„Betriebsräte unter Beschuss – Die miesen Methoden der Arbeitgeber gegen Mitbestimmung“ – Diskussionsabend in Schwäbisch Hall

„Betriebsräte unter Beschuss – Die miesen Methoden der Arbeitgeber gegen Mitbestimmung“ lautet das Thema eines Diskussionsabends am Donnerstag, 28. März 2019, um 19 Uhr im Alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall. Wolfgang Alles berichtet wie Arbeitgeber aktive Betriebsräte/innen, Personalräte/innen und Gewerkschafter/innen bekämpfen.

Vom DGB-Bezirk Nordwürttemberg, Kreisverband Schwäbisch Hall

Solidaritätskomitee „Gegen BR-Mobbing“

Wolfgang Alles aus Mannheim ist Mitbegründer des Solidaritätskomitees „Gegen BR-Mobbing“ und ehemaliger Betriebsrat bei Alstom in Mannheim. Gezeigt wird in Schwäbisch Hall auch ein kurzer Film zu den Methoden gegen aktive Gewerkschafter/innen. Arbeitgeber bespitzeln Betriebs- und Personalräte, schüchtern Kandidaten ein und versuchen mit allen Mitteln, Wahlen zu verhindern: Obwohl die betriebliche Mitbestimmung gesetzlich geschützt ist, gehen immer mehr Unternehmen gegen Interessenvertretungen vor, zum Teil mit drastischen Mitteln und professioneller Unterstützung. Das Phänomen heißt „Union Busting“ und kommt aus den USA. Arbeit- geber-Anwälte bieten gezielt ihre Hilfe an, um mit scheinbar legalen Methoden die so genannten „Unkündbaren und Unliebsamen“ los zu werden.

„Die Rausschmeißer – Feuern um jeden Preis“

Wir blicken hinter die Kulissen der verschiedenen Branchen und zeigen den 30-minütigen Film: „Die Rausschmeißer – Feuern um jeden Preis“. Im Anschluss offene Diskussionsrunde.

„Betriebsräte im Visier“ – Dokumentation der fünften bundesweiten Konferenz gegen Betriebsräte-Mobbing am 13. Oktober 2018 in Mannheim zum Herunterladen als PDF-Datei:

http://gegen-br-mobbing.de/images/PDF/BR-Mobbing-Broschuere_2018.pdf

Weitere Informationen und Kontakt:

https://nordwuerttemberg.dgb.de/ueber-uns/kreisverbaende/kv-schwaebisch-hall

http://gegen-br-mobbing.de/

   Sende Artikel als PDF   

„Brandschutz bei Stuttgart 21: Eine Katastrophe mit Ansage“ – Vortrag in Schwäbisch Hall

Der Brandschutz bei Stuttgart 21 ist eine „Katastrophe mit Ansage“, schreiben die Veranstalter eines Vortrags von Christoph Engelhardt am Donnerstag, 14. März 2019, um 19.30 Uhr im Umweltzentrum Schwäbisch Hall, Gelbinger Gasse 85. Engelhardt ist einer der Autoren eines kritischen Gutachtens zum Brandschutz bei Stuttgart 21.

Von Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, Rosa-Luxemburg Stiftung, ATTAC Schwäbisch Hall und Naturfreunde Schwäbisch Hall

ICE können doch brennen

Christoph Engelhard präsentiert seine Einwände gegen die Pläne der Bahn. Außerdem berichtet er davon wie die Betreiber von Stuttgart 21 mit den Einwänden umgehen. Beim ICE-Brand bei Montabauer, auf der Strecke zwischen Frankfurt und Köln, stand das Aluminium–Chassis von zwei ICE-Waggons in hellen Flammen. Damit wurde die Behauptung der DB Lügen gestraft, ICE könnten nicht wirklich brennen. Einen vergleichbaren Brand in dem 60-Kilometer-Tunnellabyrinth von Stuttgart 21 mag man sich nicht vorstellen.

