„Auf die Novemberrevolution 1918 folgten Arbeiter- und Soldatenräte“ – Vortrag in Schwäbisch Hall

Kaiser Wilhelm II. trat am 9. November 1918 zurück. Unter der Parole „Alle Macht den Räten“ entstanden in vielen deutschen Städten Arbeiter- und Soldatenräte. Mitte Januar 1919 aber war die Rätebewegung geschlagen. Einen Vortrag zu diesem Thema hält Paul B. Kleiser, Lektor und Übersetzer beim ISP-Verlag am Donnerstag, 8.November 2018, um 20 Uhr im Club Alpha, Spitalmühlenstraße 13/2, in Schwäbisch Hall.

Vom Club Alpha in Schwäbisch Hall

Macht der Generäle und Industriellen bestand weiter

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren ermordet. Der Kaiser war gegangen, die Sozialdemokraten regierten, die Macht der Generäle und der Industriellen bestand weiter. Wie kam es dazu? Welche Rolle spielte der Sozialdemokrat Friedrich Ebert, der künftige Reichspräsident? Worum ging es beim Ebert-Gröner Pakt? Und was wollten eigentlich jene, die „Alle Macht den Räten“ forderten?

Weitere Informationen über den Referenten Paul B. Kleiser:

Dozent der Erwachsenenbildung, Autor, Lektor und Übersetzer beim ISP-Verlag, politisch aktiv u.a. bei attac und im Sozialforum München.

Weitere Informationen im Internet:

https://www.neuerispverlag.de/aushang/idnr143_herausgeber.pdf

https://www.neuerispverlag.de/buchbesprechungen/idnr143_rez_widerspruch64.pdf

https://arsfemina.de/guti%C3%A9rrez-alvarez-jos%C3%A9-kleiser-paul-b/sozialistinnen

https://www.youtube.com/watch?v=2zLqt4O2dYo

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„Bekannt durch Alpen-Bilder und Städteansichten in Thüringen“ – Vortrag in Kirchberg/Jagst über den Maler Carl Wagner

Einen Vortrag über den Maler Carl Wagner (1786-1867) hält Ralf Martius am Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 20 Uhr im Sandelschen Museum in Kirchberg/Jagst. Der Schloss-Schullehrer Martius ist mit Carl Wagner verwandt und erschließt derzeit dessen Nachlass.

Vom Museums- und Kulturverein Kirchberg/Jagst und der Volkshochschule Kirchberg

Referent ist ein Nachfahre des Malers

Der aus Roßdorf in der Rhön stammende Maler Carl Wagner hat an der Kunstakademie Dresden studiert, war mit einem Stipendium des Herzogs von Sachsen-Meiningen ab 1822 mehrere Jahre in Italien und danach Galerie-Inspektor in Meiningen. Bekannt wurde er durch seine Alpen-Bilder und Städteansichten von Thüringen. Wir lernen einen klassizistischen Maler kennen, der im Herzogtum Meiningen wirkte, wohin immer wieder mal Prinzessinnen aus Langenburg verheiratet wurden. Der Referent Ralf Martius ist Lehrer an der Schloss-Schule Kirchberg/Jagst, mit Wagner verwandt und erschließt den Wagner-Nachlass. Der Vortrag ist am Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 20 Uhr im Sandelschen Museum in Kirchberg. Eintritt: 5 Euro.

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„Crailsheims Oberbürgermeister Christoph Grimmer kandidiert für den Kreistag“ – Er tritt bei der Kommunalwahl 2019 für die Freien Wähler an

Crailsheims Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer kandidiert bei der Kommunalwahl im Jahr 2019 für den Kreistag. Er tritt für die „FREIE“-Liste an. Grimmer: „Ich hoffe bei der Wahl am 26. Mai 2019 auf eine große Unterstützung der Bevölkerung, um Crailsheim auch im Landkreis mit demselben Rückenwind vertreten zu können, wie ich dies seit meinem Amtsantritt als Oberbürgermeister tun darf.“

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Crailsheimer Interessen vertreten

Oberbürgermeister Grimmer will die Stadt Crailsheim und ihre Bürgerinnen und Bürger auch auf Kreisebene vertreten, den Interessen des Mittelzentrums Crailsheim eine Stimme geben und sich für die Entwicklung des Landkreises engagieren, begründete er seinen Entschluss. Um parteilos agieren zu können, tritt Grimmer für die „FREIE“-Liste an.

