„Längeres gemeinsames Lernen in einem gerechteren Schulsystem“ – Die Grund- und Werkrealschule in Rot am See wird ab dem nächsten Schuljahr Gemeinschaftsschule

Die Grund- und Werkrealschule in Rot am See wird ab dem Schuljahr 2013/2014 Gemeinschaftsschule. Sie ist damit eine von rund 80 neuen Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg.

Vom SPD-Wahlkreisbüro Schwäbisch Hall

Engagement hat sich ausgezahlt

Nikolaos Sakellariou freut sich über die endgültige Zusage des Kultusministeriums für die Gemeinschaftsschule in Rot am See Nikolaos Sakellariou, SPD: „Das ist ein großer Erfolg für Schwäbisch Hall. Es freut mich, dass sich das Engagement der Beteiligten ausgezahlt hat.“

Rot am Seer Konzept überzeugte

Das Konzept der Grund- und Werkrealschule in Rot am See hat das örtliche Schulamt und das Kultusministerium in Stuttgart überzeugt. Wie der Schwäbisch Haller SPD-Landtagsabgeordnete Nikolaos „Nik“ Sakellariou mitteilte, gehört sie zu den rund 80 Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg, die mit dem nächsten Schuljahr 2013/2014 an den Start gehen. Künftig werden also Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 im Ganztagsbetrieb unterrichtet. „Das besondere Augenmerk richtet sich darauf, dass Chancengerechtigkeit und Leistung in positiver, ergänzender Weise miteinander verknüpft werden“, erklärt Sakellariou.

Projekte „Gemeinsam Klasse sein“

Mit ihren Projekten „Gemeinsam Klasse sein“, „Bildung macht stark“ sowie des erlebnispädagogischen Projekts „Project Adventure“ hat die Schule auch das Kultusministerium und das staatliche Schulamt überzeugt. Die Grund- und Werkrealschule bietet ab dem Schuljahr 2013/2014 für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 ein Ganztagsangebot an drei Tagen in der Woche an. Mit dem Konzept der individuellen Förderung soll jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler stärker im Fokus stehen als bisher. Sakellariou beglückwünschte Rektor Grau: „Ich habe mich im November persönlich von der hervorragenden Arbeit an der Schule überzeugt. Das Engagement der Beteiligten hat sich ausgezahlt.“

Gemeinschaftsschulen gehören nun zum Alltag in Baden-Württemberg

Der Abgeordnete erklärt weiter: „Wir freuen uns, dass weitere Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg das Angebot flächendeckend verbessern. Damit gehören Gemeinschaftsschulen nun zum Alltag in Baden-Württemberg.“

Nicht die Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellen

Sakellariou freut es besonders, dass die Grund- und Werkrealschule in Rot am See in Zukunft das Miteinander und nicht die Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellen werde. Den Schwerpunkt zu setzen auf selbstverantwortliches Lernen und bestmögliche Förderung nach individuellen Begabungen, sehe er als entscheidende Weichenstellung. Frustration und Angst vor schlechten Noten sollen Neugierde und anhaltender Freude am Lernen Platz machen.

Hohen Ansprüchen gerecht werden

Sakellariou wünscht der Gemeinschaftsschule gutes Gelingen für die weiteren Monate bis zum Start im September und sagt seine Unterstützung zu. „Diese Schulen öffnen im September ihre Pforten erstmals als Gemeinschaftsschulen. Durch die Vorerfahrungen aus den vorangegangenen Schuljahren, die intensive Vorbereitung und die Betreuung durch die Schulämter und das Kultusministerium werden diese Schulen unseren hohen Ansprüchen an die neue Schulart gerecht“, so der Abgeordnete. Er ergänzte, dass auch für kommende Anträge als maßgebliche Kriterien die Qualität der Schule und ihre Entwicklungsperspektive bestehen bleiben.

Soziale Benachteiligung überwinden

Mit der Zweiten Tranche der Gemeinschaftsschulen verstetigt die Grün-Rote Koalition ein zentrales Versprechen ihrer Bildungspolitik: Längeres gemeinsames Lernen in einem gerechteren Schulsystem, Überwindung der sozialen Benachteiligung durch das dreigliedrige Schulsystem.

Verhinderungsdebatten sollen nun ein Ende haben

„Die ideologisch geprägten Verhinderungsdebatten sollen nun ein Ende haben, das Konzept der Gemeinschaftsschule wird sich in der Praxis bewähren. Die Art des Schulabschlusses wird jetzt am Ende des Bildungsweges stehen und nicht schon ab der ersten Klasse durch die Herkunft bestimmt sein“, sagt Sakellariou.

Weitere Informationen und Kontakt:

Nikolaos Sakellariou Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, SPD-Landtagsfraktion, Wahlkreisbüro Gelbinger Gasse 14, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 07 91-88 75

Telefax 07 91-79 41

E-Mail: wahlkreisbuero.nik@t-online.de

Internet:

http://nik.sozi.info/

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