„Tetrafunk versagt im Praxistest“ – Eine aktuelle Dokumentation von Report München

Die Einführung des Tetrafunks ist ein einziges Desaster. Beim Großeinsatz in Gorleben versagte der Digitalfunk. Auch in U-Bahnen gibt es keine Verbindung. Dies veröffentlichte das ARD-Politmagazin Report München in der Sendung am 29. November 2010.

Gefunden von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Der Beitrag von Report München zum Tetrafunk im Internet:

http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5965618?pageId=&moduleId=431936&categoryId=&goto=&show=

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3 Gedanken zu „„Tetrafunk versagt im Praxistest“ – Eine aktuelle Dokumentation von Report München

  1. Zum Thema TETRA: Ein Skandal wird offensichtlich

    „Verkehrte Welt“, Fortsetzung. Motorola macht das große Geschäft mit veralteter, teurer und gefährlicher Technik – BürgerInnen, Polizei, Feuerwehr und Behörden müssen diese Fehlentscheidungen ausbaden mit Verstrahlung, Geld, Nerven und Gesundheit.

    Auch in Großbritannien große Probleme: Polizisten sollen lieber SMS schreiben anstatt funken: Noch mehr Kosten für das digitale Funknetz der Behörden (BOS)

    „Der Anbieter Airwave, welcher in Großbritannien für den Betrieb des dortigen Digitalfunknetzes der Behörden im TETRA-Standard verantwortlich ist, berechnet einer Meldung von netzwelt.de zufolge Grund- und Gesprächsgebühren für die Nutzung des Systems.

    Der Artikel mit dem Titel: „Sparmaßnahmen in Großbritannien: Polizisten sollen Simsen statt funken“ ist im Internet unter nachfolgendem Link abrufbar:

    http://www.netzwelt.de/news/84735-sparmassnahmen-grossbritannien-polizisten-simsen-statt-funken.html

    Wer denkt, dass das nur jenseits des Kanals ein Thema ist, der unterschätzt die explodierenden Kosten dieser Technologie in unserem Land. Immer mehr Bundesländer sprechen offen über eine Kostenumlegung auf die Nutzer(!):

    Sprich, die Kommunen sollen voraussichtlich die Kosten der Funkgespräche, welche ihre Feuerwehren verursachen, an den kommerziellen Betreiber des Deutschen Behördenfunknetzes Alcatel-Lucent Digitalfunk Betriebsgesellschaft zahlen.(!) Das gleiche gilt auch für die Funkkosten aller anderen Hilfsorganisationen, die im Moment wahrlich nicht übermäßig mit Geld gesegnet sind und entsprechend meist auf private Spenden hoffen.

    Als ein kommunales Kostenrisiko erscheint die “Aufteilung nach dem Funkaufkommen” – insbesondere bei Großeinsätzen – bzw. Schadensereignissen mit entsprechend viel Funkverkehrsaufkommen. Anders gesagt: Viel Funkverkehr = hohe Verbindungskosten für den jeweiligen BOS-Bedarfsträger bzw. die jeweils betroffene Kommune. Bei Großeinsätzen bzw. Großschadenslagen wird der anfallende BOS-Digitalfunkverkehr für die Betroffenen ein “teures Vergnügen”. Hoffentlich weigert sich nach evtl. Digitalfunkeinführung keine Feuerwehr bzw. BOS-Hilfsorganisation zum Einsatz auszurücken, weil wegen abzusehenden starken BOS-Digitalfunkverkehr das zugewiesene Finanzbudget gesprengt wird. Ein gelinde gesagt befremdliches Vorgehen gegenüber einem sicherheitsrelevanten Funkdienst. Schon deshalb erscheint der BOS-Digitalfunk und dessen bundesweite Einführung höchst zweifelhaft. Der bisherige Analogfunk ist erstens nicht mit derartigen Folgekosten verbunden, und zweitens reichweitenstärker und betriebssicherer als der Digitalfunk.

    http://www.netzwelt.de/news/84735-sparmassnahmen-grossbritannien-polizisten-simsen-statt-funken.html

    http://ul-we.de/noch-mehr-kosten-fuer-tetra/

    Auch der Landkreis Deggendorf leistet Widerstand gegen TETRA:

    http://www.youtube.com/watch?v=MA6S1RkRtTI

    Weitere Meldungen zum Digitalfunknetz der Behörden (BOS) im TETRA-Standard unter http://ul-we.de/category/faq/tetra/

