Lesermeinung: „Wahlkampfhilfe“ für Freisleben durch Innenministerium und Hohenloher Tagblatt

„Ist das nicht eine schöne Wahlkampfhilfe von IM (Innenministerium) und HT (Hohenloher Tagblatt)?“, schreibt uns ein Leser als Kommentar zu einem Artikel in der heutigen Ausgabe des Hohenloher Tagblatts (Samstag, 31. Oktober 2009). „Da wird der Kandidat doch so richtig schön in den Sattel gehoben, und das auch noch zum rechten Zeitpunkt“, meint der Leser weiter.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Warum will ein hoch dekorierter Polizist unbedingt OB werden?

In dem HT-Artikel geht es um die Beförderung des Schwäbisch Haller Polizeidirektors Günther Freisleben (CDU) zum Leitenden Polizeidirektor. Fragt sich nur, warum ein so hoch dekorierter Polizist, der über 30 Jahre lang nichts anderes als Dienst bei der Polizei im weitesten Sinn geschoben hat und dort Karriere machte, unbedingt Oberbürgermeister von Crailsheim werden will? Auch nach der gestrigen Kandidatenvorstellung im Crailsheimer Hangar waren die Wählerinnen und Wähler in diesem Punkt nicht schlauer geworden.

Der HT-Artikel zur Beförderung Freislebens zum Nachlesen im Internet:
http://www.suedwest-aktiv.de/region/hohenlohertagblatt/crailsheim/4700677/artikel.php?SWAID=3def6e95d7baca956f96ee642e44ce63

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31 Gedanken zu „Lesermeinung: „Wahlkampfhilfe“ für Freisleben durch Innenministerium und Hohenloher Tagblatt

  1. Freisleben versucht über das Rathaus oder um das Rathaus in den LANDTAG zu kommen.

    Er ist somit als Kommunalpolitker nicht die erste Wahl da er fachlich keinerlei Visionen und Ziele hat .

    Was ich bei Politikern und bei der Polizeigewerkschaft etc. vermisse ist die fehlende Bereitschaft Möglichkeiten zu schaffen einem Bürger mit 40 oder 50 Jahren in den Polizeidienst einzutreten.

    Somit ist der Polizeiapparat zu einer autarken Organisation (manche sagen auch Staat im Staate) mutiert die den Polizisten alle beruflichen Möglichkeiten gibt aber andersherum keine
    externe Bewerber mit 40 oder 50 Jahren aufnimmt. Obwohl dies gerade für den Polizeiapparat dringend notwendig wäre.

  2. Herr Freisleben meinte wir sollen uns bei unserer Entscheidung doch einfach vortellen er wäre kein Polizist, sondern z.B. ein Staatssekretär o.ä.

    Bei aller Vorstellungskraft die ich habe, kann ich mir Herrn Freisleben als Pfarrer, Lehrer, Metzger oder was auch immer vorstellen, er bleibt doch der Mensch der er ist. Sein „Problem“ ist nicht sein Beruf, sondern er selbst.

    Für mich hat er sein wahres Gesicht bereits in den ersten Sekunden seiner Vorstellungsrede am Freitag im Hangar klar gezeigt.

    „Ich bin froh, dass ich noch frei sprechen kann und nicht alles ablesen muss ……….“

    Wer so mit seinen Gegenkanditaten umgeht hat für mich klare defizite im menschlichen Umgang miteinander. Hier lässt sich nichts gutes erahnen für seine vielleicht zukünftigen „Untergebenen“ bzw. Mitarbeiter.

  3. Hallo,
    bei mir war heute ein Staubsaugervertreter, der konnte sowas von frei sprechen, ganz ohne Zettel.
    Ich habe ihm trotzdem nichts abgekauft.
    Gruß

    vonhohenlohe

  4. Geschenkt lieber Freidenker, wir lassen den Artikel über die Beförderung als neutrale Berichterstattung laufen. Dennoch betreibt das HT aktive Wahlkampfhilfe für den Kandidaten Freisleben. Wie sonst ist zu erklären, dass vor! der Bewerbung des Kandidaten eine Ankündigung im ungefähren Wortlaut „Am nächsten Montag reicht der beste aller denkbaren Kandidaten… Freisleben seine Unterlagen ein“. Dieser Sermon ging über eine komplette halbe Seite des Monopolblattes. Dass auch andere Kandidaten ihre Unterlagen einreichten bzw. eingereicht hatten war dem HT eine briefmarkengrosse Notiz wert, beim Kandidaten Michel mit dem Beifügen, dass er ja schon zwei Bewerbungen in anderen Städten hatte, warum Crailsheim ihn also brauche sollte (letzter Halbsatz war ungeschrieben). Wie sonst ist es zu erklären, dass das 10-Punkte-Programm der Allgemeinplätze als großer Wurf der Stadtentwicklung gefeiert wird.
    Unverständlich ist mir hier auch, dass weder HT noch Herr Freisleben aus eigenem Antrieb die freundschaftlichen Befangenheiten der Chefredaktion mit dem Kandidaten offen legen. Eine objektive Berichterstattung setzt voraus, dass solches zumindest offenbart wird, ehrenwerter und eigentlich selbstverständlich wäre eine Selbstbeschränkung der Redaktion bzw. ein Hinwirken das Kandidaten auf eine neutrale Berichterstattung. Kurzum die Befangenheit und Protektion des Kandidaten Freisleben von Seiten des Hohenloher Tagblattes kann niemand ernsthaft bestreiten.

    Sodann möchte ich mich dem Thema das Herrn Stuiber annehmen. Ein erklärendes Wort des Kandidaten Freisleben würde ihm hier gut zu Gesicht stehen. Ich bin mir keinesfalls sicher, ob Herr Stuiber die beamtenrechtliche Nebentätigkeitsgenehmigung wirklich eingeholt hat. Manchmal wird eben auch nach dem Motto verfahren, dass man schlafende Hunde nicht wecken sollte. Die Erteilung einer solchen Genehmigung, insbesondere im Hinblick auf ein so medial präsentes und kontroverses Thema, wie es nunmal eine Wahl ist, ist nämlich keineswegs sicher. Sollte dies der Fall sein und die Genehmigung nicht eingeholt worden sein, möchte ich nicht in der Haut des Herrn Stuiber stecken, dann wird man bei entsprechender kritischer Öffentlichkeit die Kleinen (Stuiber) hängen und die Grossen (Freisleben) laufen lassen. Nachdem Herr Freisleben der Dienstvorgesetzte ist und die Nebentätigkeitsgenehmigung auf dem Dienstweg einzuholen ist, also über seinen Schreibtisch, ist er sehr wohl orientiert, ob diese nachgesucht und erteilt wurde. Das alles sollte der selbst erklärte Verwaltungsfachmann Freisleben aber auch wissen und folglich auch die Unklarheiten beseitigen können.

