„Irgendwo in Hohenlohe“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: der Episoden neunter Teil

„Irgendwo in Hohenlohe“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: der Episoden neunter Teil. Die geschilderten Handlungen, Personen und Namen sind frei erfunden. Es werden keine realen Namen von Personen angegeben. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, lebenden oder toten Personen wären rein zufällig, und sind weder gewollt noch beabsichtigt.

Von Birgit Häbich

IX Gemäuer

… sollte er ihr spontan anläuten?  Nein, es war kein momentaner Einfall, kein blitzartiges Bedürfnis, es war mehr, Carls Herz war voll und er würde nur herumstottern. Eine Einladung, ja das war es, endlich kam ihm die rettende Idee, er würde Paula einladen, schriftlich, jawohl und mit einer formvollendeten Aufmachung. Das würde ihr sicherlich gefallen, warum war er nicht gleich darauf gekommen? Dann konnte sie in Ruhe überlegen und mit gutem Grund auf ihn zugehen, ja so müsste es funktionieren.

Ungute Folgen

Carl brauchte schon immer sehr lange, um sich über seine Gefühle klar zu werden. Das hatte bei Frauen, die eigentlich gar nicht zu ihm passten, jedoch ziemlich ungute Folgen. Viel zu spät nämlich ging er bei Gabriele auf Distanz. Damit kränkte er sie zum einen sehr, was ihm dann leid tat. Und zum anderen wurden damit gute Verbindungen unnötig strapaziert, was ihn ärgerte, wo es ihm sonst doch stets gelang einen sehr seriösen Eindruck zu hinterlassen.

Gewienerter BMW

Der Kanzleikollege von Gabriele Borst, der selbst absolut kein Kostverächter war, trug ihm sein Verhältnis mit der hübschen Juristin noch lange nach. Sobald Windele ihn in der Stadt sah, grüßte er zwar, aber sein Gesicht verfinsterte sich deutlich. Egon Windele war ein gefühlsbetonter Mann, er hatte das, was Carl fehlte, eine auffällige, tadellose Erscheinung und einen auf Anhieb gewinnenden Charme. Windele saß stolz hinter dem Steuer seines blitzblank gewienerten, auberginefarbenen BMW, was den einfühlsamen und harmoniebetonten Charakter des jovial erscheinenden Mannes nur noch mehr unterstrich.

Neidische Achtung

Paula kannte Windele auch, sie war eine Weile mit ihrem Geschäft Mieterin in seinem Stadthaus, welches in einem Hinterhof in der Nähe seines Büros lag. Damals wollte Carl selbst mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sein Beratungsbüro auf der anderen Seite des Kochers gut einführen und zweckdienliche neue Verbindungen in der Kreisstadt herstellen. Und er suchte nach einer Frau, die an seine Seite passen sollte und so bändelte mit der hübschen Gabriele an. Diese Liaison verschaffte ihm zwar die neidische Achtung anderer Männer, aber Gabriele passte überhaupt nicht zu ihm, was sich dann bald klar und deutlich herausstellte. Jedenfalls verhalf sie ihm zu der klugen Einsicht, dass er bei seiner Frauenwahl nicht mehr nur nach ersten Äußerlichkeiten vorgehen durfte.

Hilfe suchend

Und es dauerte nicht lange, bis Paula Engel dann eines Tages in sein Büro kam und Hilfe suchte. Frau Kirsch, seine Sekretärin, hatte ihr freundlich den Weg zu ihm gewiesen und schloss leise die Türe hinter ihr, nachdem sie bei ihm eingetreten war. Er blickte von der Zeitung auf, erhob sich, nahm rasch sein Jackett von der Lehne, schlüpfte hinein und reichte ihr die Hand zur Begrüßung.

Männlicher Ehrgeiz

Paula, die ihn immer wieder aufs Neue faszinierte, war keine Frau, die ihm sofort auf den ersten Blick gefallen hätte. Aber sie hatte Tiefe, war vielschichtig in ihrem seelischen Empfinden und hatte ähnliche Interessen wie er. Paula Engel verbarg ihre Qualitäten, die zu finden und herauszulocken seinen männlichen Ehrgeiz anspornte. Paula war die Herausforderung, die er brauchte. Und in ihm begann still eine große Liebe zu der offensichtlich unkonventionellen Künstlerin und Handwerkerin zu gedeihen.

