aktuelle Artikel

Spendenkonto

“Vollkommen willkürlich wurde in die Menschenmenge geschlagen” – Polizeigewalt gegen Revolutionäre 1. Mai Demonstration in Stuttgart

Zum zehnten Mal in Folge fand 2013 in Stuttgart eine “Revolutionäre 1. Mai-Demonstration statt. Die Route führte vom Schlossplatz zum Erwin-Schöttle-Platz im Stadtteil Heslach. Auf Höhe Marienplatz kam es zu einem massiven Polizeieinsatz gegen den Demonstrationszug.

Von Thomas Trüten, Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit

20 Verletzte mussten ins Krankenhaus

Sanitäter, die bei der Demonstration im Einsatz waren, berichteten von bis zu 20 Verletzten. Mehrere Personen mussten zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Sprecher des Stuttgarter Bündnisses für Versammlungsfreiheit, Thomas Trüten, der selbst zusammen mit mehreren VertreterInnen des Bündnisses zur Beobachtung vor Ort war, berichtet: “Bei diesem Angriff durch die Polizei war keine Zielsetzung zu erkennen. Vollkommen willkürlich wurde in die Menschenmenge geschlagen.”

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

“Ku Klux Klan ist wieder in Schwäbisch Hall aktiv” – Informationen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg

“In Schwäbisch Hall gibt es einen neuen Ableger des rassistischen Geheimbundes Ku-Klux-Klan (KKK).” Dies berichtet der Südwestrundfunk (SWR) auf seiner Internetseite. Die Gruppe stehe unter Beobachtung, bestätigte das Landeskriminalamt (LKA) am Samstag dem SWR. “Die Grünen im Stuttgarter Landtag fordern Aufklärung”, so der SWR weiter.

Informationen zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Zum SWR-Artikel:

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=11379962/id303q/index.html

Weitere Informationen zum Ku Klux Klan in Schwäbisch Hall:

http://www.stern.de/politik/deutschland/ku-klux-klan-baden-w-rttemberg-rassistisch-geheimbund-lka-2006533.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-ku-klux-klan-in-deutschland-wieder-aktiv-1.1665230

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kriminalitaet-ku-klux-klan-in-baden-wuerttemberg-wieder-aktiv.9476d918-78a8-4866-8c05-5e30dc5bc749.html

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ku-klux-klan-die-neuen-zipfelmuetzen-von-schwaebisch-hall.384a18aa-e416-4f52-8b79-5123100adc4f.html

http://www.gea.de/nachrichten/politik/lka+chef+ku+klux+klan+im+land+wieder+aktiv.3147667.htm

http://www.bild.de/newsticker-meldungen/home/07-klu-klux-30266882.bild.html

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/ku-klux-klan-ist-in-deutschland-wieder-aktiv-sektion-in-schwaebisch-hall-gegruendet-2e3a8-51ca-29-1494298.html

http://www.focus.de/panorama/welt/lka-praesident-warnt-ku-klux-klan-ist-in-baden-wuerttemberg-wieder-aktiv_aid_980088.html

Politisch motivierte Kriminalität: Bilanz 2012
Innenminister Reinhold Gall: „Politisch motivierte Gewalt stark gesunken – aber mehr rechtsextremistische Delikte“

PDF Creator    Sende Artikel als PDF   

“Kirchengemeinde Hornberg steht vor dem Aus” – Nach dem Rücktritt zweier Kirchengemeinderäte wurden nicht genügend Nachfolger gefunden

Einst ist Hornberg – im heutigen Kreis Schwäbisch Hall gelegen – eine kleine selbstständige Landgemeinde gewesen. Wirtschaftlich arm, aber stolz und selbstbewusst. In den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten hat der Ort mit derzeit rund 180 Einwohnern viel von seiner früheren Eigenständigkeit eingebüßt.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Fusion mit Kirchengemeinde Kirchberg/Jagst

Eine starke Zäsur war 1972 die Eingemeindung nach Kirchberg/Jagst. Nun soll auch die bislang selbstständige Kirchengemeinde Hornberg aufgelöst werden. Sie fusioniert mit Kirchberg/Jagst zur Gesamtkirchengemeinde Kirchberg/Jagst.

Nur noch zwei blieben übrig

PDF Converter    Sende Artikel als PDF   

“Jörg Schmidt gewinnt bei der Bürgermeisterwahl in Frankenhardt” – Schmidt erhielt 62,8 Prozent der Stimmen, Martin Blessing 36,6 Prozent

Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis der heutigen Bürgermeisterwahl (21. April 2013) in Frankenhardt wurde Jörg Schmidt mit 62,8 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Nach Informationen der Gemeinde Frankenhardt

Neuer Bürgermeister ist ab 1. Juli 2013 im Amt

Dies gab der noch bis Ende Juni 2013 amtierende Bürgermeister Willi Karle als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses vor wenigen Minuten den zahlreich erschienenen Interessierten sowie den anwesenden Bürgermeister-Kandidaten bekannt. Der zweitplatzierte Martin Blessing aus Kirchberg/Jagst erhielt rund 36,6 Prozent der gültigen Stimmen.
Dieser Wahlausgang mag für einige überraschend kommen, da im Vorfeld bei den Kandidatenvorstellungen die Meinungen der Wähler sehr unentschlossen waren.
Jörg Schmidt wird nun die Nachfolge von Willi Karle ab dem 1. Juli 2013 antreten. Karle tritt dann nach 39 Jahren als Frankenhardter Bürgermeister in den Ruhestand.