Am untersten Rand des Erlaubten

Hans-Joachim Keim, ein international renommierter Brandschutzexperte und Gutachter der Brandkatastrophe von Kaprun, urteilt über das Brandschutzkonzept der Bahn für Stuttgart 21: „Es ist eine Katastrophe mit Ansage.“ Zur Behauptung der Bahn, sie halte alle Sicherheitsstandards ein, sagt Keim „Aber bei diesem Bau bewegt sich sicherheitstechnisch vieles unverantwortbar am untersten Rand des Erlaubten“. Christoph Engelhard von den Ingenieuren gegen Stuttgart 21 nennt ein Beispiel: „Alle 500 Meter wird es in den Tunneln in Stuttgarts Untergrund Rettungsstollen – sogenannte Querschläge – geben. Im Ausland wird fürsorglicher gebaut: Im spanisch-französischen Perthus-Tunnel gibt es alle 200 Meter Querschläge, im spanischen Guadarrama-Tunnel alle 250 Meter, im Gotthard-Basistunnel alle 325 Meter.“

Referent: Dr. Christoph Engelhardt

Christoph Engelhardt ist einer der Autoren eines kritischen Gutachtens zum Brandschutz bei Stuttgart 21. Er wird seine Einwände gegen die Pläne der Bahn vortragen und davon berichten, wie die Betreiber von Stuttgart 21 mit den Einwänden umgehen.

Termin: Donnerstag 14. März 2019, um 19.30 Uhr

Ort: Umweltzentrum Schwäbisch Hall, Gelbinger Gasse 85

VeranstalterInnen: Rosa-Luxemburg Stiftung, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, ATTAC Schwäbisch Hall, Naturfreunde Schwäbisch Hall

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.kopfbahnhof-21.de/ueber-uns/

https://infooffensive.de/termine/terminkalender/

   Sende Artikel als PDF   

„Tausche Rose gegen Spende“ – Spendenaktion in Schwäbisch Hall für togolesische Frauen

Eine „Spendenaktion für togolesische Frauen“ gibt es am Freitag, 8. März 2019, um 15 Uhr im Froschgraben in Schwäbisch Hall (Fußgängerzone). Veranstalter der Aktion „Tausche Rose gegen Spende“ am Internationalen Frauentag ist „Solidarität International“.

Von Willi Maier, Schwäbisch Hall

Frauen sollen eigenes Geld verdienen

Die Spenden gehen an das Projekt Sitsope (Zuflucht), ein Frauen-Selbsthilfeprojekt in Togo, mit dem Frauen im Batiken und Nähen ausgebildet werden, um ihr eigenes Geld verdienen zu können. Außerdem gibt es Kurse der Alphabetisierung und Gesundheitserziehung.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://solidaritaet-international.de/index.php?id=667

   Sende Artikel als PDF   

„Die Schattenseiten der Globalisierung“ – Rückblick von Hans A. Graef auf die Jahrestagung 2019 der Haller Akademie der Weltmarktverlierer

Auf eine „Erfolgreiche Jahrestagung 2019 der Haller Akademie der Weltmarkt-Verlierer“ blickt Geschäftsführer Hans A. Graef zurück. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht den Rückblick in voller Länge.

Von Hans A. Graef, Haller Akademie der Weltmarktverlierer

Neoliberaler Kapitalismus

Zum dritten Mal wurde als Gegengipfel zum Elitetreffen der Weltmarktführer eine mehrtägige Veranstaltungsreihe über die Schattenseiten und Verlierer der Globalisierung in Schwäbisch Hall veranstaltet. Die unabhängige Akademie der Weltmarkt-Verlierer befasste sich mit den Verlierern, die im harten Konkurrenzkampf des neoliberalen Kapitalismus entstehen. Initiiert von ATTAC Schwäbisch Hall sind diverse Haller Gruppen aus dem gewerkschaftlichen, alternativen und kirchlichen Bereich beteiligt.

