Hilfe für krebskranke Kinder – Aktionen in Niedernhall

Jürgen Schneider aus Künzelsau-Garnberg setzt sich nach eigener Darstellung schon seit Jahren privat als „Einzelkämpfer“ für krebskranke Kinder ein. Auch in diesem Jahr wird er zu diesem Zweck mehrere Aktionen veranstalten.

Folgende Aktionen sind 2010 geplant:

1.) 24 Stunden Binokeln zugunsten krebskranker Kinder am 8. und 9. Mai 2010 im Hotel Rössle in Niedernhall.
2.) 26. und 27. Juni 2010: Feuerwehrausstellung zugunsten krebskranker Kinder während des Stadtfestes Niedernhall im ehemaligen Heimatmuseum „Salztor“
3.) 17. Juli 2010: Benefizkonzert zugunsten krebskranker Kinder in der Stadthalle Niedernhall . Mit dabei: Gonzo and friends, Gospel Souls , Bauchrednerin Ursula Seitz mit ihrem Rudi, und der 30-köpfige Chor Voice Village.
4.) 30. Oktober 2010: Musikabend zugunsten krebskranker Kinder in Crischis Cafe – feel-good – Lounge in Niedernhall mit der Band “ Uniques“.
5.) 4. und 5. Dezember 2010: Weihnachtsmannaktion zugunsten krebskranker Kinder beim Weihnachtsmarkt in Niedernhall.

Weitere Informationen:

Glückskäferle – Hilfe für krebskranke Kinder
Jürgen Schneider
Hofstraße 33
74653 Künzelsau-Garnberg
Telefon: 07940/53254
Handy: 0172/9119964
E-Mail: jurgen.schneider62@yahoo.de
Internet: www.glueckskaeferkinderkrebshilfe.beepworld.de

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Songwriter Florian Ostertag spielt in der 7180-Bar in Crailsheim

Florian Ostertag.

Florian Ostertag.

Mit Florian Ostertag gastiert einer der hoffnungsvollsten Songwriter Deutschlands am Freitag, 19. März 2010, ab 20 Uhr,  in der 7180-Bar in Crailsheim.

Pressemitteilung von Harald Haas, Betreiber der 7180-Bar in Crailsheim

Florian Ostertag gibt sich mit einer Gitarre und einem Pianisten im Gepäck die Ehre. Er hat auch schon in den großen Hallen Deutschlands im Vorprogramm von Philipp Poisl gespielt. Inspiriert vom Leben und seiner Tragik zelebriert er mit Lebensfreude seine melancholischen Songs. An diesem Abend kommt die volle Bandbreite menschlicher Gefühle zur Geltung.

Weitere Informationen über Florian Ostertag (mit Videoclips) im Internet unter http://www.florianostertag.de/

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„Uralt-Kernkraftreaktor Neckarwestheim abschalten“ – Aufruf zur Großdemonstration am Sonntag, 21. März 2010

Plakat zur Demonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim.

Plakat zur Demonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim.

Statt endlich abzuschalten wollen die vier Energiekonzerne RWE, EON, Vattenfall und EnBW ihre Atomkraftwerke noch jahre- und jahrzehntelang weiter betreiben und einen täglichen Gewinn von einer Million Euro pro abgeschriebenem Atomkraftwerk kassieren. Die Kosten für die Endlagerung des strahlenden Mülls zahlen hingegen oftmals die Steuerzahler. Nach der Landtagswahl im Mai in Nordrhein-Westfalen gehen die Verhandlungen zwischen der Regierung und diesen Atomkonzernen in die heiße Phase.

Pressemitteilung der Demo-Organisatoren

„Wir wollen die regenerative Energiewende jetzt“

Der Weiterbetrieb von Neckarwestheim und allen anderen Atomkraftwerken verhindert eine rasche Energiewende. Die Atomkraftwerke, ja alle fossilen Großkraftwerke haben einen unzureichenden Wirkungsgrad und sind eine umweltverschmutzende Risikotechnologie. Statt Abhängigkeit und Konzernmacht wollen wir Entwicklung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Keine faulen Kompromisse – Energiewende jetzt!

