Regionale Medienkritik / 25. Juni 2009: >Twilight< im Hohenloher Tagblatt - öffentliche Diskussion verschlafen

Da will das Hohenloher Tagblatt mal Bis(s) zeigen, widmet eine ganze Seite der Vampir-Tetralogie >Bis(s)< der amerikanischen Autorin Stephenie Meyers, und verbreitet doch nur Platitüden.

Von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Die Krönung ist der Artikel „Das Verlangen nach dem Bis(s)“ (Autorin: Lisa Eiermann): vierspaltig können wir da lesen wem was gefällt, oder auch nicht gefällt und warum. Mehr nicht. Das ist nicht einmal das Niveau einer Schülerzeitung.

Die Bücher, die hierzulande besonders durch die >Twilight<-Verfilmungen bekannt geworden sind (so auch der Titel der amerikanischen Originalausgabe), haben inzwischen zu heftigen Diskussionen geführt. (Das muss der Autorin und dem Hohenloher Tagblatt wohl entgangen sein - aber vielleicht handelt es sich hier ja auch nur um versteckte Werbung für den Carlsen Verlag) Stephenie Meyers, bekennende Mormonin, verbreite – so einer der Vorwürfe – unter dem Deckmantel einer modernen Vampirgeschichte „eine reaktionäre Weltanschauung, die in den USA weit verbreitet ist und sogar staatlich gefördert wird. Die Botschaft: Sex vor der Ehe ist gefährlich. Teenager legen ‚Keuschheits-Gelübde‘ ab. In diesem Ausmaß wäre das in Deutschland undenkbar.“ (Zitat aus dem Aspekte-Beitrag, s.u.)

Weiter Infos zu der Diskussion unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephenie_Meyer

http://www.razyboard.com/system/morethread-zdf-beitrag-aspekte-ueber-twilight-bellacullen-1384033-5544103-20.html

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