Wo Krankheit zum Geschäft wird

Mit einem informativen Prospekt wurde für die Veranstaltungen geworben, die vom 1. Februar bis zum 12. Februar 2019 von 360 Interessierten besucht wurden. 400 Flyer wurden von ATTAC verteilt, fünf Artikel erschienen in der regionalen Presse. „Der marktgerechte Patient“ hieß der Dokumentarfilm, den der Ortsverein der Gewerkschaft Verdi vor 80 Besuchern im Kino im Schafstall zeigte. Ärzte, Pfleger und Politiker erläuterten die schlechten Zustände vor allem in Privatkliniken, wo Krankheit zum Geschäft wird. Seit Einführung der Fallpauschalen, so wurde bewiesen, hat sich die Versorgungslage vieler Patienten massiv verschlechtert, vor allem durch Personaleinsparungen und Arbeitsbedingungen. Die rigorose Durchökonomisierung des Gesundheitswesens hat durch Privatisierungen und Effektivitätsselektion zu erkennbarer Benachteiligung vieler Patienten geführt, wogegen in Berlin und anderswo massiv protestiert wurde. Der Film zeigte, wie das Politische privat wird, wie das rot-grüne Gesetz von 2003 zu Missständen führte, die ansatzweise auch bei uns zu spüren sind.

Gewinne auf dem Rücken der Kranken

Jochen Dürr vom Verdi-Ortsverein Schwäbisch Hall leitete die längere Diskussion, die zeigte, dass dieses Problem mehr in die Öffentlichkeit sollte. Patienten wurden durch diese Form der neoliberalen Ökonomie zu Marktverlierern, während internationale Kapitalgeber Gewinne auf dem Rücken der Kranken machen.

„Armut und Wohnungsnot in einem reichen Land“

Zum Vortrags-Auftakt sprach der Leiter der Erlacher Höhe, Wolfgang Sartorius, im Haller Brenzhaus über das Thema „Armut und Wohnungsnot in einem reichen Land“. Anhand eindeutiger Fakten und Statistiken zeigte er vor 80 Besuchern den Zusammenhang von Einkommen, Obdachlosigkeit und Gesundheit auf. Ärmere Menschen sterben zehn Jahre früher – ein Skandal in einer Gesellschaft, die durch die Verfassung als Sozialstaat definiert wird. Unter den Regierungen von Kanzlerin Merkel hat sich dies noch verschlechtert, 850 000 Wohnungen fehlen, der Markt hat versagt, die Kinderarmut betrifft über zwei Millionen Kinder, die soziale Schere hat sich unter CDU/SPD-Regierungen weiter geöffnet. Ein sachlicher ausführlicher Bericht im Haller Tagblatt beschrieb unter der Überschrift „Lebensverkürzend und tödlich“ – allerdings nicht auf der Wirtschaftsseite, sondern im Lokalteil. Sartorius beleuchtet neben dem materiellen auch die Gesundheit und Bildung“ die Situation aus der Sicht eines Praktikers, der auch im Vorstand der Evangelischen Obdachlosenhilfe in Deutschland sowie im Aufsichtsrat von Brot für die Welt der Diakonie Deutschland aktiv ist.

EU-Politik als Entwicklungsbremse für Afrika

Der Vortrag „Freihandelsdiktate und Rohstoffplünderung – EU-Politik als Entwicklungsbremse für Afrika“ von Dr. Boniface Mabanza mit 55 Zuhörern wäre ausgezeichnet geeignet gewesen für die Akademie der Weltmarktführer, denn er zeigte faktenreich die wirtschaftliche Ausbeutung durch Konzerne in der Phase des postkolonialen Kapitalismus in seinem Kontinent. Leider interessieren sich die Unternehmer und Dr. Döring nicht für diese Realität, die man etwa aus dem Kongo vom Kobalt-Bergbau kennt, wo der Referent herkommt. Er arbeitet seit 15 Jahren bei der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg und ist in Brüssel und Berlin ein viel gefragter Berater. Ausführlich wurde der Einfluss großer Konzerne etwa aus der Ölbranche erläutert, die Macht über Regierungen haben und die häufig Korruption fördern. Faire Handelsbeziehungen und eine soziale Verantwortung im Sinne eines wirtschaftlichen Menschenrechtskodex könnten dazu führen, dass in den rohstoffreichsten Ländern Afrikas nicht weiterhin 69 Prozent der Bevölkerung in extremer Armut leben und oft nach Europa flüchten.