Freie stellen stärkste Fraktion

„Als Oberbürgermeister kann ich mich so auch in Zukunft selbstbewusst und glaubwürdig guten Initiativen von Parteien anschließen, wie ich dies in der Vergangenheit bereits bei der Frage zur S-Bahn-Verlängerung Dombühl-Crailsheim mit der FDP und der SPD getan habe,“ erklärt Grimmer. Zudem stelle die Fraktion mit 17 Mitgliedern derzeit die größte Gruppe im Kreistag und biete die Chance zum regelmäßigen Austausch mit einigen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Umlandgemeinden.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.crailsheim.de/

 

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„Martialische Plakatwerbung der Bundeswehr stoppen!“ – Internet-Petition unterschreiben

Eine Internetpetition mit dem Titel „Martialische Plakatwerbung der Bundeswehr stoppen!“ hat Bettina Zirpel initiiert. Die Petition soll Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen übergeben werden. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht den Text in voller Länge und den Link zum Unterschreiben der Petition.

Vom Verein Campact

Liebe Frau von der Leyen,

bitte beenden Sie die gewaltverherrlichende Plakatwerbung der Bundeswehr (#KÄMPFEN), die zu einer Karriere mit Gewalteinsätzen aufruft und die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft schürt.

Warum ist das wichtig?

Leider sieht man zurzeit in vielen Städten eine großflächige Plakatwerbung der Bundeswehr, die unumwunden Gewalt verherrlicht. Es ist unglaublich, dass die Bundeswehr es für erforderlich hält, mit derart geschmacklosen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen. Überlebensgroß rennt ein schreiender Soldat (oder soll es eine Soldatin sein?) auf einen zu, im Anschlag ein Maschinengewehr, das auf den Betrachtenden zielt. Und dazu prangt in riesigen Buchstaben das Motto: KÄMPFEN. Durch die erklärende Unterschrift „Folge Deiner Berufung“ und die Überschrift „Mach, was wirklich zählt“ wird das Ganze nur noch inakzeptabler. Die Bundeswehr fordert explizit zu einer Karriere mit Gewalteinsätzen auf, noch dazu im Namen der Bundesrepublik Deutschland. Dass die Bundeswehr laut Grundgesetz einen Verteidigungsauftrag hat und sich Krisenmanagement sowie Katastrophenhilfe auf die Fahnen schreibt, erschließt sich leider nicht bei der Betrachtung des martialischen Bildes.

Gewalt im Namen des Staates

Es macht fassungslos, wofür Steuergelder ausgegeben werden dürfen und wie gezielt solche Botschaften mitten in Wohngebieten für junge Familien, z.B. direkt an Straßenbahnhaltestellen, platziert werden. Zahllose Kinder und Jugendliche werden täglich auf dem Weg zur Schule damit konfrontiert und Gewalt im Namen des Staates wird wieder salonfähig.

Im Stil von Computer-Ballerspielen

Ist es um den Nachwuchs der Bundeswehr so schlecht bestellt, dass in der Manier billiger Computer-Ballerspiele auf sich aufmerksam gemacht werden muss? Und welche Botschaft transportiert Deutschland damit in die Welt? Auf jeden Fall eine, für die viele sich schämen.
Welche Entwicklung hat Deutschland in den letzten Jahren genommen, dass es möglich ist, mit solchen gewaltverherrlichenden Botschaften zu arbeiten? Eltern haben bereits einen Vollzeitjob, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche von ständigen Computer-Ballerspielen abzuhalten. Dabei besteht aber immer noch die Hoffnung, dass Jugendliche in der Lage sind, animierte Spiele als solche wahrzunehmen und sie vom realen Leben zu abstrahieren. Das gelingt der Bundeswehr nicht, sie hat keine Hemmung, Gewaltbereitschaft mittels großformatiger Plakatwerbung zu legitimieren und ist sich auch nicht zu schade für ein solch geschmackloses Werbeniveau.

