien darüber, dass die Kiewer Regierung in den letzten Wochen im Gefühl ihrer eigenen Überlegenheit immer stärker auf Luftangriffe gesetzt hat und damit für jene verhängnisvolle Eskalation der Auseinandersetzung in der Ostukraine zumindest mitverantwortlich ist, die in den tragischen Abschuss des Passagierflugzeugs mündete.

Umfassender Waffenstillstand ist nötig

Wir brauchen jetzt einen umfassenden Waffenstillstand und eine De-Eskalation in der Krisenregion. Es ist angezeigt, dass Merkel und Obama auf ihre Spießgesellen in Kiew dementsprechend Druck ausüben, anstatt heuchlerisch mit dem Finger auf Putin zu zeigen! Eine umfassende Waffenruhe ist Voraussetzung dafür, dass eine sachliche Aufklärung der Umstände des Abschusses des malayischen Passagierflugzeugs stattfinden kann.

   Sende Artikel als PDF   

Ein Gedanke zu „„Nach dem Absturz der Passagiermaschine über der Ostukraine braucht es Frieden und keine Kriegshetze“ – Leserbrief von Paul Michel, Schwäbisch Hall

  1. Vernünftige Appelle wie der von Herrn Michel, welche einen Waffenstillstand sowie sachgerechte und friedliche Klärung der Vorgänge herbeiführen sollen, die zum Tod von fast 300 Menschen führten, werden in den derzeitigen Propagandaschlachten der manipulierten Medienlandschaft massiv konterkariert.

    Ich bezweifle, dass diese Vorgehensweise auf die „sozialen Netzwerke“ beschränkt ist. Nach meinem Eindruck scheinen sich in letzter Zeit die Kommentare auch anderswo verändert zu haben, zum Beispiel bei „tagesschau.de“. Man sollte das weiter beobachten und untersuchen.

    Unzweifelhaft für mich: Es gibt einen Propagandakrieg um die Hoheit über Köpfe/das Denken der Menschen. Wohl denen, die in diesem Krieg noch, so gut es geht, eigenständig und kritisch denken.

    Am 21. 7. las ich die Schlagzeilen und Frontblätter der Bildzeitung und von 4-5 britischen Entsprechungen auf ähnlichem Niveau. Mir wurde schlecht. Ich war entsetzt wie lange nicht mehr. Durchgängig üble Kriegshetze und primitivste Propaganda. Auch in den zwangsfinanzierten Fernseh- und Radiomedien.

    Ausgesprochen sachlich hingegen die Darstellung des Generalstabes der russischen Förderation,

    http://www.youtube.com/watch?v=BrhEzecCdTI

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/19171-mh17-von-ukrainischem-kampfjet-abgeschossen

    in welcher Satelliten- und Radaraufzeichungen bekanntgegeben und erläutert werden. Sowohl entsprechende ukrainische als auch US Stellen weigern sich dies zu tun. „Die versprochenen Satellitenaufnahmen werden nicht gezeigt, obwohl es sie mit Sicherheit gibt. Das Rebellengebiet in der Ostukraine dürfte eines der bestüberwachten Landstriche auf unserem Globus sein.“ (M. Mross an anderer Stelle)

    Einen kritischen Beitrag zum Thema veröffentlichte Dr. Paul Craig Roberts, US-Minister a.D.:

    http://www.cashkurs.com/kategorie/gesellschaft-und-politik/beitrag/was-geschah-mit-dem-malaysischen-verkehrsflugzeug/

    Darin schreibt er:

    …“Da Washington, Kiew und ihre Prostitutionsmedien ihre einseitige Propaganda forcieren, dass allein Putin hinter dieser Tat stecke, werden wir seitens der US-Medien keinerlei zuverlässige Informationen über die zugrundeliegenden Vorgänge erhalten. Wir müssen es selbst herausfinden…

    Sehen Sie sich einmal nach den Resten an noch ehrlichen Journalisten im westlichen Mainstream um. Wo finden sich diese Leute? Glenn Greenwald, der sich unter permanenter Attacke durch seine Journalistenkollegen und seine Zunft befindet, von denen fast alle nichts anderes als käufliche Huren sind. Wer fällt Ihnen sonst noch ein? Julian Assange, der auf Washingtons Befehl in der ecuadorianischen Botschaft in London weggesperrt ist? Die britische Marionettenregierung gestattet Assange keinen freien Abzug in sein Asylland Ecuador…

    Europa war lange Teil von Washington, und es gibt bis dato keine Europäer in Machtpositionen, die über die notwendige Vision verfügen würden, um Europa von Washington zu trennen. Darüber hinaus werden europäischen Führern große Summen Geldes bezahlt, damit sie Washington brav dienen. Ein Jahr, nachdem er aus seinem Amt schied, war Großbritanniens Ex-Premier Tony Blair $50 Millionen schwer…

    Nach all den Katastrophen, die die Europäer in ihrer Geschichte mitgemacht haben, ist es unwahrscheinlich, dass die europäischen Führer etwas anderes als ihre eigene Bequemlichkeit im Sinn haben. Dieser Zustand lässt sich am Besten aufrechterhalten, wenn man Washington dient. Wie die erfolgreiche Erpressung Griechenlands durch die Banken beweist, sind die Europäer machtlos…

    Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind und innerlich stark genug dafür sind, die Realitäten zu erkennen, müssen wir uns vor Augen führen, dass die Sowjetunion nicht zusammengebrochen ist. Die Sowjetunion ist nur gemeinsam mit Mao und Pol Pot nach Washington und London umgezogen….“ (Zitate Ende)

    Empfehlung:

    Zum Zustand des „Journalismus“ in diesem Land gibt es ein interessantes und sehenswertes Interview mit Dirk C. Fleck, das aus meiner Sicht fachlich und menschlich derart gehaltvoll ist, dass ich es mir zweimal angesehen habe. :

    http://www.alternativ.tv/kenfm-im-gespraech-mit-dirk-c-fleck/

    „Es ist sehr schmerzhaft, die Augen aufzuhalten heutzutage.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.