    Aufklärung täte also schon in jeder denkbaren Richtung Not. So lange Herr Freisleben hier Aufklärungen verweigert, muss er sich den Verdacht der Günstlingswirtschaft und des Filzes gefallen lassen. Was soll ich aber von einem Kandidaten halten, der schon vor der Wahl derartigen Verdächtigungen ausgesetzt ist und diese nicht beseitigen kann oder will….

  5. Es ist ja offensichtlich, dass sich hohenlohe-ungefiltert auf den Kandidaten Freisleben eingeschossen hat und nur alles Erdenkliche hier propagiert, nur um den Kandidaten in ein entsprechendes Licht zu rücken – dies zur neutralen Pressearbeit, die übrigends hier vom Hohenloher Tagblatt eingefordert wird. Über keinen anderen Kandidaten wird in diesem Medium so viel diskutiert wie über H. Freisleben.
    Weiter werden hier nur Annahmen bezüglich einer Nebentätigkeitsgenehmigung des H. Stuiber geäußert. Solange evtl. Misstände hier nicht zweifelsfrei nachgewiesen sind, sollte man Spekulationen hierüber m.E. vermeiden. Wichtig ist doch, welche Programmatik jeder einzelne Kandidat für die Zukunft der Stadt Crailsheim vorweisen kann und welche Vorstellungen er zur Verwirklichungen seiner Ziele hat. Hierüber sollte man sprechen, darum geht es doch bei der Entscheidung über den geeignetsten Kandidaten – persönliche Abneigungen und diesbezügliche Spekulationen über diese Person (auch aus deren Umfeld) halte ich deshalb für unangebracht.

  6. Sehr geehrter Loisl,
    es hat sich niemand auf Günther Freisleben eingeschossen. Es hat aber keiner der anderen OB-Kandidaten derartige Äußerungen gemacht wie Günther Freisleben und es hat auch keiner den Pressesprecher seiner Behörde als privaten Wahlkampfmanager eingesetzt – soviel zur Faktenlage. Dass sich die Herren Freisleben und Stuiber nicht äußern und auch die angefragten Behörden, die presserechtlich sogar zur Auskunft verpflichtet sind, nicht zur Aufklärung beitragen, kann sicher nicht Hohenlohe-ungefiltert angelastet werden. Die Bringschuld liegt bei den Herren Freisleben und Stuiber sowie vor allem bei den zuständigen Behörden. Freisleben und Stuiber sollten und die Behörden müssen die Fakten zur Aufklärung liefern. Hohenlohe-ungefiltert wird nicht locker lassen, bis die Behörden ihrer Verpflichtung nachkommen.

    Es geht in der Kommunalpolitik nicht nur um die Programmatik – wie Sie schreiben. Es geht vor allem auch um die handelnden Personen. Was nutzt das beste Programm, wenn nicht der Mensch dazu da ist, der es in die Tat umsetzt. Ehrlichkeit, Transparenz und Offenheit im persönlichen und beruflichen Handeln gehören unabdingbar zu einem Menschen, der sich für eine leitende Position bewirbt. Und da offenbart Günther Freisleben – entgegen seinen öffentlichen Beteuerungen in Wahlkampfveranstaltungen – bisher ein deutliches Defizit. Die von ihm geforderte Transparenz im Verwaltungshandeln und vor allem das immer wieder von ihm bemühte „Alle Fakten auf den Tisch“ sind bislang nichts anderes als Lippenbekenntnisse geblieben. Der OB-Bewerber Günther Freisleben muss jetzt „alle Fakten auf den Tisch“ legen, meint Ralf Garmatter, Redaktion Hohenlohe-ungefiltert

  7. Zu den ganzen Kommentaren möchte ich anmerken,
    dass ich mir eine fruchtbare Zusammenarbeit
    von einem OB Freisleben mit seinen Mitarbeitern
    und Stadträten absolut nicht vorstellen kann –
    und das ist ja wohl das Maßgebliche, auf das
    es ankommt. Zu diesem Ergebnis bin ich nach
    dem Besuch der beiden Vorstellungsrunden, also
    in der Hirtenwiesenhalle und im Hangar gekommen.
    Was mich auch sehr stört ist, dass er immer
    wieder betont, wohl gemerkt, wie „merkwürdig“
    er sich ausdrückt: Er habe „Bildung studiert“!
    Ich muss nur immer wieder bemerken, dass dieser
    Kandidat mit Sicherheit ein „Käpsele“ auf seinem
    Gebiet ist und deshalb sehr gut in SHA aufgehoben,
    aber wahrscheinlich nicht im Cr-Rathaus. Das sollten
    sich die Wähler, die sich womöglich schon sicher sind,
    wen sie wählen, noch einmal ganz genau überlegen.

  8. Ich frage mich hier schon seit geraumer Weile, warum Freisleben so in die Schusslinie geraten ist.
    Weil er von der CDU und nicht von der SPD kommt, sprich das falsche Parteibuch für Hohenlohe-ungefiltert hat?
    MUSS er oder Stuiber die Fragen von einer ihm nicht gewogenen „Presse“ beantworten, sich rechtfertigen? Nein!

    Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass hier einige Rathausmitarbeiter kräftig mitmischen? Haben sie Angst, einen Chef zu bekommen, der ihnen auf die Finger schaut? Ich bin davon überzeugt, dass Freisleben Mitarbeiter zwar fordert, aber auch fördert, wenn sie ihrer Arbeit ernsthaft nachgehen.

    Warum werden hier die Stadträte wie unmündige Kinder dargestellt? Es sind alles erwachsene Menschen, die weder einfach alles abnicken noch eine fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt scheuen. Der OB kann in Crailsheim nichts allein bewerkstelligen, er braucht den Stadtrat dazu.

