Region Hohenlohe beteiligt sich rein rechnerisch mit 2,6 Milliarden Euro an der Rettung von Banken und Großkonzernen – 6000 Euro pro Einwohner

Die Region Hohenlohe beteiligt sich rein rechnerisch mit 2.616.000.000 Euro (2,616 Milliarden Euro) an direkten Hilfen und Bürgschaften zur „Rettung“ von Banken und Großkonzernen. Das sind für jeden Bürger 6000 Euro, für eine vierköpfige Familie entspricht das einem Betrag von  24 000 Euro.

Von Roman Schmitt, Kirchberg/Jagst-Hornberg

436.000 Einwohner x 6000 Euro = 2.616.000.000 Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften

Wenn die Zahlen stimmen, die vor kurzem im Fernseh-Polit- und Wirtschaftsmagazin Plusminus veröffentlicht wurden, ergibt sich für die Region folgendes Bild: Einwohner Hohenlohekreis + Landkreis Schwäbisch Hall + Main- Tauber-Kreis ergeben laut Wikipedia zusammen zirka 436 000 Einwohner. Das sind 0,0545 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung von zirka 80 Millionen. An direkten Hilfen und Bürgschaften werden 480.000.000.000 Euro (480 Milliarden) angegeben. Davon entsprechen 0,0545 Prozent 2.616.000.000 Euro (2,616 Milliarden) oder 6000 Euro für jeden Einwohner der Region. Ich frage mich, welche vierköpfige Familie aus unserer Region damit einverstanden ist, Banken und Großkonzernen 24000 Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften zur Verfügung zu stellen.

Menschen sollen sich an Sachwerten orientieren und sich mit Dingen des täglichen Bedarfs eindecken

So weit zu den finanziellen Auswirkungen der Berliner Politik für die Region Hohenlohe-Franken. Jetzt möge sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen und sich fragen, ob das gut gehen kann und/oder wird.
Bereits am 18. März 2009 berichtete Hohenlohe-ungefiltert: „Für die Bürgerinnen und Bürger kann es empfehlenswert sein, sich nicht auf den Fortbestand der Währung(en) zu verlassen, sich an Sachwerten zu orientieren und sich angemessen mit Nahrungsmitteln und den Dingen des täglichen Lebens zu bevorraten, um etwaigen Versorgungsengpässen vorzubeugen. Dabei sollten lokale und regionale Nahrungsmittelproduzenten, Geschäfte und Dienstleister bevorzugt werden. Eine starke Region bedeutet mehr Versorgungssicherheit. Die bisherige Gestaltung des Wirtschaftslebens war gekennzeichnet von blindem Materialismus und ungezügelter Gier. Im kollektiven Bewusstsein der westlichen „Kultur“ konnte sich so eine völlig falsche Perspektive des Lebens entwickeln. Wir erleben den Zerfall eines Wirtschaftssystems, das nicht nur ineffektiv, sondern auch in höchstem Maße zerstörerisch war…“

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