    Zum Thema Mikrowellen-Mobilfunk-Katastrophe:

    Der Motorola-Insider Robert C. Kane berichtet in seinem Buch über hunderte von Studien über die gesundheitlichen Folgen von Mikrowellen- und Mobilfunkstrahlung, namentlich DNA-Schäden, Chromosomenschäden, Gewebeschäden, Grauer Star, Tumorbildung, Gedächtnisverlust, Abnahme der motorischen Fähigkeiten, usw….“

    „Fast jede zweite Frau und jeder dritte Mann muss damit rechnen, im Laufe des Lebens dement zu werden.“

    http://tinyurl.com/28tbp7y

    „In 20 Jahren sind wir ein Volk von Demenz-Kranken.“ (Dr. Brigitte Lange, Physikerin, Heidelberg beim Montagsforum in Erlenbach) Die Wissenschaftlerin, die in der Hirnwellenforschung tätig ist, gab zu bedenken, dass selbst die Strahlung eines Handys im Stand-by-Modus die Blut-Hirn-Schranke öffnet, die normalerweise geschlossen ist und Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson verhindert. Ihr Fazit: „Möglichst auf das Handy verzichten.“

    „Obwohl die Mobilfunkbetreiber es vehement bestreiten, gibt es seit einigen Jahren zahlreiche Studien, die gravierende Gefahren für unsere Gesundheit und die Gesundheit und Lebensqualität unserer Kinder bedeuten. Die Ergebnisse einiger Studien müssten eigentlich zur sofortigen Abschaltung vieler Sendemasten führen, in jedem Fall zu einer drastischen Senkung der Grenzwerte. Leider sind die Mobilfunkbetreiber weder dumm, noch haben sie in diesem Punkt Moral. Denn sie finanzieren einfach einige Studien selbst, die oft aufgrund ihrer Methodik unzulässlich wären, die aber dann natürlich zu deren Gunsten ausgehen. Und diese – man wundert sich – kommen auf wundersame Weise an die Öffentlichkeit und werden von den Medien gesendet…

    Nichtsdestotrotz gibt es hunderte Studien, die Gefahren und schwerwiegende Schäden durch Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlung eindeutig beweisen.

    Zunächst hier ein paar Aussagen von Experten, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigt haben und es wissen müssen:

    „Nachdem ich verschiedene Studien gelesen habe, habe ich für mich beschlossen, mich den Feldern von Mobiltelefonen maximal 5 Minuten pro Jahr auszusetzen. In anderen Worten, ich vermeide jeden Kontakt mit ihnen.“ (Dr. Joseph Mercola, Umweltmediziner, Osteopath, Ausbildung in konventioneller und Naturmedizin).

    „Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine produziert werden.“ (Prof. Hans-Albert Kolb vom Institut für Biophysik der Universität Hannover nach Auswertung erster Ergebnisse eines EU-Projekts zur Untersuchung der Wirkung elektromagnetischer und magnetischer Felder und Hochfrequenzwellen auf die Genstruktur des Menschen).

    „Eltern sollten ihre Kinder von Handys fernhalten.“ (Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz).

    „Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunkanlage befindet.“ (Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt, Forscher im Telekom-Auftrag)

    „Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen sein.“ (Bundespostminister Wolfgang Boetsch).

    „Wir stellen uns auf Schadenersatzansprüche ein. Sollte die Gefahr durch Mobilfunkstrahlung nachgewiesen werden, dann wäre dies das größte Schadenspotential, welches die Versicherungswirtschaft jemals zu bewältigen hatte.“ (Julius von Rotenhahn, Frankona-Versicherung).

    „Periodisch gepulste Mikrowellen der Intensität eines üblichen Mobilfunktelefonates beeinflussen die bioelektrische Gehirnaktivität.“ (Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin, 1998)

    „Veränderungen im EEG traten nach 15 Min. Handy-Einschaltzeit auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der REM-Phase.“ (Prof. Dr. Alexander Borbely, Institut für Toxikologie, Uni Zürich).