Keine weitere Atommüll-Produktion: Jedes Jahr erzeugen die beiden Neckarwestheimer Atomkraftwerke über 30 Tonnen an hochgiftigem und für Jahrtausende strahlenden Atommüll. Eine sichere „Endlagerung“ kann und wird es nie geben. Der Atommüll soll für 40 Jahre in den Tunnelröhren in Neckarwestheim „geparkt“ werden. Und dann? Ein Endlager in Neckarwestheim?
Die Skandale um die sogenannten Endlagerstandorte Morsleben, Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Atommülls ist völlig ungelöst.

Mitmachen! Neckarwestheim abschalten! Wir wollen Fakten von der neuen Bundesregierung sehen. Fakten in Form von Atomkraftwerks-Abschaltungen. Wir erwarten von der Bundesregierung: Keine Laufzeitverlängerung! Jetzt muss die Energiewende konkret werden!

Wir rufen am Sonntag, den 21. März 2010 zu einer Kundgebung in Neckarwestheim auf. Es ist an der Zeit, ein deutliches Abschalt-Zeichen zu setzen.

Weitere Informationen im Internet zur Demo in Neckarwestheim und zu Aktionen unter http://www.endlich-abschalten.de/index.php?id=497

Aufruf des Grünen-Landesverbandes Baden-Württemberg:

Neckarwestheim abschalten! – Auf nach Neckarwestheim zur großen Anti-Atom-Kundgebung!

Der Uraltreaktor Neckarwestheim I müsste nach dem Atomausstiegsgesetz in diesem Frühjahr abgeschaltet werden. Aber die schwarz-gelbe Bundes- und Landesregierung wollen den Atomkonsens brechen und Neckarwestheim – genauso wie alle anderen deutschen Atomkraftwerke – länger am Netz lassen. Dabei wollen wir nicht tatenlos zusehen. Denn für uns ist klar: Es darf keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben!

Mit 1.500 Meter längstes Anti-Atom-Transparent der Welt

Wir baden-württembergischen Grünen werden deshalb zusammen mit vielen anderen Organisationen am Sonntag, 21. März 2010, dafür demonstrieren, dass das AKW Neckarwestheim I in diesem Frühjahr planmäßig still gelegt wird. Deshalb: Macht mit – kommt alle und lasst uns gemeinsam ein machtvolles Zeichen für den Atomausstieg setzen! Sei auch Du dabei – und bring FreundInnen und Bekannte mit!
Große Anti-Atomkundgebung und Frühlingsfest am 21. März 2010 am AKW Neckarwestheim. Beginn: 14 Uhr; Ort: Vor den AKWs Neckarwestheim.
Wir werden mit dem mit 1.500 Meter längsten Anti-Atom-Transparent der Welt ein starkes Signal an die schwarz-gelben Atomkraft-BefürworterInnen aussenden. Außerdem: Musik, Kabarett, Essen und Trinken.
Grüner Treffpunkt: Sonntag, 21. März 2010, ab 12.00 Uhr am Bahnhof Kirchheim/Neckar.  Von dort aus ziehen wir um 13:20 Uhr im Demonstrationszug vor das AKW, wo um 14.00 Uhr die Kundgebung beginnt. Wir empfehlen, dass Busse spätestens um 13:00 Uhr am Bahnhof eintreffen. Selbstverständlich bieten wir Euch vor Ort grüne Demoausstattung zum Kauf an.

Organisatorische Hinweise:
Bahnverbindungen zur Demo nach Neckarwestheim
Mit dem Baden-Württemberg-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 28,- Euro in Nahverkehrszügen.
ab Stuttgart Hbf um 12.45 Uhr (Ankunft: 13.16 Uhr).
der Zug um 12.13 Uhr ab Stuttgart fällt vermutlich wegen Gleisbauarbeiten aus.
Sobald wir Näheres wissen, werden die Information hier aktualisiert
ab Heilbronn um 12.26 Uhr oder 12.56 Uhr (Ankunft: 12.41 Uhr oder 13.09 Uhr)