    Ich wünsche mir für Crailsheim einen OB, der nicht nach seinem Parteibuch gewählt wird, sondern auf Grund seiner Fähigkeit eine Stadt wie Crailsheim, zusammen mit dem Stadtrat, sicher durch alle Höhen und Tiefen zu leiten.
    Und hier kommt für mich nur Freisleben in Betracht!

  9. Sehr geehrte/r c. mayer,
    mich nervt es zwar, hier beim Thema Günther Freisleben meist auf anonyme Kommentatoren antworten zu müssen. Wenn jemand so entzückt vom Kandidaten Freisleben ist, sollte er/sie doch auch öffentlich dazu stehen können. Mir drängt sich zudem der Verdacht auf, dass der Kommentator/die Kommentarorin c. mayer identisch ist mit dem Kommentator Loisl. Deshalb hier eine ähnliche Antwort wie für Loisl.
    Es hat sich niemand auf Günther Freisleben eingeschossen. Kein Mensch stellt in Hohenlohe-ungefiltert Stadträte wie unmündige Kinder dar. Wer Kritiker als unmündige Menschen behandelt, ist vielmehr der OB-Kandidat Freisleben, wie Hohenlohe-ungefiltert am Sonntag bei Freislebens Wahlveranstaltung in Goldbach erleben konnte.

    Freisleben ist bei Hohenlohe-ungefiltert zunächst vor allem deshalb in die Kritik geraten, weil er bei der Kandidatenvorstellung in der Hirtenwiesenhalle vollmundige Äußerungen bezüglich der NPD gemacht hat („In Fichtenberg haben wir (die Polizei) mit der NPD aufgeräumt“) und bis heute nicht gesagt hat, was da passiert ist und was die Polizei gemacht hat. Außerdem tauchte in der Hirtenwiesenhalle Hans Ulrich Stuiber als Wahlkampfmanager Freislebens auf, der im Hauptberuf Pressesprecher der Polizeidirektion Schwäbisch Hall ist – also ein direkter Untergebener und enger Polizei-Mitarbeiter Freislebens in der Polizeidirektion Schwäbisch Hall. Da Freisleben dann auch noch im Wahlkampfprospekt mit Polizeiuniform posiert, drängt sich geradezu die Frage auf, ob da nicht ein oder zwei Herren kräftig Beruf und Privatleben vermischen.

    Dass sich die Herren Freisleben und Stuiber als Privatpersonen nicht äußern, ist ihr gutes Recht. Dass aber auch die angefragten Behörden, die presserechtlich zur Auskunft verpflichtet sind, mauern, ist schon bemerkenswert. Dass diese Behörden nicht zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen, kann sicher nicht Hohenlohe-ungefiltert angelastet werden. Die Bringschuld liegt dann schon auch bei den Herren Freisleben und Stuiber – neben den auskunftspflichtigen Behörden. Freisleben und Stuiber sollten und die Behörden müssen die Fakten zur Aufklärung liefern. Hohenlohe-ungefiltert wird nicht locker lassen, bis die Behörden ihrer Verpflichtung nachkommen.
    Eines jedenfalls ist sicher: Es ist nicht gut für Crailsheim, wenn ein künftiger Oberbürgermeister bei strittigen Fragen so lange rumeiert wie hier Günther Freisleben und sein Wahlkampfteam. Da wird nämlich nichts weggeschafft, sondern nur liegen gelassen.

    Wie kommen Sie darauf, dass „Freisleben Mitarbeiter zwar fordert, aber auch fördert, wenn sie ihrer Arbeit ernsthaft nachgehen“ – wie Sie in Ihrem Kommentar schreiben? Sind Sie Mitarbeiter Freislebens oder sein Vorgesetzter, kennen Sie ihn privat so genau, sind Sie möglicherweise sogar seine Frau oder woher nehmen Sie Ihre Gewissheit?

    Sie können versichert sein, dass der Autor des Artikels kein SPD-Parteibuch hat (auch kein Grünes oder einer sonstigen Partei) und auch keines anstrebt. Es ist nur so, dass der Autor bei den bisherigen Wahlkampfveranstaltungen den Eindruck hatte, dass Wilfried Kraft (Grüne) und Rudolf Michl (SPD) einen ebenso kompetenten Eindruck wie Freisleben machten und dabei weitaus sympathischer wirkten als der verbissen und überehrgeizig erscheinende Günther Freisleben (CDU). Der Mann erinnert nicht nur mich an einen Kompaniechef einer Bundeswehr-Kampfeinheit, der meint, eine aus dem Ruder gelaufene Truppe durch strammes Auftreten wieder auf Linie trimmen zu müssen. Ich denke nicht, dass die Stadt Crailsheim einen Kompaniechef braucht, der es gewohnt ist nach dem Prinzip Befehl und Gehorsam zu arbeiten.

    Außerdem: Was würde das beste Programm nützen, wenn nicht der Mensch dazu da ist, der es in die Tat umsetzt – ehrlich, transparent und offen. Das gehört unabdingbar zu einem Menschen, der sich für eine leitende Position bewirbt. Und da offenbart Günther Freisleben – entgegen seinen öffentlichen Beteuerungen in Wahlkampfveranstaltungen – bisher ein deutliches Defizit. Die von ihm geforderte Transparenz im Verwaltungshandeln und vor allem das immer wieder von ihm bemühte “Alle Fakten auf den Tisch” sind bislang nichts anderes als Lippenbekenntnisse geblieben. Der OB-Bewerber Günther Freisleben sollte jetzt “alle Fakten auf den Tisch” legen, wenn er glaubwürdig sein will, meint Ralf Garmatter, Redaktion Hohenlohe-ungefiltert

  10. Könnte das Hauptproblem darin liegen, daß das Wahlkampfteam von Freisleben das Medium Holufi gar nicht als Medium erkennt (oder, wenn man es negativer ausdrücken möchte – anerekennt) sondern nur die „klassischen“ Medien (bzw. wenn man usw, „DAS“ klassische MediUM) bedient?