„Weltmarktverlierer Bienen und Insekten“

Das Politik- und Kulturfest „Weltmarktverlierer Bienen und Insekten“ führte 55 Besucher in den Club Alpha, wo auch Stände von Solidarischer Landwirtschaft (Solawi), von Gemeinsam Wohnen „Trauben und Rosinen“, von Gemeinwohlökonomie und Attac vertreten waren. Das Haller Duo Jailhouse Classics mit Jürgen Ohnemus und Jochen Narciss-Sing umrahmte den Abend, der Puppenspieler Jörg Mast spielte eine eindrucksvolle Szene zum Thema Weltmarktverlierer. Ein Film zeigte, wie Flüchtlinge auf Tomatenfeldern Süditaliens ausgebeutet werden, deren kleine Tomatenfarmen oft durch Billigexporte der EU vernichtet werden und die nun für zwei Euro unter meist mafiösen Bedingungen schwer arbeiten. Ein Kultfilm von Oxfam beleuchtete die globale Situation vom Wachstumswahn auf einem begrenzten Planeten.

„Geld! Macht! Sexy?“

Finaler Höhepunkt war der Auftritt des Finanzkabarettisten Chin Meyer im voll besetzten (100) Theatersaal der Kultbucht mit seinem Programm „Geld! Macht! Sexy?“, über das im Haller Tagblatt unter der Überschrift „Liebe auf der Haalmauer und das Geld“ auf der Kulturseite ausführlich berichtet wurde. In seinem neuen Bühnenprogramm zeigte er das Instrumentarium der Mächtigen, die Machthaberei und was Macht mit uns macht. Dabei hinterfragte der „Kapitalismusversteher des Kabaretts“ die allgegenwärtige Gier nach immer mehr Geld und das in alle Lebensbereiche ausufernde Streben nach Sexy-Selbstbestätigungs-Wohlfühl-Konsum im unterhaltsamen Kampf der Wertschöpfungsszenarien.

Weitere Veranstaltungen geplant

Im kontinuierlichen Dialog mit dem Publikum hinterfragte er unser eigenes Geld-Verhalten und baute gekonnt persönliche Verhältnisse mit ein, was die Zuschauer begeisterte. Bis zur nächsten Jahrestagung vom 28. Januar bis 30. Januar 2020 werden noch weitere Veranstaltungen geplant. Angefragt sind u.a. der Sprecher der Bürgeraktion Finanzwende, Ex-MdB Gerhard Schick und Jürgen Grässlin von der Aktion „Aufschrei“ gegen Rüstungsexporte bzw. vom Rüstungsinformationsbüro Freiburg.

Weitere Informationen und Kontakt:

E-Mail: hans.a.graef@t-online.de

Handy ATTAC Schwäbisch Hall: 0162-6878335

Internet: www.weltmarktverlierer-akademie.de

   Sende Artikel als PDF   

“Schräge Vögel, die den Irrsinn lieben” – Konzert mit Rob Heron & The Tea Pad Orchestra in Crailsheim

Vergangenes Jahr wurden sie noch durch eine Autopanne gestoppt, aber dieses Jahr werden sie uns am Freitag, 15. März 2019, um 20 Uhr in der 7180-Bar in Crailsheim kräftig durchrocken. Wer? Die Band Rob Heron & The Tea Pad Orchestra aus Newcastle upon Tyne.

Von Sina Stuber, Verein Adieu Tristesse Crailsheim

“North Eastern Swing”

Die Band aus Großbritannien ist ständig unterwegs. In Bars, pills Clubs, Festival, Radio- oder TV-Sendern in Great Britain präsentieren sie äusserst erfolgreich ihren 1930er-Swing, 1950er-Country, Hokum-Blues und Gipsy-Jazz – oder wie sie es selbst nennen: “North Eastern Swing”

Uralte Countrymusik

Überraschend vielseitig in der Spielweise wie auch in den Arrangements überzeugen Rob Heron & The Tea Pad Orchestra nicht nur durch messerscharfe Soli, sondern auch durch die Tatsache, dass ihre im letzten Jahrhundert liegende musikalische Basis perfekt in die Neuzeit passt. Die Songs stammen hauptsächlich aus der Feder von Rob Heron, der ein Faible für uralte Countrymusik hat und gerne auch als Vollzeit-Dandy-Cowboy bezeichnet wird. Und so erzählen die Lieder oft Geschichten von Dandys oder anderen schrägen Vögeln, die den Irrsinn lieben. Mit englischem Humor, Satire, altmodischen Floskeln und edlem, authentischen Charme überzeugt die Band ihr Publikum sowohl akustisch wie auch optisch.