Schwere Probe

Carl Eugen Friedner musste sich jedoch auf harten Gegenwind einstellen, denn selbst sein Freund Norbert Schneider machte sich zu Lebzeiten über sein stetig wachsendes Interesse an der unangepassten Geschäftsfrau lustig. Dass seine Zuneigung später auf so schwere Proben gestellt werden würde, ja, dass die Liebe darüber fast zerbrach, konnte er sich damals jedoch nicht vorstellen.

Versierter Immobilienberater

Schneider war schon lange schwer krank, seine Arbeit vernachlässigte er deswegen aber nicht. Erst als es gar nicht mehr anders möglich war, übergab er seine Position an seinen Nachfolger. Mehr widerwillig als kooperativ nahm er Dreist dann noch kurz vorher an seine Seite, um ihn in die doch sehr komplizierten Geschäfte des Grund und Bodenerwerbs einzuweihen. Schlau und gelehrig sog Dreist das angebotene Wissen in sich auf, und wurde dann, nach dem Tod von Schneider, recht schnell zum versierten Immobilienberater des wachsenden Kreditinstitutes eingesetzt.

Ehrwürdige Altstadt

Carl erinnerte sich wehmütig an die Zeit, als sein Freund Schneider noch gesund wirkte und ihm nichts von seiner Krankheit anzusehen war. Sein eigenes Leben verlief in geordneten Bahnen, er hatte allen Verwaltungsämtern den Rücken zugedreht. Der malerische Blick auf den in der Mittagssonne glitzernden Fluss hatte ihm gleich gefallen, als er die leerstehenden Büroräume zu ersten Mal besichtigte. Etwas abseits gelegen, aber trotzdem war man sofort in der Fußgängerzone, und wenn Carl in seinem neu angemieteten Büro von seinem Schreibtisch aufblickte, hatte er die historischen Fassaden der ehrwürdigen Altstadt im Blick…. Fortsetzung folgt.

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„Sie leben jetzt wieder dort“ – Gedenken an jüdische Mitbürger: Pablo Stein gratuliert der Stadt Crailsheim zur Stolperstein-Aktion

„Ich möchte mich für alles, was die Crailsheimer Gemeinde während meines Aufenthalts in Ihrer schönen Stadt für mich gemacht hat, herzlichst bedanken. Ich fühlte mich daheim“, schrieb Pablo Stein nach seinem Crailsheimbesuch an Oberbürgermeister Rudolf Michl.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Nazi-Machthaber zwangen ihn zur Aufgabe des Geschäfts

Pablo Stein und seine Frau Elisabeth waren im Rahmen einer längeren Europareise vom 9. bis 12. Mai 2014 in Crailsheim auf den Spuren ihrer dort ehemals beheimateten jüdischen Vorfahren unterwegs. Pablo Stein, Jahrgang 1964 und Inhaber einer Reiseagentur, ist der Urenkel von Albert Stein, der bis 1935 in der Crailsheimer Wilhelmstraße eine Eisen- und Farbwarenhandlung betrieb. Die antijüdischen Maßnahmen der Nazi-Machthaber zwangen ihn zur Aufgabe des Geschäfts.

Familie lebt heute in Argentinien

Albert Stein konnte noch im Mai 1941 mit seiner Frau Hedwig aus Deutschland emigrieren und folgte seinem Sohn Theodor, dem Großvater von Pablo Stein, nach Argentinien, wo die Familie heute noch lebt. Die Steins waren eine alteingesessene und bedeutende jüdische Familie in Crailsheim, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert mehrere Geschäfte in der Innenstadt betrieben. Zur Familie gehörten unter anderem der frühere Gemeinderat David Stein und der Landmaschinenfabrikant Bertold Stein, der 1938 in Dachau ermordet wurde. Ihm zum Gedenken wurde bei der zweiten Crailsheimer „Stolperstein“-Aktion am 16. Mai 2014 auch ein Stolperstein durch den Künstler Gunter Demnig verlegt. Als er davon erfuhr, hat Pablo Stein den Ablauf seiner Europareise spontan geändert. Er und seine Frau kehrten auf dem Weg von Prag nach Berlin zu einer Kurzvisite nach Crailsheim zurück, um bei der „Stolperstein“-Verlegung dabei sein zu können.

