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„Gegen Fahrpreiserhöhungen beim Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr (HNV)“ – Kreisräte Florian Vollert und Johannes Müllerschön stellen Antrag

Gegen Fahrpreiserhöhungen beim Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr (HNV) sind die zwei Kreisräte der Partei DIE LINKE im Kreistag des Landkreises Heilbronn. Sie fordern in einem Antrag einen „Verzicht auf Fahrpreiserhöhungen beim HNV“. Über den Antrag soll bei der Kreistagssitzung am Montag, 10. Dezember 2018, in Untereisesheim abgestimmt werden.

Von Florian Vollert und Johannes Müllerschön, Kreisräte der LINKEN im Kreistag des Landkreises Heilbronn

Kontraproduktiv

Während die Tarifverbünde in Reutlingen und Stuttgart teils erhebliche Fahrpreissenkungen als „Neue Preise ab Januar 2019“ verkünden können, gibt es beim HNV nichts Neues. Das verlässlichste beim HNV ist die alljährliche Fahrpreiserhöhung. Die Kreistagsfraktion der LINKEN nimmt dazu in einer Pressemitteilung wie folgt Stellung:

Während die ganze Region über eine Lösung bei Verkehrsstaus und Umweltschäden debattiert und innovative Lösungen erarbeitet, fällt dem HNV nicht mehr ein, als die alljährliche Fahrpreiserhöhung. Eine Anfrage der beiden Kreisräte Florian Vollert und Johannes Müllerschön im Landratsamt förderte zutage, dass der HNV durch die Erhöhung mit 1,3 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnet. DIE LINKE im Heilbronner Kreistag hält diese zusätzliche Belastung der ÖPNV-Nutzer für kontraproduktiv und lehnt die Erhöhung ab.

Sozial-ökologische Mobilität voranbringen

Bereits im Vorfeld der Haushaltsberatungen stellten sie folgenden Antrag der auf der öffentlichen Kreistagssitzung am Montag, 10. Dezember 2018, in Untereisesheim zur Abstimmung kommt: „Verzicht auf Fahrpreiserhöhungen beim HNV. Der Landkreis Heilbronn übernimmt ein Fünftel der Kosten, die der HNV durch die Fahrpreiserhöhungen 2019 einnehmen will, und wirkt im Aufsichtsrat des HNV auf eine Rücknahme der Fahrpreiserhöhung hin.“ Ein Fünftel der Kosten entspricht 260.000 Euro. Die beiden Kreisräte hoffen nun am 10. Dezember 2018 auf eine Mehrheit, auch um die dringend notwendige sozial-ökologische Mobilität voranzubringen, statt sie zu torpedieren.

Weitere Informationen und Materialsammlung zum Thema im Internet:

http://kreistag.die-linke-heilbronn.de/alle-jahre-wieder-die-linke-gegen-fahrpreiserhoehung-beim-hnv/#more-6712

https://www.h3nv.de/aktuelles/detail/news/neue-preise-ab-januar-2.html

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

3 comments to „Gegen Fahrpreiserhöhungen beim Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr (HNV)“ – Kreisräte Florian Vollert und Johannes Müllerschön stellen Antrag

  • Prange Carsten

    DIE LINKE im Heilbronner Kreistag hält diese zusätzliche Belastung der ÖPNV-Nutzer für kontraproduktiv und lehnt die Erhöhung ab.

    Sehr schön auch mal was gesagt,aber hilft nicht, keine Mehrheit.
    Ein bischen Sand streuen in die verschlafenen Augen und weiter träumen.

  • Christian kümmerer

    Hallo lieber Herr Prange
    immerhin verfolgen die Kreisräte hier den gleichen Kurs wie die Bundestagsbgeordeten der LINKEN

    https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/bahn-sollte-das-kerngeschaeft-wieder-in-ordnung-bringen-statt-preise-zu-erhoehen/

    Dass sie zu zweit keine Chance haben ist leider so. Dennoch finde ich es trotzdem gut dass die Kreisräte hier ihre Meinung vertreten. Ich sehe dies weniger als „Sand in die verschlafenen Augen streuen“. Diesen Vorwurf würde ich äußern, wenn die Kreisräte ihre politischen Ziele verraten würden, das tun sie aber meiner Einschätzung nach nicht. Und auch wenn man keinen Mehrheiten hat kann man doch trotzdem für seine Ziele einstehen, dadurch wird Demokratie bzw. die demokratische Debatte vielleicht lebendiger.

  • Prange Carsten

    Und auch wenn man keinen Mehrheiten hat kann man doch trotzdem für seine Ziele einstehen, dadurch wird Demokratie bzw. die demokratische Debatte vielleicht lebendiger.

    Das ist mehr als lobenswert und sollte so manchen Wähler in seiner Meinung
    zum Nachdenken bringen.
    Aber Fakt ist das die etablierten Parteien fest im Sumpf verwachsen sind.
    Auch in unserem Land gibt es “ gelbe Westen“ an jeder Tankstelle.
    Doch der Deutsche Michel bleibt ganz ruhig so lange sein Sofa, Urlaub, Auto,Fernseher,Grill nicht angetastet wird.
    Nur wird es nicht mehr lange so weitergehen können den die “ Kohle“(Geld) wird für unsere Gäste benötigt.
    Es braucht halt noch einige Zeit bis das begriffen wird.

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