PDF Download    Sende Artikel als PDF   

“Wer nicht kämpft, hat schon verloren” – Dokumentation in Schwäbisch Hall über Willi Bleicher: Widerstandskämpfer und Arbeiterführer

Ein Filmportrait von Hermann G. Abmayr über den Widerstandskämpfer und Arbeiterführer Willi Bleicher zeigt die IG Metall und der DGB am Freitag, 3. Mai 2013, ab 20 Uhr im Kino im Schafstall in Schwäbisch Hall.

Von der IG Metall Schwäbisch Hall

Gewerkschaften wurden 1933 von den Nazis verboten

Nach dem 1. Mai 1933 wurden in die Deutschland die Gewerkschaften von den Nazis verboten. Am 2. Mai besetzte die SA Gewerkschaftshäuser, beschlagnahmte das Vermögen, misshandelte und verhaftete Gewerkschaftsfunktionäre wie den Protagonisten des Filmes von Hermann G. Abmayr, den Widerstandskämpfer und baden-württembergischen Arbeiterführer Willi Bleicher.

Ausgezeichnete Dokumentation “Gesucht wird Josef Mengele”

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

“Er hat für eine gerechtere Weltordnung gekämpft” – Der Theologe Silvio Meincke trauert um seinen Kollegen Emilio Castro – Ein Nachruf

Der methodistische Pfarrer Emilio Castro ist am 6. April 2013 in Montevideo (Uruguay) im Alter von 85 Jahren gestorben. Er war katholisch getauft, hat aber in Erlangen, Basel und Lausanne evangelische Theologie studiert. Ein Nachruf seines Kollegen Silvio Meincke aus Schwäbisch Hall.

Von Silvio Meincke, Schwäbisch Hall

Sicht der marginalisierten Menschen und Gesellschaften eingenommen

Nach dem Abschluss seiner theologischen Ausbildung war Emilio Castro Gemeindepfarrer in Uruguay bis er im Jahr 1973 nach Genf berufen wurde, zuerst als Direktor für die Weltevangelisation im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und dann, von 1985 bis 1992, als Generalsekretär. Als Befreiungstheologe forderte er in seinen Predigten und Stellungnahmen Erneuerungen der internationalen Ökonomie und Politik aus der Sicht der marginalisierten Menschen und Gesellschaften.

PDF Creator    Sende Artikel als PDF   

“Mangelnde Zivilcourage hat einen zu hohen Preis” – Gedenken in Stuttgart an die Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren

„Die Gedenkveranstaltung erinnert an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-Württemberg. Insgesamt wurden unter der Nationalsozialistischen Herrschaft rund 500.000 Sinti und Roma ermordet. Dieses unfassbare Verbrechen erinnert uns daran, was menschenverachtender Hass anrichtet“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Informationen zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Ausgrenzung und Diskriminierung von Sinti und Roma ist heute noch Realität

Vor kurzem fand in Stuttgart der Empfang der Landesregierung statt in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Baden-Württemberg e.V. zum 70. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma aus Baden-Württemberg nach Auschwitz.

PDF Converter    Sende Artikel als PDF   

“Nazis ermordeten mindestens 55 Sinti und Roma aus Hohenlohe” Vortrag Udo Grausam in Waldenburg

Im März 2013 war es genau 70 Jahre her, dass die Nationalsozialisten hunderte Sinti und Roma aus ganz Baden und Württemberg in Sonderwaggons der Deutschen Reichsbahn nach Auschwitz deportierten, so auch auf der Strecke Heilbronn-Waldenburg-Schwäbisch Hall – darunter auch in Hohenlohe geborene.

Von Hans A. Graef, Kulturkneipe Gleis 1 in Waldenburg

NS-Deportationszug fuhr von Waldenburg nach Auschwitz

PDF Download    Sende Artikel als PDF   

“Warum erinnern wir uns eigentlich?” – Rede von Hermann G. Abmayr beim Jahrestag des Hessentaler Todesmarschs

Hermann G. Abmayr hat am 5. April 2013 die Rede zum Gedenken an den Hessentaler Todesmarsch 1945 gehalten. Abmayr sprach teilweise frei und ergänzte die schriftlich vorliegende Rede an einigen Stellen. Hohenlohe-ungefiltert dokumentiert den schriftlich vorliegenden Redeteil in voller Länge. Zur besseren Lesbarkeit hat die Redaktion Zwischenüberschriften eingefügt.

Von Hermann G. Abmayr,

Warum erinnern wir uns eigentlich?

Warum brauchen wir heute noch Gedenkorte?

Warum ist Erinnern nach wie vor wichtig?

Oder verkommt es zum bloßen Ritual?

Der Begriff Erinnerung und Erinnerungskultur wird in der üblichen Konnotation vor allem seit der Weizsäcker-Rede von 1985 gebraucht – fast inflationär; er gehört also zur herrschenden Ideologie.

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

“Rassistisches Gefasel kam schon 1924 aus der Mitte der Gesellschaft” – Gedenkrede von Siegfried Hubele zum Jahrestag des Hessentaler Todesmarschs

Zum Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Hessental und den Todesmarsch, der dort am 5. April 1945 begann, sprach als erster Redner Siegfried Hubele aus Schwäbisch Hall. Hubele ist einer der Sprecher der Initiative KZ Gedenkstätte Hessental. Hohenlohe-ungefiltert dokumentiert die Rede in voller Länge.

Von Siegfried Hubele, Initiative KZ Gedenkstätte Hessental

Hessentaler Todesmarsch begann am 5. April 1945

Ich begrüße Sie im Namen der Initiative KZ Gedenkstätte Hessental zu unserer Gedenkveranstaltung anlässlich des Beginns des „Hessentaler Todesmarsches“ am 5. April 1945.

Am 2. September 1924 war im Haller Tagblatt folgendes zu lesen:

PDF Creator    Sende Artikel als PDF