Durch die Stolpersteine leben die Menschen wieder in der Erinnerung

„Wir werden die Bemühungen von Leuten wie dem Stadtarchivar Herr Folker Förtsch, der uns Fotos, Daten und Dokumente zur Verfügung stellte und uns ständig begleitete, oder von Frau Ursula Mroßko, die uns mit all ihrem Wissen und Freundlichkeit führte, nie vergessen“, schreibt Pablo Stein an Rudolf Michl. Er bedankte sich ferner für die Initiative des „Stolpersteine-Tributs“ für die Crailsheimer Bürger, „die ihr Leben und ihr Heim in jener dunklen Zeit verloren haben“. Durch die „Stolpersteine“ würden diese jetzt wieder in der Erinnerung der Gemeinde leben. „Ich habe [die Stadt] Crailsheim sehr genossen, ihre Musik, ihre Gastronomie, ihre Gastlichkeit, kurz gesagt: ihre Menschen. Ich kann deswegen aus meiner Abstammung, meinem eigenen Entschluss und meiner Zuneigung sagen: Ich bin ein Crailsheimer“, schließt Stein seine E-Mail an die Stadt Crailsheim.

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„Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte“ – Neuer Band zur politischen Landeskunde

Die Geschichte Baden-Württembergs als eine Zuwanderungsgeschichte – so versteht sich das neue landeskundliche Buch, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen ist.

Von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Zuwanderung brachte wirtschaftliche Dynamik und kulturelle Vielfalt

Zwölf Beiträge behandeln zum einen verschiedene Zuwanderungsgruppen, zum anderen grundsätzliche Fragen zu Migration und Integration. Auf insgesamt rund 280 Seiten wird deutlich, wie die Zuwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg dem deutschen Südwesten zu wirtschaftlicher Dynamik und kultureller Vielfalt verholfen hat. Diese geschichtliche Dimension zeigt, dass Altbürger und zugewanderte Gruppen in einem Dauerintegrationsprozess Formen des Zusammenlebens gefunden haben, die das Land geprägt haben.

Herausgegeben vom Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Zu den Autoren gehören unter anderen der Begründer der empirischen Kulturwissenschaft und langjährige Direktor des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, Prof. Dr. Hermann Bausinger, der Journalist und Migrationsexperte Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Leiter der Fachredaktion „SWR International“ beim Südwestrundfunk sowie der Unternehmer und ehemalige Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Prof. Dr. Dieter Hundt. Herausgegeben wird der Band von Dr. Mathias Beer, Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen.

Fürs Fachpublikum und die breite Öffentlichkeit

„Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte“ richtet sich an das Fachpublikum und die breite Öffentlichkeit. Der Band ist in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ (Band 40) erschienen und kostet 6,50 Euro (zuzüglich 3,99 Euro Versand). Bestelladresse: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Stafflenbergstraße 38, 70184 Stuttgart.

Fax: 0711-16409977,

E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.

Das Buch kann im Internet kostenlos als E-Book heruntergeladen werden:

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Kontakt

Werner Fichter, Leiter Kommunikation und Marketing

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) |

Stafflenbergstraße 38 | 70184 Stuttgart |

Telefon 0711.164099-63 oder -66 | Fax 0711.164099-77 |

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„Irgendwo in Hohenlohe“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: der Episoden achter Teil

„Irgendwo in Hohenlohe“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: der Episoden achter Teil. Die geschilderten Handlungen, Personen und Namen sind frei erfunden. Es werden keine realen Namen von Personen angegeben. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, lebenden oder toten Personen wären rein zufällig, und sind weder gewollt noch beabsichtigt.

Von Birgit Häbich

VIII Angst

… Carl war ungeduldig, seine Gedanken sprangen hin und her. Bald würde er zu Anton fahren, sie wollten sich auf der Eck treffen, einem gern besuchten Ausflugsziel zwischen Rems und Murr. Der wunderbare Blick auf die abwechslungsreiche Hügellandschaft, Dörfer, Felder und dunkle Wälder war atemberaubend und bei gutem Wetter reichte die Sicht sogar bis in die schwäbische Metropole. Es würde ein erholsamer Ausflug werden, und Carl war sich sicher, dass der Zuspruch des Freundes ihm helfen würde, einen Weg zu Paula zu finden.

Leben und leben lassen

„Helena“, so hieß die allseits beliebte Gaststätte mitten in der Kreisstadt, der Familienbetrieb der Ionos war bereits in der zweiten Generation. Man war sich nach einigen Konflikten über die Art und Weise der Fortführung endlich einig geworden, nun doch keine neumodisch hochtrabende Esskultur einzuführen und behielt auch den alten Namen bei. Die treue Kundschaft, an die Speisekarte im „Helena“ gewöhnt, war dankbar dass die Schließung nur kurze Zeit andauerte. Es gab seit Jahr und Tag dieselben wohlschmeckenden, aber einfachen Gerichte der südosteuropäischen Küche. Kein Schnickschnack, gute Zutaten, welche stets frisch zubereitet und appetitlich auf Tellern, kleinen Platten und in Schüsseln serviert wurden. Genauso behandelten die Ionos auch ihre Gäste, es gab keine Extrawürste, dafür war aber jeder willkommen und wurde sehr freundlich bedient. Die Familie Ionos wollte mit
allen gut auskommen – Leben und leben lassen war ihre Devise.