  11. Bravo, Herr Garmatter, besser kann man es nicht sagen. Im übrigen, falls Herr Stuiber aus dem Wahlkampffonds des Herrn Freisleben etwas vergütet bekommt – ein kleiner Wink an das Wohnsitzfinanzamt wirkt da wunder.

  12. Sehr geehrte Herren „Peter“ und Garmatter,

    nur zur Klarstellung. Ich bin weder Herr Stuiber noch Herr/Frau c.mayer.

  13. Lieber, lieber Loisl,
    so sag uns doch bitte, bitte, wer du bist…das ist ja mal was Spannendes – fast wie im Kasperltheater.

    Lesbar genervt

    Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

  14. Lieber Herr Garmatter,
    wie kommt es, dass Sie über alles so genau Bescheid wissen, anderen ihre Meinungen und Eindrücke aber nicht zugestehen (…“Sind Sie Mitarbeiter Freislebens oder sein Vorgesetzter, kennen Sie ihn privat so genau, sind Sie möglicherweise sogar seine Frau oder woher nehmen Sie Ihre Gewissheit?…“) Stellt sich mir dann doch die Frage, ob Sie entweder nicht in der Lage sind, konstruktiv zu diskutieren – welchen Zweck ich hierin mitunter sehe, oder aber Sie sind nicht derjeninge, für den Sie sich ausgeben – wenn Sie über alles sooo genau im Bilde sind….!
    MFG

  15. Es ist wirklich schön wie man sich mit der Redaktion hier anlegt

    aber Polizei im Rathaus will eigentlich keiner

    das wird irgendwann zuviel

  16. Das schlimme an der Polizei ist der
    „barrasmäßige ´´Habitus
    Sowie eine eingebaute Vorfahrt oder eingebaute Rechthaberei

    Paradoxerweise müssen diese
    „ Edlen Bullenpelze ´´wie antoculos sie nennt aber keinen Wehrdienst bzw. Ersatzdienst leisten

  17. Sehr geehrter Herr Garmatter,

    wieso fühlen Sie sich auf den Schlips getreten?
    Ich habe nicht von „Hohenlohe-ungefiltert“ als Redaktion gesprochen, als ich den Begriff „Schusslinie“ ins Spiel gebracht habe, sondern habe das Forum als solches gemeint bzw. die Schreiber darin.
    Dass die Redaktion nicht gerade CDU-freundlich gesinnt ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Und wenn die Behörden Ihre Fragen nicht oder nur unzureichend beantworten, so ist das doch kein Problem von Freisleben.

    Was anonyme Schreiberlinge im Forum anbelangt, finde ich es allerdings die Höhe, dass Sie gerade mich angreifen. Was ist mit all den anderen? Hier schreibt kaum einer mit seinem vollen Namen. Man bedient sich irgend eines Pseudonyms oder auch mehrerer.
    Wenn es aber dienlich ist: Christa Mayer

    Natürlich werden die Stadträte wie unmündige Kinder dargestellt, wenn man die ganzen Beiträge liest. Es hinterlässt beim Leser den Eindruck, dass Freisleben diese bestimmt mit eiserner Hand im Griff haben würde und seine Mitarbeiter unter der Knute. Auch hier habe ich wiederum nicht die Redaktion gemeint!

    Wie an anderer Stelle schon geschrieben, bin ich weder verwandt oder verschwägert mit Freisleben, noch sein Vorgesetzter oder Mitarbeiter, nicht einmal seine Frau.
    Sie, sehr geehrter Herr Garmatter, favorisieren Kraft oder Michl, ich bin eben anderer Meinung. Auch dies ist mein gutes Recht oder Sie dürften als Moderator nur Pro-Beiträge für diese beiden Kandidaten zulassen.

    Und noch zu guter Letzt:
    Auch ich würde auf Ihren Fragenkatalog nicht antworten, weder als Freisleben, noch als Stuiber. Ich halte Hohenlohe-ungefiltert (die Redaktion) nicht für die richtige Plattform dazu.

  18. Sehr geehrter Herr Garmatter,

    wie auch viele andere Kommentatoren in Ihrer „Online-Zeitung“, mache auch ich von meinem Recht Gebrauch, für meine Kommentare ein Pseudonym zu verwenden. Sollten Sie deshalb von meinen Äußerungen genervt sein, so bleibt es selbstverständlich Ihnen überlassen, diese zu lesen, bzw. darauf zu reagieren.

    Weiter darf ich Ihnen mitteilen, dass ich weder ein Gegner noch ein Befürworter des OB-Kandidaten H. Freisleben bin – auch wenn bei Ihnen dieser Eindruck wohl offensichtlich entstanden ist. Unbestritten haben auch einige andere Mitbewerber die nötige Persönlichkeit und Qualifikation für das OB-Amt in Crailsheim.

    Was mir jedoch aufgefallen ist, ist die Art und Weise, wie der OB-Kandidat H. Freisleben bei hohenlohe-ungefiltert systematisch als unglaubwürdiger und somit als inkompetenter Kandidat dargestellt wird.
    Dem neutralen Betrachter – und als so einen möchte auch ich micht bezeichnen – drängt sich hier unweigerlich der Eindruck auf, dass speziell bei dem Kandidaten H. Freisleben auf Seiten von hohenlohe-ungefiltert ein hohes Maß an Recherchearbeit investiert wird und jede auch nur kleinste Äußerung des Kandidaten entsprechend journalistische Tätigkeit bei hohenlohe-ungefiltert nach sich zieht.
    Dies liegt beim Lesen der entsprechenden Kommentare m.E. nicht allein an den Äußerungen des H. Freisleben, sondern wohl offensichtlich an seiner Person selbst, mit dieser der eine oder andere bei hohenlohe-ungefiltert wohl in der Vergangenheit schon „aneinander geraten“ ist. Auch hier wäre es für die Leser interessant, ob dies so ist oder nicht (Ehrlichkeit, Transparenz etc.). So, Herr Garmatter, wie Sie Herrn Freisleben beschreiben, kennen Sie ihn wohl offensichtlich besser als viele andere Kommentatoren hier.

