Ihr habt es so gewollt!

Die Geier setzen zur Punktlandung an! Steuern runter, Kündigungsschutz aufweichen, Gesundheitsreform revidieren – Lobbyvereinigungen stellen ihre Forderungen an Schwarz-Gelb.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran. Die Worte der einstigen Hymne eines linken Aufbruchs gelten offenbar auch für die Reaktion. Keine Zeit zu verlieren, hieß es am Tag nach der Bundestagswahl bei Lobbyverbänden des Kapitals und der Gesundheitsindustrie. Schnelle Steuersenkungen werden ebenso gefordert wie die Rücknahme vermeintlich unternehmerunfreundlicher Gesetze der vergangenen Legislaturperiode. Im Visier der Kapitalvertreter stehen etablierte Kompromisse zu Mindestlohn, Kündigungsschutz und Mitbestimmungsrechten ebenso wie allgemein gehaltene Rufe nach Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der angeschlagenen deutschen Wirtschaft.
http://www.jungewelt.de/2009/09-29/011.php

Mit der neuen schwarz-gelben Regierung wittern die Lobbyisten und Wirtschaftsverbände Morgenluft. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag war einer der ersten, die vorpreschten und einen wirtschaftsfreundlichen Kurs forderten (Spiegel-Online). Interessant als Stimmungsbild ist auch ein Zeit-Artikel von einer Lobbyisten-Wahlparty.
Die FDP und die Union sind zugleich die Parteien, die wenig mit Transparenz und Schranken für Lobbyisten am Hut haben, wie unsere Wahlprüfsteine deutlich gezeigt haben.
http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wirtschaftslobbyisten-wittern-morgenluft/

„Wenn Möllemann das noch erlebt hätte!“ -Ein Festtag für Lobbyisten: Nach dem Regierungswechsel in Berlin wittern sie neue Business-Chancen und feierten schon mal ausgelassen. Ein interessantes Stimmungsbild von einer Lobbyisten-Wahlparty.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2009-09/lobbyisten-wahlparty

Kaum hat Schwarz-Gelb gewonnen, wagen sich die Energiekonzerne aus der Deckung. E.on-Chef Bernotat signalisiert Bereitschaft, für einen neuen Atomkonsens Zugeständnisse zu machen. RWE-Chef Großmann will dagegen gleich alle Kraftwerke länger am Netz lassen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,651940,00.html

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