Solche Werbung künftig unterlassen

Ich bin bestürzt, dass in Deutschland zunehmend ein Klima herrscht, das solchen Umgang miteinander (wieder) erlaubt. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich dafür stark machen, dass diese und vergleichbare Werbung zukünftig unterlassen wird. Über Unterstützung freue ich mich!

Ziel: Persönliche Übergabe

Nach Möglichkeit soll die Petition im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn persönlich übergeben werden.

Internetpetition unterschreiben:

https://weact.campact.de/petitions/contra-plakatwerbung-der-bundeswehr?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=link2&utm_content=random-a&bucket=up-18-10-01-bw-wa&utm_source=%2Fkb-weact%2F2018-ii-user-petitions%2F&source=up-18-10-01-bw-wa&utm_medium=Email

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„Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien“ – Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2018 in Bayern

Viel wird in der Region Hohenlohe derzeit auch über die bevorstehende Landtagswahl im benachbarten Bayern diskutiert. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht deshalb einen Link zu dem heute gestarteten „Wahl-O-Mat Landtagswahl 2018 in Bayern“. Ins Netz gestellt hat ihn die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Bayerischen Jugendring.

Informationen zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Gewählt werden 180 Abgeordneten für fünf Jahre

Die Bayern wählen am Sonntag, 14. Oktober 2018 die 180 Abgeordneten des Bayerischen Landtags. Die Wahlperiode beträgt fünf Jahre. Stimmberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, mindestens 18 Jahre sind, ihren Wohnsitz seit mindestens drei Monaten im Freistaat Bayern und ihr Wahlrecht nicht durch einen Richterspruch verloren haben.

Informationsangebot über Wahlen und Politik

Alle 18 Parteien, die bei der Landtagswahl in Bayern antreten, haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Jetzt sind Sie an der Reihe: Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien. Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.

Link zum „Wahl-O-Mat Landtagswahl 2018 in Bayern“:

https://www.wahl-o-mat.de/bayern2018/

Thesen und Inhalte des Wahl-O-Mat wurden von einem Redaktionsteam aus 20 Jungwählerinnen und Jungwählern entwickelt. Die Projektleitung hatte die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn www.bpb.de.

Die Positionen der 18 Parteien zu den 38 Fragen des „Wahl-O-Mat“ zum Herunterladen als PDF-Datei:

https://www.wahl-o-mat.de/bayern2018/PositionsvergleichBayern2018.pdf

Fakten zur Wahl des Landtags in Bayern 2018:

https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/275715/fakten-zur-wahl

Weitere Informationen und Kontakt:

Herausgeber des „Wahl-O-Mat Landtagswahl 2018 in Bayern“:

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Bonn © 2018, Verantwortlich gemäß § 55 RStV: Thorsten Schilling

E-Mail: schilling@bpb.de

Projektleitung für die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb:

Pamela Brandt
Martin Hetterich
Felix Riefer (Volontär)

Adenauerallee 86
53113 Bonn
Telefon: 0228 99515-0
Fax: 0228 99515-405
E-Mail: info@wahl-o-mat.de
Internet: www.bpb.de

Für die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit:

Maria Bäuml
Monika Franz
Alexander Müller

Praterinsel 2
80538 München
Telefon: 089 / 2186 – 2191
Fax: 089 / 2186 – 2180
E-Mail: landeszentrale@stmuk.bayern.de
Internet: www.blz.bayern.de

Für den Bayerischen Jugendring K.d.ö.R.:

Regina Renner

Bayerischer Jugendring K.d.ö.R.
Herzog-Heinrich-Straße 7, 80336 München
Telefon: 089-514 58 58
Fax 089-514 58 88
E-Mai: renner.regina@bjr.de
Internet: www.bjr.de

 

 

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„Historische Kommission muss erhalten bleiben“ – SPD-Kreisverband Schwäbisch Hall stellt einen Antrag zum Landesparteitag

Der SPD-Kreisverband Schwäbisch Hall hat in seiner Kreismitgliederversammlung am 12. September 2018 einen Antrag beschlossen, der beim Landesparteitag am 24. November 2018 in Sindelfingen vorgelegt werden soll. Bei dem Antrag geht es um den Fortbestand der Historischen Kommission beim Bundesvorstand der SPD. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht den Antrag des SPD-Kreisverbands Schwäbisch Hall in voller Länge.