Grüne Busse zur Demo nach Neckarwestheim:
Kreisverband Konstanz: 9.45 Uhr Treffpunkt Konstanz, Döbele Parkplatz (Abfahrt 10.00 Uhr), Zwischenstop in Allensbach (Bahnhof) , Radolfzell (Park&Ride an der Autobahn Richtung Neckarwestheim); Anmeldung notwendig an: gruene.kn@gmx.de
Kreisverband Odenwald-Kraichgau: Busroute über Wiesloch, Meckesheim und Sinsheim. Nähere Informationen >>>hier
Kreisverband Calw: Busroute von Atensteig/Rathaus (10.40 Uhr) über Nagold/Bahnhof (11.00 Uhr), Wildberg/Bahnhof (11:25 Uhr), Calw/Alter Bahnhof (Abfahrt: 11.45 Uhr), Althengstett/Bahnhof (12.00 Uhr) und Simmozheim/Ortsmitte (12.10 Uhr). Es wird um einen geringen Unkostenbeitrag von ca. 8 € gebeten Anmeldung notwendig an: kv.calw@gruene.de, Klaus Rohbeck: 07051/4505, Philipp Jourdan: 07051/1793
Kreisverbände Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen: Abfahrt um 9 Uhr im Freiburg vor dem Konzerthaus (Rückkehr ca. 22 Uhr). Um einen geringen Unkostenbeitrag (10-15 €)wird gebeten. Anmeldung notwendig an: kv@gruene-freiburg.de, 0761/701214)
Kreisverband Schwäbisch Hall: Busroute von Crailsheim, Volksfestplatz (Abfahrt: 10:45 Uhr), über Kirchberg/Stern (Abfahrt: 11:05 Uhr), Ilshofen/Parkhotel (Abfahrt: 11:20 Uhr), Wolpertshausen/Rathaus (11:25 Uhr), Schwäbisch Hall/ZOB (11:45 Uhr) und Westernach/Park & Ride (12:05 Uhr) Es wird um eine Spende von ca. 10 € gebeten. Anmeldung notwendig an: info@gruene-sha.de, Alexander Riemer: 016099691193.
Kreisverband Rems-Murr: Busroute von Schorndorf (Abfahrt 11.15 Uhr, am Bahnhof Rosenstr./Ecke Schuhhaus Kurz), Waiblingen (11.30 Uhr, Alter Postplatz), Winnenden (11.45 Uhr, Bahnhof), Backnang (12.05 Uhr, Bahnhof). Die Fahrt ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Rückfahrt ab 17 Uhr. Anmeldung – bitte so schnell als möglich  – notwendig an: info@gruene-rems-murr.de; weitere Infos bei Daniel Mouratidis, 0160-1716926.
Kreisverband Karlsruhe: Busroute von Malsch (Abfahrt 11 Uhr, Bahnhof) über Karlsruhe (11.30 Uhr, Busbahnhof Karlsruhe am Südausgang des Hauptbahnhofs). Anmeldung notwendig an: info@gruene-karlsruhe.de

Unterstützer, bislang:
Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn
Aktionsbündnis Energiewende Oberschwaben
ako Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände Diözese Rottenburg-Stuttgart
BBMN
BUND
BUND Jugend
Bund Naturschutz in Bayern
Bündnis 90 Die Grünen Baden-Württemberg
Deutsche Umwelthilfe
Deutsche Umweltstiftung
DGB Baden-Württemberg
Die Linke
grüne jugend Baden-Württemberg
Klima und Umweltbündnis Stuttgart
Landesjugendring Baden-Württemberg
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
NABU
NAJU
Naturfreunde in Baden-Württemberg
ÖDP
SPD Baden-Württemberg

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Kreisgrüne Schwäbisch Hall organisieren Busfahrt zur Großkundgebung nach Neckarwestheim – Sonntag, 21. März 2010

Der Kreisverband Schwäbisch Hall von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ruft auf zur Großkundgebung mit Anti-Atom-Frühlingsfest in Neckarwestheim am Sonntag, 21. März 2010, um 14 Uhr. Aus der Region Hohenlohe fährt ein Bus.

