„Profitgetriebene Globalisierung – Der Geschichte letzter Schluss?“ – Diskussion in Schwäbisch Hall

„Profitgetriebene Globalisierung – Der Geschichte letzter Schluss?“, lautet der Titel einer Veranstaltung am Mittwoch, 5. Februar 2014, um 20 Uhr im Büro des Club Alpha 60, Pfarrgasse 3 in Schwäbisch Hall. Veranstalter ist die Internationale sozialistische Linke (isl).

Vom Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall

Gnadenloser Stress, überlange Arbeitszeiten und niedrige Löhnen

In Bangladesh schuften 3,5 Millionen ArbeiterInnen in 5.000 Bekleidungsfabriken für  US-amerikanische und europäische Modeketten zu Hungerlöhnen unter lebensbedrohlichen Umständen. In riesigen Fabrikkomplexen von FOXCONN in Südchina, wo IPhones, IPads, und die Laptops und Smartphones anderer Markenfirmen hergestellt werden, sehen sich die ArbeiterInnen einem Fabrikregime mit gnadenlosem Stress, überlangen Arbeitszeiten und niedrigen Löhnen ausgesetzt.

Einzelteile haben mehrfach den Globus umrundet

Längst werden einfache Konsumartikel und High-Tech-Produkte überall auf der Welt produziert. Bevor das Produkt an einem Ort endmontiert wird, haben die Einzelteile per Schiff oder Flugzeug mehrfach den Globus umrundet. Was nach wenigen Jahren in den Industriestaaten auf den Müll geworfen wird, wird – aus „Kostengründen“ – nach Ghana verschifft, wo sich die größte Elektroschrotthalde der Welt befindet.

Die Kraft des Totschlag-Arguments

Spätestens seit den Protesten von Seattle von 1999 glauben immer weniger Menschen das Märchen von den Segnungen der Globalisierung für die Menschen im Süden (und im Norden). Dennoch hat Margret Thatchers TINA-Spruch (There is no Alternative), dessen Merkelsche Aktualisierung “alternativlos” lautet, nach wie vor die Kraft zum Totschlag-Argument.

Dieser Irrsinn ist nicht alternativlos!

In der Veranstaltung werden wir uns mit diesem Totschlag-Argument auseinandersetzen. Denn: Dieser Irrsinn ist nicht alternativlos!

SOZIALISMUS

Wir werden der Frage nachgehen, ob angesichts der Globalisierung die Staaten wirklich so machtlos sind, wie die Markt-Schreier behaupten und wir werden einen Blick über den großen Teich nach Südamerika werfen. Es geht um De-Globalisierung, Regionalisierung und ALBA ebenso wie über (zu) niedrige Sprit- und Kerosinpreise, Nachhaltigkeit und Klimawandel. Und es geht darum, ob Belegschaften wirklich der Globalisierung hilflos ausgeliefert sind. In all dem wird das eine oder andere Mal ein Wort auftauchen, das auf der neoliberalen Quarantäneliste einen Spitzenplatz einnimmt: SOZIALISMUS

Kurzinfo:

„Profitgetriebene Globalisierung – Der Geschichte letzter Schluss?“, Dienstag, 4. Februar 2014, um 20 Uhr in den Büroräumen des Club Alpha 60, Pfarrgasse 3, Schwäbisch Hall. Veranstalter: Internationale sozialistische Linke (isl).

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