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Welche Aufgaben der Regionalverband Heilbronn-Franken hat

Der Regionalverband Heilbronn-Franken ist in erster Linie ein Planungsverband für die Landkreis Heilbronn, Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und den Stadtkreis Heilbronn. Der Verband legt die Gebiete fest, in denen bauliche Entwicklungen möglich sind oder in denen Bebauungen nicht zulässig sind. Den Regionalverband gibt es seit 1973.

Kommentar von Armin Waldbüßer aus Obersulm-Willsbach, Fraktionsvorsitzender der Grünen/ödp im Regionalverband

Dieses ist im Regionalplan festgeschrieben und die Städte und Gemeinden der Region sind daran gehalten.
Der Regionalverband hat einen hauptamtlichen Verbandsdirektor. Seit September 2008 ist dies der Diplom-Geograph Klaus Mandel aus Viernheim. Er war zuvor seit 1993 beim Verband Region Rhein-Neckar tätig.

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Wasserversorger NOW als Sicherheit für Finanzspekulanten

Nordostwürttembergische Wasserversorgung (NOW) in Crailsheim: Wasserversorger scheint als Sicherheit für windige Spekulanten herhalten zu müssen.

Kommentar von Uli Simon, attac-Gruppe Schwäbisch Hall

Die NOW Crailsheim war von Anfang an gegen die Cross-border-leasing-Geschäfte der Landes- und Bodenseewasserversorgung. Nun werden diese windigen Finanzgeschäfte von „clveren“ Geschäftsführern und Oberbürgermeistern wie zum Beispiel Oberbürgermeister Schuster (CDU) aus Stuttgart zu einem Verlustgeschäft von mittlerweile zwölf Millionen Euro. Dies hat zur Folge, dass die Wasserpreise steigen. Ist die NOW also mitgefangen und wird mitgehangen? Die Möglichkeit, solche spekulativen Verträge anzufechten, wie es Prof. Julian Roberts (München) in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 3. Januar 2009 empfahl, findet gegenwärtig keine Mehrheit bei den Wasserverbandsvertretern im Land. „Wir müssen vertragstreu bleiben“, so der Esslinger Oberbürgermeister Zieger (SPD).

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Kocherquartier 2009: Ein Jahrhundertprojekt säuft ab

Das als Jahrhundertprojekt apostrophierte Bauvorhaben „Kocherquartier“ erweist sich immer mehr als kommunale Fehl(planungs)investitition. Es ist allerdings verblüffend, in welch geringem Maße die meisten kommunalen Entscheidungsträger in Gemeinde- und Aufsichtsräten bisher ihren Kontrollaufgaben gerecht geworden sind und sich bisher allzu leicht vom Schwäbisch Haller „Stadtkonzernchef“, Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim, gängeln ließen. Da entspricht es auch durchaus dem praktizierten Führungsstil des „Stadtoberhauptes“, dass er sich der wenigen kritischen Stimmen im Gemeinderat und in den Ausschüssen durch eine Verkleinerung des Gemeinderats „als Sparmaßnahme“ am liebsten auch noch entledigen würde.

Kommentar von Hermann-Julius Bischoff, Schwäbisch Hall (Erstveröffentlichung in Alpha Press www.clubalpha60.de)

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Bilanz der Flugzeugabstürze in der Region Hohenlohe

Zwölf Abstürze in 21 Jahren

Zwischen 1962 und 1983 starben im Raum Hohenlohe-Franken 18 Soldaten bei zwölf Abstürzen von Kampfflugzeugen und Militärhubschraubern. Vor allem in den 1980er-Jahren häuften sich die Flugkatastrophen.

Von Ralf Garmatter, Freier Journalist aus Kirchberg an der Jagst

Eine Chronologie der Ereignisse:
Am 10. Mai 1983 zerschellte ein F-16-Kampfflugzeug des US-Luftwaffenstützpunkts Hahn im Hunsrück im Kirchberger Teilort Hornberg in einem alten Bauernhaus. Der kleine Ort entging nur knapp einer Katastrophe. Nur der Pilot starb bei dem Absturz.

Am 3. September 1980 explodierte in einem Waldstück bei Oberstelzhausen (Gemeinde Kreßberg) ein US-Kampfbomber vom Typ ‚‚Phantom F-4’’.

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Langenburg: Gestapo-Haft, weil er 1938 gegen Hitler stimmte

Bei Volksabstimmungen ließen sich die Nationalsozialisten ihre Politik vom Volk absegnen. Obwohl es schon seit März 1933 keine politische Konkurrenz mehr gab, versuchten die Nazis in Langenburg die Bevölkerung bei der Volksabstimmung am 10. April 1938 noch weiter einzuschüchtern. Wer mit Nein gestimmt hatte, wurde ermittelt. Der Landwirt Erich Gunzenhauser kam dafür fünf Tage lang in Gestapo-Haft nach Ellwangen.