Einlass: ab 20 Uhr

   Sende Artikel als PDF   

„Geschäftsführer Graef und Kümmerer berichten“ – ATTAC-Rückblick in Schwäbisch Hall auf Akademietagung der Weltmarktverlierer

Zur Nachbesprechung der diesjährigen Jahrestagung der Haller Akademie der Weltmarktverlierer lädt die ATTAC-Regionalgruppe Schwäbisch Hall am Donnerstag,  7. März 2019, um 20 Uhr ins Haller Umweltzentrum in der Gelbinger Gasse alle Mitwirkenden und Interessierten ein.

Von Hans Graef, Schwäbisch Hall

„Die unheimliche Macht der Berater“

Die Geschäftsführer Hans Graef und Christian Kümmerer legen einen inhaltlichen Bericht und einen Finanzbericht vor. Es werden dort zwei Dokumentarfilme vorgestellt: „Zocken mit Zöllen – Gewinner und Verlierer des Freihandels“ (zdf-ZOOM) und „Die unheimliche Macht der Berater – wie KPMG und die Big Four die Steuerpolitik manipulieren“.

360 Besucher

Zum dritten Mal wurde als Gegengipfel zum Elitetreffen der Weltmarktführer eine mehrtägige Veranstaltungsreihe über die Schattenseiten und Verlierer der Globalisierung in Schwäbisch Hall organisiert. Die unabhängige Akademie der Weltmarkt-Verlierer befasste sich mit den Verlierern, die im harten Konkurrenzkampf des neoliberalen Kapitalismus entstehen. Initiiert von ATTAC Schwäbisch Hall sind diverse Haller Gruppen aus dem gewerkschaftlichen, alternativen und kirchlichen Bereich beteiligt. Mit einem informativen Prospekt wurde für die Veranstaltungen geworben, die vom 1. Februar bis zum 12. Februar 2019 von über 360 Interessierten besucht wurden. 400 Flyer wurden von ATTAC verteilt, fünf Artikel erschienen in der regionalen Presse.

Aktion „Aufschrei“ gegen Rüstungsexporte

Bis zur nächsten Jahrestagung vom 28. Januar bis 30. Januar 2020 werden noch weitere Veranstaltungen geplant. Angefragt sind u.a. der Sprecher der Bürgeraktion Finanzwende, Ex-MdB Gerhard Schick und Jürgen Grässlin von der Aktion „Aufschrei“ gegen Rüstungsexporte bzw. vom Rüstungsinformationsbüro Freiburg.

Weitere Informationen im Internet über die folgende neue Internetseite:

www.weltmarktverlierer-akademie.de

E-Mail: hans.a.graef@t-online.de

Telefon ATTAC Schwäbisch Hall: 0162-6878335

   Sende Artikel als PDF   

„WIR für ein soziales Europa“ – Frauenwochen in Schwäbisch Hall

„WIR für ein soziales Europa“ lautet das diesjährige Motto auch bei den Frauenwochen in Schwäbisch Hall. Es ist das Motto des Der Internationalen Frauentags 2019. Das „Aktionsbündnis Internationaler Frauentag“ unter Federführung des Deutschen Gewerkschaftsbundes lädt zu einer Veranstaltungsreihe rund um den 8. März 2019 ein.