Von Nikolaus Sakellariou, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Schwäbisch Hall

SPD in drei politischen Systemen verboten

Im Zuge der Aufarbeitung des letzten SPD-Bundestagswahlergebnis wurde deutlich, dass 55 Prozent aller Wählerinnen und Wähler und sogar 59 Prozent der Wählerinnen und Wähler der SPD-Zielgruppe kaum Unterschiede zwischen CDU und SPD mehr erkennen konnten. Der Grund liegt sicher auch darin, dass wir schon (zu) lange in großen Koalitionen arbeiten und uns deshalb schwertun, unser eigenes Profil deutlich zu machen. Dabei haben wir ein ganz eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu allen anderen politischen Parteien in der Bundesrepublik. Wir sind nicht nur die älteste und größte Partei. Wir sind zudem die einzige Partei, die sowohl im Deutschen Reich (Sozialistengesetze 1878 bis 1892), im Dritten Reich (1933 bis 1945) und in der DDR verboten war und die Genossinnen und Genossen trotzdem weiter gekämpft immer im Untergrund durchgehalten haben, um sich im Anschluss neu bzw. wieder zu gründen.

Es fehlt historische Bildung

Diese Erfahrung hat keine andere Partei! Diese Erfahrung prägt uns auch in der tagespolitischen Arbeit im Gemeinderat, im Kreistag und in den sonstigen Gremien.  Diese Haltung macht uns unverwechselbar. Worunter unsere derzeitige Gesellschaft leidet, ist ja vor allem, dass es ein weitverbreitetes Gefühl gibt, dass der „status quo“ an Rechtsstaatlichkeit, an Sozialstaat und an Arbeitnehmerrechten „gottgegeben“ und „unveränderbar“ sei und uns nicht mehr genommen werden könnte. Nur deshalb erklärt sich, dass so viele glauben, sie könnten bei Wahlen ihr Mütchen kühlen, rechtsextreme Parteien wählen oder gar nicht mehr zur Wahl gehen. Kurzum: Es fehlt historische Bildung und historisches Bewusstsein: Das Bewusstsein, dass alle diese Errungenschaften von unseren Vorfahren schwer und blutig erkämpft werden mussten und dass es die SPD war, der wir dies alles zu verdanken haben.

Historische Kommission von Willy Brandt eingerichtet

Dass wir in Zeiten der fehlenden Unterscheidbarkeit ausgerechnet dort sparen wollen, wo unser echtes Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet werden kann, ist mir völlig unverständlich. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Befassung und Bearbeitung unserer historischen Rolle und der historischen Bezüge! Im Jahr 1981 wurde die Historische Kommission von Willy Brandt eingerichtet. Wo ist dieses Bewusstsein heute, wo Despoten auf der Welt und sogar in Europa häufig durch Wahlen an die Regierung kommen, oder wenn die AfD in Sachsen die zweitstärkste politische Kraft ist? Historisch war es eine extrem wichtige Weichenstellung für Deutschland, dass sich vor über 155 Jahren Menschen unter der Fahne der SPD zusammengeschlossen haben, um für Arbeitnehmerrechte, gleiches Wahlrecht für alle und die Befreiung der Arbeiter und der Frauen – auch unter hohem persönlichen Risiko – zu kämpfen. Die Ostpolitik von Willy-Brandt war entscheidender Impuls für die spätere Überwindung der Blöcke und auch die Überwindung der deutschen Teilung wäre ohne Erhard Eppler und dem gemeinsamen Papier der Grundwertekommission der SPD und der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED mit dem Titel „Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit“ nicht so früh voran gekommen.