    „Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, die Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine große Zahl von Hinweisen auf Langzeitwirkungen, z.B. Kinderleukämie, Gehirntumore und Brustkrebs, weit unterhalb dieser Grenzwerte.“ (Das NRW-Umweltministerium auf die Anfrage eines Düsseldorfer Bürgers zur Verordnung).

    „Verordnung und Standortbescheinigung bieten keinen Schutz. Die Behauptung einer Schutzwirkung durch die Behörden ist als wissenschaftliche Falschinformation anzusehen. Dies entspricht rechtlich allen Merkmalen des Betrugs und schließt grob fahrlässige bis absichtliche Gefährdung und Körperverletzung ein.“ (Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger, RWTH Aachen).
    „Keine Normungsbehörde hat Grenzwerte mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem möglichen Krebsrisiko, zu schützen.“ (WHO zum Thema Elektrosmog-Verordnung).

    „Der Mensch reagiert bereits auf kleinste Hochfrequenzreize ab der Stärke von 0,1 Mikrowatt/m2. Hier ist schon die veränderte Kalziumabgabe menschlicher Hirnzellen feststellbar. In der Gentechnik werden Mikrowellen geringer Intensität eingesetzt, um Zellen zu verändern.“ (Dr.-Ing. Georg Bahmeier, Bundeswehruniversität).

    „Zur Unterstützung der Tatsache gesundheitsschädlicher Auswirkungen von Mikrowellen, wie sie heute beim Mobilfunk benutzt werden, sollten wir uns an folgendes erinnern: Während des kalten Krieges war die Mikrowellenbestrahlung der westlichen Botschaften, die durch die Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchgeführt wurde, Gesundheitsschäden zu verursachen, erfolgreich. Die Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und einer Basisstation.“ (Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University Warwick).

    „Bemerkenswert ist die Trägheit, mit der Mediziner und Wissenschaftler ein Interesse für diese Thematik entwickeln. Hier droht eine der größten Gefahren für die Gesundheit und für das gesamte Wohlergehen der heutigen Welt.“ (Prof. Dr. Andrew Weil, Mediziner und Pharmakologe, Harvard Universität).

    „Ein Wirtschaftsunternehmen kann keine Moral haben.“ (Telekom-Sprecher Dr. Volker Bökelmann auf der Bürgerversammlung in Lohre).

    „Blätter und Nadeln sind ideale Mikrowellenantennen. Zwischen Waldsterben und hochfrequenter Strahlung besteht ein eindeutiger Zusammenhang.“ (Dr.-Ing. Wolfgang Volkrodt, ehem. Siemens-Manager).

    „In 20 Jahren sind wir ein Volk von Demenz-Kranken.“
    (Dr. Brigitte Lange, Physikerin, Heidelberg beim Montagsforum in Erlenbach) Die Wissenschaftlerin, die in der Hirnwellenforschung tätig ist, gab zu bedenken, dass selbst die Strahlung eines Handys im Stand-by-Modus die Blut-Hirn-Schranke öffnet, die normalerweise geschlossen ist und Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson verhindert. Ihr Fazit: „Möglichst auf das Handy verzichten.“

    http://www.theta-reiki.de/infothek/newsletter-archiv/strahlung—teil-1.html

    Viele BürgerInnen des Landkreises haben ehrenamtlich auf die dramatische und gefährliche Situation hingewiesen, manche über ein Jahrzehnt lang. Hierfür wurden sie (nur 1 Beispiel) anlässlich der Kreistagssitzung am 23. 11. 2010 in Michelbach/Bilz von einem „Kreisrat“ mit Fäkalsprache bedacht und von anderen Personen respektlos behandelt. Manche Abgeordnete wissen offenbar nicht um den Wert von BürgerInnen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.

  2. Gibt es Informationen über den Stand der Dinge in Kirchberg?
    Wurde der Sender in Betrieb genommen?
    Wurden Messungen vorgenommen um Vergleichswerte zu haben wenn der Sender in Betrieb ist?
    Gibt es aktuelle Stellungnahmen/Entscheidungen seitens des Gemeinderates?

  3. Sehr geehrter Querleser,
    nach meinen Informationen wurde der Sendemast derzeit noch nicht in Betrieb genommen. Der Kirchberger Gemeinderat hat meines Wissens die Stadtverwaltung um weitere Informationen gebeten.

    Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

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