Sizilianische Verhältnisse?

Paula äußerte Carl Eugen Friedner gegenüber einmal den Verdacht, dass man die Ionos wohl davor gewarnt hätte, Geschäftsbeziehungen zu ihr aufzubauen. Das hatte er aber damals nicht für möglich gehalten. Wer sollte das tun, und warum sollte man fleißige und anständige Gastronomen einschüchtern und dadurch Angst und Unsicherheit hervorrufen? Wie sollten solche hinterhältigen Drohungen Erfolg haben können? Vielleicht waren zu dieser Zeit ihre Nerven überspannt und man hörte ja so viel Unsinn in der städtischen Gerüchteküche. Sizilianische Verhältnisse in der beschaulichen Kreisstadt? Nein, das konnte nicht sein!

Mehr Ruhe

Carl hatte damals aber auch nicht konkret nachgefragt, woher sie das wissen wollte, oder wer das erzählt hatte. Und jetzt, wo er mehr Ruhe hatte über manche der Geschehnisse von vor so vielen Jahren nachzudenken, konnte er Paula nicht einfach so belanglos nach irgendetwas fragen, sie mied ihn weiterhin. Er musste sie erst wieder für sich gewinnen, alles andere war vorläufig egal.

Genug Konkurrenz

Außerdem gab es tatsächlich genug Konkurrenz zu der man gehen konnte, wenn man Paula Engels Fachgeschäft nicht aufsuchen wollte. Es war ja schade, dass sich der erhoffte Umsatz in den neuen Räumen einfach nicht einstellte, aber womöglich gingen die Leute eben doch lieber in billige Drogeriemärkte oder bezogen über das Internet.

Dankbarer Augenaufschlag

Frau Klack, eine sehr tüchtige Geschäftsfrau, bei der man schöne Schmuckkarten und Umschläge sowie Utensilien im Schreibwarenbereich kaufen und sich bei Bedarf auch etwas Nettes gestalten lassen konnte, nahm seine klugen Ratschläge immer sofort an, war schnell von etwas Klugem zu überzeugen und himmelte ihn stets mit dankbarem Augenaufschlag an.

Auseinandersetzungen

Nur Paula war niemals von ihren Vorstellungen abzubringen, keinen seiner Vorschläge zog sie auch nur in Erwägung. Immer ging es nur um den Standort mitten in der Stadt. Anfangs diskutierten sie noch offen miteinander, gaben sich gute Argumente zu bedenken, aber die geführten Auseinandersetzungen wurden immer härter, der Ton unversöhnlicher, und irgendwann stritten sie nur noch.

Am besten Platz

Sie hätte auf ihn hören, die Kreisstadt verlassen und auf dem Land neu anfangen sollen. Paula wäre, seiner Meinung nach, viel erspart geblieben und er hätte sie effektiver vor den Neidern beschützen können. Er hätte sie bei dem Umzug und dem Neuanfang tatkräftig unterstützt, aber Paula wollte davon nichts wissen. Sie beharrte darauf, dass das Geschäft mitten in der Stadt sein musste, sie am besten Platz sein würde, und die Kunden schon nach und nach den Weg zu ihr finden würden.

Inspirationen

Carl musste sich eingestehen, dass es ihm eigentlich aus völlig egoistischen Gründen lieb gewesen wäre, sie in seiner Nähe zu wissen. Es war absehbar, dass er irgendwann nicht mehr so oft in die Stadt kommen würde und wollte damit auch dem Verlust an gemeinsamer Zeit vorbeugen. Er wollte Paula so gern um sich haben, hatte in seinem Anwesen mehr Platz als er brauchen und sinnvoll nutzen konnte, und in der ländlichen Idylle hätte sie sicherlich auch die für ihren Beruf so nötigen Inspirationen gefunden.

