„Keine Geschäfte mit dem Hunger“ – Unterschriftenaktion von Attac

Obwohl unsere Erde genug Nahrung für alle bietet, hungert jeder siebte Mensch – insgesamt rund eine Milliarde Weltbürger und -bürgerinnen. Besonders skandalös ist, dass die Finanzmärkte ein regelrechtes Geschäft mit dem Hunger treiben und damit auch die Nahrungsmittelpreise in die Höhe schießen lassen. Obwohl das Problem inzwischen breit diskutiert wird, hat die Politik noch immer nicht gehandelt.

Von der globalisierungskritischen Organisation Attac

Druck auf die Bundesregierung erhöhen

Viele Menschen in Attac engagieren sich schon seit längerem gegen Nahrungsmittelspekulation. Doch jetzt müssen wir den Druck auf die Bundesregierung noch erhöhen: In diesem Jahr wird innerhalb der EU die Finanzmarktrichtlinie MiFID verhandelt – und wir fordern von Finanzminister Schäuble, den Geschäften mit dem Hunger in diesem Rahmen den Riegel vorzuschieben!

Geschäften mit dem Hunger einen Riegel vorschieben

Nahrungsmittelspekulationen gehören mit zu den skandalösesten Geschäften der Finanzmärkte. Banken und Fonds bieten ihren Kunden an, auf die Entwicklung von Nahrungsmittelpreisen zu wetten, und treiben damit die Nahrungsmittelpreise in die Höhe. So wird am Hunger nicht nur verdient, er wird gemacht. Diesen Geschäften mit dem Hunger muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Auf unterschiedlichen Ebenen engagieren Attacies sich schon seit längerem gegen Nahrungsmittelspekulation. In diesem Jahr ist es notwendig, dass wir unser Engagement zu diesem Thema deutlich verstärken, denn es bietet sich aktuell eine Chance für eine politische Durchsetzung einer wirksamen Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation. Auf europäischer Ebene wird in diesem Jahr die Finanzmarkt-Richtlinie MiFID verhandelt. Attac fordert von Bundesfinanzminister Schäuble als Vertreter der Bundesregierung in diesen Verhandlungen, sich dabei für einen Stopp der Nahrungsmittelspekulation einzusetzen. Um unseren Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, brauchen wir Deine und Ihre Unterstützung:

Spenden:

Unsere politische Arbeit kostet Geld. Viele Menschen müssen durch Materialien und Veranstaltungen zum Thema Hungerprofite informiert werden, mit Aktionen müssen wir dafür sorgen, dass das Thema von den Medien nicht übersehen werden kann. Dafür sind wir auf finanzielle Hilfe angewiesen!

Unter www.attac.de/hungerstopp-spende kannst Du, können Sie uns mit wenigen Klicks unterstützen.

Forderungen unterzeichnen:

Je mehr Menschen unsere Forderungen gegen Hungerprofite unterstützen, umso stärker wird der Druck auf die Bundesregierung. Unter www.attac.de/hungerstopp sammeln wir Unterschriften, die wir Herrn Schäuble übergeben werden. Bitte unterzeichnen auch Sie, unterzeichne auch Du unseren Appell. Herzlichen Dank.

https://www.attac.de/mitmachen/hungerstopp/?L=2

Kontakt:

Jutta Sundermann, Vorbereitungsgruppe Umzingelung, Attac, Münchener Straße 48, 60329 Frankfurt/Main

Fax: 069-900 281-99

E-Mail: info@attac.de

Internet: www.attac.de

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