Vom DGB-Schwäbisch Hall

Märchenhafter Abend

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, informieren Agentur für Arbeit und Jobcenter in Schwäbisch Hall von 9 bis 11.30 Uhr zum Thema „Minijob und Rente – Frauen leben länger, aber wovon?“ Ab 18 Uhr lädt das Aktionsbündnis Frauentag zum „Märchenhaften Abend“ mit Buffet vom „Tischlein deck dich“. Anmeldungen sind hier noch kurzfristig möglich unter Telefon 07131/8888010. Im Mobile des Sonnenhofs in Schwäbisch Hall erzählt die Theaterpädagogin Brunhilde Scheurer uralte und neue Geschichten, vom Frau werden und Frau sein. „Frau Holle und ihre Töchter“ mit Drei-Gänge Buffett und Tombola (20 Euro/ 18 Euro vegetarisch).

Frauentagskonzert am 9. März 2019

Beim Frauentagskonzert am Samstag, 9. März 2019, taucht die bekannte Sing- und Songwriterin Jan Allain ab 19 Uhr im Alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall in ihr Repertoire aus neuen und bekannten Songs ein. Im Rahmen der Reihe „Very British!“ bietet sie mit ihrer dunklen warmen Stimme Musik und Geschichten, Melodie und Comedy eine echt britische Sicht auf das Leben, bevor im Anschluss beim Frauen-Tanz-Abend gefeiert wird. (Eintritt für das Konzert 12 Euro / 10 Euro). Das Haller Kino im Schafstall zeigt am 22. und 24. März den Film „Rafiki“, der die Liebesgeschichte zweier junger Frauen aus Nairobi erzählt. Mitreißend, voller Lebensfreude und in leuchtenden Farben zeigt der Film eine afrikanische Jugend, die entschlossen gegen Homophobie, religiöse Dogmen und die Strenge der Eltern aufbegehrt.

Krimis von Frauen

Zum Ende der Frauenwochen, am Donnerstag, 28. März 2019, lädt die Stadtbibliothek Hall zu einer „Ladies Crime Night“ mit fünf regionalen Krimiautorinnen ein (Eintritt 8 Euro / 6 Euro).

Demokratische Kräfte stärken

Silvia Wagner, DGB-Regionssekretärin, zum Internationalen Frauentag: „Am 26. Mai wird das neue Europäische Parlament gewählt. Wir rufen alle Wahlberechtigten auf, mit ihrer Stimme die demokratischen Kräfte in Europa zu stärken. Die Europäische Union ist eine Gemeinschaft für Frieden und Wohlstand. Auch wenn manches verbesserungswürdig ist: Die EU steht für Demokratie und Solidarität, für Vielfalt und für ein partnerschaftliches Miteinander. Gleichstellung ist nicht nur eine Frage der sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung. Sie ist vor allem eine Frage der Gerechtigkeit! Wir brauchen ein soziales und gerechtes EUROPA!“. Und Wagner weiter: „aber am 26. Mai finden auch die Kommunalwahlen statt. Und der Frauenanteil in den baden-württembergischen Kommunalparlamenten liegt seit der letzten Wahl 2014 unter 24 Prozent. In Schwäbisch Hall sind von 34 Gemeinderatsmitgliedern gerade einmal zehn Frauen. Das muss sich ändern. Der Bevölkerungsanteil von Frauen beträgt 52 Prozent und dies muss sich auch in den Stadt-, Kreis- und Gemeinderäten widerspiegeln.“ Wagner fordert: „Frauen geht wählen und wählt Frauen“. Das Aktionsbündnis Frauentag lädt herzlich zu den oben genannten und den weiteren Veranstaltungen der Frauenwochen ein.

Weitere Informationen und Kontakt:

Silvia Wagner, DGB-Region Nordwürttemberg, Büro Schwäbisch Hall

E-Mail silvia.wagner@dgb.de

Telefon 0791/ 950 290

Büro Heilbronn: 07131/ 8888010

Internet: www.nordwuerttemberg.dgb.de

DGB Region Nordwürttemberg,  Gartenstraße 64,  74072 Heilbronn/Neckar

Telefon: 07131-8888010

Telefax: 07131-8888019

E-Mail: heilbronn@dgb.de

   Sende Artikel als PDF   

„NS-Belastete im Langenburger Fürstenhaus“ – Vortrag in Crailsheim

Einen Vortrag über „NS-Belastete im Langenburger Fürstenhaus“ gibt es am Mittwoch, 6. März 2019, um 19.30 Uhr im Forum in den Arkaden des Crailsheimer Rathauses. Der Vortrag ist Auftakt des Frühjahr- und Sommersemesters 2019 des Stadtarchivs Crailsheim und des Crailsheimer Historischen Vereins.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