Pressemitteilung des Grünen-Kreisbüros Schwäbisch Hall

„Wir sagen Nein zu einer Laufzeitverlängerung für den Uraltreaktor Neckarwestheim“

Der Uraltreaktor Neckarwestheim I müsste regulär in diesem Frühjahr abgeschaltet werden. Doch Bundes- und Landesregierung wollen den Atomkonsens aufkündigen und Neckarwestheim – genauso wie alle anderen deutschen Atomkraftwerke – länger am Netz lassen. „Wir sagen Nein zu einer Laufzeitverlängerung für den Uraltreaktor Neckarwestheim, denn die Sicherheit der Bevölkerung darf nicht den Gewinninteressen der EnBW geopfert werden“, so Kreisvorsitzender Harald Ebner. Der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Franz Untersteller, betont, dass die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke eine Energiewende massiv behindere: „Längere AKW-Laufzeiten bremsen den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien und effiziente moderne Energietechnologien aus. So wird die Vormachtstellung der vier großen Atomkonzerne mit ihren zentralen Großkraftwerken zementiert und effiziente, dezentrale Anlagen vom Markt ferngehalten.“

Schon über 400 Störfälle

Zur Demonstration für das umgehende Abschalten des energiepolitischen Fossils mit einer katastrophalen Störfall-Bilanz von bisher schon über 400 – zum Glück für die Bevölkerung noch mal glimpflich verlaufenen – Pannen, bietet der Kreisverband die Mitfahrt im Bus an.

Die Abfahrtszeiten:
– 10:45 Uhr Crailsheim, Volksfestplatz
– 11:05 Kirchberg, Stern
– 11:20 Ilshofen, Parkhotel
– 11:25 Wolpertshausen, Rathaus
– 11:45 Schwäbisch Hall, ZOB
– 12:05 Westernach, P+R (P+R Autobahnauffahrt Schw. Hall)

Der Bus wird um 13 Uhr am Bahnhof in Kirchheim ankommen und um zirka 17 Uhr wieder zurückfahren. Anmeldung ist erforderlich unter info@gruene-sha.de oder Telefon 0160/99691193; weitere Infos unter www.gruene-sha.de oder www.neckarwestheim.gruene-bw.de. Spenden sind willkommen.

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„Nicht auf unserem Rücken – Für gute Arbeitsplätze und Soziale Gerechtigkeit“ – Protestaktion am Samstag, 20. März 2010, in Stuttgart

Mit diesem Plakat fordert die Gewerkschaft zum Mitmachen beim Aktionstag in Stuttgart auf.

Mit diesem Plakat fordert die Gewerkschaft zum Mitmachen beim Aktionstag in Stuttgart auf.

Unter dem Motto: „Nicht auf unserem Rücken – Für gute Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund Nordwürttemberg (DGB) und das Stuttgarter Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ zur Protestaktion am Samstag, 20. März 2010 auf. Beginn der Großaktion ist um 11 Uhr in der Kronprinzenstraße Stuttgart (S-Bahn Aufgang Stadtmitte).

Pressemitteilung des DGB-Nordwürttemberg

Aus Hohenlohe kostenlos mit dem Bus nach Stuttgart

Die IG Metall Schwäbisch Hall setzt ab Schrozberg, Crailsheim, Schwäbisch Hall, Gaildorf, Künzelsau und Öhringen Busse zur kostenlosen Fahrt nach Stuttgart ein. Anmeldung bei der IG Metall, Telefon 0791/950280. Weitere Informationen und Abfahrtszeiten unter www.schwaebisch-hall.igm.de

Der DGB-Regionsvorsitzende Bernhard Löffler zur Aktion: „Die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei: Arbeitsplätze sind massiv gefährdet und mit der schwarz-gelben Bundesregierung sollen die Lasten der Krise wieder uns aufgebürdet werden. Es ist an der Zeit, sich gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Beschäftigten, Erwerbslosen, RentnerInnen, SchülerInnen, und StudentInnen zu wehren“. Deshalb hat sich für die Aktion ein breites Bündnis zusammengefunden: Die Katholische Betriebsseelsorge, attac, MigantenInnen-Gruppierungen, sind genauso dabei wie die „Kein Stuttgart 21 – Bewegung“, die Schüler/Studentinnenbewegung, neben allen DGB-Gewerkschaften.

