Unter Verdacht – Pflanzenschutzmittel „Roundup“ doch gesundheitsschädlich?

Der US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto ist einer der weltweit größten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln. Sein wichtigstes Produkt: Das Unkrautvernichtungsmittel Roundup. Das wird auch in Deutschland tonnenweise in der Landwirtschaft eingesetzt. Doch KONTRASTE fand jetzt heraus: der Unkrautkiller Roundup ist für den Menschen möglicherweise riskanter als bisher angenommen. Ein schlimmer Verdacht, dem die Behörden allerdings völlig unzureichend nachgehen!

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Über Monsanto muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Das Produkt um das es geht, ist seit über 30 Jahren zugelassen, „es gibt keine Hinweise darauf, keine wissenschaftlich haltbaren Hinweise darauf, dass das Produkt weder auf die Umwelt, noch auf die Gesundheit, noch auf Anwender irgendeine Sicherheitsproblematik ausmacht.“ So Monsanto.

Wissenschaftliche Studien, die den Verdacht gegen Roundup genauer untersuchen, werden von den Herstellern nicht eingefordert. Für eigene Studien fehlt dem Ministerium Personal und Geld.

Stattdessen stützt sich das Ministerium rechtlich auf die damals bei der Zulassung vorgelegten Studien vom Hersteller Monsanto. Und die bescheinigen dem Produkt: Unbedenklichkeit.

Bananenrepublik Deutschland!

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_09_07/unter_verdacht___pflanzenschutzmittel.html

Zum Weiterlesen:
Trojanische Saaten
Genmanipulierte Nahrung – Genmanipulierter Mensch
von Jeffrey M. Smith
2004 – Riemann, München
416 Seiten
EUR 19,6o

   Sende Artikel als PDF   
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Gedanke zu „Unter Verdacht – Pflanzenschutzmittel „Roundup“ doch gesundheitsschädlich?

  1. RoundUp, ein Totalherbizid, ist „Lieblingsvernichtungsmittel“ von Gärtnern und Landwirten. Monsanto versicherte stets, es sei biologisch abbaubar und unschädlich für die Umwelt. Monsanto wurde deshalb 2x wegen irreführender Werbung verurteilt, 1996 in NewYork, 2006 in Frankreich.
    Die Richter befanden: „Biologisch abbaubar, lässt den Boden sauber und respektiert die Umwelt“ sind trügerische Werbebotschaften.
    Um so mehr nach Studien, die Monsanto selbst durchführte, ein biologischer Abbau nach 28 Tagen von nur 2% erreicht werden kann.
    Deshalb ist auch der Vermerk auf den Packungen „biologisch abbaubar“ seit kurzem verschwunden.
    Das ist jedoch nicht alles: Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass RoundUp hochgiftig ist.
    Beispiel: RoundUp ruft Funktionsstörungen bei der Zellteilung hervor. Nach einer Studie von Prof. Robert Bellé / staatl. franz. Forschungsinstitut CNRS: RoundUp wirkt an einer Schlüsselstelle der Zellteilung, nicht auf die Mechanismen der Teilung selbst, sondern auf die Mechanismen, welche die Zellteilung steuern. Hierzu muss man wissen, wie ein Krebsgeschwür entsteht. Die Zellen sind nicht von Anfang an Krebszellen. Erst ab einem bestimmten Moment verändern sie sich. Die Hauptveränderung liegt darin, dass sie in genetischer Hinsicht instabil werden.
    RoundUp bewirkt die ersten Etappen, die zu Krebs führen. Es kann nicht bewusst gesagt werden, es ruft Krebs hervor, weil diese Krebserkrankungen erst in 30 oder 40 Jahren sichtbar werden.
    (Quelle: Youtube, „Monsanto mit Gift und Genen“ 1-13, Mitschnitte einer Arté-Dokumentation)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.