Freiheit, Gleichheit und Solidarität

Nur wer weiß das heute alles noch? Wer weiß noch, dass auf deutschem Boden schreckliches Unrecht begangen wurde, und dass es u.a. Sozialdemokraten waren, die dafür verantwortlich sind, dass wir heute in einem Staat leben, der Freiheit, Gleichheit und Solidarität lebt, anstatt auszugrenzen? Deshalb müssen wir uns jeden Tag neu auf unsere Geschichte besinnen, uns damit befassen, darüber debattieren und dafür sorgen, dass diese historische Stimme immer wieder erhoben wird! Deshalb beantragen wir, die Historische Kommission beim SPD Bundesvorstand zu erhalten, bzw. wieder zu errichten.

Das Ergebnis der Abstimmung bei der SPD-Kreismitgliederversammlung für den Antrag:

Ja-Stimmen: 13

Nein-Stimmen: 1

Enthaltungen: 0

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.spd-sha.de/

Kommentare in verschiedenen Medien zum Thema „Abschaffung der Historischen Kommission der SPD“:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/andrea-nahles-will-historisches-gedaechtnis-der-spd-abschaffen-15723958.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zur-abschaffung-der-historischen-kommission-der-spd-15730421.html

http://www.taz.de/!5519648/

https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/geschichte-wird-gemacht

https://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Aus-fuer-Historische-Kommission-sorgt-fuer-Aerger-bei-Thueringer-SPD-und-fuer-Un-1202005565

https://www.tagesspiegel.de/politik/historische-kommission-der-spd-fehlendes-geschichtsbewusstsein-bei-andrea-nahles/22839560.html

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„Bunte Vielfalt statt braune Einfalt“ – Demonstration in Ellwangen am „Fuchseck“

Die AfD des Kreisverbands Ostalb mobilisiert im Internet zu einer Demonstration am am Samstag, 22. September 2018, um 11 Uhr in Ellwangen. Das Motto der AfD lautet „Fünf Jahre LEA sind genug“. Gegen das Ansinnen der AfD hat sich eine breite Aktionseinheit gebildet. Ganze Schulklassen wollen an der Gegendemo teilnehmen.

Von Willi Maier, Schwäbisch Hall

Teffpunkt um 11 Uhr am „Fuchseck“

Zur Fahrt in Fahrgemeinschaften treffen wir uns um 9.30 Uhr am Bahnhof Schwäbisch Hall. Von Hall kommend fährt man auf der Haller Straße nach Ellwangen, überquert die Jagst und biegt dann nach links in den Mühlgraben ab. Gleich links ist ein großer Parkplatz. Zum Teffpunkt „Fuchseck“ sind es drei Minuten. Dort findet um 11 Uhr eine Demonstration statt mit dem Motto „Bunte Vielfalt statt braune Einfalt“.

Ich füge an den Aufruf von Adelheid Gruber vom Freundeskreis Alassa. Alassa wurde brutal nach Italien abgeschoben. Mehr dazu und die Möglichkeit für seine Rückkehr gibt es auf folgender Internetseite:

www.change.org/alassa

Ich hoffe, wir sehen uns am Samstag.

Willi Maier

Aufruf von Adelheid Gruber vom Freundeskreis Alassa (15. September 2018):

Haltung zeigen: Überlassen wir die Straße nicht der AfD!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ellwangen ist zum bundesweiten Symbol geworden für den gemeinsamen Widerstand gegen Abschiebungen und Dublin-III – dies hat nun auch die AfD auf den Plan gerufen: sie kündigt am 22. September eine Kundgebung und Demonstration gegen die LEA an (Landeserstaufnahmeeinrichtung), um „den Ellwanger Bürgern zu Hilfe zu kommen“. In Ellwangen gibt es eine Diskussion darüber, ob die LEA am Standort weitergeführt werden soll oder nicht – darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein. Aber was die AfD nun offenbar vorhat, folgt einem Muster, das wir aus Kandel, Chemnitz oder Köthen bereits kennen: der öffentliche Aufruf zur AfD-Kundgebung richtet sich an das gesamte Spektrum aus alten und neuen Faschisten, zu denen die AfD zunehmend keinerlei Abgrenzung vornimmt und die Geflüchteten werden zur eigentlichen Zielscheibe. Es ist der Versuch, Menschen, die durch ungelöste Probleme in der Flüchtlingspolitik berechtigten Unmut haben, unter den Einfluss der faschistischen und rassistischen Hetze zu bringen.