Es machte ihn traurig, wenn er daran zurückdachte, und er fragte sich wieder, was er
tun könnte, um das unmöglich Scheinende doch noch zu erreichen…. Fortsetzung folgt

Kontaktaufnahme zur Autorin per E-Mail: b.haebich@web.de

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„Bilder vom Krieg: Der Erste Weltkrieg im Spiegel Epinaler Bilderbögen“ – Juli-Programm des Hällisch-Fränkischen Museums in Schwäbisch Hall

Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht das Juli-Programm des Hällisch-Fränkischen Museums in Schwäbisch Hall. Kurzfristige Änderungen sind möglich.

Vom Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall

Sonderausstellung bis 16. November 2014:

Bilder vom Krieg, Der Erste Weltkrieg im Spiegel Epinaler Bilderbögen

Ausstellungen im „Wintergarten“:

11. Juli bis 14. September 2014: Elisabeth Schäpperle, Malerei und Grafik

Öffentliche Führungen und sonstige Veranstaltungen:

Sonntag, 6. Juli 2014, 14.30 Uhr:

Bilder vom Krieg. Der Erste Weltkrieg im Spiegel Epinaler Bilderbögen, Führung mit Dr. Armin Panter

Donnerstag, 10. Juli 2014, 18.30 Uhr:

Eröffnung der Ausstellung im „Wintergarten“, Elisabeth Schäpperle, Malerei und Grafik

Samstag, 12. Juli 2014:

Mitgliederversammlung des Historischen Vereins für Württembergisch Franken e.V. im Medienraum des Hällisch-Fränkischen Museums

15.45 Uhr: Öffentlicher Vortrag, Modernität, Modernisierung, Moderne – Deutungsmuster im 20. Jahrhundert, Referent: Marcel Miara

Sonntag, 13. Juli 2014, 14.30 Uhr:

Vater ist im Krieg. Kindheit im Ersten Weltkrieg, Führung in der Sonderausstellung „Bilder vom Krieg“ mit Silke Karl

Montag, 14. Juli 2014, 18 Uhr:

Bilder vom Krieg, Führung in der Sonderausstellung für Mitglieder des Vereins Alt Hall e.V. mit Dr. Armin Panter

Mittwoch, 16. Juli 2014, 12.30 Uhr:

Der Schlachtenmaler Louis Braun (1836-1916), Mittagspausenführung mit Hildegard Heinz

Sonntag, 20. Juli 2014, 14.30 Uhr:

„Boche allemand“. Das antideutsche Feindbild auf Epinaler Bilderbögen, Führung in der Sonderausstellung „Bilder vom Krieg“ mit Silke Karl

Donnerstag, 24. Juli 2014, 18 Uhr:

Bilder vom Krieg, Führung in der Sonderausstellung für Mitglieder des Historischen Vereins für Württembergisch Franken e.V. mit Dr. Armin Panter

Freitag, 25. Juli 2014 (im Rahmen der Sonderausstellung „Bilder vom Krieg“):

20 Uhr: „Verbotene Filme: Das verdrängte Erbe des Nazi-Kinos.“ Ein Film von Felix Möller, 2014, Kino im Schafstall Schwäbisch Hall

Sonntag, 27. Juli 2014:

14.30 Uhr: Scherben bringen Glück, Archäologieschnellkurs für Kinder ab 7 Jahren mit Ines Frontzek, Anmeldung erforderlich (Telefon 0791/751-289)

18 Uhr: „Verbotene Filme: Das verdrängte Erbe des Nazi-Kinos.“, Kino im Schafstall Schwäbisch Hall

Donnerstag, 31. Juli 2014, 14.30 Uhr:

Im Turm, um den Turm und um den Turm herum, Wir besteigen mehrere Haller Türme und erkunden ihre Fuktionen. Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren mit Karin Bauer-Schellenberger, Anmeldung erforderlich (Telefon 0791/751-289)

Weitere Informationen und Kontakt:

Stadtverwaltung Schwäbisch Hall, Am Markt 6, 74523 Schwäbisch Hall

http://www.schwaebischhall.de/Haellisch-Fraenk-Museum.283.0.html

www.schwaebischhall.de

www.facebook.com/schwaebischhall

www.twitter.com/ob_schwaebhall

 

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„Erinnerung an einen Friedensbewegten“ – Rabbinatsmuseum Braunsbach erhält den Namen „Simon-Berlinger-Haus“

Seit einigen Jahren erinnert das Rabbinatsmuseum Braunsbach an die ehemalige jüdische Gemeinde im Dorf am Kocher. Mehr als 350 Jahre lang lebten hier Christen und Juden nachbarschaftlich miteinander, bis die nationalsozialistische Propaganda die Situation radikal veränderte. Am Sonntag, 22. Juni 2014, um 14 Uhr wird das Rabbinatsmuseum offiziell zum „Simon-Berlinger-Haus“ umbenannt.