In einem gemeinsamen Aufruf haben die beteiligten Gruppen formuliert:

„Zahlreiche Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze. Produktionsstandorte werden verlagert oder geschlossen. Der Strukturwandel ist im vollen Gange und muss gestaltet werden. Die Zahl der im Niedriglohnbereich Beschäftigten nimmt dramatisch zu, ebenfalls prekäre Arbeitsverhältnisse. Eine wachsende Zahl von Beschäftigten kann von ihrem Lohn nicht eigenständig leben. Viele Jugendliche werden nach der Ausbildung nicht oder nur befristet und/oder in Teilzeit übernommen. Die Kommunen reagieren auf die Steuereinbrüche und
ihre strukturelle Finanzkrise häufig mit Personalabbau, Gebührenerhöhung und Abbau der öffentlichen Daseinsvorsorge, zu Lasten der Bürger und Bürgerinnen.“

Ihre Forderungen zum Ausdruck bringen werden neben dem DGB-Regionsvorsitzenden, SprecherInnen der Jugend (Ausbildung, Übernahme), Studenten/Schülerinnen (Keine Studiengebühren!), der IG Metall (Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region!), der Stuttgart-21-Gegner, ein Vertreter aus dem Gesundheitswesen (Keine Kopfpauschale!), ein Kollege des von Schließung betroffenen GETRAG-Werks in Ludwigsburg sowie Kolleginnen, die von schlechten Arbeitsbedingungen betroffen sind.

Im Kulturprogramm treten auf der ALSTOM-Chor (Mannheim, entstanden im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze bei ALSTOM). Die DIDF-Volkstanzgruppe Stuttgart, sowie Holger Burner (Hip-Hop aus Hamburg). Neben Reden und Kultur gibt es Aktionen wie zum Beispiel eine Postkartenaktion der Jugend.

Weitere Informationen:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart

Telefon: 0711 2028-235
Telefax: 0711 2028-233
Email: stuttgart@dgb.de
Internet: www.nordwuerttemberg.dgb.de

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Stadtbahn ins Zabergäu soll nicht realisiert werden – VCD Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe empört

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe reagiert mit Empörung auf jüngste Äußerungen von Heilbronns Landrat Detlef Piepenburg, wonach die Stadtbahn ins Zabergäu auf absehbare Zeit keine Chance auf Realisierung habe.

Pressemitteilung des Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe

Stuttgart 21 fallen viele sinnvolle Projekte zum Opfer

VCD-Vorstand Hans-Martin Sauter: „Erst die Frankenbahn, jetzt die Zabergäubahn. Landrat Piepenburg hat offenbar jedwede Hoffnung für eine Weiterentwicklung der regionalen Infrastruktur und Unterstützung aus Stuttgart aufgegeben. Erneut zeigt sich, dass Stuttgart 21 wie ein Staubsauger finanzielle Mittel aufsaugt und auf Kosten vieler sinnvoller Projekte geht.“ Der Landrat solle lieber in Stuttgart lautstark Unterstützung für die Region Heilbronn-Franken einfordern, so Sauter. Zumal Piepenburg immer wieder betone, dass er es für richtig halte, in Stuttgart mehrere Milliarden Euro an Steuermitteln für einen nutzlosen unterirdischen Bahnhof zu verbuddeln.

Für Stuttgarter Tunnelbahnhof werden 366 Millionen Euro an Regionalisierungsmitteln des Bundes zweckentfremdet

Der VCD verweist darauf, dass allein für den Bau des Stuttgarter Tunnelbahnhofes 366 Millionen Euro an Regionalisierungsmitteln des Bundes zweckentfremdet werden. Sauter: „Dieses Geld könnte das Land sehr wohl für den Ausbau der Zabergäubahn einsetzen und für über 100 Jahre den Stadtbahnbetrieb finanzieren.“ Hans-Martin Sauter: „Wer den Verkehrskollaps in der Region Heilbronn-Franken verhindern und zugleich den Kommunen wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten will, der kommt um den Ausbau eines leistungsstarken S-Bahn-Netzes nicht herum.“ Sämtliche Nachbarkreise hätten das erkannt, nur der Landkreis Heilbronn agiere mutlos und ignoriere Zukunftsperspektiven. Die Kommunen auch noch mit Horrorzahlen abzuschrecken, sei absolut kontraproduktiv.