    Wenn Herr Freisleben Ihrem „Blatt“ keine Auskünfte bezüglich „Nazis“ und „Fichtenberg“ erteilt, so hat er hierfür sicherlich seine Gründe, zumal er vermutlich bei solchen Auskünften Einblicke in die polizeilichen Ermittlungstätigkeiten und -taktiken geben müsste, die – und hierfür haben Sie sicherlich Verständnis – aus guten Gründen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Gleiches dürfte auch für die zuständige Staatsanwaltschaft, die Polizeidirektion Schwäbisch Hall und das Innenministerium gelten. Dies hat mit Ehrlichkeit, Transparenz und Offenheit hier nichts mehr zu tun.

    Dass Herr Freisleben auf seiner OB-Website zum Teil in Uniform zu sehen ist, lässt sicherlich den Eindruck der Vermischung von dienstlichem und privatem (hier OB-Kandidatur) Tun erwecken. Jedoch zeigt dies, dass er entsprechende Verbindungen auch in die Politik hat (bspw. Bild mit Innenminister BW Heribert Rech). Solche Kontakte sind für einen OB und einer Stadt wie Crailsheim unbestritten von Vorteil – zumal auch andere Bewerber, aufgrund ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn, sicherlich über solche Kontakte verfügen.
    Ich kann mir beileibe nicht vorstellen (dies ist jedoch nur eine Vermutung), dass H. Freisleben vor der Veröffentlichung dieser Bilder auf seiner Web-Site nicht die Rechtmäßigkeit – auch dienstrechtlich – überprüft hat. Gleiches gilt auch für die Tatsache, dass H. Stuiber im Wahlkampfteam des OB-Kandidaten Freisleben tätig ist. Bei eventuellen Misständen hätte sicherlich die zuständige Aufsichtsbehörde entsprechend reagiert. Da diese offensichtlich ausgeblieben ist, liegt offenbar auch kein entsprechender Verstoß vor, für diesen sich H. Freisleben oder eine ihm übergeordnete Behörde rechtfertigen müsste.

    Was hohenlohe-ungefiltert jedoch durch die journalistische Arbeit bezüglich des OB-Kandidaten H.Freisleben geschafft hat ist, dass man über diesen Bewerber mehr geschrieben und diskutiert hat, als über all die anderen Mitbewerber und der Name „Freisleben“ bei den Lesern präsenter ist als je zuvor.

    Mit freundlichen Grüssen

    Loisl (auch wenn es den einen oder anderen nervt)

  19. Ganz genau Herr Garmatter, „Kompaniechef einer Bundeswehr-Kampfeinheit“,
    das ist das was mir schon lange im Kopf herumgeht, da wäre dieser
    Kandidat an der richtigen Stelle oder aber auch bei der Polizei, wo er
    richtig eingesetzt ist: Da kann er zeigen, was er schon „alles gelernt und
    studiert hat“. Nein, da beißt die Maus keinen Faden ab: Bei beiden großen
    Kandidatenvorstellungen machte er nun mal diesen Eindruck und keiner möge
    glauben, dass das „später besser werde“ – im Gegenteil, wenn er erst mal
    „an der Macht ist“. Wenn man schon die Reden seiner potentiellen Wähler bzw.
    Sympathisanten und Parteigenossen hört, nämlich, dass „der Freisleben schon aufräumen wird im Rathaus“, dann weiß man doch, was erwartet wird und wie er auch dort eingeschätzt wird. Mal sehen – warten wir es ab. Wenn dies denn vom Großteil der Wähler gewünscht wird, dann soll es so kommen. Ob es gut ist, bezweifle ich immer noch. Wie gesagt, bei der Polizei oder Bundeswehr ok, aber die Kommune ist etwas anderes.

  20. Irgendwie scheinen Loisl und Frau Mayer – wenn sie es denn ist, denn Anonymität kann auch mit der Angabe eines dann eben falschen Namens verbunden werden – Demokratie, Rechtsstaat und Pressefreiheit nicht so recht begriffen zu haben. Dazu ein paar Zitate und meine Auffassung dazu:

    „MUSS er oder Stuiber die Fragen von einer ihm nicht gewogenen “Presse” beantworten, sich rechtfertigen? Nein!“ – Doch! Eindeutig muß er das. Da er sonst sich dem Verdacht aussetzt, die Pressefreiheit nicht ernst zu nehmen. Außerdem macht er sich noch der Protektion für den Meinungsmonopolisten HT, der ja auch ein bedeutendes Wirtschaftsunternehmen der Region ist, verdächtig. Daß dies ein politisches, moralisches und kein rechtliches Müssen ist, steht auf einem andern Blatt und weiß außerdem sowieso jeder.

    „Auch ich würde auf Ihren Fragenkatalog nicht antworten, weder als Freisleben, noch als Stuiber. Ich halte Hohenlohe-ungefiltert (die Redaktion) nicht für die richtige Plattform dazu.“ Das zeigt ein zweifelhaftes Rechtsstaats- und Demokratieverständnis. Demokratie und Rechtsstaat aber sind ohne eine freie Presse undenkbar. Demokratie bedeutet nicht nur Macht auf Zeit, sondern auch Volksherrschaft (griech.: demos, das Volk – kratein, herrschen). Dies bedeutet im Kern direkte Demokratie. Da die sich aber aus vielerlei hier nicht zu erörternden Gründen als unpraktikabel erwiesen hat, wird die Beteiligungsfunktion der Bevölkerung zwischen den Wahlen, also während der – in Baden-Württemberg mit acht Jahren übrigens sehr langen – Amtsperioden von der Presse und anderen Medien wahrgenommen. Da Demokratie und Rechtsstaat aber sehr eng korrelieren, ist ohne eine freie Presse weder das eine noch das andere – auf Dauer jedenfalls – denkbar.

    Dazu gehört auch, daß man keine selektive Pressefreiheit betreibt, indem man diese im allgemeinen und damit nur scheinbar befürwortet, aber bei einzelnen kritischen Medien dann hintertreibt, indem man diesen beispielsweise keine Interviews gibt. Da gibt es noch jemanden in Deutschland, er ist groß und dick und schwerfällig und neigt zu Wahnvorstellungen. So ist er unter anderem der Meinung, nicht der Friedensnobelpreisträger Gorbatschow, Mitterand, George Bush sen. und vor allem die mutigen Menschen in der DDR, sondern er selbst habe die deutsche Einheit geschaffen (und wenn er noch lange genug lebt, wird er eines Tages wahrscheinlich von „erschaffen“ sprechen, zuzutrauen wär’s ihm). Er wohnt in der Pfalz und müßte eigentlich bei Anwendung seiner eigenen kruden Logik „Saumagen“ heißen, pflegte er doch andere Menschen, über die er Macht hatte, mit ihrem Lieblingsgericht anzusprechen. Dem Spiegel und Panorama und all den anderen wirklich kritischen Magazinen gibt er bis heute keine Interviews.