Vom Rabbinatsmuseum Braunsbach

Israelitische Bezirksschule 1936 eröffnet

1936 eröffnete Simon Berlinger aus Berlichingen im Rabbinatsgebäude die Israelitische Bezirksschule für Kinder aus Schwäbisch Hall, Dünsbach, Braunsbach und Künzelsau. Während seiner Dienstzeit  im Kochertal setzte er sich für ein friedliches Zusammenleben ein. 1939 floh er vor den Nationalsozialisten nach Palästina. Im neuen Staat Israel fand er eine neue Heimat. Hier wirkte er unentwegt bis zu seinem Lebensende  für eine Versöhnung zwischen Juden und Deutschen.

Weg der Wiederversöhnung

Oftmals besuchte er seine alte Heimat und seine Wirkungsstätte im Kochertal. Bei seinem letzten Besuch in Schwäbisch Hall sagte Simon Berlinger: „Unsere Generation wählte den Weg der Wiederversöhnung mit dem von uns erwünschten Deutschland der Völkerverständigung, der Toleranz, des Rechtes und der humanistischen Weltanschauung.“ Das Rabbinatsmuseum Braunsbach hat sich zur Aufgabe gemacht,  zur Förderung von Verständigung und Toleranz zwischen Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen im Sinne Simon Berlingers beizutragen.

Berlingers Töchter werden erwartet

Um den Versöhner zu ehren,  wird das Rabbinatsgebäude Braunsbach am Sonntag, 22. Juni 2014 den Namen „Simon-Berlinger-Haus“ erhalten. Als Gäste werden unter anderen die Töchter von Simon Berlinger mit ihren Familien erwartet, die in Israel leben. In einer Sonderausstellung können Besucher mehr Informationen über Simon Berlinger erhalten. Ferner wird ein Film über ihn gezeigt, der kurz vor seinem Tode aufgrund eines Interviews in Haifa entstanden ist. Eine Broschüre über Simon Berlinger ist im Museum erhältlich. Der ursprüngliche angekündigte Vortrag von Frau Dr. Knobloch an diesem Sonntag entfällt.

Geplanter Ablauf des Festtages:

14 Uhr: Offizielle Namensgebung des Rabbinatsgebäudes in „Simon-Berlinger-Haus“  (Rabbinatsmuseum)

15 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung „Simon Berlinger – Von Berlichingen über Braunsbach nach Haifa“. Die Sonderausstellung ist bis Ende Juli 2014 an den Öffnungstagen des Museums und nach Vereinbarung zu sehen.

Musikalische Gestaltung: Elisabeth Brose (Gruppe Kleztett), Klarinette

Nähere Informationen und Kontakt:

Telefon: 07906-8512

Internet: www.rabbinatsmuseum-braunsbach.de

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„Irgendwo in Hohenlohe“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: der Episoden siebter Teil

„Irgendwo in Hohenlohe“ – Eine Fortsetzungsgeschichte von Birgit Häbich: der Episoden siebter Teil. Die geschilderten Handlungen, Personen und Namen sind frei erfunden. Es werden keine realen Namen von Personen angegeben. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, lebenden oder toten Personen wären rein zufällig, und sind weder gewollt noch beabsichtigt.

Von Birgit Häbich

VII Kunst

… Carl dachte an die guten Zeiten, in denen es so einfach gewesen war, Paula ein Lachen zu entlocken, eine witzige Bemerkung gab die andere, und sie hatten beide Mühe, ihren Übermut im Zaum zu halten. Das Vergnügen, das er mit Paula hatte, war herrlich, und kein Vergleich mit den langweiligen Stunden, die ihm andere Frauen mitunter bereitet hatten.

Weibliche Raffinessen

Da war Silke Weibel, einst verheiratete Fieläckerle. Sie war die erste Ehefrau von Fieläckerle, gebildet und intelligent, Silke litt unter der unschönen Charakterschwäche, welche sich hinter der perfekten Fassade ihres Ehegatten verbarg und so ließ sie sich wieder scheiden. Und Beate Schneider. Beate war die Witwe seines Freundes Schneider aus der alten Verbindung. Die beiden allein stehenden Damen waren eng miteinander befreundet und jede hatte es auf ihn abgesehen. Sämtliche ihnen zur Verfügung stehenden weiblichen Raffinessen hatten sie ihm schon angedeihen lassen und es kostet ihn lange Zeit alle erdenkliche Mühe, sich die Damen elegant, aber bestimmt, auf Distanz zu halten.

