Was sie schon immer über die „Westerwelle“ wissen wollten

Volker Pispers über die „Westerwelle“ – bis neulich …

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

„Aber jetzt, nach gerade mal 100 Tagen berauschtem Surfen auf den Schaumkronen der Macht, stellen die Liberalen verdutzt fest, dass die gigantische Westerwelle am Strand ausgelaufen ist und sie den Sand nicht mehr aus der Badehose kriegen.“

http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/detail.phtml?id=493439

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5 Gedanken zu „Was sie schon immer über die „Westerwelle“ wissen wollten

  1. ja, ja, die Liberalen,

    auf denen kann man nun endlich alle last und bürde der vorjahre abladen. herrlich!
    Das erschreckende an allen die nun gegen die liberalen schimpfen ist doch, dass die politik aus den reihen csu, grüne, spd, linke und auch cdu nur noch eines wollen: den allversorgenden sozialstaat. fürs nichts tun mindestens 360 EUR plus Wohnung. und fürs kindermachen nochmals 170 EUR pro Monat drauf. wunderbar! zudem muss alles noch menschenwürdig sein: neue kleidung? selbstverständlich! Klassenausfahrt: natürlich! vollen krankenschutz der im Schnitt im Monat 300 EUR kostet: logo, hat ja jeder! Arbeitszwang: warum eigentlich? 1EUR-Job und Zeitarbeit: sklavenjobs! ….aber für alle Arbeitnehmer eine steuersenkungen: nein, bloss nicht!

    sie fragen sich zurecht: wer das alles bezahlen soll?
    ganz einfach, die da oben. die chefs da oben und die unternehmer da oben und der und der….
    dumm nur, wenn die da oben mal keinen bock mehr haben! was wäre dann? aber soweit brauchen alle sozialschreier ja nicht denken. Denn derzeit gibt es ja noch „die da oben“, welche umkreist von den neoliberalen sich im sonnenschein einen champagner gönnen. ja die gibts – noch. gott sei dank!

  2. Man muss sich nur den aktuellen Kommentar von Thorsten Dörting auf SPON zu Westerwelles Sozialstaatsattacke zu Gemüte führen (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,677225,00.html) – und besonders, die jetzt schon ausufernden Kommentare dazu. Und täglich kommen neue Hiobsbotschaften dazu (z.b. aktuell die Einigung mit dem Vertriebenenverband und Erika Steinbach dank Seehofer und Westerwelle – absurd! http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677350,00.html oder Röslers Kopfpauschale …

    Diese Partei ist erledigt – das sehen inzwischen übrigens auch viele FDP-Wähler so. Diese Botschaft zieht sich durch so gut wie alle Online-Foren!

    Ansonsten erübrigt es sich auf den Kommentar von (viel)reden(ohne)nachzudenken zu antworten. (Wir wissen nicht was der freundliche Tankwart empfiehlt, aber wir empfehlen z.B.: eine Woche konzentriert die NachDenkSeiten zu lesen) Wer jetzt noch das Wort „Steuersenkungen“ in den Mund nimmt, hat sowieso nichts verstanden. Aber – möchte man fast sagen – das ist ja schließlich auch ein besonderes Merkmal der FDP. http://www.spiegel.de/spam/0,1518,grossbild-2266064-677282,00.html

    Man lese nur das aktuelle Interview mit Brüderle in der SÜDDEUTSCHEN http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/wirtschaft/730/502959/text/ : „Da verhält sich die IG Metall derzeit klüger, denn sie geht ohne konkrete Lohnforderungen in die Tarifrunde. Das ist vorbildlich. Das wichtigste ist es jetzt, Arbeitsplätze zu erhalten. Und nebenbei bemerkt: Diese Strategie ist auch deshalb möglich, weil die Regierung die Bürger steuerlich entlastet, damit sie mehr Netto vom Brutto haben.“

    „Mehr Netto vom Brutto“?? Wie ein Papagei, der nicht gemerkt hat, dass der Wahlkampf schon lange vorbei ist!! Das ist nur noch peinlich …

  3. Westerwelle? Auf Platz 2 der unsexiesten Frauen gewählt, laut FHM Umfrage.

    Also eine Witzfigur für viele (oder die meisten?) Mitbürger…..

  4. Ich habe immer mehr den Eindruck, daß Westerwelle und seine Partei Für Das Pekuniariat gar nicht auf die Regierung vorbereitet war. Naja, wenn man solange nicht mehr regiert hat, dann kann das schon vorkommen, daß man gar nicht weiß, was von einem verlangt wird.

    Schon allein, daß man den Untoten Ex-Weinbauminister Brüderle aus der politischen Versenkung hervorgehoben hat … ein Mann, der mit dem eigenen Leib quasi selbstaufopfernd Absatzförderung für die Weinbauern in Rheinland-Pfalz betrieben hat. Und der das heute, so hat es den Anschein, mehr denn je tut.
    Und dann macht man noch den, der vorher die Abschaffung des Entwicklungshilfeministeriums gefordert hat, zum Entwicklungshilfeminister … und der vergrößet als erstes den Stab um ein paar getreue Weggefährten. Auch gut, da das Ministerium ja nach seiner eigenen Ansicht überflüssig ist, können die Weggefährten ja auch keinen Schaden anrichten. Wer weiß, wofürs gut ist …

    Westerwelle hat erreicht, was er wollte – der Mann hat wollte einach nur Außenminister und Vizekanzler WERDEN, übers Minister SEIN hat der sich nie Gedanken gemacht.
    Der hat einfach keinerlei persönliche und politische Ziele mehr – er ist da, wo er hin wollte — und das wars für ihn. Er weiß nicht mehr weiter, weil er für das, was nach der Überreichung der Ernennungsurkunde kommt, nie einen Plan gemacht hat.
    Jetzt hilft nur noch das böse Wort „Sozialismus“, er hat halt sonst nix gelernt.

  5. vielen Dank axel für soviel meinungsfreiheit!

    ich sage nur: wer den allversorgenden sozialstaat haben möchte, muss auch dafür bezahlen. trotz 19% mwst. und im schnitt ca. 45% sozialabgaben und lohnsteuer funktioniert es anscheinend nicht. wir benötigen nach deiner logik wohl 25% mwst. und 60% komplett-abgaben. bist du es axel, der das dann gerne zahlt?

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