TV-Tipp – Das Milliardenspiel: Wer hat unser Geld verzockt? – Im ZDF am Dienstag, den 21.07.2009, 21.00 Uhr

Grenzenlose Gier, mangelnde Transparenz und das Versagen von Aufsichtsgremien haben nach Ansicht von Finanzexperten und Brancheninsidern deutsche Banken in den Sog der globalen Finanzkrise gezogen. In der Frontal21-Dokumentation “Das Milliardenspiel” zeigen die Autoren Reinhard Laska und Christian Rohde die Ursachen der Krise in Deutschland und gehen der Frage nach, wer dafür die Verantwortung trägt.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Sendetermin: Dienstag, den 21.07.2009, 21.00 Uhr, ZDF

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633_idDispatch:8742388,00.html

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2 Gedanken zu „TV-Tipp – Das Milliardenspiel: Wer hat unser Geld verzockt? – Im ZDF am Dienstag, den 21.07.2009, 21.00 Uhr

  1. Offener Brief an Wirtschaftsminister zu Guttenberg
    4. Oktober 2009, 13:30, Sehr geehrter Herr zu Guttenberg,

    angesichts der horrenden Beträge, die im Rahmen einer Bürgschaft
    für Hapag-Lloyd aktuell bereitgestellt werden sollen, möchte ich
    Sie auf die ausgesprochen kriminelle Historie der Muttergesellschaft
    TUI AG – vormals Preussag AG – hinweisen.

    Als Vorstand der Preussag AG weigerte ich mich im Januar 1998
    ausdrücklich, die gefälschte Bilanz der Preussag AG zu unterschreiben
    und forderte schriftlich eine Sonderprüfung durch einen zweiten,
    unabhängigen WP. Es handelte sich damals um Bilanzmanipulationen
    in Höhe von 2,5 Milliarden DM – insbesondere im Anlagenbau.

    Die Sonderprüfung wurde formal tatsächlich durchgeführt, nicht
    jedoch durch einen zweiten WP sondern durch die WP-Gesellschaft,
    welche die gefälschte Bilanz zuvor aufgestellt hatte.
    Dabei handelte es sich um C&L in Deutschland und Pw in den USA.
    Die Firmen fusionierten kurze Zeit später zu PwC. PwC ist heute
    noch WP der Preussag/TUI AG, obwohl sich später sogar herausstellte,
    dass Mitglieder des Vorstands von C&L wie auch von Pw von der Preussag
    aktiv bestochen worden waren.

    Als Folge meiner Weigerung, die gefälschten Zahlen auch nach dieser
    „Sonderprüfung“ zu unterschreiben, wurde ich am 4. Februar 1998 vom
    Aufsichtsrat abberufen, der sodann die gefälschte Bilanz offiziell
    absegnete.

    Am 16. November 2000 informierte ich die Staatsanwaltschaft Hannover
    detailliert über die Betrugsvorgänge. Die Staatsanwälte wurden jedoch
    nicht tätig. Als Folge dieser Untätigkeit kollabierte nicht einmal
    zwei Jahre später die Babcock Borsig AG. Die Preussag/TUI AG hatte das Unternehmen in Oberhausen als Müllhalde für ihre kranken Tochterfirmen missbraucht. Der Finanzschaden allein
    dort betrug 5 Milliarden Euro. Zehntausende von Mitarbeitern verloren
    zudem ihre Arbeitsplätze.

    Die Betrugsvorgänge hatte ich auch bei der Bundesanwaltschaft zur
    Anzeige gebracht. Wie sich später herausstellte, ist die deutsche
    Justiz jedoch komplett gelähmt, da es der WestLB als Muttergesellschaft
    der Preussag TUI AG gelungen war, hochrangige Vertreter beider großen
    Parteien in schmutzigste Abhängigkeiten zu bringen.

    Als Folge der nicht gestoppten Wirtschaftskriminalität bei der
    Preussag/TUI AG ist mittlerweile nicht nur das ehemalige Bundesvermögen
    der staatlichen Salzgitter AG in Höhe von 15 Mrd. DM vollständig
    vernichtet worden. Wie der Fall Hapag Lloyd zeigt, werden weitere
    Milliarden den bereits verbrannten öffentlichen Finanzmitteln folgen.
    Von den Schäden werden – wie im Fall VW/Porsche – mittlerweile auch
    andere Staaten schwer in Mitleidenschaft gezogen.

    Da mit einem korrekten Einschreiten der deutschen Justiz nicht zu
    rechnen ist, habe ich die relevanten Dokumente inzwischen den
    Botschaften der von der offenen Wirtschaftskriminalität in Deutschland
    betroffenen Länder in vollem Umfang übersandt.

    Mit freundlichen Grüßen Hans-Joachim Selenz

    P.S. Im Zusammenhang mit der Bürgschaft fuer Hapag Lloyd möchte
    ich Sie auf das Gutachten von Cleanstate e. V. zur finanziellen
    Situation der HSH Nordbank hinweisen – vorgestellt zusammen mit
    Herrn Dr. Marnette im Rahmen einer PK am 21. September in Hamburg.
    Sie finden es auf der Homepage des Vereins.

    Prof. Dr. Ing. Hans-Joachim Selenz ist Wirtschaftsethiker und
    1. Vorsitzender der Initiative CLEANSTATE e.V.
    Für Recht und Gerechtigkeit in Politik, Staat und Wirtschaft

    Hans-Joachim Selenz zu Gast bei Johannes B. Kerner
    (ältere Sendung)

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