Treibende Kraft

Zudem stand Silke im Licht der städtischen Öffentlichkeit, spann und zog aufgrund ihres politischen Amtes recht gern mit an den Fäden der Macht und war daher sehr mit Vorsicht zu genießen. Beate war auf den ersten Blick gutmütiger als Silke, aber tatsächlich wesentlich schwerer zufrieden zu stellen. Schneider beklagte sich früher nie offen über seine Frau, jedoch war es offensichtlich, dass sie die treibende Kraft in der einträglichen Verbindung war. Auf der materiellen Ebene wurde ihr durch ihn einiges geboten, aber kaum war ein Wunsch erfüllt, lag sie ihm mit dem nächsten noch umfangreicheren Objekt in den Ohren. Beate wusste anderen subtil zuzusetzen, damit sie ihren Willen bekam. Die Freundinnen waren aufschlussreiche Ratgeberinnen, wenn es darum ging, jemanden hinterrücks und schleichend mit schwer zu widerlegenden Gerüchten um seinen guten Ruf zu bringen.

Kultur

Die Freundinnen waren, wie viele andere aus den früheren Verbindungen, grundsätzlich kulturell interessiert. Daher ergab es sich öfters, dass man sich am Sonntagvormittag mehr oder weniger zufällig bei einem Glas Sekt traf und sich im Kreis der Kunstinteressierten blicken ließ.

Vollkommen unauffällig

Paula Engel konnte aus beruflichem Interesse kaum keine Ausstellung unbesehen sein lassen und tauchte daher irgendwann bei fast jeder Ausstellung auf, sah sich unauffällig, aber gezielt, um und verschwand wieder. Irgendwann musste Paul sich eingestehen, dass er eigentlich keinen anderen Gedanken mehr hatte, wenn es galt sich für eine Ausstellungseröffnung Zeit zu nehmen, als den, Paula wieder zu sehen. Und es galt sehr aufmerksam zu sein, damit sie ihm nicht entwischte, Paula wandelte vollkommen unauffällig umher und betrachtete vieles mit großem Abstand.

Natürliches Strahlen

Carl Eugen Friedner fand bei ihr weder das übertriebene Geltungsbedürfnis, das ihn bei anderen Frauen nervte, noch war sie aufgetakelt wie ein Schlachtschiff, und nie trug sie auch nur einen Farbstrich im Gesicht. Paula war stets schlicht gekleidet, meist trug sie eine dunkle Hose und ein zurückhaltend verspieltes Oberteil und immer fehlte an ihr die sonst für Frauen obligatorische Handtasche. Ihre Schönheit kam von innen, ihre sanften Augen blickten klar, ihr Selbstbewusstsein umgab sie wie ein natürliches Strahlen.

Unangenehme Wahrheiten

Wenn Carl ihre Anwesenheit bemerkte, stahl er sich sofort aus jedem Gespräch, in das er, mit wem auch immer, gerade verwickelt war und begab sich möglichst unauffällig in ihre Nähe, um Paula dann direkt ansprechen zu können. Sie zeigte ihm offen ihre Freude, ihn zu sehen, und es entstand zwischen ihnen meist ein längeres Gespräch, das Carl sehr genoss. Paula konnte so bilderreich erzählen, und – was ihm sehr imponierte – sie gab ihm auf schwierige Fragen keine fadenscheinigen Antworten, sondern sah ihm ins Gesicht und sprach selbst unangenehme Wahrheiten unverblümt aus.

Ausschweifende Plaudereien

In ihrer Nähe fühlte er sich wohl und es hatte sich zum Glück ja doch irgendwann ein guter Grund gefunden, Paula in ihren neonbeleuchteten Geschäftsräumen ohne Voranmeldung aufsuchen zu können. Er zeigte einfach immer wieder sein Interesse an einem der Ausstellungsstücke und verwickelte sie darüber in ausschweifende Plaudereien, und Paula schien meist gerne darauf einzugehen.

Unbeschwert

Würde es jemals wieder so schön werden können? So unbeschwert und harmonisch wie damals? Carl wünschte sich nichts sehnlicher und zählte schon die Stunden, bis er sich endlich mit Anton treffen konnte… Fortsetzung folgt.