„Busse können eine schnelle S-Bahn nicht ersetzen“

Der VCD hält die von Piepenburg vorgelegte Kostenkalkulation teils für fachlich nicht begründet und nicht nachvollziehbar. Mit der Stadtbahn würden die Fahrgastzahlen im Zabergäu und damit auch die Einnahmen deutlich steigen. Zudem spare der Landkreis wiederum Kosten beim Busverkehr. Der VCD fordert bei der Zabergäubahn pragmatische Lösungen und auch den Einsatz von Elektro-Diesel-Hybrid-Zügen zu untersuchen. „Busse können eine schnelle S-Bahn nicht ersetzen“, sagt Sauter. Der halbstündige Anschluss mit Diesel- oder Hybrid-Fahrzeugen in Lauffen sei vorerst immer noch besser und wirtschaftlicher als gar keine S-Bahn. Mittelfristig könnte die Strecke dann weiter ausgebaut und zusammen mit dem Bahnverkehr Richtung Heilbronn ausgeschrieben werden.

Weitere Informationen:

Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)
Landesvorstand Baden-Württemberg
michael.schwager@vcd-bw.de
Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe
hhh@vcd-bw.de

Internet:
http://stadtbahn.wordpress.com
http://frankenbahn.wordpress.com

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IG Metall: Einig im Kampf gegen Billiglöhne durch Leiharbeit – Konferenz in Steinbach

Viel Applaus von den über 130 anwesenden Betriebsräten und Gewerkschaftsfunktionären erhielten die Redner bei der Konferenz der IG Metall vergangene Woche in der Steinbacher Max-Kade-Halle für die Ablehnung der Leiharbeit, wie sie in Deutschland praktiziert wird.

Pressemitteilung der IG Metall Schwäbisch Hall

Leiharbeit drückt die Löhne aller Beschäftigten

Nicht um Auftragsspitzen abzufangen sondern „um die Löhne aller zu drücken“ befürchtet Siegfried Hubele, Betriebsratsvorsitzender bei Huber Verpackungen in Öhringen, diene Leiharbeit in den meisten Fällen. Warum sonst würden bei Huber nicht wie bisher in Fällen von erhöhter Produktion befristete Einstellungen mit „gleichem Geld für gleiche Arbeit“ vorgenommen, sondern sollen Leiharbeiter mit einem wesentlich geringeren Stundenlohn als die Stammbelegschaft eingesetzt werden?.

Für den gesetzlichen Mindestlohn

Auch Helga Schwitzer, im Vorstand der IG Metall in Frankfurt zuständig für Tarifpolitik und an diesem Abend Gast der örtlichen IG Metall-Verwaltungsstelle greift die Praxis der Arbeitgeber an und wirft ihnen vor, sich mit Leiharbeit eine „billige und schnell zu aktivierende Reservearmee, die sie genauso schnell wieder loswerden kann“ bereit zu halten. Als Lösung schlägt sie vor: „Wir müssen uns weiter für den Mindestlohn in der Zeitarbeit einsetzen. Betrieblich muss es unser Ziel bleiben, dass gleiche Arbeit auch gleich bezahlt wird.“

Beim Jobpaket ist auch die Bundesregierung in der Verantwortung

Der aktuelle Tarifabschluss für die Metallindustrie war ein weiteres Thema des Abends. Schwitzer beschrieb das Ziel für diesen Tarifvertrag so: Faire Lastenverteilung und vor allem keine Entlassungen in der Krise“ und erwähnte die bisherigen Erfolge: „Es war unsere IG Metall, die die Politik dazu gebracht hat, das Instrument der erleichterten Kurzarbeit und die Umweltprämie in ihr Konjunkturpaket II zu packen.“ Mit dem neuen „Tarifvertrag Kurzarbeit, Qualifizierung und Beschäftigung“ haben sich die Tarifparteien auf ein weiteres Instrument zur Beschäftigungssicherung geeinigt. Wichtiger Inhalt sind nicht nur Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen und Betriebsräte, das Tal der Krise ohne größere Arbeitsplatzverluste zu überbrücken, sondern vor allem auch die Möglichkeiten, jungen Menschen nach der Ausbildung eine berufliche Perspektive zu eröffnen.

