„Atomkraftwerke abschalten: Fukushima ist eine deutliche Warnung“ – Viele Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall bei der Menschenkette in Neckarwestheim

„Atomkraftwerke abschalten“ lautete das Anliegen von etwa 200 Menschen, die am Samstag, 12. März 2011, von Crailsheim, Kirchberg/Jagst, Ilshofen, Wolpertshausen, Schwäbisch Hall und Westernach aus gemeinsam zur Menschenkette gegen Atomenergie nach Neckarwestheim gefahren sind. Vier Reisebusse hatten die Grünen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall eingesetzt.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

„Die Menschenkette steht“

Lauten Jubel und Applaus gab es, als gegen 14 Uhr gemeldet wurde: Die etwa 45 Kilometer lange Menschenkette zwischen Neckarwestheim und Stuttgart steht. 60.000 Menschen hatten sich zwischen den beiden Atomkraftwerken Neckarwestheim I und II und der Landeshauptstadt dicht nebeneinander aufgestellt. Die Atomkraftgegner aus dem Landkreis Schwäbisch Hall standen bei Walheim – nur wenige Kilometer von den Atomkraftwerken in Neckarwestheim entfernt.

Weitere Informationen im Internet zur Menschenkette:

http://www.ausgestrahlt.de/

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,750598,00.html

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/wasch-willscht-da-machen/

http://www.epochtimes.de/articles/2011/03/13/688370.html

http://www.rationalgalerie.de/index.html

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/erdbeben_in_japan_regierung_ruft_atomaren_notstand_aus/

Impressionen von der Menschenkette bei Walheim:

Menschenkette_Gegen_Atomkraft

Hohenloher freuen sich über die geschlossene Menschenkette.

Mappus_Stefan_blickt_durch_1

Der Mappus Stefan – Ministerpräsident "Lange Leitung" – hat's noch immer nicht kapiert.

Mappus_Stefan_blickt_durch_2

Ein "Landesvater" – so schlimm wie ein Erdbeben: Stefan Mappus von der CDU Baden-Württemberg.

Samba Salina

Die Gruppe Samba Salina aus Schwäbisch Hall trommelt nach der gelungenen Menschenkette zum Abmarsch nach Hause...

 

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4 Gedanken zu „„Atomkraftwerke abschalten: Fukushima ist eine deutliche Warnung“ – Viele Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall bei der Menschenkette in Neckarwestheim

  1. Ich habe eine Meinung zu den Dingen – und hatte sie schon immer. Geändert hat sie sich nie, allenfalls um Nuancen. Ich könnte sie hier auch mit eigenen Worten formulieren, aber besser als ein anderer Hohenloher kann ich’s ganz bestimmt nicht, als einer, der es weiß, weil er es schon immer wusste, schon wusste, als die meisten – auch in seiner Partei – das Gegenteil glaubten und noch lange glauben sollten.

    Im Spiegel-Online kommt ein Interview mit Erhard Eppler, Titel: „SPD-Vordenker Eppler verlangt neuen Atomkonsens“ [guckst Du da: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,750806,00.html%5D

    Hoffentlich gibt’s den Artikel auch bald auf chinesisch! Den dort ist man in puncto Kernkraft so blauäugig, wie es selbst Franz-Josef-Strauß in den 50r Jahren nicht wahr.

  2. Dieser Beitrag des NDR bringt es meiner Meinung nach auf den Punkt.
    http://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio65886.html
    Wenn Neckarwestheim ach so gefährlich ist, dass man es sofort abschalten muss, warum hat dann das Lügenpack CDU und allen voran die Physikerin Merkel
    dieses Risiko für die ihnen anvertrauten Menschen billigend in Kauf genommen??
    Pardon aber ich halte das alles für Wahkampfgeplänkel der aller übelsten Sorte. Nach drei Monaten sind die Urnengänge abgeschlossen und die Atomkraft wieder kontrollierbar. Für mich gilt die Parole:

    ABWÄHLEN, ABSCHALTEN, OBEN BLEIBEN!

    (auch wenn ich wohl gegen mehrere „netikette-reglements“ gleichzeitig verstoße, Sorry, aber bei so viel Scheinheiligkeit, mit der sie leider wohl durch kommen werden, geht mir echt die Galle hoch)
    Christian Kümmerer Schwäbisch Hall

  3. Kirchberg/Jagst, 12. 5. 2011, ca. 7.45 Uhr: Die radioaktive Belastung ist nach dem ersten Regen nach langer Trockenheit fast um das Doppelte angestiegen. Die Messung erfolgte mit einem Dosimeter/Geigerzähler. Leider habe ich keine entsprechenden Messgeräte, um die einzelnen niedergegangenen radioaktiven Isotope in Gärten, Feldern, auf Autos, versiegelten Flächen etc. zu messen. Dies ist von Bedeutung, um abschätzen zu können, welche der Isotope über Haut, Nahrung, Wasser, Böden etc. von den Menschen aufgenommen werden.

    Die gemessenen Werte der Bürgermessstationen werden im Internetportal

    http://you-measure.com

    eingetragen. In Hohenlohe wird bisher in Kirchberg/Jagst gemessen.

    Ein relativ aktueller Artikel (in englischer Sprache) beschreibt die sich weiter verschlimmernde Situation global:

    http://www.naturalnews.com/032343_radioactivity_Fukushima.html

    In den nächsten 3 Monaten sollen per Fukushima zehntausend Terabequerel in die Biosphäre gelangen (10,000,000,000,000,000 Becquerel). Diese werden sich auf den bekannten Wegen der Luft- und Wasserströmungen global, wegen der Äquatorschwelle zunächst hauptsächlich über die Nordhalbkugel, verteilen und auch nach Europa gelangen.

    Regenwasser in Kalifornien wurde von der Universität Berkeley mit dem 181-fach zulässigen Wert für Trinkwasser gemessen:

    http://gramercyimages.com/blog1/2011/04/04/radioactive-rainwater-in-california-measured-181-times-the-acceptable-limit-for-drinking-water/

    In Kalifornien, das besonders schlimm betroffen ist, wurden zudem Messtrupps in voller Schutzkleidung bei der Entnahme von Wasserproben beobachtet. BürgerInnen, die nachfragten, wurde verboten sich an den Orten aufzuhalten und abgedrängt.

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