„Geschenk Gottes für das deutsche Volk“

Der Journalist Ralf Garmatter beschäftigt sich mit dem Werdegang, den Aktivitäten und Verstrickungen von Fürst Ernst II. und Prinzessin Alexandra zu Hohenlohe-Langenburg vor und während der Zeit des Nationalsozialismus. Fürst Ernst II. (1863-1950) war Anhänger des Reichspräsidenten Hindenburg und hielt noch während der NS-Zeit persönliche Verbindungen zum früheren Kaiser Wilhelm II. In Adolf Hitler sah er ein „Geschenk Gottes“ für das deutsche Volk.

Buch „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“

Ernsts Tochter Alexandra (1901-1963) engagierte sich von der Langenburger Fürstenfamilie am stärksten in den NS-Organisationen: Von 1933 bis 1937 war sie NS-Kreisfrauenschaftsführerin im Oberamt Gerabronn, 1933 bis 1945 Leiterin der NS-Frauenschaftsgruppe Langenburg. 1937 bis 1945 übernahm sie in der Kreisfrauenschaft das Amt der Abteilungsleiterin für Schulung und Kultur. Grundlage des Vortrags sind zwei Artikel im Buch „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-Württemberg“, das 2018 erschienen ist.

Info zum Vortrag in Crailsheim:

Vortrag über „NS-Belastete im Langenburger Fürstenhaus“ am Mittwoch, 6. März 2019, 19.30 Uhr, Rathaus Crailsheim, Forum in den Arkaden, Eintritt: 5 Euro (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins sind frei.

Informationen zum Buch:

Weitere Informationen über das Buch „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-Württemberg“, Band 8, Herausgeber Wolfgang Proske, Kugelberg-Verlag Gerstetten, 2018, ISBN 978-3-945893-09-8, Preis 19,99 Euro.

Weitere Informationen im Internet:

http://www.ns-belastete.de/

http://www.kugelbergverlag.de/

   Sende Artikel als PDF   

„Kulturbahnhof Gerabronn zum Pferdemarkt-Fasching geöffnet“ – Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg lädt ein

Der Kulturbahnhof Gerabronn ist am Faschingsdienstag, 5. März 2019, ab 8.30 Uhr, den ganzen Tag zum Pferdemarkt-Fasching geöffnet. Es lädt ein der Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg.

Von Erich Wollmershäuser, Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg

Von Kutteln bis zum „Schnapszügle“

Auf der Speisekarte stehen saure Kutteln, Gulaschsuppe, mexikanischer Bohnentopf (vegetarisch), Linsen mit Spätzle und Saitenwurst sowie verschiedene Würstchen. Den ganzen Tag über gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Es besteht für also die Möglichkeit, sich auch nach dem Faschingsumzug im Bahnhof aufzuwärmen und zu stärken. Die Bahnhofsbar mit dem „Schnapszügle“ rundet das Angebot an Getränken ab.

Mit dem „Gailmarkt-Bähnle“ unterwegs

Daneben bietet sich noch eine weitere Attraktion: Mit dem „Gailmarkt-Bähnle“, das von einem Nebenbahn-Ehrenamtlichen begleitet wird, kommen die Besucher immer wieder problemlos zum Bahnhof zurück. Auch in der Hauptstraße steht wieder der „Nebenbahn-Grillwagen“ mit dem bewährten Grillteam, das beste Grillspezialitäten und Getränke für die Gäste bereithält. Ein kleines Grillteam des Fördervereins ist auch beim Schlepper-Geschicklichkeitsfahren zu finden.

Förderverein unterstützen

Wer zum Besuch in den Bahnhof und an den Verpflegungsstellen des Fördervereins kommt, unterstützt die Arbeit des Fördervereins zur Streckenreaktivierung und Erhaltung der gesamten Bahnhofsgebäude in Gerabronn. Der Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg freut sich auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.nebenbahn.info

   Sende Artikel als PDF