„IG Metall und die Arbeitgeber haben mit den Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung und zu einer verbesserten Übernahme Ausgebildeter eine dicke Vorleistung dafür erbracht, dass die größte Wirtschaftskrise der bundesdeutschen Geschichte nicht auch noch zur größten Beschäftigungskrise wird.“ wies Helga Schwitzer auf die Bedeutung der Regelungen hin und fordert gleichzeitig die Politik auf, mitzuwirken an diesem „Jobpaket“: „Damit wir am Ende wirklich mit allen Beschäftigten durch die Krise kommen, dafür muss auch die Regierung mitspielen.“ Denn sie muss die erleichterte Kurzarbeit, insbesondere die Erstattung der Sozialbeiträge, mit der Dauer der Kurzarbeit synchronisieren und den Teilentgeltausgleich sozialabgabenfrei stellen. „Die Metall- und Elektroindustrie ist der größte, aber auch am stärksten von der Krise betroffene Wirtschaftsbereich. Beschäftigungsprobleme und drohender Verlust industrieller Substanz können deshalb der Politik nicht gleichgültig sein“, nahm die Gewerkschafterin die Politik in die Verantwortung. Denn alle profitieren: Die Beschäftigte behalten ihre Jobs, Arbeitgeber können ihre Fachkräfte halten und die Politik spart Geld, das sie sonst für mehr Arbeitslose zahlen müsste.

Ernst Kern, Betriebsratsvorsitzender bei Stahl in Künzelsau wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es die Versicherungsbeiträge der Arbeitnehmmerinnen und Arbeitnehmer sind, die hier zu Recht für die Beschäftigungssicherung eingesetzt werden: „Es sind unsere Systeme, auch die Arbeitgeber-Anteile sind für die Beschäftigten da“.

Getrag: Mit allen Beschäftigten durch die Krise

Richard Neumann, Betriebsratsvorsitzender von Getrag in Neuenstein, berichtete von der aktuellen Situation beim Getriebehersteller. 700 Arbeitsplätze sollen im Unternehmen  abgebaut werden. „Wir wollen mit allen Beschäftigten durch die Krise“ nannte er als Ziel und forderte für die erfolgreiche Umsetzung die Solidarität und Unterstützung ein.

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„Wir sind wieder da“ – Neustart der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) – Hohenloher Frauen

Aktive der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) – Hohenloher Frauen

Aktive der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) – Hohenloher Frauen

Auf Einladung der ehemaligen Bundestagskandidatin Annette Sawade trafen sich am 11. März 2010 SPD-Frauen aus den SPD-Kreisverbänden Schwäbisch Hall und Hohenlohe, um sich künftig gemeinsam für frauenpolitische Interessen unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen“ (ASF) einzusetzen.

Pressemitteilung der SPD-Geschäftsstelle Crailsheim

SPD-Frauen sehen „erheblichen Handlungsbedarf“

Bereits im Dezember 2009 hatte man sich mit MdEP Evelyne Gebhardt, die ehemalige Vorsitzende der ASF Hohenlohe und heutige stellvertretende Bundesvorsitzende der ASF in Ilshofen getroffen, um auszuloten, in welcher Form und mit welchem Einsatz man die frauenpolitische Kraft in Hohenlohe wieder stärken kann. „Frau“ war sich einig, dass es erheblichen Handlungsbedarf gibt, Themen und Probleme greifbar sind und verstärktes gemeinsames Tun sinnvoll ist. So wurde am 11. März 2010 in Öhringen der neue ASF-Vorstand einstimmig gewählt: Vorsitzende ist Annette Sawade, ihre beiden Stellvertreterinnen sind Kerstin Rappsilber (Öhringen) und Stephanie Paul (Ilshofen). Als Beisitzerinnen wurden Caroline Vermeulen (Bretzfeld) , Dorothee Braun-Zeuner (Schwäbisch-Hall), Kim Faber (Künzelsau) und Helga Hartleitner (Crailsheim) gewählt. Unter dem Namen ASF – Hohenloher Frauen werden sie künftig aktiv in der Politik mitmischen. Mit dem Motto „Frauen leben länger .. aber..“ wird es zu verschiedenen Themen eigene Veranstaltungen zu Themen wie Migration, Frau und Familie, Frau und Beruf geben. Daneben soll der Kontakt zu anderen Frauenverbänden geknüpft werden, um gemeinsam für die Anliegen der Frauen streiten zu können und ein Netzwerk aufzubauen.

Frauen ermuntern, ihre Interessen durchzusetzen

Die ASF-Hohenloher Frauen will Frauen ermuntern, sich politisch zu betätigen, ihnen Mut machen ihre Interessen durchzusetzen, an guten Beispielen zu lernen, Missstände aufdecken, gute Ideen verbreiten und Netzwerke knüpfen. Kontakte und Anfragen gern an Annette Sawade (annette.sawade@t-online.de) oder über die SPD-Geschäftsstelle in Crailsheim.