Aufgeheizten rechten Mob nicht hinnehmen

Arm in Arm marschiert die AfD inzwischen mit Pegida, Pro Chemnitz und verschiedensten neofaschistischen Kräften aus NPD und der verbotenen FAP. Vom aufgeheizten rechten Mob werden dann Menschen angegriffen und gejagt, die eine andere Hautfarbe haben. Das können wir nicht hinnehmen!

Breites Bündnis von Religion bis Revolution

Diesem Versuch stellt sich ein breites Spektrum demokratischer und kirchlicher Kräfte beherzt entgegen, die seit Jahren dort als Freiwillige einer Willkommenskultur und als Friedensfreunde in Ellwangen aktiv sind. Sie rufen ebenfalls auf – zur Protest-Kundgebung, um 11 Uhr in der Stadtmitte am „Fuchseck“, dem Ort wo seit langem Samstag für Samstag eine Friedens-Mahnwache stattfindet. Zum anschließenden Fest sind Musiker aus Ellwangen und Umgebung aufgefordert, beizutragen, ebenso wie Redner, die über die Politik der AfD aufklären. Unterstützen wir den Protest nach Kräften! Für ein breites Bündnis von Religion bis Revolution gegen die Rechtsentwicklung!

Kommt am Samstag, 22. September 2018, nach Ellwangen, zum „Fuchseck“ in der Stadtmitte – bunte Vielfalt statt braune Einfalt!

Informationen des AfD-Kreisverbands Ostalb auf folgender Internetseite:

https://www.journalistenwatch.com/demo/grossdemonstration-in-ellwangen/

Text des AfD-Kreisverbands Ostalb:

Großdemonstration in Ellwangen: Demo & Kundgebung: 5 Jahre LEA Ellwangen sind genug!

Samstag, 22. September 2018, um 11 Uhr bis 15 Uhr in Ellwangen, Schießwasen

https://www.facebook.com/events/253195605400448/

https://www.facebook.com/events/267163524125049/

Werte Bürger, Unterstützer und Interessenten,

wir, der AfD Kreisverband Ostalb bittet um Eure Unterstützung.

In Ellwangen, seit einigen Wochen ja bundesweit aufgrund der Vorkommnisse in der LANDESERSTAUFNAHME (LEA) jedem bekannt, wird in den kommenden Wochen vom Gemeinderat der Beschluss über die Verlängerung des Mietvertrages mit dem Land bezüglich der LEA gefasst. Wir möchten gemeinsam mit den Bürgern von Ellwangen ein Zeichen setzen, denn

5 Jahre LEA sind genug.

Wir müssen den Ratsherren zeigen, dass es KEINE ENTSCHEIDUNG OHNE ein Votum der Bürger geben darf. Ellwangen muss eine Bürgerbefragung über eine Verlängerung des Mietvertrages der LEA mit dem Land Baden-Württemberg durchführen. Um dies zum Ausdruck zu bringen, werden wir am

22.09.2018, ab 11 Uhr

eine Demonstration mit anschließender Kundgebung in Ellwangen durchführen.

Bitte helft alle mit, dass wir eine eindrucksvolle Kulisse haben, damit der Bürgerwille im Rathaus ankommt. Wir wollen auch zum Ausdruck bringen, dass angebotene Kompensationsgeschäfte der Landesregierung, hier die Vergabe der Landesgartenschau, die Belastungen der Ellwanger Bürger nicht aufwiegen. Solch ein Versuch, den Willen der Ratsherren in eine Richtung zu lenken, gehen am Wohl der Bevölkerung komplett vorbei und sind schlichtweg unlauter.

Wir hoffen auf viele Unterstützer, um ein politisches Zeichen zu setzen. Informiert Eure Mitglieder mit anhängendem Informationsblatt und werbt für die Teilnahme an unserer Veranstaltung. Der Veranstaltungsort Schießwasen in Ellwangen ist an diesem Tag für unsere Kundgebung genehmigt. Wir haben auf diesem Festplatz ausreichend Parkmöglichkeiten für PKW und Busse. Der gesamte Schießwasen wird durch Security und Polizei geschützt sein.