    „Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass hier einige Rathausmitarbeiter kräftig mitmischen?“ Wenn Sie’s nicht wissen, wer dann? Fragen Sie mal Ihren …. na ja, Sie wissen schon.

    „Ich bin davon überzeugt, dass Freisleben Mitarbeiter zwar fordert, aber auch fördert, wenn sie ihrer Arbeit ernsthaft nachgehen.“ Das ist eine Leerformel. Was ist damit gesagt? Wer bestimmt, was ernsthaft ist? Wie fordert er die Mitarbeiter? Was fordert er von ihnen? Gibt er ein Vorbild? Wodurch? Wann? Nur an Weihnachten? Oder das ganze Jahr über? Wo hat er es bewiesen? Was und wer sprechen für ihn? Welche Vorstellung hat er von Personalführung, von der Funktion der Verwaltung gegenüber den Bürgern und wie will er sie umsetzen? Welche Maßnahmen dienen der Erreichung welchen Ziels?

    „Warum werden hier die Stadträte wie unmündige Kinder dargestellt? Es sind alles erwachsene Menschen, die weder einfach alles abnicken noch eine fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt scheuen. Der OB kann in Crailsheim nichts allein bewerkstelligen, er braucht den Stadtrat dazu. Natürlich werden die Stadträte wie unmündige Kinder dargestellt, wenn man die ganzen Beiträge liest. Es hinterlässt beim Leser den Eindruck, dass Freisleben diese bestimmt mit eiserner Hand im Griff haben würde und seine Mitarbeiter unter der Knute.“

    Er ist Kandidat einer Partei, die mit ihm – so er denn gewählt wird – 16 von 36 Ratsherren hat. Das ist die klare – einfache – Mehrheit. Fehlen noch drei zur absoluten. Und diese Partei ist nicht dafür bekannt, daß sie einer ihrer Größen kritische Fragen stellt. Nur Wahlverlierern wie Beckstein und Oettinger. Die übrigens beide sehr sympathische Menschen sind. Ich habe bei Günther Oettinger, der damals wissenschaftlicher Assistent an der Universität Tübingen war, studiert und mehr gelernt als bei manchem hochberühmten Professor jener Jahre. Und vor allem, der Günther hat jeden einzelnen Menschen ernst genommen. Und wahrscheinlich leider das dumme Gewäsch aus seiner Partei sich zu sehr zu Herzen.

    „Wenn Herr Freisleben Ihrem “Blatt” keine Auskünfte bezüglich “Nazis” und “Fichtenberg” erteilt, so hat er hierfür sicherlich seine Gründe, …“ Was macht Sie sicher? Ich bin meist sicher, daß einer keine vernünftigen Gründe, wenn er sie verschweigt. Die Vergangenheit lehrt mich, daß dies so ist.

    „…zumal er vermutlich bei solchen Auskünften Einblicke in die polizeilichen Ermittlungstätigkeiten und -taktiken geben müsste,…“ Iwo! Ihre Vermutung geht glatt ins leere. Es ging doch nur um den Anlaß, die Maßnahmen und die Ergebnisse. Und zwar nur, soweit man darüber in den Medien sinnvollerweise, also unter Einhaltung des auch in einer Demokratie notwendigen Geheimschutzes berichten kann. Wohingegen „Aufräumen“ die Diktion derer ist, mit denen Freisleben offensichtlich genau das getan hat. Wird er bei ihnen stehenbleiben? Oder auf andere Gruppen übergreifen? Wer einmal so am Aufräumen ist, der wird möglicherweise einen gewissen Flurschaden in Kauf nehmen. Zumal das Crailsheimer Rathaus, wo es in den letzten Monaten viele Probleme gegeben hat, und das Motto „Neue Besen kehren gut“ ja geradezu zu einem „eisernen Durchgreifen“ zu ermuntern scheinen.

    Überhaupt, der Verbalradikalismus des Herrn Freisleben. Man sollte ein Auge – oder besser Ohr – darauf haben. Herr Biedermann hat den Brandstiftern leider auch kein Wort geglaubt. Diesen Fehler sollte man nicht wiederholen. Vielleicht ist der Herr Freisleben ja gestalterisch begabt – man könnte zusammenlegen und ihm dann ein Stipendium auf einer Kunstakademie besorgen. Zum Beispiel in Wien! Es stehen historisch beweisbare Fakten zur Verfügung, die nahelegen, daß insbesondere das dortige Kunststudium einen positiven Einfluß auf die politischen Geschicke eines Landes haben kann (zuverlässige Beweisführung nicht möglich, da Proband zwischenzeitlich verstorben).

    „[Ermittlungstätigkeiten und –taktiken] die – und hierfür haben Sie sicherlich Verständnis – aus guten Gründen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.“ Klar haben wir das. Aber so weit wollten wir doch auch gar nicht gehen. Einzelheiten s.o. Aber das ist latürnich ein toller Trick: Man nehme eine nicht ganz eindeutig formulierte Aussage eines politischen Gegners, extrapoliere sie usque ad infinitum und interpretiere sie dann von diesem – vom Gegner überhaupt nicht eingenommenen noch erwähnten – Standpunkt aus. Wer seine Kinder nämlich mit Türken spielen läßt, gewährt ganz gewiß auch Al-Quaida-Terroristen Unterschlupf, die dann in Deutschland Anschläge durchführen und die Sicherheit der westlichen Welt gefährden. Da explodieren dann die Masse Kernkraftwerke (geht gar nicht), die Kirschwasserversorgung ist in Gefahr und alle bekommen Aids (schließlich haben im Mittelalter auch die Juden die Pest über Europa gebracht, indem sie die Brunnen vergifteten). Und zum Schluß ist DEIN ARBEITSPLATZ IN GEFAHR! Und das willst Du doch nicht. Deshalb laß die Kurzen nicht mit Türkenkindern spielen. Reicht völlig, wenn Dein Bengel den Mädels ab und an das Kopftuch vom Schädel zieht. Und falls Du mal jemanden treffen solltest, der Reval raucht – der frißt ganz bestimmt auch kleine Kinder!