Kontakt zur Autorin:

E-Mail: b.haebich@web.de

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„Kriegspropaganda“ – Führung durch die Sonderausstellung „Bilder vom Krieg – Der Erste Weltkrieg im Spiegel Epinaler Bilderbögen“ –

Wie sahen die Franzosen die deutschen Gegner?

Eine Mittagspausenführung durch die Sonderausstellung „Bilder vom Krieg – Der Erste Weltkrieg im Spiegel Epinaler Bilderbögen“ bietet das Hällisch-Fränkische Museum in Schwäbisch Hall am Mittwoch, 18. Juni 2014, um 12.30 Uhr an.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Silke Karl erläutert, wie die französische Kriegspropaganda die Deutschen, deren Erfolge und Niederlagen in diesem außerordentlich weit verbreiteten Medium dargestellt hat.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.schwaebischhall.de

www.facebook.com/schwaebischhall

www.twitter.com/ob_schwaebhall

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„Ziel: 50. Geburtstag 2016 im neuen Domizil feiern“ – Vorstand des Vereins club alpha 60 begrüßt die Entscheidung des Haller Gemeinderats

Bei seiner Sitzung am 4. Juni 2014 beschloss der Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Hall, die Weichen für ein neues, dauerhaftes Domizil für den club alpha 60 e.V. zu stellen. Ein Umzug in die Spitalmühlenstraße 13, ins ehemalige Gebäude der Haller Arbeit, wird dadurch konkret.

Vorstand des Vereins club alpha 60, Schwäbisch Hall

Konzerte, Lesungen, Partys, Kino

Der Vorstand des club alpha 60 e.V. begrüßt diese Entscheidung. Wir hoffen, unser 50-Jahr-Vereinsjubiläum 2016 in den neuen Räumlichkeiten feiern zu können. Mit unserem breiten Angebot, von Konzerten, Lesungen, Partys und dem Programm des Kinos im Schafstall, über antifaschistische Recherchearbeit, der alljährlichen Mitwirkung beim Kinderfest und Poetry-Slams bis hin zu den Podiumsdiskussionen zur OB- und Gemeinderatswahl, der Haller Tischkickermeisterschaft oder dem in Kürze stattfindenden Gerümpelturnier “Alpha-Cup”, bereichern wir das kulturelle und soziale Zusammenleben der Stadt und des Umlandes.

Zustimmung der Vereinsmitglieder nötig

Wir sind aktiver Mitgliedsverein im Stadtjugendring, anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und wirken beim Kulturtreff der Stadt Schwäbisch Hall mit. Das geplante neue Gebäude entspricht den von der Mitgliedschaft formulierten Anforderungen und bietet ausreichend Platz für eine Weiterentwicklung. Die im Vorfeld der Entscheidung des Gemeinderats geäußerten Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner wegen Lärmemissionen durch Publikumsverkehr nehmen wir sehr ernst. Aufgrund des von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebenen Lärmgutachtens wurden entsprechende Baumaßnahmen eingeplant. Zusätzlich werden wir alles in unseren Möglichkeiten Stehende unternehmen, um darüber hinaus entstehenden Lärm einzudämmen. Vorausgesetzt, die Vereinsmitglieder stimmen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am 19. September 2014 positiv über das geplante Gebäude ab, können Anfang 2015 die Förderanträge beim Land eingereicht werden.

Weitere Informationen im Internet:

www.clubalpha60.de

www.kinoimschafstall.de

Schnell noch für den Alpha-Cup anmelden:

Der Alpha-Cup, das traditionsreiche Gerümpelturnier des club alpha 60, findet am Samstag, 21. Juni 2014, beim Schenkensee-Stadion statt. Beginn: 10 Uhr. Hobbyspielgemeinschaften können sich unter alphaturnier@web.de anmelden.

Pro Team muss mindestens eine Frau auf dem Feld sein

Gespielt wird ab 10 Uhr auf zwei Kunstrasen-Kleinfeldern mit je sechs FeldspielerInnen und einer torhütenden Person. Pro Spielgemeinschaft muss immer mindestens eine Frau auf dem Feld stehen, maximal zwei SpielerInnen dürfen aktive VereinsfußballerInnen sein. Es winken attraktive Preise, kühle Getränke, (vegane) Köstlichkeiten und chillige Hintergrundmusik. Die Spielgemeinschaften und die BesucherInnen werden gebeten, keine Gegenstände aus Glas mitzubringen und die vorderen Parkplätze beim Schenkenseestadion zu nutzen.

Weitere Informationen im Internet zum Turnier auf der Seite www.clubalpha60.de.

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