Gleich nach der Wahl folgte die erste Veranstaltung:
Leni Breymaier, stellvertretende Landesvorsitzende und Ver.di Landesbezirksvorsitzende referierte zum Thema „ Frauen leben länger,  aber wovon?“. Es gab wichtige Informationen zur Rentenbiografie einer „normalen“ Frau und den vielen Hindernissen, die sich auftun, wenn Familie und Beruf vereinbart werden sollen. Im Ergebnis sind es oft magere Rentenansprüche für die Frau, wenn sie sich der Kindererziehung widmet und folglich oft Teilzeitjobs annehmen muss. In Sachen Mindestlohn gab es ein eindrucksvolles Zahlenbeispiel von Leni Breymaier: Bei einem Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde muss man  62 Jahre in Vollzeit arbeiten, um einen Nettorente von 700 Euro zu erhalten. Da ist die Rente mit 67 schon der wahre Luxus. Und der Konflikt ist nicht, wie viele Junge wie vielen Alten gegenüber stehen, sondern wie viele Erwerbstätige wie vielen Nichterwerbstätigen gegenüberstehen. Bei einem Verhältnis von heute 50 Prozent ist das schon sehr problematisch. Es gilt unser staatliches Rentensystem nicht durch weitere Sondersysteme zu schwächen, sondern auch hier die Solidargemeinschaft zu stärken.

Weitere Informationen:

SPD-Geschäftsstelle
Christl Scherrle-Dietenmaier, Büroleiterin
Karlstrasse 1, 74564 Crailsheim
Telefon 07951/21004
Fax 07951/29120
Internet: www.spd-bawue.de
www.spd-hok.de
www.spd-sha.de

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Lehrer aufgepasst: Westerwelles Werbetruppe

Unabhängige Informationen über Sicherheitspolitik verspricht eine »Arbeitsgemeinschaft Bildung & Jugend« Lehrern mit ihren Unterrichtsmaterialien. Viele Lehrer greifen zu, doch die ominöse Vereinigung wird nicht nur fachlich einseitig von der Bundeswehr beraten, sie ist zudem personell und strukturell eng mit der FDP verflochten.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

»Frieden & Sicherheit« ist der Titel der umfangreichen Schulmaterialien zur deutschen Sicherheitspolitik, das von der laut Website unabhängigen und gemeinnützigen »Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V.« herausgegeben wird. Neben einem seit dem Jahr 2003 schon vier Mal erschienenem Schülermagazin samt Lehrerheft, besteht das vollkommen kostenfreie Angebot der Arbeitsgemeinschaft in einem monatlich auf der Website erscheinenden neuen Arbeitsblatt für Schüler und der interaktiven »Frieden & Sicherheit«-Website. Das Bundesministerium der Verteidigung steht dem Herausgeber dabei laut Heft-Impressum mit fachlicher Beratung zur Seite. Doch wem genau?

Die »Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V.« stellt unterschiedliche Schulmaterialien her: »Mit Medien der Arbeitsgemeinschaft können Sie alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland erreichen – das sind 9,7 Millionen Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren. Wir verfügen über die Adressen aller 32 000 deutschen Schulen und von mehr als 100 000 Lehrkräften, die bei uns schon bestellt haben«, heißt es auf der Website der Arbeitsgemeinschaft. Weiter steht dort: »Idee, Konzept, pädagogische Prüfung, Redaktion, Herstellung, Vertrieb, PR – gemeinsam mit ihrem Partnerverlag, dem Universum Verlag GmbH in Wiesbaden und Berlin, bietet die Arbeitsgemeinschaft alle Dienstleistungen rund um die Entwicklung einer Schulaktion.« Auch der Bereich der »Public Relations« gehört zum Geschäft der Arbeitsgemeinschaft.

Die genannte Universum Verlags GmbH, in der auch die »Frieden & Sicherheit«-Materialien erscheinen, ist kein unbeschriebenes Blatt: 50 Prozent der Anteile an der Universum Verlags GmbH hält die Universum GmbH, die sich zu 100 Prozent im Eigentum der FDP befindet.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/166863.westerwelles-werbetruppe.html

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