    „Gleiches dürfte…“ Dürfte ist mit Sicherheit der lausigste Konjunktiv. Wenn Sie etwas nicht wissen, dann reden Sie doch einfach nicht darüber. Gibt es jemanden, der Sie am Schweigen hindert? Für manche politische Gemütszustände hat es oft eine ausgesprochen kurative Wirkung. Aber es soll ja Leute geben, die können die Tinte nicht halten – und den Mund schon gar nicht. „… auch für die zuständige Staatsanwaltschaft, die Polizeidirektion Schwäbisch Hall und das Innenministerium gelten. Dies hat mit Ehrlichkeit, Transparenz und Offenheit hier nichts mehr zu tun.“

    „Dass Herr Freisleben auf seiner OB-Website zum Teil in Uniform zu sehen ist, lässt sicherlich den Eindruck der Vermischung von dienstlichem und privatem (hier OB-Kandidatur) Tun erwecken.“ Allerdings.

    „Jedoch“ Warum das „jedoch“? Jedoch drückt einen Gegensatz aus. Wo folgt ein Gegensatz zur Vermischung von Dienstlichem und Privatem? Statt dessen fahren Sie fort: „zeigt dies, dass er entsprechende Verbindungen auch in die Politik hat (bspw. Bild mit Innenminister BW Heribert Rech).“ Das Tragen der Uniform auf Wahlkampfplakaten zeigt, daß einer Verbindungen zum Innenminister hat? Das kann man auch durch Tragen einer Badehose darstellen! Oder hat der nie in Polieiuniform auftretende Günther Oettinger keine guten Kontakte in die Stuttgarter Ministerien? „Solche Kontakte sind für einen OB und einer Stadt wie Crailsheim unbestritten von Vorteil – zumal auch andere Bewerber, aufgrund ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn, sicherlich über solche Kontakte verfügen.“ Und über eine Badehose 😉

    Ich kann mir beileibe nicht vorstellen (dies ist jedoch nur eine Vermutung), dass H. Freisleben vor der Veröffentlichung dieser Bilder auf seiner Web-Site nicht die Rechtmäßigkeit – auch dienstrechtlich – überprüft hat.“ Doch, das kann ich mir schon sehr gut vorstellen. Er fühlt sich sicher, glaubt sich schon gewählt und meint, er könne sich jetzt alles herausnehmen. Latürnich möchte ich ihm das nicht u n t e r s tellen. Aber v o r stellen, vorstellen kann ich mir das schon. „Gleiches gilt auch für die Tatsache, dass H. Stuiber im Wahlkampfteam des OB-Kandidaten Freisleben tätig ist. Bei eventuellen Mißständen hätte sicherlich die zuständige Aufsichtsbehörde entsprechend reagiert.“ Warum denn? CDU hier und CDU da – eine Krähe so schwarz wie die andere und keine mit der Lust, ihrem Gegenüber ein Auge auszuhacken. Wozu auch? In Köln heißt’s Klüngel.

    „Da diese offensichtlich“ – Warum ist das für Sie offensichtlich und für mich nicht? Offensichtlichkeit setzt begriffsnotwendig ein hohes Maß an intersubjektiver Nachvollziehbarkeit voraus. Die fehlt. – „ausgeblieben ist,“ – Woher wissen Sie? Wen zitieren Sie? Kann ja noch kommen. – „liegt offenbar“ – s. soeben – „auch kein entsprechender Verstoß vor, für diesen sich H. Freisleben oder eine ihm übergeordnete Behörde rechtfertigen müsste.“ In der Liebe gilt es, den schönen Schein aufrechtzuerhalten, in der Politik den bösen zu meiden.

  21. Ich würde ja nichts sagen wenn die Polizisten auch Ihren Wehrdienst oder Zivildienst ableisten würden – So wie jeder andere Bürger auch –

    Deshalb hingt der Vergleich einen Polizisten mit einem Soldaten oder Kompaniechef zu vergleichen -Wobei die Polizisten gerne sich den Barrashenkel
    immer wieder heraushängen lassen.

    Im Endeffekt sind beide oft Zivilversager

  22. Autsch, lieber Peter, hat da jemand (zurecht?!) von der Polizei auf die Finger bekommen und ist immernoch beleidigt?! Getroffene Hunde bellen…! …und erzählen Halbwahrheiten!
    Aber mal ernsthaft: Wieso die Aufregung?

    Abgesehen davon, dass es sich hier um zwei Paar Stiefel handelt – ist das nicht genau das, wonach jeder Bürger schreit, egal auf welcher Ebene der Politik?! Jemand „der mal aufräumt“?? Vor Wochen gab es eine Riesenaufregung wegen „nicht ganz sauberen Dingen“, die sich im Rathaus abgespielt haben, ob Raab oder Bauer – nun regt sich jeder auf, wenn’s vielleicht andersrum laufen soll? Wir werden sehen..!

    Zu dem „Fragenkatalog“ von hohenlohe-ungeflitert:
    Ich bin beeindruckt von Herrn Kraft, der, mit Verlaub Herr Garmatter, die journalistisch „äußerst wertvollen“ und völlig „unvoreingenommenen Fragen“ (oder besser gesagt Provokationen!) souverän beantwortet hat und kann verstehen, dass Herr Freisleben sich erst garnicht damit beschäftigt!

    Ich muß gestehen, dass ich bisher hin und wieder ganz gerne in diese „Online-Zeitung“ geschaut habe, in den letzten Tagen aber mehr „unterhalten“ worden bin, als dass ich „informiert“ wurde. (Zu einer Tüte Popcorn und einer mittleren Cola!)
    Dieser Fragekatalog jedoch veranlasst mich, die Seriosität und die Ernsthaftigkeit dieser „Online-Zeitung“ völlig in Frage zu stellen und ich werde mich ab morgen früh lieber wieder der Tageszeitung widmen und diese „Spielwiese“ anderen überlassen.
    Viel Spaß noch

  23. Lieber Antoculos,
    vielen Dank für die Aufklärungen und Belehrungen (ich war der Meinung, die Ferien sind vorbei und die Lehrer wieder mit ihren Schülern beschäftigt…).
    Ab heute werde ich endlich schlauer durch’s Leben gehen und bin dankbar darum, dass wir völlig Unterbelichteten nun klarer sehen – DANKE!
    P.S. Waren denn während der Bewerbungsfrist für die OB-Kandidatur Ferien und Sie im Urlaub oder wieso schwingen Sie Ihre Reden dann nicht auf dem Rednerpult – hört sich ja an, als wären Sie der perfekte Kandidat gewesen…!