Wir hoffen auf Eure zahlreiche Unterstützung. Bitte unterrichte uns kurz, ob und mit wie vielen Teilnehmern Ihr uns unterstützen könnt; Ihr helft uns damit bei der Disposition.

Mit freundlichen Grüßen

Kreisverband Ostalb

Alternative für Deutschland Baden-Württemberg

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„Herbstfest mit Flüchtlingsfamilien – Wer helfen will, bitte melden“ – Gefeiert wird in Kirchberg/Jagst rund um das Adelheidstift

Der „Arbeitskreis Begegnung“ des Asyl-Freundeskreises in Kirchberg/Jagst organisiert am Samstag, 22. September 2018, von 14 Uhr bis 17.30 Uhr ein „Fest rund ums Adelheidstift“. Die Organisatoren bitten dabei um Unterstützung.

Vom Freundeskreis Asyl Kirchberg/Jagst

Wer hat Lust, mitzumachen?

Kuchen backen, Kaffee, Kuchen und Getränke ausgeben, Geschirrmobil bedienen, Familien aus dem Schloss und dem Adelheidstift einladen, Familien, die schon weggezogen sind, einladen und abholen, Flüchtlingsfamilien für Mitarbeit ansprechen …
Wir brauchen 15 bis 20 Blechkuchen, süß oder salzig oder eine entsprechende Menge Kleingebäck.

Kontakt für Helferinnen und Helfer

Bitte melden bei Barbara Lang-Stapf, Telefon 07954-355 oder Petra Daubek, Telefon 07954-8362. Für alle anderen Helferangebote bitte melden bei: Angelika Cantré, Telefon 0176 6271 7527, E-Mail angelika.cantre@t-online.de oder Marianne Sudermann, Telefon 07954-443, E-Mail MarianneSudermann@gmx.de

Alle Kirchbergerinnen und Kirchberger sind zum Herbstfest eingeladen. Herzlich eingeladen sind die Flüchtlingsfamilien, die bereits in einem anderen Ort wohnen und die Freundeskreise der jeweiligen Ortschaften.

Das Programm:

• Grußworte Bürgermeister Stefan Ohr, Pfarrer Alfred Holbein, Vertreter der Flüchtlinge
• Vorführung der Zirkusgruppe (Marianne Sudermann und Trainer)
• Musik vom Trio Alakart
• Spielangebot für die Kinder
• Malaktion für alle mit Ulrike Wilkens-Eppinger
• Gemeinsame Tänze (eventuell mit Lars Rinas)
• Kaffee, Getränke, Kuchen, Salzgebäck

Weitere Informationen im Internet:

www.freundeskreis-asyl-kirchberg-jagst.de

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„Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel über Hans Scholl“ – Vortrag in Crailsheim

Der 100. Geburtstag von Hans Scholl am Samstag, 22. September 2018, wird in Crailsheim mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gefeiert.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Eintritt frei

Einer der Höhepunkte ist der Festvortrag des früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Erwin Teufel über „Hans Scholl und der Widerstand der Weißen Rose“. Der Vortragsabend, veranstaltet von der Initiative Erinnerung und Verantwortung und der Stadt Crailsheim, findet am Freitag, 5. Oktober 2018, um 19 Uhr im Ratssaal des Crailsheimer Rathauses statt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen im Internet über Veranstaltungen zu Hans Scholl und die Weiße Rose:

https://www.stadtarchiv-crailsheim.de/fileadmin/images/web/stadtarchiv/projekte/weisse-rose/100.Geburtstag_Hans-Scholl.pdf

http://weisse-rose-crailsheim.de/

Stadt Crailsheim: Erinnerung an Hans Scholl und Eugen Grimminger

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/crailsheim/postplatz-wird-zu-einem-gedenkort-27598452.html

https://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/stadt-crailsheim-erinnerung-an-hans-scholl-und-eugen-grimminger_id_9565371.html

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