Von Ralf Garmatter, Freier Journalist aus Kirchberg/Jagst

Erich Gunzenhauser kam in Gestapo-Haft weil er bei der Volksabstimmung 1938 gegen Adolf Hitler votiert hatte. FOTO: PRIVAT

Erich Gunzenhauser kam in Gestapo-Haft weil er bei der Volksabstimmung 1938 gegen Adolf Hitler votiert hatte. FOTO: PRIVAT

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Hall scheint in Sachen Kunst noch im Jahr 1963 zu sein

Vorzeitiges Aus für eine Ausstellung moderner Kunst in Schwäbisch Hall. Der  „moving – circles – growing – lines“ (12.09.08 – 22.11.08) wurde vom Veranstalter Kunstverein Schwäbisch Hall bereits am 10. November 2008 ein abruptes Ende gesetzt

Kommentar von Dagmar Müller, Schwäbisch Hall

„Wenn Sie Kunst sehen wollen, gehen Sie in die Johanniterhalle!“ Mit diesen ruppigen Worten wurde der letzte Besucher der Ausstellung „moving – circles – growing – lines“ der Künstlergruppen Kasseler Schule und dem 1. kasseler avantgardestammtisch von einer Mitarbeiterin des Schwäbisch Haller Kunstvereins aus der Galerie am Markt hinausgeworfen. Der so Belehrte war im Vorbeigehen auf die Ausstellung aufmerksam geworden und zwei der mit dem Abbau beschäftigten Künstler hatten ihn zur Besichtigung eingeladen.

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Editorial „Auf ein Wort lieber Leser“

Liebe Leserinnen und Leser der Internetzeitung Hohenlohe-ungefiltert,
erstmals können Sie für die Region Hohenlohe eine kritische Zeitung für Politik, Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Sport ausschließlich im Internet lesen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht hat, kritisch über Dinge zu berichten, die sich in dem Raum zwischen Unterdeufstetten, Crailsheim, Creglingen, Bad Mergentheim, Künzelsau, Dörzbach, Öhringen, Mainhardt, Schwäbisch Hall und Gaildorf ereignen.
Weil wir mit der unkritischen Berichterstattung der lokalen Medien unzufrieden waren und sind, haben wir mit Hohenlohe-ungefiltert einen Verein gegründet, der diesen Missstand künftig lindern will. Unser Motto lautet: Harte Fakten, statt weich gespülter Worte. Wir wollen Dinge in den Mittelpunkt unserer Berichte, Reportagen und Kommentare rücken, die die Menschen in der Region wissen sollten, um sich ein Bild vom politischen Geschehen in der Region machen zu können. Dabei handelt es sich nicht selten um Dinge, die andere möglichst verheimlichen wollen. Unser Ziel ist es, aufzuklären. Wir wollen Dinge beim Namen nennen und bewusst heiße Eisen anpacken.
Unsere Demokratie lebt von der Transparenz. Diese wollen wir in Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und auch im Sportgeschehen in der Region herstellen. Dabei können auch Sie mithelfen. Wenn Sie von Dingen erfahren, die nicht so laufen, wie sie laufen sollten, sagen Sie es uns per Telefon, E-Mail oder per Post. Wir übernehmen dann die Recherche. Eine andere Möglichkeit, wie Sie sich einbringen können: Sie schreiben selbst einen Artikel. Die Fakten überprüfen wir vor der Veröffentlichung.

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Steuergelder für Klimakiller Palmöl – Stadtwerke Hall am Pranger

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall fördern die Urwaldzerstörung. Seit  1. Januar 2009 gibt es doch wieder Steuergelder für den Klimakiller Palmöl.

Kommentar von Manfred Scherrmann, Schwäbisch Hall

Der Bedarf an Energie, weltweit betrachtet, steigt. Fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas werden zunehmend knapper. Immer mehr Treibhausgase gelangen in die Atmosphäre und verändern das Klima rund um unseren Globus. Zur Lösung der damit in Zusammenhang stehenden Probleme könnten – so wurde und wird behauptet – Agrotreibstoffe einen wichtigen Beitrag leisten. Obwohl die Klimabilanzen bei Agrotreibstoffen nicht günstig sind, werden diese im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen als bessere Alternative dargestellt. Sowohl in der EU als auch in den USA wird voll auf eine Ausweitung des Anteils „Bioenergie“ gesetzt, vor allem durch die Einführung von gesetzlich vorgegebenen Beimischungsquoten für Benzin und Diesel.

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Brasilien: Indios wollen mitbestimmen

Rund 1200 südamerikanische Índios verteidigten auf dem Weltsozialforum (WSF) in Belém do Pará, vom 27. Januar  bis zum 1. Februar 2009 ihr Recht bei der Nutzung ihrer Reservate mitzubestimmen, berichtet die ökumenische Nachrichtenagentur ALC.

Von Silvio Meincke, attac-Gruppe Schwäbisch Hall

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Mit dem Schienenbus von Dinkelsbühl nach Dombühl

Eine Fahrt mit dem Schienenbus VT 98 der BayernBahn: von Dombühl nach Dinkelsbühl und zurück. Für HD-Version zweimal auf das Fenster klicken und auf Youtube dann watch in HD anklicken.

Von Axel Wiczorke – Aufgenommen am 6.12.2008

SilberstreiFilm

Mehr Infos hierzu unter:

http://www.woernitz-franken.de

http://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Uerdinger_Schienenbus

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