  24. Hier würde mich interessieren, was denn bei der Wahlkampfveranstaltung in Goldbach vorgefallen ist. Leider waren bisher nur Andeutungen von Herrn Garmatter zu lesen…

  25. @seoul
    Endlich mal ein thread, bei dem ich herzhaft lachen musste. Bravo!

    Ich (dies ist MEIN gedanke) vermute inzwischen, dass der Moderator Garmatter und Antoculos (der wahre!) ein und dieselbe Person ist.
    Wie lästig muss es doch sein, als Moderator nicht wirklich Stellung beziehen zu dürfen. Also könnte man doch diesen Weg wählen und sich ein Pseudonym zulegen… *grübel*

    Ach so, heute ist Freitag, 06.11.2009, genau 19:17 Uhr.
    Nur für diejenigen, die noch immer denken ich sei Freisleben etc., was mir von Antoculos ja unterstellt wurde.
    Wo Freisleben zu diesem Zeitpunkt gerade steckt und sich nicht im Net rumtreiben kann, steht in seiner Homepage: fuercrailsheim.de

  26. Hallo c.mayer,
    leider falsch gedacht. Wie Sie sehen kann ich als Moderator wirklich Stellung beziehen.

    Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

  27. @ Loisl (Kommentar vom 05.11.09, 20.45 Uhr)
    Wenn Sie keine genügende Phantasie besitzen, sich einen eigenen Nickname auszudenken und deshalb meinen verwenden, dann sollten Sie jedoch daran denken, dass die Leser beim studieren der Kommentarinhalte wohl den Unterschied bemerken – also lassen Sie es doch einfach bleiben sich mit fremden Federn zu schmücken oder bleiben Sie doch einfach bei Ihrem bisherigen Pseudomym, gel peter.

    @ Antoculos
    Jeder hat seine Meinung, sei es zu Personen oder zu Presseerzeugnissen jedweder Art – dies haben Sie ja ausführlich unter Beweis gestellt und sei jedem auch zugestanden.
    Ihre oberlehrerhafte Art jedoch, sich mit einem ihnen nicht zusagendem Kommentar auseinanderzusetzen („…Dürfte ist mit Sicherheit der lausigste Konjunktiv…“), sollten Sie doch besser Ihren Schulbuben zukommen lassen. Im Übrigen finde ich den Vergleich des OB-Kandidaten Freisleben mit dem „österreichischen Kunststudenten“ geschmacklos und voll daneben. Also ein bisschen weg vom Gas, bevor die Pumpe explodiert oder der PC vor lauter Wut aus dem Fenster fliegt.

  28. Lieber Loisl, ich bin noch nicht einmal Unter- geschweige denn Oberlehrer. Ich habe nur auf Sie in dem Ihnen (!) eigenen – vielleicht ein wenig verbesserten (was schwer nicht war) – Stil reagiert. Daß Sie diesen als oberlehrerhaft charakterisieren, spricht für – oder genauer: gegen – diesen. Und spätestens dann gegen Sie, wenn Sie meinen – nicht vorhandenen Schulbuben – die von Ihnen selbst diskreditierten Ausführungen zukommen lassen wollen. Und was das Lausige angeht, na ja, ein wenig Polemik geht schon an. Im übrigen, wenn Polemik – zu recht – für eine Form rhetorischer Unfairness gehalten wird, dann ist die von Ihnen praktizierte Form der Manipulation, mit falschen Tatsachenbehauptungen und Halbwahrheiten zu arbeiten, der Gipfel der Unverfrorenheit. Dagegen bin ich angegangen. Das war richtig – und hat Sie offensichtlich getroffen, wie Ihr wütendes Gebell (ich räume die Polemik gleich ein) beweist.

    Warum bei Ihnen eine Pumpe explodiert oder der PC vor lauter Wut aus dem Fenster fliegt, kann ich latürnich nicht beurteilen. Ich kann die Gründe hierfür lediglich vermuten. Aber das tut hier nichts zur Sache. Ach, à propos, falls Sie jetzt gleich entgegnen werden, Sie hätten das auf mich bezogen – klar, das habe ich schon verstanden. Aber irgendwoher müssen Sie’s ja haben. Und da bei mir derlei nicht stattfindet noch je stattgefunden hat oder stattfinden wird – nun, da denke ich, Sie schließen von sich auf andere. Ihr wütender Kommentar legt dies jedenfalls nahe.

    Auch habe ich Freisleben nicht mit Adolf Hitler verglichen! Ich habe mich nur gegen Verbalradikalismus gewandt und darauf hingewiesen, daß man nicht sehenden Auges in eine Katastrophe rennen sollte. Ich habe aber zu keinem Zeitpunkt behauptet, daß die inkriminierte Äußerung für Ihren Liebling charakteristisch gewesen ist. Darauf, Loisl, daß dies so sein könnte, haben erst Sie mich gebracht.

    Abschließend danke ich Ihnen für Ihre erheiternde Entgegenung auf meinen Kommentar und sehe weiteren Stellungnahmen Ihrerseits erwartungsfroh entgegen.

    [Abschlußgruß muß leider entfallen, da mein PC sich gerade selbständig macht und aus dem Fenster zu fliegen droht; da war vorhin so ein Geräusch, ich glaube, die Luftpumpe ist explodiert und hat das ganze Chaos verursacht]

  29. Dieses grauenvolle Wahlergebnis zeigt auf dass die Crailsheimer noch 15 Jahre brauchen werden um durchzublicken.
    Vielleicht reichen auch 8 Jahre dafür aus.
    Auf jeden Fall zu spät .
    Gegen Geschmacksverirrung gibt es derzeit kein Gegenmittel.

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